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Alle Rezensionen von Nicole - Leseeule35

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Der neue Roman "Liebe schlägt die höchsten Flammen" von Isobelle Heart lässt den Titel in Taten verwandeln. Es ist mein erster Roman der Autorin und sie hat mich mit ihrer Leichtigkeit, ihrem Humor und einer wunderschönen Geschichte verzaubert. Extrovertierter Frauenheld trifft auf unnahbare Brandermittlerin und verliert unverhofft sein Herz beim kniffligen Versuch, sie zu erobern. Mit einem Prolog und Basti beginnt die Geschichte und erzählt uns einen Schwank aus seinem aktuellen Leben. Auf dem Weg nach Hause beobachtet er dabei einen Brandstifter, der die Stadt noch in Atem halten wird. Basti fühlt sich verhext, da er bei Mona, einer neuen Bekannten in der Clique und Cousine einer Freundin bitter abgeblitzt ist. Das Bast es etwas übertrieben hat, wird er noch merken. Basti ist ein Frauenheld, zumindest hat er jede Menge erfolgt, aber er sucht nichts Festes. Er will frei sein, hängt noch zu sehr in der verhängnisvollen Vergangenheit und genießt seine Show als Charmebolzen. Doch das er bei Mona abgeblitzt ist, nimmt ihn mit und er versucht es mit ihr neu und auf freundschaftlicher Basis. Doch zwischen den beiden ist etwas ganz besonderes, es brodelt an der Oberfläche und sie ziehen sich immer wieder gegenseitig an. Mona, die zunächst auf Konfrontation war, lässt sich ganz langsam von Basti erweichen und schaut hinter seine Fassade, auch wenn sie ein gebranntes Kind ist. Die Handlung streckt sich über mehrere Wochen hinweg. Die amüsante und humorvolle Art, wie die Geschichte wiedergegeben wird, macht es unheimlich leicht diese zu inhalieren. Es fühlt sich einfach echt an, mitten aus dem Leben und man kann sich bestens hineinversetzen. Daneben gibt es reichlich Aufregung und etwas Action bezüglich des Feuerteufels. Die Clique drum herum bringt auch noch feurige Würze mit und alle achten aufeinander. Es ist gefühlvoll, süß romantisch, aber natürlich, mit sinnlichen Momenten gespickt und auch die verschiedenen Ereignisse der vergangenen Zeit werden tief jedoch leichtfüßig thematisiert. Sebastian (Bast, 23) Fischer, ist eine andauernde Frohnatur, zumindest lässt er es so verkörpern. Er ist von Beruf Erzieher in einem Kindergarten und arbeitet einfach toll mit den Kleinen zusammen. Er ist ein Familienmensch, auch wenn er alles nicht zu nah an sich rankommen lässt. Die Vergangenheit hat ihn geprägt. Als er das erste Mal wahrlich auf die Liebe trifft, möchte er es zunächst leugnen, erfährt aber sehr schnell was es heißt, wenn nur noch ein besonderer Mensch am wichtigsten erscheint und wie sich sein Umfeld auch dahingehend verändert. Mona Sommerfeldt, die Neue in der Gegend, aus Berlin kommend und tritt ihren Job als Kriminalkommissarin an. Gleich ihr erster Fall wird ihr einiges abverlangen. Die Flucht aus ihrer Vergangenheit hat sie geprägt und sie ist vorsichtig vor allem gegenüber Männern. Doch sie ist schlagfertig, kontrolliert und kampfbereit auch wenn sie manchmal über ihr Ziel hinausschießt. Langsam fühlt sie sich in ihrem neuen Umfeld wohl, lässt sich wieder auf andere ein und findet sogar die Liebe, doch gebrannte scheuen das Feuer und sind besonders vorsichtig. Der Schreibstil hat mir wieder sehr gefallen. Er ist locker, leicht, gefühlvoll, mit emotionalen und süßen Passagen besetzt und vor allem frech sowie humorvoll. Die Kapitellängen haben unterschiedliche Leselängen, fließen jedoch nur so dahin. Die einzelnen Charakteren wurden treffend herausgearbeitet. In der Ich-Perspektive und manchmal in der direkten Anrede zum Leser wird überwiegend aus der Sicht von Basti die Geschichte wiedergegeben. Doch auch Mona bekommt genügend Raum. Das Buchcover zeigt auch hier seine Flamme und es ist farblich bunt gehalten. Mein Fazit: Es war ein absolut sehr schönes Leseerlebnis für mich, in der man gar nicht spürt, wie schnell die Zeit vergeht. Feurig, keck und knisternde Dauerstimmung mit Tiefe und ausdrucksstarken Charakteren.

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Mit "Verraten" beginnt die Buchreihe "Clans of New York", der mir bis dahin noch unbekannten Autorin Brianna Gray. Und es hat sich für mich als eine sehr faszinierende und überraschende Mafia-Romance herausgestellt und zwar mit allem was ich auch bei diesem Genre erwarte und ich wurde nicht enttäuscht. Freue mich auf die Fortsetzung im November mit "Vergiftet". Der Roman beginnt mit einen einleitenden Prolog und einer erstes Begegnung von Ekaterina und Aleksandr, beide sind einander versprochen und ich Wege bleiben verbunden. Danach geht es 10 Jahre später weiter. New York ist unter vier großen Familien aufgeteilt, zwei russische, eine irische und eine italienische Familien, dessen Oberhaupt an der Spitze steht. Doch anstatt in Frieden und zusammen zu herrschen, gibt es wie überall Neider, Intrigen, Verschwörungen und Verrat. Und so kommt es wie es kommen muss, es gibt einen Anschlag, der alles durcheinander bringt und sich neu sortieren muss. Am härtesten trifft es dabei auf Ekaterina, denn an alles was sie glaubte und ihr bisher vermittelt wurde, ist plötzlich verschwunden. Sie muss lernen sich neu zu orientieren, sich ihrer Scheuklappen zu erledigen und vor allem muss sie sich dem neuem Bündnis hingeben, denn sie wird die Frau an der Spitze der Macht werden. Doch Giulio ist in Ekaterinas Augen ein Monster. Doch ist er es wirklich oder nur in gewissen Situationen. Es endet in einem Epilog aus einer ganz anderen Sichtweise als bisher. Die Handlung baut sich allmählich, logisch und verzwickt für den Leser auf. Sie hält Überraschungen bereit und scheint noch so einiges mehr zu verbergen. So zieht sie sich durch Zeitsprünge über einen längeren Zeitraum. Sie kommt dabei nie zum Stillstand und wird mit genügend Tiefe, Highlights und Abwechslung besetzt. Daneben spielen auch so einige Charaktere mit, die Mafiafamilien sind auch alle groß und verzwickt verknüpft. Dazu findet man am Ende des Buches ein Personenregister. Viele der Charaktere sind noch jünger, was zum einen komisch für einige Handlungen wirken kann, aber diese Personen wachsen bewusst von klein auf in ihre Rollen hinein und sie fühlen sich auch viel Reifer und Älter an. Neben wichtigen Gedankengängen, knisternder und auch sinnlicher Stimmung und einem Wechselspiel an Gefühlen, bleibt es atemberaubend, mit Einblicken in das Mafiageschehen, und ein wenig Action in den richtigen Momenten. Ekaterina Markow, ist sehr wohlbehütet im wohlhabenden Hause aufgewachsen, wird jederzeit bewacht und lebt in ihrer eigenen Blase. Ihr wurde beigebracht wie sich eine junge wohlerzogene Frau zu benehmen, nichts zu hinterfragen und sich zu fügen. Teils sehr naiv geht sie mit ihrer Umwelt um, aber auf der anderen Seite schockiert sie auch nichts wirklich. Im Laufe der Zeit entwickelt sie sich zu einer mutigen, aufgeschlossenen, aber auch kämpferischen und wohlverdienten Frau eines Mafiaoberhauptes. Sie beobachtet viel, ist gut im analysieren und zusammensetzen und hört vor allem zu. Ihr Herz und auch sie weiß am Ende wo sie hingehört und gegen wen sie anzukämpfen hat. Giulio Romano, bereits seit seiner Geburt als Oberhaupt der italienischen Mafia in New York auserkoren. Hart und unerbittlich darauf vorbereitet worden und gilt nur als das Monster. Giulio gibt sich auch gerne so, doch er hat auch eine ganz andere Ader in sich. Als kleiner Junge hat er bereits das eine Mädchen getroffen, welches seinem Herz gefährlich werden könnte. Sein Verstand ist klar, er ist gerne auf alles vorbereitet und er schützt mit allen Mitteln was ihm lieb ist. Doch ist er am Ende auch der Gewinner? Der Schreibstil ist sehr angenehm, emotions- und spannungsgeladen. Man liest sich sehr locker und packend durch die überwiegend kurzen Kapitellängen. Die Handlung wird im Wechsel von den verschiedenen Charakteren in der Ich-Perspektive erzählt, überwiegend allerdings auch Ekaterinas Sicht. Das Buchcover gefällt mir sehr und ist mir natürlich als erstes aufgefallen. Tief dunkel und in Blau gehalten mit einer Stadtsilhouette im Hintergrund, einer Dahlienblüte die daraus entspringt und zersplitterndes Glas. Mein Fazit: So stelle ich mir eine moderne Mafia-Romance vor. Sie ist verzwickt, trägt weitere Geheimnisse mit sich und holt einen einfach ab. Ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt und auf neue Abenteuer und Enthüllungen.

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Vorübergehend verliebt ist ein absolut sommerlicher, lebendiger und romantischer Liebesroman von Lisa Torberg mitten aus dem schönen Rom. Neben Urlaubslaune, Sehenswürdigkeiten, Dolce Vita , gibt es jede Menge italienisches Temperament und knisternde Dynamik. Ohne Umschweife geht es direkt in die Story. Doch bevor es nach Rom geht, startet man in New York. Alles beides Orte, die ich unbedingt mal selbst erleben möchte. Zumindest eins davor scheint nicht ganz aussichtslos zu sein. Simone benötigt dringend eine Auszeit. Bevor sie sich ganz mit ihrer Schwester in den Haaren liegt, beide leiten ein renommiertes Restaurant, ergreift sie die Chance und begibt sich auf Urlaubstour nach Rom. Auch Tommaso arbeitet ständig am Limit, so dass ihm sein Zwillingsbruder ebenfalls eine dringende Auszeit verordnet und so auf das Familienanwesen nach Rom verbannt. Und so passiert es dann auch, zwar unter Missverständnissen, dass beide Aussteiger unter einem Dach landen. Doch hier beginnt erst so richtig das Katz- und Mausspiel, denn bevor es überhaupt irgendwie in Richtung Liebe wandeln könnte, stehen harte Abneigungskämpfe an der Front. Aber ist es wirklich das? Findet es heraus. Ein verzwicktes Durcheinander entsteht, was ist wahr, was falsch, we spielt hier mit offenen Karten? Die Handlung ist rasant, kurzlebig über den überschaubaren Zeitraum, aber unheimlich lebendig und leidenschaftlich. Die zentralen Themen wie Vertrauen, Liebe, Familie, das persönliche Glück, die Zukunft, der Beruf, Freunde und Auszeiten stehen im Vordergrund. Die Charaktere sind sehr individuell, einzigartig, charismatisch und individuell. Während des Lesens kann man deren persönliche Entwicklung spürbar miterleben, man fühlt mit, träumt mit, schmunzelt mehrmals und erlebt süße, sinnliche und romantische Momente mit. Daneben erfährt man, was es heißt zusammenzuhalten und auch zusammen zuwachsen. Simone Ferrara, Halbitalienerin, Chefköchin mit Leib und Seele, betreibt mit ihrer älteren Schwester das Ferraras in New York. Sie geht nicht besonders aus sich heraus, ist mehr im Hintergrund, doch wenn sie die Leidenschaft packt und jemand ihr Temperament herauskitzelt, dann geht sie auch auf Konfrontation und zeigt was ihr am Herzen liegt. Tommaso Falcone, 31, Geschäftsmann durch und durch und betreibt mit seinem Bruder das Familienunternehmen. Tommaso investiert jedoch keine Gefühle, ist kühl, konzentriert, kühl und reserviert. Von Frauen hält er sich bewusst zurück. Er lässt bei Simone auch so richtig den Macho heraushängen, doch je mehr Gefühle überschwappen, desto gefühlvoller und intensiver entwickelt sich auch Tommaso. Der Schreibstil ist sehr angenehm, gewohnt stilsicher, gefühlvoll mit spicy Einschlag und knisternder Dauerstimmung. Humor und liebe zur Heimat an den richtigen Stellen. Die bildlichen Beschreibungen sind wiedereinmal unbeschreiblich schön und erwecken Urlaubssehnsucht. Daneben wird man mit den nötigen Informationen über Land und Leute gefüttert. Man liest sich sehr flüssig durch die ungefähr gleichbleibenden Kapitellängen. Es wird in der Ich-Perspektive zwischen Simone und Tommaso sichtbar gewechselt, so kann man bestens in beide Gedankenwelten abtauchen.Das Cover ist einfach lieblich und wunderschön. Mein Fazit: Man erhält eine unbeschwerte Lesezeit mit Urlaubsfeelinggarantie, Sehnsucht nach der Liebe und jede Menge Schmunzelalarm zum italienischen Temperament.

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Mit Needing Him - Emily & Evan geht es in die zweite Runde der Bishop Brothers. Für mich war es mein erstes Leseabenteuer des Autorinnenduo Kennedy Fox und auch mit den Bishops, aber jetzt schon bin ich dieser Familie verfallen und freue mich auf mehr Lesestoff von ihnen. Es beginnt mit einem Prolog, der ein Erlebnis aus Emilys Sicht 4 Monate vorher aufzeigt und aus dem sich eine ganz neue Lebenssituation für sie ergibt mit Ortswechsel, neues Krankenhaus, neue Leute. Nur ihre vertraute Freundin steht ihr zu Seite. Diese schleppt sie auch prompt auf eine riesige Hochzeit in der neuen Heimat, wo sie sich auf einen Unbekannten und einem nächtlichen Abenteuer einlässt. Doch dabei soll es nicht bleiben und beide werden sich wieder begegnen, doch von Missverständnissen und falschen Schamgefühl verfolgt, heißt es zunächst eine gemeinsame Ebene zu finden. Sogleich hat mich diese Geschichte eingefangen. Die Charaktere egal ob Protagonisten oder Nebenfiguren leben nur so vor Charme, sind spritzig, hitzig und jeder bringt sein eigenes Licht zum Glänzen. Die Story ist on Point und amüsant an Dialogen, es ist direkt, ich mag total den Familienzusammenhalt und die Leichtigkeit neben etwas Dramaeinflüssen. Die Funken sprühen, es ist sexy spicy und auch romantisch. Die Story ist gut durchdacht und nimmt rasant ihren Verlauf. Zum Ende hin sind mir einige Geschehen etwas zu schnell erledigt und die Geschichte schlägt einen anderen Verlauf ein, dennoch war es mir ein Lesevergnügen und der Abspann / Epilog lässt für den nächsten Bruder großen vermuten. Dr. Emily Bell, Ärztin mit prägenden Familienhintergrund, absolut nicht auf den Mund gefallen, kann sich behaupten, kämpft für das was ihr wichtig erscheint und mit jeder Menge Leidenschaft bei allem dabei. Manchmal muss man sie zu ihrem Glück zwingen, doch dann ist sie mit Eifer dabei. Im Grunde ist sie eine Sonnenscheinnatur, ehrgeizig, selbstbestimmt und sehnt sich zwischen dem alltäglichen Stress nach einem wohligen Heim und der richtigen Person an ihrer Seite. Dr. Evan Bishop ist nicht nur ein überzeugender Arzt, sondern auch absoluter Familienmensch und packt hart auf der Familienfarm mit an. Er ist seinem Berufswunsch gefolgt, steht mit Liebe dahinter und nimmt sich wenig Zeit für sich selbst. Die Liebe lies ihn bisher warten, ab und an ein Abenteuer reicht, dennoch wenn der Blitz so plötzlich einschlägt, zeigt sein Herz deutlich in welche Richtung er sich zu bewegen hat. Er ist ein respektierender, aber dennoch einnehmender Mann, er weiß was er will, lässt sich nicht bevormunden und steht zu seinen Worten sowie auch Taten. Hat er sich etwas in den Kopf gesetzt, so ist er auch mit Überzeugung mit dabei. Der Schreibstil ist absolut einnehmend, sehr angenehm, locker und mit der richtigen Leichtigkeit sowie einem spritzigen und zum schmunzelnden Humor versetzt. Die Emotionen und Gedanken konnte ich jederzeit nachempfinden und dabei mitfiebern. Man liest sich sehr flüssig und schnell durch die gleichbleibenden Kapitellängen. Die Handlung wird im sichtbaren Perspektivenwechsel aus der Sicht von Emily und Evan in der Ich-Perspektive wiedergegeben. Das Buchcover zeigt auf was man sich einlässt, eine sexy Geschichte, doch mit noch soviel mehr dahinter. Es ist prägnant und passend und ich mag die roten Highlights. Mein Fazit: Absolute Leseliebe für diese Story und die Bishopfamilie. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Mit "Maxim" beginnt die neue KINGS OF THE UNDERWORLD-Reihe der Autorin Vanessa Sangue. Nach ihrer Cosa Nostra Liebesromanreihe freute ich mich auf neuen Mafia-Lesestoff, jedoch ist es bei Weitem nicht vergleichbar. Es fühlte sich eher nach einen New Adult Roman an und hat alles was man erwartet hätte nicht gezeigt. Es beginnt mit einem Prolog, indem man Anya bei ihrem Umzug vom wunderschönen New York zur Uni nach Baltimore begleitet. Natürlich nicht ohne ihren Bruder Nikolai. Beide gehören einer Mafiafamilie an. Anya wird Jura studieren und hat sich etwas Freiheit von ihrem Vater erkämpft. Jedoch bringt es sie genau in die Stadt von Maxim, dem besten Freund ihres Bruders, ihrer heimlichen Jugendliebe und einem engen Freund der Familie. Dennoch bewachen alle die kleine Anya und so wirklich unabhängig kann sie nicht sein. Das erste mal beginnt sie jedoch so etwas wie eine Freundschaft und löst sich leicht. Zu Maxim möchte sie zwar Abstand halten, doch die alten Gefühle wallen ziemlich schnell wieder auf. In Maxims Hoheitsgebiet gestaltet es sich auch etwas schwierig, ihm aus dem Weg zu gehen. Nach der Leseprobe und dem Aufbau habe ich wirklich viel erwartet, jedoch nicht gefunden. Es liest sich wirklich super weg, doch resümierend geschieht nicht viel. Das dichteste an der Mafia waren die Mafia, ein paar Erklärungen und im letzten Drittel etwas aufkommende Spannung. Dazwischen habe ich es schmerzlich vermisst. Wäre es gleich als New Adult Geschichte deklariert gewesen, kein Thema dazu passt es. Die Charaktere entwickeln sich wenig, die Handlung zieht sich um Belanglosigkeiten, mit dem großen Knall passiert wenig weiter, die Nebencharaktere geben Würze, jedoch verschwinden genauso schnell und wer hier eine ausgetüftelte und gefährliche Spannung erwartet, ist leider fehl hier. Die sinnlichen Szenen sind sehr gut und passend ausgearbeitet. Das eigentliche Drama war von Beginn an vorprogrammiert, zwischendurch wurden noch ein paar Verwirrungen gestiftet und das Ende war mir dann auch noch zu viel des Guten. Anya Grace Krylow (22), Tochter von The Redeemer und kleine Schwester von The Silencer, einer Furcht einflößenden Bratwa -Familie, leider nur nicht für den Leser. Anya macht zunächst einen gelösten und taffen Eindruck. Ziemlich schnell merkt man jedoch wie naiv sie noch ist, welche Traumwelt sie sich zurechtlegt und wie sie sich letztendlich selbst betrügt, in dem sie sich glauben lässt, alles an Gefühlen auszuschalten. Doch zum Glück ist sie clever und hat genügend Verstand, ihn auch entsprechend einzusetzen. Am liebsten waren mir noch ihre leidenschaftlichen Gefühlsausbrüche. Maxim (The King) Gromow, Herrscher über Baltimore, jedoch nicht über seine Gefühlswelt. Sicherlich ist er gut in dem was er macht und auch gefährlich, jedoch zeigt sich in dieser Geschichte nicht viel davon. Eher der Mann der zurücksteckt, nicht sagt was er denkt und fühlt und immer wieder zurücksteckt, als lieber mal an sich zu denken. Mehr bekommt man von ihm auch nicht berichtet. Er hat eine entsprechende Aura und Ausstrahlung, aber bekommt davon nur wenig gezeigt. Der Schreibstil ist absolut leichtfüssig, angenehm und man liest sich schnell von Seite zur Seite. Es gab einige Momente zum schmunzeln, genügend Dramatik und sinnliche Momente. Die einzelnen Lesekapitel haben unterschiedliche Leselängen. In der Ich-Perspektive wird die Story im sichtbaren Wechsel beiden Hauptprotagonisten erzählt, wobei Anya den größeren Anteil inne hat. Jedoch bin ich froh, dass Maxim überhaupt zu Wort kommt, sonst würde man seine Gedankengänge und Handlungen nur wenig nachvollziehen können. Der erste Blick aufs Cover verspricht viel. Es ist düster, edel und geheimnisvoll. Eine wirklich schöne Verpackung. Dazu gibt es noch eine kleine Playlist. Mein Fazit: Es war nicht das was ich erhofft und erwartet hätte, da ich von der Autorin ganz anderes gewohnt bin. Es war eine gute Geschichte, jedoch stach sie nicht besonders hervor und beinhaltet auch sehr wenig Mafiaanteil.

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Mit "Revengeful Tears" tauchte ich das erste Mal in einem Roman von Maria Väth ein. Wenn von ihr alle Geschichten so sind, oh wow, ein echtes Talent steckt dahinter. Ganz würdig hat der Roman auch bei Sieben Verlag sein zu Hause gefunden. Die Story ist spannend aufgebaut, absolut fesselnd, überraschend, erfrischend zwischen Humor, absoluter Ernsthaftigkeit und nervenaufreibend, sinnlich erotisch und dann wieder gefühlvoll und absolut ehrlich. Mit dem nötigen Nervenkitzel würde ich es dem Genre Romantic-Thrill zuordnen. Es beginnt mit einem superkurzen Prolog und endet genauso im Epilog. Bi trifft auf Cash, den sie bereits eine Weile gesucht hat und nagelt ihn sogleich fest, da sie etwas ganz Bestimmtes von ihm möchte. Und sie lässt so schnell nicht locker. Jedoch hat Cash gar nicht vor ihr wegzurennen, auch wenn er sie zunächst auf Abstand halten will, doch ihre Geschichte überzeugt ihn schnell. Bi spielt mit offenen Karten und hat im Grunde auch nichts weiteres zu verlieren. Sie möchte Rache für den Tod ihres Sohnes und Cash ist der einzig richtige Mann für diesen Auftrag. Doch Cash hat seine Prinzipien, seine eigene Vergangenheit und seine festen Regeln. Alles läuft nach seinem Plan oder eben gar nicht. Und er bringt Bi zu gerne auf die Palme. Doch die beste Vorbereitung und ein fester Plan kann durch neue Gefühle auf die Probe gestellt werden und lässt einen wichtige Details übersehen. Die Story spielt sich über einen kurzen und intensiven Zeitraum ab. Es geht absolut rasant aber stimmig zu. Es ist aufregend, spannend, sehr fesselnd und man wird einfach in einen Bann gezogen. Dabei lernt man die Hauptcharaktere und ihre bewegende Vergangenheit näher kennen. Die Tiefe und Hintergründe bauen sich nach und nach immer mehr auf und das Ende lässt dich die Luft anhalten. Bi (Bianca), ist bereits lange auf der Suche nach Cash, dem Mysterium. Die Vergeltung ihres Sohnes steht für sich an oberster Stelle. Doch auch sie ist kein unbeschriebenes Blatt, ihre prägende Kindheit lässt sie ebenso Rache an der Gesellschaft nehmen. Sie wechselt ihre Identitäten und weiß geschickt Männer um den kleinen Finger zu wickeln. Doch eine wirkliche Heimat hat sie dabei bisher nicht gefunden. Sie ist direkt, emotional, leidenschaftlich, nicht auf den Mund gefallen und immer direkt. Cash, ist Auftragsmörder. Dabei geht es ihm nicht um die Kohle, die er dabei verdienen könnte, nein es geht ihm um eine Art Gerechtigkeit und Vergeltung. Er selbst hat ein bisher hartes Leben von Beginn an hinter sich. Er hat schon den größten Mist gesehen und es sich zu Aufgabe gemacht, diesem auch zu rächen, bis zum Tod. Doch er hat seine Prinzipien, er hat seine Regeln und überprüft zuvor die Richtigkeit seiner Auftraggeber. Er lässt sich nicht aufspüren, er kommt zu ihnen oder gibt ihnen die richtige Spur. Er ist ein einsamer Wolf, der vieles mit sich selbst ausmacht. Er sieht in sich selbst viel zu viel Schlechtes und macht sich selbst nieder. Der Schreibstil ist absolut lebendig und einnehmend. Ab der ersten Zeile hat man ein perfektes Bild vor Augen und die Charaktere werden einfach authentisch, vielseitig, eigen und von locker bis ernst wiedergegeben. Es ist locker, dramatisch, spritzig in den Dialogen. Ich mochte es total, es liest sich total schnell weg, ist prickelnd, gefährlich und sehr aufregend. Auch die sinnliche Seite zeigt sich sehr direkt und auch absolut mit viel Gefühl. Die einzelnen ungefähr gleichbleibenden Lesekapitel sind durch kleine Überschriften gekennzeichnet und den jeweiligen Erzähler. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive im stetigen Perspektivenwechsel wiedergegeben. Das Buchcover hätte gar nicht passender gewählt werden können. Sobald man den Inhalt kennt, weiß man auch, dass es bildlich perfekt festgesetzt wurde. Mein Fazit: Ein Roman der mich wirklich überrascht hat von seiner Intensität und dem Wandel seiner Charaktere. Absolut einzigartig, fesselnd, mitreißend und einnehmend.

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Mit "Das Leuchten der blauen Lagune" begibt man sich eine Reise nach Venedig, eine Reise in die Vergangenheit, in die Zukunft, lüftet Verborgenes und reflektiert das Leben. Es geht direkt in die Geschichte hinein und zu Isabella, die sich auf den Weg zu ihrer Freundin und ihrer Traumhochzeit nach Venedig macht. Sie soll Trauzeugin werden, wichtige Stütze sein und ganz nebenbei auf ihre erste Liebe treffen. Beide Freundinnen haben sich vor Jahren in Italien verliebt, jedoch ging es nicht für beide auch gut aus. Isabella ist zudem an einem Scheidepunkt in ihrem Leben angekommen, es wird Zeit, dass sich etwas ändert. Doch kaum vor Ort angekommen, müssen sie zunächst die Hochzeitslocation sichern, da die erste dem Wasser zum Opfer gefallen ist. Mizio kennt da auch schon eine, jedoch muss Tante Donna erst noch überzeugt werden und dazu braucht er Isabella. So ist Bella nicht nur Retterin in der Not, nein sie muss sich auch eher als gedacht mit Mizio, ihrer alten Liebe auseinandersetzen und dieser macht kein Geheimnis daraus, dass er sie immer noch sehr begehrenswert findet. Es endet in einem berührenden Epilog. Im Grunde versteckt sich im Roman eine zweite Liebesgeschichte, die man direkt miterleben kann. Es ist eine Geschichte über verpasste Chancen, schicksalsveränderte Einflüsse, andere Wege, prägende Ereignisse, Verluste, Neuanfänge und die Erkenntnis, dass es nie zu späte ist, für was auch immer. Wie in allen von Janis Geschichten, steckt auch in dieser emotionaler Herzschmerz, der sich nicht nur auf die Liebe bezieht. Die Gefühle sind zum greifen nah, die Charaktere sehr charmant und der Handlungsort traumhaft dargestellt. Die Beschreibungen reizen einen dazu, die Lagunenstadt selbst zu erkunden. Als Kind war ich bereits einmal in Venedig, aber zu dieser Zeit, konnte ich dem noch nicht so viel abgewinnen, aber ich würde es definitiv erneut wagen. Dazu werden immer wieder Tabuthemen thematisiert, die eigentlich kein Stillschweigen erfahren sollten. Isabella (auch Isi oder Bella), hört sich schon italienisch an, ist sie aber nicht, dafür aber im Herzen. Vor Jahren waren sie mit ihrer besten Freundin im Urlaub dort und ihre Freundin blieb quasi gleich dort. Somit hat sie immer eine Verbindung dorthin und ist der Sprache mächtig. Isi ist ein offener Mensch, lässt ihre Gedanken in Gedichte und Texte nieder, interessiert sich für Land und Leute und kann eine sehr leidenschaftliche Frau sein. Doch allzu oft lässt sie sich auch von ihrem näheren Umfeld lenken und klein halten. Doch sie erkennt, was ihr Herz im Grunde schon längst weiß und wagt den nächsten Schritt. Fabrizio (Mizio), ist die erste Liebe von Bella und umgedreht. Es hätte so schön sein können, doch Mizio war gezwungen sich zu entscheiden und so trennt er sich von ihr, doch verlor sie nie aus seinem Herzen. Als er sie endlich wieder sah und immer noch das knistern spürte, wagte er sich weit hinaus. Doch bevor es überhaupt wieder ein Wir geben kann, sind Erklärungen fällig. Mizio ist ein gutaussehender, charmanter Italiener, strebsam, ein Familienmensch und immer zur Stelle, wenn er gebracht wird. Seine Zweifel bringen ihn in Situationen, die lebensentscheidende Wege bedeuten. Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr. Man kommt sofort gut in die Story hinein. Er ist leicht, locker und mit einer herrlichen Spritzigkeit sowie Gefühl versehen, so dass die ungefähr gleichbleibenden Kapitellängen nur so dahingeflogen sind. Die einzelnen Charaktere wurden ausreichend und individuell herausgearbeitet. Erzählt wurde aus der alleinigen Sicht von Isabella in der Ich-Perspektive. Die Dialoge sind zwischen ernsthaft, emotional bis hin zu amüsant, gespickt mit wenigen sinnlichen sowie sehr romantischen Momenten. Der Roman strahlt abermals durch seine bildgewaltige landschaftliche und geschichtliche Hintergrunderzählung. Zudem mochte ich sehr die literarischen Einflüsse durch Poesie. Das Cover ist wunderschön, vor allem venezianisch und lädt zu Träumen ein. Mein Fazit: Das Leuchten der blauen Lagune zum spüren nah, Poesie, die aus dem Herzen kommt und bewegende Geschichten, die einen Trennen und doch wieder hoffen lassen. Ein wunderschöner und kurzweiliger Roman, der auch vor Tabuthemen nicht zurückschreckt.

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Mit "Sommergold" lese ich das 3. Mal von der Autorin Christina Wermescher, nur diesmal rein im Genre der Liebesromane / New Adult. Aus dem traumhaften San Diego begibt man sich in das landschaftliche schöne Alaska und tauchen kann man überall. Es geht direkt in die Geschichte hinein und zu Hazel, die zusammen mit Mike als Tauchguides arbeitet. Das Tauchen hat sie von ihrem Vater erlernt und gehört zu ihren größten Leidenschaften. Unerwartet verstirbt ihr Vater und sie muss sich nach Alaska begeben, um alles weitere zu Regeln. Charlie hinterlässt ihr sein Hab und Gut und sogar einen ganzen Claim, um nach Gold zu schürfen. Dabei trifft sie auf Owen, der mit ihrem Vater befreundet war, direkter Nachbar, in beim Gold suchen unterstützt hat und nun Hazel zur Seite steht. Hazel gewöhnt sich sehr schnell an seine liebevolle, fürsorgende und aufmunternde Seite. Überhaupt sind die meisten Bewohner des kleinen Örtchens sehr zuvorkommend und hilfsbereit, doch Neider und vermeintliche Gegner gibt es überall. Hazel wollte eigentlich nur kurz die Beerdigung ihres Vaters regeln und trifft dabei auf soviel mehr. Nome fühlt sich sehr schnell wie ein zu Hause an, sie fühlt sich nach den ersten Schwierigkeiten angekommen, wohl und fühlt sich dort ihrem Vater wieder viel näher. Auch Owen lässt sie nicht kalt, doch was ist mit ihrer Mutter in San Diego und das was sie sich mit Mike aufgebaut hat? An Hazel nagen die Zweifel und eine endgültige Entscheidung zu treffen, ist nicht einfach. Die Beschreibungen über Landschaft und Leute in Alaska sind sehr transparent und am liebsten möchte man auch etwas Gold mit schürfen. Das Land ist rau, leidenschaftlich und doch auch so einnehmend herzlich. Die Handlung ruht sich nicht lange auf Nebensächlichkeiten aus und schreitet schnell voran. Auch wenn der Romanaufbau und die Gefühlsebene ganz langsam und lautlos voranschreitet. Manchmal etwas zu ruhig für mich, aber dennoch wunderschön gefühlvoll dargestellt. Die Probleme, die sich nebenbei in den Weg stellen, werden thematisiert, aber auch schnell gelöst. Manchmal erschien es mir hier zu harmoniebedürftig. Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, alle Beschreibungen und Handlungen hatte man direkt vor Augen. Die aktiven Charaktere der Story wurden gut verkörpert und es wird sich auf das nötigste konzentriert. Die Kapitellängen haben eine gleichbleibende kurze Leselänge. In der Erzähl-Perspektive wird alleinig aus der Sicht von Hazel durch die Geschichte geführt. Das Buchcover ist einfach nur wunderschön. Es trifft Wasser also das Meer auf Gold und der Lieblingssport, das Tauchen, findet sich auf dem Cover, wie auch im inneren des Buches wieder. Mein Fazit: Ein gefühlvoller Roman, der sich ganz leise in dein Herz schleicht. Neben einer wunderschönen Landschaft und tollen neuen Leidenschaften bekommt man direkt Lust es selbst auszuprobieren.

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Mit der Dilogie "Berlin Blackness" und dem ersten Abenteuer "Dunkle Spiele" tauchte ich in den Debütroman der Autorin S. M. Dyster ein. Man begibt sich dabei auf einen berauschenden Trip durch Berlin, es ist einfach nur erotisch, fesselnd und voller dunkler Leidenschaft. Es ist im Genre Dark Romance angesiedelt und hat ebenso Elemente des BDSM enthalten. Die Fortsetzung "Finsteres Verlangen" ist bereits erhältlich. Dieses Buch habe ich schon einige Male gesehen und es machte mich direkt mit seiner Aufmachung und mit dem Buchtitel neugierig. Ich finde das Buchcover ganz besonders und individuell. Dazu gibt es auch eine ganz spezielle Berlin-Playlist, was ich so explizit noch nicht gesehen habe. Des weiteren ist der Roman in vier Teilbereiche gegliedert, die aus den 4 Jahreszeiten bestehen. Dabei wir jede Jahreszeit kurz und in Bezug zu Berlin erläutert. Der Prolog nennt sich hier Vorspiel und gibt dir einen Einblick, wo es hinführen wird. Sara frisch in der Hauptstadt angekommen, möchte beruflich hier durchstarten, hat eine kleine Wohnung und ihre Arbeitskolleginnen, mit denen sie auch befreundet ist, sind ihr ein Halt in der sonst so großen Stadt. Sara ist jedoch nicht ängstlich und lässt sich auf Onlinedaten ein. Etwas flirten, Spass haben, wieso nicht. Dabei trifft sie auf den mysteriösen, geheimnisvollen und sofort fordernden Corvo, einem echten Berliner Original. Sara lässt sich gerne reizen und gibt auch so schnell nicht klein bei, also lässt sie sich untypischer Weise auch sehr schnell auf den charismatischen Mann ein. Er bringt sie an ihre grenzen, zeigt ihr neue erotische Abenteuer, gewinnt sie ziemlich schnell für sich, aber er ist dunkel, verbirgt etwas und Sara ist dem auf der Spur. Auch wenn sich der Roman über das Jahr verteilt, legt er ein rasantes, aber sehr stimmiges Tempo vor. Es ist einfach aufregend, spannend, sehr fesselnd und man wird einfach in seinen Bann gezogen. Dabei lernt man nicht nur die Hauptcharaktere näher kennen und kommt hinter ihre Geheimnisse, man erfährt auch mehr über die Stadt, ihren Eigenheiten, die der Leute und Besonderheiten, die man so nicht erfahren würde. Man muss sich einfach auf die Geschichte einlassen, es wirken lassen, sich von der Dominanz und Gegenwehr mitnehmen lassen und es geht ansonsten hoch erotisch und sehr sinnlich sowie abwechslungsreich daher. Die Tiefe und Hintergründe bauen sich nach und nach immer mehr auf und das Ende lässt dich mit offenen Mund zurück. Also was folgt daraus, man möchte einfach nur weiterlesen. Sara (27), Studentin und kommt aus Kassel. Ihre beste Freundin lebt auch immer noch dort. Sie hat eine große Klappe, passt eigentlich sehr gut zum Format der Berliner Göre, ist temperamentvoll, leidenschaftlich und einfach nur keck drauf. Doch sie kann auch unterwürfig sein, jedoch trägt sie keine devote Ader in sich. Sie liebt eher das Spiel des Verbotenen und ist neuem Aufgeschlossen. Manchmal könnte man meinen sie ist naiv, jedoch wird sie ebenfalls nur in einen Bann gezogen und ihr wachsames Auge, lässt sie am Ende nicht im Stich, jedoch bringen sie unüberlegte Handlungen in Schwierigkeiten. Corvo (35) hat eine sehr schicke Wohnung im Szeneviertel Berlins, einen kleinen Flitzer, lebt in den Tag hinein, kann sich seine Arbeit frei einteilen, treibt Sport, liebt ausgeprägten und speziellen Sex, ist dominant und streng, aber auch sinnlich, achtsam und einnehmend. Es hat definitiv zwei verschiedene Gesichter, ist sehr direkt, zum einen gerade heraus und ehrlich, aber auf der anderen Seite verbirgt er etwas. Es ist geschickt im Umgang mit Frauen, weiß sein Leben angenehm zu leben und trifft mit Sara auf jemanden, auf das er so nicht gefasst war. Sie fordert ihn heraus, lässt ihn auch anders wirken und bewirkt etwas in ihm. Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, spritzig und gekennzeichnet durch typischen aus Berlin, so auch manchmal sprachlich. Ich mochte es total, es liest sich total schnell weg, ist prickelnd, wirkt gefährlich und ist sehr spannend. Erotisch geht es hoch her, explizierte, aber sehr sinnliche und anschauliche Beschreibungen. Die einzelnen unterschiedlichen Lesekapitel sind in den Abschnitten nach einzelnen Kapiteln geteilt. Die Handlung in der Ich-Perspektive wird aus der alleinigen Sicht von Sara wiedergegeben. Corvo bekommt durch die Erläuterungen genügend Wirkung, dennoch hätte ich mir auch seine Sicht der Dinge gewünscht. Aber gerade deswegen macht es diese Figur noch beeindruckender und wirkt überraschender. Mein Fazit: Absolut ein Buch nach meinem Geschmack und von der in unbedingt die Fortsetzung lesen muss. Es ist einzigartig, fesselnd, mitreißend und absolut einnehmend.

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Mit "Coffee, Sex & Law" tauche ich das erste Mal in einen französischen Roman der Autorin Avril Rose ein. Es ist ein in sich abgeschlossener Liebesroman mit sinnlichen Szenen und garantiertem Happy-End. Ab der ersten Sekunde war ich sehr eingenommen von dieser Geschichte. Es geht direkt in die Story hinein zu Liam und seinem täglichen Gang in ein kleines Pariser Café dem Temple Coffee. Die eine Bedienung, die bereits weiß wie er am liebsten seinen Kaffee trinkt, lässt sein Gemüt auch in anstrengenden Zeiten erhellend verzaubern. Er mag ihr Sonnenscheingemüt. Zoe weiß nicht nur, was ihre Stammkunden am liebsten bei ihr bestellen, sie hat auch für einige besondere Spitznamen auserkoren. So auch für ihren Mister 00S. Dieser hat es ihr ganz besonders angetan, doch sie scheinen in verschiedenen Welten zu leben. Bis zu dem Tag an dem sie sich unheimlich ärgert und ihn mit seinem Kaffee tauft, ab da kommen beide ins Gespräch. Die Anziehung ist von beiden Seiten deutlich spürbar und keiner ist abgeneigt, jedoch sucht Liam nichts weiter als ein Abenteuer und Zoe scheint ihm nicht die richtige dafür so sein. So schnell wie dieser kleine Wirbelwind in seine Gedanken getreten ist, so schnell lässt sie ihn auch nicht wieder los und für beide beginnt eine ganz besondere reise des Kennenlernens. Daneben gibt es noch einige Nebenschauplätze. Liam möchte mit der Anwaltskanzlei seines Vaters expandieren und Zoe für von einem Immobilienmogul auf äußerste gedrängt ihr Lokal zu verkaufen. Es endet in einem Epilog. Einige Passagen und Dinge die passieren werden, sind sehr schnell vorhersehbar, dennoch tut es der Story kein Abbruch und überraschende Wendungen bringen einen wieder auf einen neuen Pfad. Alle Charaktere stellen eine gewisse Persönlichkeit dar und es schürt das zwischenmenschliche Feuer noch mehr an. Die sinnlichen Szenen sind wohl dosiert, überaus gefühlvoll und angenehm dargestellt. Das was eine junge Beziehung auf den Prüfstand stellen könnte, wird geliefert und ernsthaft gelöst. Beide Charaktere müssen über sich hinauswachsen, sich selbst ins innere schauen und gewisse Hürden überstehen. Die Situation ist für beide neu. Die Nebendramen geben zusätzlichen Feuer hinein und bringt noch mehr Spannung mit. Zoé Pasquier (26), hat das Café ihres Vaters übernommen, zusammen mit ihrem Teilhaber Viktor und möchte an den familiären Erinnerungen festhalten. Geld ist ihr nicht wichtig, sie mag sich nur über Wasser halten, sich wohl und glücklich fühlen und ihren Gästen den besten Kaffee Paris ausschenken. An ihrer Seite stehen zwei sehr unterschiedliche Freundinnen. Ihr Sonnenscheingemüt weiß sie gekonnt einzusetzen. Zoé ist aber auch eine Person, die sich zu wehren weiß, durchzusetzen und die kein Blatt vor den Mund nimmt. Dadurch reagiert ihr Mundwerk sicherlich manchmal schneller, als ihr Kopf es zulässt und lässt ihre temperamentvolle sture Seite aufblitzen. Genauso schnell sieht sie aber auch mögliche Fehler ein und steht dazu. Liam Desages (31), ist Mister schwarzer Kaffee ohne Milch und Zucker. Es ist sinnlich, sexy und strahlend. Wird aber auch schnell als seelenloser Bastard bezeichnet, zumindest von Zoe. Er ist ein ehrgeiziger Anwalt, ein Familienmensch, karriereorientiert und weiß was er will, nämlich keine Beziehung. Er kennt gewiss seinen Wert bei Frauen und kann daher auch wählen. Bisher war das auch kein Problem, würde seine Gefühle nicht plötzlich bei der Bedienung seines Lieblingscafé verrücktspielen. Wenn er einst kühl, berechnend und manchmal eiskalt herüberkam, zeigt er sich bei Ze von einer sorgenden, liebenden, gefühlvollen und zärtlich einnehmenden Seite. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, fokussiert, sexy und spannend. Man kommt sofort gut in die Story hinein. Es hat eine schöne Leichtigkeit, ist locker und mit einem leichten humorvollen sowie schönem Gefühl versehen. Dabei muss man auch nicht auf eine gewisse Bissigkeit der Charaktere verzichten. Die einzelnen Kapitel haben eine unterschiedliche Leselänge. Die einzelnen Charaktere wurden charakterisierend sehr gut herausgearbeitet und bringen ihre viel Individualität hinein. Erzählt wird aus der wechselseitigen Sichtweise von Liam und Zoe in der Ich-Perspektive. Die Dialoge sind zwischen ernsthaft bis hin zu spritzig amüsant, gespickt mit sinnlichen und auch Atem anhaltenden Momenten. Das Cover ist ansprechend und passend zu einem der Hauptprotagonisten gewählt. Es hätte mir noch ein wenig besser gefallen, wenn der Eiffelturm oder etwas Typisches aus Paris im Hintergrund zu sehen wäre. Handlungsort ist kein geringerer als die französische Hauptstadt. Mein Fazit: Paris die Stadt der Liebe konnte mich hier mit Zoé und Liam auch überzeugen. Es ist eine temperamentvolle, sexy und spannende Geschichte, die einem schöne Lesestunden beschert und man gerne von der Autorin lesen möchte. Gerne vergebe ich 4,5 von 5 Sterne.

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