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Morgenland

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Produktdetails
Titel: Morgenland
Autor/en: Stephan Abarbanell

ISBN: 3896675176
EAN: 9783896675170
Blessing Karl Verlag

8. September 2015 - gebunden - 459 Seiten

Ein großes Panorama der Zeit, als in der Welt alles auf Anfang stand.

1946: Lilya Wasserfall ist im Widerstand gegen die britische Mandatsmacht in Palästina aktiv und hofft darauf, bei der nächsten großen Sabotageaktion eingesetzt zu werden. Doch sie bekommt einen ganz anderen Auftrag: Im zerstörten Deutschland soll sie nach dem verschollenen jüdischen Wissenschaftler Raphael Lind suchen. Nach Angaben der Briten ist er in einem Konzentrationslager ermordet worden, sein Bruder in Jerusalem hat jedoch Hinweise darauf, dass er noch lebt. Für Lilya beginnt eine abenteuerliche Reise, und bald merkt sie, dass ihr nicht nur der britische Geheimdienst auf den Fersen ist, sondern auch ein mysteriöser Verfolger, der mit allen Mitteln verhindern will, dass sie Raphael Lind findet.

Von den staubigen Straßen Jerusalems über das zerstörte London, von einem amerikanisch verwalteten München über das überfüllte Flüchtlingslager Föhrenwald, von Offenbach bis nach Berlin und in die Lüneburger Heide folgen wir einer so entschlossenen wie liebenswerten Protagonistin bei ihrer spannenden Spurensuche. Ein epischer Roman über die Welt im Schatten einer Katastrophe.


Stephan Abarbanell, 1957 in Braunschweig geboren, wuchs in Hamburg auf. Er studierte Evangelische Theologie sowie Allgemeine Rhetorik in Hamburg, Tübingen und Berkeley (USA), und nahm am Creative-Writing-Kurs bei Walter Jens teil. Heute ist Abarbanell Kulturchef des rbb. Morgenland ist sein erster Roman. Der Autor, Vater dreier Kinder, unternahm viele Reisen nach Israel, auch auf den Spuren seiner eigenen Familie, und lebt mit seiner Frau, der Übersetzerin Bettina Abarbanell, in Potsdam-Babelsberg.
Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)
"Am Beispiel der Brüder Lind zeigt Abarbanell das ambivalente Verhältnis der Juden zu Deutschland und ihrer Suche nach Zugehörigkeit in einer Gesellschaft, in der sich viele von ihnen längst assimiliert hatten." Benjamin Engel, Süddeutsche Zeitung

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Schnitzeljagd durch Nachkriegsdeutschland - von anushka - 26.04.2016 zu Stephan Abarbanell „Morgenland“
Palästina, 1946: Die junge Jüdin Lilya Wasserfall ist Mitglied des Widerstands gegen die britische Besatzung Palästinas. Doch statt die Expertin für Dechiffrierung an einem entscheidenden Schlag gegen die Briten zu beteiligen, bekommt sie die Aufgabe, einen verschollenen und totgeglaubten jüdischen Wissenschaftler in Deutschland aufzuspüren. In der Hoffnung, die Aufgabe schnell abschließen und die Hoffnung des Bruders möglichst rücksichtsvoll, aber dezidiert zerschlagen zu können, findet sie sich plötzlich auf einer Schnitzeljagd durch Nachkriegsdeutschland und muss feststellen, dass jemand ganz und gar nicht mit ihrer Suche einverstanden ist. Dieser Roman spielt in einer traumatisierten Welt, der erst langsam bewusst wird, was in Deutschland geschehen ist oder in der viele es noch immer nicht begreifen können: Zeichne ein Ungeheuer auf einen Bierdeckel, und es bleibt immer noch ein daumengroßes Tier. (S. 28). Viele entwurzelte Überlebende streben nach Palästina, doch dieses ist noch ein Herrschaftsgebiet der Briten. Außerdem gibt es Spannungen mit der arabischen Bevölkerung. Dieser Roman schneidet eine Bandbreite an Themen an. Zum einen geht es um die britische Herrschaft in Palästina und deren Willkür. Auch die Widerstandsbewegung wird beschrieben sowie die Konflikte zwischen den einzelnen Splittergruppen und ihre unterschiedlichen Auffassungen vom bevorzugten Vorgehen. Die Arbeit von Hilfsorganisationen wird thematisiert und auch die Lager für displaced persons, exemplarisch am Lager Föhrenwald. Oft blieben die Überlebenden weiterhin auf den KZ-Geländen untergebracht (z.B. Bergen-Belsen). Mit den verschiedenen Stationen Lilyas werden immer wieder neue Themen aufgegriffen. Trotz der Vielfalt ergibt dies ein stimmiges Bild und macht Nachkriegsdeutschland sehr plastisch. Dies geschieht sicherlich auch dadurch, dass das Buch nicht mit Informationen zu den einzelnen Aspekten überladen ist. Dafür bietet das Nachwort weiterführende Informationen. Und letztlich wird die historische Situation vor allem an einem Einzelschicksal verdeutlicht. Denn all die angesprochenen Thematiken sind nicht zentraler Punkt der Handlung, sondern bilden eher eine Kulisse für eine spannende Schnitzeljagd, bei der Lilya von einem Hinweis zum nächsten und von einem Ort in Nachkriegsdeutschland zum nächsten reist. Auf den Fersen ist ihr dabei jemand, der nicht möchte, dass die Ereignisse um den jüdischen Wissenschaftler Raphael Lind aufgedeckt werden. Dadurch erhält dieser Roman eine ordentliche Portion an Spannung ohne eigentlich ein Spannungsroman zu sein. Gleichzeitig bleibt die Handlung glaubhaft. Und besonders beeindruckt hat mich die Liebesgeschichte, geschildert aus der Sicht einer Frau, geschrieben von einem männlichen Autor. Hier gibt es keine deplatzierten Sexszenen oder unglaubhaften Gefühlsausbrüche. Eher gedeiht hier ein zartes Pflänzchen in einer feindlichen Welt, ohne zu wissen, ob es überleben wird. Beeindruckt haben mich auch die Parallelen zur aktuellen Flüchtlingssituation. Da sich das Buch aber auch der Entwurzelung widmet, ist das kaum verwunderlich. Viele der Figuren in diesem Buch suchen noch nach ihrem (neuen) Platz in der Welt. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die individuelle Geschichte vielleicht zu sehr im Vordergrund stand und für mich das Elend der Überlebenden und die Weltpolitik noch hätten etwas mehr Raum erhalten können. Morgenland war ein spannendes Leseerlebnis mit glaubhaften Figuren und ernstem Hintergrund. Die Handlung ist komplex und bietet einen guten Einblick in die Situation Palästinas. Der Schreibstil ist ansprechend und anspruchsvoll, mit schönen Metaphern und Gleichnissen. Beim Lesen hat man nicht das Gefühl, historisch belehrt zu werden, sondern das Wissen wird hintergründig und dezent vermittelt. Trotzdem fühlt man sich nach dem Lesen bereichert.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Recherchen nach einem verschwundenen jüdischen Wissenschaftler - von Badeamsel - 23.11.2015 zu Stephan Abarbanell „Morgenland“
Morgenland ist der erste Roman von Stephan Abarbanell. Er ist derzeit Kulturchef des rbb. Das Buch ist als gebundene Ausgabe im September 2015 im Blessing Verlag erschienen, es kostet 19,99 €. Zum Buch: Die junge Lilya Tova Wasserfall lebt 1946 in Palästina und ist im Widerstand gegen die britische Mandatsmacht aktiv. Sie hofft darauf, demnächst bei einem Anschlag mitwirken zu dürfen. Stattdessen erhält sie jedoch einen ganz anderen Auftrag: Sie soll unter dem Deckmantel von JOINT, einer Flüchtlingsorganisation die sich um jüdische Flüchtlinge kümmert, nach dem jüdischen Wissenschaftler Raphael Lind suchen, der in Berlin lebte. Sein Bruder, der Schriftsteller Elias Lind, der in Jerusalem lebt, nimmt an, dass sein älterer Bruder noch leben könnte und nicht, wie ihm die Briten mitteilten, im Jahr 1941 in einem Konzentrationslager ums Leben gekommen ist. Elias Lind übergibt ihr alle Hinweise, vor allem Briefe, die er hat. Lilya denkt, dass dies ein kurzer Auftrag werden wird, sie rechnet eigentlich damit, keine neuen Spuren zu finden. Die Reise führt sie zuerst nach London, wo sie ersten Spuren nachgeht, die sie gefunden hat. Schnell stellt sie auch fest, dass der britische Geheimdienst sie beobachtet. Von London aus geht die Reise weiter nach München, genauer gesagt ins Camp Föhrenwald bei Wolfratshausen, das unter amerikanischer Verwaltung steht. Föhrenwald ist ein Auffanglager für jüdische Überlebende des 2. Weltkriegs, die Lage ist dort aber auch alles andere als rosig, da das Lager aus allen Nähten zu platzen droht wegen der vielen Menschen. Lilya findet auch dort Hinweise auf Raphael Lind, ihre Reise führt sie dann weiter über Offenbach nach Berlin. Dort findet sie ganz entscheidende neue Hinweise und fällt fast einem Anschlag auf ihr Leben zum Opfer. Trotz des schweren Unfalls entscheidet sich Lilya, weiterzumachen. Ihr Spürsinn und eine gute Portion Glück verhelfen Lilya zu immer neuen Hinweisen, die sie dann über Nürnberg/Fürth bis ins ehemalige KZ Bergen-Belsen führen, wo sie dann tatsächlich erfährt, was mit Raphael Lind in der Zeit der Naziherrschaft und des Krieges passiert ist. Meine Meinung: Stephan Abarbanell hat die Zeit nach dem 2. Weltkrieg sehr bildhaft geschildert, man konnte sich richtig gut in diese schreckliche Zeit hinein versetzen. Ich persönlich weiß von damals sehr wenig, ich bin erst viele Jahre nach dem Krieg geboren worden. Erzählungen von Verwandten gibt es wenige, da sie alle, die den Krieg überlebt haben, nicht gern davon erzählen. Die Geschichte des Romans hat mich auf jeden Fall sehr beeindruckt, das Buch aus den Händen zu legen war schwierig. "Morgenland" gehört für mich zu den absoluten Lese-Highlights dieses Jahres, das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Morgenland - von leseratte1310 - 08.09.2015 zu Stephan Abarbanell „Morgenland“
1946 in Palästina: Lilya Wasserfall ist aktiv in der Widerstandsorganisation Hagana gegen die britische Mandatsmacht. Sie erhält den Auftrag, in Deutschland nach dem verschwundenen Wissenschaftler Raphael Lind zu suchen, da sein Bruder Elias hat Hinweise darauf hat, dass er noch lebt. So kommt Lilya ins zerstörte Nachkriegseuropa und begibt sich auf die Suche, die sie nach London, München, Offenbach, Berlin und in die Lüneburger Heide führt. Nicht nur der britische Geheimdienst ist daran interessiert, was sie herausfindet. Ein Verfolger will verhindern, dass sie Lind findet. Der Autor erzählt sachlich in einer flüssig zu lesenden Schreibweise und schickt uns auf eine temporeiche Reise. Dabei sind die verschiedenen Orte sehr gut beschrieben, so dass man sich ein Bild machen kann. Es ist eine Zeit des Umbruchs und des Neuanfangs. Wir erfahren sehr viel über diese schwere Zeit, als in den zerbombten Städten die Frauen aus den Trümmern herausholten, was zum Wiederaufbau benötigt wurde. Es fehlte an vielem und der Schwarzmarkt blühte. Traumatisierte Rückkehrer aus Krieg und Gefangenschaft mussten wieder ins Leben zurückfinden. Die sympathische Lilya ist mir im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Sie ist intelligent und am Anfang ziemlich kämpferisch. Bald weiß sie nicht mehr, wer ihr Freund ist oder wem sie besser nicht in die Quere kommt. Aber immer wieder trifft sie auf David Guggenheim, der Leiter des Lagers Föhrenwald war, und der ihr eine Stütze ist. Die Geschichte ist spannend, aber besonders die Beschreibungen der Menschen, die langsam wieder Hoffnung schöpfen und anpacken, um aus den zerstörten Städten wieder Orte zu machen, in den man leben kann, hat mich beeindruckt. Aber für die Juden war das Elend mit Kriegsende nicht vorbei. Die meisten wollten nicht in Deutschland bleiben und warten auf die Ausreise. Nach Palästina aber lässt man sie nicht. Am Ende des Buches gibt es noch Hintergrundinformationen und Fotos, so dass wir Lilyas Reise nachvollziehen können. Ein empfehlenswerter Roman.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lilyas Suche - von jobu - 07.09.2015 zu Stephan Abarbanell „Morgenland“
1946 : Lilya Wasserfall ist im Widerstand gegen die britische Mandatsmacht in Palästina aktiv . Da Elias Lind glaubt und Hinweise hat das sein totgeglaubter Bruder Raphael , ein Wissenschaftler , noch lebt , begibt sich Lilya auf die Reise , um ihn zu suchen . Die Suche führt Lilya nach London , Föhrenwald (Bayern) , Offenbach , Berlin , Nürnberg und Bergen/Belsen . Während ihrer Reise fühlt sich Lilya wiederholt von einem Fremden verfolgt . Aus der Begegnung mit dem Amerikaner David Guggenheim , der auch auf einer Suche ist , bahnt sich eine Liebesgeschichte an . Bei der Figurenzeichnung einiger Protagonisten , denke ich , wäre noch mehr möglich gewesen und am Schluß fand ich das ein oder andere zwar möglich aber eher unrealistisch . Das Buch hat mich aber gut unterhalten , war leicht zu lesen und beeinhaltette einige Informationen , die interessant oder mir neu waren und über die ich mich noch näher informiert habe . Die Orte und die Zeit hat er gut beschrieben . Interessant fand ich auch die Fotos und Informationen über die besuchten Städte und die Buchliste , aus der 2 Bücher auf meinem Merkzettel gelandet sind . Fazit : Bei allem positiven und negativem , wobei das positive überwiegt , fällt es mir nicht leicht das Buch zu bewerten . Das Buch war für mich ein guter 1. Roman des Autors mit Potential nach oben , den ich allen , die sich für die Zeit und Spielorte interessieren empfehlen würde . Ich gebe 3,5 Sterne .
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