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Vom Ende der Einsamkeit

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Produktdetails
Titel: Vom Ende der Einsamkeit
Autor/en: Benedict Wells

ISBN: 3257069588
EAN: 9783257069587
Diogenes Verlag AG

Februar 2016 - gebunden - 368 Seiten

»Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.«Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.
Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt >Becks letzter Sommer< erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Sein dritter Roman >Fast genial< stand monatelang auf der Bestsellerliste. Nach Jahren in Barcelona lebt Wells inzwischen wieder in Berlin.

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Kundenbewertungen zu Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll »Nur gemeinsam können wir die Einsamkeit besiegen.« - von Janine2610 - 07.08.2016 zu Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“
Nach dem Zuklappen des Buches bleibt ein überwältigendes Gefühl zurück ... Ich bin überwältigt von all den tiefsinnigen Gedanken darin, von der Sprache, die von einer zarten Melancholie geprägt ist und von den bewegenden Schicksalsschlägen der Protagonisten. »Vom Ende der Einsamkeit« ist nach »Fast genial« mein zweites Buch von Benedict Wells, aber das erste von ihm, das von mir den Lieblingsbuch-Status erhält. ~ Was sorgt dafür, dass ein Leben wird, wie es wird? ~ (S. 11) Jules Moreau erzählt hierin die Geschichte seines Lebens mit all seinen Höhen und Tiefen und den Erkenntnissen, die er daraus zieht. Angefangen bei seiner Kindheit, seinen Eltern und dem schrecklichen Unfall, bei dem sie zu Tode kommen. Jules erzählt, was dieser Schicksalsschlag mit ihm und seinen beiden Geschwistern Marty und Liz angerichtet hat ... Jules ist ein Träumer, leidenschaftlicher Koch und fotografiert gerne. Aber vor allem - und das ist seine größte Leidenschaft - schreibt er unheimlich gerne (und gut). Die Einsamkeit und das Alleinsein spielt in seinem Leben seit dem Tod der Eltern eine sehr große Rolle. Auch Alva, ein Mädchen mit roten Haaren, das er 'danach' in der Schule kennenlernt, nimmt Raum in Jules Leben und Gedankenwelt ein. Mit Alva entwickelt sich eine der schönsten, aber auch tragischsten Liebesgeschichten, die ich jemals gelesen habe ... ~ Zu Hause erwartete mich Stille, ein mir seit Jahren vertrautes Geräusch. Doch wie sehr war mir diese Einsiedlerexistenz inzwischen zuwider, diese Unfähigkeit, am Leben teilzunehmen. Immer nur geträumt, nie wirklich wach gewesen. Sieh dich an, dachte ich, was sehnst du dich in Gesellschaft so oft danach, allein zu sein, wenn du das Alleinsein kaum noch aushältst? ~ (S. 162/163) Sich mit der Endlichkeit des Lebens auseinandersetzen, das ist es, was Jules in seinem Leben tun muss. Erkenntnisse, wie dass im Leben nicht immer alles gerecht abläuft oder dass man sein eigenes Dasein/seine Gedanken und Handlungen selbst in der Hand hat, sprich, dass man selber dafür verantwortlich ist, was für ein Leben man führen möchte, sind ebenfalls Dinge, die Jules im Laufe der Zeit zu verstehen beginnt und annimmt. Jules hat wirklich kein leichtes Leben gehabt, umso interessanter fand ich seine Entwicklung, die durch seine Erzählungen der Vergangenheit gut zu verfolgen war. Er macht sich oft Gedanken über die Zeit, Erinnerungen und die Vergangenheit - das Buch hat für mich also sehr viele zum philosophieren einladende Fragen bereitgehalten, die das Ganze zu einem Lesegenuss der besonderen Art gemacht haben. ~ Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. ~ (S. 299) Ich mochte an dieser Geschichte einfach alles: die Sprache, die Protagonisten, den Verlauf, die Tiefgründigkeit, die Tragik und vor allem wie all das enorm bewegende Gefühle in mir hervorrufen konnte. Wer Bücher mit Tiefgang mag und einer flüssig-fesselnden Geschichte mit viel Liebe und Tragik nicht widerstehen kann, sollte UNBEDINGT zu »Vom Ende der Einsamkeit« greifen. Ich war und bin nach wie vor ziemlich ergriffen davon!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vom Ende der Einsamkeit - von Anonym - 29.05.2016 zu Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“
Noch im Kindesalter erfahren Jules, Marty und Liz einen schweren Schicksalsschlag. Ihre Eltern kommen bei einem Verkehrsunfall ums Leben und somit ändert sich auch ihr Leben grundlegend. Sie kommen zusammen in ein Internat, die Gemeinschaft als Geschwister hört dort jedoch auf. Jeder lebt und erlebt sein eigenes - nicht vorher bestimmtes - Leben und sie entfremden sich immer mehr voneinander. Marty verkriecht sich in die Forschung und Computer, Liz wird der Jungenschwarm und lässt auch nichts aus während Jules, aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird - sich immer mehr in sich selbst zurück zieht. Einzig Alva, eine Mitschülerin die genau wie er selbst in sich verschlossen scheint, freundet sich mit ihm an. Nach Abschluss der Schulzeit verlieren sich die Geschwister aus den Augen und auch Alva geht, nach Missverständnissen und einem Streit, ihren eigenen Weg. Jules, der die letzten gehässigen Worte die er an seinen Vater gerichtet hat bereut, aber durch den plötzlichen Tod nicht zurück nehmen konnte, versucht sich an der Leidenschaft seines Vater als Fotograf. Er scheitert und sucht weiter nach seinem Weg. Jedes Verhältnis mit einer Frau wird überschattet von der Erinnerung an Alva, er wird mit keiner glücklich. Nach vielen Jahren treffen sich die Beiden wieder, sie erkennen ihre Liebe zueinander, jedoch ist Alva verheiratet. Benedict Wells gelingt ein großartiger Roman über Liebe, Verlust und was wäre wenn. Wenn nur kleine Weichen in unserem Leben anders gewesen wären, wie wäre unser Leben verlaufen. Diese Frage stellt sich Jules häufig und es dauert bis er erkennt, dass das Leben in einem selbst steckt. Vielleicht wäre das äußere Leben anders, das innere, wie man sich fühlt, wünscht, empfindet, bleibt gleich. Seine Schwester war auch als Kind, als die Eltern noch lebten, ein sehr temperamentvoller, extrovertierter Mensch gewesen, sein Bruder schon immer ein Tüftler und Forscher. Ein sehr kluges Buch über das Leben und den Tod.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vom Ende der Einsamkeit - von rauscheengelsche - 07.05.2016 zu Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“
Jules ist gerade 11, seine Geschwister Marty und Liz nur unwesentlich älter, als ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen und sie aufs Internat geschickt werden. Immer weiter entfremden sie sich als wenn es keine gemeinsame Kindheit gegeben hätte. Insbesondere Jules zieht sich mehr und mehr in sich zurück, nur Alva wird ihm eine treue Freundin. Doch mehr als Freundschaft wird daraus nie, denn auch Alva leidet stumm, auch sie hat einen großen Verlust erlebt. Sie werden erwachsen und gehen ihre Wege, geprägt von der Kindheit und Jugend verlaufen diese jedoch alles andere als glatt. Jules und Alva verlieren sich aus den Augen aber nicht aus den Gedanken. Erneut kreuzen sich ihre Wege, aber ihre Zeit ist noch nicht gekommen. Sie brauchen noch einige Jahre, bis sie gemeinsam ihre Einsamkeit beenden können. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden, vom Verlust, von Einsamkeit. Episodenhaft mit zeitlichen Sprüngen erleben wir Jules, wie er Halt und Orientierung im Leben sucht, den Verlust der Eltern mal negiert, mal versucht zu überwinden, Nähe zu Marty und Liz findet und diese - ebenso leidend - wieder davondriften. Erst spät erkennen sie, was sie verbindet und stärkt und das Verstehen braucht Zeit, denn jeder geht anders mit dem schon früh belasteten Leben um. Im Zentrum allen steht jedoch die komplizierte Beziehung von Jules und Alva, die sich ohne Worte verstehen und die nicht ausgesprochenen Gedanken sind es dann aber doch, die eine unsichtbare Wand aufbauen und ein frühes Zueinanderfinden verhindern. Ihre des Glücks ist jedoch begrenzt und so beginnt schon ein neues Kapitel Einsamkeit. Ein durch und durch berührender Roman ohne Kitsch und übermotiviertem Gefühl. Benedict Wells lässt den Leser sehr nah an seinen Protagonisten und so muss man unweigerlich mit ihm leiden und das unsägliche Schicksal mit ihm ertragen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein großartiger Roman - von merli - 29.04.2016 zu Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“
Drei Geschwister verlieren im Jugendalter ihre Eltern. Auch sonst werden sie vom Schicksal gebeutelt, ebenso wie ihre Freunde. Die Kernfrage des Romans dreht sich um den Umgang mit Verlust und schweren Schicksalsschlägen sowie um die Frage wie diese einen Menschen verändern und was dennoch immer gleich bleibt. Tiefgründig, berührend und kein bisschen übertrieben. Ein großartiger Schriftsteller
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Befördert nachdenkliche Fragen an das eigene Leben - von Winfried Stanzick - 12.04.2016 zu Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“
In seinem neuen, wiederum sehr gelungenen Roman erzählt Benedict Wells die tragische und berührende Geschichte von drei Kindern, die bei einem Autounfall ihre Eltern verlieren und danach elternlos in einem staatlichen Internat aufwachsen. Der Roman beginnt damit, dass der jüngste von den dreien, Jules , in der Gegenwartsebene nach einem mysteriösen Motoradunfall nach Tagen aus dem Koma aufwacht: "Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich." Und sein Leben steht nackt vor ihm: "Was sorgt dafür, dass ein Leben wird, wie es wird?" Und er beginnt sich zu erinnern an die Katastrophe, die seine Kindheit überschattet hat. Er beschreibt eine glückliche Kindheit, Urlaube in Frankreich, bei der unbeliebten Mutter des Vaters, liebevolle und glückliche Eltern. Manchmal aber auch nimmt er Stimmungen und Dinge wahr, die er nicht versteht. Die drei Geschwister entwickeln sich sehr unterschiedlich, verlieren sich schon auf den Internat zunehmend aus den Augen und haben später kaum einen Kontakt miteinander. Doch nach vielen vergeblichen Versuchen und vielen teilweise sehr schweren Lebenserfahrungen finden sie wieder zueinander. Wie Benedict Wells im gekonnten Wechsel zwischen Gegenwart und Rückblenden in die Vergangenheit diese Entwicklung beschreibt, ist meisterhaft und nimmt den Leser so gefangen, dass er das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der erfolgreiche und bescheiden- zufriedene Marty, die exzentrische Elena, die erst spät im Leben in die Spur kommt, und eben Jules, der melancholisch und lebensängstlich erst langsam, nach vielen Verirrungen zu sich selbst findet. Und zu seiner großen Liebe. Benedict Wells dekliniert die großen Themen Einsamkeit, tiefe Lebenstrauer und Glück. Sein handelt vom Leben und durch was es beeinflusst werden kann. Was sind wir geworden, und was hat dazu geführt? Was hat uns gefördert, was auch vom Weg abgebracht? Wie schmal ist er doch oft gewesen, jener Pfad, auf dem man jederzeit abstürzen konnte? Und wieviel davon war einfach geschenkt, gesegnet, nicht durch eigenes Handeln gemacht? Mit diesen nachdenklichen Fragen an das eigene Leben hat mich dieser wunderbare Roman zurückgelassen. Was kann Literatur mehr?
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Leben (authentisch erzählt) - von vielleser18 - 22.03.2016 zu Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“
..... wenn man sein ganzes Leben in die falsche Richtung läuft, kann¿s dann trotzdem das Richtige sein ? (Zitat, S. 190) Jules ist gerade 10 als seine Eltern einen tödlichen Autounfall haben. Er uns seine älteren Geschwister Liz und Marty leben fortan in einem Internat. Auf einen Schlag hat sich für Jules alles geändert. Die Älteren leben allerdings in einem anderen Wohntrakt und Jules ist fast auf sich allein gestellt. Sein ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt, die Verbindung zu Liz und Marty bricht. Einzig eine Mitschülerin - Alva - beginnt Kontakt zu ihm zu suchen. Eine fragile Freundschaft beginnt, bei dem beide ihre innersten Geheimnisse voreinander aber nicht ausbreiten können. Bei dem Gedanken und Gefühle nicht ausgesprochen werden und am Ende ein falscher Weg gewählt wird. Benedict Wells lässt uns in die Haut von Jules schlüpfen. Das Buch beginnt im Jahr 2014, ein kurzer Einblick, Jules liegt nach einem Motorradunfall verletzt im Krankenhaus. Wie ist es dazu gekommen? Noch wissen wir nicht viel, Andeutungen, Mutmaßungen. Doch sich machen schon einmal neugierig. Dann kehren wir zurück. Mit Jules Augen lassen wir uns entführen, lauschen seinen Erzählungen seiner Rückblenden, die aber aus der heutigen Sicht erzählt werden. Es sind seine Erinnerungen - oder die, die er zu haben glaubt. Er fängt an seine Geschichte wieder aufzurollen und wir fühlen und erleben mit. Du bist nicht schuld an deiner Kindheit und am Tod unserer Eltern. Aber du bist schuld daran, was diese Dinge mit dir machen (Zitat, S. 185) sagt später einmal Marty zu seinem Bruder Jules. Der Tod der Eltern hat die Geschwister aus der Bahn geworfen. Jeder reagiert anders darauf, doch jeder von ihnen wird durch den Tod der Eltern verändert. Es ist eine Abzweigung in ihrem Leben und jeder nimmt eine andere. Es sind diese Sätze, diese Sprache, die dieses Buch zu einem ganz besonderen macht. Nicht nur die Geschichte an sich, die meisterhaft erzählt wurde, die einen nicht loslässt, die einen berührt, in ihrer Traurigkeit, aber auch in ihrer Lebendigkeit, und sich über 30 Jahre in Jules Leben hinzieht, ist mitreissend, sondern auch der Stil, die Sprache, die Erzählkunst des jungen Autoren. Ich habe eigentlich immer nur gelesen, um zu fliehen, um mich von ein paar Sätzen oder einer Geschichte trösten zu lassen . (Zitat, S. 204) Diese Geschichte tröstet zwar nicht, sie zeigt uns eher den Abgrund. Aber es ist definitiv eine Geschichte, die mitreisst, die berührt, die bewegt und irgendwann kann man dieses Buch auch nicht mehr aus der Hand legen und möchte mehr erfahren, weiterlesen. Ein Buch, das man am Ende zur Seite legt und das einen aber gedanklich nicht loslässt. Der Autor hat es geschafft mich mit in diese Geschichte hineinzuziehen. Die Emphatie, die sie in mir ausgelöst hat, ist groß. Dazu kommt der meisterhafte Schreibstil, so viele Sätze, die ich am liebsten alle als Zitate erwähnen würde! Am Ende schließt sich der Kreis wieder zu den Anfängen im Krankenhaus und darüber hinaus, nicht alles, was ich vermutet habe, am Anfang, bewahrheitet sich am Ende und auch das ist dem Autoren gelungen, mich am Ende zu überraschen, wie, das verrate ich hier nicht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein toller, absolut lesenswerter Roman über das Erwachsenwerden und nicht nur - von Wedma - 28.02.2016 zu Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“
Drei Geschwister werden zu Waisen, als ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Jules ist der jüngste, er ist elf. Er, wie seine um paar Jahre ältere Schwester Liz, und Bruder Marti wachsen in einem Heim auf, wo sie voneinander getrennt untergebracht wurden. Die Drei hätten unterschiedlicher nicht sein können. Liz ist ein attraktives blondes Mädchen, sehr abenteuerlustig und für jede neue Erfahrung offen, ob es um Drogen oder Sex geht. Marti ist ein schlaksiger, in schwarz gekleideter Computernerd. Und Jules ist ein introvertierter, einfühlsamer Junge, der heimlich Geschichten schreibt und ein Fotograf werden soll, wie sein Vater es wollte. Jules beobachtet die Menschen um sich und sich selbst sehr genau und erzählt uns diese Geschichte. Schon allein, WIE er es tut, ist Lesegenuss pur: melancholisch, poetisch, philosophisch, mal humorig-ironisch und oft genug sehr weise. Es folgen die Jahre des Erwachsenwerdens, die Jules, wie auch seinen Geschwistern, ohne Eltern recht schwer fallen. Jeder entwickelt seine eigene Art, mit dem Verlust umzugehen. Jules hat Identitätsprobleme, will jemand anders sein, vor allem jemand, für den seine Eltern da waren. "Eine Schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind, dachte ich. Man weiß nie, wann er zuschlagen wird", sagt Jules über Marti auf S. 136, mit dem ihn u.a. eine Art Wettkampf unter Brüdern verbindet - sehr gut herausgekommen im Laufe des Romans, aber auch für Jules selbst und seine Schwester stimmt es. Jules lernt im Internat Alva kennen, ein hübsches rothaariges Mädchen, das sich in einem Unterricht einfach zu ihm setzt. Ab da ist sie ein fester Bestandteil seines Gefühlslebens. Sie verbringen hin und wieder Zeit mit einander. Alva liest gerne, wie Jules auch. Sie treffen sich Jahre später, mit etwas über dreißig. Jules dachte in der Zwischenzeit immer wieder an sie und urteilte über sich: "Nie den Mut gehabt, sie zu gewinnen, immer nur die Angst, sie zu verlieren." S. 121. Alva ist mit einem knapp siebzigjährigen Schriftsteller verheiratet, der seine besten Zeiten in jeder Hinsicht hinter sich hat. Und ab da wird es erst recht spannend, denn da kommen die überraschenden Wendungen und noch vieles mehr. Jules philosophiert über Gott und die Welt, aber wie gekonnt! Und auf so eine Art, die man einfach kennenlernen muss. Die ewigen Themen wie Liebe und Tod, Freundschaft, Familie, Partnerschaft, Kinderkriegen, Elternsein, Vater-Sohn Beziehung, den richtigen Platz im Leben finden, und auch ganz aktuelle Themen wie Umgang mit Alzheimer und Krebs, persönliche Freiheit, der adäquate Umgang mit eigener Kreativität, und natürlich das Thema der Einsamkeit sind wunderbar in den Erzählteppich hineingewoben worden. Diesen Gedanken nachzugehen- es gibt eine Menge toller, philosophisch anmutender Sätze, und mit Jules und seinen Geschwistern diese Geschichte mitzuerleben, hat mir nicht nur viel Lesevergnügen bereitet, es war schlicht eine Bereicherung. "Ich meine, wenn man sein ganzes Leben in die falsche Richtung läuft, kann¿s trotzdem das Richtige sein?" S. 190. Bemerkenswert finde ich, was Jules über Talent sagt, wie er es definiert. Ich war auch dem Wechselbad der Emotionen ausgesetzt. Dem Autor gelingt es, einen im Handumdrehen von Verzweiflung in Euphorie zu versetzen und später wieder langsam zurück. Bewegt bleibt man bis zum Schluss. Es gibt auch einfach schöne Bilder: des unbeschwerten Familienlebens mit Kindern, des gemeinsamen Reisens, der glücklichen Liebe, des vertrauten Miteinanders, etc. Die helle und die dunkle Seite der Geschichte sind gut ausgewogen und bieten einen vorteilhaften Kontrast zu einander. Der Roman endet, als die Geschwister etwas über vierzig sind. Sie haben sich mittlerweile weiterentwickelt und verändert. "Vom Ende der Einsamkeit" ist auch eine Reise zu sich selbst. Jules sagt am Ende: "Was, wenn es Zeit nicht gibt? Wenn alles, was man erlebt, ewig ist und wenn nicht die Zeit an einem vorübergeht, sondern nur man selbst an dem Erlebten?" S. 327. Insgesamt verbreitet der Roman eine optimistische, lebensbejahende Stimmung: er verleitet einen dazu, an die ewige Liebe zu glauben, die alle Herausforderungen des Lebens übersteht und am Ende siegt, auch über den Tod hinaus. "Vom Ende der Einsamkeit" habe ich sehr gern gelesen. Dies habe ich extra langsam getan, um ja keine gedankliche wie sprachliche Köstlichkeit zu verpassen. Bei Benedict Wells verbinden sich Talent und Können auf eine gewinnende, wunderbare Weise. Ich hoffe, er wird die Leser noch mit vielen neuen Werken erfreuen. Fazit: Ein sehr gelungenes literarisches Werk: Figuren, ihre Geschichten, der Erzählstil, alles harmoniert mit einander und scheint dem wahren Leben entsprungen. Mein Highlight des Jahres ist es jetzt schon geworden. Sehr gerne vergebe die 5 besonders hell leuchtende Sterne und eine klare Leseempfehlung. Unbedingt lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll ein ganz großer Roman - von Das fliegende Bücherzimmer - 24.02.2016 zu Benedict Wells „Vom Ende der Einsamkeit“
Jules wächst mit seiner Schwester Liz und seinem Bruder Marty recht behütet auf. Der Vater ist manchmal etwas unnahbar, aber die Geschwister haben viel Spaß zusammen. Die Ferien bei der Großmutter in Frankreich sind immer prägend und so erleben die drei Kinder schon früh einschneidende Dinge in ihrem Leben. Als die Eltern ums Leben kommen, kommen sie in ein Internat. Hier wartet ein ganz anderes Leben auf sie und der einst so lebensfrohe und kesse Jules wird zum Außenseiter. Als Alva sich unverhofft neben ihn setzt, hofft er erstmals auf eine Freundin, aber sie zieht dann doch wieder weiter, aber eine Freundschaft entwickelt sich doch zwischen ihnen. Für Jules wird sie zu einem Anker und auch nach der Schulzeit, als sich die Wege aller trennen, kehrt Alva in seinen Gedanken immer wieder zurück und dann auch in seinem Leben. Längst erwachsen lernen sie sich nochmal neu kennen und auch das Band zwischen den Geschwistern ist wieder stärker und alles scheint gut zu laufen, bis die Vergangenheit aber wieder zurück kehrt. Benedict Wells liefert in seinem vierten Roman ein Glanzstück ab. Er versteht es großartig Metaphern einzubauen und durch geschickte Cliffhanger die Lesegier noch mehr zu schüren. Ein großer Romancier und er festigt seinen Ruf als exzellenter Autor und ist kein Youngster mehr, sondern einer der großen Deutschen Autoren.
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