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Der Freund der Toten

Roman. Originaltitel: Himself. Gebunden mit Lesebändche…
von Jess Kidd
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Produktdetails
Titel: Der Freund der Toten
Autor/en: Jess Kidd

ISBN: 3832198369
EAN: 9783832198367
Roman.
Originaltitel: Himself.
Gebunden mit Lesebändchen und farbigem Vorsatz.
Übersetzt von Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
DuMont Buchverlag GmbH

19. Mai 2017 - gebunden - 380 Seiten

Der charmante Gelegenheitsdieb und Hippie Mahony glaubte immer, seine Mutter habe ihn aus Desinteresse 1950 in einem Waisenhaus in Dublin abgegeben. Sechsundzwanzig Jahre später erhält er einen Brief, der ein ganz anderes, ein brutales Licht auf die Geschichte seiner Mutter wirft. Mahony reist daraufhin in seinen Geburtsort, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Sein geradezu unheimlich vertrautes Gesicht beunruhigt die Bewohner von Anfang an. Mahony schürt Aufregung bei den Frauen, Neugierde bei den Männern und Misstrauen bei den Frommen. Bei der Aufklärung des mysteriösen Verschwindens seiner Mutter hilft ihm die alte Mrs Cauley, eine ehemalige Schauspielerin. Furchtlos, wie sie ist, macht die Alte nichts lieber, als in den Heimlichkeiten und Wunden anderer herumzustochern. Sie ist fest davon überzeugt, dass Mahonys Mutter ermordet wurde. Das ungleiche Paar heckt einen raffinierten Plan aus, um die Dorfbewohner zum Reden zu bringen. Auch wenn einige alles daran setzen, dass Mahony die Wahrheit nicht herausfindet, trifft er in dem Ort auf die eine oder andere exzentrische Person, die ihm hilft. Dass es sich dabei manchmal auch um einen Toten handelt, scheint Mahony nicht weiter zu stören ...
Jess Kidd, 1973 in London geboren, hat ihre Kindheit teilweise in einem Dorf an der irischen Westküste verbracht. Sie hat Literatur an der St. Mary's University in Twickenham studiert. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Die Autorin lebt mit ihrer Tochter in London. Ulrike Wasel wurde 1955 geboren und hat Anglistik in Düsseldorf studiert. Zusammen mit Klaus Timmermann hat sie u. a. Dave Eggers, Tana French, Andre Dubus III., Harper Lee, Jeanette Walls und Zadie Smith ins Deutsche übertragen.
"Die Autorin schlägt einen sehr besonderen Ton an, der fast märchenhaft anmutet. Unbedingt lesenswert." Merle Wuttke, FLOW "Man möchte sich verneigen vor Jess Kidd." Susanne Mayer, DIE ZEIT "So schräg, so witzig und so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. [...] Jess Kidd ist eine Sprachvirtuosin." Petra Pluwatsch, KÖLNER STADT-ANZEIGER Bücher Magazin "Ich habe jedenfalls noch nie einen Krimi gelesen, der Fantasy und Märchen, Dorfgeschichte, Comedy und Thriller derart gekonnt vermischt." Jochen Vogt, WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG "[Jess Kidd] gelingt es mit ihrer eigenwilligen genre-Mischung auch sprachlich hervorragend, einen eigenen Stil zu etablieren." Jörn Meyer, BUCHMARKT "[...] wilden Western-Horror-Krimi-Mix so überzeugend geschrieben, dass der Roman einfach ein großer Spaß geworden ist." Britta Bode, BERLINER MORGENPOST "'The Sixth Sense' trifft 'Die Asche meiner Mutter' plus etwas Monty Python geht in die richtige Richtung, aber eigentlich hilft nur Selberlesen." Meike Schnitzler, BRIGITTE "'Der Freund der Toten' von der britischen Autorin Jess Kidd ist so witzig wie klug und berührt dabei sogar noch das Herz." Saskia Stöcker, FREUNDIN "Fantasievoll, mutig, witzig, unterhaltsam, einfach ganz anders als der Rest: Hier geht ein heller Stern auf, der noch von sich reden machen wird." Hendrik Heisterberg, GALORE "Erschreckend unterhaltsam." Sonja Hartl, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR Lesart "Ein schaurig-schräger Totentanz!" Janis Voss, EMOTION "Schön an dem Buch ist der bissige britische Humor, eine Mischung aus Boshaftigkeit und Liebreiz mit tragischem Unterton." Anke Breitmaier, DARMSTAEDTER TAGBLATT "Dieser magische Realismus - das Gegenteil eines Noir-Romans, obwohl es düster und auch mal brutal zugeht - ist Balsam für die Seele." Joachim Schneider, BADISCHE ZEITUNG "Jess Kidd erzählt in einer wunderbaren Sprache - großartig." Jutta Günther, RADIO BREMEN "Planen Sie am besten gleich ein Wochenende dafür ein!" Sonja Bauli, LAVIVA "Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es eine wunderbar gelungene Mischung aus Krimi, Schauergeschichte und Komödie ist." Sabine Abel, BAYERISCHES FERNSEHEN "Ein wunderschön geschriebener Roman mit herrlich skurrilen Figuren." Renate Pinzke, HAMBURGER MORGENPOST "Jess Kidd hat hier so etwas wie die irische Variante des lateinamerikanischen Magischen Realismus erfunden." Günther Grosser, BERLINER ZEITUNG "In dieser schaurig-schönen Atmosphäre entwickelt sich ein tragikomisches Spiel. Wunderbar!" Jörn Pinnow, LITERATURKURIER "Witzig-tragische Unterhaltung, die spannend bleibt, handwerklich gut gemacht ist und Freude beim Lesen bereitet." Sophie Reyer, DIE PRESSE "Ein sehr skurriler irischer Krimi, der ein wenig an Isabelle Allendes 'Geisterhaus' erinnert." Britta Heidemann, WESTDEUTSCHE ZEITUNG "Packendes Porträt einer irischen Dorfgemeinschaft und ihrer Lebenslügen" Pia Pritzel, FÜR SIE "Jess Kidds 'Der Freund der Toten' ist sowohl Krimi als auch Fantasy, vor allem aber eine gallige Provinzerkundung." Thomas Klingenmaier, STUTTGARTER NACHRICHTEN "Der Freund der Toten ist ein wahnsinnig sympathischer und packender Whodunnit, den man am liebsten in einem Rutsch durchlesen würde, und obendrein ein richtig schön aufgemachtes Buch, wie keinesfalls unerwähnt bleiben soll." Christian Endres, TOR-ONLINE.DE "Eine herrlich böse, mystisch angehauchte Geschichte, die zu lesen großen Spaß macht und die auch an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt." Susanne Mündel, AMEISBUCHECKE

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Kundenbewertungen zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Skurrile Perfektion - von lesebiene - 07.07.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Ein großartiges Werk, mit einer so beeindruckenden und schönen Sprache/ Prosa, wie man sie nur selten zu lesen bekommt. Mit diesem Werk beweist Jess Kidd, welches sprachliche Können sie besitzt! Von teilweise unfassbarer Schönheit, in einer ruhigen und dennoch kraftvollen Sprache, setzt sie die Worte in beeindruckende Bilder um und dies in einer solch präzisen Form, dass selbst die trivialsten Geschehnisse Begeisterungsstürme im Leser auslösen, da es die Autorin auf unfassbare faszinierende Art versteht, mit seinem dichten einprägsamen Stil zu spielen.  Kidd setzt in diesem Werk zum Teil auf klassische Elemente.  Der Protagonist der Geschichte macht eine innere Entwicklung durch, die faszinierend zu beobachten ist, wie er seine Veränderung beobachtet, sie selbst Revue passieren lässt. Jess Kidd spielt mit ihrem Lesern, sie gibt Andeutungen, sprachlich ausgefeilte Bilder, er schließt Brücken zum Ich des Lesers, wirft ihm kleinste Teile von gesellschaftlicher Kritik entgegen, doch das Urteil darüber oder die Interpretation seines Textes, überlässt sie dem Leser selbst Die Charaktere die die Autorin erschaffen hat, sind in authentischste, präzisester und einprägsamster Art und Weise gezeichnet. In einer Spirale der eigenen Vorstellungen und der Nichtigkeit dieser Vorstellungen und die gerade darin liegende Entwicklung des Protagonisten macht befangen, wütend und traurig zugleich. Doch vor allem lassen sich dadurch Parallelen auf unsere Zeit beziehen, die nachdenklich stimmen, lange nachhallen und den Leser auf intensivste Art befangen machen.  Gleichzeitig verfällt Kidd nicht in eine von Gefühlen geprägten Sprache, sondern sie bleibt ihrem Stil treu, authentisch rein und scheinbar ohne große Gefühlsregungen, führt sie den Leser durch die Geschichte und vielleicht ist es gerade dieser Umstand, der den Leser noch mehr gefangen nimmt und ihn in einen unnachahmlichen Sog zieht.  Eine weitere, selten in einer solchen Perfektion erlebten Stärke, liegt in der Kraft der Worte, in seiner Einzigartigkeit, wie sie es versteht Atmosphäre über die Geschichte zu legen, mit der er den Leser in eine andere Welt zieht, sodass dieser sich fast körperlich in der Geschichte wiederfindet.  und nebenbei ist dieses Buch noch ein unfassbar guter Thriller  Fazit:  Ein Buch, welches von einer unglaublichen sprachlichen und erzählerischen Kraft ist, die einen packt und sehr lange nachwirken wird.  Jess Kidd wirft in diesem Roman die monumentalen Fragen des Lebens auf, führt den Leser sanft und routiniert in eine Richtung und lässt ihm doch seine ganz eigene Beantwortung auf die subjektiv wahrgenommene Frage.  Ein literarisches Meisterwerk, welches eine Prosa von großer Schlagkraft beinhaltet, die sich doch so sanft auf die Geschichte und deren Leser legt, wie der Schnee über die Landschaft, mit Witz, Humor und herrlich skurrilen Charakteren Ein Buch, welches man in diesem Jahr gelesen haben sollte !
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein unterhaltsamer Roman - humorvoll, nicht immer gewaltfrei - von Silke Schroeder, hallo-buch.de - 29.06.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
In "Der Freund der Toten" wirft sie einen Blick auf das Irland der 70er Jahre, in dem Glaube und Aberglaube in Teilen der Bevölkerung noch immer eine wichtige Rolle spielten. Sie zeigt dabei die Doppelmoral vieler Zeitgenossen ebenso wie die oft zwielichtige Rolle der Kirche und der Staatsmacht in der Gesellschaft. Ihr aufmüpfiger junger Held Mahony bringt ordentlich modernen Schwung in das kleine konservative Kaff, aus dem er stammt, wobei die Autorin aber auch auf fantastische Mittel zurückgreift. Denn wie wir vom irischen Samhain-Fest wissen, aus dem in den USA das heutige Halloween hervorgegangen ist, sind die Seelen der Toten oft nicht weit entfernt. So verrät Jess Kidd in Der Freund der Toten nicht nur einiges über Mahonys Suche nach der Wahrheit und die Macht der Vorurteile, sondern auch über die Geister und magischen Überlieferungen Irlands. Ein unterhaltsamer Roman - humorvoll, nicht immer gewaltfrei und bevölkert von wundervoll guten wie bösen Charakteren.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll schöner stil - von Papierwenderin - 11.06.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Inhalt: Mahony wächst im Waisenhaus auf und erhält erst mit 26 Jahren einen Hinweis auf seine Vergangenheit. Natürlich macht sich der junge Mann auf den Weg zu seiner Geburtsstadt und wird von vielen unerlösten Seelen begleitet, denn Mahony hat eine Gabe: er kann die Toten sehen und mit ihnen sprechen ¿ Schreibstil: Der Duktus von Jess Kidd ist unbeschreiblich schön! Ihre Art Dinge zu beschreiben, Gefühle auszudrücken und die Gabe, jedem Regentropfen ein Gesicht zu verpassen, ist meiner Meinung nach einmalig! Der Ausdruck war sogar besser als die eigentliche Handlung der Lektüre, denn diese konnte mich nicht überzeugen. Teilweise sehr brutal geht es in dieser Geschichte gegen Tiere zu und das musste ich erstmal verdauen. Auch die Menschen untereinander schenken sich nichts. Und das schlimmste: das Ende blieb irgendwie offen und es schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Die ich allerdings aufgrund der sprachgewaltigen Erzählung auch kaufen würde ¿¿ Charaktere: Besonders gefallen hat mir, dass diese nicht bis ins Detail beschrieben wurden. Jess Kidd beschreibt bei allen die Eckdaten, gefüllt werden die Charaktere aber durch die eigene Vorstellungskraft. Dies regt die eigene Phantasie an und fördert eine stärkere Bindung zu den Charakteren. So waren mir einige sehr sympathisch, andere eher weniger. Cover: Mit dem Cover konnte ich nicht viel anfangen und kann jetzt, nach dem Lesen, nur etwas mit den Blumen verbinden, wenn ich lange nachdenke. Ich glaube, da hätte ein altes Haus mit einem Priester oder eine Insel im Wasser besser gepasst. Fazit: Ein Buch, welches mit so einer Sprachgewalt geschrieben wurde, dass ich immer noch geplättet bin, allerdings konnte mich die Handlung nicht überzeugen, daher gibt es nur 4 Sterne für diese Lektüre und eine Leseempfehlung an Literaturfreunde.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Welt der Toten in Irland - von yellowdog - 11.06.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Der Freund der Toten ist ein raffiniert durchkonstruierter Roman, bei dem es auf jeden Satz ankommt. Es kommt vor, dass Sätze wiederkehren, unter anderen Bedingungen. Das sind für den aufmerksamen Leser immer wider besondere Lesemomente. Die Atmosphäre speist sich aus dem Schauplatz und der irischen Mythologie, in der es Trolle gibt und die Toten allgegenwärtig. Das verleiht dem Thriller mit Krimiplot die außergewöhnliche Note. Die Autorin verfügt außerdem über das Talent, eigenwillige und eigenständige, originelle Figuren zu entwerfen. Das gilt neben der Hauptfigur Mahony, der im irischen Dorf Mulderrig über den Verbleib seiner Mutter forscht, vor allen für die exzentrische Mrs Cauley, eine ehemalige Schauspielerin, die im Dorf lebt und nicht selten mit sarkastischen Bemerkungen auffällt. Sie ist ein ganz besonderer Charakter. Ich will aber auch nicht verschweigen, dass ich mich manchmal schwer mit dem Buch tat. Ein Grund ist die Zeit der Handlung, 1976, die mir gediegen vorkommt. Dann musste ich mich zwingen, mich wieder auf das Außergewöhnliche der Handlung einzulassen. Den Sinn des deutschen Titel "Der Freund der Toten" verstehe ich nicht ganz. Sprachlich ist Himself, so der Originaltitel, sehr interessant. Obwohl ich von der deutschen Übersetzung überzeugt bin, würde ich manche Passagen auch gerne im Original lesen. Man darf gespannt sein, was von Jess Kidd noch folgen wird, dieser Roman jedenfalls bekommt schon jetzt viel Aufmerksamkeit.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Skurrile Komödie - von Rina - 05.06.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Irland, 1976. Mulderrig, ein kleines irisches verschlafenes Dorf, wird wachgerüttelt, als der charmante Hippie Mahony unerwartet auftaucht und Fragen über seine Mutter und ihr Verschwinden vor über 20 Jahren stellt. Fragen, die für viele Dorfbewohner unbeantwortet bleiben sollen. Die Beschreibung könnte auch zu einem Krimi mit ernsten Ermittlungen passen, doch dieses Buch ist ganz anders: es ist eine skurrile und schräge Geschichte mit viel Humor, interessanten und teilweise exzentrischen Charakteren und paranormalen Elementen. Das Buch lässt sich in einem Rutsch lesen: man wird von dem poetischen Schreibstil der Autorin, den schrägen Ereignissen und Dialogen schnell in den Bann gezogen. Wer bei diesem Buch einen Krimi mit viel Spannung, überraschenden Wendungen und unerwarteter Auflösung erwartet, wird enttäuscht sein: die Geschichte ist sehr einfach und die Auflösung ist schon ziemlich früh hervorsehbar; wer aber ein unterhaltsames Buch mit tollen Dialogen und skurrilen Charakteren sucht, wird mit diesem Buch einen Volltreffer landen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine kleine Literaturperle - von Julia Lindner - 28.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Dieses Buch hat mich von vorne bis hinten überrascht. Schon allein das Cover führt einen auf eine Rätsel-Reise: Ist es ein Krimi? Ist es ein Fantasy-Roman? Man kann es weder vom Aussehen, och vom Inhalt her wirklich in eine Schublade stecken, so außergewöhnlich ist es geschrieben. Schon mit der ersten Seite wird der Leser fließend in eine kleine Welt verschrobener Dorfbewohner entführt, die ihn so schnell auch nicht wieder loslässt (selbst wenn man sich bei den meisten nicht wirklich willkommen fühlt). Die Sprache ist blumig, aber nicht zu geschwollen. Gerade besonders genug, dass einem das Lesen endlich mal wieder Spaß macht und man das Gefühl hat, etwas besonderes in der Hand zu halten. Auch die Geschichte ist ungewöhnlich und nicht vorhersehbar. Sie überfällt und entführt einen in eine Jagd voller unvorhergesehener Wendungen, sodass man bis zum Schluss den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen kann. Ein absoluter Geheimtipp!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geister unter uns - von Fredhel - 24.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Das Buch Der Freund der Toten besticht durch ein wunderschönes, farbenfrohes Cover. Die Inhaltsangabe fand ich sehr vielversprechend und so habe ich eine Art Krimi erwartet, auf jeden Fall aber eine spannende Story. Leider wurde ich enttäuscht. Der sexy Hauptdarsteller Mahony reist aus Dublin in die irische Provinz, um das Rätsel seiner Herkunft zu ergründen. Er ist in einem Waisenhaus groß geworden und hat erst spät seinen richtigen Namen und Geburtsort erfahren. Hier in Mulderrig geht es nicht mit rechten Dingen zu. Die Dorfgemeinschaft hält eng zusammen, um das Geheimnis um den Tod seiner Mutter weiterhin unter Verschluss zu halten. Doch Mahony hat das gewisse Etwas, das die dörfliche Damenwelt in Verzückung versetzt, und zwar Damen jeglichen Alters. Sie helfen ihm auf jede erdenkliche Art und Weise, allen voran die steinalte verschrobene Theaterdiva Mrs. Cauley. Jeder Dorfbewohner ist ein skurriler Charakter für sich, und hier übertreibt die Autorin in meinen Augen zu sehr. Nach und nach nehmen die Geistererscheinungen überhand und was im Klappentext als Märchenhaft beziehungsweise beißender Humor genannt wird, empfinde ich zunehmend als grotesk bis hin zum Klamauk. Trotzdem habe ich das Buch zu Ende gelesen. Jess Kid verfügt über eine Sprachgewalt, die mich über den Inhalt hinaus gefesselt hat. Und irgendwie wollte ich dann doch wissen, warum Mahony im Waisenhaus gelandet ist und nicht bei der ihn liebenden Mutter bleiben konnte. Positiv anmerken möchte ich auch noch, dass das Buch sehr hochwertig verarbeitet ist. Schönes Papier, angenehmer Druck und vor allem ein Lesebändchen, was mir immer gut gefällt, eben weil es so praktisch ist.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mystische Verbrecherjagd - von Conny S. - 20.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
"Der Freund der Toten" ist der Debütroman des Autors Jess Kidd. In ihm spielen das Verschwinden eines Mädchens und jede Menge tote Gestalten eine große Rolle. 1976 - Mahony möchte das Verschwinden seiner Mutter Orla vor mehr als 25 Jahren aufklären. Dies beginnt mit einem Brief, den er nach dem Tod einer Nonne bekommen, die in dem Waisenhaus gearbeitet hat, in dem Mahony als Baby abgelegt wurde & dort aufwuchs. Dieser enthält ein Foto, den Namen seiner Mutter sowie den Ort, in dem er geboren wurde. So begibt sich Mahony also nach Mulderring. Die Bewohner des kleines Ortes in Irland finden es gar nicht gut, dass Mahony dort rumschnüffelt. Alle wollen ihm weismachen, dass seine Mutter aus freien Stücken zusammen mit ihm das Örtchen verlassen hat. Was wissen sie wirklich über das Verschwinden seiner Mutter? Und was noch wichtiger ist, was verbergen sie? Hilfe bekommt Mahony von der alten Mrs Cauley. Sie versucht ihm zu helfen, herauszufinden, was damals wirklich geschah. Auch die Toten helfen mal mehr, mal weniger mit. Mahony hat die Gabe, die Toten zu sehen. Diese hat er von seiner Mutter Orla geerbt. Auch sie konnte die Toten sehen. Sie hat Geheimnisse von ihnen erfahren, die sie den betreffenden Leuten mitgeteilt hat. Das hat sie nicht gerade beliebter gemacht, als sie ohnehin schon war. Wurde ihr dies zum Verhängnis? Oder weil sie ein Kind von einem ihrer zahlreichen Freier hatte, obwohl sie selbst fast noch ein Kind war? Viel Zeit bleibt Mahony nicht mehr, denn er verstößt gegen seine Bewährungsauflagen, in dem er sich in Mulderring aufhält. Und auch bald schon hat es eine ganz bestimmt Person auf ihn abgesehen. Dazwischen gibt es noch jede Menge Frösche, eine heilige Quelle in der Bibliothek des Pfarrhauses, jeder Menge Morde und einen unheilvollen mystischen Sturm und Ruß in fast allen Häusern. Da bekommen nicht nur die Toten Angst... Die Geschichte wird in der Gegenwart, also 1976, erzählt sowie in der Vergangenheit. So lernt man Mahonys Mutter Orla auch ein bisschen besser kennen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein märchenhafter Krimi - von bücherbelle - 20.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
"Sieh dich vor. Es gibt in diesem Dorf keine vertrauenswürdige Seele. Jeder von ihnen hat mindestens zwei Gesichter." (S. 75) Zusammenfassung. In "Der Freund der Toten" entdecken wir gemeinsam mit dem Hippie Mahony das grausige Schicksal seiner Mutter, das von den Bewohnern ihres Heimatdorfes sorgfältig verborgen gehalten wird. Denn so richtig schön ist vieles nicht, das in diesem Zuge ans Tageslicht zu kommen droht, und Schweigen ist diesem kleinen irischen Dorf schon immer das Mittel der Wahl gewesen. So bleiben Mahony auf seiner Mission nicht viele Verbündete, wenn man von den vielen Toten absieht, die seinen Weg säumen und immer wieder (mal mehr und mal weniger) hilfreich sind. Erster Satz. Sein erster Schlag: Sie gab keinen Laut von sich, riss nur die dunklen Augen weit auf. Cover. Das Cover gefällt mir ziemlich gut, zum einen hat es mich optisch direkt angesprochen, zum anderen illustriert es auch so wunderschön die märchenhafte Sprache, mit der dieser Roman immer wieder aufwartet. Es passt in meinen Augen im Besonderen ganz wunderbar zu meiner unten zitierten Lieblingsstelle. Inhalt. Vor allem anderen ist "Der Freund der Toten" ein wirklich spannender Roman. Schon während sich die Handlung langsam entrollt, gegen Ende dann jedoch ganz besonders, mochte ich das Buch kaum zur Seite legen. Ein Knackpunkt, der es mir erschwert, das Buch uneingeschränkt jedem zu empfehlen, ist das exzessive Auftauchen Toter, mit denen Mahony spricht und die teils Hinweise liefern, teils wirre Informationen mitzuteilen scheinen und die der Handlung einen leicht abgedrehten Touch verleihen. Mir selbst haben diese Elemente unwahrscheinlich gut gefallen, sie machen einen nicht unerheblichen Teil meiner eigenen Begeisterung aus, doch gleichzeitig weiß ich durch diesen Faktor, der die Geschichte in einigen Teilen deutlich unheimlicher machte als ich es erwartet hatte, einfach nicht, wem ich das Buch nahe legen möchte. Schwiegermama, die spannende Krimis und Thriller liest? Meiner eigenen Mama, die tiefgehende Romane vorzieht? Dem Freund, der an sich gar nicht gerne liest und der sein Herz allenfalls an Fantasy-Titel hängt? Dieses Buch macht es mir nicht leicht. Personen. Obwohl sehr viele Charaktere vorkommen und relevant sind, gelingt es der Autorin in meinen Augen ganz wunderbar, uns (beinahe) jeden näher zu bringen. Sie wechselt zwischen Perspektiven hin und her und bietet uns als Lesern auf diese Weise einen ziemlich umfassenden Einblick in die Geschichte, Hintergründe, Gedanken und Gefühle der meisten Figuren. Ein besonderes Faible hatte ich für die vorkommenden Toten, die zum Teil auf wirklich anrührende Weise versucht haben, am Geschehen teil zu haben, und die eine gewisse Komik mit in jede Situation gebracht haben. Zitate. "Doch während der Mann sich wusch, hatte der Wald das Kind verborgen. [...] So kam es, dass der Mann, als er sich umschaute, das Kind nicht mehr finden konnte, so gründlich er auch suchte." (S. 9) "Ich hab ein Jo-Jo gehabt, aber ich hab¿s verloren. [...] Ich glaube, der Wald hat¿s gestohlen. Der stiehlt alles, was hübsch ist." (S. 31) Fazit. Ich persönlich bin ein wenig verliebt, in die Sprache, in das Märchenhafte und das Besondere. Ich weiß bloß nicht, wem es ähnlich ergehen könnte und wem die abgedrehten Aspekte nur befremdlich erscheinen würden. Mein Tipp: Wenn man reinliest und alles ein paar Seiten auf sich wirken lässt, dann weiß man (glaube ich) ziemlich schnell, ob dieses Buch einen ansprechen kann oder ob man eher die Finger davon lassen sollte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein umwerfendes literarisches Debüt voll beißendem Humor. - von Inge Weis - 19.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Perfekt zum Mitfiebern! Mord verjährt nicht... Ein schweigendes Dorf - Ein Fremder, besessen von der Wahrheit. Im irischen Mulderrig sind Fremde nicht willkommen. Auch der sympathisch-abgerissene Mahony nicht, der obendrein etwas beunruhigend Vertrautes an sich hat. Er trifft zunächst auf eine Mauer des Schweigens, denn nicht jeder möchte, dass diese Geschichte wieder neu aufgerollt wird... Dass er das mysteriöse Verschwinden seiner blutjungen Mutter vor mehr als 20 Jahren aufklären will, stimmt die Dorfbewohner nicht freundlicher. Ganz im Gegenteil. Die Faszination wächst zur Besessenheit und er versucht den Fall zu lösen. Einzig die exzentrische und scharfzüngige alte Mrs. Cauley unterstützt ihn tatkräftig - denn sie glaubt schon lange, dass jeder weiß, was damals wirklich geschah....Den Täter vermutet man im Bekanntenkreis von Mahonys Mutter, doch das Dorf hüllt sich in eisiges Schweigen. Das ungleiche Paar heckt einen raffinierten Plan aus, um die Dorfbewohner zum Reden zu bringen. Auch wenn einige alles daran setzen, dass Mahony die Wahrheit nicht herausfindet, trifft er in dem Ort auf die eine oder andere exzentrische Person, die ihm hilft. Dass es sich dabei manchmal auch um einen Toten handelt, scheint Mahony nicht weiter zu stören. Grandios komponierter Krimi! Ein schweigendes irisches Dorf, in dem nicht nur die Lebenden zu Hause sind, ein grausamer Mord, ein Fremder, ein scheinbar verträumter junger Mann besessen von der Wahrheit. Ein umwerfendes literarisches Debüt... voll beißendem Humor, ein perfekt gebauter Thriller, mit Sog bis zum Ende.. Die Autorin Jess Kidd schlägt in ihrem neuen Roman einen sehr besonderen Ton an, der fast märchenhaft anmutet. Ihre eigenwillige Stimme in dieser Geschichte belebt die Spannungsliteratur. Es scheint eine Mixtur aus Urban-Fantasy mit märchenhaften Elementen, folkloristischen Legenden und einem mysteriösem Todesfall in einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft zu sein. Erschütternd in seinen Details, klug in seiner literarischen Perspektive und herrlich skurril und bitterböse! Ein nicht allzu blutiger Krimi, der gut erzählt wird und der den Leser wirklich mitreißen kann!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geister unter uns - von Fredhel - 18.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Das Buch Der Freund der Toten besticht durch ein wunderschönes, farbenfrohes Cover. Die Inhaltsangabe fand ich sehr vielversprechend und so habe ich eine Art Krimi erwartet, auf jeden Fall aber eine spannende Story. Leider wurde ich enttäuscht. Der sexy Hauptdarsteller Mahony reist aus Dublin in die irische Provinz, um das Rätsel seiner Herkunft zu ergründen. Er ist in einem Waisenhaus groß geworden und hat erst spät seinen richtigen Namen und Geburtsort erfahren. Hier in Mulderrig geht es nicht mit rechten Dingen zu. Die Dorfgemeinschaft hält eng zusammen, um das Geheimnis um den Tod seiner Mutter weiterhin unter Verschluss zu halten. Doch Mahony hat das gewisse Etwas, das die dörfliche Damenwelt in Verzückung versetzt, und zwar Damen jeglichen Alters. Sie helfen ihm auf jede erdenkliche Art und Weise, allen voran die steinalte verschrobene Theaterdiva Mrs. Cauley. Jeder Dorfbewohner ist ein skurriler Charakter für sich, und hier übertreibt die Autorin in meinen Augen zu sehr. Nach und nach nehmen die Geistererscheinungen überhand und was im Klappentext als Märchenhaft beziehungsweise beißender Humor genannt wird, empfinde ich zunehmend als grotesk bis hin zum Klamauk. Trotzdem habe ich das Buch zu Ende gelesen. Jess Kid verfügt über eine Sprachgewalt, die mich über den Inhalt hinaus gefesselt hat. Und irgendwie wollte ich dann doch wissen, warum Mahony im Waisenhaus gelandet ist und nicht bei der ihn liebenden Mutter bleiben konnte. Positiv anmerken möchte ich auch noch, dass das Buch sehr hochwertig verarbeitet ist. Schönes Papier, angenehmer Druck und vor allem ein Lesebändchen, was mir immer gut gefällt, eben weil es so praktisch ist.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll mystische Verbrecherjagd - von Conny S. - 15.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
"Der Freund der Toten" ist der Debütroman des Autors Jess Kidd. In ihm spielen das Verschwinden eines Mädchens und jede Menge tote Gestalten eine große Rolle. 1976 - Mahony möchte das Verschwinden seiner Mutter Orla vor mehr als 25 Jahren aufklären. Dies beginnt mit einem Brief, den er nach dem Tod einer Nonne bekommen, die in dem Waisenhaus gearbeitet hat, in dem Mahony als Baby abgelegt wurde & dort aufwuchs. Dieser enthält ein Foto, den Namen seiner Mutter sowie den Ort, in dem er geboren wurde. So begibt sich Mahony also nach Mulderring. Die Bewohner des kleines Ortes in Irland finden es gar nicht gut, dass Mahony dort rumschnüffelt. Alle wollen ihm weismachen, dass seine Mutter aus freien Stücken zusammen mit ihm das Örtchen verlassen hat. Was wissen sie wirklich über das Verschwinden seiner Mutter? Und was noch wichtiger ist, was verbergen sie? Hilfe bekommt Mahony von der alten Mrs Cauley. Sie versucht ihm zu helfen, herauszufinden, was damals wirklich geschah. Auch die Toten helfen mal mehr, mal weniger mit. Mahony hat die Gabe, die Toten zu sehen. Diese hat er von seiner Mutter Orla geerbt. Auch sie konnte die Toten sehen. Sie hat Geheimnisse von ihnen erfahren, die sie den betreffenden Leuten mitgeteilt hat. Das hat sie nicht gerade beliebter gemacht, als sie ohnehin schon war. Wurde ihr dies zum Verhängnis? Oder weil sie ein Kind von einem ihrer zahlreichen Freier hatte, obwohl sie selbst fast noch ein Kind war? Viel Zeit bleibt Mahony nicht mehr, denn er verstößt gegen seine Bewährungsauflagen, in dem er sich in Mulderring aufhält. Und auch bald schon hat es eine ganz bestimmt Person auf ihn abgesehen. Dazwischen gibt es noch jede Menge Frösche, eine heilige Quelle in der Bibliothek des Pfarrhauses, jeder Menge Morde und einen unheilvollen mystischen Sturm und Ruß in fast allen Häusern. Da bekommen nicht nur die Toten Angst... Die Geschichte wird in der Gegenwart, also 1976, erzählt sowie in der Vergangenheit. So lernt man Mahonys Mutter Orla auch ein bisschen besser kennen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Gefundener Sohn, verlorene Mutter - von Nadine Brunstein - 15.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Im irischen Mulderrig kommt Aufruhr, als der junge Mahony in den kleinen Ort kommt. Die Bewohner stellen fest, dass seine Augen und seine Gestik an jene junge Frau erinnern, die über Nacht plötzlich verschwunden war. Mahonys Mutter Orla Sweeney verschwand vor über zwanzig Jahren aus Mulderrig. Sie wurde seitdem nie wieder gesehen. Mahony wuchs in einem Waisenhaus in den 1950er Jahren. Mahony kommt 1976 nach Mulderrig, um herauszufinden, was mit seiner Mutter damals geschah, ob sie noch lebt, und warum er im Waisenhaus aufwuchs. Mahony trifft auf Wiederstände vom Pfarrer bis zum Dorfwirt in Mulderrig. Nur die alte Mrs Cauley ist ebenso an der Aufklärung des Verschwindens interessiert wie Mahony. Mrs Cauley inszeniert ein Theaterstück, um an die Wahrheit zu gelangen. Jess Kidds Debütroman erzählt vom Verschwinden und Suchen zweier Personen: Mutter und Sohn. Auf der einen Seite sind die damals sehr jungen Orla aus Mulderrig verschwunden, und auf der anderen Seite sucht der mittlerweile erwachsene Mahony seine Mutter. Sein Vater war bisher ebenso unbekannt. Die resolute und scharfzüngige Mrs Cauley delegiert von ihrem Bett aus, und nimmt selbst beim Father Quinn kein Blatt vor den Mund. Die Bewohner von Mulderrig möchten nichts lieber als, dass Mrs Cauley die Suche nach Orla und deren Verschwinden endlich einstellt, und Mahony den Ort verlässt - genauso wie seine Mutter damals. Denn die Bewohner haben keine guten Erinnerungen an Orla. Mahony und Mrs Cauley sowie zwei weitere Frauen aus dem Dorf unterstützen Mrs Cauley und Mahony mit einer starken Willenskraft und Durchhaltevermögen. Sie lassen sich einfach nicht von dem Gegenwind der restlichen Bewohner beeindrucken. Mahony und Mrs Cauley bilden ein gutes Team. Durch abwechselnde Erzählperspektiven der 1940er/ 1950er und 1970er Jahre erfährt man nach und nach von Orla und deren Verschwinden. Nebenfiguren in diesem Roman sind die Toten von Mulderrig, wie der Titel schon erwähnt. Denn Mrs Cauley und Mahony sind diejenigen, die regelmäßig die auferstandenen Toten von Mulderrig wahrnehmen. Die Toten dienen als Unterstützung der Suche nach der Wahrheit. Am Anfang konnte ich mit den auferstandenen Toten nichts anfangen, weil ich deren Zusammenhang zu der Gegenwart nicht verstanden habe. Aber umso mehr man über die Wahrheit von Orla Sweeney erfährt, desto aufschlussreicher wir die Findung nach der Wahrheit. Der Roman wirkt nicht nur unterhaltsam, sondern auch spannend, weil er teilweise Elemente eines Kriminalromans beinhaltet. Ein ausgesprochen außergewöhnlicher und tiefsinniger Debütroman.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ganz und gar nicht meine Welt - von sbs - 12.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
1950 wird eine Mutter getötet und auch das Kind soll sterben, doch durch einen glücklichen Umstand bleibt es am Leben. Dieses Kind kommt 1976 als Erwachsener zurück, um mehr von seinen Wurzeln zu erfahren¿ Ein ungewöhnliches Buch mit poetischer Sprache. Das klingt zunächst ja gar nicht übel, aber mir hat das Buch überhaupt nicht zugesagt und ich musste mich regelrecht zwingen, die mir viel zu ungewöhnliche Geschichte, auch zu beenden. Nicht selten habe ich mich beim Querlesen erwischt, weil ich das Gespräch mit den Toten nicht abkonnte, mir aber auch allgemein das "Übernatürliche" zu viel war und besonders die Tierquälerszenen missfallen haben. Spannung musste ich mit der Lupe suchen und dass, obwohl der Plot an sich diese für mich versprochen hatte. Trotzdem war das Geschehen nicht komplett uninteressant und auch dank der Sprache vergebe ich immerhin noch zwei Sterne. In Anbetracht meiner über weite Strecken, tiefempfundenen Langeweile, ist das noch großzügig. Wahrscheinlich war es für mich einfach nicht das richtige Buch, denn mir sind die vielen positiven Rezensionen nicht entgangen, nur verstehen kann ich sie nicht.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein wunderbares Märchen - von melange - 07.05.2017 zu Jess Kidd „Der Freund der Toten“
Zum Inhalt: Mahony wächst im Waisenhaus auf und erhält einen Brief, der ihn zurück nach Mulderrig führt. In dem irischen Dorf ist man über sein Erscheinen nicht erfreut, - hängt doch ein gewisser Verdacht zum Verschwinden seiner minderjährigen Mutter und seiner Herkunft wie ein Damoklesschwert über dem ganzen Ort. Aber er findet auch - vor allem weibliche - Mitstreiter, die ihm helfen wollen, das Geheimnis zu lüften ... lebende und tote... Mein Eindruck: Dieses Debüt von Jess Kidd überzeugt nicht nur durch eine wunderbar versponnene Geschichte, sondern vor allem mit dem Humor, der dieses Gespinst wie ein dünner roter Faden zusammenhält. Das hat sich Kidd meisterhaft bei Derek Landy oder Shane Hegarty abgeguckt, sie fügt jedoch eine etwas erwachsenere Sicht der Dinge hinzu mit einem Helden, der sehr verführerisch auf die Damenwelt wirkt. Dem Protagonisten stellt die Autorin eine ganze Schar skurriler Personen zur Seite, die für sich alleine schon für einige Schmunzler gut wäre. Dazu gesellen sich mehrere Verstorbene, deren Anwesenheit zwar von vielen verspürt wird, - sehen kann sie jedoch nur Mahony. Hier gefällt, dass die Toten nur ein Abglanz ihrer früheren Existenz sind. Sie verschönern die Geschichte, ohne die Story zu sehr zu beeinflussen, - die Lebenden müssen alleine für Aufklärung sorgen beziehungsweise diese zu verhindern suchen. Ein weiterer interessanter Aspekt der Geschichte ist die Verwendung dreier Zeitebenen, die munter miteinander vermischt werden. So muss sich die Leserschaft konzentrieren und kann sich nicht nur von der irischen Landschaft, den Geistern und den Menschen verzaubern lassen. Doch diese Konzentration macht Spaß und führt trotz aller Grausamkeiten, die thematisiert werden, zu einem Lächeln auf dem Gesicht¿ der Lebenden¿ und der Toten. Fazit: Einfach nur schön 5 Sterne
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