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Alle Rezensionen von Lesetiger

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Bisher habe ich alle erschienenen Bände der Vespasian-Reihe angehört und es war echt schön, sich im Setting des alten Roms mit der Stimme von Erich Wittenberg wiederzufinden. Er hat eine besondere Art, die Charaktere zu sprechen, sodass man sie anhand der Stimmlage direkt zuordnen kann. Das hat mir sehr gut gefallen. Roms Politik meint es in diesem Band nicht besonders gut mit Vespasian, obwohl er den britannischen Häuptling Caratacus erfolgreich besiegt hat. Nachdem Vespasians Karriere in Rom von Agrippina erfolgreich verhindert wird, bekommt er einen heiklen Auftrag, die ihn in die Provinzen führt. Doch auch dort herrscht Verrat und so findet sich Vespasian in einem Kerker wieder, den er lange Zeit nicht verlassen wird. Derweil zieht Agrippina sämtliche Register, um ihren leiblichen Sohn Nero auf den Thron zu verhelfen. Wer auf historische Romane, die gut recherchiert sind, steht, der sollte hier zugreifen und ist mit der Vespasian-Reihe bestens bedient. Fabbris Schreibstil ist flüssig, locker und eingängig, sodass man sehr schnell in die Geschichte eintaucht. Ich habe ja nun schon einige Schlachten, in denen Vespasian gekämpft hat, gehört, aber Fabbri schafft es immer wieder, die Schlachten facettenreich und aus verschiedenen Blickwinkeln zu schildern. Es wird nicht langweilig und es ist so anschaulich geschildert, dass man das Gefühl hat, direkt live dabei zu sein. Ebenso hat er die Charaktere detailreich und emotional dargestellt. Vespasians Gemütszustand während der langen Gefangenschaft war absolut nachvollziehbar, authentisch und emotional beschrieben. Vespasian selber bekommt immer mehr Tiefe und ich finde es toll, dass auch nicht nur gute Seiten, sondern auch negative Seiten von Vespasian zu Tage kommen. Die Veränderung von Vespasians Persönlichkeit im Zusammenhang mit seinem Aufstieg hat Fabbri anschaulich geschildert. Überhaupt ist Vespasians Entwicklung während der sechs Bände beeindruckend dargestellt. Die Story insgesamt ist recht kurzweilig. Sowohl die römische Innenpolitik als auch die Außenpolitik ist mit ihren Intrigen, dem Tagesgeschäft und den Verflechtungen der Politiker untereinander faszinierend und spannend. Das hat Fabbri unterhaltsam geschildert. Dazwischen wird einiges an Action geboten. Magnus lockere Sprüche und die Differenzen mit seiner Ehefrau Flavia sorgen beim Hörer immer mal wieder für Erheiterung. Längen waren in diesem Band nicht zu finden. Der Sprecher Erich Wittenberg macht hier einen tollen Job. Seine sonore, angenehme, und zugleich sehr variable Stimme passt einfach richtig gut in das von Fabbri entworfene Setting. Verfolgt man die Reihe schon länger, so kann man die sprechenden Personen bereits anhand der Stimmfärbung erkennen. Wie er den betrunkenen Claudius gesprochen hat, war einfach herrlich! Erich Wittenberg lässt auch bei epischen Längen wie hier in seiner Sprecherleistung nicht nach und fesselt den Zuhörer mit seiner mitreißenden Art bis zum letzten Satz. Leider kann man nur 5 Sterne vergeben, aber Herr Wittenberg hätte einen Zusatzstern verdient. Fazit: Ein unterhaltsamer, kurzweiliger und actionreicher Band, den ich in der Hörbuchversion jedem empfehlen kann!

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Mord im Park Sanssouci. Das Opfer: ein Kunstsachverständiger, zu dessen letzte Recherche eine gemaltes Bild und eine Villa an der Havel gehörten. Er interessierte sich für die portraitierte Person auf dem Gemälde. Kommissar Toni Sanftleben beginnt zu ermitteln. Im Laufe seiner Ermittlungen stellt Toni Sanftleben fest, dass das Mordopfer auch in Sache Nazigold akribisch recherchierte. Ich habe bereits zwei Fälle mit Toni Sanftleben gelesen und es war für mich wie nach Hause kommen, als ich Kommissar Toni Sanftleben in "Stille Havel" wieder begegnet bin. Toni ist trotz oder gerade wegen diverser Probleme ein äußerst sympathischer Kommissar. Seine Kollegin Gesa dagegen verblasst ein bisserl, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut. Das Trio wird von Phong vervollständigt, der irgendwie anders ist. Der Schreibstil von Tim Pieper ist angenehm, flüssig, und gleichzeitig fesselnd. Die Story ist spannend, der Plot gut durchdacht und der geschichtliche Hintergrund ist sorgfältig recherchiert. Das hat mir besonders gut gefallen, erlebt man doch ein Stück weit deutsche Geschichte, wie ich sie zumindest bisher nicht kannte. Der Krimi spielt in zwei Erzählsträngen auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen. Zum einen begleiten wir Toni Sanftleben bei seinen aktuellen Ermittlungen, wobei er sich neben dem Fall mit diversen Lebensstilen und Launen seiner Kollegen herumschlagen darf. Und Tonis Ermittlungen gestalten sich als nicht ganz einfach, da die Zeugen nicht unbedingt zur Mitarbeit bereit sind und der Fall doch etwas komplexer ist, als es zunächst den Anschein hatte. Zum anderen wird die Geschichte von Lydia erzählt, aufgewachsen in armen Verhältnissen, gegen Kriegsende aufgestiegen zum Schauspielsternchen, die dann aus Deutschland flüchten musste. Auch erfahren wir über ihr Leben nach dem Krieg. Der Charakter Lydia ist vielschichtig vom Autor geschaffen und erhält Tiefe. Man durchlebt beim Lesen eine ganze Palette an Gefühlen. Es wird abwechselnd von beiden Erzählsträngen berichtet, was sich kurzweilig lesen lässt. Auch versteht es der Autor geschickt, Spannung aufzubauen und diese bis zum fulminanten Ende hoch zu halten. Am Schluss wird ein Täter präsentiert, den ich so überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Die Auflösung ist schlüssig und nachvollziehbar. Bravo, so macht Krimilesen Spaß! Ich hatte das Buch in zwei Tagen durch. Einmal angefangen, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Ein interessanter, kurzweiliger und spannender Krimi mit geschichtlichem Hintergrund, der einfach Spaß macht zu lesen.

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Inhalt: Eine Wissenschaftlerin lässt ihr Kind bei ihrem Ex zurück, um die Zugvogelpopulation und die Klimaveränderungen am äußersten Zipfel Norwegens zu untersuchen. Sie ist weit weg von jeglicher Zivilisation in einer Einsamkeit und mit der Hoffnung, dass ihr Liebhaber bald nachkommt. Und sie hat viel Zeit zum Nachdenken und so verwischen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Einbildung. Meine Meinung: Nach dem Ende des Hörbuchs brauchte ich erstmal einige Zeit, um meine Gedanken sacken zu lassen, da ich mich doch nicht ganz leicht tue, hier die richtigen Worte zu finden. Der Schreibstil der Autorin Gøhril Gabrielsen ist gut, man bekommt als Leser die Einsamkeit atmosphärisch dicht erzählt mit und gleichzeitig kommt das Hörbuch auf leisen Sohlen daher. Das hat mir echt gut gefallen. Und man sollte sich für das Hörbuch Zeit nehmen, denn mal nebenher hören ist hier einfach nicht drin. Dann kann man in die Einsamkeit und die Gedankenwelt sowie den Forschungen der Wissenschaftlerin abtauchen. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der namenlosen Wissenschaftlerin, die es bis zum Ende leider nicht geschafft hat, meine Sympathien zu erobern. Wenn man abseits der Zivilisation alleine lebt, dann hat man Zeit, seine Gedanken spielen zu lassen. In Rückblenden wird uns das Leben der Wissenschaftlerin erzählt, die ihre Tochter bei ihrem Exmann zurückgelassen hat. Ferner hat sie einen Freund, der sie eigentlich bald besuchen wollte. Warum hat sie ihren Ex verlassen? Wann kommt ihr Freund? Wieso hat sich ihre Ehe so entwickelt? Alles Fragen, die sie beschäftigen, aber dann passieren in der Einsamkeit Dinge, die sie sich nicht erklären kann. Und dann gab es da noch eine Familie, die im 18. Jahrhundert auf der Insel gelebt hat und die ein heftiger Schicksalsschlag getroffen hat. In der tristen Einsamkeit hat man bei fortschreitendem Hörbuch das Gefühl, dass die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Einbildung, zwischen Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen. Was ist tatsächlich passiert? Was entspringt nur der Fantasie der Wissenschaftlerin? Wird die Wissenschaftlerin verrückt in der Einsamkeit? Als Zuhörer findet man sich in der Kälte Norwegens wieder und man kann fast den eiskalten Wind spüren, der ums Haus pfeift. Ebenso interessant fand ich neben den Beschreibungen der Wetterphänomene auch die Naturbeschreibungen. Es wird ganz langsam eine Spannung erzeugt, die aber im letzten Drittel wieder abflacht. Und dann kommt ein abruptes Ende. Zuerst dachte ich, dass da noch ein paar Tracks fehlen und ich habe nachgeschaut. Das Hörbuch war tatsächlich zu Ende. Grundsätzlich stehe ich einem offenen Ende positiv gegenüber, aber hier war mir der Schluss einen Tick zu offen, da einfach zu viel Raum für Interpretation blieb. Was mir ebenfalls nicht so gut gefallen hat, war die Beschreibung der sexuellen Fantasien der Protagonistin. Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass man die in der Einsamkeit durchaus hat, aber deren Beschreibung hat zum Rest der Story nicht wirklich gepasst. Gelesen wurde das Hörbuch von Jutta Seifert, die das einfach toll gemacht hat. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und trägt die Einsamkeit auf der Insel einfühlsam und gefühlvoll vor, auch die Stimmung, die für die Wissenschaftlerin immer bedrohlicher wurde, hat sie sehr gut rübergebracht. Fazit: Die Geschichte fällt aus dem Raster und ist etwas Besonderes, sie hat aber auch ein paar Schwächen, die mir als Hörer nicht ganz so gut gefallen haben. Aufgrund der tollen Sprecherleistung vergebe ich hier trotzdem 4 Sterne

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Inhalt: Ein Wall verbirgt die magische Welt, die Menschen ahnen nichts davon. Er garantiert Frieden, doch das nur oberflächlich, denn in den Schatten herrscht ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft. Alexander Kent erwacht zu einem Erbe der Macht als ein anderer stirbt, und es liegt an Jennifer Danvers, ihn in die Welt der Magie einzuführen. Die beiden ahnen nichts davon, dass das Böse bereits daran ist, den Wall zu zerstören. Meine Meinung: Der hier erschienene Schmuck-Schuber mit den ersten 4 Taschenbüchern der Reihe ist ein echter Hingucker! Der würde sich in einem Bücherregal echt gut machen. Ich habe die Reihe auf meinem E-Book-Reader gelesen, was aber nicht weniger Spaß gemacht hat. "Das Erbe der Macht - die komplette Schattenchronik" beinhaltet 12 Kurzgeschichten, die vorab als eine E-Book-Reihe erschienen ist, und die es nun als Taschenbuchausgabe gibt. Der Autor Andreas Suchanek hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil und er versteht es echt gut, seine Leser auf die Folter zu spannen. Man liest "Das Erbe der Macht" nicht mal so nebenher, man inhaliert es. Der Autor ist ein Meister des Spannungsaufbaus und schafft es, dass der Leser sehr viele Fragen hat, die er dann auch beantwortet - aber halt irgendwann später, wenn man nicht mehr damit rechnet, aber auf gar keinen Fall sofort. Aber genau das hält die Spannung hoch. Über weite Strecken des Sammelbandes herrscht daher eine unterschwellige Spannung, die die Lektüre sehr kurzweilig macht. Überhaupt ist Andreas Suchanek sehr fantasievoll und sehr kreativ, was die Charaktere, die Handlung, die Handlungsorte und magischen Gegenstände betrifft. Ich bin mit Jennifer Danvers in die Welt der Magier eingetaucht und habe diese mit den Augen von Alexander Kent kennengelernt, ein sehr sympathischer Typ, der nicht auf den Mund gefallen ist. Es gibt neben der magischen Welt die Nimax - die Nichtmagier - die von der Existenz der anderen Welt nichts wissen, da ein Wall beide Welten voneinander trennt. Alexander Kennt betritt die magische Welt, in der es Gut und Böse gibt. Auf der einen Seite stehen die Lichtkämpfer, zu denen Jen und Alex gehören, auf der anderen Seite gibt es die Schattenkämpfer. Und dann lernt der Leser noch einige Unsterbliche kennen, deren Namen nicht unbekannt sind: Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci, Einstein und Cleopatra, um nur einige zu nennen. Die Handlung fesselt, es gibt viele Intrigen, die man nicht unbedingt gleich als solche durchschaut. Manchmal herrschte bei mir dann aber schierer Unglauben, ob der Entwicklung der Dinge. Und eines zieht sich durch die ganze Reihe: Das ist Andreas Suchaneks Sinn für Humor, der mir echt gut gefällt, weil er genau nach meinem Geschmack ist. Es gibt mehrere Hauptprotagonisten und mehrere Handlungsstränge, die alle für sich schon sehr interessant sind und es ist nicht leicht, den Reader aus der Hand zu legen, wenn einen die Sucht gepackt hat. Es fällt außerdem nicht schwer, die Protagonisten ins Herz zu schließen. Und Stück für Stück enthüllt der Autor die Geschichte, die die Protagonisten zu dem gemacht haben was sie nun sind, wodurch sie mehr und mehr an Tiefe gewinnen. Und was sie erlebt haben, ist nicht immer einfach. Aber der Autor schafft es auch mit schwierigen Themen einfühlsam umzugehen. Aber es geht nicht nur um Magie und Intrigen, es geht auch um Freundschaft und Teamgeist. Eine tolle Urban-Fantasy-Reihe, die Lust auf mehr macht! An dieser Stelle bedanke ich mich recht herzlich für das Rezensionsexemplar, das Greenlight Press und Netgalley zu Verfügung gestellt haben. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Fazit: Für Fantasy-Fans ist die Reihe absolut empfehlenswert. Eine tolle Mischung aus Magie, Action, Humor, Spannung und Unvorhersehbarkeit. Das Ganze wurde ideenreich und fesselnd geschrieben und mit einem Schuss Humor verfeinert. Aber Vorsicht: Die Reihe macht süchtig!

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Inhalt: Auf dem Anwesen Blackheath der Familie Hardcastle wird ein Maskenball veranstaltet. Doch am Ende soll Evelyn, die Tochter des Hauses sterben. Und dann gibt es da diejenigen, die den Mord an Evelyn aufklären sollen, denn Evelyn stirbt jeden Abend, solange bis der Mörder gefasst wird. Und das dauert ein paar Tage¿. Meine Meinung: Stuart Turton hat hier einen faszinierenden und nicht alltäglichen Krimi abgeliefert. Sein Schreibstil ist flüssig und detailreich, der Plot ist komplex und verwoben, macht aber Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht einer Person, die es nach Blackheath verschlagen hat. Durch diese Perspektive nimmt der Leser oder Hörer sehr viele Details auf. Und damit komme ich schon zu einem Problem mit meiner Rezension, denn es ist echt schwierig, etwas über das Buch zu schreiben, ohne zu spoilern. Familie Hardcastle hat anlässlich eines traurigen Jahrestages zum Maskenball eingeladen - und zwar alle Gäste, die damals auch dabei waren. Aiden Bishop hat eine seltsame Nachricht erhalten: "Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus." Es dauert eine Weile, bis Aiden begreift, dass der Mord an der Tochter des Hauses aufgeklärt werden soll. Auf die Sprünge hilft ihm ein geheimnisvoller und unheimlicher Pestdoktor, doch die Ermittlungen muss er alleine stemmen. Eines vorneweg: Dies ist einer der Krimis, die man nicht nebenher lesen oder hören kann. Man muss gedanklich dabei bleiben und das die ganze Zeit, denn schon die kleinste Unaufmerksamkeit kann das Fehlen eines wichtigen Puzzlestücks zur Folge haben. Der Anfang war zweifellos spannend, doch im Anschluss habe ich tatsächlich etwas gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Und irgendwann hat sie mich dann richtig gefesselt. Der Leser oder Hörer wird bei diesem Krimi richtig gefordert und man rätselt automatisch mit, wer Evelyns Mörder ist. Leider oder zum Glück tappte ich viel zu lange im Dunkeln und als ich dann den ein oder anderen Verdacht hatte, hat es der Autor geschafft, mir innerhalb kürzester Zeit meine Theorie zu widerlegen. Meine gedanklichen Mörder waren irgendwie allesamt selber Opfer. Und das Ganze zog sich bis zum Ende durch - ich bin tatsächlich nicht auf die Lösung gekommen. Im Mittelteil der Geschichte lernen wir unheimlich viele Charaktere kennen, die sehr gut ausgearbeitet wurden und die sehr detailliert gezeichnet wurden. Sie haben nicht nur gute, sondern auch einige schlechte Charakterzüge. Durch den Blickwinkel einer einzigen Person, die in diese unterschiedlichen Charaktere springt, ist es ganz witzig, die Gefühle und Handlungen in einem völlig anderen Körper zu sehen und zu beschreiben. Das hat mir echt gut gefallen und hier war der Autor schonungslos. Auch wirft der Blick auf ein und dasselbe Ereignis aus der Sicht verschiedener Personen interessante Fakten und Details auf, die man als Leser nach und nach wahrnimmt und tunlichst nicht aus den Augen verlieren sollte. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mit so vielen überraschenden Wendungen aufgewartet hat. Immer, wenn man meint, dem Mörder auf die Schliche gekommen zu sein, wird man eines besseren belehrt. Und hier musste man aufpassen, dass einem nicht der Kopf schwirrt und man nicht den Anschluss verliert - wie gesagt kein Krimi zum nebenher hören. Das Ende der hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es klasse, wie der Autor alles aufgelöst hat. Das war nicht einfach, denn der Krimi ist echt komplex und verwoben und am Ende werden alle Verstrickungen gelöst. Und wie bei einer Zwiebel kommt eine Schicht nach der anderen zum Vorschein und man ist als Leser ein ums andere Mal überrascht. Rückblickend betrachtet, war jedes noch so kleine Puzzleteil wichtig. Der Sprecher: Frank Stieren liest das Hörbuch ausgezeichnet. Er kann diese düsterte Stimmung, die auf Blackheath herrscht sehr gut transportieren. Zudem finde ich, dass seine Betonungen und sein Sprachtempo super passen. Sein Sprachtempo ist nicht zu schnell, und das ist wichtig, denn dadurch läuft man nicht in Gefahr, etwas wichtiges zu überhören - es sei denn man schweift gedanklich ab. Und schaurige Szenen kann er echt noch einen Tick schauriger Lesen. Und seine Stimme passt perfekt in das alte englische Herrenhaus. Fazit: Ich habe selten einen so komplexen und verwobenen Krimi gelesen, bei dessen Ende man sich dachte: Das habe ich so nicht erwartet. Es werden sehr viele Puzzleteile benötigt, um das große Ganze zu sehen, aber das sieht man erst direkt am Schluss. Chapeau! Ein origineller Krimi, der den Leser fordert.

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Inhalt: Auf dem Anwesen Blackheath der Familie Hardcastle wird ein Maskenball veranstaltet. Doch am Ende soll Evelyn, die Tochter des Hauses sterben. Und dann gibt es da diejenigen, die den Mord an Evelyn aufklären sollen, denn Evelyn stirbt jeden Abend, solange bis der Mörder gefasst wird. Und das dauert ein paar Tage¿. Meine Meinung: Stuart Turton hat hier einen faszinierenden und nicht alltäglichen Krimi abgeliefert. Sein Schreibstil ist flüssig und detailreich, der Plot ist komplex und verwoben, macht aber Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht einer Person, die es nach Blackheath verschlagen hat. Durch diese Perspektive nimmt der Leser oder Hörer sehr viele Details auf. Und damit komme ich schon zu einem Problem mit meiner Rezension, denn es ist echt schwierig, etwas über das Buch zu schreiben, ohne zu spoilern. Familie Hardcastle hat anlässlich eines traurigen Jahrestages zum Maskenball eingeladen - und zwar alle Gäste, die damals auch dabei waren. Aiden Bishop hat eine seltsame Nachricht erhalten: "Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus." Es dauert eine Weile, bis Aiden begreift, dass der Mord an der Tochter des Hauses aufgeklärt werden soll. Auf die Sprünge hilft ihm ein geheimnisvoller und unheimlicher Pestdoktor, doch die Ermittlungen muss er alleine stemmen. Eines vorneweg: Dies ist einer der Krimis, die man nicht nebenher lesen oder hören kann. Man muss gedanklich dabei bleiben und das die ganze Zeit, denn schon die kleinste Unaufmerksamkeit kann das Fehlen eines wichtigen Puzzlestücks zur Folge haben. Der Anfang war zweifellos spannend, doch im Anschluss habe ich tatsächlich etwas gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Und irgendwann hat sie mich dann richtig gefesselt. Der Leser oder Hörer wird bei diesem Krimi richtig gefordert und man rätselt automatisch mit, wer Evelyns Mörder ist. Leider oder zum Glück tappte ich viel zu lange im Dunkeln und als ich dann den ein oder anderen Verdacht hatte, hat es der Autor geschafft, mir innerhalb kürzester Zeit meine Theorie zu widerlegen. Meine gedanklichen Mörder waren irgendwie allesamt selber Opfer. Und das Ganze zog sich bis zum Ende durch - ich bin tatsächlich nicht auf die Lösung gekommen. Im Mittelteil der Geschichte lernen wir unheimlich viele Charaktere kennen, die sehr gut ausgearbeitet wurden und die sehr detailliert gezeichnet wurden. Sie haben nicht nur gute, sondern auch einige schlechte Charakterzüge. Durch den Blickwinkel einer einzigen Person, die in diese unterschiedlichen Charaktere springt, ist es ganz witzig, die Gefühle und Handlungen in einem völlig anderen Körper zu sehen und zu beschreiben. Das hat mir echt gut gefallen und hier war der Autor schonungslos. Auch wirft der Blick auf ein und dasselbe Ereignis aus der Sicht verschiedener Personen interessante Fakten und Details auf, die man als Leser nach und nach wahrnimmt und tunlichst nicht aus den Augen verlieren sollte. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mit so vielen überraschenden Wendungen aufgewartet hat. Immer, wenn man meint, dem Mörder auf die Schliche gekommen zu sein, wird man eines besseren belehrt. Und hier musste man aufpassen, dass einem nicht der Kopf schwirrt und man nicht den Anschluss verliert - wie gesagt kein Krimi zum nebenher hören. Das Ende der hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es klasse, wie der Autor alles aufgelöst hat. Das war nicht einfach, denn der Krimi ist echt komplex und verwoben und am Ende werden alle Verstrickungen gelöst. Und wie bei einer Zwiebel kommt eine Schicht nach der anderen zum Vorschein und man ist als Leser ein ums andere Mal überrascht. Rückblickend betrachtet, war jedes noch so kleine Puzzleteil wichtig. Fazit: Ich habe selten einen so komplexen und verwobenen Krimi gelesen, bei dessen Ende man sich dachte: Das habe ich so nicht erwartet. Es werden sehr viele Puzzleteile benötigt, um das große Ganze zu sehen, aber das sieht man erst direkt am Schluss. Chapeau! Ein origineller Krimi, der den Leser fordert.

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Inhalt: Es herrscht Tumult im Imperium der Stürme. Die Biomanten sind sehr mächtig geworden und der Imperator ist schwach. Deswegen hat Red, seines Zeichens Spion, den Auftrag bekommen, die Macht der Biomanten zu stürzen. Keine einfache Mission, und Red benötigt dringend die Hilfe von Hope, seiner großen Liebe. Die Vinchen-Kriegerin Hope hat aber geschworen, ihr Schwert nie wieder in einem Kampf zu führen. Können die beiden es trotzdem schaffen, gegen die Macht der Biomanten anzukommen? Meine Meinung: Was habe ich mich auf den dritten Band dieser Trilogie gefreut und auf ein Wiedersehen mit Red und Hope. Wer die beiden Vorgängerbände gehört hat, für den ist Der Schwur der Kriegerin ein absolutes Muss. Und hier in diesem abschließenden Band rücken Red und Hope wieder in den Fokus, was mir sehr gut gefallen hat. Die Story ist abwechselnd aus der Sicht von Red und Hope erzählt. Der Schreibstil ist wie gewohnt wort- und bildgewaltig, flüssig und atmosphärisch. Die ganz eigene Sprache, die der Autor verwendet, passt super zum Imperium der Stürme und es fühlt sich ein bisschen an wie heimkommen, wenn man von den Kater und Miezen liest und alles fein ist. Red und Hope haben sich verändert und weiterentwickelt. Hat Hope noch als Piratin Dire Bane Angst und Schrecken verbreitet, ist sie nun weiser, nachdenklicher und sanftmütiger geworden, aber nicht weniger liebenswert und nicht weniger zielstrebig. Hope hat dem Schwert abgeschworen und der Schwur eines Vinchen wird nicht gebrochen, schließlich gibt es außer dem Schwert noch andere Mittel und Wege, um zum Ziel zu gelangen. Sie hat eine Mission und ist auf der Suche nach dem Schakalkult. Doch sie findet unverhofft etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Aber auch Red hat sich verändert. Er hat viel gelernt, was Machtspiele und Machtmissbrauch angeht, trägt Verantwortung, aber ist im Grunde des Herzens immer noch der Kerl aus der Paradieskehre. Red hat einen Auftrag, und um den zu erfüllen, sucht er die Hilfe von Hope. Es ist schon grandios, die Entwicklung, die Red und Hope während der drei Bände gemacht haben, zu verfolgen. Das hat der Autor Jon Skovron wirklich großartig hinbekommen, ebenso wie die Zeichnung und Entwicklung der Nebencharaktere. Wir treffen hier alle Figuren wieder, die in den Vorgängerbänden überlebt haben. Und es ist eine Freunde, all die Charaktere wiederzusehen bzw. wiederzuhören und zu verfolgen, was aus ihnen geworden ist und was sie erlebt haben. Und das ist wahrlich nicht wenig. Es wird nicht langweilig, denn zu den liebgewonnen Protagonisten kommen neue hinzu, die man auch direkt ins Herz schließt. Neben den politischen Machenschaften, der Macht der Biomanten, der Weiterentwicklung des Vinchen-Ordens, der Verschiebung der Machtverhältnisse in der Paradieskehre und dem Wirken der kaiserlichen Spionin, erleben wir starke weibliche Heldinnen und das in den unterschiedlichsten Schichten der Gesellschaft. Es gibt viele Kämpfe, gezielte Intrigen und wir müssen uns von nicht wenigen teils liebgewonnenen Charakteren verabschieden, die im Kampf ihr Leben lassen mussten. Insgesamt ein toller Mix: spannungsgeladen, fantasievoll, actionreich, humorvoll, unterhaltsam und fesselnd zu lesen bzw. anzuhören. Ein klasse Abschluss der Trilogie, hier werden nun alle Handlungsstränge der Vorgängerbände zusammengeführt und am Ende wartet Jon Skovron mit einem Show-Down auf. (Ich könnte mir durchaus noch einen vierten Band vorstellen¿) Ein Highlight dieser Trilogie ist der Sprecher Matthias Lühn, der das Hörbuch zu einem Hörerlebnis der Extraklasse macht. Er liest wahnsinnig fesselnd vor, man ist quasi ein Gefangener der Geschichte und es ist mir schwer gefallen, die Pause-Taste zu drücken. Matthias Lühn haucht den Charakteren auf eine besondere Weise Leben ein - das macht einfach nur Spaß, da er eine tolle Zuhörstimme hat, die er facettenreich einsetzt. Fazit: Die Empire of Storms-Trilogie ist eines meiner Fantasy-Highlights, die ich Fans dieses Genres unbedingt ans Herz legen will. Um den Genuss noch eins drauf zu setzen, empfehle ich, mit Matthias Lühn in das Imperium der Stürme abzutauchen - ihr werdet es nicht bereuen.

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Harry Hole ist ganz unten angekommen. Seine Frau Rakel hat ihn verlassen, was ihn zutiefst zerstört, denn das ist sein größter Albtraum. Aber Harry weiß noch nicht, dass es noch schlimmer kommen wird. Auch auf beruflicher Ebene ist er unten angekommen, aber zumindest darf er als einfacher Kommissar ermitteln. Der Serientäter Svein Finne wurde aus dem Gefängnis entlassen und Harry Hole setzt alles daran, ihn festzusetzen, nachdem Svein bereits neue Opfer sucht und findet und diese erpresst. Gerade hier tun sich menschliche Abgründe auf. Messer ist Holes 12. Fall und ich denke, man kann ihn auch gut ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen. Wichtige Dinge werden in Rückblenden dargestellt, sodass einem keine wesentlichen Informationen verloren gehen. Der Schreibstil von Jo Nesbo ist flüssig, packend und bildhaft. Zum einen hat er ein Geschick, die Handlungen, Orte und Geschehnisse so zu beschreiben, dass man ein klares Bild vor Augen hat. Er hat aber auch die Charaktere tiefgründig und für den Leser plastisch gezeichnet. Harry Hole hat ein sehr zwiespältiges Verhalten, aber genau das macht den Charakter Harry Hole aus. Einerseits ist er intelligent, erfasst Zusammenhänge sehr gut und weiß auch, was er auf zwischenmenschlicher Ebene falsch gemacht hat. Dann wiederum hat er Phasen, da ertränkt er alles in Alkohol ist für sich selber und sein Umfeld echt schwer zu ertragen. Um nicht ganz dem Alkohol zu verfallen, ermittelt Harry Hole gegen den Serientäter Svein Finne. Doch da geschieht ein grausiger Vorfall, der Harrys Welt auf den Kopf stellt. Und trotz seiner Suspendierung ermittelt Harry - aber man kann es ihm nicht verdenken, ich hätte genauso gehandelt. Jo Nesbo versteht es meisterhaft, seinen Krimi spannungsgeladen und facettenreich zu erzählen. Er erzählt aus verschiedenen Perspektiven, was das Lesen interessant gestaltet. Der Plot ist heftig: Düster, traurig, deprimierend. Die Ereignisse ziehen Harry nach unten, doch er gibt nicht auf - naja einmal fast - aber er kämpft sich zurück, um den Täter zu überführen. Und gerade hier hat Nesbo bewiesen, dass er zu den ganz großen Krimiautoren gehört. Es gibt nicht nur einen Verdächtigen, zumindest solange, bis man einen nach dem anderen als Tatverdächtigen ausschließen kann. Doch wer ist der Täter? Überraschende Wendungen und ein nicht vorhersehbares Ende halten den Leer auf Trab. Der Krimi ist unbestritten gut. Ich kenne nicht alle Fälle von Harry Hole, aber ziemlich viele. Für mich gehört "Messer" mit zu den besten aus der Serie und von mir gibt es volle 5 Sterne. Für das Hörbuch würde ich glatt noch ein paar Sterne drauflegen. Uve Teschner ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt am Sprecherhimmel und er hat hier wieder einmal bewiesen, dass er absolut grandios vorlesen kann. Er ist wie Nesbo ein Meister seines Fachs. Man ist als Zuhörer gefesselt von seinem Vortrag, er hat die Protagonisten eindrucksvoll und beeindruckend zu Leben erweckt. Da gab¿s tatsächlich nicht nur einen Gänsehautmoment. Ich war an zwei Tagen mit dem Hörbuch durch. Fazit: Ein komplexer, gut durchdachter, aber nicht durchschaubarer Krimi mit einem Harry Hole, der absolut am Boden ist und der sich langsam, ganz langsam wieder hochkämpft. Nicht nur für Fans von Harry Hole empfehlenswert. Wer Hörbücher mag, der sollte unbedingt zum Hörbuch greifen!

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Inhalt: Bran verteilt grausame Aufträge. Ein Verräter wird gesucht. Unterdessen bekommt Johanna Unterstützung von ihrer besten Freundin, die lange Zeit zwischen den Welten unterwegs war. Und es wird eine Reise in ein Splitterreich unternommen. Meine Meinung: Wer Fantasy mag, dem sei diese Serie wärmstens empfohlen. Ihr werdet eure Freude damit haben. Um jedoch die Handlung verstehen zu können, ist es empfehlenswert, mit der Reihe von vorne zu beginnen. Andreas Suchaneks Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut. Er beschreibt die Orte, Handlungen und Geschehnisse so bildhaft und detailliert, dass man diese direkt vor Augen hat. Das gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig, eindringlich und fesselnd. Und hat man erst einmal angefangen zu lesen, so taucht man vollständige die Welt der Licht- und Schattenkämpfer ab. Der Spannungsbogen zieht sich durch das ganze Buch und wird permanent hoch gehalten. Der Beginn war etwas ruhiger als man es von den vorherigen Bänden gewohnt ist, aber nicht weniger spannend. Alfie, Jason und Madison begeben sich auf eine Mission nach Afrika, um eine junge Kriegerin ausfindig zu machen. Ein weiterer Handlungsstrang spielt in Wien. Hier ließen mich die eingebauten österreichischen Ausdrücke das ein oder andere Mal schmunzeln. Es werden Hintergründe beleuchtet und weitere Puzzleteilchen fallen an ihre Plätze. Der Mittelteil lässt dem Leser kaum Luft zu atmen. Bran verteilt grausame Aufträge, bevor er zum nächsten Schlag ausholt. Ein Teil der Freunde reist in ein gefährliches Splitterreich, während Jen und Alex versuchen, Geheimnisse zu lüften. Und mit Grace taucht auch in neuer Charakter auf - sympathisch, unglaublich mutig, loyal und intelligent. Ich mag sie. Im letzten Teil ist die alte Ordnung der Lichtkämpfer und Schattenkämpfer dem Untergang geweiht. Da lässt Bran seine Maske fallen und zeigt sein wahres, grausames Gesicht. Es herrscht pures Chaos, das leider nicht alle überleben. Andreas Suchanek hat es meisterhaft verstanden, ein komplexe Serie mit vielen Details und sehr viel Spannung zu schaffen und noch immer nicht habe ich alles durchblickt. Zudem hält die Story immer wieder Überraschungen parat. Die Charaktere sind vielschichtig und liebevoll ausgearbeitet und immer wieder entdecke ich neue Seiten und Eigenschaften an dem einen oder anderen Protagonisten. Außerdem verfügt er über ein schier unendliches Potential an Fantasie, an dem er den Leser teilhaben lässt. Zudem mag ich seine Art des Humors, der sich durch alle Bände zieht. Die Abenteuer werden spannungsreich und packend erzählt, es gibt aber auch viele emotionale Momente. Der Mix ist einfach unbeschreiblich faszinierend. Mittlerweile habe ich meine Teenie-Tochter auch mit der Serie infiziert. Das einzig negative, das ich hier dem Autor ankreiden muss, sind diese verdammten Cliffhanger am Ende. Fazit: Absolut lesenswert, aber einmal angefangen, kommt man von der Serie nicht mehr los. Suchtgefahr!

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"Blutzeit" ist Band 19 aus der Reihe Erbe der Macht und Kenntnisse der Vorgängerbände sind zwingend notwendig, sonst wird man die Zusammenhänge nicht verstehen. Trotz Kenntnis der Vorgängerbände finde ich die kurze Zusammenfassung zu Beginn immer recht hilfreich, um schneller in das Geschehen einzutauchen. Zum Schreibstil muss man nicht viel sagen der ist wie immer, kurzweilig, knackig, fesselnd. Andreas Suchanek baut gekonnt Spannung auf und am Ende des Bandes fragt man sich: Wie geht es weiter? Die Story spielt abwechselnd an unterschiedlichen Orten. In diesem Band "Blutzeit" bekommt der Leser durch viele Rückblicke Einblicke in die Vergangenheit und somit auch in die Vorgeschichte mancher Charaktere. Ich hatte es nicht gleich verstanden, dass nun aus der Vergangenheit berichtet wird, das hat etwas gedauert, da es nicht als Vergangenheit gekennzeichnet ist. Das Hintergrundwissen wird vertieft und es erschließen sich die Verhaltensmuster und Handlungsweisen von Charakteren. Das alles ist sehr informativ, denn nun bekommt man einen besseren Überblick über die Geschehnisse und es fügten sich in meinem Kopf einige Puzzleteile zusammen. Hintergründe wurden geklärt bzw. erklärt. Das hat mir hier sehr gut gefallen und endlich hatte ich das Gefühl, dass mehr Antworten und gelöste Rätsel als neue Fragen aufgeworfen wurden. Und neue Fragen und Rätsel gibt es selbstverständlich. Im Handlungsstrang der Gegenwart kommen neue Charaktere hinzu, aber den Leser erwartet leider auch eine nicht so schöne Überraschung. Ich musste mich von einem liebgewonnen Charakter verabschieden - das hat mich doch sehr traurig gemacht. Fazit: Eine spannender, emotionaler und sehr aufregender Band einer faszinierende Fantasy-Reihe!

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