eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher

Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00

Zur Kasse

Sturmherz

Roman.
Sofort lieferbar
Taschenbuch
Taschenbuch € 10,99* inkl. MwSt.
Portofrei*
Produktdetails
Titel: Sturmherz
Autor/en: Corina Bomann

ISBN: 3548288391
EAN: 9783548288390
Roman.
Ullstein Taschenbuchvlg.

10. Februar 2017 - kartoniert - 524 Seiten

Alexa Petri hat schon seit vielen Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Doch nun liegt Cornelia im Koma, und Alexa muss ihre Vormundschaft übernehmen. Sie findet einen Brief, der Cornelia in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt: als leidenschaftliche junge Frau im Hamburg der frühen sechziger Jahre. Und als Opfer der schweren Sturmflutkatastrophe. Alexa beginnt zu ahnen, wer ihre Mutter wirklich ist. Als ein alter Freund von Cornelia auftaucht, ergreift Alexa die Chance, sich von der Frau erzählen zu lassen, die sie schließlich auch verstehen und lieben lernt.
Corina Bomann ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen und lebt mittlerweile in Potsdam. Sie hat bereits erfolgreich Jugendbücher und historische Romane geschrieben, bevor ihr mit Die Schmetterlingsinsel der absolute Durchbruch gelang. Seither gehört sie zur ersten Garde der deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen.
BRIGITTE WIR Rezensentin Petra Scharnhorst über " Sturmherz"

Alexa, Anfang 40, leitet erfolgreich eine Eventagentur für Autoren. Ein glückliches Leben führt sie dennoch nicht. Bis ins Erwachsenenalter ist sie geprägt durch die gravierenden seelischen Verletzungen, die ihr ihre Mutter in der Kindheit zufügte. Demzufolge hat Alexa schon vor Jahren den Kontakt zur Mutter abgebrochen.

Alexa sieht ihre Mutter erst wieder, als diese wegen eines Schlaganfalls in einem Krankenhaus der gemeinsamen Heimatstadt Hamburg im Koma liegt. Während Alexa die Angelegenheiten der Mutter regelt, stößt sie auf Ereignisse in deren Leben, die eng mit Hamburgs Schicksalsjahr 1962 verknüpft sind, als eine verheerende Sturmflut viele Menschen das Leben kostete.

Corina Bomann greift in diesem Roman das immer aktuelle Thema "Mutter-Tochter-Verhältnis" auf und deutet an, dass die Auseinandersetzung mit den Verhaltensweisen der Elterngeneration entscheidend zur Persönlichkeitsbildung beiträgt. Auch Alexa reflektiert - zunächst unbewusst - eigene Festlegungen, Wertvorstellungen und Wünsche, die sie bisher nie hinterfragt hat. Sie beginnt, die Vergangenheit zu verarbeiten und beschließt Korrekturen in ihrem Leben vorzunehmen, um optimistisch in eine glücklichere Zukunft blicken zu können.

In sprachlicher Dichte erzählt Corina Bomann die Geschichte dreier schicksalsgeprüfter Menschen: Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Petra Scharnhorst BRIGITTE WIR


BRIGITTE WIR Rezensentin Sigrid Strecker über "Sturmherz"

" Ein heftiger Windstoß traf das Fenster und übertönte die Musik aus dem Küchenradio. Die junge Frau sah erschrocken von ihrem Koffer auf. Das Knarren klang warnend. "

So beginnt die Lebensgeschichte von Cornelia Petri. Die große Flut in Hamburg 1962 hat nicht nur viele Menschenleben gekostet und großen Schaden an Gebäuden und Straßen angerichtet, diese Naturkatastrophe hat entscheidenden Einfluss auf den weiteren Lebenslauf der 16jährigen Cornelia Petri.

Hätte sie glücklich werden können mit ihrer ersten großen Liebe, wenn das Unwetter nicht dazwischengekommen wäre? Hat sie vielleicht eine zweite Chance verdient?

Welchen Einfluss haben äußere Lebensumstände auf die Entwicklung von jungen Menschen? Kann man sich auf Dauer mit den Gegebenheiten zufriedengeben oder ist es legitim nach dem großen Glück zu suchen? Wie viel Verantwortung hat man den aktuellen Lebensumständen ¿ der eigenen Familie gegenüber?

Wie soll sich Cornelia Petri entscheiden als sie den tot geglaubten Freund Jahre später wiedertrifft? Soll sie ihre Familie verlassen, um ihren Traum der großen Liebe zu verwirklichen? Wie wird ihre große Liebe reagieren, wenn sie plötzlich vor seiner Tür steht? Empfindet er noch die gleichen Gefühle für sie wie damals?

Ein Roman, der viele Fragen aufwirft in Bezug auf Selbstverwirklichung, Glück, Verantwortung, die Beziehung zwischen den Generationen und zum Ehepartner. Nicht nur ein Liebesroman sondern auch eine Generationengeschichte.

Sigrid Strecker BRIGITTE WIR

Preiswert lesen


 
Bücher bei eBook.de entdecken.

 

Taschenbücher entdecken

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Das Mohnblütenjahr
Taschenbuch
von Corina Bomann
Die Jasminschwestern
Taschenbuch
von Corina Bomann
Melodie der Zauberbucht
eBook
von Laura Walden
Und morgen am Meer
Taschenbuch
von Corina Bomann

Kundenbewertungen zu Corina Bomann „Sturmherz“

Durchschnittliche Kundenbewertung
review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.2 22 Kundenbewertungen
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Wenn das Schicksal alles ändert - von Kleeblatt - 06.05.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Obwohl die Literaturagentin Alexa Petri zu ihrer Mutter Cornelia seit Jahren ein sehr gespanntes Verhältnis hat, eilt sie sofort an ihr Krankenbett, als sie hört, dass diese nach einem Schlaganfall von den Ärzten ins Koma gelegt wurde. Obwohl sie die Frau, die ihre Mutter ist, nicht wirklich kennt, beantragt sie die Vormundschaft für diese. Alexa nimmt es ihr noch heute übel, dass die Mutter sich von ihr abgewandt hatte, als sie gerade 11 Jahre alt war. Sie war seinerzeit kurzzeitig verschwunden und kehrte verändert zurück. Was in dieser Zeit geschehen war, hat diese nie verlauten lassen. Sie findet in deren Unterlagen einen Brief, der ihre Mutter in ein anderes Licht rückt und sie auch als Opfer der großen Flutkatastrophe 1962 ausweist. Was genau ist damals geschehen und wer ist ihre Mutter? Cornelia betreibt einen Buchladen, in den eines Tages zwei Amerikaner eintreten und nach dieser fragen. Alexa wundert sich, woher der ältere der beiden ihre Mutter kannte. Richard und Ethan Henderson, Vater und Sohn, machen gerade eine Lesereise durch Deutschland mit dem neuesten Buch von Richard. Alexa wusste nicht, dass der Autor mit ihrer Mutter bekannt ist und kann es nicht wirklich glauben. Aber Richard lebte in den 60er Jahren in Hamburg als Austauschstudent und lernte seinerzeit Cornelia kennen und lieben. Sie planten beide ihre Zukunft, aber die große Sturmflut trennte sie. Jeder hielt den anderen für tot und lebte sein eigenes Leben, bis sie sich Jahre später wieder gegenüberstanden... Corina Bomann legt mit diesem Roman wieder eine ihrer berührenden Geschichten vor, die man nicht aus der Hand legen kann. Sie erzählt die Geschichte einer Liebe, die keine Erfüllung fand, da sie vom Schicksal getrennt wurden. Das Schicksal war die Sturmflut 1962, die in Hamburg seinerzeit großen Schaden anrichtete und Menschen in den Tod riss. Um diesen Hintergrund herum erzählt sie die Geschichte vom amerikanischen Austauschstudenten Richard und Cornelia, die zu der Zeit gerade eine Friseurausbildung absolviert. Die beiden lernen sich kennen und lieben. Als jetzt Richard und sein Sohn Ethan in Hamburg auftauchen und nach Cornelia fragen, fragt sich Alexa ein weiteres mal mehr, was wohl vor so vielen Jahren passiert ist, dass ihre Mutter seit dem so abweisend auf sie reagierte. Richard erzählt ihr nach und nach aus dem Leben von Cornelia, über die Zeit, die sie miteinander verbracht hatten. Das was Alexa da zu hören bekommt, kann sie schlecht mit der Frau von heute in Einklang bringen, denn das scheint eine völlig andere zu sein. Aber langsam beginnt Alexa ihre Mutter zu verstehen. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin Corina Bomann die Liebesgeschichte von Cornelia und Richard. Neben der Geschichte von Cornelia und Richard erhält der Leser auch fundiertes Wissen über die große Sturmflut 1962 in Hamburg. Die Ängste der Menschen, mit der Flut fortgerissen zu werden, sind allgegenwärtig und man kann sich sehr gut in die Situation hineinversetzen. Aber auch die Gefühle, die einen überkommen, wenn man Menschen in der Flut verloren hat, verloren für immer, bringt sie nah an den Leser heran. Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen, zwei sind in der Vergangenheit eingebracht, die dritte spielt in der Gegenwart. Durch Rückblenden in Form von Erinnerungen von Richard und Ethan erhält der Leser ein Komplettbild von der Geschichte, von Cornelia und ihrem Verhalten. Was mir anfänglich als unverständlich erscheint, wird nach und nach klarer, aber akzeptieren konnte ich manches nicht. Das Cover ist wieder ein Eyecatcher, das einen magisch anzieht. Es ruft förmlich, nimm mich in die Hand. Ich liebe die Bücher der Autorin, die mit diesem Buch wieder ein Leseerlebnis geschaffen hat, das man so schnell nicht vergisst. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll was wäre, wenn... - von nane 2408 - 22.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Dies ist ein typischer Roman von Corina Bomann. Sie hat sich wieder ein Stück deutscher Geschichte vorgenommen, dieses Mal die Hamburger Sturmflut von 1962. Und sie erzählt wieder in verschiedenen Handlungssträngen und in verschiedenen Zeitebenen. Ihr Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und gut zu lesen. Sie erzählt zum einen die Geschichte einer jungen Frau in der Gegenwart, die sich durch den Schlaganfall ihrer Mutter mit ihrer eigenen Kindheit auseinandersetzt. Dies passiert in Rückblenden, die sich vom Schriftbild her abheben. Diese Kindheitserinnerungen sind leider sehr traurig. Obwohl diese junge Frau kein gutes Verhältnis zu ihrer im Koma liegenden Mutter hat, beantragt sie das Betreuungsrecht für sie. Die Themen Schlaganfall und die bürokratischen Wege zum Betreuungsrecht sind meiner Meinung nach sehr gut von der Autorin recherchiert worden. Zum zweiten erfahren wir in Rückblenden von dem Leben der Mutter. Diese Rückblenden sollen auch klären, warum die Mutter-Kind-Beziehung so schlecht ist. Allerdings hat mir die Rolle der Mutter gar nicht gefallen und ihre Handlungen sind meiner Meinung nach auch nicht wirklich nachvollziehbar. Ein Handlungsstrang ist dann die Geschichte des amerikanischen Studenten, der als Professor und Buchautor mit seinem Sohn nach Deutschland zurückkehrt, um seine einstige große Liebe wieder zu sehen. Dabei trifft er auf deren Tochter und erzählt ihr die Geschichte der Mutter aus seiner Sicht. Diese Rückblenden sind alle sehr traurig. Man fragt sich am Ende: Was wäre passiert, wenn es diese große Flut nicht gegeben hätte. Hätte die Romanze zwischen der Deutschen und dem Amerikaner Bestand gehabt? Die Liebesgeschichte der Mutter hat kein Happy End und auch die der Tochter nicht wirklich. Obwohl ich den Eindruck hatte, dass die Liebesbeziehung der Tochter vielleicht den Schluss des Romans etwas versöhnlicher stimmen sollte, empfand ich es als eher traurig. Leider hat mich dieser Roman nicht ganz überzeugen können.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die große Flut - von Spatzi79 - 20.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Alexa Petri organisiert Lesungen für Autoren und hat eine gutgehende Agentur in Berlin. Ihr Vater ist schon lange tot, zu ihrer Mutter Cornelia hat sie kein gutes Verhältnis. Als Alexa 11 Jahre alt war, ist ihre Mutter eines Tages kommentar- und spurlos verschwunden und erst Wochen später wiederaufgetaucht. Doch Cornelia hatte sich sehr verändert und Alexa hat nie wieder einen Draht zu ihr gefunden. Nun erreicht sie die Nachricht, dass Cornelia einen Schlaganfall hatte und im Krankenhaus liegt. Ob sie wieder auf die Beine kommen wird, ist ungewiss. Weitere Verwandte gibt es nicht und Alexa muss nun die Entscheidung treffen, ob sie trotz ihres schwierigen Verhältnisses die Verantwortung für ihre Mutter übernehmen kann und will. Während sie noch nach der Antwort auf diese Frage sucht, taucht ein älterer Herr in Cornelias Buchhandlung auf und fragt nach ihr. Richard entpuppt sich als amerikanischer Professor und Cornelia und er haben offensichtlich eine gemeinsame Geschichte. Nach und nach erzählt er Alexa, wie er ihre Mutter in den 60er Jahren in Hamburg kennengelernt hat und was zwischen ihnen geschehen ist. Wird Alexa ihre Mutter nun besser verstehen? Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen, das letzte hatte mich nicht so recht überzeugt, die Geschichte war mir zu seicht und vorhersehbar. Ganz große Überraschungen darf man auch bei "Sturmherz" nicht erwarten, die Geschichte konnte mich diesmal aber immerhin etwas mehr fesseln und so habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen gehabt. Es wird ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte angerissen, die große Flut in Hamburg im Jahre 1962. Dieses Unglück spielt allerdings zwar eine entscheidende Rolle in der Erzählung, nimmt aber dennoch keinen großen Raum in der Geschichte als Ganzes ein, der Fokus liegt mehr auf den Figuren und dem Leben von Cornelia und Richard vor und nach der Sintflut, sowie Alexas Leben in der Gegenwart. Und genau diese Figuren haben mich leider auch dieses Mal nicht wirklich überzeugen können. Sie haben mich emotional nicht sonderlich mitgerissen, sondern blieben mir recht fremd und ich habe sie oft nicht wirklich verstanden. Insbesondere Cornelia bleibt recht sperrig, auch wenn man sie in den Rückblenden besser kennen- und verstehen lernt. Alexa war mir da sympathischer und ihre Gedanken und Überlegungen konnte ich eher nachvollziehen. Eine wichtige Rolle spielen Familie und Verantwortung und natürlich ist es ein Liebesroman, zum einen durch Cornelias Geschichte, zum anderen aber bekommt auch Alexa die Chance auf ein neues Glück. Eigentlich mag ich derartige Geschichte, gerade wenn sie auf zwei Zeitebenen spielen, aber letztlich fehlte mir hier doch auch wieder etwas und so werde ich in Zukunft wohl eher keine weiteren Bücher der Autorin mehr lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine aussergewöhnliche Familiengeschichte - von eleisou - 19.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Dies war meine erstes Buch der Autorin Corinna Bomann und ich muss sagen, dass mir ihr flüssiger Schreibstil sehr gut gefallen hat denn sie hat es mühelos geschafft mich in einer wunderbare Welt zu entführen. Von Anfang an steigt die Spannung mit jedem Kapitel als wir erfahren dass die 38 jährige Alexa sich um ihre nach dem Schlaganfall kranke Mutter selbst kümmern möchte, obwohl die beiden Frauen kein inniges Verhältnis miteinander hatten. Der Ursprung der Unstimmigkeiten lag in der Vergangenheit als Alexas Mutter, Cornelia, plötzlich für ganze drei Monate ohne Erklärung aus ihrem Leben verschwand. Seit ihrer Rückkehr spürte Alexa die Kälte und Distanz ihrer Mutter, was ihrer Beziehung sehr schadete. Dennoch begibt sich die Geschichte oftmals in der Vergangenheit, vor und nach der grossen Sturmflut in Hamburg im Jahre 1962 und versucht so nach und nach das Geheimnis zu entschlüsseln, dass Cornelia verbarg. Am ende hat man dann doch noch Verständnis übrig für die mittlerweile alten Frau, aber das war im Laufe des Buches nicht immer so. Alexa hingegen war mir von Anfang an sehr sympatisch. Eine aussergewöhnliche Familiengeschichte über eine schwierige Tochter-Mutter Beziehung, sehr emotonional und bildreich erzählt. Für Bomann-Fans ein Muss!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine gestörte Mutter-Tochter-Beziehung - von Anonym - 19.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Seit ihrem 11. Lebensjahr fühlt sich die Enddreißigerin Alexa von ihrer Mutter Conny ungeliebt und zurückgewiesen. Zu diesem Zeitpunkt hat die Mutter aus heiterem Himmel ihre Familie für drei Monate verlassen und ist verändert zurückgekommen, ohne jemals ihr Verhalten zu erklären. Nach einem Schlaganfall soll Alexa die Betreuung für die hilflose Conny übernehmen. Aufgefundene Unterlagen und Besucher aus Amerika lassen für Alexa allmählich deutlich werden, was es mit dem früheren Verschwinden ihrer Mutter auf sich hat. Das Ganze führt zurück in die Jahre 1961/2, als sich Conny in einen amerikanischen Austauschstudenten verliebte, ihr Glück jedoch der Hamburger Sturmflut zum Opfer fiel. Angetan bin ich von der Idee, einmal die schlimme Naturkatastrophe von Hamburg aus 1962 zum Thema eines Romans zu machen. Um den Jahrestag herum berichten die Medien ja regelmäßig von der Sturmflut. Doch eine mit ihr im Zusammenhang stehende Familiengeschichte berührt weitaus mehr als sachliche Berichterstattung. Die Geschichte liest sich sehr flüssig und dank vieler Puzzleteile, die es für Alexa erst noch zusammenzusetzen gilt und die sie aus verschiedenen Unterlagen und Erzählungen entnimmt, bleibt die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten. Als etwas melodramatisch empfinde ich die Liebesgeschichte von Conny als junger Frau mit einem Austauschstudenten, die aufgrund einer Lebenslüge kein gutes Ende findet und Nachwirkungen über Jahrzehnte hinweg hat, schon. Aber das ist eben in einem Unterhaltungsroman so. In den Mittelpunkt wird die Aufarbeitung einer völlig verkorksten Mutter-Tochter-Beziehung gestellt. Dabei vermisse ich eine wirklich nachvollziehbare Erklärung für die Connys plötzliche totale Lieblosigkeit Alexa gegenüber nach ihrer Rückkehr zur Familie. Für die Liebe zum eigenen Kind muss doch auch Raum bleiben, wenn ein Mann unbedingt geliebt wird. Alles in allem hatte ich angenehme Lesestunden mit dem Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Auch über einen Ozean hinweg ¿ - von Viktoria - 19.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Das Buchcover ist ein richtiger Blickfang. Der Sticker KOPF KINO Edition weckte sofort mein Interesse. Die Umschlaginnenseite in der Farbe Magenta (so wie der Name der Autorin am Cover) mit Blumen sieht sehr nett aus. Die Silhouetten der Vögel vom Cover sind bei jedem Kapitel zu finden, diesen Wiedererkennungswert im Verlauf des gesamten Buches finde ich sehr nett gestaltet. Der Prolog zeigt eine aufwühlende Szene aus dem Jahr 1962 und macht definitiv Lust auf das restliche Buch. Weiter geht es mit dem ersten Teil Der Besucher, dieser umfasst 14 Kapitel. Leider muss ich gestehen dass mir dieser Teil zu langatmig war und mich sehr am vorankommen der Geschichte gehindert hat, ich habe mich regelrecht durch diesen Teil durchgekämpft und wollte zwischendurch bereits aufgeben und das Buch beenden. Deswegen muss ich auch einen Stern abziehen. Ich muss allerdings auch gestehen dass ich sehr froh bin das Buch nicht frühzeitig beendet zu haben. Der zweite Teil Die Flut und der dritte Heimkehr waren dann sehr spannend und auch fesselnd, ich konnte das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand geben bis man zur Szene aus dem Prolog kommt und herausfindet wie es dazu kam und wie es dann weitergeht. Im zweiten und dritten Teil war ich so an das Buch gefesselt dass ich es in einem Rutsch beenden musste, mir blieb gar nichts anderes mehr übrig! Die meisten Kapitel sind recht lange es gibt nur ein paar kurze zwischendurch. Außerdem konnte ich durch diese Buch erfahren was genau die Wörter Vormund bzw. Betreuer und Patientenverfügung bedeuten. Die Kapitel aus Sicht von Richard und auch aus der Sicht von Cornelia finde ich sehr interessant und aufschlussreich. Fazit: Sturmherz hat mein Herz zwar nicht im Sturm erobert hat mich am Ende aber doch von sich überzeugen können. Nachdem ich mich durch den ersten Teil durchgekämpft hatte wurde ich mit einer herzzerreißenden Liebesgeschichte und der bewegenden Suche einer jungen Frau nach der emotionsgeladenen Vergangenheit und der verweigerten Liebe der Mutter belohnt! Definitiv eine Leseempfehlung, alle Nicolas Sparks Fans werden begeistert sein :-) Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch, dieser Satz hat mir sehr gefallen und mich auch irgendwie berührt und wird mir noch länger im Gedächtnis bleiben: Die Verzweifelten steigen gleich auf eine Brücke und weinen nicht erst.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannendes Familiendrama - von Danni89 - 18.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Klappentext: "Alexa Petri hat schon seit vielen Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Doch nun liegt Cornelia im Koma, und Alexa muss ihrer Vormundschaft übernehmen. Sie findet einen Brief, der Cornelia in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt: als leidenschaftliche junge Frau im Hamburg der frühen sechziger Jahre. Und als Opfer der schweren Sturmflutkatastrophe. Alexa beginnt zu ahnen, wer ihre Mutter wirklich ist. Als ein alter Freund von Cornelia auftaucht, ergreift Alexa die Chance, sich von der Frau erzählen zu lassen, die sie schließlich zu verstehen und lieben lernt." In "Sturmherz" erzählt die Autorin Corina Bomann über einen Prolog, 37 Kapitel und einen Epilog auf insgesamt 520 Taschenbuchseiten mal wieder gekonnt eine dramatische und generationsübergreifende Familiengeschichte. Als historischen Hintergrund hat die Autorin für dieses Werk die Hamburger Sturmflut gewählt und dies meiner Meinung nach auch super umgesetzt. Wer bereits andere Bücher aus der Feder von Corina Bomann gelesen hat, der weiß, dass einem hier beim Lesen eine ganz besonders dichte und authentische Atmosphäre erwartet - auch "Sturmherz" ist da in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Man hat schnell das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und kann so wunderbar in die Geschichte eintauchen. Mit den Charakteren konnte ich diesmal allerdings nur bedingt warm werden. Ihr Verhalten war für mich oft nicht wirklich nachvollziehbar, wodurch es mir etwas schwer viel, uneingeschränkt mit ihnen zu sympathisieren. Auch die obligatorische Liebesgeschichte in der Gegenwart hätte ich hier nicht gebraucht. Sie wirkte auf mich ein bisschen zu konstruiert und hat nach meinem Empfinden nicht ideal in diese Geschichte gepasst, in der doch eigentlich in erster Linie die tragischen Ereignisse der Vergangenheit und die komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung in der Gegenwart im Vordergrund stehen. Nichtsdestotrotz ist die Familiengeschichte selbst unheimlich spannend und mitreißend gestrickt. Cornelia hat einst schwere Schicksalsschläge durchmachen müssen, die erst nach und nach ans Licht kommen. Auf dem Weg dorthin werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen, so dass man hier schnell an das Geschehen gefesselt ist und bis zum Schluss immer mehr über die genauen Hintergründe und Zusammenhänge erfahren möchte. Fazit: eine dramatische Familiengeschichte, die berührt und durchgehend fesselt!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Hamburger Flut im Jahre 1962 - von Bücherfreundin - 12.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Im Mittelpunkt dieses schwierigen Mutter-Tochter-Verhältnisses steht die 38-jährige Alexa Petri und ihre Mutter Cornelia. Alexa ist Literaturagentin und lebt in Berlin, als ihre Mutter ins Koma fällt. Die Beiden hatten nur wenig Kontakt. Alexa war 11 Jahre alt, als ihre Mutter, aus unerklärlichen Gründen, plötzlich lange Zeit verschwand. Seitdem ist das Verhältnis gestört. Nun soll Alexa die Vormundschaft für ihre Mutter übernehmen und muss zurück nach Hamburg. In den Unterlagen findet sie einen Brief, den sie nicht richtig einordnen kann. Die Zeilen beschreiben eine junge, liebevolle Cornelia, die 1962 als Opfer der Hamburger Sturmflut-Katastrophe überlebt hat. Dann taucht Cornelias Jugendfreund Richard Henderson aus Amerika auf und erzählt Alexa eine wundervolle Liebesgeschichte und was in der Nacht der Sturmflut geschah. Nun sieht sie ihre Mutter mit anderen Augen und fängt an sie zu verstehen und zu lieben. Ich habe schon mehrere Bücher von Corina Bomann gelesen, die mir gut gefallen haben. So auch Sturmherz . Dieser Roman spielt abwechselnd in der Vergangenheit, in den 60er Jahren, und in der Gegenwart. Die Autorin beschreibt anschaulich die Zeit der Sturmflut 1962 in Hamburg. Die Geschichte ist gut und logisch aufgebaut. Es fehlt nicht an Gefühl und Dramatik, ohne dabei kitschig zu wirken. Ich freue mich auf weitere Bücher von Corina Bomann.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Berührende Lebens- und Liebesgeschichte - von Bücherwurm78 - 08.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Alexa Petri muss in ihre Heimatstadt Hamburg zurückkehren, da sie die Nachricht erhalten hat, dass ihre Mutter Cornelia im Koma liegt. Seit ihrem 11. Lebensjahr, als ihre Mutter für Monate verschwand, hat Alexa ein schwieriges Verhältnis zu ihr. Plötzlich taucht ein Richard Henderson auf und erklärt ihr, dass er ein alter Jugendfreund ihrer Mutter ist. Er erzählt Alexa seine Liebesgeschichte zwischen ihm und Cornelia und der Nacht der Flut im Jahr 1962 die alles veränderte. Endlich wieder ein Roman von Corina Bomann. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und auch dieses hat mir wieder richtig gut gefallen. Von außen schön gestaltet, ein sehr ansprechendes Cover. Aufgrund der sehr flüssigen und bildhaften Schreibweise hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen. Corina Bomann nimmt den Leser erneut mit auf eine Reise durch ein Stück deutsche Geschichte, diesmal geht es um die Hamburger Sturmflut im Jahr 1962. Ummantelt von einer tragischen Liebesgeschichte. Das Thema und die Story sind gut durchdacht und umgesetzt. Was mir auch wieder sehr gut gefallen hat, wie schon im Roman Mohnblütenjahr ist, dass der Roman sehr gefühlvoll und einfühlsam geschrieben ist, aber ohne je zu kitschig zu werden. Fazit: Ein sehr gelungener und lesenswerter Roman und ich freue mich schon auf die nächste Liebesgeschichte mit historischen Hintergrund.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine bewegende Geschichte, die mich begeistert hat! - von leni - 06.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Als erstes muss ich das schöne Cover loben! Es ist idyllisch passt sehr gut zum Inhalt. Ich finde es gut, wenn man vom Cover auf den Inhalt schließen kann und so eine Ahnung hat was einen erwartet. Wir befinden uns in Hamburg. Alexa, die aus Berlin angereist ist, besucht ihre im Koma liegende Mutter Cornelia im Krankenhaus. Alexa hat seit ihrem elften Lebensjahr keine gute Beziehung zu ihr. Denn damals ist ihre Mutter spurlos verschwunden und ganz verändert wiedergekommen. Was ist vorgefallen und was hat ein amerikanischer Autor damit zu tun? Als Alexa Hinweise findet, dass Cornelia ein Opfer der Sturmflut in den 60er Jahren war und ihr nach und nach klar wird, warum ihre Mutter so ist wie sie ist, kann sie sie besser verstehen und ihr vielleicht verzeihen. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht die Geschichte um Alexa und Cornelia zu lesen! Das Buch spielt in der Gegenwart und in den 60er Jahren, hauptsächlich in Hamburg. Wir machen aber auch Abstecher nach Berlin und Amerika. Die Gegenwart lesen wir aus Alexas Sichtweise, während die Vergangenheit aus von der dritten Person erzählt wird, was mir sehr gut gefallen hat, da man im Prinzip das Gefühlsleben aller Person miterlebt und sich ihnen verbundener fühlt. Allgemein kann ich sagen, dass mir die Vergangenheit besser gefallen hat als die Gegenwart. Das empfinde ich bei Geschichten auf zwei Zeitebenen aber immer, da eben dort die spannenden Sachen passieren. Eine sehr schöne aber auch traurige Liebesgeschichte ist meiner Meinung nach der Dreh- und Angelpunkt des Buches. Teilweise war ich sogar richtig wütend, weil Cornelia und ihrem Freund Rick so furchtbar übel mitgespielt wurde. Corina Bomann hat einen fantastischen Schreibstil und versteht es das ganze Buch über die Spannung zu halten. Immer wieder wirft sie einem kleinen Häppchen zu, sodass man nach und nach dem Geheimnis auf die Spur kommt. Das Ende war auch sehr gelungen. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, aber es gab kein kitschiges Happy End sondern eines, dass viel glaubwürdiger ist und für mich das Buch noch besser gemacht hat. Zusammenfassend kann man sagen, dass mir das neue Buch sehr gut gefallen hat und ich empfehle es an alle weiter, die gerne Geschichten auf zwei Zeitebenen lesen! Ich freue mich schon sehr auf weiteres Buch von Corina Bomann!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Start war zäh... - von Igela - 05.03.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Cornelia Petri bricht eines Tages in ihrem Buchladen zusammen. Durch einen Schlaganfall fällt sie ins Koma, ihre Tochter Alexa reist Hals über Kopf an. Obwohl die beiden nicht das beste Verhältnis haben, muss Alexa entscheiden wer die Betreuerstelle ihrer Mutter übernimmt. Auf der Suche nach einer Patientenverfügung entdeckt Alexa, dass ihre Mutter ein Geheimnis aus der Vergangenheit hütet. In Hamburg ereignete sich vor Jahren ein Unglück, das die Flut genannt wird und Cornelia hat damals das Liebste auf der Welt verloren. Der Start in das Buch ist mir schwergefallen, da die Handlung meiner Meinung nach sehr schleppend verlief. Durch einige Wiederholungen, in denen immer wieder die Mutter und Tochterbeziehung thematisiert wurde, hat sich bei mir sogar ein Gefühl der Langatmigkeit eingestellt. Danach geht es immer wieder darum, wer die Belange von Cornelia Petri, die im Koma liegt, regelt, was etwas ermüdend wurde. Die Geschichte wird in Ich Perspektive von Alexa im Jetzt erzählt, ab und zu in kursiv geschriebenen Erinnerungen an ihre Kindheit. Zusätzlich und parallel wird die Geschichte von Cornelia um 1962 erzählt...und hier kam endlich etwas Fahrt in die Story. Man erkennt als Leser, dass ein verborgenes Geheimnis auf die Auflösung wartet. Zwar war für meinen Geschmack gerade die Rückblicke auf die junge Cornelia und ihren Liebhaber etwas ereignislos und flach, doch diese Passagen waren nicht so ausufernd, dass sie mich gestört hätten.Nach und nach nahm die Liebesgeschichte an Fahrt zu und damit auch bei mir das Rätseln um das Geheimnis. Sehr gefallen hat mir die Welt der Bücher, des Buchladens und der Verlage, in der sich die Protagonisten bewegen. Da ich Bücher liebe, hat mich dies fasziniert und interessiert. Ebenfalls sehr eindrücklich und authentisch empfand ich die Seiten rund um die Komapatientin und die Folgen des Komas. Den Schreibstil habe ich als einfach gehalten und schnörkellos empfunden. Wie oben erwähnt haben für mich ein paar spannende, überraschende Szenen gerade zu Beginn der Story gefehlt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sturmherz - von zitroenchen - 26.02.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Auch dieser Roman von Corina Bomann hat mich wieder gefesselt. Alexa und ihre Mutter Cornelia haben ein sehr schwieriges Verhältnis. Seit Cornelia kurze Zeit verschwunden ist als Alexa 11 Jahre alt war, versucht Alexa die Liebe der Mutter zu gewinnen, hat aber das Gefühl nie genug zu sein. Nun lebt Alexa ihr eigenes Leben in Berlin und die Beziehung zueinander ist sehr unterkühlt. Da hat Cornelia einen Schlaganfall und Alexa reist nach Hamburg und will die Vormundschaft für ihre Mutter beantragen. Kann sie das bei diesem Verhältnis? Auf der Suche nach einer Patientenverfügung fällt Alexa ein Brief in die Hand.... und in der Buchhandlung der Mutter erscheint ein berühmter amerikanischer Autor, der nach Cornelia sucht... Nach und nach erfährt Alexa die Geschichte ihrer Mutter, die sehr eng mit der Sturmflut 1962 in Hamburg verknüpft ist. Der Roman hat wie gewohnt zwei Erzählstränge: Alexa im heute, die sich überlegen muß, wie es mit ihrer Mutter weitergeht und den Mühlen von Krankenhaus und Gesetz um die Pflegschaft / Vormundschaft ihrer Mutter kämpft. Im zweiten Erzählstrang das Leben der jungen Cornelia und Rick dem Austauschstudenten. Eine Liebe die durch die Sturmflut verhindert wird und dem Leben nach der großen Liebe. Das Buch hat mich in allen Erzählsträngen gefesselt. Ich liebe ja Hamburg und die Sturmflut nun so lesen zu dürfen war ein Vergnügen. Ebenfalls die Liebe der beiden in der strengen Zeit. Ebenso hat mir Alexa im hier und jetzt gefallen. Die Protagonisten sind real, die Probleme nachvollziehbar. Geheimnisse hat wohl jede Familie - aber machen sie wirklich Sinn? Der Roman geht wieder absolut zu Herzen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Flut der Emotionen - von Schlaflos - 24.02.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Zum Inhalt Die junge Alexa steht erfolgreich auf eigenen Beinen, nachdem sie vor vielen Jahren die Zuneigung ihrer Mutter vergeblich gesucht hat. Ein Ereignis, dessen Hintergründe ihr nicht bewusst sind, hat sie damals auseinander gebracht - und nun führt ein Ereignis sie wieder zusammen. Ihre Mutter Cornelia hat einen Schlaganfall und Alexa muss sich entscheiden, ob sie die Vormundschaft übernehmen will. Eine schwierige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass ihre Mutter ihr seit einigen Jahren keine Liebe mehr entgegengebracht hat. Sie entscheidet sich jedoch trotz der Vergangenheit dafür, für ihre Mutter zu sorgen. Etwa zur gleichen Zeit trifft sie auf einen Mann, der ihr erzählen kann, wer ihre Mutter wirklich war und wieso sie sich verhalten hat, wie sie es tat. Alexa lernt ihre Mutter mehr und mehr kennen und beginnt zu begreifen, was damals wirklich geschah. Zur Leseerfahrung Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Perspektivwechsel bieten dem Leser verschiedene Blickwinkel und die Möglichkeit, alle handelnden Personen zu verstehen. Die Geschichte fesselt ungeheuerlich, indem Alexas Gegenwart mit Cornelias Vergangenheit in Verbindung gebracht wird. Auch die Erwähnung der großen Flut in Hamburg passt wunderbar ins Geschehen und vermittelt gleichzeitig interessante Einblicke in diese schicksalshafte Zeit. Zum Fazit Für alle Leser, die gut durchdachte Geschichten mit viel Gefühl und einer gewissen Tragik zu schätzen wissen, eine herzliche Leseempfehlung! Das Buch macht durch die glänzende Oberfläche sogar als Taschenbuch einen sehr hochwertigen Eindruck und ist damit auch eine gute Geschenkidee. Zu den Eckdaten Titel: Sturmherz Autor: Corina Bomann Verlag: Ullstein ISBN: 978-3548288390 Seiten: 524 Preis: 10,99 €
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Etwas besonderes - von tigerbea - 20.02.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Alexa Petri lebt seit vielen Jahren in Berlin. Zu Ihrer Mutter Cornelia in Hamburg hat sie kein gutes Verhältnis. Doch jetzt muß Alexa nach Hamburg fahren, denn ihre Mutter hatte einen Schlaganfall und liegt im Koma. Alexa soll nun die Betreuung übernehmen. Das gibt ihr die Gelegenheit, über die Beziehung zu ihrer Mutter nachzudenken. Als sie einen rührenden Brief in den Unterlagen Cornelias findet, staunt sie nicht schlecht. Der paßt so gar nicht in das Bild, das Alexa von ihrer Mutter hat. Zur gleichen Zeit steht plötzlich ein älterer Herr vor Cornelias Tür. Er erzählt Alexa von einer jungen Cornelia im Jahr 1962, als die große Flut über Hamburg hereinbrach. Es ist die Geschichte einer großen Liebe. Endlich gelingt es Alexa, ihre Mutter zu verstehen. Nur so kann sie ihr auch verzeihen. Die Geschichte ist wirklich tragisch. Trotzdem muß ich gestehen, daß ich mit dieser Cornelia nicht wirklich Mitgefühl entwickeln konnte. Ihr Verhalten hat mich doch irgendwie gestört. Es war sehr interessant über die Geschehnisse im Jahr 1962 während der Flutkatastrophe zu lesen. Man weiß zwar, daß damals etwas Schlimmes passiert ist, aber das Leid der Menschen wird erst klar, wenn diese Leute auch einen Namen bekommen. Gleichzeitig erfährt man einiges über das oft schwierige Verhältnis zwischen Müttern und Töchtern. Insgesamt behandelt dies Buch nicht nur eine romantische Liebesgeschichte, sondern auch ein nicht ganz einfaches Thema wie Patientenverfügung und Betreuung. Dabei kommt man dann schon ins Grübeln. Deshalb finde ich das Buch auf jeden Fall irgendwie besonders und nicht wie eines von vielen anderen Büchern.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sturmherz - einfach super - von kabru712 - 19.02.2017 zu Corina Bomann „Sturmherz“
Was soll man in eine Rezension über ein Buch schreiben, in dem einfach alles passt: tolle Geschichte, schlüssige Handlung, super Schreibstil, sympathische Charaktere, hübsches Cover usw. usw. Das reicht natürlich nicht für eine Rezension. Also: Corina Bomann hat es wieder geschafft, ein historisches Ereignis (die große Flut in Hamburg) in eine Mutter-Tochter-Beziehungsgeschichte mit Liebesgeschichte einzubinden. Die Geschichte beginnt mit sehr vielen Fragezeichen, die aber im Laufe der Handlung in passenden Zusammenhängen geklärt werden. Und zwar in Form von Rückblenden aus einer anderen Erzählersicht. Die Hauptgeschichte in der Gegenwart ist in Ich-Form geschrieben, die Rückblenden in der dritten Person. So behält man immer den Überblick und weiß "wo man gerade ist". Der Schreibstil ist wie gewohnt lebhaft und flüssig zu lesen. Irgendwann will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, es bleibt bis zum Ende spannend. Das Cover zeigt sicherlich nicht Hamburg und die Elbe, ich finde es aber trotzdem sehr ansprechend. Dieses Buch lässt keine Wünsche offen, ich kann es nur empfehlen!
Alle Rezensionen anzeigen Zur Rangliste der Rezensenten

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Die Schmetterlingsinsel
Taschenbuch
von Corina Bomann
Das Jahr der Delfine
Buch (gebunden)
von Sarah Lark
Unter dem Himmel Australiens
Buch (gebunden)
von Corina Bomann
Die Sturmrose
Taschenbuch
von Corina Bomann
Winterblüte
Buch (gebunden)
von Corina Bomann

Unsere Leistungen auf einen Klick

Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** im Vergleich zum dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: