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Alle Rezensionen von Sigrid

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In diesem Buch erfahren wir die Lebensgeschichte der Nobelpreisträgerin Marie Curie. Im Jahr 1926 beginnt Marie, bei verschiedenen Gelegenheiten und gegenüber unterschiedlicher Personen, verschiedene Episoden aus ihrem Leben zu erzählen. Wir erleben ihre Sicht des Geschehens von ihrer Kindheit an. Ich fand das besonders interessant, denn dadurch konnte man ihre Gefühle und auch ihre Beweggründe für ihr Handeln nachvollziehen. Dadurch wird das Geschehen ausdrucksstärker und man ist irgendwie persönlicher involviert. Die von Marie erwähnten Personen werden sehr detailliert und voller Emotionen beschrieben. Sie manifestieren sich vom dem inneren Auge des Lesers und man sieht alles genau vor sich. Die geschilderten Situationen und Gegebenheiten sind ja aus der Sicht Maries geschrieben und dadurch wird der Leser bei seiner Einschätzung der Charakteren und der Handlungen natürlich beeinflußt. Aber trotzdem wird wohl jeder seinen Sympathien oder Abneigungen gegenüber bestimmten Personen individuell festlegen. Ich habe allerdings die ganze Zeit auf der Seite Maries gestanden. Sie ist wirklich eine außergewöhnliche Frau mit überragenden Begabungen. Und sie hat ihren Weg gefunden, gegen alle Widerstände zum Trotz. Mich hat auch ihre Hilfsbereitschaft und Bindung zu ihrer Familie beeindruckt. Sie war auf keinen Fall egoistisch, sondern hat ja z.B. ihrer Schwester sehr geholfen. Mir hat die Erzählweise in diesem Buch sehr gut gefallen. Es wechselt zwischen den aktuellen Ereignissen in der Echtzeit im Jahr 1926 und den verschiedenen Episoden aus der Vergangenheit, die Marie wichtig waren und natürlich für das Verstehen der Gegenwart wichtig sind. Man kann den Text auch durch diese Wechsel der Zeiten gut verfolgen. Es baut sich eine gut erzählte und lebensnahe Geschichte auf. Daraus entsteht ein sehr lebendiges und interessantes Bild dieser herausragenden Wissenschaftlerin. Interessant fand ich auch die Schilderungen, wie sorglos mit dem radioaktiven Material umgegangen wurde. Heute ist es ja unvorstellbar, aber damals wußte man ja noch nichts genaues über die Gefährlichkeit des Stoffes. Auch wenn man bereits Hinweise darauf hatte, auch Marie selbst war sich dessen bewußt. Aber für die Forschung nahm Marie das in Kauf. Mir hat diese lebendige Beschreibung des Lebens von Marie Curie sehr gut gefallen. Es hat mir eine sehr außergewöhnliche und sympathische Frau und die Zeit in der sie lebte und arbeitete, in all ihren Facetten näher gebracht. Der Epilog aus dem Jahr 1932 war ein würdiges und emotional ergreifendes Ende der Erzählung. Und durch das Nachwort wurde man über den restlichen Werdegang von Marie informiert. Ich kann dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Die Lektüre hat mir eine sehr interessante und schöne Lesezeit beschert.

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Der Titel Dein Schmerz wird meine Rache sein hat es wirklich gut getroffen. Mir hat dieser Band um die Profilerin Libby Whitman besonders gut gefallen, weil sie hier zusammen mit dem Team von Nick und ihrer Adoptivmutter Sadie ermittelt. Denn diese Personen sind ein super eingespieltes Team und bieten eine gute Bandbreite an interessanten Charakteren. Auch wenn wir sie hier natürlich nicht nur als Ermittler erleben, sondern auch in ihrem Privatleben. Der Fall ist besonders spannend, da er nicht nur in der Gegenwart spielt, sondern viele Ereignisse aus der Vergangenheit beinhaltet. Das macht es erstmal undurchschaubar, gerade für die Profiler. Die Beschreibungen in dem Buch werden teilweise aus verschiedenen Sichtweisen dargestellt. Das bringt ein besseres Verständnis für die Handlungen mit sich und der Leser kann somit einige Dinge besser einschätzen. Ich finde das eine gute Idee,um die Sicht auf den Täter und seine Gründe für diese bestialischen Taten zu erhellen. Ich hatte immer das Gefühl, an einem Rätsel teilzunehmen. Der Leser jedenfalls wird zügig durch eine spannende und sehr persönlich werdende Ermittlung geführt. Aber man kommt nicht nur kriminalistisch auf seine Kosten, sondern erfährt auch wieder viel über die privaten Lebensumstände der Protagonisten. Es sind ja auch nur Menschen und man fühlt sich vertraut mit den Problemen und Erlebnissen der Personen. Denn es werden alltägliche Dinge dargestellt, die jeder Leser zumindet theoretisch auch erleben könnte. Das ist auch ein besonderer Punkt für diese Serie, denn der Leser erfährt im Laufe der Zeit eine besondere Bindung zu den Protagonisten. Man begleitet sie in ihrem Leben und das sogar serienübergreifend . Der Text lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man wird immer in Spannung gehalten und nur kurze Episoden am Rande erlauben ab und zu ein Ausatmen. Langweile kommt jedenfalls nicht auf. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und eine schöne Lesezeit mit Libby und Co. verbracht. Wer gerne eine spannende und unterhaltsame Serie mit interessanten und sympathischen Protagonisten lesen möchte, ist hier gut aufgehoben.

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In diesem umfangreichen Buch erleben wir eine unfreiwillige Reise ins Ungewisse im Hohen Norden. Wir erleben eine sehr interessante und abenteuerliche Geschichte über die Kämpfe um die Thronfolge in Norwegen und die gravierrenden Folgen für die Bewohner. Nachdem Eyvind auf der falschen Seite der Kämpfenden stand, rächt er sich jetzt und raubt seine ehemalige Verlobte Sigrid. Da er natürlich nicht im Land bleiben kann, hat er viele Verbündete mit Schiffen um sich geschart und will damit unbekanntes Land, hoch im Norden erobern und besiedeln. Die Geschichte ist sehr umfangreich und man erfährt sehr viel über die damaligen Sitten und Gebräuche. Aber auch die Schilderungen über die Seefahrten, die Landschaft und das tägliche Leben sind sehr dedailreich und informativ. Durch die lebhafte Erzählung sieht man die Szenen alle deutlich vor Augen. Die prächtige, aber oft überlebensfeindliche Landschaft mit den Gysiren, schneebedeckten Bergen und den Launen der Natur. Der Überlebenskampf bezieht sich hier nicht nur auf die Entführte junge Frau und ihre Mägde, sondern auch um die als Sklaven erbeuteten jungen Männer aus Sachsen. Und wir erleben den Versuch einer Besiedlung durch die Siedler und Krieger. Wir werden Zeugen, wie es damals auf den Schiffen zuging, wie die Menschen in den kargen Gegenden überlebten und wie der Kampf zwischen den verschiedenen Familien und Stämmen stattfand. Ich fand die vielen verschiedenen Charakteren sehr eindrucksvoll dargestellt und ich habe auch schnell meine Sympathien verteilt. Es waren eben andere und viel härtere Zeiten. Es ging ja ums nackte Überleben in einer unbarmherzigen Natur. Das alles wird sehr überzeugend und facettenreich geschildert. Wir erleben persönliche Tragödien, aber auch glückliche Momente. Die Erzählweise lässt nie Langweile aufkommen und trotz des ernsten Themas, fand ich das Buch eigentlich sehr leicht und beschwingt zu lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten, denn man ist so gebannt von der Handlung, das man nicht aufhören möchte zu lesen. Die Geschichte ist für mich sehr gut aus allen Perspektiven erzählt und man erlebt die Geschehnisse als schlüssige Ereignisse. Mir hat auch gut gefallen, das man den weiteren Lebenslauf der Protagonisten bis weit in die Zukunft noch verfolgen kann. So erfährt man genau, was aus all diesen Menschen geworden ist. Hier werden nicht nur geschichtliche Ereignisse gut wiedergegeben, sondern man erlebt es auch alles hautnah aus der Sicht der Bewohner und damit hat alles eine ganz andere Bedeutung als reine Fakten. Für mich war es ein sehr interessantes und lesenswertes Buch über das Mittelalter im Hohen Norden. Es war alles für eine schöne Lesezeit dabei: Spannung, Liebe, Tragödie, Intrigen, Freundschaft, Natur, Reisen, Geheimnisse. Man kann mit diesem Buch in eine faszinierende und für uns fremde Welt eintauchen und ich empfehle es gerne weiter.

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In diesem Band um die Profilerin Sadie Whitmann werden wir tief in die seltsamen Gedankenstrukturen von Menschen eindringen, die auch vor vielen unschuldigen Opfern nicht zurückschrecken. Für mich war es ein ganz anderes erleben, als bei einem Serienmörder. Hier werden viele Opfer zu beklagen sein, aber der Feind ist unsichtbar und nicht greifbar. Für Sadie und ihre Kollegen mal ein ganz anderes Szenario und sie müssen auch für die Erstellung des Profils umdenken. Aber hier kommen wieder die vielfältigen Eigenschaften des Teams zum Einsatz. Denn die Protagonisten sind auf alles vorbereitet und scheuen sich auch nicht, Hilfe bei anderen Ermittlern zu holen. Und hier greift auch wieder das Zusammenspiel zwischen Beruf und Privatleben der Personen. Und das macht einen erheblichen Teil der Anziehungskraft der Serie aus. Der Leser wird total in das Leben der Menschen einbezogen, sei es nun Sadie oder Nick, und gerade das macht die Geschichten auch so lebendig. Man lebt mit den Protagonisten und erlebt ihren Alltag. Ich finde das immer sehr interessant und vor allem, macht es immer wieder Neugierig auf den weiteren Verlauf. Die Handlung ist sehr spannend und es gibt einen großen zeitlichen Druck auf die Ermittler. Die Interpretation der Tat ist nicht so einfach, denn es kann in verschiedenen Richtungen gehen. Allerdings ist ja Sadie auch für ihre ungewöhnlichen Gedankengänge bekannt und das kommt ihr hier wieder zugute. Mir hat auch die Einbeziehung der alten Fälle durch die Gerichtsverhandlungen gut gefallen. Sie unterbrechen den Fokus auf die Attentäter und man wird zwischendurch auf andere Gedanken gebracht, um dann wieder den Fokus auf den aktuellen Fall zu bekommen. Es kommt nie Langweile auf und man fiebert mit, denn die Zeit drängt. Der Text lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man kommt in einen richtigen Lesefluss und möchte nicht zwischendurch aufhören. Das ist für mich auch immer wichtig - es muss einfach fesselnd sein. Und das trifft bei dieser Serie zu. Am Ende wartet man ja schon ungeduldig auf den nächsten Band, denn man möchte wissen, wie es den Protagonisten weiter ergeht. Gerade hier in dem Band wird man emotional sehr angesprochen, denn es gibt traumatische Entwicklungen für die Protagonisten. Es ist eben so: Leben passiert. Ich habe das Buch jedenfalls wieder mit großer Begeisterung gelesen und einige gute Lesestunden mit Sadie und Co. verbracht.

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Auch der dritte Fall um die Kommissarin Helle Jespers überzeugt wieder. In Helle¿s Alltag verändert sich vieles und auch sie weiß noch nicht so richtig, wohin der Weg geht. Aber als sie in einem Todesfall ermitteln muss, kommt zumindest der berufliche Teile ihres Lebens wieder in die richtige Spur. Helle ist eine sehr sympathische Frau, die aber gerade im Berufsleben mit ihrer Ehrlichkeit und Gradlinigkeit aneckt. Auch weil sie sich nicht gerne in Strukturen einzwängen lässt und gerne ihre eigenen Wege wählt. Das kommt natürlich gerade im Polizeidienst nicht immer gut an. Ich finde, ihr Handeln allerdings sehr erfrischend und ihre Erfolge geben ihr Recht und das schützt sie auch vor ihren Vorgesetzen. Ihre Vorgesetzen und Kollegen sind allerdings in meinen Augen auch sehr positiv zu sehen und zu erleben. Die Handlung ist spannend und man wird doch über die tiefen Abgründe in dem Land überrascht. Allerdings ist es auch für die Ermittler selber eine große Überraschung. Man wird mit einigen sehr unschönen Dingen konfrontiert. Die Ereignisse kann man sehr gut verfolgen und die detaillierten Schilderungen erzeugen sofort ein klares Bild vor Augen. Gerade die Beschreibungen über die Natur lassen den Leser tief in Dänemarks Landschaft eintauchen. Ich sah den Hund Emil regelrecht über den Sand trotten. Besonders gut finde ich hier, das die Protagonisten nicht immer als strahlende Helden, sondern als normale Menschen mit all ihren Problemen und Zweifeln dargestellt werden. Das macht es so realistisch und natürlich. Es kam beim Lesen keine Langweile auf und man fiebert bis zum Schluß mit. Die Geschichte ist spannend und voller unvorhersehbaren Wendungen. Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht Helle zu begleiten und auch ihre Familie. Es war ein schönes Lesevergnügen und ich freue mich auf einen weitern Fall mit Helle Jespers in dem schönen Skagen.

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Peggy Guggenheim ist eine besondere und bemerkenswerte Frau. In diesem Roman konnten wir ihr durch die lebendige Schilderungen in einer bewegten Zeit folgen. Die Jahre 1937 bis 1942 sind eine sehr spannende Zeit der Veränderungen und auch Peggy muss ihre Lebensziele danach ausrichten. Allerdings hat mich ihr Optimismus und ihre Gradlinigkeit beeindruckt. Sie lässt sich nicht verunsichern und versucht, ihre getroffenen Entscheidungen zu verwirklichen und dafür nimmt sie einiges in Kauf. Auch wenn sie meiner Meinung nach, zuviel Wert auf die Meinung einiger Männer legt, so wird sie im Laufe der Zeit ihre eigene Stärke erkennen und sich von ihnen lösen. Das kann sie durch ihr Vermögen auch, denn sie ist zumindest finanziell unabhängig. Sie ist ihrer Zeit voraus und auch das trifft manchmal auf Gegenwind. Aber sie geht unbeirrt ihren Weg. Sie ist sehr hilfsbereit und auch das können wir in diesem Buch erleben. Dieses Buch hat die Person Peggy Guggenheim sehr gut dargestellt, sie wacht regelrecht von unseren Augen zum Leben. Es ist realistisch und ungeschönt dargestellt. Peggy hat eine große Durchsetzungkraft und das kann man richtig nachvollziehen. Ich fand es in diesem Buch immer sehr erfrischend, wie natürlich und unspektakulär die großen Künstler*innen der damaligen Zeit auftreten. Auch wenn einige von ihnen zu dieser Zeit ja noch nicht die berühmten Personen waren, wie wir sie heute kennen. Aber durch die detailreiche und unterhaltsame Beschreibunge konnte man sie sich alle gut vorstellen und ein Stück auf ihrem Weg begleiten. Man erfuhr sicher einige Dinge, die man noch nicht kannte und einen interessanten Einblick brachten. Ich habe mich jedenfalls animiert gefühlt, verschiedeneste Details später zu recherchieren und zu vertiefen. Wirklich interessante Informationen konnte ich so noch kennenlernen. Den Text konnte man sehr gut und flüssig lesen, es kam keine Langweile auf und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Dieser Roman hat diesen Lebensabschnitt über Peggy Guggenheim hervorragend erzählt und die Atmosphäre dieser Zeit gut wiedergegeben. Es hat mir großen Spaß gemacht und ich kann das Buch mit guten Gewissen weiterempfehlen.

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Wir lernen die neue Kommissarin Femke Peters in Aurich kennen. Die junge alleinerziehende Mutter hat ihre Arbeit als Kriminalhauptkommissarin aufgenommen. Und sofort wird sie auch zu einer mysteriösen Pilzvergiftung mit Todesfolge hinzugezogen. Fenno Büürma aus Greetsiel ist überall wohlbekannt. Es gibt zwar einige negative Gerüchte über ihn, aber trotzdem scheint er durch seine zuvorkommende Art und seine vielen Spenden an örtliche Vereine oder sogar Privatpersonen, von allen gemocht zu werden. Dann stirbt er überraschend und sein Tod ist mysteriös genug, um von der Polizei untersucht zu werden. Femke kann nun ihr Können unter Beweis stellen. Diese Frau ist mir sehr sympathisch. Sie ist freundlich, kompetent, meistert gekonnt ihr Privatleben und die Anforderungen ihrer Arbeit und man merkt, das sie ihren Beruf sehr gerne ausübt. Und auch das neue Team in der Soko passt gut zusammen. Die Leute sind professionell und arbeiten effektiv zusammen. Mir haben die Charaktere der einzelnen Personen gut gefallen. Und gerade in diesem Fall ist es gut, das die Kollegen auch aus der Gegend sind. Denn Polizeihauptmeister Jan kennt den Toten persönlich und ist auch durch sein Hobby Angeln, gut mit allen Anglern in der Gegend bekannt. Das bringt natürlich bei der Ermittlung Vorteile. Der Fall selber ist doch nicht so einfach wie gedacht. Es gibt zwar einige Spuren, aber irgendwie passt es nicht so ganz. Bei den Ermittlungen kommen sehr interessante Dinge ans Licht und man merkt wieder mal, was alles so unter der heilen Oberfläche an schlimmen Dingen passiert. Aber irgendwann kommt es immer ans Licht. Der Handlung kann man gut folgen und ich finde es immer wieder schön, wenn man die beschriebenen Orte kennt und man sie sich beim Lesen gut vorstellen kann. Mir gefiel besonders, das die menschlichen Aspekte nicht zu kurz kamen. Es wird auf die Personen eingegangen und diese entsprechend behandelt. Der Schluß war für mich überraschend, aber schlüssig. Man erfährt im Epilog, was denn nun letztendlich an Konsequenzen für die Leute rausgekommen sind. Das war für mich ein sehr gutes Ende, denn nun waren alle Fäden verknüpft. Und man weiß genau, was mit den einzelnen Personen nachher noch geschehen ist. Mir hat diese neue Serie um Femke Peters und ihr Team sehr gut gefallen. Die Protagonisten sind sympathisch und würde gerne noch mehr Fälle mit ihnen im Norden erleben.

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Erst im Laufe der Geschichte habe ich verstanden, was ein halber Russ überhaupt ist. Und auch sonst musste ich micht erstmal in die örtlichen Sprachgewohnheiten einlesen. Aber nach einer Weile habe ich mich daran gewöhnt und konnte den Text ohne Stocken lesen. Wir lernen Daisy Dolling kennen, die als Sekretärin bei der Münchner Staatsanwaltschaft arbeitet und so natürlich auch immer viele interessante Dinge mitbekommt. Und da sie natürlich auch die Kommissare kennt, wird sie von Sepp Leutner für seine Ermittlungen eingespannt - natürlich nur unter der Hand . Leider muss Daisy zusagen, denn sie schuldet Sepp noch einen Gefallen. Allerdings findet sie die Arbeit undercover garnicht so schlecht, denn Ambitionen hat sie ja schon selber familienbedingt dazu. Es geht um die ungewöhnlichen Todesfälle von Straßenmusikern. Die Geschichte wird aus der Sicht Daisys erzählt. Ich fand sie sehr sympathisch und war echt überrascht, wie souverän sie die ganze Sache meistert. Sie bekommt alles irgendwie so leicht hin. Niemand bekommt was mit, sogar ihren Mann weiht sie nicht ein. Der war mir übrigens auch sehr sympathisch, obwohl er ja nicht oft auftauchte. Allerdings hat seine Hundeliebe ja einen wertvollen Beitrag geleistet. Ich konnte der Handlung gut folgen. Alles war schlüssig und es lief alles fast reibungslos ab. Die Personen waren abwechslungsreich und alle hatten ihre besondere Note. Und auch die Familie von Daisy brachte interessante Aspekte ein. Allerdings wäre ich nicht so nett mit Traugott umgegangen. Alles in allem war es ein sehr unterhaltsames Buch und ich denke, man kann mit Daisy noch einige Abenteuer erleben.

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Dies ist der dritte Teil um Sheridan Grant. Ich bin sehr schnell in die Geschichte reingekommen, obwohl ich die ersten beiden Teile nicht gelesen habe. Es werden aber immer wieder kleine Rückblicke erzählt, so das man sich die Zusammenhänge vorstellen kann. Das macht es schon einfacher. Aber wer die Möglichkeit hat, sollte doch die Bände in der richtigen Reihenfolge lesen. Es ist spannender. Die Geschichte ist aus der Sicht Sheridans geschrieben. Sie ist eine junge Frau mit einer ungewöhnlichen und teilweise brutalen Vergangenheit. Diese hat sie sehr geprägt und bestimmt auch heute noch ihre Verhaltensweisen. In diesem Band steht sie gerade vor ihrer Hochzeit. Und jetzt macht sie sich ein genaueres Bild über die Konsquenzen der Heirat. Aber bevor sie sich endgültig entschieden hat, wird sie von der Vergangenheit eingeholt. Und das ändert alles. Ich fand Sheridan sehr sympathisch, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer richtig fand. Sie entscheidet manchmal zu impulsiv und ist sich der Konsequenzen nicht immer sofort bewußt oder es ist ihr in dem Moment einfach egal. Sie steht aber zu ihren Entscheidungen und das macht sie einfach sympathisch. Das Buch ist eine Familiengeschichte mit sehr ungewöhnlichen Menschen. Man findet hier einfach alles: liebe und nette Leute, sehr bösartige und gefährliche Personen und die unauffälligen Menschen, die aber oft alles zusammenhalten. Man erlebt jedenfalls einiges mit den Protagonisten und es wird nicht langweilig. Und eine Familie ohne Probleme gibt es auch nicht. Sheridan muss einige gewichtige Entscheidungen treffen, die nicht nur ihr Leben beeinflussen. Aber jetzt möchte sie ihren Lebenswunsch verwirklichen und nimmt dafür einiges in Kauf. Ich fand die ganze Geschichte sehr abwechslungsreich. Durch die guten Beschreibungen konnte man sich das Geschehen auch gut vor Augen halten. Man wurde ja in sehr unterschiedliche Umgebungen und Situationen versetzt. Die Handlung überrascht manchmal, aber es ist im Nachhinein immer schlüssig. Und vor allem ist für mich das Ende sehr positiv. Es passt zu den Protagonisten und ich konnte sehr gut damit leben. Es war ein sehr schöner Abschluß dieser Serie und man kann das Buch nach einer schönen Lesezeit zur Seite legen.

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In dieser Geschichte versucht Ricarda hinter die Wahrheit eines schlimmen Erlebnis zu kommen: die Totgeburt ihres Kindes. Sie kann es irgendwie nicht glauben und sucht verzweifelt jahrzehntelang nach ihrer Tochter. Dabei zerstört sie nicht nur ihr eigenes Leben. Aber auch jemand anderes hat in dieser Zeit im Krankenhaus eine seltsame Beobachtung gemacht. Der Polizist Thomas wird auch Jahre damit zubringen, dieses Rätsel zu lösen. Die Handlung beginnt in den 70er Jahren in der ehemaligen DDR und bewegt sich bis in die heutige Zeit hinein. Ich fand die Geschichte sehr interessant, da ich mir dieses Thema voher in diesem Ausmaß nicht bewußt war. Die Personen haben sehr vielschichtige Charaktere. Und zeigen ein gutes Abbild der Realität. Gerade die Darstellung von Ricarda war sehr realistisch. Mir kam sie zu Beginn etwas überdreht und durcheinander vor, aber im Laufe der Handlung wurde sie mir immer sympathischer. Denn ihr Verhalten war in diesen Situationen auch gerechtfertigt. Aber nicht nur sie war auf der Suche nach der Wahrheit. Die Geschichte war auch daher so unterhaltsam, da sie aus der Sicht verschiedener Personen dargestellt wurde. Ricarda sucht ihre Tochter, ein Polizist versucht Ungereimtheiten in einer Klinik auf die Spur zu kommen und eine junge Frau sucht ihre leibliche Mutter. Die Ereignisse werden über einen langen Zeitraum dargestellt. Und man erkennt, wie tief dieses Thema die Menschen bewegt. Es ist alles sehr authentisch dargestellt. Der Leser erlebt die Verzweiflung hautnah mit. Gerade weil man vielleicht die Ereignisse in der DDR nicht kennt, erfährt man viel über diese Zeit. Der Text lässt sich gut lesen. Man kommt auch mit den Zeitsprüngen und den unterschiedlichen Erzählsträngen aus den verschiedenen Sichtweisen gut zurecht. Die Ereignisse berühren den Leser und man wird sofort mitgerissen. Mir hat das Buch gut gefallen, da ich aus dieser Zeit nicht soviel weiß. Es ist interessant und bringt ungeheuerliche Dinge ans Licht. Ich kann das Buch weiterempfehlen. Es bringt eine vergessene und unmenschliche Tragödie zurück ins Gedächtnis der Menschen.

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