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Alle Rezensionen von his-and-her-books

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Inhalt: Judith hat Halluzinationen. Ihre vielbeschäftigten Eltern schieben es auf die wenige Zeit, in denen Judith Bezugspersonen um sich hat und schicken sie in ein Internat. Schon am ersten Schultag macht die Lehrerin Frau Schwingel eine merkwürdige Entdeckung: Judith wurde am selben Tag wie Sarah und Marie geboren: am 30.04. Bei einer Ausgrabung auf dem Schulgelände sieht Marie etwas. Es gleicht heißer, aufsteigender Luft, fühlt sich aber eiskalt an. Von den anderen Kindern wird Judith ausgelacht, Sarah und Marie halten aber zu ihrer neuen Freundin. Und das Trio bekommt Unterstützung aus ungeahnter Richtung: Frau Schwingel erzählt den Mädels von ihren scheinbaren Fähigkeiten und der Prophezeiung, aus der hervorgeht, dass 3 in der Walpurgisnacht Geborene Großes bewerkstelligen werden. Meinung: Während des Lesens hatte ich mehrere Déja-vus. "Das magische Trio" ist das typische "Academy-Buch". Mädchen kommt an Internat/Schule, Mädchen ist besonders, usw. Der große Unterschied war hier nur, dass der Schwerpunkt "gutaussehender Junge" etwas an den Rand gerückt wird. Und das hat einen Grund: "Das magische Trio" hat eine Altersempfehlung ab 10. Dementsprechend leicht ist der Schreibstil der Autorin Andrea Tillmanns. Altersgerecht steigert sie langsam die Spannung, nachdem sich die Charaktere zusammen gefunden haben. Sie animiert die Jungleser gekonnt zum Miträtseln, indem sie die Charaktere ihre Gedanken teilweise nicht zu Ende denken ließ. Trotz des einfachen Stils ist die Erzählweise der Autorin nicht primitiv oder gewollt jugendlich. Sie erzählt auf unkomplizierte und direkte Art im personalem Erzählstil aus Judiths Perspektive. So bekommt der Leser die Gefühle und Gedanken der Protagonistin mit, ohne auf die (für Kinder gewohnte) Dritte Person zu verzichten. Viel wörtliche Rede lockert den Text zusätzlich auf und macht das Lesen einfacher. Die Protagonistinnen sind junglersertauglich gezeichnet und sprechen mit ihren unterschiedlichen Charakterzügen jeden an. Die Mädchen sind auf der Suche nach ihrem Talent und Zug um Zug entdecken sie, dass dahinter sogar noch mehr steckt. Urteil: Die magischen Fähigkeiten Geistersehen, Telekinese und Erstarrung der Zeit sind für mich als Lesejunkie nichts Neues, für die ersten magischen Academy-Erfahrungen aber sicher beeindruckend. Gepaart mit der altersgerechten Spannung und dem entsprechenden Schreibstil erhält "Das magische Trio - Geister im alten Gemäuer" volle 5 Spielsachen von uns.

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Meinung: Dan Wells hat ein unbeschreibliches Talent, die Details seiner Welt glaubhaft in die laufenden Geschehnisse und Gespräche einzubinden, dass ich sofort gefesselt war. Seine Welt ist schockierend und konsequent. Um der Statistik einen Streich zu spielen und die Wahrscheinlichkeit eines gesunden Säuglings zu erhöhen, wurde das Zukunftsgesetz erlassen, das alle Frauen ab einem gewissen Alter dazu verpflichtet, so häufig wie möglich zu gebären. Das Mindestalter wurde bereits auf 18 reduziert, eine Absenkung auf 16 ist im Gespräch. Da sich somit alle Frauen ab 18 stets nur auf eine Schwangerschaft konzentrieren ist es nicht verwunderlich, dass eine Ausbildung und Arbeit davor stattfindet, die Kinder früher Erwachsene sind oder dies zumindest von ihnen gefordert wird. So musste ich mir bei den Hauptcharakteren stets in Erinnerung rufen, dass es sich um Jugendliche handelt. Denn die Gespräche, Arbeiten, Gedankengänge usw. würde ich nicht als alterstypisch bezeichnen. Doch sie tragen alle eine große Verantwortung, bevor die Forderungen der Allgemeinheit für die Mädchen unter ihnen noch größer werden. Selbst in dieser ernsten Lage legen manche Charaktere eine ordentliche Portion Humor an den Tag. Insbesondere sarkastische Sprüche und schlagfertige Antworten lockern die Atmosphäre, wirken aber nicht fehl am Platz. Schließlich haben viele der Charaktere niemals eine weniger ernste Welt gekannt. Die Geschichte der Protagonistin Kira wird im personalem Stil in Vergangenheit erzählt. So erhält der Leser ein gewisses Maß an Distanz, bekommt aber dennoch all ihre Gefühle und Gedanken mit. Kira ist eine Weltverbesserin, auf niemanden trifft dieses Wort besser zu. Sie arbeitet auf der Säuglingsstation, um RM erforschen zu können. Urteil: Mit Partials I Aufbruch hat Dan Wells eine schockierende Zukunftsvision voller Schwangerer erschaffen. Spannend und fesselnd erzählt er den Kampf ums Überleben der Menschheit, durch den einprägsamen Schreibstil und gespickt mit zahlreichen überraschenden Wendungen war Kiras Geschichte von der ersten Seite ein wahrer Pageturner. Die stellenweise sehr medizinischen Abschnitte könnten manche Leser etwas zäh vorkommen, meinen Lesespaß haben sie aber kein bisschen gestört. So gibt es von mir eindeutige 5 Bücher und ich warte gespannt auf die Zukunft. gekürzt aufgrund Zeichenbegrenzung

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Meinung: Dieses Buch wollte ich nach dem Lesen des Klappentextes sofort im Regal haben. Gleich von Beginn an schien mir alles vollkommen gut durchdacht und abgerundet. Und tatsächlich habe ich mich nicht getäuscht! Allein die Geschichte rund um das Buch ist dermaßen gut inszeniert,dass ich mich durchgehend gut unterhalten gefühlt habe. Der Autor, der ja laut Klappentext 2010 geboren wurde und damit erst in der Zukunft schreiben wird, hat mich gleich mitten ins Geschehen geworfen. Das Treffen mit Arne Bergmann nimmt dann auch unmittelbar Einfluss auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Von Beginn an spürte ich diese beklemmende Atmosphäre aufgrund der vielen Reglementierungen und Einteilung in Zonen, in denen die Menschen der verschiedenen Schichten leben dürfen. Das Schlimmste, das einem Menschen passieren konnte, war ein Abrutschen in die C-Zone. Die C- Zone ist ein mehr oder weniger abgeschotteter Bereich, in dem vor allem die weniger Betuchten leben. Welch ein Wunder also, dass wir hier vorrangig ältere Menschen finden, die aufgrund fehlender Vorsorge nicht mehr die finanziellen Mittel haben, sich in höher dotierten Zonen aufhalten zu können. Das kommt euch bekannt vor? Ja, eindeutig! Auch heute hört man in allen Medien Begriffe wie Altersarmut und mangelnde Vorsorge Im weiteren Verlauf der Geschichte wurde ich mit einigen gesellschaftskritischen Themen der Zukunft konfrontiert, [...] Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und wirklich gut zu lesen. Die markanten Highlights, die man aus anderen Geschichten dieser Art gewohnt ist, waren zwar nicht in vergleichbarem Maße vorhanden, haben meinen Lesegenuss jedoch nicht beeinflusst. Auf die Darstellung der Charaktere verzichte ich bei der Beschreibung dieses Buches. [...] Urteil: Bei Die Scanner handelt es sich mit Sicherheit nicht um eine actionreiche und jederzeit mitreißende Geschichte. Mich jedoch konnte das Buch absolut in seinen Bann ziehen und mir fallen wirklich ganz, ganz wenige Kritikpunkte ein, die jemandem vom Lesen abhalten könnten. Gemeinsam möchte ich an dieser Stelle mit dem (zukünftigem) Autor den mahnenden Finger aufgrund der sich alltäglich widerspiegelnden Gefahren durch allzu leichtsinnige Datenfreigabe heben und vergebe 5 Bücher. Ein eindeutiges Must-Read für alle Dystopie-Einsteiger, die kritischen Themen offen gegenüber stehen und keine adrenalingeprägte Story für schöne Lesestunden benötigen! gekürzt aufgrund Zeichenbegrenzung mehr auf his-and-her-books.blogspot.de

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Meinung: Gleich zu Beginn muss ich darauf hinweisen, dass es sich bei "Silo" eigentlich um insgesamt fünf E-Books von Hugh Howey handelt, die nun als Komplettedition von Piper gedruckt erschienen sind. Hierzu kann ich nur sagen, dass dies definitiv eine gute Entscheidung war. Hätte ich die E-Books nacheinander angefangen zu lesen, hätte ich wahrscheinlich nach dem zweiten Buch aufgehört. Zum Glück konnte ich so am Ball bleiben und habe die Lust am Lesen nicht verloren. Ich bewerte dieses Buch deshalb auch als Gesamtwerk und nicht in einzelnen Teilen. Anfangs habe ich nicht ganz so leicht in die Geschichte finden können, weil der Schreibstil doch recht einfach und die Protagonisten relativ flach geschildert wurden. Dieser Eindruck verflüchtigt sich jedoch nach und nach mit fortschreitendem Lesen der Geschichte und der Autor kommt so langsam in Fahrt. Nachdem ich ungefähr die Hälfte der im personalen Erzählstil in Vergangenheitsform gehaltenen Geschichte gelesen hatte, konnte mich der Plot mehr und mehr fesseln und ich flog förmlich durch die Seiten! Schade, dass der Autor diese Spannung nicht von Beginn an so aufbauen konnte, weil die Grundidee ja nun wirklich richtig gut ist. Nichts konnte mich jedoch davon abhalten, diesen interessanten Grundgedanken weiterverfolgen zu wollen und tiefer in die Geschichte einzutauchen. Kleine Unebenheiten und nicht immer logische Handlungen wurden für mich mit der weiteren Entwicklung eher zu Nebensächlichkeiten und schmälerten sodann meinen Lesefluss kaum. Die Protagonisten selbst hat der Autor vorstellbar beschrieben. Tiefere Einblicke gewährte Hugh Howey nur bei einer überschaubaren Anzahl seiner Charaktere. Erwähnenswert finde ich noch das äußere Design. Hier sieht man die schier endlose Treppe, die im Silo durch die Etagen verläuft. Optisch ist das Buch also auch sehr gelungen und man könnte dies als Appetizer bezeichnen, der einen auf jeden Fall zum Kauf des Buches animiert. Urteil: "Silo" ist eine etwas andere Dystopie, die zwar nicht von Beginn an, so doch mit weiterem Fortlauf der Handlung punkten kann. Für meine schönen Lesestunden vergebe ich deshalb an dieser Stelle gute 3 Bücher. "Silo" ist definitiv ein Buch für alle, die nicht von Beginn an mit spannenden Szenen gefesselt werden müssen, einen entsprechend ruhigen Einstieg lieben und auf Erklärungen warten können, dafür aber mit immer wieder aufflackernden Spannungsbögen belohnt werden möchten.

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Inhalt: Drei Geschichten, die irgendwie zusammengehören: Oberon, der seine Titania verzaubern lassen will, Hermia/Lysander und Demetrius/Helena in ihrer ungewöhnlichen Beziehung zueinander und eine Probe zur Theateraufführung bei der Hochzeit von Theseus und Hippolyta. Dazwischen Puck, der Oberkobold, der nichts Böses im Sinn hat und doch so viel Verwirrung stiftet. Meinung: Puck, Oberon, Titania jeder kennt die Charaktere aus Shakespeares Sommernachtstraum. Als ich gesehen habe, dass Daniela Drescher diese Komödie illustriert, war sicher, dass es bei uns einziehen muss. Nicht ganz uneigennützig, denn ich liebe die Bilder von Daniela Drescher. Ganz gespannt war ich auch auf die Texte, die eine doch sehr komplizierte Thematik kindgerecht darstellen sollten. Das Buch beginnt mit einer Übersicht über die Personen des Stücks. Danach führt die Illustratorin in den Sommernachtstraum ein und gibt eine Übersicht über die drei Handlungsstränge, die im Laufe der Geschichte verknüpft werden. Altersgerecht fasst sie diese in kurze, einfache Sätze zusammen. Leider bleiben allein schon die schwierigen griechischen Namen für Kinder eine Hürde, die die Aufmerksamkeit beim Vorlesen deutlich schmälert. Originalzitate machen dieses Buch ebenfalls zu einem Highlight schmälern aber die Einfachheit für Kinder erneut. Die fantastischen Aquarelle von Daniela Drescher sind jedoch auch ohne Texte perfekt zu genießen. Jede Seite strotzt vor Detailreichtum und einer ganz eigenen Atmosphäre. So laden die Illustrationen zum langen Verweilen auf einer jeden Seite ein. Lange genug, um Kindern die Texte zu übersetzen, ihnen zu erklären, was genau passiert und wer wie mit wem in Beziehung steht. So ist dieses Buch jedesmal erneut ein wundervolles Erlebnis! Urteil: Mit ihrer farbenprächtigen Interpretation von Shakespeares Sommernachtstraum ist Daniela Drescher ein bezauberndes Werk gelungen. Abzug gibt es lediglich für den für Kinder schwer verständlichen Text bzw. die gesamte Thematik. Aber wer sagt denn, dass dieses fantastisch illustrierte Bilderbuch nur für Kinder ist? Von uns gibt es 4 Sterne! Lasst euch von den Illustrationen verzaubern und werft auf jeden Fall einen Blick in die Leseprobe.

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Meinung: Wer kennt sie nicht: Conni Klawitter. Sie begleitet seit Jahren zahlreiche Kinder vom Pixie Buch über Bilderbücher, für Erstleser Meine Freundin Conni und für Mädchen ab 10 die Serie Conni und Co. Nun hat sich Conni erneut weiterentwickelt: Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest ist der erste Band der Conni 15-Serie und wurde von einer der Autorinnen von Conni und Co. geschrieben. Die Jungleserin wird sofort in die Aufregung des bevorstehenden Alterswechsels geworfen. Auf gekonnte Weise bringt Dagmar Hoßfeld die Gefühle von Conni authentisch jugendlich rüber. Conni erzählt in Ich-Perspektive im Präsens. Schnell, rasant und manchmal ohne Punkt und Komma, einfach wie Conni der Mund gewachsen ist. Sie spricht den Leser direkt an. So ist von den ersten Seiten an ein Draht zu der 15-jährigen Protagonistin vorhanden. Conni ist selbstbewusst, durchschnittlich in der Schule, ganz gut erzogen, selbstständig und verliebt. Der auserkorene Phillip ist der Traumprinz schlechthin und sofort hat man (auch als älterer Leser) die erste Liebe wieder vor Augen. Durch den glaubwürdigen, direkten Erzählstil kamen alle Gefühle 1:1 bei mir an. Doch mit einer Liebe in jungen Jahren sind auch Zweifel verbunden, die Conni am eigenen Körper spüren muss oder von ihrer Freundin Anna hautnah miterlebt. Sicherlich bin ich nicht mehr innerhalb der Zielgruppe, aber wie Dagmar Hoßfeld am Ende des Buches schreibt, hätte ich mir gewünscht, ein solches Buch im Alter von 12 gehabt zu haben. Conni macht alles durch: Erste Liebe, Pickelstress, prämenstruelle Hormonschwankungen, erster Kater, Mädchengespräche über Pille und Sex und noch viel mehr. Dies wurde von der Autorin wunderbar mit Lebensweisheiten und Ratschlägen untermalt, die echt wirken, ganz ohne den erhobenen Zeigefinger. Sie thematisiert das auseinanderleben von ehemals besten Freunden oder das Verhalten eines besitzergreifenden Boyfriends, der die beste Freundin verändert und die Frage aufwirft, wie viel Wahrheit man dieser zutrauen kann. Thema ist auch die natürliche Neugierde auf Sex und den Drang, die kindliche Seite aufzugeben und stark und erwachsen zu wirken. Besonders gut gefallen hat mir auch das Einflechten von zahlreichen recht aktuellen Songs und deren Textauszügen oder den vielen Vergleichen zu Delirium und Amor Delirium Nervosa, als es um Liebeskummer ging. gekürzt aufgrund Zeichenbegrenzung

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Meinung: Clary und Jace ist ein Zusammensein nicht gegönnt. Nach dem fiesen Cliffhanger von "City of Fallen Angels" konnte ich es kaum erwarten, zu "City of Lost Souls" zu greifen. Cassandra Clare wäre natürlich nicht sie selbst, wenn Jace nach dem Prolog wieder aufgetaucht wäre und Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung herrschen würde. Jace ist unauffindbar, nicht einmal mit Magnus Banes magischen Ortungsversuchen. Als er dann auftaucht ist klar, was zu tun ist: Die unheimliche Verbindung, die zwischen Sebastian und Jace herrscht, muss getrennt werden. So teilt die Autorin ihre Charaktere auf und lässt sie in unterschiedlichen Handlungssträngen nach einer Lösung suchen. Der Leser bekommt auf diese Weise aus den verschiedensten Perspektiven in gewohntem personalen Erzählstil die gesamte Bandbreite an Charakterentwicklungen mit: [...] Bei einem 5. Band braucht man über den Schreibstil wohl nichts mehr zu sagen - Außer dass mir die früher bemängelten detailreichen Beschreibungen nicht mehr auffielen. Gewohnheit oder hat Frau Clare darauf verzichtet? In "City of Lost Souls" lag für mich der Schwerpunkt bei den Charakteren, wodurch - besonders in Teil I - die Spannung etwas zu kurz kam. Später fasste ich für kurze Zeit sogar den Gedanken, dass es langsam "zu viel" wird. Dass Frau Clare gefühlte tausend Handlungsstränge aufbaute, mich zu ständigen "Ortswechseln" zwang, dass sie ihren Charakteren und den Lesern zu viel zumutet: doch mit Teil III hatte sie mich wieder in der Hand und ich konnte ihrem Sog nicht entkommen. Der Showdown war gewohnt dramatisch und knapp, ehe die Autorin mit einem kleinen (ich will es gar nicht Cliffhanger nennen, dafür war es für meinen Schwerpunkt zu zufriedenstellend) "Ausblick" auf den finalen 6. Band abschließt. Urteil: "City of Lost Souls" war ein auf und ab zwischen dramatischer Spannung und stellenweise beinahe langatmigen Beziehungsgeschichten. Die Entwicklung aller Charaktere wurde vorangebracht, die eigentliche Handlung kam aber nur zögerlich voran. Stellenweise hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Der imposante und ereignisreiche Teil III entschädigte mich wieder. Ich musste lange überlegen, komme aber zu dem Entschluss, dass "City of Lost Souls" die Höchstwertung ganz knapp verfehlt hat. Daher sehr sehr gute 4 Bücher für den 5. Teil der Chroniken der Unterwelt.

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Meinung: Das Finale der Göttlich-Trilogie wurde von so vielen heiß ersehnt. Meine Erwartungen waren hoch und ich wurde alles andere als enttäuscht. Göttlich verliebt schließt nahtlos an Band 2 an und der Leser wird direkt in das Nachkampfszenario geworfen. Nach und nach steigert Frau Angelini das Tempo der Geschichte, gibt weitere Hinweise auf die Prophezeiung und steuert so in rasender Geschwindigkeit auf das Unausweichliche zu: Die Konfrontation mit den Göttern. Dazu gönnt sie ihren Charakteren noch die ein oder andere Entwicklung. Die gravierendste macht sicherlich Helen durch. Sie wird nicht nur von Albträumen geplagt, die sich im Nachhinein als Vision herausstellen, sondern erinnert sich an die vielen Leben des Gesichts, auch an das von Helena von Troja. Zu diesen gesellen sich immer weitere Talente, die Helen stärker und zugleich unnahbarer machen. Helens Entwicklung hätte ich im Voraus nicht erwartet, während des Lesens wurde es aber immer deutlicher. Helens bester Freundin Claire fiel es als erste auf und sie war mit dieser Veränderung alles andere als zufrieden. Auch mir wurde Helen zunehmend unsympathischer die Geschichte dafür umso spannender und interessanter. [...] Urteil: Frau Angelini hat mit Göttlich verliebt einen perfekten Abschluss für ihre Trilogie rund um die Götternachkommen geschaffen. Die immer weiter verwobenen Handlungsstränge aus den vergangenen Bänden löste sie gekonnt auf, verflocht sie mit neuen Mythen und zahlreichen Sagen, unterfütterte sie mit einer gehörigen Portion Spannung und lässt auch die Herzen eines jeden Romantikers höher schlagen. Für mich nicht nur das Highlight der Trilogie, sondern durch dieses gelungene Finale auch eine Empfehlung für die gesamte Göttlich-Serie. Volle 5 Bücher für Lucas und Helen. Ein definitives Must-Read für Fans der Vorgänger-Bände. Doch auch denjenigen, die mit Band 1 nicht vollkommen zufrieden waren, empfehle ich das Weiterlesen. Göttlich ist eine Trilogie, die sich mit jedem Band weiter steigern konnte. Wer auf Götter und Mythen steht, kommt nicht an Frau Angelini vorbei. [...] gekürzt aufgrund Zeichenbegrenzung

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Meinung: Heute fangen wir einmal hinten an: Ich bin immer noch geplättet von dem gefühlvollen, tollen, fantastischen Ende! Es war mehr als genau nach meinem Geschmack und ich konnte mich so schön mitreißen lassen von dem Drama, der Spannung, den Emotionen, dass ich einfach nur so durch die Seiten raste, ehe ich mich an einem perfekten Ende erfreuen konnte. Doch erstmal von vorn. Nach einem beeindruckenden Prolog, in dem die Protagonistin Amber erzählt, wie in ihrem letzten Herzschlag das letzte Jahr an ihr vorüberzog. Das Jahr, in dem so vieles passiert ist: Der Tod ihrer Mutter, der Umzug nach San Francisco, neue Freunde und ihr Seelenverwandter Nathaniel. Immer wieder bringt Amber, die den Großteil der Geschichte in Ich-Perspektive/Vergangenheit erzählt, dieses wichtige Detail wieder zur Sprache, in dem sie wie eine kleine Vorschau ihren Tod erwähnt. Die Charaktere sind tiefgründig und allesamt besonders. Dies führt die Autorin dem Leser aber auch erst nach und nach vor Augen. Den Schreibstil der Autorin kann man nur als bildreich beschreiben. Frau Vosseler hat sich als Setting für ihre Geistergeschichte San Fransisco ausgesucht und überdetailliert die gesamte Umgebung beschrieben, wie auch sämtliche andere Örtlichkeiten. So detailliert, dass es absolut keinen Raum für die eigene Fantasie und Vorstellungskraft gab, was mir zeitweise ein echtes Problem bereitete, da mein erstes inneres Bild durch die ausschweifenden Details ständig verschoben und umgeändert werden musste, wobei ein Teil des Lesegenusses auf der Strecke blieb. Durch diesen Umstand spürte ich die sacht ansteigende Spannung beinahe gar nicht. Die Geschichte dröppelte vor sich hin. Die Beziehung mit Nathaniel war sehr schön, aber auch nicht direkt mitreißend. Richtig interessant und nach und nach zum Pageturner wurde es für mich, als die Beziehungsprobleme begannen. Ich fieberte und hoffte (für alle Beteiligten), ich wurde schockiert, überrascht und einfach nur umgehauen. Urteil: Potentielle Leser dürfen sich von dem sehr weitreichenden Klappentext nicht irritieren lassen. In Erwartung der Geschehnisse des Kurzinhalts zog sich der Einstieg und der Mittelteil sehr in die Länge. In dieser besonderen Nacht konnte mich daher nicht vom ersten Moment an überzeugen. Das spannende, emotionale, teils actionreiche letzte Drittel entschädigte mich aber beinahe für alles. Daher erhält die Geschichte 4 Bücher von mir. gekürzt aufgrund Zeichenbegrenzung

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Meinung: Nach dem ersten kurzen Warmwerden mit dem Schreibstil konnte mich der Autor sofort in seine Geschichte reißen. Schon im ersten Kapitel wird man mit der mysteriösen Atmosphäre vertraut gemacht, mit seltsam-schaurigen Erscheinungen, die noch nicht näher bezeichnet sind. So nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf und ließ mich durch die Seiten rasen. Sicherlich hat Herr Blythe hier kein unbekanntes Thema aufgegriffen, aber die Umsetzung ist ihm durchaus gelungen. Von Anfang an streut er mysteriöse und unheimliche Saatkörner aus, die im Laufe der Geschichte wachsen und gedeihen können und die Spannung immer mehr ansteigen lassen. In bester Thriller-Manier führt er den Leser auf falsche Fährten. Auch wenn es für mich als älteren Leser oftmals zu nicht allzu überraschenden Wendungen kam, genoss ich das Lesen durchaus. Der Schreibstil des Autors ist wie bereits erwähnt sehr jugendlich: Kurze Sätze, viel wörtliche Rede und der typische Jugendslang ließen mich stellenweise an der Glaub- und Ernsthaftigkeit der Geschichte etwas zweifeln, für die Leser ab 12 dürfte es aber umso authentischer wirken. Die jungen Charaktere unterstützen diesen Eindruck noch: Sie sind nicht sehr tiefgründig, aber für die Zielgruppe sicherlich ausreichend beschreiben und ausgestaltet. Durch verschiedenste familiäre Hintergründe findet sich sicherlich jeder Jugendliche in einem der Hauptcharaktere wieder und kann einen Bezug herstellen: [...] Gemeinsam kämpfen die Jugendlichen durch die von Daniel Blythe erschaffene Welt mit Geistern und Dämonen. Des Öfteren habe ich mich nach spezifischen Antworten und etwas mehr Plausibilität gesehnt, drängte es aber mit steigender Spannung zurück und war am Ende doch insgesamt sehr zufrieden. Urteil: Wäre Wispernde Schatten nicht stellenweise etwas gruselig gewesen, hätte ich Daniel Blythes Geschichte als Ghostbuster oder Akte X für Kinder bezeichnet. Die 12-jährige Protagonistin und ihre jugendlichen Freunde unterstützen diesen Eindruck mindestens genauso wie der sehr junge Schreibstil, der oftmals von Jugendslang durchsetzt ist. Ich hatte aber trotzdem außerordentlichen Lesespaß und vergebe für die spannende, kurzweilige Geschichte knappe 4 Bücher. gekürzte Rezension aufgrund Zeichenbegrenzung

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