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Alle Rezensionen von Lesetiger

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Ich hatte bereits "Special Unit Serpent-Tödliches Verlangen" von Nina Bellem gelesen und war schon auf den nächsten Band gespannt. Bereits der Prolog verhieß Spannung auf das was folgt. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil und der gelungenen Mischung aus Liebesgeschichte und Crime-Anteil erneut überzeugt. Der Schreibstil ist locker-leicht und sehr angenehm zu lesen. Gleichzeitig hat mich die Geschichte nach kurzer Zeit gepackt und aus dem kurzem Hineinlesen wurde eine etwas kurze Nacht. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Mitch und Harper erzählt, wodurch man beide Protagonisten gut kennenlernt. Mitch hat Medizin studiert, aber nachdem ein früherer Einsatz schief gegangen ist, arbeitet er nun als Berater. In dieser Funktion wird er für das Trinity Hospital engagiert. Im Büro des Krankenhauschefs steht ihm plötzlich Harper, die Chefärztin der Chirurgie gegenüber. Mitch hatte in Studienzeiten eine Affäre mit ihr, doch nach einem Fehltritt hat Harper ihm den Laufpass gegeben. Doch 10 Jahre reichen nicht, um die Gefühle, die zwischen den beiden lodern, zu unterdrücken. Nina Bellem hat sympathische und authentische Protagonisten geschaffen. Harper ist eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, ihren Beruf liebt und weiß, was sie will. Und auch Mitch konnte mein Herz schnell gewinnen. Im Herzen ist er immer noch ein Mediziner und außerdem Mitglied der Spezialeinheit Special Unit Serpent, die man bereits aus dem ersten Band kennt. Die beiden müssen sich ihrem Gefühlschaos stellen, das die Autorin gut rübergebracht hat. Als sei dies noch nicht genug, passieren seltsame Dinge im Krankenhaus. Patienten sterben: Was steckt dahinter? Man kann die Anziehungskraft zwischen Harper und Mitch förmlich spüren - es knistert gewaltig. Als Krimi-Fan war ich vom Crime-Anteil begeistert - für mich war das das Gewisse Extra. Die Story ist spannend, actionreich und gegen Ende richtig dramatisch, wenn auch etwas vorhersehbar. Fazit: Eine gelungene Mischung aus Love and Crime, kombiniert mit Action, Erotik und Drama. Ich hatte kurzweilige Lesestunden! Von mir gibt¿s eine absolute Leseempfehlung

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In der schwedischen Stadt Haparanda, an der Grenze zu Finnland gelegen, ist eigentlich nicht viel los. Bis man in vergifteten Wölfen menschliche Überreste gefunden hat. Die Spur führt zu einem misslungenen Drogendeal, der nicht wenige Tote hinterlassen hat. Aber sowohl von den Drogen als auch vom Geld fehlt jede Spur. Die Ermittlungen mit der schwedischen Polizistin Hannah Wester beginnen. Doch nicht nur die schwedische Polizei ist hinter der Beute her. Von den russischen Auftraggebern wird eine Profikillerin beauftragt, beides wiederzubeschaffen und zurückzuholen. Und die hinterlässt eine blutige Schneise. Ich habe mich auf die neue Serie von Hans Rosenfeldt gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Sein Schreibstil ist angenehm und man taucht schnell in die Story ein. Diese ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was dem Hörer einen guten Einblick in den jeweiligen Charakter und auch Handlungsstrang gibt. Und was noch erwähnenswert ist, es gibt immer mal wieder die Sichtweise aus der Stadt Haparanda - ungewöhnlich, aber es passt ganz gut, wenn man sich daran gewöhnt hat. Außerdem gibt es immer wieder kurze Rückblicke in die Vergangenheit, die mich anfangs etwas verwirrt haben, die aber mit Fortschreiten des Thrillers mehr und mehr Sinn ergaben. Hannah ist eine Polizistin, die ich eigentlich ganz gerne mochte. Der Autor gibt ihr viel Raum für ihr Privatleben, das alles andere als einfach ist, sie aber menschlich macht, denn sie hat viele Probleme, die einem bekannt vorkommen. Hans Rosenfeldt bringt viele Protagonisten aufs Tablet, die in verschiedenen Handlungssträngen angesiedelt sind. Da muss man als Hörer gerade am Anfang gut aufpassen, um nicht den Faden zu verlieren. Doch die anfängliche Konzentration musste nicht ewig strapaziert werden, denn ich konnte dann doch überraschend schnell die Protagonisten zusortieren. Ein großer Pluspunkt muss man dem Autor für seine Charakterentwicklung sowie der Entwicklung der Beziehungen, die sie führen, geben. Geschickt hat er die verschiedenen Erzählstränge nebeneinander plaziert. So ergibt sich die Situation, dass der Hörer mehr weiß, als es die jeweiligen Charaktere in den verschiedenen Ebenen tun. Doch genau das erzeugt beim Hörer eine ungeheure Spannung. Wie lange wird das noch gutgehen, was die beiden vorhaben? Welches Geheimnis hat Hannahs Ehemann? Wann kommt die Polizei zu der Erkenntnis? Kann die Profikillerin die Drogen rechtzeitig beschaffen? Man ist gefühlt mittendrin dabei und fragt sich unweigerlich, wann die jeweils in dem Strang beteiligten Protagonisten dem Abgrund entgegensteuern bzw. wann der Fall nicht mehr aufzuhalten ist. Der Thriller ist komplex, aber auf eine faszinierende Art und Weise. Ich habe mir das Hörbuch innerhalb zwei Tagen angehört und war dann erstaunt, dass ich schon am Ende war. Irgendwann greifen die verschiedenen Fäden wie in einem Webstuhl Faden für Faden ineinander und werden ein großes Ganzes. Der Schluss war für mich passend. Passend zu diesem Thriller, an dessen Ende dem Hörer nicht alle Lösungen präsentiert wurden. Es gab ein paar lose Fäden, die übrig blieben. Aber das macht nichts, denn ein Großteil wurde schlüssig erklärt und das nicht in allen Details abgeschlossene Ende macht neugierig auf den nächsten Band. Ich habe mir das Hörbuch gelesen von Vera Teltz angehört. Sie macht einen exzellenten Job, sie variiert mit ihrer Stimme, es gibt Höhen und Tiefen, sowie Spannung, Traurigkeit und Verzweiflung, die sie den Protagonisten gekonnt einhaucht und die diese sehr lebendig erscheinen lassen. Fazit: Von mir gibt¿s eine absolute Hörempfehlung für diesen spannenden und komplexen Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat.

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Mich hat das Buch wegen des Klappentextes interessiert und von Valentina Fast hatte ich zwar schon etwas gehört, aber "Secret Academy" ist mein erstes Buch von ihr. Bereits der Prolog hat mich gefesselt und je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen: locker-leicht, dabei flüssig und packend. Man wird als Leser von der Story schnell vereinnahmt und einmal angefangen, fliegen die Seiten nur so dahin. Die Emotionen sind greifbar und man steht Alexis einmal quer durch die Gefühlspalette bei. Alexis ist ein ganz normales Mädchen, bis sie vom MI20 rekrutiert wird. Als angehende Agentin absolviert sie ihre Ausbildung an der Secret Academy. Jeder ihrer Mitschüler hat ein besonderes Talent. Alexis ist ein taffes junges Mädel, das sehr ehrgeizig ist und stets Ziele vor Augen hat. Die Familie ist ihr sehr wichtig und deswegen hat sie eine besondere Beziehung zu ihrer Schwester, die in einem Waisenhaus lebt. Umso geschockter ist Alexis, als sie erpresst wird. Das Druckmittel ist ihre Schwester, die man entführt hat. Und schon steht Alexis` Welt Kopf. Wer steckt dahinter? Wem kann sie trauen? Schafft sie es, ihre Schwester zu retten? Die Autorin hat geschickt ein Setting der Secret Academy mitten in London erschaffen, das absolut Spaß macht. Angehende Agenten in Ausbildung, die zu Übungszwecken immer mal wieder Aufträge in der realen Londoner Welt übernehmen. Dabei gibt es genauso viel Kabbeleien unter den Mitschülern wie es gefährliche Aufträge für die Absolventen gibt. Alexis` Kampfpartner Dean ist ein ebenfalls liebenswerter Protagonist, der nach außen gerne den Bad-Boy gibt, der aber ein weiches Herz hat, wenn es um Alexis geht. Nur bekommt man dieses äußert selten zu sehen. Die Interaktion der beiden war herrlich zu beobachten. Die beiden liefern sich erfrischende Wortgefechte, dann wiederum spürt man die knisternde Spannung. Neben den Hauptprotagonisten, die die Autorin vielschichtig und facettenreich geschaffen hat, sind die Nebenprotagonisten ebenso gelungen. Die Spannung steigert sich stetig, es gibt viele überraschende Wendungen und gegen Ende geht es genauso actionreich, wie emotional und spannend zu. Überhaupt ist es der Autorin gelungen, die Emotionen gut rüberzubringen. Man spürt förmlich Alexis` Zerrissenheit und fiebert mit ihr mit. Das Ende hat mich gleichermaßen fassungslos wie enttäuscht zurückgelassen. Da hat Valentina Fast einen ganz fiesen Cliffhanger gesetzt und den Leser unwissend mit Hunger nach dem nächsten Band zurückgelassen. Fazit: Mich hat das Buch wegen des Klappentextes interessiert und von Valentina Fast hatte ich zwar schon etwas gehört, aber "Secret Academy" ist mein erstes Buch von ihr. Bereits der Prolog hat mich gefesselt und je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen: locker-leicht, dabei flüssig und packend. Man wird als Leser von der Story schnell vereinnahmt und einmal angefangen, fliegen die Seiten nur so dahin. Die Emotionen sind greifbar und man steht Alexis einmal quer durch die Gefühlspalette bei. Alexis ist ein ganz normales Mädchen, bis sie vom MI20 rekrutiert wird. Als angehende Agentin absolviert sie ihre Ausbildung an der Secret Academy. Jeder ihrer Mitschüler hat ein besonderes Talent. Alexis ist ein taffes junges Mädel, das sehr ehrgeizig ist und stets Ziele vor Augen hat. Die Familie ist ihr sehr wichtig und deswegen hat sie eine besondere Beziehung zu ihrer Schwester, die in einem Waisenhaus lebt. Umso geschockter ist Alexis, als sie erpresst wird. Das Druckmittel ist ihre Schwester, die man entführt hat. Und schon steht Alexis` Welt Kopf. Wer steckt dahinter? Wem kann sie trauen? Schafft sie es, ihre Schwester zu retten? Die Autorin hat geschickt ein Setting der Secret Academy mitten in London erschaffen, das absolut Spaß macht. Angehende Agenten in Ausbildung, die zu Übungszwecken immer mal wieder Aufträge in der realen Londoner Welt übernehmen. Dabei gibt es genauso viel Kabbeleien unter den Mitschülern wie es gefährliche Aufträge für die Absolventen gibt. Alexis` Kampfpartner Dean ist ein ebenfalls liebenswerter Protagonist, der nach außen gerne den Bad-Boy gibt, der aber ein weiches Herz hat, wenn es um Alexis geht. Nur bekommt man dieses äußert selten zu sehen. Die Interaktion der beiden war herrlich zu beobachten. Die beiden liefern sich erfrischende Wortgefechte, dann wiederum spürt man die knisternde Spannung. Neben den Hauptprotagonisten, die die Autorin vielschichtig und facettenreich geschaffen hat, sind die Nebenprotagonisten ebenso gelungen. Die Spannung steigert sich stetig, es gibt viele überraschende Wendungen und gegen Ende geht es genauso actionreich, wie emotional und spannend zu. Überhaupt ist es der Autorin gelungen, die Emotionen gut rüberzubringen. Man spürt förmlich Alexis` Zerrissenheit und fiebert mit ihr mit. Das Ende hat mich gleichermaßen fassungslos wie enttäuscht zurückgelassen. Da hat Valentina Fast einen ganz fiesen Cliffhanger gesetzt und den Leser unwissend mit Hunger nach dem nächsten Band zurückgelassen. Fazit: Eine fesselnde Story mit starken Charakteren, großartigen Emotionen, einem tollen Setting und einer unglaublichen Spannung. Im April gibt¿s dann den zweiten Band - bis dahin heißt es ungeduldig warten., einem tollen Setting und einer unglaublichen Spannung. Im April gibt¿s dann den zweiten Band - bis dahin heißt es ungeduldig warten.

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Vom ersten Band, den ich bisher noch nicht kenne, habe ich einiges gehört. Deswegen war ich sehr gespannt, wie mir "Fräulein Gold - Scheunenkinder" gefällt. Der Klappentext verspricht zumindest Spannung. Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr angenehm. Locker, aber detailliert beschrieben entführt sie den Hörer in das Berlin der 20er Jahre. Die Inflation trifft einige Bewohner hart und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Hebamme Hulda Gold wird zu einer Familie, die in ärmlichen Verhältnissen im Scheunenviertel lebt, gerufen. Ich mochte Hulda von Beginn an. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, ist sympathisch und kümmert sich rührend um ihre Klienten. So gelingt es ihr schnell, Tamars Vertrauen zu erlangen. Tamar lebt in einer jüdischen Familie, ist aber selbst keine Jüdin. Ihr Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter ist schwierig. Überhaupt erschien mir die ganze Familie etwas seltsam. Als dann Tamars Neugeborenes spurlos verschwindet, lässt Hulda nicht locker und beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Neben ihrer Tätigkeit als Hebamme erfahren wir viel Privates von Hulda. Deren Beziehung zum Kommissar Karl North ist mit Höhen und Tiefen durchsetzt. Anne Stern punktet mit ihren Charakteren, die sie authentisch und vielschichtig gezeichnet hat. Der Hörer bekommt einen tiefen Einblick in die verschiedenen Protagonisten. Mit vielen Kleinigkeiten lässt sie die Figuren sehr lebendig erscheinen und fängt so den Zeitgeist der 20er Jahr gekonnt ein. Ferner präsentiert die Autorin dem Hörer realitätsnah die Licht- und Schattenseiten eines Berlins im Jahr 1923. Man kann sich die Zustände und das Leben in der Stadt gut vorstellen. Neben der Inflation ist der stetig steigende Judenhass der Berliner Naziszene direkt greifbar. Daran hat die Sprecherin Anna Thalbach auch einen großen Anteil. Sie trägt gekonnt und facettenreich die verschiedenen Protagonisten vor und man kann sich mit ihrem Vortrag auf den Ohren gedanklich leicht nach Berlin versetzen. Sie lässt die Protagonisten sehr lebendig erscheinen, dazu gehört auch die ein oder andere im Dialekt gesprochene Passage. Die von mir erwartete Spannung, was den Kriminalfall und die Ermittlungen dazu betrifft, wurde nicht ganz so umgesetzt, wie ich mir das vorgestellt habe. Der Fall selber entwickelt sich eher gemächlich und ich hätte auch gerne die polizeilichen Ermittlungen zum Kinderhändlerring mitverfolgt. Hier begleitet man zu meinem Bedauern nur Hulda bei ihren eigenen Ermittlungen. Trotzdem hat mir dieser Mix aus dem historischen Berlin, der Arbeit einer selbständigen Frau zur damaligen Zeit und dem sich auftuenden Kriminalfall erstaunlich gut gefallen. Das Hörbuch zu Band 1 werde ich mir sicher holen, um die Wartezeit auf Band 3 zu verkürzen. Fazit: Anna Thalbach macht Scheunenkinder zu einem Hörvergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Von mir gibt¿s eine absolute Hörempfehlung für diese kurzweilige Unterhaltung.

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Die Autorin Annabelle Costa war mir bis jetzt kein Begriff. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und dann habe ich auch schon angefangen zu lesen. Der Schreibstil ist angenehm locker-leicht mit einer Prise Humor. Die Story liest sich flüssig und je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte fasziniert. Nach dem ersten Kapitel war ich noch etwas skeptisch, als sich Natalie mit ihrem Freund Chase zu einer Hütten in den Bergen aufmacht, um dort das Wochenende zu verbringen. Nate hielt ich nur zu Beginn oberflächlich, aber diese Beschreibung trifft eher auf ihren Freund Chase zu. So ist es halt, wenn Geld keine Rolle spielt, da packt man doch lieber eine schicke Markenjacke ins Gepäck statt eine anständige Winterjacke oder Handschuhe. Die beiden schaffen es nicht bis zur Hütte, denn der Blizzard holt sie vorher ein und so sitzen die beiden in ihrem Porsche auf dem verschneiten Weg fest. Ringsumher ist nur Schnee und davon reichlich. Und noch bevor Chase versucht Hilfe zu holen, macht Natalie Nägel mit Köpfen und beendet die Beziehung zu Chase. Kluges Mädchen, denn mit Chase konnte auch ich nicht warm werden. Zu ihrem Glück kommt Jake vorbei. Der wohnt in der Nähe und weiß, was zu tun ist. Er nimmt die beiden in sein bescheidenes Heim mit. Die Story spielt sich überwiegend in Jakes Hütte ab und die Autorin hat es geschafft, dass es dem Leser kein bisschen langweilig dabei wird. Wer mit einer vorhersehbaren Story gerechnet hat, der wird an dieser Stelle enttäuscht werden. Jake sieht ein bisschen verwildert aus und lebt mit minimalem Komfort. Das ist so gar nicht die Welt, in der Chase sich sonst bewegt. Natalie ist ein sehr sympathischer Charakter, ebenso wie Jake, den man nach und nach besser kennenlernt. Überhaupt lebt die Geschichte von der Entwicklung der Charaktere. Das hat die Autorin unheimlich gut gemacht. Dazu kommen überraschenden Wendungen und ich muss sagen, dass ich eigentlich nur kurz in das Buch reinlesen wollte. Aus dem kurz wurde leider nichts, denn die Story hat mich irgendwann so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr weg legen wollte. Die Spannung beginnt langsam, aber stetig, ebenso wie die sich anbahnenden Liebesgeschichte. In diesem Herbst war das bereits mein zweites Winterbuch und es hat mich begeistert. Leider habe ich einen Kritikpunkt: Das Ende. Die Autorin hat sich Zeit gelassen mit der Entwicklung der Protagonisten und dem was geschieht. Das was dann passiert, war spannend, nicht vorhersehbar und auch schlüssig erklärt. Aber was mich am Ende gestört hat, war, dass in zu kurzer Zeit zu viel geklärt wurde. Das war für mich etwas abrupt und hier hätte ich mir durchaus ein paar Seiten mehr gewünscht. Fazit: Eine lesenswerte und spritzige Story, die einige spannende Elemente bietet. Warme Socken anziehen, heißen Tee trinken und einfach nur genießen!

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Von der Autorin Jennifer Snow hatte ich bisher noch nichts gelesen, aber der Klappentext hat mich total neugierig gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn ich hatte unterhaltsame, und spannende Lesestunden. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Story ist angenehm zu lesen, kurzweilig mit spritzigen Dialogen. Gleichzeitig beschreibt die Autorin die Landschaft und auch die Rettungsmissionen detailliert und bildhaft, sodass man sich beim Lesen fast in den Bergen von Wild River wähnt. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Erika und Reed erzählt. Diese Art zu erzählen mag ich sehr gerne, da man in beide Seiten einen guten Einblick bekommt. Dr. Erika Shelton ist mit Leib und Seele Ärztin und kennt außer ihrer Arbeit nicht viel. Bis sie wie aus dem Nichts von der Klinikleitung in einen Zwangsurlaub geschickt wird und das ausgerechnet zu der Zeit, in der ihre klinische Studie für ein Medikament beginnen soll. Gezwungenermaßen besucht sie mangels Alternativen ihre Heimatstadt und dort ihr damals beste Freundin Cassie. Es bleibt nicht aus, dass sie auf Cassies Bruder Reed trifft. Erika muss feststellen, dass aus dem schlaksigen Jungen von damals ein gutaussehender Mann geworden ist, der ihr richtig gut gefällt. Reed habe ich direkt ins Herz geschlossen. Er ist ein äußert interessanter Charakter. Er ist sehr sympathisch, mit dem Herz auf dem richtigen Fleck und ist als Leiter der Bergrettung ebenso um das Wohl seiner Mitarbeiter wie um das der Verunglückten besorgt. Mit Erika hingegen hatte ich so meine Schwierigkeiten, denn sie wirkt anfangs unnahbar, kühl und versnobt. Doch wenn man hinter ihre Schutzmauern blicken kann, dann kommt eine ganz andere Erika zum Vorschein. Die Entwicklung gerade dieser Figur hat mir gut gefallen, da die Autorin realitätsnah den Spagat zwischen Erfolg im Job und gleichzeitig ein intaktes Liebesleben unterzubringen gut beschrieben hat. Und je mehr man über Erika erfährt, desto besser versteht man, warum sie so ist, wie sie eben ist. Die Protagonisten wurden von der Autorin authentisch dargestellt, ebenso wie die Entwicklung, die sie im Laufe der Story gemacht haben. Gepunktet haben aber auch die Nebenprotagonisten und insbesondere Cassie, Erikas ehemals beste Freundin und ihr Hund stehen auf meiner Sympathieliste ganz oben. Die Story ist interessant, romantisch und es wird heiß. Die Rettungsmissionen, zu denen das Search and Rescue Team Wild River gerufen wird, waren für mich ein Highlight. Hier wurde es nicht nur einmal spannend und nervenaufreibend. Aber auch die Gefühle sind nicht zu kurz gekommen und es gab ein, zwei doch sehr emotionale Stellen. Der Humor der Autorin hat mir zudem so manches Lächeln beschert. Ich muss gestehen, dass ich das Buch quasi inhaliert habe und einmal begonnen, habe ich es nicht mehr aus der Hand gelegt. Fazit: Von mir gibt¿s eine absolute Leseempfehlung für den Auftaktband der Alaska Love- Reihe für alle Leser, die es nicht nur auf Romantik, sondern auch Spannung stehen.

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Auf den Debütroman der Autorin Linda Holmes war ich schon sehr gespannt, denn die Ausgangssituation bietet viele Möglichkeiten. Evvie ist dabei, ihren Mann zu verlassen, als sie doch noch ans Telefon geht. Am anderen Ende ist das Krankenhaus, das ihr erzählt, dass ihr Mann einen Autounfall hatte. Von ihrer Absicht, ihren Mann zu verlassen, wissen ihre Freunde nichts. Doch wie soll sich Evvie nun verhalten, da ihr Mann den Autorunfall nicht überlebt hat? Evvie wurde von der Autorin recht vielschichtig und tiefgründig geschaffen und Evvies Entwicklung ist gut dargestellt und im Fokus des Romans. Der Schreibstil der Autorin ist locker und wortgewandt und versprüht nicht nur heiteres. Vielmehr bringt die Autorin ernste und nachdenkliche Themen gut zu Papier. Die Story wird meist aus der Sicht von Evvie erzählt, was dem Leser einen tiefen Einblick in deren Charakter ermöglicht. Der zweite Protagonist in diesem Buch ist Dean, der in Evvies Einliegerwohnung zieht und der so seine ganz eigenen Probleme hat. Seine Sportlerkarriere als Baseballspieler liegt gerade auf Eis. Ich mochte Dean sehr gern, fast noch ein bisschen lieber als Evvie, wobei er nicht so tiefgründig wie Evvie charakterisiert wurde. Eigentlich schade, denn da wäre auch noch Potential da gewesen. Insgesamt umfasst "Weil alles jetzt beginnt" den Zeitraum eines Jahres, beginnend mit dem Unfall von Evvies Mann. Wer mir ganz gut gefallen hat, das war Evvies Freund Andy, der Dean noch von seiner Schulzeit kennt. Er ist oft für Evvie da, doch irgendwann hat auch er eine Freundin, was die Freundschaft von Evvie und Andy auf eine Probe stellt. Der Spannungsaufbau ist in meinen Augen nicht ganz so gelungen. Es dreht sich natürlich viel um die Entwicklung der Freundschaft zwischen den beiden, aber genau hier schleichen sich auch Längen ein. Insgesamt hatte ich anhand des Klappentextes ein Buch mit mehr Romantik und Liebe erwartet, weniger die Selbstfindung der Protagonistin. Fazit: Eine schöne Sommerlektüre mit einer großartigen Buchidee, deren Umsetzung mich jedoch stellenweise nicht ganz so begeistern konnte.

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Für mich war "Narbenfrau" das erste Buch der Autorin Gerlinde Friewald. Der Klappentext hatte mich angesprochen und dann gab es auch noch eine Hörbuchausgabe, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und atmosphärisch dicht, sodass man sehr schnell in diesen Krimi eintauchen kann. Nick Stein ist ein Profiler des Wiener BKA. Er ist charismatisch, ein Analytiker, aber zu einer schnellen Runde Sex kann er einfach nicht nein sagen und Angebote sind definitiv da. Ich mag Ermittler mit Ecken und Kanten und Nick Stein war mir trotz seiner Art bzw. gerade wegen seiner Art schnell sympathisch. Ein neuer Fall führt Nick in seine Heimatstadt, der er aus gutem Grund vor langer Zeit den Rücken gekehrt hat. Eine alte Klassenkameradin wird ermordet aufgefunden. Und je tiefer Nick in den Fall einsteigt, desto mehr ist er von seinen alten Freunden umgeben. Nick ist mitten in den Ermittlungen, zwei Polizisten wurden an seine Seite gestellt, die er mehr oder weniger begeistert mit in sein Team genommen hat. Unerwartet taucht eine zweite Leiche auf, das Tötungsmuster ist dasselbe. Ist ein Serienmörder am Werk? Nun heißt es schnell handeln. Die Nebenprotagonisten wurden authentisch geschaffen und es hat Spaß gemacht, diese näher kennen zu lernen, wobei der ein oder andere schon einen etwas schrägen Tick hatte. Der Spannungsaufbau ist intelligent gemacht. Die Autorin präsentiert mehrere Verdächtige, auf deren Spur sich Nick befindet. Man fiebert bei den Ermittlungen mit Nick mit, denn die Zeit drängt. Nick hat eine gute Menschenkenntnis und als Psychologe weiß er immer, in welchem Gemütszustand sich sein Gegenüber gerade befindet, denn Nick ist ein sehr guter Beobachter. Der Einblick in Nicks Privatleben hat mir ebenso gut gefallen, wie der Einblick in seine Ermittlungsarbeit. Je mehr man von diesem Hörbuch hört, desto mehr Spannung baut sich auf. Zwischendurch ist auch mal Humor angesagt. Die Spannung endet mit einem heftigen Showdown, den ich so nicht erwartet hatte. Das Hörbuch wurde von August Thiemann gesprochen. Nach der Hörprobe war ich noch etwas skeptisch, aber rückblickend betrachtet muss ich sagen, er hat einen guten Job gemacht. Ich habe seiner angenehmen Stimme gerne zu gehört und war gefangen von seinem Vortrag. Fazit: Ein kurzweiliges und spannendes Hörbuch mit dem Ermittler Nick Stein, mit dem ich gerne noch mehr Fälle lösen möchte. Von mir gibt¿s eine absolute Hörempfehlung!

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Tödliches Idyll ist der Auftakt einer Cosy-Crime-Reihe um Constable Evans, der seinen Dienst in einem walisischen Dorf namens Llanfair verrichtet. Doch ganz so beschaulich wie gedacht ist es dort nicht. In den Bergen verunglücken zwei Touristen. Evans geht auf Spurensuche und ist sich bald sicher, dass es sich keineswegs um zwei Unfälle handelt, vielmehr geht Evans von Mord aus. Rhys Bowen hat es geschafft, die walisische Atmosphäre einzufangen und dem Leser näherzubringen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und als Leser fühlt man sich in Llanfair recht schnell angekommen. Doch nicht alle werden herzlich empfangen. Die Bewohner des Ortes sind teilweise skurril und irgendwie kauzig. Und genau das ist ein großer Pluspunkt dieses Krimis. Sowohl Constable Evans als auch die Nebenprotagonisten überzeugen auf ihre Art. Evans mochte ich sehr gerne, er ist sympathisch, lässt sich nicht von seiner Linie abbringen und ist zudem äußerst diplomatisch. Das muss er auch sein, denn er befindet sich plötzlich zwischen zwei Frauen. Constable Evans hat den richtigen Riecher, was die Umstände der Bergunfälle betrifft, doch muss er seinen Kollegen gegenüber erstmal Überzeugungsarbeit leisten, bevor diese ihn erst nehmen. Einen großen Raum nehmen auch die Dorfbewohner ein, was für dieses Genre typisch ist und mir als Hörer sehr viel Spaß bereitet hat. Da wird schon mal die Polizei wegen eines geklauten Apfelkuchens gerufen. Die Spannung baut sich nur langsam auf, dafür aber stetig. Und es dauert eine ganze Weile, bis man als Hörer miträtseln kann, was den Mörder und sein Motiv angeht. Das Ende dagegen ist spannend, gut gemacht und für mich überzeugend. Und über die Dorfbewohner und ihr Verhalten musste ich nicht nur einmal schmunzeln. Ich fand den ersten Band mit Constable Evans und die Eigenheiten der Waliser gut in Szene gesetzt. Für mich ein Krimi, der solide 4 Sterne bekommt. Einfach deswegen, weil es zu Beginn für mich fast ein bisschen zu beschaulich zuging. Trotzdem freue ich mich schon auf ein Wiedersehen mit Constable Evans. Das Hörbuch hat Omid-Paul Eftekhari gelesen und den fand ich für diesen Krimi passend. Er hat eine angenehme Stimme, interpretiert alle Charaktere unterschiedlich ohne irgendwie abzurutschen und man kann seinem Vortrag gut folgen. Fazit: Ein Cosy-Crime-Auftakt nach meinem Geschmack. Dieser Krimi hat mich mit seinen Charakteren und der walisischen Bergwelt überzeugt. Von mir gibt¿s eine Hörempfehlung für Constable Evans!

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Wer schon einmal ein Buch von von Aurora Rose Reynolds gelesen hat, der weiß, dass man nicht viel falsch machen kann, wenn man nach ihren Geschichten greift. So auch hier. Der Klappentext versprach eine interessante Story und so war ich gespannt auf den Inhalt. Dakota hat dank ihrer Freundin ein Blind Date, zu dem sie etwas verspätet ankommt. Der heiße Typ, den sie trifft, hat es ihr angetan. Es knistert gewaltig zwischen den beiden und deswegen nimmt Dakota ihn mit nach Hause. Nur um am nächsten Morgen feststellen, dass ihr Date gar nicht ihr Blind Date war. Und Braxton hat es versäumt, Dakota über ihren Irrtum aufzuklären. Doch ob das so klug war? Es dauert nicht lange, bis sich beide unverhofft wiedertreffen. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer locker-flockig, spritzig und mit einem Schuss Humor gespickt. Die Story lässt sich super lesen und man verfolgt gespannt, wie und ob es mit Braxton und Dakota weitergeht. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive überwiegend aus Sicht von Dakota geschrieben, lediglich den Epilog erlebt man aus Braxtons Sicht. Dakota hat mir gut gefallen. Nach der Trennung von ihrem Verlobten hat sie erst mal die Nase voll von Männern, sie ist vorübergehend zu ihrem Bruder Jamie gezogen und hat sich einen neuen Job gesucht. Sie war mir von Beginn an sympathisch und ich mochte ihre Art und dass sie Braxton erstmal hat auflaufen lassen, recht gerne. Braxton ist der typische Alpha, doch fand ich es sehr erfrischend, dass Dakota auf seinen Reichtum überhaupt nichts gegeben hat. Die Autorin hat die Charaktere tiefgründig geschaffen, man spürt beim Lesen direkt die Emotionen. Braxton hat das Herz auf dem richtige Fleck, lediglich seine Stalker-Tendenzen fand ich etwas übergriffig. In diesem Buch besonders hervorzuheben sind die Nebenprotagonisten, die absolut liebenswert sind und eigentlich eine eigene Geschichte verdienen! Die Handlung ist kurzweilig, unterhaltsam und fesselnd. The right wrong man hat Spaß gemacht und einmal angefangen, habe ich die Story in einem Rutsch durchgelesen, denn ich musste unbedingt wissen, was aus Dakota und Braxton wird. Was die Handlung betrifft, so spart die Autorin auch nicht mit Überraschungen. Für mich ein Wohlfühlbuch und verdiente 4,5 Sterne. Fazit: Ein unterhaltsames Buch, das einen beim Lesen nicht nur einmal ein Lächeln auf das Gesicht zaubert.

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