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Alle Rezensionen von Lesen und Träumen - Sabine aus Ö

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Ich hatte bisher von der Autorin noch kein Buch gelesen. Und nachdem ich sehr gerne Liebesgeschichten in die Richtung plötzlich Prinzessin mag, hat mich der Klappentext zu Forbidden Royals jedenfalls angesprochen. Das Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und die Handlung wird alleine aus Emilias Sicht erzählt. Obwohl ich ansonsten Bücher lieber mag, bei denen man die Sicht beider Protagonisten erfährt, hat es mich hier nicht unbedingt gestört, weil Emilia, ihr plötzlicher Aufstieg zur Kronprinzessin und die damit verbundenen Gefühle im Mittelpunkt stehen. Ich mochte Emilia grundsätzlich gern und konnte ihre Handlungen, die nicht immer ganz erwachsen sind, durchaus nachvollziehen. Immerhin ist sie knapp 18, lebt ein bürgerliches Leben und wird durch den Tod des aktuellen Königspaars plötzlich zur Kronprinzessin mit allem PiPaPo - zu lernen, wie man sich zu benehmen hat, die Gesetze zu verinnerlichen, all dies ist mit Sicherheit eine Wahnsinnsumstellung für jemanden. Von daher finde ich es durchaus gerechtfertigt, dass sie viel heult, wie ich in anderen Rezensionen als Kritik gelesen habe. Es gab ziemlich zu Beginn eine Szene in einem Auto, die auch in vielen Rezensionen bekrittelt wurde - dieser Kritik kann ich mich anschließen. Ich kann mir nicht vorstellen, gegen meinen Willen in ein Auto verfrachtet worden zu sein, und einem ebenfalls im Auto anwesenden Mann gegenüber erotische Gefühle zu entwickeln. Ich denke mal, in so einer Situation ist alles wichtiger als das, das wäre mein letzter Gedanke. Carter, für den Emilia Gefühle entwickelt, war mir nicht wirklich sympathisch, er konnte mich nicht erreichen, und insgesamt konnte ich die Gefühle, die die beiden füreinander entwickeln, nicht spüren. Es gab zwar süße und romantische Momente, aber tiefe Leidenschaft kam nicht rüber. Insgesamt jedoch konnte mich die Geschichte trotzdem überzeugen. Zugegeben, ich liebe solche Bücher (und auch Filme) eben, und bin da vielleicht nicht ganz vorurteilsfrei, abgesehen davon muss für mich nicht immer alles superrealistisch sein - dafür sind es Liebesromane. Ich habe mich im gesamten also sehr gut unterhalten gefühlt, habe mit Emilia mitgelebt, und durch den fiesen Cliffhanger bin ich nun natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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Ich kenne bereits einige Bücher des Autorinnen-Duos und habe auch schon Bücher von ihnen gelesen, die sie jede für sich alleine geschrieben haben. Und nicht jedes davon fand ich immer toll. Aber - ich freue mich immer wieder über Neuerscheinungen der beiden. Hate Notes ist nun das letzte Buch der beiden, das ich auf meinem Reader hatte - und ich hatte es auch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Die Handlung wird aus der Sicht von sowohl Reed als auch Charlotte erzählt - diese Art Erzählstil liebe ich, man kann sich damit wirklich toll in die Gefühle und Gedanken der beiden hineinversetzen. Der Schreibstil ist - wie gewohnt von den beiden - locker-leicht, hat Witz, und es ist eine charmante Liebesgeschichte um einen Mann, der der Liebe abgeschworen hat, und einer Frau, die sich zum Ziel gesetzt hat, herauszufinden, warum das der Fall ist. Die beiden liefern sich Wortgefechte, bei denen ich immer wieder schmunzeln musste, es fliegen die Funken zwischen ihnen, und mir hat besonders gut gefallen, dass sich Charlotte nichts von Reed gefallen lässt, dass sie ihm Kontra gibt, egal, wie oft er versucht, sie von sich zu stoßen. Das Ergebnis ist eine durchaus romantische Liebesgeschichte mit viel erotischem Prickeln, aber tatsächlich gar nicht mal so viel Sex (was mir gut gefallen hat), und einer Handlung, die mir vor allem gegen Ende auch mal die Tränen in die Augen steigen ließ. Als Leser erlebt man viele Emotionen - seien es nun Wut, Traurigkeit, Romantik und Liebe. Es ist eine Wohlfühlgeschichte, eine Liebesgeschichte fürs Herz, bei der man mitlebt und -liebt. Ich finde hate notes ist eins der bisher besten Bücher, das die beiden bis jetzt geschrieben haben - Leseempfehlung.

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Ich hatte von der Autorin bisher noch kein Buch gelesen, und dieser Sammelband war eine gute Gelegenheit, sie kennenzulernen. Zur Handlung selbst möchte ich nicht allzuviel berichten. Es geht um vier Freunde, die jeder eine einzelne Geschichte erhalten haben, wie sie ihre Liebe finden. Wer diesen Sammelband lesen möchte, sollte jedenfalls die Reihenfolge einhalten, da die jeweiligen Hauptprotagonisten dann auch in den Folgebänden vorkommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, aufgrund der Kürze der Geschichten darf man sich allerdings keine zu tiefe Charakterisierung erwarten. Es sind vier wirklich süße Liebesgeschichten, die mir jedenfalls gut gefallen haben, und bei denen ich beim Lesen so richtig abschalten konnte. Fazit: Always be my baby ist ein Sammelband mit vier süßen Liebesgeschichten um vier Freunde, der unterhaltsame Lesestunden gebracht hat. Allzuviel Charaktertiefe gibt es zwar nicht, aber romantischen Lesespaß bringen die Geschichten allemal.

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Vorab möchte ich sagen, dass es sich hier um den dritten und letzten Band einer Trilogie handelt, deren Teile unbedingt in der Reihenfolge gelesen werden sollten. Weiters, dass der Inhalt nicht für Leser unter 18 geeignet ist, und aufgrund von (sexueller) Gewalt triggern könnte. Zum Buch: Abby und Kai sind noch lange nicht fertig mit ihrem Kampf um eine gemeinsame Zukunft. Die Handlung wird zum Großteil aus Abbys Sicht erzählt, vereinzelt bei Schlüsselszenen kommt auch Kai zu Wort. Der Schreibstil ist wie auch bei den beiden vorherigen Bänden fesselnd und spannend, und ich hatte das Buch in kurzer Zeit ausgelesen und konnte es nur schwer zur Seite legen. Wie das bei Abschlussbänden so ist, steigert sich die Spannung zu einem Höhepunkt, der es in sich hat, und der mit so einigen Überraschungen aufwarten konnte. Es war teilweise echt heftig zu lesen, denn es geht nicht nur um ein Highschool-Liebespärchen mit Liebe und Romantik, sondern um Machtspiele der Väter der jungen Leute vom Feinsten, um Pädophilie, um Mord, Erpressung und was weiß ich noch alles. Es geht um Männer, die krank im Kopf sind, die nichts scheuen, um das zu bekommen, was sie möchten, um Frauen, die nichts zu sagen haben und herumgereicht werden und keinen Wert haben. Und zwischendrin in diesem Machtgefüge stehen Kai und Abby und ihre Freunde. Und trotzdem war es auch eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, über Zusammenhalt, im Prinzip auch über das Erwachsenwerden, und natürlich auch über Rache. Das Buch zeigt, was sich schon oft bewiesen hat - man sollte Frauen niemals unterschätzen. Es gibt auch hier wieder viele Bäumchen-Wechsel-dich-Situationen, niemals konnte man sicher sein, wer tatsächlich hinter wem stand, was Wahrheit und was Lüge war. Was ich allerdings immer im Hinterkopf hatte - der Großteil der jungen Leute ist grade mal 17. Mir ist klar, dass das, was sie alle von Kindheit an erleben, sehr schlimm war und sie mit Sicherheit früher erwachsen werden hat lassen. Trotzdem hatte ich zeitweise den Eindruck, dass sie zu erwachsen sind, beim Lesen konnte man leicht glauben, dass sie bereits Mitte 20 sind. Jedenfalls konnte mich auch der Abschlussband der Serie überzeugen, obwohl es zwischendrin kurzzeitig eher dahingeplätschert ist und manchmal ein wenig zu viel Gedankenwiederholungen waren. Das konnte mein Lesevergnügen aber nicht mindern. Natürlich wird man als Leser auch mitten in die Liebesgeschichte der beiden gezogen, es gibt genug süße und auch erotische Szenen. Manchmal war es mir allerdings fast zu schnulzig ;)

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Ich habe bereits einige Bücher der Autorin gelesen, und ich kann guten Gewissens sagen, dass sie eine meiner Lieblingsautorinnen ist. Deshalb habe ich mich auch sehr über ihr neues Buch wo die Sterne tanzen gefreut. Wir lesen von Jule, die gemeinsam mit ihrer Tochter ein letztes Mal auf die Insel Juist fährt, um dort das Deichschlösschen , das Haus ihrer verstorbenen Großmutter, zu verkaufen. Sie hat allerdings nicht damit gerechnet, dass sie von der Vergangenheit in Form von ihrer Jugendliebe Henry eingeholt wird. Der Schreibstil ist wie von der Autorin gewohnt sehr angenehm zu lesen, und sie erzählt die Geschichte allein aus Jules Sicht. Die Kapitel wechseln sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit ab. Somit wird man als Leser langsam herangeführt, was in Jules Jugend passierte. Die bildhaften Beschreibungen tragen viel dazu bei, dass man mal Urlaub auf Juist machen möchte, die Ruhe genießen, und die Tatsache, dass es dort keine Autos, sondern Pferdekutschen als Fortbewegungsmittel gibt, fand ich besonders bezaubernd. Allerdings konnte mich die Handlung jedoch nicht erreichen, ich habe mich eher durch die Seiten gequält und konnte das Buch auch ohne Bedenken mal zur Seite legen, ohne neugierig zu sein, wie es denn weitergeht. Es sind einige Handlungsstränge, die man als Leser mitverfolgt, viele Namen, und das hat es mir schwer gemacht, mich in die Geschichte einzufinden. Ich fand Nele als Charakter nicht unbedingt sympathisch, sondern eher nachtragend und viel zu sehr in der Vergangenheit hängend, ohne den Blick tatsächlich nach vorne zu richten (auch wenn sie selbst dies glaubt). Sie verurteilt ihre Mutter, und sie kann sich nicht zwischen zwei Männern entscheiden, was ich beiden gegenüber unfair fand. Auch Ben und Henry konnten mich nicht erreichen, ich fand sie eher blass gestaltet. Neles Tochter kam mir ein wenig wie ein Anhängsel vor, richtige Liebe zu ihr konnte ich nicht spüren. Diesmal war dies leider kein Buch für mich, es hat mich nicht gepackt und reingezogen. Ich bin nun gespannt auf das nächste Buch der Autorin, von dem ich mir sicher bin, dass es mir wieder besser gefallen wird.

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Jonah und Liv lernen sich bei einem Musikfestival in England kennen, und auf den ersten Blick passen sie so gar nicht zusammen. Sie hilft ihrer Tante bei einem Food-Truck mit, er ist mit seinen Freunden dort und will einfach nur seine Ruhe haben. Doch als sich die beiden über den Weg laufen, fühlen sie sich zueinander hingezogen und tasten sich vorsichtig aneinander heran. Jonah ist ein junger Mann, dem auf den ersten Blick ein bad boy-Image anhaftet. Jede Nacht eine andere, und als sein Freund es gut meint und ihn überredet, zum Festival mitzufahren, tut er ihm den Gefallen - doch eigentlich will er nur seine Ruhe haben und ist genervt von allem. Liv hingegen ist eine junge Frau, die ihrer Tante beim Festival aushilft, nachdem diese sich ein Bein gebrochen hat. Dass ihr Freund, der ihr extra nachgereist ist, und für den sie dann doch keine Zeit hat, eine Beziehungspause will, stört sie weniger, als sie gedacht hätte. Und gerade hier läuft ihr Jonah über den Weg. Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Sicht beider Charaktere und hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie verwebt die Geschichte von Liv und Jonah miteinander, lässt sie einen gemeinsamen Tag und Nacht erleben, die unvergesslich werden sollen. Beide haben ihr Päckchen zu tragen, beide haben ihre Unsicherheiten, ihre Fehler, Ecken und Kanten. Und doch schaffen es beide, dem anderen ganz tief hineinzuschauen, Vertrauen zueinander aufzubauen, Dinge zu sagen, die sie noch niemandem erzählt haben, und sich ineinander zu verlieben. Die Atmosphäre des Musikfestivals - die Ungezwungenheit, das Loslassen vom Alltag, die Freude am Leben - wurde wunderbar eingefangen, und macht so richtig Laune darauf, das selbst einmal mitzuerleben. Im Vordergrund der Geschichte stehen natürlich Liv und Jonah. Doch auch die Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet und fügen sich damit perfekt in die Handlung ein. Es ist eine ruhige Geschichte, wer Action sucht, wird enttäuscht sein. Das Herantasten der beiden aneinander erfolgt langsam, zögerlich und vorsichtig. Beide erkennen, dass das, was sie verbindet, tiefer geht als alles, was sie bisher erlebt haben. Es ist etwas, das sie für ihr weiteres Leben zeichnet, egal, ob sie sich nochmals wiedersehen oder nicht. Es ist etwas, das sie nicht enden lassen wollen und es doch müssen. Es sind gemeinsame Stunden, die mehr wert sind als ein ganzes Leben. Die Gefühle, die die beiden füreinander entwickeln, wurden einfühlsam geschildert, hier geht nichts schnell, man erlebt als Leser mit, wie sich zwei Menschen innerhalb weniger Stunden ineinander verlieben. Fazit: für eine Nacht sind wir unendlich ist genau der richtige Buchtitel für eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mich fesseln konnte und mir wirklich gut gefallen hat. Es ist ein Jugendbuch, für Erwachsene jedoch ebenso empfehlenswert. Leseempfehlung.

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Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin, und der Klappentext hat eine schöne Liebesgeschichte versprochen, bei der ich guten Gewissens sagen kann, dass sie mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte wird abwechselnd aus Maddies und Landons Sicht erzählt - diesen Schreibstil mag ich sehr gern, weil man sich damit sehr gut in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten versetzen kann, wie es auch hier der Fall war. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und ich hatte mich rasch eingelesen. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass die Handlung ohne riesengroßes Drama ausgekommen ist, und sowohl Maddie als auch Landon sehr wohl auch ihre Ecken und Kanten haben. Das hat die beiden liebenswert und lebensecht gemacht. Beide sind unheimlich sympatisch und ich mochte sie gern. Auch die Nebenprotagonisten - Landons Geschwister und Maddies Schwester, wurden gut eingefügt und haben die Geschichte sehr schön abgerundet. Ich wurde durch diese süße und romantische Liebesgeschichte sehr gut unterhalten, es hat mir Spaß gemacht, die beiden bei ihren gegenseitigen Neckereien zu beobachten, mit ihnen zu schmunzeln und mich mit ihnen zu verlieben. Die erotischen Szenen prickeln, und was mir gut gefällt: sie sind nicht allzu ausschweifend beschrieben. Einziger kleiner Kritikpunkt: Ich hatte teilweise das Gefühl, ein wenig durch die Handlung zu hetzen. Flowers of Passion - verführerische Rosen ist eine wirklich schöne und romantische Liebesgeschichte mit erotischem Prickeln und sympathischen Charakteren, die mir gut gefallen hat.

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Ich habe bisher viele der Bücher der Autorin gelesen, und auch der Klappentext zu diesem Buch hat mich sehr neugierig auf ihr neues Werk gemacht. Allerdings - und das liegt aber eher am Verlag - habe ich keine Hinweise darauf gefunden, dass dieses Buch ein Psychothriller ist, ich denke, dann hätte ich es eher nicht gelesen, da Psychothriller so gar nicht meins sind. Ich finde auch, dass hier eine Triggerwarnung absolut notwendig gewesen wäre, denn hier wird Gewalt, Gewalt gegen Kinder und Suizid beschrieben - und das fand ich wirklich harte Kost. Andererseits - ist das Buch echt toll geschrieben, in gewohnt locker-leichtem Schreibstil der Autorin fliegt man nur so durch die Seiten. Und sie versteht es, Spannung aufzubauen, was auch der Grund war, dass ich das Buch in zwei Tagen durch hatte und mich nur schwer losreißen konnte. Die Geschichte wird aus Lowens Sicht erzählt und dazwischen liest man kapitelweise aus Veritys Autobiographie. Und genau diese Kapitel fand ich teilweise wirklich verstörend und ganz schlimm zu lesen. Es sind aber auch genau ebendiese Kapitel, die trotz allem total spannend waren und mich dazu gebracht haben, weiterzulesen und erfahren zu wollen, wie es weitergeht. Auch die erotischen Szenen fand ich vulgär beschrieben, dies passt allerdings auch zum Gesamtkonzept - sie waren aber so zahlreich, (auch die zwischen Lowen und Jeremy), dass ich sie dann eher nur überflogen habe. Dann gibt es noch die Gegenwart, in der wir von Lowen und Veritys Mann Jeremy lesen. Jeremy ist süß und bemüht, mir war er zu glatt, er hatte keine Ecken und Kanten. Lowen ist eher spröde, verliebt sich in Jeremy und verfällt ihm. Ich konnte allerdings nicht festmachen, was an ihr so liebenswert ist, dass auch Jeremy sich in sie verliebte. Im Gesamten fand ich beide eher flach charakterisiert. Die Handlung fand ich wie gesagt teilweise verstörend und sehr heftig. Der Spannungsbogen blieb konsequent oben, und wie gesagt konnte ich dadurch das Buch nur schwer zur Seite legen. Romantik konnte ich hier allerdings keine spüren. Die Autorin hat aber auf jeden Fall bewiesen, dass sie schreiben und den Leser fesseln kann. Die Atmosphäre ist durchgehend düster, was durch die bildlichen Beschreibungen des Hauses noch unterstrichen wird. Gegen Ende, wenn man eigentlich davon ausgeht, dass alles abgeklärt ist, passiert dann noch etwas, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte. Mein Gedanke war und was jetzt? , denn irgendwie bleibt zum Abschluss alles offen, der Leser kann sich sein eigenes Ende zusammendenken. Mir hat das dann aber leider nicht so gefallen. Es ist mir schon lange nicht mehr so schwer gefallen, eine Bewertung für ein Buch zu vergeben, und habe deshalb die Rezension auch vor mir hergeschoben. Denn einerseits hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, sie war spannend, und auch wenn es verstörende Momente gab, so habe ich doch mitgelebt. Das Ende ging aber dann meiner Ansicht nach gar nicht, und es gab auch kleine Logikfehler in der Handlung. Aus diesem Grund habe ich mich für eine Bewertung von 3,5 Sternen entschieden. Ich persönlich bleibe in Zukunft wohl lieber bei den tollen Liebesgeschichten der Autorin.

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Ich kenne bereits Bücher des Autorinnen-Duos und habe mich sehr gefreut, wieder eine neue Serie von ihnen zu lesen. lessons from a one-night-stand ist Teil 1 der Baileys-Serie, und wenn es nach den Bailey-Geschwistern geht, sollten es 7 Bände werden - für Lesestoff ist also gesorgt ;-) Wir lesen hier von Austin und Holly. Austin sorgt nach dem Tod seiner Eltern seit neun Jahren für seine Geschwister und ist der Baseball-Coach der örtlichen Highschool-Mannschaft. Holly wiederum kommt als Vertretungs-Rektorin an die Schule. Was die beiden verbindet: Die beiden hatten am Tag vor ihrem Arbeitsbeginn einen one-night-stand, und Holly ist somit Tratschthema Nummer 1 der Stadt, denn die beiden blieben nicht unentdeckt .... Soweit also zum Thema. Mir hat die Geschichte wiederum sehr gut gefallen. Die Handlung wird in gewohnt witzig-spritzigen Schreibstil aus beider Sicht geschildert, ein Schreibstil, den ich persönlich gern mag, weil man so am besten beide Protagonisten kennenlernen und sich in sie hineinversetzen kann. Ich mochte Holly und Austin beide sehr. Von Holly erfährt man erst im Lauf der Geschichte, was der tatsächliche Hintergrund ihrer Reise nach Lake Starlight ist. Austin hingegen habe ich sehr bewundert, weil er seine eigene Karriere zurückgestellt hat, um seine Geschwister großzuziehen. Ich fand die Familiendynamik einfach toll, denn nicht nur er, sondern auch seine Geschwister wurden so gut charakterisiert, dass man sie einfach nur mögen muss (auch wenn ich aufgrund der vielen Namen ein wenig gebraucht habe, um sie alle zuzuordnen). So lernt man eine Großfamilie kennen, bei denen zwar jeder seine Ecken und Kanten hat, aber die auch zusammenhält, wenn es darauf ankommt. Die Liebesgeschichte zwischen Austin und Holly entwickelt sich in einem Tempo weiter, das passt, und was mir an den beiden gut gefallen hat, war die Tatsache, dass sie versuchen, sich gegenseitig nicht im Weg zu stehen, und beiden bewusst ist, dass ihre Liebelei ein Ablaufdatum hat. Dass es dann anders kommt als geplant, ist ja vorauszusehen ;-) Die erotischen Szenen sind nicht zu zahlreich und fügen sich gut in die Geschichte ein, und auch die Nebencharaktere konnten mich gut unterhalten. Erwähnen möchte ich unter anderem auch Austins Großmutter Dori und Hollys Freundin Dana, die mich beide nicht nur einmal zum Schmunzeln brachten. Alles in allem ist lessons from a one-night-stand eine süße Liebesgeschichte, die mich sehr gut unterhalten konnte. Es ist romantisch, prickelnd, süß und eine Geschichte über Freundschaft und Familienzusammenhalt. Auch wenn mir der ganz kleine letzte Funken noch gefehlt hat, fühlte ich mich doch sehr gut unterhalten und freue mich schon auf die Folgebände.

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Ich kenne bereits ein paar Bücher der Autorin, besonders Herzvibrieren und Herzturbulenzen hatten mir sehr gut gefallen. Nun war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortführung der Serie, in der es um Linnea geht. Vorab: das Cover gefällt mir unheimlich gut, und auch wenn es ganz anders ist als die bisherigen, finde ich es sehr schön, es hebt sich jedenfalls ab und fällt ins Auge. Die Autorin startet das Buch mit einer Kurzzusammenfassung davon, wie Linnea und Finley sich kennen- und liebenlernen (wer es genau wissen will, sollte Band 5 der Serie lesen). Für einen Neustarter der Serie mag dies sehr überhastet wirken, dient aber wirklich nur dazu, dass man auf die Schnelle mit den Ereignissen aus Finley (wieder) vertraut gemacht wird. Danach startet dann die eigentliche Handlung. Ich war sehr gespannt auf Linnea, denn ich finde es wirklich toll, dass sie sich ihren Weg sucht und sich so verwirklicht, wie es ihr Traum ist - nämlich, zu den flying doctors zu gehen. Nicht ganz so gut hat mir gefallen, dass sie Finley in ihre Entscheidungen nicht einbezogen und es einfach durchgezogen hat, ohne ihn davor zu fragen. Auch wenn es andererseits natürlich ihr Leben ist - er war ja ein großer Bestandteil davon. Infolgedessen wurde ich mit Linnea nicht so ganz warm, ich empfand sie oft als egoistisch. Dieses Verhalten - dass sie sich bestätigen will, dass sie nach oben und erfolgreich sein will - liegt sicherlich auch in ihrer Kindheit begründet, und von daher konnte ich auch nachvollziehen, dass sie ihr Ding durchzieht. Sympathischer wurde sie mir dadurch leider nicht unbedingt, weil sie auf ihrem Weg durch ihr Verhalten unweigerlich auch Menschen verletzt, denen sie viel bedeutet. Aber ich habe sie für ihren Ehrgeiz bewundert, denn einfach hat sie es mit Sicherheit nicht. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und etwa ab der Mitte war ich dann im Buch angekommen. Sehr schön fand ich die Schilderung anderer Kulturen, das hat mir wirklich gefallen. Und ich habe mich über ein Wiedersehen mit Mona und Leevi aus den Vorbänden gefreut, die beiden mag ich einfach supergern :) Linnea! endlich leben ist ein Buch darüber, zu seinen Träumen zu stehen und seinen Weg zu gehen, auch wenn er mal steinig sein mag. Auch wenn mir Linnea nicht immer sympathisch war, konnte ich ihren Ehrgeiz doch sehr gut nachvollziehen und verstehen.

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