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Alle Rezensionen von Anja

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Als alles anfängt, ist Klara 11. Ihr Bruder Anton ist zwei Jahre jünger. Eigentlich sollte ihre Oma nur vorrübergehend bei der Familie einziehen, bis ihr gebrochener Fuß wieder heil ist. Doch in der gemeinsamen Zeit merkt die Familie, dass zwar der Fuß wieder in Ordnung kommt, ihre Oma aber dennoch nicht mehr die alte ist. Bald steht die Diagnose Demenz im Raum und die Familie muss sich auf diese neue Situation einstellen mit einer Oma, die mal völlig klar ist und dann wieder die verrücktesten Sachen anstellt Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht: Demenz ist ja ein Thema, mit dem Kinder beispielsweise im Umgang mit ihren Großeltern durchaus konfrontiert werden können. Nun handelt es sich hierbei keineswegs um ein Sachbuch, dass Kindern die Krankheit im Detail näher bring. Ganz im Gegenteil: Letztlich wird relativ wenig explizit erklärt es wird dafür aber ganz viel erlebt. Viele Alltagssituationen zeigen den schleichenden Prozess des sich verschlechternden Gesundheitszustandes. Zudem werden über teils skurrile Situationen auch Probleme im Umgang mit dementen Menschen aufgezeigt: Wenn Klaras Großmutter beispielsweise in Socken nach draußen läuft oder den Herd zu hoch dreht, sodass sich die Familie eigentlich gezwungen sieht, sie ununterbrochen im Auge zu behalten, ohne sie dabei aber einzusperren oder ihr das Gefühl zu geben, sie müsse beaufsichtigt werden und dürfe nichts allein tun. Auch wenn viele witzige Situationen in de Handlung eingewoben sind, immer mal wieder freche Sprüche fallen sowohl von der Oma als auch von den Kindern und sie viele spaßige und gemütliche Stunden miteinander erleben, wird letztlich nichts beschönigt. Beide Kinder nehmen die Veränderungen ihrer Großmutter wahr, sind manchmal ratlos und hilflos. Aber besonders Anton gelingt es immer wieder, seine Oma mit kleinen Fragen und Geschichten zum Reden zu bringen und Erinnerungen hervorzukitzeln. Über Gespräche, die Klara und ihre Familie führen, wird dennoch ein wenig Hintergrundwissen in die Handlung gepackt, wenn der Vater beispielsweise in kindgerechten Worten wiedergibt, was er von der behandelnden Ärztin erfahren hat. Dabei werden stets sehr bildhafte Vergleiche benutzt. Hierzu muss allerdings erwähnt werden, dass die Großmutter noch weitere gesundheitliche Probleme hat, sodass die Kinder noch mit weiteren Themen konfrontiert werden. Die Sprache ist kindgerecht und einfach gehalten. Ich-Erzählerin Klara schildert lebhaft von ihrem Alltag mit ihrer Oma, Neckereien mit ihrem Bruder, aber berichtet auch vom Urlaub und Erlebnissen mit ihrer Freundin. Dadurch wird der Fokus nicht nur auf das Problem mit Oma gerichtet, sondern es gibt Handlung drumherum, die sich aber letztlich ein wenig im Sand verläuft Schwierige Begriffe werden auf angenehme Art in Klaras Erzählungen erklärt vieles wusste sie nämlich selbst nicht und musste auch nachfragen, bevor sie nun davon berichten kann. Nur die Erzählweise empfand ich manchmal als etwas anstrengend, wenn Klara sehr unstrukturiert von den Ereignissen berichtet und in ihren Schilderungen hin und her springt: Aber das kam erst später was ich vorher noch erzählen wollte . Das war danach, aber vorher Fazit Kindgerecht erzählte Alltagssituationen über das Leben mit einer demenzkranken Oma, die mal klare Momente hat und im nächsten Moment kommentarlos verschwunden ist. Spaßige Situationen wechseln sich mit ernsten Gesprächen oder sorgenvollen Momenten ab. Der schleichend fortschreitende Prozess wird dabei ebenso nachvollziehbar und sensibel geschildert, wie die Sorgen und Ängste der gesamten Familie.

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2. Band. Rezension enthält inhaltliche Spoiler zum Vorgänger. Frisches Vorwissen ist für das Verständnis der Handlung auf jeden Fall sinnvoll. Zwar war der erste Band bei mir noch gar nicht so lange her, dennoch fiel es mir schwer, in die komplexe Geschichte mit ihrer Vielzahl an Figuren und verworrenen Zusammenhängen zurückzufinden. Lange Rückblicke gibt es nicht, nur hier und da werden kurze Details erwähnt. Was dem Buch auf jeden Fall fehlt, ist ein Glossar mit ein paar Begriffserklärungen, z.B. zu den verschiedenen Stämmen oder ungewöhnlichen Wesen, und eine Figurenübersicht samt Ausrichtung. Da sich einige Begriffe durchaus ähnlich sind, fiel es mir teilweise schwer, den Überblick zu behalten. Schade ist auch, dass es zwar eine Karte gibt, die Wege der verschiedenen Charaktere aber dennoch nicht nachvollziehbar sind, da die erwähnten Orte nicht auf der Karte verzeichnet sind. Nach den vergangenen Ereignissen agieren Malik und Karina an unterschiedlichen Orten. Abwechselnd werden beide Handlungsstränge weitererzählt. Nachdem der erste Band vor allem in der Stadt Solstasia spielte, zeigt sich die High-Fantasywelt nun, da die Figuren durch das Land ziehen, mit der Beschreibung von rauen Landschaften und verborgenen Städten viel facettenreicher. Karina muss mit den Folgen mehrfachen Verrats zurechtkommen. Einen klaren Plan, was sie nun tun kann, hat sie zunächst nicht. Doch in ihren Kopf wächst eine Idee, wie sie ihrem Reich helfen kann. Sie macht im Verlauf eine große Entwicklung durch, die mir gut gefallen hat. Malik hingegen war mir teilweise weniger sympathisch. Er lässt sich stark manipulieren. Zwar sind seine Beweggründe nachvollziehbar dargestellt, gleichzeitig erschien er mir aber oft arg naiv und ich hätte mir gewünscht, dass er die ihm zur Verfügung stehenden Kräfte anders nutzt. Was man über die Handlung definitiv sagen kann: Es gibt zahlreiche Wendungen. Manche vermeintliche Tatsachen werden sogar so oft durch neue Details ergänzt, dass sich stetig eine neue Wahrheit formt. Hier musste ich ordentlich aufpassen, um halbwegs den Anschluss zu behalten (und es ist mir trotzdem nur bedingt gelungen). Nachdem ich wieder halbwegs in die Geschichte zurückgefunden hatte, wollte ich stets wissen, wie es weitergeht. Die drohende Katastrophe hängt durchweg in der Luft und sorgt für konstante Spannung. Es gibt actionreiche Szenen, ruhige Momente und jede Menge Aufregung. Zwar gab es kleinere Längen, die meisten Passagen konnten mich aber fesseln, sodass ich oft ein oder zwei Kapitel mehr gelesen habe, als ich eigentlich wollte. Leider werden manche Ereignisse am Ende recht schnell aufgelöst, nachdem sie 500 Seiten lang ein Problem dargestellten. Ein paar Punkte bleiben dabei auch durchaus offen. Überhaupt ist das Ende relativ offen gehalten, wobei mir die Ausgestaltung dessen gut gefallen hat und einen stimmigen Abschluss bildet. Fazit Obwohl Band 1 erst wenige Monate zurückliegt, hatte ich große Schwierigkeiten, in die komplexe Handlung mit den vielen Figuren und ungewöhnlichen Begriffen zurückzufinden. Hilfestellungen wie ein Glossar oder eine Figurenübersicht gibt es leider nicht. Danach konnte mich die Geschichte mit ihren vielen Wendungen und spannenden Ereignissen aber wieder in ihren Bann ziehen.

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18 Jahre lang hielt Izzy ihren Vater für eine zufällige, einmalige Partybekanntschaft ihrer Mutter. Dementsprechend groß ist der Schock, als sie die Wahrheit erfährt: Ihr Vater ist der Sohn des aktuellen japanischen Kaisers. Auch ihr Vater wusste nichts von Izzys Existenz. Nun lädt er die junge Frau nach Japan ein. Allerdings ist der Alltag als Kronprinzessin viel komplizierter, als Izzy es sich vorgestellt hatte Der Klappentext klang ganz süß und letztlich lässt sich dies auch über die Handlung sagen. Die Geschichte verläuft ziemlich genau so, wie man sich eine Plötzlich-Prinzessin-Story im Japan-Setting vorstellt. Izzy lässt kein Schlamassel aus. Aber nicht nur die übertriebene Menge an Besteck oder die Kleidungsvorschriften bereiten ihr Schwierigkeiten, sondern vor allem die kulturellen Unterschiede und die japanischen Umgangsformen, mit denen die gebürtige Amerikanerin nicht vertraut ist, sorgen für unangenehme Situationen -manches zum Schmunzeln, anderes zum Mitleiden. Auch die Lovestory ist von diesen Themen geprägt. Aber nicht nur die Standesunterschiede und die öffentlichen Benimmregeln machen Izzy diesbezüglich Kopfzerbrechen auch die Presse mischt stetig mit und sorgt für zusätzliche Aufregung. Izzy ist die Ich-Erzählerin der Geschichte. Sie gibt Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle. Die Perspektive ermöglicht es, ihre Entwicklung zu verfolgen: In ihrer Heimat fiel sie wegen ihres Aussehens auf. In Japan wegen ihres amerikanischen Benehmens. Izzy macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Sie will herausfinden, wer sie ist und muss sich entscheiden, wer sie sein will. Dabei spielt die Annähung zu ihrem neuen Vater ebenso eine Rolle wie die Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Position, die sie plötzlich innehat. Die Geschichte liest sich recht zügig, der Schreibstil ist locker und anschaulich. Große Höhepunkte bleiben allerdings ebenso aus wie große Überraschungen. Für mich wäre das Ende ok gewesen, um als Einzelband bestehen zu bleiben. Allerdings geht das Abenteuer Tokyo noch weiter. Fazit Plötzlich Prinzessin im Kulturenkonflikt. Izzy muss sich nicht nur an all die Vorschriften am Kaiserhof gewöhnen, sondern bekommt vor allem die für sie ungewohnten öffentlichen Benimmregeln immer wieder vorgehalten. Ich habe die Entwicklung der jungen Frau gern verfolgt. Auch die Liebesgeschichte ist ganz süß. Allerdings verläuft die Geschichte sehr vorhersebar.

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Das knallige Cover ist auf jeden Fall ein Blickfang. Inhaltlich konnte mich dieser Auftaktband allerdings noch nicht ganz überzeugen. Das Buch liest sich wie eine lange, lange Einleitung. Ich-Erzählerin Joy gibt viele Einblicke in ihr bisheriges Leben. Hin und wieder wird kurz auf den Jetzt-Zustand eingegangen, um dann aber doch wieder eine Geschichte aus einem anderen Land zu erzählen. Dabei sind ihre Ausführungen auf jeden Fall interessant, Joy und ihre Familie haben bisher ein eher ungewöhnliches Leben geführt, haben mal hier, mal dort gelebt, die Kinder wurden von den Eltern unterrichtet und haben sehr viel Zeit in der Natur verbracht und dort viele praktische Dinge gelernt und sich Wissen über Tiere und Pflanzen angeeignet. Dieser Lebensstil wird dabei als besonders schön hervorgehoben, während ein sesshaftes Leben als unfrei beschrieben wird und zu viele Regeln als einengend. Dementsprechend schwierig ist es für die 10-jährige, sich in der Schule zurechtzufinden. Stillsitzen, nur reden, wenn man gefragt wird und Anweisungen befolgen, sind nicht unbedingt Joys Sache. Sie möchte lieber von all ihren Abenteuern berichten und stößt damit bei ihrer Lehrerin (die teilweise wirklich ganz schrecklich agiert) auf wenig Geduld. Und trotzdem blebit Joy positiv. Sie pickt sich aus allen Situationen die Momente heraus, die sie glücklich machen und so wird dann der Tag, an dem sie aus dem Unterricht geschickt wird aus ganz anderen Gründen der bisher schönste ihres England-Lebens. Was mich am Buch aber letztlich gestört hat, ist, dass es kaum Handung gibt.Der Klappentext deutet ihren neuen Schullalltag und eine Baum-Rettungsmission an. Beides bekommt wenig Raum. Zunächst vergeht mehr als die Hälfte des Buches mit Joys Schilderungen vom alten Leben. Kaum kommt die Handlung um ihr jetziges Leben ein wenig in Schwung, ist das Buch auch schon wieder vorbei. Selbst die Baum-Episode ist nicht richtig abgeschlossen. Joys Art zu erzählen gefällt mir gut und ist kindgerecht passend. Die Sprache ist sehr bildhaft und gesprickt mit ganz vielen Vergleichen aus dem Tier- und Pflanzenreich. Fazit Band 1 lässt mich zwiegespalten zurück. Es gibt viel zu wenig Handlung, dafür viele oft interessante Schilderungen von Joys abenteuerreichem Leben, wobei mir ein normales Leben teils etwas zu negativ betitelt wird. Wie Joy immer nach positiven Aspekten sucht, ist klasse. Es werden auch noch andere kleine, wichtige Botschaften in der Erzählung verpackt, aber letztlich ist das Buch halt schon wieder vorbei, bevor die Geschichte richtig angefangen hat.

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Jannik möchte gern Detektiv werden. Daher lauert er in seinem kleinen Dorf Kiesbach auf einen spannenden Fall, den er lösen kann. Tatsächlich bietet sich ihm eine Gelegenheit, als er einem echten Geheimagenten gegenübersteht Peggory Jones, Agent für Magisches und Fabelwesen. Können sie gemeinsam die ungewöhnlichen Ereignisse auflösen? Die Geschichte ist ganz zauberhaft spannend, witzig, magisch und toll gestaltet. Das Buch enthält zahlreiche größere und kleinere, detaillierte Zeichnungen, die das Geschehen unterstützen und einen Eindruck von den besonderen magischen Figuren geben. Jannik und seine zwei Freundinnen haben Sommerferien. Während Jannik ermitteln möchte, sind die zwei Mädels nicht ganz so begeistert, zu Janniks selbsternannter Detektivbande zu gehören weil in ihrem kleinen Dorf nämlich einfach nichts passiert und es ziemlich langweilig ist, den ganzen Tag den Dorfpolizisten zu belauern und auf einen spannenden Fall zu hoffen. Nichtsdestotrotz halten drei zusammen und die zwei unterstützen Jannik in seinen Vorhaben. Wenn es darauf ankommt, können sie auch genauso geschickt kombinieren. Agent Peggory Jones reist nach Kiesbach, um eine Serie verschwundener Fabelwesen aufzuspüren. An seiner Seite ist eine ganz besondere kleine Helferin. Überhaupt fand ich die vielfältigen magischen Wesen ganz zauberhaft und zuckersüß dargestellt, auch wenn mich die Namensgebung der Wesen ein wenig an das Neinhorn und Emmi & Einschwein erinnert hat. Und auch die menschlichen Figuren sind klasse. Da gibt es zum Beispiel den Polizisten Olaf, der absolut überspitzt dargestellt wird. Gefühlt macht Olaf nämlich nur Pause und Fernabend, und wehe er soll tatsächlich arbeiten. Die Geschichte weist von Beginn an kleine Spannungsmomente und rätselhafte Ereignisse auf, die sich im Verlauf immer mehr häufen. Gespickt ist das Geschehen zudem mit witzigen Szenen, sodass es Spaß macht, die Geschichte zu lesen. Ein bisschen schade ist, dass der Verdächtige sich früh herauskristallisiert und sich dann auch bestätigt hier hatte ich auf eine kleine Wendung und weitere Spannung gehofft. Der Schreibstil ist einfach gehalten, flüssig und so bildhaft, dass sich all die magischen Ereignisse und Wesen leicht vorstellen lassen. Fazit Flüssig und witzig geschrieben, mit spaßig überzeichneten Figuren und ganz zauberhaften Fabelwesen. Die Geschichte weist kleine Spannungsmomente auf, leider gibt es in den Ermittlungen nur wenig Überraschungen. Dennoch eine superniedliche Geschichte mit ideenreichen Wesen. Ich freue mich schon darauf, im zweiten Band weitere Fabelwaldbewohner kennenzulernen. Ich vergebe 4,5 Sterne - mit Tendenz nach oben, daher runde ich auf.

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Der erste Band von Grimm und Möhrchen hat mir Anfang des Jahres richtig gut gefallen. Eines Tages steht ein kleiner Zesel bei Buchhändler Grimm im Laden. Die zwei erleben in der Folge viele kleine Alltagsabenteuer, denn Möhrchen kennt viele Dinge noch nicht. Umgekehrt bietet er Grimm aber auch eine neue Sicht auf die Welt. Natürlich war ich total gespannt auf die neuen Abenteuer des sympathischen Duos. Während die kleinen Geschichten im ersten Band eher lose zusammenhingen, hatte ich nun den Eindruck, dass sich die einzelnen Episoden viel mehr aufeinander beziehen. In "Frühling, Sommer, Herbst und Zesel" erleben Grimm und Möhrchen ein ganzes Jahr miteinander: Möhrchens erstes Karnevalsfest, eine Pool-Party, gemütliche Herbsttage bis zum zweiten gemeinsamen Weihnachtsfest. Zwar hat der kleine Zesel schon einige Monate bei Grimm verbracht, dennoch kommt es immer wieder zu Situationen, in denen der neugierige Zesel neue Dinge kennenlernt, beispielsweise wenn er seinen allerersten Wunschzettel für den Weihnachtsmann schreibt (unglaublich toll!) - oder aber seinerseits die Erwachsenen ins Grübeln und Staunen bringt, wenn er mit seiner erfrischenden, kreativen Sichtweise Sachverhalte hinterfragt oder neu ordnet. Viele bekannte Figuren sind natürlich auch wieder mit von der Partie. Erneut werden nudelsuppenwarme Momente mit witzigen Passagen und lehrreichen Botschaften vermischt - stets ohne erhobenen Zeigefinger und kindgerecht verpackt. Der anschauliche Erzählstil mit den vielen Wortkreationen hat mir wieder gut gefallen. Und erneut konnte mich die Hörbuchfassung überzeugen: Boris Aljinovic hat eine tolle Art, die Geschichte vorzulesen - sehr lebendig, mit guter Betonung und niedlich verstellten Stimmen. Es macht Spaß, ihm zuzuhören und so manches mal musste ich über den quengeligen Zesel schmunzeln. Schade ist nur, das dem Hörbuch die supersüßen Illustrationen fehlen. Fazit Auch der zweite Band von Grimm und Möhrchen hat mich überzeugt. Es gibt wieder viele spaßige, aber auch erneut etliche herzerwärmende Momente und viele kleine Botschaften über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und wie toll es ist, dass wir alle einzigartig sind.

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Aufbau "Mit Tipps für Eltern und Pädagoginnen" heißt es auf dem Titel des Buches, das für Kinder ab 5 Jahren ausgelegt ist. Jede Doppelseite ist ansprechend mit verschiedenen Illustrationen gestaltet. Es gibt jeweils Vorlesetexte, die sich an die Kinder richten und in der Du-Form geschrieben sind. Zusätzlich befinden sich auf zahlreichen Seiten noch farblich abgesetzte Infokästen, mit deutlich kleinerer Schrift und in der Sie-Form verfasst, mit Tipps und Handlungsempfehlungen. Gestaltung Die Illustrationen finde ich sehr gelungen. Sie sind ansprechend, bunt, kindgerecht und zeigen ganz unterschiedliche Menschen. Inhalt Jede Doppelseite steht unter einer anderen Überschrift "Wir sind alle gleich", "Wir sind alle verschieden", "Jede*r hat viele Seiten" ... Insgesamt finde ich das Buch für die Altersgruppe inhaltlich recht passend. Themen wie Religion, verschiedene Traditionen und Familienkonstellationen werden aufgegriffen. Damit werden Kinder an verschiedene Aspekte des Themas herangeführt, wobei manche Formen des Rassismus nur kurz erwähnt werden, während andere mehr Raum erhalten. Es gibt Beispiele, wo Rassismus stattfinden kann. Kinder (und auch die Erwachsenen) werden ermutigt, rassistische Aussagen, Handlungen oder Liedtexte wahrzunehmen und anzusprechen. Vor allem aber wird auf verschiedensten Seiten ausgedrückt, dass wir trotz unserer Verschiedenheit alle gleich sind und eine Unterscheidung zwischen normal und unnormal eine rein subjektive ist. Nur die letzten Seiten, auf denen Themen wie Gastarbeiter*innen, Kolonialismus oder Stolpersteine ganz knapp ausgeführt werden, dürften für Vorschulkinder noch schwer verständlich sein. Auch die Sprache empfinde ich in den Vorlesetexten als kindgerecht. Die Sätze sind einfach, es wird mit Beispielen und Vergleichen gearbeitet. Besonders gelungen finde ich den Vergleich zum Würfel, der nicht nur eine Seite hat - so wie auch wir Menschen jeweils nicht nur auf eine Eigenschaft reduziert werden können. Bilder und Texte arbeiten gut zusammen. Die beschriebenen Sachverhalte finden sich in den vielfältigen Grafiken wieder. Wenn man allerdings schon das Thema "Das alles sind Familien" aufgreift, wäre es schön gewesen, auf ebendieser Seite auch ein gleichgeschlechtliches Paar abzubilden. Das Glossar mit zahlreichen Begriffserklärungen ist im Vergleich dann sehr viel komplizierter und mit so vielen Fachbegriffen gespickt, dass es sich wohl eher an die Erwachsenen richtet. Und letztlich ist dies auch mein größtes Problem mit dem Buch - die Kombination aus Kinder- und Erwachsenenbuch funktioniert für mich nicht so gut. Für das Vorlesealter ist das ganze Thema schon noch recht kompliziert. Dieser Altersgruppe werden die Texte zwangsläufig vorgelesen, Bilder können besprochen werden. Für Grundschüler finde ich die Kindertexte und Gestaltung sehr passend. Aber in dem Moment, wo die Kinder das Buch selbst lesen, empfinde ich es als unglücklich, dass sie auch die Erwachsenentexte, in denen plötzlich gesiezt wird, vor der Nase haben. Weiterführende Infos sind ja grundsätzlich eine tolle Idee, wären aber beispielsweise als Einlegeblatt passender gewesen, um nicht das Kinderbuch mit all den Infokästen vollzustopfen. Fazit "Mit Tipps für Eltern und Pädagog*innen" - was in der Beschreibung so nett klingt, erweist sich in meinen Augen als unpraktisch. Denn sprachlich und optisch ist das Buch gelungen, damit auch Grundschulkinder es allein lesen könnten. Die facettenreichen, bunten Illustrationen sind sehr ansprechend und die Texte sprachlich und inhaltlich überwiegend kindgerecht. Nur sind da jetzt halt überall diese Kästen, in denen gesiezt wird, durch die das Buch sehr mit Text vollgestopft wirkt...

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Emery eröffnet in einem kleinen Küstenort ein Buchcafé. Die schüchterne, junge Frau benötigt einige Zeit, im Dorf Anschluss zu finden, da sie sich anderen Menschen nicht leicht öffnet. Nur einer weckt von Anfang an ihr Interesse: der Bad Boy des Dorfes Jack, der nie feste Beziehungen hat und jeden von sich stößt - auch Emery. Von Samantha Young habe ich bereits ein paar Bücher gelesen. Into the deep habe ich sehr emotional in Erinnerung. Und die Flammenmädchen-Reihe war einfach super. Daher dachte ich, ich könnte mit The truest thing nichts falsch machen. Allerdings konnte mich die Geschichte leider gar nicht überzeugen. Es handelt sich um den vierten Band einer Reihe. Dies war mir bewusst. Die Vorgänger kenne ich nicht, aber die Bücher sollten unabhängig voneinander lesbar sein. Dies ist aber nur bedingt der Fall. Am Anfang werden zig Personen eingeführt und auf zurückliegende Ereignisse hingewiesen. Es gibt etliche Andeutungen, aus denen sich der Kontext nicht vollständig erschließt, die für die aktuelle Handlung aber auch gar nicht wichtig sind. Im Verlauf gibt es zu jedem der anderen Paare so viele Details, dass man die anderen Bücher hinterher auf jeden Fall nicht mehr lesen muss, aber dennoch empfand ich es bis zuletzt als wirr und unübersichtlich. Und schlicht unnötig. Auch den Erzählstil empfand ich als anstrengend. (Den Schreibstil übrigens auch, irgendwie ist die Übersetzung ein wenig holprig). Nach dem Start in der Gegenwart, in dem total viele Ereignisse zwischen Jack und Emery angedeutet werden, erfolgen zahlreiche Zeitsprünge. Zunächst 9 Jahre zurück, dann 7 Jahre Zeitlich chronologisch wird sich in kleinen, teils unzusammenhängenden Episoden wieder ins Jetzt zurückgearbeitet, bevor die Handlung dann weiterläuft. Dabei fiel es mir schwer, die Verbindung, die beide spüren, nachzuempfinden. Schließlich scheint es nur wenige Begegnungen zwischen ihnen gegeben zu haben und noch weniger Gespräche. Und nicht zuletzt konnte mich auch die Story an sich nicht überzeugen. Dies liegt vor allem an Jack, der sich durchweg wie ein Vollidiot benimmt. Er hat seine Gründe, keine Frage. Aber wie kann man denn jedes Mal so komplett daneben liegen? Mit dem Gedanken, andere zu schützen, stößt er allen vor den Kopf, verletzt Freunde, bricht Freundschaften ab und bricht Herzen Und trotzdem meint er, damit etwas Gutes getan zu haben. Allerdings bezieht er bei all diesen Entscheidungen die Personen nicht mit ein, für die er die Entscheidungen trifft. Er entscheidet, was sein Umfeld denken und fühlen sollte. Er ist zu allen schroff und gemein. Geht es ihm schlecht, sucht er Emerys Nähe, um ihr dann im nächsten Moment wieder vor den Kopf zu stoßen. Emery lässt dies ein Stück weit mit sich machen, zieht aber zum Glück irgendwann eine Grenze. Und als Jack seine Meinung ändert, haben alle anderen das doch bitte auch zu tun. Mit seinem Verhalten provoziert er unglaublich viel, oft absolut unnötiges Drama, welches sich durch das komplette Buch zieht. Was für die Figuren emotional wird, empfand ich überwiegend als nervig. Das Ende ist dann ganz süß - aber nur, wenn man alles, was zuvor passiert ist, ausblendet. Fazit Bad Boy mit krimineller Familie trifft schüchternes Mauerblümchen ohne Erfahrung. Für die zwei ist es Liebe auf den ersten Blick - das ist insofern gut, als das es die Basis für diese Liebesgeschichte liefert, denn miteinander reden tun die zwei jahrelang kaum. Für mich war weder die Gefühlsentwicklung nachvollziehbar noch Jacks Verhalten verständlich. Dadurch habe ich mich über weite Strecken durch das Buch mit seinen tausend Dramen gequält. Einzig das Ende hat mir ein wenig gefallen, oder hätte es, wenn ich nach all dem Mist noch Sympathiepunkte für Jack übrig gehabt hätte

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Die Geschichte von Carter und Skylar ist sehr emotional. Die zwei lernen sich als Kinder in einer Pflegefamilie kennen. In die laufende Handlung sind mehrere kleine Rückblicke aus ihrer Vergangenheit eingebunden. Die Verbindung, die die zwei als Kinder entwickeln und im Verlauf der Zeit ausbauen, ihre tiefe, bedingungslose Freundschaft ist toll beschrieben. Eigentlich ist am Anfang der Geschichte alles klar: Die zwei sind so eng miteinander. Es sind spürbar Gefühle vorhanden, auch wenn sie es sich noch nicht eingestehen wollen. Aber dann ändert ein Schicksalsschlag alles. Sky ist eine starke Protagonistin. Sie nimmt ihr Schicksal an und macht das beste aus ihrer Situation. Manchmal fand ich sie fast schon ein wenig zu tough, dafür, dass der Unfall erst wenige Monate zurückliegt. Aber es gibt sie auch, die schwachen Momente, in denen sie verzweifelt und traurig ist und ihr Leben verflucht. Das Thema ihrer Querschnittslähmung wird sehr sensibel angegangen und auch einige Tabus wie Toilettengänge und Sex angesprochen. Auch Carter ist eine sympathische Figur. Er ist ein toller Freund, rücksichtsvoll, loyal, aufmerksam. Tatsächlich hätte ich mir bei ihm aber noch ein paar mehr Einblicke in seine Vergangenheit gewünscht, die sein Wesen etwas verständlicher machen. Abwechselnd schildern die zwei ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle. Die Geschichte steckt voller gefühlvoller, berührender Momente. Skylar und Carter erleben zahlreiche Hochs und Tiefs. Es gibt auch einiges Drama - manchmal unnötig, selbstproduziert und unangenehm in die Länge gezogen. An einem Punkt steht die Geschichte deswegen eine Zeit lang still. Allerdings zog es sich nicht so lang, wie befürchtet, sodass für mich das Verhältnis von Aufregung und Gefühl insgesamt noch passte. Denn insgesamt war das Buch super schnell schon wieder vorbei. Der angenehme Schreibstil tut seinen Teil dazu bei. Übrigens sind nicht nur Carter und Sky sehr sympathische Figuren - die Geschichte punktet mit tollen Nebenfiguren. Allerdings haben auch diese durchweg ihr Päckchen zu tragen, sodass das Buch thematisch sehr vollgepackt ist (verschiedene Behinderungen, Krankheiten, Krieg, Verlust). Auf den zweiten Band über Skys Mitbewohnerin Hazel freue ich mich bereits. Fazit Hazel und Carter verbindet eine innige Freundschaft, die ihre Beziehung besonders macht. Zwar gibt es ein wenig zu viel unnötiges Drama, insgesamt ist die Geschichte aber sehr gefühlvoll und berührend und liest sich dank des anschaulichen Schreibstils super.

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Im Königreich Sonande steht das Solstasia-Turnier an. Auf Karina lastet dabei ein besonderer Druck: Ihre Mutter, die Sultanin, wurde ermordet. Karina möchte ein Ritual zur Wiederbelebung durchführen, dafür braucht sie allerdings das Herz eines bestimmten Menschen. Kurz vor dem Turnier kommt Malik als Flüchtling mit seinen Schwestern in die Stadt. Er hofft dort auf ein ruhiges Leben, getät stattdessen aber in große Schwierigkeiten. Um seine entführte Schwester zu retten, soll er ebenfalls einen Mord ausführen: an Prinzessin Karina. A song of wraiths and ruin erschafft eine besondere Welt. Das Königreich besteht aus verschiedenen Gebieten - von Dschungel- über Wüstenlandschaften -, in denen teilweise Krieg und Unterdrückung herrschen. Nicht alle Flüchtlinge sind in der Hauptstadt Ziran gleichermaßen willkommen. Zudem gibt es magisch begabte und mystische Geschöpfe, eine verborgene Totenstadt und rachsüchtige Geisterwesen. Die detaillierten Beschreibungen lassen die Welt und ihre Bewohner lebendig werden. Die Geschichte wird abwechselnd aus der personalen Sicht von Malik und Karina geschildert. Beide führen völlig unterschiedliche Leben und treffen nur zufällig aufeinander. Dass sie ähnliche Absichten verfolgen, ahnen die beiden nicht. Karina wurde nicht in die Rolle der Thronfolgerin hineingeboren und kann sich auch nicht wirklich mit dieser Position anfreunden. Auch für ihr Volk hält sie ihre Mutter für die bessere Wahl, weshalb sie alle Hebel in Bewegung setzt, um die Sultanin zurück ins Leben zu holen. Allerdings wächst Karina an ihren Aufgaben. Sie interessiert sich mehr und mehr für die Belange ihrer Stadt. Zwar mag sie andere Wege wählen als ihre Mutter, doch sie versucht die Intrigen um sie herum in Zaum zu halten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dass sie nicht weiß, wem sie vertrauen kann und wer die Verräter sind, macht ihr das Leben allerdings zusätzlich schwer. Malik stammt aus einem Land, dessen Einwohner in Ziran nicht willkommen sind, weshalb er eine andere Identität annimmt. Er lebt dauerhaft mit dem Risiko, aufzufliegen. Doch zur Rettung seiner Schwester nimmt er die Gefahren in Kauf. Er liebt Rätsel und Geschichten, was ihm bei seinen bevorstehenden Aufgaben zugute kommt. Doch sein Mitgefühl und seine Hilfsbereitschaft bringen ihn von Anfang an immer wieder in Schwierigkeiten. Die Geschichte steckt voller magischer Ereignisse und politischer Intrigen. Auch gesellschaftskritische Themen sind in die fantastischen Ereignisse eingebunden. Es gibt etliche actionreiche Momente und mehrere unerwartete Wendungen. Jeder könnte ein Verräter sein, sodass die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt. Sieger gibt es hier nur wenige, dafür umso mehr tragische Opfer. Das offene Ende macht neugierig auf die Abenteuer, die den Figuren noch bevorstehen werden. Was ich mir im Buch gewünscht hätte, wäre ein Glossar zusätzlich zur vorhandenen Karte mit Erklärungen zu den wichtigsten Begrifflichkeiten. Gerade die Welt der mystischen Wesen ist sehr umfangreich und teilweise werden verschiedene Wörter für ähnliche Dinge benutzt, sodass es mir manchmal schwer fiel, hier den Überblick zu behalten. Besonders am Ende wird es sehr verworren und unübersichtlich. Auch eine Info für die Aussprache bestimmter Wörter wäre schön gewesen, da teilweise sogar fremde Buchstaben benutzt werden. Fazit Eine facettenreiche, detaillierte Welt. Zwei Hauptfiguren, die an ihren Aufgaben wachsen. Jede Menge Geheimnisse, Intrigen und magische Begebenheiten. Die Geschichte überzeugt mit gefühlvollen und spannenden Passagen, überraschenden Wendungen und einem angenehmen Schreibstil, der eine besondere Atmosphäre schafft. Nur die magischen Verstrickungen werden mit Fortschreiten der Geschichte allmählich unübersichtlich.

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