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Alle Rezensionen von xine48

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1927 versuchen die Physik-Studentin Nike und der Künstler Sandor die neuauftretenden magischen Verbrechen auf den Straßen Berlins aufzuklären. In Berlin herrscht eine sehr explosive politische Stimmung, während die Menschen gleichzeitig heimlich in den Clubs ihre sexuelle Orientierung offenbaren und auch zelebrieren. Meine Meinung: Erst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover ganz fantastisch finde. Es ist sehr ungewöhnlich und passt hervorragend zum Buch. Für mich sieht das Cover aus, wie so ein Filmplakat von diesen Stummfilmen der 20er. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich an diese Rezension zu setzen, da es mir sehr schwer fällt dieses Buch zu bewerten. Dies liegt glaube ich vor allem daran, dass der Klappentext nicht zufriedenstellend den Inhalt darlegt. Als ich den Klappentext las, dachte ich dies wäre ein Krimi mit fantastischen Elementen, der in den 1920er Jahren spielt. Doch beim Lesen fiel mir recht schnell auf dass der Krimi-Part nur ein kleines Extra im Buch ist. Es geht sehr viel um Identitätsfragen und sexuelle Orientierungen. Gerade im Mittelteil des Buches geht es fast ausschließlich darum. Fast jede Orientierung wird im Buch behandelt, was ich überhaupt nicht schlimm finde, was mich aber sehr überrascht hat, da ich damit nicht wirklich gerechnet habe. Ein zweiter Punkt der sehr ausgiebig behandelt wurde und womit ich nicht gerechnet habe war die detaillierte Auseinandersetzung mit der damaligen Politik. Mir wurde hier zu viel erklärt und beschrieben. Ich glaube, dass viele Leser und Leserinnen einen guten Überblick über die damalige Zeit haben und daher nicht jedes kleinste Ereignis erklärt werden muss. Dies hat mich besonders gestört, da ich häufig nicht den direkten Zusammenhang zwischen diesem oder jenem politischen Ereignis, das gerade beschrieben wurde, und der Geschichte gesehen habe. Des Weiteren hatte ich mit einer mehr fantastischeren Version von Berlin gerechnet, die sich eher grob an wahren Ereignissen orientiert. Der Schreibstil des Autorenpaares hat mir wirklich gut gefallen. Ich empfand alles als sehr flüssig und konnte auch immer gut zwischen den Perspektiven wechseln. Zu den Figuren kann ich sagen, dass ich einige Zeit brauchte um mit Nike warm zu werden, da sie nicht unbedingt die sympathischste Figur ist. Was ich aber sehr gut fand und nachvollziehen konnte, war wie viel Nike kämpfen musste um an der Uni und im Beruf als Frau anerkannt zu werden. Ich habe sie sehr dafür bewundert, dass sie immer wieder die Kraft gefunden hat weiterzumachen. Sie kommt ja nicht aus einfachen Verhältnissen. Sie wohnt alleine mit ihrer ägyptischen Mutter in einer winzigen Wohnung. Ihre Mutter Rabea war eine meiner liebsten Nebenfiguren, da sie in ihrer besorgten, aber auch forschen Art, sehr realistisch wirkte. Ihre Sorge und Angst um ihre Tochter waren immer nachvollziehbar und ich konnte verstehen, warum sie es lieber hätte, wenn Nike einfach heiraten und sich niederlassen würde. Sandor, der andere Protagonist, hatte bei mir von Anfang an ein Stein im Brett, da ich nachfühlen konnte, wie schwierig es sein kann einen neuen Job anzufangen und nicht genau zu wissen was man da eigentlich tut. Sandor hat sich politisch engagiert, wobei ich immer irgendwie das Gefühl hatte, dass er nicht mit vollem Eifer und Herzen dabei war. Fazit: Alles in allem ein solider und gut geschriebener Roman, den ich aber eher als historischen Roman mit leichten Fantasieelementen bezeichnen würde. Wer gerne mehr über die damalige politische Situation lernen möchte und sich gerne mit dem Thema Identität auseinandersetzt für den ist dieser Roman perfekt!

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Mit 12 Jahren erfährt Sophie ungeheuerliches über sich selbst und entdeckt eine Welt die ihre Vorstellung bei Weitem übersteigt. Meine Meinung: Ich hatte vorher vor allem aus dem englischen Booktube-Bereich schon viel von dieser Reihe gehört und die ganze Zeit gehofft, dass sie demnächst nach Deutschland kommen würde. Nun war es ja endlich so weit und der erste Band dieser Fantasy-Kinderbuchreihe ist erschienen. Aber keine Sorge es ist auch etwas für Erwachsene. Shannon Messenger hat eine so tolle und kreative Welt erschaffen, ich konnte mich nur in sie verlieben. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und ich flog förmlich durch die Seiten. Man merkt wirklich nicht, dass das Buch 500 Seiten hat, es fühlt sich eher wie 300 an. Die Beschreibungen der magischen Welt und ihrer Bewohner sind herzallerliebst und ich hatte die ganze Zeit beim Lesen so ein wohliges Gefühl im Magen. Oft musste ich über bestimmte Sachen schmunzeln, z.B. wie die Schüler in der Akademie ihre Spinde aufmachen müssen. :P Obwohl es ein totales Wohlfühlbuch für mich, war es gleichzeitig auch immer wieder spannend. Ich habe nicht alle Ereignisse vorausgesehen, was ja bei anderen Kinderbüchern häufiger der Fall ist. Oft tappte ich im Dunklen und habe regelrecht mitgefiebert was genau jetzt als nächstes passieren wird. Eine besondere Stärke dieses Buches sind aber auch eindeutig die Charaktere und wie sie von der Autorin so unfassbar menschlich gemacht werden. Sophie, war eine tolle Protagonistin, die viele Stärken, aber auch Schwächen hatte. Sie war sich ihrer Fehler häufig bewusst und hat auch versucht aus ihnen zu lernen. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen, vielleicht weil sie mich an mich als Kind erinnert hat. Als Sophie besonders traurig war im Buch, konnte ich ihren Schmerz und ihre Wut so gut nachvollziehen, dass mir auch ein kleines Tränchen über die Wange gelaufen ist. Und ich bin normalerweise keine die beim Lesen weint, auch wenn es noch so traurig ist. Aber irgendwie hat es die Shannon Messenger geschafft mein Herz mit ihren Protagonisten zu erweichen. Auch die vielen Nebenfiguren wirkten einfach so echt und lebendig mit ihren Fehlern und ihrer Unterschiedlichkeit. Die Anzahl der Nebenfiguren hat mich nicht gestört oder verwirrt, da sie immer irgendwie der Reihe nach in die Geschichte eingeführt wurde. Ja, viele Neckereien und Konflikte im Buch sind kindlich, was aber auch so sein soll, da die Protagonisten ja schließlich selbst noch Kinder sind. Die Figuren verhalten sich alle ihrem Alter entsprechend was mir gut gefallen hat. Es gibt auch die ersten romantischen Gefühle, die auch wieder sehr altersentsprechend gehandhabt werden. Eine Sache, die ich noch zum Schluss erwähnen möchte, ist der tolle Umgang mit Trauer und Verlust im Buch. Auch hier hat die Autorin sehr viel Feingefühl und Realität mit hineingebracht. Ein Verlust kann auch noch nach Jahren sehr wehtun. Ich freue mich schon sehr auf den Rest der Reihe und kann es gar nicht mehr abwarten wieder in Sophies Welt abzutauchen. Fazit: Ein super schönes, herziges Buch für Jung und Alt, dass mit einer äußerst kreativen Welt und einer tollen Heldin besticht.

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Das Leben der Familie Ronnefeldt in Frankfurt im Jahr 1838 wird in diesem Roman beleuchtet. Damals als Kaffee noch viel beliebter war als Tee in den deutschen Wohnzimmern, stellt sich eine Familie dieser Herausforderung. Meine Meinung: Das Cover ist jetzt nicht mein allerliebstes, aber es zeigt genau um was es geht. Im Mittelpunkt steht Friederike, sie schaut auf Frankfurt und vor ihr steht verschiedener Tee. Und genau um diese drei Dinge und noch einige mehr geht es in diesem Buch. Susanne Popp schreibt sehr unaufgeregt, flüssig und ohne viele Umschreibungen. Sie legt viel wert auf historische Ereignisse und beschreibt diese sehr gründlich. Dies störte mich nicht beim Lesen, da die genannten historischen Ereignisse immer einen direkten Einfluss auf das Leben der Figuren hatten. Ich bekam dadurch schnell einen guten Eindruck von der damaligen Zeit und von der Situation in Frankfurt. Was ich ein bisschen komisch fand, waren die Kapitelüberschriften, hier hätte ein einfaches Kapitel 1 oder 2 es auch getan. Am Anfang dachte ich, es würde vor allem um Friederike gehen, aber eigentlich geht es um ihre gesamte Familie. Sowohl ihrem Mann, als auch ihrer Schwester und ihrem Schwager sind einzelne Kapitel gewidmet. Auch aus der Perspektive des Bösewichtes wird berichtet. Teilweise waren mir das ein bisschen zu viele Eindrücke. Sich nur auf Friederike und Tobias zu konzentrieren wäre auch genügend gewesen. Der Schwager und die Schwester hatten alle sehr interessante Geschichten, die als eigenständige Geschichten noch besser gewirkt hätten. Denn auch in ihnen wurden sehr wichtige Sachen angesprochen. Friederike war eine tolle Protagonistin, da sie genau wusste was sie wollte und für ihre Sache gekämpft hat. Sie hat gut verdeutlicht wie schwierig es als Frau früher war ein Geschäft zu führen und gegen welche Vorurteile man kämpfen musste. Nicht nur die Gesellschaft hat sich ihr in den Weg gestellt, sondern auch die eigene Familie. Toll, fand ich auch, dass Friederike eine Mutter war (kommt ja bei Protagonistinnen nicht so häufig vor) und ihr Verhältnis auch zu ihren Kindern beleuchtet wurde. Den Einfluss der Kinder auf sie und ihren Geschäftssinn fand ich besonders interessant. Zu Tobias und seinen Reisen hätte ich mir gerne mehr Kapitel gewünscht, da die Thematik (schwierige Einreise für Ausländer nach China) so spannend ist. Außerdem hätte ich mir von seinem Charakter mehr Tiefe und mehr Einblicke in seine Gefühlswelt gewünscht, um ihn besser verstehen zu können. Besonders gut hat mir auch die Geschichte des jüdischen Arztes Birkholz gefallen. Seine beruflichen Schwierigkeiten in Frankfurt fand ich sehr interessant und würde gerne mehr darüber lesen. Schlussendlich bin ich super durch das Buch gekommen und fand es keine Sekunde langweilig. Das Buch ist wirklich eine tolle Mischung aus historischem Roman und Familiendrama. Fazit: Ich habe einige kleinere Kritikpunkte, finde es im Allgemeinen aber sehr aufschlussreich und unterhaltsam. Ich würde empfehlen es gemeinsam mit einer guten Tasse Ronnefeldt-Tee zu genießen.

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Die Geschichte einer magisch-begabten Familie wird hier über die Jahrzehnte erzählt. Leider konnte sie mich nicht überzeugen. Meine Meinung: Das Einzige was mir an diesem Buch gefällt ist das Cover und seine Farbgestaltung. Es ist wirklich ansprechend und zeigt gleich wo die Geschichte spielt. Die Prämisse an sich wirkte sehr ansprechen und hätte mir eigentlich gefallen müssen (junge Hexen, die ihre Kräfte entdecken und erwachsen werden), aber leider traf das Gegenteil ein. Das lag vor allem an zwei Dingen: Erstens der Schreibstil, der irgendwie die ganze Zeit unpersönlich blieb und so verhindert hat, dass man als Leserin irgendeine Verbindung zu den Figuren aufbauen konnte. Alle Ereignisse, sowohl Höhepunkte als auch Tiefpunkte, wurden einfach völlig ohne jedwede Emotion niedergeschrieben. Augenblicke, die eigentlich tragisch oder traurig hätten sein müssen konnte mich wegen der Distanziertheit, die die Autorin geschaffen hat, leider gar nicht berühren. Generell sind viele spannende Sachen passiert, aber irgendwie war alles viel zu schnell. Drei ganze Leben wurden innerhalb von 360 Seiten abgehandelt. Hätte sich die Autorin eher auf einen Lebensabschnitt oder einen der Geschwister konzentriert hätte die Geschichte klappen können, so aber leider nicht. Bei einer zauberhaften Familie erwartete ich eine Wohlfühlgeschichte über eine magische Familie, dies wurde immer wieder von dem sehr grafischen Schreibstil (in Bezug z.B. auf sexuelle Handlungen) zunichte gemacht. Auch wird sehr lapidar mit Alkoholsucht von Jugendlichen umgegangen, was mich zu meinem zweiten Punkt bringt, warum ich nicht wirklich warm geworden bin mit dem Buch. Die Charaktere blieben mir bis zum Schluss sehr fremd, da ich einfach nicht in der Lage war eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Mit keinem der drei Protagonisten konnte ich mich auch nur ansatzweise identifizieren. Egal was für schlimme Sachen ihnen wieder fahren sind, im nächsten Kapitel ging es schon wieder um die nächste Sache und ich hatte gar keine Zeit mit den Figuren zu fühlen. Franny war mir von den drei noch am sympathischsten, aber ich könnte jetzt schon nicht mal mehr sagen, was genau sie ausmacht. Andere Kleinigkeiten, die mich sehr gestört haben, war häufig fehlende Logik in Bezug auf Handlungen und Magie. Ich konnte die Entscheidungen von manchen Charakteren beim besten Willen nicht nachvollziehen. Auch bestimmte Aspekte in Bezug auf das Ende kamen entweder sehr plötzlich oder ich konnte mal wieder bestimmte Entscheidungen nicht verstehen. In Bezug auf die Magie gab es auch irgendwie keine Regeln und irgendwie tauchte sie manchmal plötzlich auf und manchmal wusste man auch nicht, ob das nicht einfach Zufall war. Mein Fazit: Also nach Lesen dieses Buches behaupte ich, dass es auf jeden Fall keine Regeln der Magie gibt! Ein sehr schwaches Buch, dass mich emotional völlig kalt zurück lässt. Man erwartet eine zauberhafte Geschichte, kriegt aber etwas völlig anderes.

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Gesa Neitzel beschreibt in Löwenherzen einen Teil ihres Lebens in Afrika. Meine Meinung: Ich hatte vorher noch kein Buch von ihr gelesen und war daher sehr gespannt auf den Schreibstil und die Thematik des Buches. Das Cover und die Haptik des Buches finde ich wirklich toll. Es löste bei mir sofort Sehnsucht nach der Ferne aus. Auch passt das Cover einfach perfekt zum Titel. Von Seite 1 an war ich irgendwie schon mit der Autorin in Afrika und habe an ihrer Seite Abenteuer erlebt. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie hättest du in so einer Situation gehandelt? Hätte ich die Nerven behalten oder wäre ich wahrscheinlich von irgendetwas Großem gegessen wurden?! Obwohl es eine Memoire/Biographie ist war es doch so spannend geschrieben, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Die Autorin beschreibt sehr ausführlich die atemberaubenden Landschaften, gibt einem aber gleichzeitig ein Gefühl mit für die Gefährlichkeit gewisser Situationen. Vieles wurde sehr humorvoll beschrieben und ich musste häufig schmunzeln. Gleichzeitig habe ich auch sehr viel gelernt über Safaris, Tiere und die Leute vor Ort, ohne dass mir bewusst war, dass ich gerade lerne. Durch die Beschreibung von ihrer Beziehung zu ihrem Partner kam mir Gesa auch gleich viel vertrauter vor. Man hat die beiden einfach sofort ins Herz geschlossen. Fotos in der Mitte des Buches waren erstens wunderschön und haben zweitens noch einmal für Nähe gesorgt, indem sie Namen mit Bildern verknüpft haben. Auf einmal konnte ich mir die karge Landschaft in der Wüste noch besser vorstellen. Das Buch ist ein tolles Einsteigerbuch für Leute, die sich mehr mit Afrika und Safaris beschäftigen wollen. Fazit: Jeder der irgendwann einmal die Nationalparks in Afrika bereisen will, sollte dieses Buch vorher lesen. Es verbindet auf spaßige Seite nützliches Wissen und Anekdoten aus Afrika.

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Vielleicht waren meine Erwartungen an dieses Buch einfach zu hoch! Ich habe bisher fast alle Bücher von Valentina Fast gelesen und geliebt. Das Cover sah schon einmal vielversprechend aus und hat richtig Lust auf diesen Romantasy-Roman gemacht. Auf Kronenkampf habe ich mich daher besonders gefreut und konnte es gar nicht abwarten es endlich zu lesen. Die ersten hundert Seiten waren wirklich super geschrieben und ich kam gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil im Allgemeinen ist super flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Leider ging mir nach dem ersten Drittel einfach alles viel zu schnell. Ereignisse und Sachen, die ich als Höhepunkte beschrieben hätte, wurden innerhalb von ein paar Seiten einfach abgehandelt und schon steuerte man auf das nächste große Ding zu ohne dass man Zeit hatte sich vom ersten zu erholen. Das Buch hätte lieber eine Dilogie sein soll und nicht alles hätte in einen Band gequetscht werden sollen. Zu den Charakteren: Sie alle waren irgendwie lieb und nett und auch sympathisch, aber irgendwie hatte keiner von ihnen Tiefe. Besonders bei der Protagonistin hat es mich gestört, dass ich auch am Ende des Buches nicht genau wusste was für ein Mensch sie jetzt ist. Sie blieb das ganze Buch über farblos und hat sich meiner Meinung nach nicht genug profiliert. Sie hatte keine wirklichen Hobbys oder Ecken. Ihr ist auch alles irgendwie zu geflogen, sodass ich mich nicht wirklich mit ihr identifizieren konnte. Genau so ging es mir auch mit dem Protagonisten. Mir wollte einfach nicht klar werden, warum ihn alle so toll finden. Ich weiß nur über ihn, dass er sehr gut aussieht und einigermaßen gut kämpfen kann. Ein weiterer Punkt der mich extrem gestört hat war der Verlauf und Aufbau der Liebesgeschichte. Es ging einfach alles viel zu schnell, sie haben sich einmal gesehen und gefühlt boom waren sie auch schon unsterblich ineinander verliebt. Als Leserin konnte ich diese plötzlich auftauchenden Gefühle einfach null nachvollziehen, weil ich einfach nicht gesehen und verstanden habe was die beiden am anderen attraktiv finden. Mir haben hier einfach schlicht gute Gründe für die Liebe gefehlt. Es reicht nicht die ganze Zeit zu schreiben was für eine unglaubliche Liebe zwischen den beiden herrscht, man sollte es auch an Handlungen sehen können. Fazit: Leider eine kleine Enttäuschung für mich, da die Charaktere sehr farblos bleiben und einfach alles viel viel zu schnell passiert. Ingesamt gebe ich daher 2,5 Sterne.

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Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich das Cover wirklich gelungen finde. Die Farben passen gut zum Titel, obwohl es ruhig ein wenig mehr golden als orange sein könnte. Die beiden Tiger spiegeln wiederum sehr gut den Inhalt des Buches wieder und deuten auch in ihrer Haltung auf einen Konflikt hin. Zhang schreibt sehr außergewöhnlich und ich brauchte erst einmal ein bisschen um mit dem Schreibstil klar zu kommen. Einerseits gibt es sehr poetische Stellen und dann wiederum gibt es Beschreibungen, die mir ein wenig zu grafisch waren. Bei einigen Szenen musste ich doch ein paar Mal schlucken, da ich sehr brutal fand. Das Buch ist sehr realistisch und beschönigt nichts. Der harte und triste Alltag im mittleren Westen wird so eindringlich beschrieben, dass ich wirklich sehr froh war niemals durch so etwas durch zu müssen. Viele wichtige Themen werden in diesem Buch angesprochen und super miteinander verbunden. Es geht um Geschlecht, Identität und Rassismus, um ein paar zu erwähnen. Und all dies wird vor die Kulisse des amerikanischen Traums gestellt. Dieses Buch zeigt eine neue Seite dieses Traumes und seiner Schattenseiten. Besonders in Erinnerung werden mir wohl die Personen in diesem Buch bleiben. Sie alle haben eine Tiefe und so viele verschiedene Facetten, dass ich als Leserin immer wieder neues über sie erfahren habe. Oft habe ich meine Meinung daher redigiert und gemerkt, dass man schnell Sachen als Tatsachen annimmt aufgrund von eingeprägten Vorurteilen und Annahmen. Dieses Buch hat mit diesen Vorurteilen gespielt und so immer wieder für Spannung gesorgt. Mir persönlich hat das Ende nicht so gut gefallen. Es ist kein schlechtes Ende, aber in meinen Augen auch kein zufriedenstellendes. Ich ging ein wenig frustriert aus diesem Buch heraus, daher auch nur 4 Sterne. Fazit: Ein faszinieren realistischer Roman mit diversen Charakteren, die einen immer wieder überraschen.

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Miss Fisher ermittelt mal wieder in einem mysteriösen Mordfall, gerade als eine gewaltige Hitzewelle Australien trifft. Meine Meinung: Dieses Buch trifft zu 100 % auf die Kategorie cozy (gemütlicher) Krimi zu. Der Fall ist an sich nicht super super spannend, aber er hält einige Überraschungen bereit, die ich nicht habe kommen sehen. Bis zum Schluss konnte ich schön mitraten und habe auch wirklich erst auf den letzten Seiten erkannt wer schuldig ist. Besonders gut an diesem Buch hat mir der Schreibstil gefallen. Der Schreibstil vermittelt einen tollen 20er Jahre Flair, der eine unglaubliche Atmosphäre aufkommen lässt. Ich konnte mir viele Dinge immer so toll vorstellen, dank der großartigen Beschreibungen. Besonders die Beschreibungen der Mode und des Essens haben sich sehr authentisch angefüllt. Die zweite Sache, die mir besonders gut gefallen hat waren die sympathischen Figuren. Im Buch trifft man nicht nur wieder auf die alte Gang, sondern lernt auch einige neue schrullige Persönlichkeiten kennen, mit denen ich selbst gerne mal Abendessen gehen würde. Trotz der vielen liebenswerten Personen, lebt das Buch von Prhynes Charme, Humor und Spleen. Sie ist mal genervt, mal gelangweilt und zeigt es dann auch. Diese Eigenschaften machen sie einfach so wunderbar menschlich und herzlich. Auch da ihre Ermittlungsmethoden nicht immer 100% legal sind, konnte ich immer ein bisschen mit schmunzeln und habe mich gefragt, was sie sich wohl als nächstes ausdenken wird. Dot ist mein zweitliebster Charakter im Buch, da sie sehr moralisch denkt und handelt, aber trotzdem alles für ihre Freunde tuen würde. Fazit: Ein gemütlicher Kriminalroman vor fantastischer Landschaft, der vor allem durch seine schrulligen Figuren und seine authentische Atmosphäre besticht.

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Mave entdeckt in ihrer Schule ein geheimnisvolles Tarot-Karten und beginnt daraufhin ihren Mitschülerinnen die Karten zu legen. Alles fühlt sich eher wie ein riesiger Spaß an bis eines Tages ein Mädchen nach dem Kartenlegen spurlos verschwindet. Meine Meinung: Vornweg muss ich sagen, dass die Autorin wirklich einen tollen Schreibstil hat. Ich flog nur so durch die Seiten und wurde total in die Geschichte hineingezogen. Gruseligere Stellen hat die Autorin sehr authentisch dargestellt und mir lief ab und zu ein Schauer über den Rücken. Die Grundidee der Geschichte hat mich wirklich vollkommen überzeugt. Tarot-Karten sind ein Thema, das bisher noch nicht so häufig behandelt wurde in der Jugendbuchliteratur und ich hatte Freude daran so an das Thema heran geführt zu werden. Vorher wusste ich nämlich wirklich gar nichts darüber. Gemeinsam mit Maeve lernt man viel über diese andere Seite kennen. Mir war immer wieder sympathisch wie realistisch die Figuren an Situationen rangegangen sind. Zum Beispiel schaut Maeve sich erst einmal Videos auf Youtube an um mehr über das Kartenlegen zu erlernen. Auch fand ich sehr toll, dass viele diverse Personen in der Geschichte vorkommen. Auch der Umgang mit diesen Personen von Seiten der Protagonistin war klasse. So sollte es immer ablaufen. Leider waren mir zwar die Nebenfiguren sehr sympathisch (Fiona oder Joanne), aber Maeve konnte mich leider gar nicht begeistern. Sie sollte zwar schon 16 sein, hat sich aber häufig deutlich kindlicher verhalten. Darüber hinaus war sie sehr ich-bezogen und dachte mir persönlich viel zu häufig über ihren sozialen Status in der Schule nach. Mir war häufig nicht klar, warum sich überhaupt jemand in sie verlieben sollten oder einfach nur mit ihr befreundet sein sollte. Roe gefiel mir schon viel besser als Maeve, doch hier hat mich vor allem gestört, dass es zeitweise so aussah, als hätte er komplett vergessen, dass seine Schwester verschwunden ist... Die zweite große Sache, die mich sehr gestört hat war, dass der Roman zu viele wichtige Themen angesprochen hat ohne ihnen richtig Raum zu geben. Ist es jetzt ein Jugendbuch oder ein Fantasyroman. Meiner Meinung hätte dieses Buch als Jugendbuch mit einem bisschen Kartenlegen besser geklappt. Das Ende war mir auch einfach viel zu abgefahren. Fazit: Ein klasse Grundidee, die sich aber in einem Genremix verliert. Die Fantasyelemente hätte es meiner Meinung nicht gebraucht.

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In einer luxuriösen Seniorenresidenz in der Pampa passiert selten etwas spannendes, sollte man meinen. Dieser Ansicht verweigern sich die vier rüstigen Rentner des Donnerstagsmordclubs vehement. Jeden Donnerstag versuchen sie gemeinsam alte Kriminalfälle zu lösen. Meine Meinung: Dieses Buch hält was es verspricht. Ein schwarzhumoriger Krimi, der mit feinem britischen Humor, speziellen Protagonisten und viel Charme besticht. Selten wurde ich so gut unterhalten wie von diesem Buch. Der Schreibstil ist locker und leicht und besticht durch den scharfzüngigen Blick des Autors auf die Gesellschaft. Die wechselnden Perspektiven geben gute Einblicke in die einzelnen Personen und lassen die Geschichte durch ihre realistische Darstellung lebendig wirken. Die Charaktere sind nicht die allgemein bekannten 08/15 Helden und Heldinnen, denen wir immer wieder begegnen. Nein, sie sind Senioren, die insbesondere durch ihr Alter und ihre Erfahrung vom Leben profitieren. Ihr Alter und ihre Weisheit geben ihnen Vorteile (auch gegenüber der Polizei), die sie clever für sich zu nutzen wissen. Jede Figur hat ihre eigene ganz spezielle Geschichte von der man am liebsten immer mehr erfahren würde. Besonders Elisabeths Geschichte würde mich wirklich sehr interessieren. ;) Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert was denn letztendlich passiert ist und wurde von der ein oder anderen Wendung positiv überrascht. Die Spannung ließ meiner Meinung nach auch zum Ende hin nicht nach, es wurde eher noch spannender und aufregender. Und immer wieder habe ich mich gefragt, welchen genialen Schachzug der Donnerstagsmordclub nun schon wieder aus dem Hut zaubern würde. Fazit: Ein humorvoller britischer Krimi, der besonders durch seine menschlichen Charaktere besticht. Ich hoffe, noch auf viele Geschichten vom Donnerstagsmordclub!

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