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Die Geschichte eines neuen Namens

Band 2 der Neapolitanischen Saga (Jugendjahre). Originalt…
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Produktdetails
Titel: Die Geschichte eines neuen Namens
Autor/en: Elena Ferrante

ISBN: 3518425749
EAN: 9783518425749
Band 2 der Neapolitanischen Saga (Jugendjahre).
Originaltitel: Storia del nuovo cognome.
'Neapolitanische Saga'.
Übersetzt von Karin Krieger
Suhrkamp Verlag AG

Januar 2017 - gebunden - 623 Seiten

Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht - er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt. Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen? Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!
Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga - bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes - ist ein weltweiter Bestseller. Ab Herbst 2017 erscheinen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tages des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln.


"Ein grandioses Zeitpanorama!" Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung Online 01.04.2016

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Kundenbewertungen zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Noch besser als der erste Teil - von buchina - 09.02.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Nun endlich der zweite Roman zur Neapolitanischen Saga. Es geht da weiter, wo der erste Teil geendet hat mit dem Eklat bei Lilas Hochzeit. Nur zur Anmerkung, man sollte unbedingt den ersten Teil vorher lesen, sonst ist es schwierig einzusteigen. Es wird gleich klar, dass die Flucht in die Ehe, um aus dem bisherigen prekären Leben auszubrechen, kein glückliches Leben für Lila bescheren wird. Nun ist sie zwar finanziell versorgt, aber eine Liebesheirat ist es nicht. Ihr Mann ist gewalttätig und ein absoluter Macho. Gelungen reißt die Autorin die Fassaden der sogenannten glücklichen Ehe ein, zeigt welche Gewalt nicht nur Lila ausgesetzt ist. Es gibt keine Hilfe, jeder erträgt sein Schicksal, denn so wird es allgemein gesehen, allein. Eine Frau hat zu gehorchen und nicht aufzubegehren. Wunderbar schildert Ferrante die Gesellschaft dieser Zeit und dabei vor allem die Stellung der Frau. Lilas Freundin Elena geht nun einen ganz anderen Weg, sie geht weiterhin zur Schule und wohnt bei ihren Eltern. Sie versucht durch Bildung ihrem bisherigen Leben zu entfliehen. Trotz der unterschiedlichen Lebenswege bleibt ihre Freundschaft bestehen. Bis ein Mann das starke Band der Freundschaft zu zerreißen droht. Wie bereits im ersten Band besticht diese Saga vor allem durch ihre gut herausarbeitenden Charaktere. Elena und Lila sind für mich mit die vielschichtigsten Charaktere meiner zuletzt gelesenen Romane. Dazu das gut herausgearbeitete Gesellschaftsbild. Diese Punkte machten für mich auch diesen Teil zu einem Lesegenuß. Dadurch, dass Elena und Lila in diesem Teil älter und reifer sind, konnte ich mich noch besser in sie hineinversetzen, weshalb mir dieser Band vielleicht insgesamt auch besser gefiel als der erste. Ich weiß noch nicht, ob ich wirklich schon im FerranteFever bin, aber mir wird eindeutig wärmer.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll schwierige Jugendjahre - von coffee2go - 01.02.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Kurze Inhaltszusammenfassung: Zu Beginn des Buches sind Elena und Lila beide 16 Jahre alt. Dieser Roman beschreibt den zweiten Teil einer Saga und beinhaltet die Jugendjahre der beiden Freundinnen, die sich trotz unterschiedlichster Lebensgeschichten innerlich stark miteinander verbunden fühlen und trotz Höhen und Tiefen ihre Freundschaft aufrechterhalten. Lila ist mit 16 Jahren frisch verheiratet, aber trotz plötzlichem Wohlstand nicht glücklich. Elena quält sich durch anstrengende Studienjahre, erschwert durch ihre Armut und unglücklich verliebt. Meine Meinung zum Buch: Nachdem ich schon gespannt auf die Fortsetzung gewartet habe, muss ich zugeben, das Warten hat sich gelohnt. Der zweite Teil, der die völlig unterschiedlichen Erfahrungen der beiden Freundinnen während ihrer Jugendzeit beschreibt, war prägend. Mir haben die beiden Charaktere, die völlig unterschiedlich sind, beide auf ihre Art und Weise sehr gut gefallen, allerdings konnte ich mich mit Elena besser identifizieren. Sie kämpft sich mühevoll und teilweise lustlos durch ihr Studium und kann sich noch nicht an ihrem Erfolg erfreuen, da dies auch von ihrem Umfeld und ihrer Familie nicht die Anerkennung bringt, die sie sich erhofft. Einzig Lila spornt sie immer wieder dazu an, weiterhin fleißig zu sein und nicht aufzugeben und dann auch ihre Jugendliebe, die eher auf intellektueller Basis ist. Lila wirkt sehr unglücklich und betrübt und ist trotz ihres neu erheirateten Reichtums nicht glücklich, weder in ihrer Ehe, noch intellektuell. Sie bewundert und beneidet ihre Freundin um die Möglichkeit, studieren zu dürfen. Auch wenn die beiden Freundinnen teilweise eine recht komplizierte Beziehung führen, auch streiten und sich dann wieder für längere Zeit aus dem Weg gehen, haben sie dennoch eine tiefere innere Bindung, sodass sie immer wieder den Kontakt zueinander finden. Genau dies hat mir auch sehr gut gefallen, dass es in einer Freundschaft nicht immer nur rosig ist, sondern auch Hochs und Tiefs normal sind. Zudem spielt auch der wirtschaftliche Faktor der 60er Jahre in Italien in diesem Teil eine bedeutende Rolle und ich habe es als zusätzliche Bereicherung empfunden. Obwohl der Roman über 600 Seiten hat und teilweise sehr detailliert und ausschweifend beschrieben wird, habe ich mich nicht gelangweilt, sondern gut unterhalten gefühlt. Vor allem das Ende ist, wie schon im ersten Teil, interessant und ohne Abschluss, sodass ich zu gerne gleich wissen möchte, wie sich die Lebensgeschichten von Elena und Lila weiterhin gestalten. Titel und Cover: Der Titel passt wunderbar zum Inhalt, vor allem zu Lila und das Cover spiegelt treffend das italienische Flair der 60er Jahre. Hilfreich war auch, dass zu Beginn eine kurze Zusammenfassung aller Personen und was bisher passiert ist, dargestellt war. Der Roman wurde unter einem Pseudonym geschrieben, wer der bzw. die AutorIn oder Autorengruppe ist, ist nicht bekannt. Mein Fazit: Mir hat die Fortsetzung "Die Geschichte eines neuen Namens" noch besser gefallen als der erste Teil "Meine geniale Freundin". Ich wurde auf alle Fälle wieder vom [*]FerranteFever angesteckt und warte jetzt schon gespannt und voller Vorfreude auf das Erscheinen der nächsten Teile der Saga.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Neapolitanische Saga geht weiter! - von Inge Weis - 29.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Unbedingt weiterlesen! Elena Ferrante knüpft an das Vorgängerbuch an und die Neapel-Saga um zwei Frauen geht weiter. Sie ließ Meine geniale Freundin mit offenem Ausgang, an einem dramatischen Wendepunkt enden. Dort fährt die italienische Schriftstellerin Elena Ferrante im zweiten Band ihrer Neapel-Tetralogie fort. Für mich ist es das beste Porträt einer Frauenfreundschaft. Die beiden haben es mir angetan, da Ferrante es vermag, diese starken und außergewöhnlichen Frauen in all ihren Facetten zu beschreiben, ohne dabei in die Klischeefalle zu tappen. In Die Geschichte eines neuen Namens werden Lila und Lenù älter, während sie die gegenseitige Rivalität, die ständige Sorge um Geld und die Machenschaften der Camorra-Mafia mal zueinander, mal auseinander treiben. Geschrieben aus Sicht der schüchternen aber klugen Elena Greco, genannt Lenù, schildert Ferrante auf mehr als 600 Seiten die Jugendjahre der zwei so unterschiedlichen Freundinnen aus einem ärmlichen Stadtteil in Neapel, die sich aller Zerwürfnisse zum Trotz über sechs Jahrzehnte lang nicht komplett aus den Augen verlieren sollen. Doch der Roman erzählt nicht die Geschichte einer harmonischen Freundschaft. Viel mehr geht es um die Gleichzeitigkeit von Zuneigung und Häme, Aufrichtigkeit und Lüge, Gönnen und Neid. Abgründe tun sich in Ferrantes Welt überall in den Straßen des Rione auf - begonnen am Ladentisch, zwischen Nachbarn, den besten Freundinnen und innerhalb Familien und Ehen. Der titelgebende neue Name birgt für Elena Ferrantes Romanheldin Lila Ungemach. Über Lila bricht das Unglück herein, als sie den Wurstwarenhändler Stefano Carraci heiratet. Gerade als sie ihren Namen Cerullo abgibt und - den im Titel besagten - neuen zu tragen beginnt, macht sie die bittere Beobachtung, dass ihr Mann gemeinsame Sache mit dem Camorra-Clan Solara macht. Und auch sonst sind Ehe, ihr neuer Reichtum, die Wohnung nicht das, was Lila und Lenù sich als spielende Mädchen im ersten Band der Saga ausmalten. Lila wird von Stefano misshandelt, wehrt sich vehement gegen eine Schwangerschaft, versucht, der Herrschaft und Brutalität des Mannes zu entkommen. Währendessen mausert sich Lenù zur Musterschülerin, sie liest und büffelt, verschafft sich durch Anerkennung der Lehrer Selbstvertrauen und kann zeitweise die Konkurrenz zu Lila, die längst nicht mehr die Schulbank drückt, vergessen. Doch das zwiespältige Verhältnis zu ihrer Freundin wirft sie immer wieder aus der Bahn. Die Gefühle für die Männer machen es nicht einfacher. Da ist Antonio, der ihr Freund wird, den sie aber nicht liebt, und der Interlektuelle Nino Sarratore, den sie anhimmelt, der aber unerreichbar zu sein scheint. Doch das Erleben von Elena Greco ist untrennbar mit Lilas verbunden. Ferrante räumt dem Leben der Ich-Erzählerin fernab der Freundschaft wenig Platz in dem Buch ein. Es sind einige wenige Kapitel, in denen es ausschließlich um Lenùs Schulzeit und ihr Studium in Pisa geht. Egal, ob es Momente sind, die die beiden Freundinnen teilen oder solche, die sie getrennt voneinander erleben. Lenù weiß sie alle zu schildern. Sie liest geheime Aufzeichnungen von Lila, erfährt Geschehenes von Bekannten. So gelingt es Ferrante, die erdrückenden Gefühle der Ich-Erzählerin trotz der Distanz zum Grund dafür, Lila, zu schildern. Der Roman ist leicht geschrieben und erzählt mit einem Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Herausragende Schilderungen des Lebens in einem prekären Viertel Neapels, und eine schonungslos ehrliche Analyse dieser Mädchenfreundschaft, eine schöne Sprache, ein schier unerschöpfliches Repertoire an vielschichtigen, außergewöhnlichen Charakteren, eine besondere Atmosphäre und nicht zuletzt natürlich eine gute Story. Ein faszinierendes Portrait einer lange dauernden Freundschaft. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest! Ein Lesegenuss!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Hat mich vollkommen fasziniert - von vielleser18 - 26.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Die Geschichte eines neuen Namens ist der zweite Teil des Neapolitanischen Zyklus von Elena Ferrante (Pseudonym). Die Protagonistin Elena erzählt in ihm über ihre Jugendjahre. Ich kannte den ersten Teil noch nicht, kam aber dank der am Anfang vorgestellten Protagonisten gut in diese Geschichte hinein. Es geht um Elena, genannt Lenù, ihren Freundin Lina (von ihr Lila genannt) und um viele Familien aus dem neapolitanischen Rione, aus dem die beiden stammen. Es ist ein Arbeiterviertel, ein armes Viertel. Familien, in denen die Kinder schon früh mitarbeiten müssen. Es sind die 50er und 60er Jahre. Bildung ? Meistens fingen die Kinder nach der Grundschule an zu arbeiten. Anders Elena, die Abitur macht. In diesem zweiten Band geht es auch um Beziehungen, Freundschaften und Ehen. Lila heiratet mit 16 Jahren. Doch glücklich wird sie nicht. Es war ein entfliehen aus ihrer Familie, sie hat materiele Güter, ein - für ihre Verhältnisse - Luxusleben. Sie kann ihre Fähigkeiten an der Arbeit einsetzen, bringt Schwung in die Läden, doch sie verkümmert innerlich. Denn es ist nur der materielle Schein, es ist kein Eheglück vorhanden. Elena hingegen geht in ihrem Lernen, ihrem Wissen auf. Doch die ganze Zeit kann sie sich innerlich nich von ihrer KIndheitsfreundin abnabeln. Sie hängt an ihr, bewundert sie, beneidet sie. Lenú scheint alles mühelos zu gelingen.. Ihr fällt alles zu, was Elena sich hart erarbeiten muss. Doch manchmal trügt auch der Schein. Es ist eine wechselvolle Geschichte, mit vielen Tiefen und manchen Höhen. Beim Lesen erkennt man die unsichere Elena, die ganz anders ist als ihre vorlaute, extrovertierte Freundin. Vor allem glaubt man als Leser, dass die Autorin hier ein biografisches Buch geschrieben hat. gerade weil sie dieses geheimnisvolle Pseudonym, hinter dem sie sich im verborgenen hält. den gleichen Vornamen wie die Hauptprotagonistin hat. Und weil sie aus der Ich-Perspektive erzählt und es eine vor allem sehr gute Sicht auf das Seelenleben der jungen Elene gibt. Es ist eine Geschichte in der Retroperspektive geschrieben, aber sehr detaillvoll, so dass man sich als Leser mit hinein versetzt fühlt in die 50er und 60er Jahre. Man spürt beim Lesen förmlich die Unsicherheit der Protagonistin, ihr bestreben beim Lernen und vor allem ihre Entwicklung. Es klingt nach einer authentischen Geschichte, weil man vollkommen in ihr Leben eintauchen kann. Ich empfande das Buch nicht als langweilig, obwohl es keinen großen Spannungsbogen gab. Vielmehr hat mich Elenas Leben, ihre Gedanken, fasziniert. Es ist wie das Eintauchen in eine andere Zeit, der Zeit meiner Elterngeneration. Das Leben einer früheren Generation, aber hier konnte ich es vor meinem inneren Augen förmlich nachfühlen, nacherleben. In eine andere Haut schlüpfen. Es ist eine - für mich- andere Welt, eine, in der kaum Hoffnung besteht, das Viertel, in das man hineingeboren worden ist, zu verlassen. Bei denen Menschen tagein und tagaus schuften und nicht viel erreichen. Indem Banden das sagen haben. Gewalt fast zur Tagesordnung gehört. Jeder alles -oder fast alles- über seine Nachbarn weiß. Es fasziniert, schreckt öfters aber auch ab. Und doch - immer wieder ist da ein Hoffnungsstrahl in all diesem Elend. Ich werde jetzt auf alle Fälle die KInderjahre mit Meine geniale Freundin nachholen und warte gespannt auf die weiteren zwei Bände. Die Autorin hat mich gepackt, hat mein Interesse an Elena und ihrem zukünftigen Leben geweckt. Fazit: Diese Geschichte hat mir ein interessantes Bild auf die 50-und 60er Jahre in einem Arbeiterviertel Neapels gezeichnet und die Entwicklung einer Protagonistin mit all ihren Träumen, Ängsten, Schmerzen und Erfolgen aufgezeigt. Ein Buch, dass für mich eine sehr realistische/authentische Geschichte widergespiegelt hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Einfach großartig! - von Nepomurks - 25.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Mit "Die Geschichte eines neuen Namens" erscheint nun endlich die Fortsetzung zu Elena Ferrante`s grandiosem Bestseller "Meine geniale Freundin", der großen neapolitanischen Familiensaga. Das 2. Buch der 4-teiligen Roman-Reihe erzählt uns die weitere Geschichte von Elena und Lila, den beiden eng verbundenen und doch seltsam zueinanderstehenden Freundinnen. Während Lila heiratet und zu einem gewissen Ruhm gelangt, steht Elena vor den wertlos scheinenden Fragmenten ihres noch jungen Lebens. Glück oder Unglück, Zuneigung oder Abneigung - die Grenzen verschwimmen immer wieder. Und doch verbindet die beiden jungen Frauen in jeglicher Hinsicht ein festes Band der Freundschaft. Elena Ferrante schafft es mit diesem Fortsetzungsroman erneut, ein atmosphärisch dichtes Stimmungsbild der Zeit und Spiegelbild der 60er zu erzeugen und lässt den Leser wieder tief in die Figuren ihrer Erzählung eintauchen. Auf mich wirkte der Schreibstil wie schon im ersten Band absolut fesselnd, die Charaktere vielschichtig und der Verlauf der Geschichte unglaublich mitreißend. Die Paradigmen, das Rollenverständnis, wie auch die allgemein autoritär gebieterische Männerwelt werden beinahe greifbar und scheinen manches mal gar erdrückend und schockierend. Ferrante`s verspielter und "wattiger" Erzählstil, die vielen subtilen Metaphern und psychosozialen Feinheiten des Romans wirken dabei auf mich immer wieder magisch. Ich liebe die Art, wie die Dinge in beiden Büchern dargestellt oder auch umschrieben werden. Es liest sich heiter, obwohl es tragisch ist. Und an anderer Stelle schmunzelt man, ob der frechen Dreistigkeit. Ferrante zeigt ihre Figuren verletzlich und doch stark, schwach und doch kämpferisch. Das Ganze vor einer wunderbaren Kulisse Italiens. Man spürt die Zeit, durchlebt die Nöte, Kämpfe und Niederlagen und sieht die Welt durch die Augen dieser beiden unbedarften und doch wissenden Freundinnen. Für mich ist dieser 2. Band wieder ein ganz großes Lesevergnügen gewesen und ich freue mich ungemein auf die beiden noch ausstehenden Bücher! Großes Lese-Kino und beeindruckendes literarisches Werk zugleich, deswegen ganz klar 5 Sterne!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll ganz nett, leider nicht mehr - von simi159 - 24.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Das ist der zweite Teil der italienischen Familiensaga um die beiden Frauen, Lila und Elena. Beide sind bisher in einem armen Viertel aufgewachsen. Während Elena dem vorgezeichneten Weg durch Bildung, sie besucht das Gymnasium und studiert, zu entfliehen will. Hat ihre Freundin Lila, diese flucht schon durch Heirat geschafft. Dass sie durch ihre Eheschließung ihre eigenen Ideale verraten und verkauft hat, merkte sie bereits an ihrem Hochzeitstag. Das war auch der Cliffhanger mit dem der erste Band, von Elena Ferrante, endetet und genau an dieser Stelle steigt man in den zweiten Teil ein. Beide Frauen sind 16 Jahre alt und während Lila nur mit dem Finger zu schnippen, oder ein kurzes Telefonat zu führen braucht, um ihre materiellen Wünsche erfüllt zu bekommen. Muss ihre Freundin hart für die Schule/Universität arbeiten, und kommt doch gefüllt nicht voran. Bildung ebenso wie Frauen in den 60er Jahren nicht viel Wert. Und vor allem Lila bekommt von ihrem Mann, durch körperliche Gewalt gezeigt, wer das Sagen hat. Auch der gewünschte/geforderte Nachwuchs stellt sich bei ihr nicht ein¿. Fazit: Fand ich den ersten Teil noch unterhaltsam, mit kleinen Längen im Mittelteil, so war dieser zweite Teil für mich langatmig und langweilig. Denn so leicht mir der Einstieg in die Geschichte fiel, in die Welt von Elena und Lila, so langsam schreitet die Geschichte voran. Immer wieder gibt es Einschübe, Ausschweifungen, wird dies und das erklärt, beschrieben. Es dauert und dauert, bis die Geschichte voran geht, ohne dass wirklich etwas passiert. Da hätte man locker 100-150 Seiten streichen können. Die Charaktere eine gut beschrieben, wenn auch für mich etwas klischeehaft. Überraschte Lila im ersten Teil noch durch ihre Intelligenz, ihre Energie sich in die Schuhmacherei ihres Vaters einzubringen. Ist sie hier nur die eingeschüchterte Ehefrau, die sich in ihr Schicksal fügt. Auch Elena ist mir zu typisch 60er Jahre, eine junge Frau, die sich ihrem vorgezeichneten Weg, durch Bildung entfliehen möchte. Und doch so langsam begreift, dass dies wahrscheinlich nicht klappen wird. Beim Lesen hatte ich die meiste Zeit das Gefühl in einer Dauerwiederholung festzuhängen, da die Geschichte sich nicht wirklich entwickelt und das Erzählte gefühlt immer und immer wieder, wiederholt. Schade¿ich kann diesen Hype um die Buchreihe und die, mittlerweile nicht mehr unbekannte Autorin Elena Ferrante, nicht nachvollziehen. Von mit gibt es 2,5 aufgerundet 3 STERNE.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Endlich geht es weiter - von LinaLiestHalt - 22.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Endlich hat das Warten ein Ende und es geht auch auf Deutsch weiter mit Lila und Elena. Die beiden werden nun langsam erwachsen. Lila muss nach ihrer frühen Heirat erkennen, dass ihr Mann sie hintergeht, indem er Geschäfte mit der verhassten Camorra macht. Elena hingegegen versucht weiter, ihrem Milieu durch Bildung zu entkommen und wir eine Vorzeigeschülerin. Leider muss auch sie erkennen, wie wenig das in ihrer alten Welt bedeutet und wie schwer es ist, dafür Anerkennung zu bekommen und einen eigenen Weg zu gehen. Während man in Meine geniale Freundin die Kindheit der beiden Freundinnen verfolgen darf, gehte s hier nun um das Erwachsenwerden und darum, wie eine Freundschaft erhalten bleiben kann, wenn de Jahre ins Land gehen, sich Missgunst und Eifersucht einschleichen. Wieder ist es Elena Ferrante gelungen, ein lebendiges Abbild der Zeit, in der die beiden leben, zu erschaffen. Vor den Augen wrd das Neapel der 60er Jahre lebedig, vor allem das Handwerkerviertel und überall spürt man den Aufbruchswillen dieser Zeit. Auch wenn diese Geschichte über weite Teile nicht sehr spektakulär daherkommt, so verzaubert aber doch das Ensemble der vielen verschiedenen Figuren und ihrer Lebenswege. Ein weiteres, spannendes Kapitel dieser besonderen Frauenfreundschaft! Die Sprache von Elena Ferrante ist wieder sehr zurückhaltend, wenn es um die Emotionen geht, was dem Leser eine Betrachtung mit genügend Abstand zur Handlung ermöglicht. Es ist ein bisschen so, als würde man auf eine Miniaturlandschaft blicken, die von den Figuren bevölkert wird und ihrer Wege mitverfolgen. Die Covergestaltung finde ich wieder sehr ansprechend und passend zur gesamten Saga. Eine gelungene Fortsetztung, die Lust darauf macht, auch endlich die letzten beiden Teile in Händen zu halten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Von Neid zerfressen - von Fredhel - 17.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Die vierteilige Neapolitanische Saga von Elena Ferrante hat mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Die Autorin verfolgt den Lebensweg und die Freundschaft zweier intelligenter Mädchen, die in das quirlige, doch leider sehr arme Stadtviertel Rione in Neapel hineingeboren werden. Auch wenn ich das Buch mit großem Interesse gelesen habe, muss ich sagen, dass mir vieles nicht gefallen hat: - leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, und so hatte ich sehr oft das Gefühl, dass mir Details aus den früheren Jahren fehlen, denn es wird oft Bezug auf Vergangenes genommen. - für mich waren es einfach viel zu viele Personen, die zu allem Überfluss auch oft noch in irgendeiner Form familiär oder beziehungsmäßig miteinander verbandelt sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die gleiche Person oft sehr unterschiedlich genannt wird, mal mit richtigem Namen, dann mit Spitznamen, dann nur der Familienname. Ich mag es einfach nicht, wenn ich die Personen nur schwer zuordnen kann. Es stört meinen Lesefluß. - vielleicht bin ich mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen. Ich hatte mich auf eine große Portion italienischer Lebensart und -lust gefreut. Auf soviel Missgunst und Neid war ich nicht vorbereitet. Und ich frage mich ernsthaft, wie man die Beziehung zwischen Lila und Lenù als Freundschaft titulieren kann, wo doch eher der Konkurrenzkampf und Egoismus zwischen den beiden dominiert. Auch die anderen Charaktere sind mir zutiefst unsympathisch. Es gibt keinen Zusammenhalt. Lügen und Tricksereien sind an der Tagesordnung. Mir fehlt einfach ein Sympathieträger, mit dem ich mitfiebern und mitleiden kann. Natürlich hat der Roman auch positive Aspekte. Das Buch ist sehr wertig verarbeitet, und hat sogar ein Lesebändchen, was ich immer sehr praktisch finde. Auch das Cover gefällt mir außerordentlich gut, sowohl vom Motiv als auch von der einheitlichen Farbgestaltung in den verschiedenen Fliedertönen. Den Schreibstil von Elena Ferrante muss man einfach als eindringlich und mitreißend bezeichnen. Dadurch konnte ich das Buch doch nicht aus der Hand legen, obwohl es mir so gar nicht gefiel. Auch das Grundmotiv, diese beiden Mädchen mit ihrem Streben nach Wissen, Geld und Anerkennung gegenüber zu stellen und ihre Träume, ihr Scheitern und ihre Erfolge eindringlich zu schildern, empfinde ich als absolut lesenswert. Dennoch halten mich die negativen Stimmungen des Inhalts und die immer wieder auftretende Langatmigkeit der Geschichte davon ab, weiter Bände der Neapolitanische Saga lesen zu wollen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Spiel des einvernehmlichen Erfindens - von jenvo82 - 16.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
"Aber vor allem wollte ich, dass sie sich neben mich setzte, wollte ich zu ihr sagen: "Siehst du, wie gut wir aufeinander eingespielt waren, eine in beiden, beide in einer." Inhalt Für Elena und Lila beginnen die Jugendjahre ganz verschieden, die eine fügt sich in ihre Rolle als Ehefrau und später Mutter und bemüht sich ein halbwegs erträgliches Leben in ihrem Armenviertel zu führen, die andere versucht ihrer Herkunft zu entfliehen, indem sie studiert, Bildung erwirbt und sich bald schon endgültig aus der gemeinsamen Heimat verabschiedet. Doch gerade diejenige, die das vermeintlich schwerer Schicksal zu tragen hat, bleibt aufrecht, setzt sich Ziele, nimmt sich was sie möchte, während die andere vor Bewunderung staunt und sich im Glanz ihrer Freundin nur zu gern zurückzieht. Das Leben trennt die zwei Freundinnen, die bald schon ein und denselben Mann lieben und lässt eine unüberbrückbare Differenz zurück, die jedoch nicht von Bestand ist. Denn so groß der Neid untereinander auch sein mag, ihre Fürsprache füreinander ist noch größer. Meinung Bereits der erste Band der Neapolitanischen Saga aus der Feder von Elena Ferrante hat mich in seinen Bann gezogen und weckte mein Interesse am Verlauf der Geschichte rund um die ungleichen Freundinnen Elena und Lila. Band 2 legt noch eins obendrauf und überzeugt mit vielschichtigen Charakteren, intensiven gesellschaftlichen Porträts und einer nach wie vor faszinierenden Mädchenfreundschaft, die man zwar so nicht kennt, aber in allen Punkten glaubhaft nachvollziehen kann. Bemerkenswert finde ich in gewisser Weise die Struktur der Geschichte, die sich sehr gut hintereinander lesen lässt, die einen überschaubaren Zeitrahmen hat und dennoch ganz verschiedene Emotionen auslöst. Wie im eigenen Leben auch gibt es Phasen die viel zu schnell vergehen, denen man nachtrauert oder an die man sich gern erinnert und dann scheint die Zeit wieder stillzustehen, kaum ein Ereignis bringt Fortschritt und die Müßigkeit der Gegenwart hinterlässt Spuren im Leben und Falten im Gesicht. Darüber hinaus entwirft die Autorin zwei in sich konstante Hauptprotagonistinnen, die sie so korrekt und genau wie nur möglich beschreibt. Deshalb sehe ich die Figuren vor mir, wie sie leiden, wie sie kämpfen, resignieren und den Neuanfang wagen. Während Elena die Erzählerin ist und ihre persönlichen Gefühle geschickt in den Fortgang der Handlung einbaut, wirkt Lila wie der strahlende Mittelpunkt dieser Saga, obwohl sie nichts weiter tut, als ihr Leben zu leben. Im vorliegenden Band sind mir die beiden ans Herz gewachsen und auch die zahlreichen Nebenfiguren der Erzählung bekommen einen Platz zugewiesen und erfüllen nicht nur ihre Rolle, sondern auch einen ganz bestimmten Zweck. Vielleicht entwickelt sich dieses fast epochale Werk erst in seiner Gesamtheit, denn ich möchte definitiv die nächsten Jahre im Leben von Elena und Lila kennenlernen und freue mich bereits jetzt schon auf den dritten Band, der bereits im Frühjahr 2017 erscheinen wird. Fazit Dieses Charakterstudium einer ungleichen Frauenfreundschaft bekommt von mir sehr gute 4 Lesesterne und natürlich eine Leseempfehlung für die begeisterten Romanleser, die nicht nur Liebe und Leid in Texten suchen, sondern gerne auch die Handlungen reflektieren und sich über die Geschehnisse eines Lebens unter Berücksichtigung der äußeren Umstände ein Bild machen möchten. Es ist von Vorteil diese Reihe in chronologischer Reihenfolge zu lesen, da sich die Entwicklung der Figuren und ihre zahlreichen Abhängigkeiten untereinander dadurch besser erschließen. Ich glaube, so langsam bin ich auch im versprochenem [*]FerranteFever.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gelungene Fortsetzung über die Jugendjahre der beiden Freundinnen - von forti - 15.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Die Geschichte eines neuen Namens ist Band zwei der vierteiligen Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante um eine Frauen-Freundschaft. Ich empfehle, zuerst Meine geniale Freundin zu lesen, um zu erfahren, wie sich Elenas Freundschaft mit Lila bisher entwickelt hat, und der Handlung besser folgen zu können. Das Buch startet mit einer Übersicht über die beteiligten Personen, nach Familien unterteilt. Das ist (für mich) auch dringend notwendig, da Elena Ferrante ihre Saga mit einem reichhaltigen Personal besetzt hat und man nach einen Wochen Lesepause zwischen den einzelnen Bänden schon mal den Überblick verlieren kann. Elena und Lila sind zu Beginn der Handlung ca. 16 Jahre alt. Die Handlung umfasst etwa 10 Jahre. Ihre Leben entwickeln sich immer unterschiedlicher: Lila ist verheiratet und dadurch zu Wohlstand geraten, Elena geht weiter zur Schule und lebt bei ihren Eltern unter eher ärmlichen Verhältnissen. Interessanterweise beneiden beide einander. Die Freundschaft der beiden ist nicht immer innig und herzlich, es gibt Zeiten, in denen sie wenig Kontakt zueinander haben, aber die Freundschaft besteht und reißt nie völlig ab. Mir gefällt diese ungeschönte Darstellung einer lebenslangen Freundschaft, die ohne Klischees und Kitsch auskommt. Die Handlung wird langsam erzählt - böse Zungen könnten den Erzählstil auch langatmig nennen. Auch ich habe oft ein Problem mit langatmigen Erzählungen, würde hier aber sagen, dass die Atmosphäre Neapels der 1960er Jahre, die Lebensrealität im Arbeiterviertel und die Situation der Frauen im Speziellen gleichberechtigt neben der eigentlichen Handlung steht und auch - wie schon im ersten Band - den Reiz dieser Reihe ausmacht. Ich fühlte mich jedenfalls nicht gelangweilt, sondern habe gut ins Neapel der 1960er Jahre und die beiden jungen Frauen hineinversetzt gefühlt. Wie schon bei Meine geniale Freundin ist das Ende des Buches kein wirklicher Abschluss, sondern eher ein cliffhanger, der neugierig auf den dritten Band der Reihe machen soll (bei mir hat es funktioniert).
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen aus Neapel geht weiter - von Winfried Stanzick - 11.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Die Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen aus Neapel geht weiter. Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft, wie sie nur unter Frauen möglich ist. Eine Freundschaft, die seit Kindesbeinen bestimmt ist nicht nur von gegenseitiger Liebe und Wertschätzung, sondern immer wieder auch von Konkurrenz, Neid und Missgunst. Elena Ferrante erzählt von den Jugendjahren der beiden Freundinnen Elena und Lila, wobei der Fokus dieses Mal sehr stark auf dem Schicksal von Lila liegt, die aus ihrer unglücklichen und früh geschlossenen Ehe(damit endete der Band 1) flieht und am Ende fast zugrunde geht als ausgebeutete Arbeiterin, die mit ihrem neuen Partner und ihrem Kind in einem regelrechten Loch lebt. Elena hingegen geht mit einem Stipendium nach Pisa, wo sie eine Beziehung mit einem Mitstudenten hat und auch in ihren Leistungen recht erfolgreich ist, ja, sie entwickelt sich geradezu zu einer Vorzeigeschülerin. Dennoch spürt sie immer wieder, dass sie anders ist als ihre Kommilitonen. Sie hat eben nicht den gebildeten Stallgeruch der wohlhabenden Schichten, aus denen die meisten Studenten stammen. Immer wieder kommt sie sich dumm vor und glaubt, nur durch viel Fleiß dieses von ihr als beschämend erlebte Manko ausgleichen zu können. Gleichzeitig muss sie, wenn sie in den Ferien nach Hause zurückkehrt, erleben, dass ihre Bildung, ihre Leistungen und Abschlüsse dort, wo sie herkommt, nichts zählen. Ja, sie entfremden sie regelrecht von dem, was sie dereinst als ihre Heimat bezeichnete. Entfremdet ist auch ihre Beziehung zu Lila, zu der sie lange keinen wirklichen Kontakt hat und der es richtig dreckig geht. Sie spürt, dass ihre Liebesbeziehung zu dem jungen Studenten keine wirkliche Zukunft hat, als sie am Ende des Buches überraschend einem Mann gegenübersteht, den sie schon fast vergessen hatte¿ Perfekte Spannung für den dritten Band, der im Frühjahr 2017 erscheinen wird.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll mich hat das "FerranteFever" nicht gepackt - von katze102 - 09.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Bei "Die Geschichte eines neuen Namens" handelt es sich um die Fortsetzung "Meine geniale Freundin" und den zweiten Band der vierteiligen neapolitanischen Saga. Die beiden Freundinnen Lila und Elena versuchen der Armut zu entkommen, wobei ihnen im Neapel der 60er Jahre zwei Möglichkeiten bleiben: Heirat und Versorgtsein oder Bildung, Leistung und Selbstverantwortlichkeit. Lila wählt den Weg, sich mit 16 Jahren reich zu verheiraten, erlebt Gewalt, Demütigungen und Mißachtung in ihrer Ehe, provoziert ihren Mann, tritt zuweilen rücksichtslos und egoistisch auf. Manchmal lebt sie ihre Macht aus, hilft Elena, auch durch finanzielle Unterstützung, den anderen Weg aus der Armut zu verfolgen. Elena setzt auf Bildung, studiert und schreibt ein Buch. Die Freundschaft der Beiden erlebt Höhen und Tiefen, in denen sich auch Neid und Konkurrenzdenken wiederfinden. Ich hatte den ersten Teil dieser Saga nicht gelesen, wohl aber den Hype darum mitbekommen. Um in die Geschichte einzusteigen, war dieses auch nicht unbedingt von Nöten, denn vorne im Buch werden alle Beteiligten vorgestellt sowie die Handlungen des ersten Bandes kurz zusammengefaßt. Schon bei anderen Serien habe ich mit einer späteren Folge begonnen und, weil sie mir so gut gefiel, die Serie dann von Anfang an gelesen; bei dieser Saga verhält es sich jedoch leider nicht so. Der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht; die Durchleuchtung der Frauenrolle in den Sechziger Jahren fand ich sehr ansprechend. Auch in Deutschland gehörten die beiden im Roman vorgestellten Alternativen ja durchaus zum Üblichen; bis 1977 mußte sich eine Ehefrau, die berufstätig sein wollte, dieses von ihrem Ehemann genehmigen lassen, der den Arbeitsvertrag seiner Frau jedoch jederzeit kündigen konnte. Auch Gewalt in der Ehe wird zu Zeiten, in denen man diese noch nicht als Straftat anzeigen konnte, häufiger vorgekommen sein. Die Heirat mit 16 Jahren allerdings fand ich nicht ganz so überzeugend, würde ich eher im tiefen Mittelalter vermuten, als in einer Zeit, in der die Volljährigkeit mit 21 Jahren begann. Insgesamt fand ich die Darstellung der Frauenrolle zu dieser Zeit schon interessant, stellenweise jedoch nicht so ganz überzeugend. Der Roman läßt mich etwas zwiegespalten zurück, denn obwohl er sich durchaus flüssig lesen läßt, finde ich viele der langatmig erzählten Details eher überflüssig und trivial, hatte doch etwas mehr erwartet. Der Roman hat mich nicht wirklich überzeugen können und den Hype darum kann ich nicht nachvollziehen. Nein, mich hat das "FerranteFever" nicht gepackt und ich werde keine weiteren Folgen dieser Saga lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Suche nach Anerkennung - von leseratte1310 - 09.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Lila und Elena sind nun fast erwachsen. Lila hat sich Hals über Kopf in die Ehe gestürzt und prompt folgt die Ernüchterung. Schon am Hochzeitstag erfährt sie, dass Stefano, der Sohn von Don Achille, Geschäfte macht mit den Solara-Brüdern. Das kann sie ihrem Mann nicht nachsehen. Nun ist sie zwar dem Rione-Viertel entkommen, dafür muss sie andere Widrigkeiten in Kauf nehmen. Ihr Mann bestraft ihr Aufbegehren mit Gewalt. Elena neidet der Freundin den Wohlstand. Sie ist noch auf der Suche nach ihrem Weg und lässt den Einsatz in der Schule missen. Obwohl die Freundinnen nicht über ihre wirklichen Probleme reden, ist es Lila, die dafür sorgt, dass Elena sich wieder dem Lernen widmet. Auch dieses Buch liest sich angenehm flüssig. Es schließt nahtlos an den Band "Meine geniale Freundin" an. Man merkt am ganzen Verhalten, dass die beiden Frauen noch sehr jung sind. Ihr Handeln wirkt zeitweise doch sehr pubertär. Ihre Auseinandersetzungen gehen weiter, auch wenn sich die Dinge, über die man streitet, ändern. In Rione war Gewalt immer schon da, nun erlebt Lila sie auch bei ihrem Mann. Aber man kann diese Gewalt nicht nur Stefano ankreiden, oft fordert Lila sie geradezu heraus. Elena will ihren Weg aus dem Armenviertel finden, aber es wird ihr nicht einfach gemacht. Doch sie kämpft sich durch und erhält ein Stipendium. Durch ihren Einsatz und ihre Beharrlichkeit kann sie ihr Studium mit Auszeichnung beenden. Obwohl Lila und Elena befreundet bleiben, bleibt auch immer ein Konkurrenzdenken. Aber sie sind Frauen, die in einer männerbestimmten Welt ihren Weg gehen wollen. Auch in diesem Band ist die Spannung nicht besonders hoch. Obwohl ich den Hype immer noch nicht nachvollziehen kann, möchte ich natürlich wissen, wie es weitergeht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Saga geht weiter - von yellowdog - 08.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Der Ferrante-Boom ist anscheinend etwas abgeflaut, jedenfalls in den Medien nicht mehr ganz so im Fokus. Das ist mir als Leser ganz Recht, umso unbeeinflusster kann ich den Roman lesen. Und es liest sich weiterhin gut, sobald man in den richtigen Lesefluß gekommen ist. "Die Geschichte eines neuen Namens" schließt an den ersten Teil an, liest sich fast als durchgängiger Roman. Lina und Elena sind Anfangs dieses Buchs 16 Jahre alt und ich bin überrascht, wie reif sie wirken, obwohl sie heutzutage noch als Teenager gelten würden. Die Frage, ob ich Lila oder Lenü interessanter finde, stelle ich mir nicht mehr. Die eine reflektiert sich in der anderen, wobei die Erzählperspektive aus Elenas Sicht bestimmend bleibt. Lila muss leider schon sehr früh erkennen, dass ihre übereilte Heirat ein großer Fehler war. Stefano zeigt ein neues, brutales Verhalten. Das bleibt nicht unbemerkt, da Lila entsprechend schlimm zugerichtet ist, doch die Gesellschaft im damaligen Italien akzeptierte ein solches Verhalten. Ich bewundere Lilas Stärke, die widerspenstig bleibt und sich nicht ohne weiteres in ihre Rolle fügt. Elena und Antonio trennen sich, dann trifft sie Nino, doch der interessiert sich mehr für Lila. Zwischen Nino und Lila kommt es zu einer Liebesbeziehung. Es ist keine einfache Freundschaft, die Lila und Elena führen, oftmals brüchig, doch sie hat Bestand, obwohl sie sich lange nicht sehen. Man hofft die ganze Zeit, das beide Frauen noch neue Perspektiven bekommen, um ihre Potenziale nutzen zu können. Das ist für das Hauptthema Ferrantes überhaupt! Das Buch ist beeindruckend. Ich will aber auch nicht verschweigen, dass es teilweise nur mühsam mit der Geschichte vorwärtsgeht und es langatmige Abschnitte gibt. Aber ich denke, die Autorin hat schließlich die Veröffentlichung eines Buches in 4 Teilen dafür gewählt, auch einmal ausführlicher zu werden, Details auszuarbeiten und in der Summe profitiert der Leser davon. Jetzt bleibt nur noch, auf den nächsten Teil zu warten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Neapolitanische Saga Teil 2 - Ebenfalls sehr langatmig und dennoch faszinierend - von Melanie - 08.01.2017 zu Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“
Die Geschichte eines neuen Namens von Elena Ferrante ist der zweite Band eines Vierteilers. Er erzählt die Jugendzeit von Lila und Elena. Zwei jungen Mädchen / Frauen, die sehr unterschiedlich sind und sich in der neapolitanischen Welt behaupten müssen. Ihre Freundschaft wird mitunter sehr auf die Probe gestellt. Ob sie standhalten kann? Mich hat Lilas Verhalten oft verwundert, denn es wird schnell klar, dass Egoismus und mit dem Kopf durch die wand gehen, bei ihrem Mann Stefano auf Gewalt stößt. Es widert mich an, wie Männer ihre Frauen behandeln und ihnen ihre Rechte abschwören, sobald die unter der Haube sind. Lila ist 16 als sie Stefano ehelicht. Ein Kind! Im Klappentext erwähnt entwickelt sich in Lilas Leben eine gewisse Brutalität, die mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Für Lila bedeutet es, sich innerlich zurückzuziehen und Demütigungen und Prügel dadurch abzuwehren. Ich will nicht abstreite, dass sie Stefano herausfordert, aber seine Reaktionen sind gänzlich falsch. Solch einen Mann kann man nicht lieben, oder doch? Irgendwann kommt eine Wende, die Lila wieder liebenswert erscheinen lässt, allerdings nicht in den Augen von Elena, die sich Lila entfremdet. Lila ist sich ihrer Macht und Stellung bewusst und setzt doch alles aufs Spiel, auch ihre Freundschaft zu Elena. Der Roman lässt sich leider nicht so leicht lesen wie erhofft, da ich mich innerlich wirklich darauf einlassen musste, mich erneut in ein Zeitalter zu begeben, in dem es Frauen an Wertschätzung fehlt. Ich fand es wirklich hart, da es an den ersten Band Meine geniale Freundin anknüpft (Rezension -HIER!) konnte ich nahtlos weiterlesen. Gleich zu Beginn gibt es ein Personenverzeichnis und dieses ist auch äußerst wichtig, da der Roman sonst noch schwerer zu lesen wäre. Es ist leider auch hier eine gewisse Langatmigkeit zu verspüren, die mir schon im ersten Band oft die Lust am Lesen nahm. Trotzdem kann ich mich einem gewissen Sog nicht entziehen, denn ich möchte den Sinn des Titels Die Geschichte eines neuen Namens erkennen und begreifen. Die Geschichte eines neuen Namens ist einerseits wirklich hochkarätig, auf der anderen Seite aber wirklich sehr mühsam zu lesen. Gerade die Tage an denen sich Müdigkeit breit macht, verschwindet rasch das Interesse. Der 624 Seiten dicke Wälzer hielt mich mehr beschäftigt als erhofft, denn ebenso wie der erste Band nimmt die Story mitsamt seiner Hintergründe erst ab Mitte des Buches an Fahrt auf. Es lohnte sich also doch ein klein wenig durchzuhalten. Eine nette, runde Lebensgeschichte, die mich leider nicht komplett überzeugt hat, daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung! Der Wohlfühlcharakter blieb gänzlich aus und weder Lila, noch Elena konnten mich überzeugen oder insgeheim Sympathiepunkte einheimsen. Mir ist immer noch schleierhaft, wie diese beiden jungen Frauen jemals Freundinnen werden konnten. Sie leben eigentlich aneinander vorbei und obwohl beide über einen großen Verstand verfügen, scheint nur eine bereit zu sein ihn zu nutzen, während die andere ihr vorgegebenes Leben als Ehefrau und Mutter leben wird. Diesem Käfig zu entkommen, nimmt ihr alle Kraft und wo Lila letztendlich endet, lest am besten selbst. Hochmut kommt vor dem Fall oder so ähnlich ¿
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