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Alle Rezensionen von meggie

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Darja ist ein technomagisch begabtes Halbblut. Als sie in den großen Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern eingreift, verstößt sie damit gegen das Gesetz und wird zum Tode verurteilt. Durch einen Trick entkommt sie jedoch der Hinrichtung und zieht dadurch nicht nur den Zorn ihrer Kläger auf sich, sondern auch den des Todes, dem sie entkommen ist. Er verfolgt sie unbarmherzig, doch jedes Mal hat sie Glück und verschwindet. Je mehr der Tod sie verfolgt und stellt, umso mehr lernen sich die beiden kennen. Und der Tod merkt, dass hinter der Flucht Darjas mehr steht, als nur der Wille zu Überleben. Die Geschichten, die im Art Skript Phantastik Verlag erscheinen, sind alle ungewöhnlich. Und diesmal lag mir eine Novelle der düster romantischen Art vor. Wir befinden uns im Jahr 1918 in Russland. Der Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern ist in vollem Gange und mittendrin begegnet uns Darja, die gerade hingerichtet werden soll. Und dann ist man mittendrin in der sehr technisch angehauchten Geschichte, die aber auch mit Magie punkten kann. Darja wird uns nach und nach vorgestellt. Sie hat eine Bestimmung, die sie erfüllen will, obwohl sie genau weiß, dass der Tod ihr auf den Fersen ist. Der Wille, diese eine Sache noch vorher zu erfüllen, ist sehr groß. Doch der Tod mit dem schönen Namen Leonid gönnt ihr keine Ruhe und drängt darauf, seinen Auftrag auszuführen. Stephanie Mühlsteph hat schon mit Kurzgeschichten bei mir punkten können und nun mit dieser kleinen Novelle eine ungewöhnliche Geschichte kreiert, bei der ich erst zum Ende hin genau sagen konnte, was ich von ihr halte. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang skeptisch war, weil ich nicht genau durchblickte. Doch je näher im den Ende kam, umso mehr konnte ich mich in Darja hineinversetzen und ihr ganzes Verhalten auch verstehen. Ich fand die Vermischung von Technik, Magie und griechischer Sage sehr interessant. Das Ungewöhnliche daran ist aber, dass die Autorin mit einem sagenhaften Tempo die Geschichte voranbringt. Da sie dies auf 113 Seiten macht, muss es natürlich rasant zugehen und so bleibt kaum Zeit, das Gelesene zu verdauen, geschweige denn sich mit allen Charakteren richtig anzufreunden. Darja war zwar eine sehr interessante Persönlichkeit. Da konnte ich mit Leonid schon mehr identifizieren, obwohl er eine kleinere Rolle spielt. Diese Ungewöhnlichkeit, die die Autorin in die Geschichte bringt, hat mir teilweise gut, teilweise weniger gut gefallen und so kam ich persönlich für mich am Ende zu dem Schluss, dass man sich einfach auf die Story einlassen muss und alles so nimmt, wie es kommt. Nachdenken kann man am Ende, wenn sich das ganze Bild gezeigt hat. Dann merkt man auch, was die Autorin damit bewirken wollten. Wieder ist die Aufmachung sehr lobenswert. Das Cover wirkt sehr düster und der Totenkopf verleiht das gewisse Etwas. Fazit: Für technisch-magisch Begeisterte eine düstere Steampunk-Romanze.

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Konstantin Balthasar von Heerstein ist ein Lebemann. Frauen und Alkohol bestimmen seinen Alltag. Nur die Liebe zur Kunst kann ihn aufrecht halten. Seine Familie hat ihn längst abgeschrieben. Und so kommt ihm eine Erbschaft sehr gelegen. Hier ist es nicht nur Geld, sondern auch ein Herrenhaus und Anteile an einer Firma, die er erbt. Konstantin nutzt dies als zweite Chance und möchte sein Leben ändern. Doch als er die Haushälterin Sandrin kennenlernt, ist er nahe davor, seine Vorsätze über den Haufen zu werfen. Sie weckt seine Neugier durch ihr geheimnisvolles Verhalten. Und ihre Sorge um den Hain hinter dem Herrenhaus. Eine Novelle der Gaslichtromantik verspricht der Klappentext und reizt somit natürlich voll die Phantasie derer aus, die sich für solch Geheimnisvolles interessieren. Wenn man dann den vollständigen Klappentext dazu liest und ab der ersten Seite voll in die Geschichte hineingezogen wird, weiß man genau, dass man das Richtige getan hat, zu diesem Büchlein zu greifen. Auf 179 spannenden Seiten wird die Geschichte Konstantins erzählt. Von der Familie verstoßen, weil er lieber Kunst studieren wollte, anstatt sich eine vernünftige Arbeit zu suchen, schlägt er sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Frauen und Alkohol sind seine besten Freunde und Geld ist Mangelware. Durch eine unerwartete Erbschaft kommt Konstantin plötzlich an eine Menge Geld, an Anteile an einer Firma und einem großen Herrenhaus, dessen anschließender Hain sich als sehr geheimnisvoll herausstellt. Seine Haushälterin Sandrin reizt ihn auch mehr, als sie sollte und so kommt Konstantin eigentlich eher vom Regen in die Traufe. Wie schon oben geschrieben, war ich gleich vom ersten Satz an in den Bann der Novelle gezogen, da die Autorin eine wunderbar Schreibgabe besitzt. Jeder Satz ist eine kleine Komposition an das geschriebene Wort und schnell fühlt man mit Konstantin mit. Sein Verhalten ist nachvollziehbar, nachdem seine Familie ihn abgeschrieben hat. Doch kann ich auch verstehen, dass er lieber sein Leben ändern würde, um sich eine Zukunft aufzubauen. Die Chance durch die Erbschaft nutzt er, doch ist es auch natürlich, dass er nicht von jetzt auf gleich seine Gewohnheiten wieder ändern kann. Seine Bemühungen sind stark, doch die Reize sind stärker. Mir hat der Charakter Konstantin sehr gut gefallen, sein Charme war überwältigend, sein aber teilweise naives Verhalten kostet ihn etliches. Als er Sandrin kennenlernt, die als Haushälterin in dem Herrenhaus arbeitet, stößt er auf eine ebenbürtige Person, die ihm schon mal Paroli bietet und ihm auch zeigt, dass man sich ändern kann. Und ihm ein Geheimnis näher bringt, dass alles ändert. Die Geschichte ist zwar schnell gelesen, doch bleibt sie im Gedächtnis, da sie durch ihre wunderbare Art besticht. Auch die Aufmachung des Buches ist wieder wunderschön. Blumenranken zieren das Cover, während sich innen Schmetterlinge aufhalten und so nochmals einen sehr naturverbundnen Eindruck hinterlassen. Fazit: Eine kleine Gastlichtromantik mit Charme.

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Greg Heffley bekommt von seiner Mutter ein Tagebuch geschenkt, wobei er jedoch von Anfang an darauf hinweist, dass er das Buch nur nutzt, um seine Memoiren zu schreiben. Trotzdem führt er das Buch gewissenhaft und erzählt aus seinem Alltag. Ob Schule, Freizeit oder in Ausübung seiner Rechte und Pflichten. Zu leiden hat er unter seinem älteren Bruder Rodrick, der ihn regelmäßig piesackt und unter seinem jüngeren Bruder Manni, der als Nesthäkchen der Familie im Vordergrund steht. Und so macht sich Greg die Welt, wie sie ihm gefällt. Greg, nun in der fünften Klasse der Highschool, meint, dass er jetzt zu den Großen gehört. Es werden nur Sachen gemacht, die ihm gefallen und cool sind. Außerdem wird die Arbeit für die Schule auf ein Minimum zurückgeschraubt. Außerdem meint er, immer recht zu haben und die Dinge, die er tut seien immer richtig. Damit tritt er jedoch sehr oft in ein Fettnäpfchen, stößt manche seiner Freunde richtig vor den Kopf und wenn er erwischt wird, redet er sich mit einer faulen Ausrede heraus. Greg ist ein typischer 11jähriger Junge, der anfängt, sich selbst zu finden, Grenzen auszutesten und sich nicht viel sagen lässt. Durch seine Streiche bzw. durch sein teilweise egoistisches Verhalten lernt er jedoch auch immer ein Stück weit dazu und merkt, wenn er jemandem weh getan oder falsch behandelt hat. Trotz, dass er dann versucht, den Schaden zu beheben, glaubt er auch noch, dass ihm unrecht getan wird oder er benachteiligt ist. Er ist eben ein typischer pubertierender Junge, der am Anfang seiner Teenager-Karriere steht. Das Tagebuch ist so geschrieben, wie ein 11jähriger redet. Frei von der Leber weg, Umgangssprache oder auch das ein oder andere Mal eher böse, aber nie ordinär oder gewalttätig. Greg beschreibt Alltagssituationen aus der Schule, wie z. B. Schikanen der älteren Schüler gegen die jüngeren, Sportunterricht, Klassenstreber und -clowns, aber auch, wie es zu Hause mit seinen Brüdern und Eltern läuft und wie er seine Freizeit mit diversen Freunden gestaltet, vorneweg mit seinem besten Freund Rupert, den er aber auch ganz schön ausnutzt. Aufgelockert werden die Tagebucheinträge durch kleine Bilder, die Greg und seine Mitmenschen zeigen. So werden manche Szenen nochmal bildlich dargestellt, erweitert oder einfach nochmals erklärt. Mit viel Sarkasmus geht der Autor an die Tagebucheinträge an, die in Monate eingeteilt sind. Greg beschreibt nicht jeden seiner Tage, sondern die, an denen etwas wichtiges passiert. Dabei wird jedoch auch aufgezeigt, mit welchen Problemen die Kinder zu kämpfen haben. Und welche Folgen das Fehlverhalten haben kann. Greg wird jedoch auch sehr egoistisch dargestellt. Sein Verhalten ist teilweise schon sehr grenzwertig und würde im realen Leben zu viel härteren Strafen führen. Manche würden sagen: hier hat die gute Erziehung versagt. Trotzdem macht es Spaß, das Buch zu lesen und Gregs Weg zu verfolgen. Mein Sohn (derzeit knapp 9 Jahre alt und eigentlich ein absoluter Lesemuffel) war begeistert und wollte direkt mit dem zweiten Teil weitermachen. Wir begleiten Greg durch eine Zeit voll Höhen und Tiefen, wobei die Tiefen überwiegen. Misserfolge, Rückschläge und nur kleine Erfolgserlebnisse pflastern seinen Weg zum Erwachsenwerden. Manchmal zieht er die richtigen Schlüsse aus seinem Handeln, doch sehr oft ignoriert er sein Fehlverhalten, was aber auch daran liegt, dass er gar nicht richtig gesagt bekommt, was eigentlich falsch lief. Kinder, hier insbesondere Jungs können sich bestimmt sehr mit der Hauptfigur Greg identifizieren. Ich konnte jetzt mit dem Inhalt und Gregs Handlungen nicht so recht viel anfangen, aber es hat dennoch Spaß gemacht. Die Zeichnungen waren ein schöner Hingucker und wenn auch sehr spartanisch gezeichnet, doch liebevoll und inhaltlich sehr passend. Fazit: Für Kinder ideal, für Erwachsene ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch. Zum Vorlesen übrigens auch bestens geeignet.

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Jake und seine Freunde entkommen mit knapper Not den Wights und flüchten in das Jahr 1940 nach England. Miss Peregrine, die in ihrer Gestalt als Vogel gefangen ist, ist verletzt und braucht dringend Hilfe von einer anderen Ymbrine und so machen sich alle auf nach London, denn dort soll sich Miss Wren aufhalten. Sie ist die einzige, die Miss Peregrine und den Kindern helfen kann. Doch die Wights lassen nicht locker und machen Jagd auf die besonderen Kinder. Schon der erste Teil war sehr faszinierend, der zweite steht diesem in fast nichts nach. Man ist vertraut mit den Charakteren, teilt Freud und Leid, wobei Leid überwiegt und wünscht sich nichts sehnlicher für die Truppe, als Ruhe und Frieden. Doch bis dahin ist es ein langer Weg, den sie nur gemeinsam als Gruppe bestreiten können. Auf ihrem Weg nach London treffen Jakob und seine Freunde jede Menge neuer Leute. Die meisten sind ihnen wohlgesinnt, doch manche wollen auch ihren Tod. Und so müssen alle abwiegen, wem sie trauen können und wem nicht. Es kommen einige Wendungen auf die Leser zu und mit der Fantasie des Autors ergibt dies eine wunderschöne Geschichte um Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Trotz weniger Höhepunkte schafft der Autor es, die Spannung bis zum Ende zu halten und spinnt dann am Ende noch einen Cliffhanger mit ein, der einem nichts sehnlicher wünschen lässt, als den nächsten Band zu lesen. Ich freue mich auf alle Fälle auf ein Wiederlesen mit Jakob und den besonderen Kindern Emma, Bronwyn, Enoch, Millard und den anderen. Alle haben eine besondere Begabung, die mehr oder weniger nützlich ist. Aber alle sind mir ans Herz gewachsen, so auch die neu hinzugekommenen Freunde der Truppe, die durch ihre Gabe einen wertvollen Gewinn darstellen. Das Buch macht stellenweise etwas traurig, gerade wenn man einiges über das kriegsgebeutelte London im Jahr 1940 erfährt bzw. was die Macht der Liebe doch für eine Kraft hat, bestimmte Entscheidungen zu treffen, ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Diese Geschichte nun auch in Comic-Fassung vorliegen zu haben, ist dann natürlich nochmal ein weiteres Highlight. Die Zeichnungen, hart und mit eher gedeckten Farben, spiegeln genau das wieder, was die Geschichte aussagen soll. Gerade die Schrecken des Zweiten Weltkrieges kommen voll zur Geltung. Fazit: Ich warte dann mal sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

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Alina soll die nächsten sechs Monate auf dem Internat Hoge Zand auf der Ostseeinsel Griffiun verbringen, da ihr Vater geschäftlich nach Amerika muss. Kaum dort angekommen, lernt sie die Lonelies kennen, eine Gruppe Schüler, die auch die Wochenenden im Internat verbringt und sich zusammengeschlossen hat, um der Einsamkeit vorzubeugen. Alina hatte sich eigentlich fest vorgenommen, sich nicht wohlzufühlen, die nächsten Monate hinter sich zu bringen und dann wieder zurück nach Berlin zu ihrem Freund Lukas zu können. Doch je mehr Zeit sie auf der Insel verbringt, umso geheimnisvoller erscheint ihr alles. Warum darf sie nicht in das angrenzende Naturschutzgebiet? Und wer ist das Mädchen mit der seltsamen Ausrüstung, das Alina getroffen hat? Und warum erscheint an der Nordküste ein schwarzes Schiff und verschwindet auf unheimliche Weise wieder? Alina weiß genau, dass sie den Hinweisen nachgehen muss, denn sie hat das unbestimmte Gefühl, dass alles mit ihr zu tun hat. Aufgrund des Klappentextes hätte ich jetzt wahrscheinlich nicht nach dem Buch gegriffen, aufgrund des Covers jedoch schon. Es fällt gleich ins Auge. Das samtige Schwarz harmoniert wunderbar mit dem in Gold gehaltenen Mädchen. Der Inhalt ist dann doch anders, als ich erwartet habe. Zwar weiß man aufgrund des Klappentextes, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, doch dass es auch genau in Jugendstil geschrieben ist, hat mich dann sehr überrascht. Umgangssprache, jugendliche Gedankensprünge und ab und zu ein paar Tagebucheinträge geben der Geschichte nochmals einen sehr jugendlichen Kick. Ich hatte das Buch aufgrund des Schreibstiles innerhalb kürzester Zeit gelesen. Es macht Spaß, sich durch die Geschichte zu bewegen, denn Alina und ihre Freunde sind so unglaublich ungewöhnlich, dass man einfach weiterlesen muss, um ja nichts zu verpassen. Ständig passiert etwas neues, ständig werden neue Geheimnisse aufgedeckt und ständig überraschen alle mit Dingen, die man ihnen gar nicht zugetraut hätte. Allen voran ist es Alina, um die sich die Geschichte ja dreht. Sie erzählt in Ich-Form davon, warum sie in das Internat geht und welche bewegende Vergangenheit sie hat. Diese Vergangenheit wird immer wieder in Rückblicken dargeboten oder in kurzen Hinweisen in ihren Tagebucheinträgen eingeflochten. Nach und nach ergibt sich somit ein Bild, das unendlich traurig ist. Alina hat schreckliches durchgemacht und sucht auch heute noch nach Antworten auf die vielen Fragen, die sich aus der Vergangenheit aufgestaut haben. Ihre Mitstreiter, eine kleine Gruppe namens Lonelies besteht aus Lexi, Nian, Gigi und Mareike-Helene (ich feiere das Autorenduo jetzt noch für die tolle Namenswahl). Die Lonelies verbringen auch die Wochenenden im Internat und fahren eigentlich nur in den Ferien nach Hause. Dies hat sie zusammengeschweißt. Sie sind eine tolle Truppe von Losern , zumindest stellen sie sich so dar. In Wirklichkeit sind sie jedoch die tapfersten Freunde, die sich Alina vorstellen kann. Am Anfang vergeht Alina noch in Selbstmitleid, weil sie nun sechs Monate auf einer einsamen Insel hoch im Norden verbringen muss. Ohne ihre beste Freundin Pinar und ohne ihren Freund Lukas. Als sie dann jedoch eine mysteriöse Entdeckung macht, wird es interessant. Die Recherche dazu erweist sich jedoch als schwierig und so ist sie auf Hilfe ihrer Freunde angewiesen. Es macht sehr viel Spaß, alle in der Geschichte zu begleiten. Die vielen Eigenarten, Charakterzüge und Überraschungsmomente führen dazu, dass die Geschichte nie langweilig wird. Der Unterhaltungsfaktor bei dem Buch ist sehr hoch. Das Ende war mir dann jedoch etwas zu abgehoben. Ich kann mir nur vorstellen, dass hier auf einen zweiten Teil hingearbeitet wurde. Die Auflösung des Rätsels sowie die Erklärung hat noch nicht mal 25 Seiten eingenommen. Ich habe noch sehr viele Fragen, die nicht beantwortet wurden. Einiges schien auch etwas undurchsichtig. Und auch Alinas Reaktion am Ende war für mich nicht richtig nachvollziehbar. Leider habe ich aber nun erfahren, dass kein zweiter Teil geplant ist (obwohl ich hier die Hoffnung nicht aufgeben werde), und deswegen ein paar Fragen offen bleiben, damit die Phantasie der Leser auch nach dem Buch noch etwas zu tun hat und sich selbst vorstellen kann, wie die Charaktere sich weiterentwickeln. Ein Teil des Autorenduos hat mir jedoch ein paar Fragen zwar beantworten können, insoweit hatte ich dann auch ein besseres Verständnis für die Entscheidung, das Buch etwas offen enden zu lassen. Hierfür sage ich nochmals herzlichen Dank für die schöne Korrespondenz. Das Autorenduo hat einen wunderschönen Debüt-Roman geschaffen, der mit Witz und Unterhaltung punkten kann. Fazit: Der Schein trügt nicht.

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Vor vierzig Jahren veränderte das Wild Cards-Virus die Menschheit. Joker und Asse wurden erschaffen, viele Menschen starben. Doch alle haben gelernt, mit dem Virus zu leben. Grund genug, ein Jubiläum nun zu feiern. In Manhattan steigt die größte Party seit langem. Der Astronom jedoch nutzt diese Gelegenheit, um seine Pläne weiter zu verfolgen. Seine Rache soll jeden treffen und sie ist groß. Seine Widersacher sollen merken, wer die Welt beherrschen wird. Mit der Reihe Wild Cards ist es bei mir so ein Auf und Ab. Als ich den ersten Band gelesen habe, war ich total begeistert, das nächste Buch war so lala. Danach war es mal mehr, mal weniger Begeisterung für die Reihe. Und nun habe ich mich eigentlich auf den nächsten Teil gefreut. Doch ich wurde mehr als enttäuscht. Schon nach den ersten 50 Seiten hatte ich das Gefühl, dass ich mich durch die Geschichte quälen werde, was dann letztendlich auch der Fall war. Manche Szenen habe ich eher überflogen, denn gelesen. Sex und Drogen waren allgegenwärtig, was mich persönlich sehr gestört hat. Die Spannung hat auch nach 200 Seiten noch nicht richtig greifen können. Irgendwie fand ich, dass die Luft raus war. Die Charaktere konnten mich diesmal nicht begeistern, die Story war flach und die Ausführung war auch nicht überzeugend. Viele neue Charaktere tauchen auf, von denen man nicht genau weiß, was ihre Fähigkeit ist bzw. warum sie überhaupt mit von der Partie sind. Vieles erscheint oberflächlich und als Lückenfüller gedacht. Es gibt unzählige Handlungsstränge, die auch noch sehr oft wechseln. Ich hatte Mühe, allem zu folgen und habe auch ab und zu was verwechselt. Außerdem erscheinen manche Szenen in meinen Augen nicht sinnvoll. Weiter zieht sich auch vieles in die Länge, weil unnötige Informationen erzählt werden. Die einzelnen Kapitel sind in Stunden aufgeteilt. Wir beginnen im ersten Kapitel mi 6 Uhr morgens und enden am nächsten Tag um 6 Uhr morgens. In jedem Kapitel wird erzählt, was die einzelnen Charaktere erleben. Leider konnte mich dies alles nicht überzeugen. Für mich habe ich aber aufgrund der nun vielen schlechteren Bände der Reihe entschieden, die Reihe nun nicht mehr weiterzuverfolgen. Fazit: Leider passen die Reihe und ich nicht mehr zueinander.

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Frank hat einen Plattenladen. Und jede Menge gute Ratschläge für seine Kunden. Außerdem hat er das Talent, zu erkennen, wer welche Musik braucht. Es ist seine Leidenschaft, sich mit Musik auseinanderzusetzen. Und natürlich mit Schallplatten. Doch nun bleiben seine Kunden aus, denn die CD ist auf dem Vormarsch und ersetzt langsam aber sicher die gute, solide Schallplatte. Als eines Tages eine fremde Frau im grünen Mantel im Laden auftaucht, ist es um Frank geschehen. Er weiß genau: sie ist die Frau fürs Leben. Doch kurz darauf erfährt er, dass sie verlobt ist. Trotzdem sehen sich die beiden immer wieder durch Zufall. Bis Frank sich fragt, ob es wirklich Zufall ist, der sie zusammenführt. Als die Firma Fort Development langsam alle umliegenden Häuser und Geschäfte aufkauft, um aus der Straße eine schicke Wohngegend zu machen, ignoriert Frank die drohende Gefahr. Bis das Schicksal unbarmherzig zuschlägt. Wir lernen Frank kennen. Er ist 40, wohnt alleine in seinem Häuschen mit Plattenladen und ist eigentlich ein komischer Kauz. Für ihn scheint es nur die Musik zu geben. Musik löst jedes Problem, Musik ist zeitlos, Musik ist das, was man braucht, um wieder glücklich zu werden. Aber gerade weil Frank nicht normal ist, ist er es jedoch für andere. Er ist ein guter Freund, ein guter Zuhörer, er weiß immer, wer welche Musik braucht und ist auch sonst ein gute Seele. Er hilft, wo er kann, sei es, um die Mikrowelle zu reparieren oder jemandem die richtige Platte zu verkaufen. Dies ist sein Leben, welches aber jäh auf den Kopf gestellt wird, als er Ilse Brauchmann kennenlernt. Die deutsche Putzfrau dringt mit dem ersten Blick in sein Herz vor und löst sich nicht mehr von ihm. Dabei ist sie verlobt und damit tabu. Trotzdem genießt Frank jeden Augenblick mit ihr und als ein Zufall es will, dass er ihr Musikstunden geben kann, ist er der glücklichste Mensch der Welt. Frank nimm seine Aufgabe als Musiklehrer sehr ernst, will er doch herausfinden, welche Musik für Ilse die Beste ist. Dabei entwickelt sich zwischen Frank und Ilse eine tiefe Freundschaft und damit auch einige Probleme. Die Geschichte ist eine einzige Liebeserklärung an die Musik. Der Anfang beginnt leise, mit der Vorstellung der ganzen Charaktere und deren Eigenarten. Dazwischen kommt es zu einem lauten Trommelwirbel, als sich die Ereignisse überschlagen, dann wird es wieder ruhig, alle müssen sich finden und am Ende kommt das große Becken, dass mit KRAWUMM zusammengeschlagen wird, um den Abschluss zu markieren. Die Autorin hat ein wahnsinnig gutes Talent dafür, Geschichten zu schreiben, in denen schrullige Charaktere die Hauptrolle spielen. Dabei kommen alle zwar etwas naiv rüber, aber darunter befindet sich im Kern die wahre Größe. Frank zum Beispiel hatte keine schöne Kindheit. Zwar wuchs er mit Musik auf, weil seine Mutter Peg absolut musikverliebt war, doch ansonsten war sie keine gute Mutter. Sie kochte nicht richtig, unternahm nichts mit Frank, hatte wechselnde Liebhaber und führte auch sonst eher ein ich-bezogenes Leben. Nur die Liebe zur Musik gab sie an Frank weiter. Aber auch Franks Umfeld ist einzigartig. Sei es sein Verkaufsassisten Kit, der alles in seiner Umgebung kaputt macht, Maud, die heimlich in Frank verliebt ist, Pater Anthony, der nach einem Absturz durch Frank wieder an Gott glauben konnte oder die Brüder Williams, die als Bestattungsunternehmer eh schon einen unheimlichen Job haben. Oder die Bedienung in dem kleinen Café, die schon früh wusste, was genau so abgeht. Und Ilse, die sich mit etwas Geheimnisvollen umgibt und so alle zum Rätseln bringt. Ich liebe jeden einzelnen Charakter. Und jeder einzelne hat es verdient, in dem Buch eine Rolle zu spielen. Außerdem ist es ein Plädoyer für Schallplatten, die ja heute wieder absolut in sind. Das Leben ist scheiße, aber es passt in eine Sonate! - So bringt es Franks Mutter Peg auf den Punkt. Dieser Satz hat sich in mein Gehirn gebrannt, denn er passt wie die Faust aufs Auge. Wie schon in Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry oder Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry habe ich mich fallen lassen und die Geschichte auf jeder einzelnen Seite genossen. Fazit: Die unvergleichliche Art der Autorin hat auch dieses Buch wieder zu einer unvergesslichen Geschichte gemacht.

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Die Plage der Geister spitzt sich immer mehr zu. London wird überschwemmt. Und die große Agentur Fittes schließt immer mehr kleinere Agenturen oder kauft diese auf. Lockwood & Co. sind sich einig: da ist eindeutig was faul. Und der Geisterschädel, der sich im Besitz der Agentur Lockwood befindet, hatte ja angedeutet, dass Penelope Fittes etwas Schlimmes im Schilde führt. Und so machen sich Lockwood, Lucy, George, Holly und Quill an die Recherche und kommen dabei der Agentur Fittes zu oft in die Quere. Eine streitige Auseinandersetzung scheint unaufhaltsam und so hat Lockwood eine gewagte Idee, um endlich wieder Frieden ins gebeutelte London zu bringen. Die Reihe rund um die Geisterjäger Lockwood, Lucy und George hat mich schwer begeistern können. Der nun abschließende fünfte Teil der Reihe hat nochmal so richtig gezeigt, was in den Agenten steckt. Mit viel Sarkasmus, Charme und einer gehörigen Portion Mut haben alle bewiesen, dass sie würdig genug sind, um es mit den ganz Großen aufzunehmen. Die Jagd nach dem wahren Schuldigen führt die Agenten diesmal in einen Teil von London, den man sich nicht mal im Traum vorstellen möchte. Doch ist dieser Teil ebenso wichtig und unentbehrlich. Ohne diesen würde alles zusammenbrechen und ganz London überrannt werden. Der Zusammenhalt von Lockwood und seinen Kollegen ist beispielhaft. Alle können sich blind vertrauen und stets aufeinander bauen. Sei es bei der Geisterjagd, sei es beim Lösen schwieriger Rätsel oder einfach nur beim Zuhören von Problemen, die alleine nicht bewältigt werden können. Die Geisterjagd steht eindeutig im Vordergrund, auch die Suche nach dem wahren Schuldigen für die ganze Epidemie, doch der Autor lässt auch die leisen Untertöne nicht aus. So sind es Lockwood und Lucy, die sich sehr weiterentwickeln und endlich Gefühle zeigen, die eigentlich schon zu lange aufgestaut werden. Beide zeigen, was sie bewegt, was sie sorgt und ängstigt. Es gab einige Moment, in denen ich die Luft anhalten musste, weil Dinge passieren, die ich mir einfach nicht vorstellen konnte. Der Autor bringt überraschende Wendungen ein und sorgt damit für Spannung. Mehrmals habe ich mich unheimlich gefreut, mehrmals war ich traurig und habe auch mal ein paar Tränen vergossen. Auch wenn dies der letzte Teil der Reihe ist, hoffe ich doch, dass der Autor sich entschließt, die Reihe fortzuführen, denn mit vielen Andeutungen hat er einiges der Fantasie der Leser überlassen. Mehrere Fragen wurden nicht (richtig oder nur andeutungsweise) beantwortet, hier muss man sich überlegen, wie es denn wohl weitergehen könnte. Der Autor hat sich sozusagen eine Hintertür offen gelassen. Der flüssige Schreibstil des Autors hat dazu geführt, dass ich nicht vom Buch ablassen konnte. Jede freie Minute habe ich damit verbracht, mich mit Lockwood & Co. durch London zu bewegen, Geister zu jagen, Recherchen durchzuführen und Toast zu essen und Tee zu trinken (was die Protagonisten sehr oft tun - London eben!). Gerne wäre ich länger dort geblieben, gerne hätte ich mehr Geister gejagt und mit Lockwood, Lucy, George, Holly und Quills fechten geübt. Aber alles Gute hat auch mal ein Ende. Ich hoffe nur, nicht für immer. Fazit: Eine Reihe, die sich mit jedem Band mehr in mein Herz geschlichen hat.

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Harry Dresden hat noch mit den Nachwirkungen seines vorherigen Falles zu kämpfen, wird aber schon in den nächsten reingezogen. Ein Mord hält die Polizei von Chicago in Atem. Als Harry das Mordopfer sieht, weiß er gleich, was dafür verantwortlich ist: ein Werwolf. Kurz darauf hat es Harry jedoch mit einem ganzen Rudel davon zu tun. Kann er herausfinden, welcher Werwolf dafür verantwortlich ist? Und der Gangsterboss Gentleman Johnny Marcone mischt auch wieder mit und unterbreitet Harry ein Angebot. Harry weiß jedoch, dass Marcone ebenfalls in dem Werwolf-Fall mitmischt und muss nun abwägen, wem er noch trauen kann. Der zweite Teil um den Privatdetektiv und Magier Harry Dresden konnte mich diesmal nicht so begeistern, was aber nicht am Schreibstil und der Spannung lag, sondern an dem Thema Werwolf an sich. Wölfe sind zwar in der Realität sehr faszinierende Tiere, als Gestaltwandler finde ich sie jedoch nicht so prickelnd. Trotzdem war alles sehr packend geschrieben und auch hochinteressant, vor allem, weil sich Harry weiterentwickelt und für sich als Mensch auch einige Schlüsse aus dem Fall zieht. Harry ist gewohnt mutig, magisch und an den richtigen Stellen gerade für die weiblichen Charaktere mysteriös. Er wusste jederzeit, was zu tun ist, aber genauso oft handelt er auch mehr als impulsiv, was nicht nur sein Leben bedroht, sondern auch sein Umfeld. Diesmal muss Harry so einige Verletzung einstecken und es gab Momente, in denen ich dachte: Jetzt ist es aus! Doch aufgrund guter Freunde, glücklicher Fügungen und gut getimter Finten kam es zur Rettung. Der Schreibstil konnte mich fesseln, bei Kämpfen schweifte ich jedoch oft ab, was jedoch an den Werwölfen lag. Neben Harry tauchen noch diverse andere Charaktere auf, die zur Geschichte eine Menge beizutragen hatten: Die Polizistin Murphy, die als Leiterin der Sonderermittlungseinheit beim Police Department von Chicago eh schon einen schweren Job zu stemmen hat, ist nicht gut auf Harry zu sprechen, obwohl er schon einiges für die Polizei tun konnte. Eigentlich will sie ihn hinter Gittern sehe, doch scheint sie sich sehr unsicher, weil sie unterbewusst weiß, dass es nicht nur Gut und Böse auf der Welt gibt und Harry einer der wenigen ist, der dies unterscheiden kann. Susan, ein Journalistin, hat nicht nur berufliches Interesse an dem charismatischen Magier und lässt ihn dies auch wissen. Harry kommt so mehr als einmal in eine Zwickmühle, lässt Susan aber nicht so recht an sich heran, weil er aufgrund seiner Fähigkeit als Magier und seiner mehr als grenzwertigen Ermittlungen die Gefahr förmlich anzieht. Er möchte nicht, dass jemand verletzt wird. Deshalb arbeitet er lieber alleine. Die Wölfin Tera kennt so gar keine Tabus. Ihr Mut ist unerschütterlich. Und sie zeigt große Gefühle für ihre Schützlinge. Sie wird Harry eine große Hilfe, obwohl er auch mehr als einmal zweifelt, ob er ihr trauen kann. Ich hatte das Gefühl, dass die Magie diesmal eher im Hintergrund stand, gerade was Harry anbetraf. Diesmal musste viel geredet und zugehört werden. Dies zeigte aber auch, dass Harrys impulsive Art dazu führt, dass er zu sehr genialen Einfällen neigt. Auch wenn Harry manchmal sehr kühl wirkte - zumindest nach außen hin- und auch gerne zu eher sarkastische Bemerkung neigt, ist er ein herzensguter Kerl und macht sich um sein Umfeld sehr große Sorgen. Er gibt alles, wenn es darum geht zu verteidigen, was er mag und liebt. Ich bin gespant, wie sich nun alles weiterentwickelt und ob alle aus der neu arrangierten Situation ihre Vorteile ziehen können bzw. sich auch einbringen. Fazit: Von der Thematik nicht so meins, vom Zwischenmenschlichen her sehr gelungen.

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Lucy hat bei Lockwood & Co. gekündigt und schlägt sich als freie Mitarbeiterin durch. Nach mehreren Aufträgen, die sie zusammen mit anderen Agenturen ausführt, kommt sie durch Zufall wieder mit ihren alten Kollegen zusammen, um einen besonders schwierigen Fall zu lösen. Kurz darauf finden sich Lockwood, Lucy, George und Holly, zusammen mit dem ehemaligen Mitarbeiter der Agentur Rotwell, Quill Kips in einem kleinen Dorf wieder, das von Geistern geradezu überschwemmt ist. Den dort treibt das Flammende Phantom sein Unwesen und stürzt alle in Angst und Schrecken. Lucy, Lockwood und die anderen kommen dabei aber noch einer weiteren Ungeheuerlichkeit auf die Spur, die das gesamte Geistesjäger-Wesen Londons auf den Kopf stellt. Der vierte Teil der Lockwood-Reihe ließ mir kaum Zeit, ihn aus der Hand zu legen. Denn die spannenden Fälle, die Lucy und ihre Freunde bestreiten müssen, halten einem bei guter Laune und nach jedem gelösten Fall gibt es ein kleines Puzzleteil als Belohnung. Diese Teile setzen sich nach und nach zusammen und führen zur einer Erkenntnis, die alle erschüttert. Lucy, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, hat schwer mit sich zu kämpfen. Einerseits vermisste sie Anthony, George und Holly sowie die Zusammenarbeit mit ihnen, auf der anderen Seite möchte sie aber auch Lockwood nicht in Gefahr bringen. Denn die Prophezeiung, die ihr in Band 3 gemacht wurde, geht ihr nicht aus dem Kopf. Als jedoch Lucy zusammen mit den anderen an einem Fall arbeitet, merkt sie, dass sie wieder komplett ist und sucht unterbewusst einen Weg, um wieder ins Team aufgenommen zu werden. Erst scheinen alle Vorkommnisse nichts miteinander zu tun zu haben, doch nach und nach kommt so einiges ans Licht. Unvorstellbares ereignet sich und dies auch noch direkt vor der Nase der Bürger von London. Der Autor hat sich nochmals so richtig ins Zeug gelegt und einen spannenden vierten Teil der Reihe abgeliefert. Alle Charaktere haben sich enorm weiterentwickelt und es ergeben sich auch ungewöhnliche Zusammenschlüsse, die man sich gar nicht vorstellen konnte. Lucy vor allem macht sich sehr viele Gedanken, wie es zukünftig weitergehen soll. Da ihre Gabe, Geister zu hören und auch mit ihnen zu sprechen, sehr selten ist, ist sie natürlich auch bei den anderen Agenturen sehr gefragt und ihre Mitarbeit wird auch gebraucht. Sie wird nur nicht geschätzt, weil ihr aufmüpfige Art bei den Erwachsenen verurteilt wird. Ihr scharfer Verstand, der Mut und die Sorge werden dabei gerne übersehen. Die Verschwörungen nehmen kein Ende und am Schluss gibt es nochmal eine große Überraschung, so dass man direkt nach dem fünften Teil greifen möchte. Der Erzählstil ist packend, lässt an den richtigen Stellen den nötigen Freiraum für die eigene Phantasie, gibt genug Stoff für das Kopfkino und ist vor allem eins: schauderhaft spannend. Diesmal gibt es einige Szenen, die etwas blutiger und brutaler waren, als bei den vorherigen Bänden. Aber es geht ja auch um die Geisterjagd. Die zwischenmenschlichen Beziehungen drängen sich jedoch nun auch in den Vordergrund, was aber der Geschichte sehr zuträglich ist. Man merkt, dass die Protagonisten erwachsen werden und der jugendliche Leichtsinn ist nun fast vollständig abhanden gekommen. Durch dieses frühe Erwachsenwerden, weil eben nur Jugendliche Geister sehen und dadurch die Bedrohung abwenden können, führt dazu, dass die Vernunft Oberhand gewinnt. Insoweit bleibt wirklich nur abzuwarten, was der Autor sich für den fünften Teil aufgehoben hat. Fazit: Hier sind es nicht nur die echten Geister, sondern auch die im Kopf, mit denen alle zu kämpfen haben.

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