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Alle Rezensionen von meggie

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Wer kennt sie nicht? Die übergewichtige Hartz-IV-Empfängerin aus Marzahn, die am liebsten pinkne Jogginganzüge trägt und mit der typischen Berliner Schnauze ihre Lebensweisheiten erzählt. Genau als das wurde Ilka Bessin auch abgestempelt. Und dies machte ihr über zehn Jahre zu schaffen. Zeit, etwas daran zu ändern. Wie Ilka dies geschafft hat, erzählt sie in ihrem Buch Abgeschminkt . Sie beginnt am Anfang, ihrer Kindheit. Diese war nicht einfach, aber das lag an der Erziehung, ihrer stämmigen Figur und ihrem rebellischen Wesen. Ich muss zugeben, dass ich mir die Figur Cindy auch gerne angesehen habe und nicht die Person, die dahintersteckt. Ilka Bessin ist eine Frau, die mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat, die sich selbst erst finden musste, die sich immer wieder mit falschen zusammentat und auch ständig mit Selbstzweifeln behaftet ist. Wir begleiten Ilka von ihrer Schulzeit über die Jobsuche bis hin in die Arbeitslosigkeit. Sie erzählt von ihrer Idee von dreieckigen Kühlschränken, Domina-Gesprächen und AIDA-Kreuzfahrten. Die Kultfigur Cindy entstand am Küchentisch und die große rosa Blume begleitet Ilka auch heute noch in ihrem Auto. Der Abschied von der Bühne war für Ilka nicht leicht, umso leichter fühlte sie sich jedoch, als es endlich getan war. Heute konzentriert sie sich auf sich selbst, auf ihre Modekollektion und auf die neue Tour, die 2019 ansteht. Jedoch nicht als Cindy, sondern als Ilka. Ein neues Konzept, ein neues Leben, eine neue Show. Ich persönlich finde Ilkas Geschichte sehr interessant und ein gutes Beispiel dafür, wie der Erfolg einem zu einem Höhenflug treiben kann, aus dem man nicht so schnell wieder runterkommt. Fazit: Das Leben ist schön - von einfach war nie die Rede.

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Friends - eine meiner absoluten Lieblingsserien. Ich weiß nicht, wie oft ich die sechs Freunde auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden begleitet habe. Und ich weiß genau, dass ich sie noch viele Male begleiten werde. Dieses Fanbuch kam für mich nun genau richtig, um mich mal mit den Geschehnissen hinter den Kulissen zu beschäftigen und die Macher sowie Serienstars näher kennenzulernen. Die Autorin ist ebenfalls ein großer Fan der Serie und hat sich mit diesem Buch einen kleinen Traum erfüllt. Durch Recherche, Interviews und Auswertung diversen Filmmaterials hat sie so einige Informationen zusammengetragen und erklärt, wie die Serie zu dem geworden ist, was sie heute ist. Wir beginnen mit den beiden kreativen Köpfen, die die Idee für die Serie entwickelt haben (Marta Kauffman und David Crane), die Suche nach den Hauptdarstellern, die Entwicklung der Serie und der Rollen und enden bei der zehnten und letzten Staffel sowie den evtl. Verhandlungen für eine Weiterführung, die allerdings nie zustande kommen wird. Der Einblick hinter die Kulissen war für mich persönlich sehr interessant. Gerade die Suche nach den Hauptdarstellern und deren persönliche Entwicklung. Am Anfang kannten sich Jennifer Aniston, Courtney Cox, Lisa Kudrow, David Schwimmer, Matt LeBlanc und Matthew Perry nicht, aber sie entwickelten während den Dreharbeiten eine genauso innige Freundschaft, wie sie in der Serie dargestellt wird. Diese Freundschaft hat sich bis heute gehalten. Außerdem beleuchtet die Autorin den Einfluss der Serie auf das Publikum. So wurde Jennifer Anistons Haarstyle zu einer eigenen Frisur (The Rachel), es schossen Cafés im Stil des Central Perk (dem Café der Serie) aus dem Boden und auch Modelabels nahmen sich der Kleidung aus der Serie an. Die Darsteller selbst hatten genauso wenig mit dem Erfolg gerechnet, wie die Macher der Serie. Der Weg dorthin war auch nicht leicht, aber mit den Ideen der Drehbuchautoren und dem Talent der Schauspieler schon ein Weg mit wenigen Steinen. Friends ist eine Serie, die nie aus der Mode geraten wird. Dies zeigen allein schon die Einschaltquoten. Denn die Wiederholungen heute schaffen es teilweise, mehr Zuschauer zu erreichen, als bei der erstmaligen Ausstrahlung. Fazit: Ein toller Einblick hinter die Kulissen.

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Ägyptische Götter geraten in Vergessenheit, wandeln unter uns Menschen und planen Intrigen und Verschwörungen. Zumindest meinen dies 11 Autoren, die in ihren Kurzgeschichten von diesen und mehr Themen berichten. Udo Brückmann, Jessica Iser, Corinna Schattauer, Marcus Rauchfuß, Axel Pirker, Melanie Vogltanz, Martin Rüsch, Caroline Strack, Markus Cremer, Jenny Wood und Tino Falke haben sich dem Thema ägyptische Götter angenommen und jeweils eine Kurzgeschichte verfasst. Daniel Müller jedoch gibt uns eine Anleitung zur Götterbändigung und Akram El-Bahay schrieb das Vorwort zu der Anthologie. Götter wandeln mitten unter uns. Manche versuchen sich anzupassen, manche die Weltherrschaft an sich zu reißen. Von den elf Geschichten, die mir ausgesprochen gut gefallen haben, sind es aber zwei, die ich besonders hervorheben möchte. Der größte Tempel der Geschichte von Marcus Rauchfuß besticht durch den Einfallsreichtum. Wir lernen den Gott Thot kennen, der zusammen mit der Göttin Ma¿at und deren Schwester, der Göttin Bastet in einer Wohnung lebt. Er ist total begeistert vom Internet und verbringt teilweise Monate am Stück darin, um seinen Wissensdurst zu stillen. Er gilt als der Erfinder der Emojis, die er deswegen in Umlauf brachte, um damit den Hieroglyphen zu huldigen. So kommt er mit vielen Prominenten in Kontakt und verbreitet seine Erfindung immer weiter. Doch er hat nicht mit seiner Schwägerin Bastet gerechnet, die mit ihrer Katzengestalt und viel Grips ebenfalls eine gute Idee hat, um das Internet zu erobern: eben Katzen. Die Geschichte ist superlustig, strotzt vor Einfällen und auch der Schreibstil macht es unmöglich, von der Story abzulassen. Ich fand die Idee einfach genial und sehe Emojis und Katzenvideos nun mit völlig anderen Augen. Die zweite Geschichte stammt von Markus Cremer und heißt The Crocodile Splash Toilete Company . Schon der Titel ist abgefahren. Es geht um die Göttin Toeris, die mit einem Krokodilkörper ausgestattet ist. Sie lebt unter den Menschen und täuscht durch Magie eine eher mollige Gestalt vor. Probleme hat sie allerdings, einen Lebensgefährten zu finden. Als Horus sie bittet, ihr zu helfen, seinen Sohn Suchos zu finden, willigt sie ein und erlebt eine wundervolle Überraschung. Auch hier besticht der Witz und die Idee. Mir hat Toeris besonders gut gefallen, da sie eine ruhige, besonnene Art hat, eigentlich eher schüchtern wirkt und trotzdem die Heldin der Story ist. Aber auch die anderen Geschichten sind geniale Ideen, wie man die Götter in den heutigen Alltag einbaut. Dabei sind manche sehr böse, manche sehr gut, manche wissen nicht, wo sie stehen, aber bei allen ist eins gleich: Sie wollen wieder die Macht haben, die sie früher besaßen. Was sie mit dieser Macht anstellen, bleibt jedem selbst überlassen. Das Rahmenprogramm ist ebenfalls sehr genial gestaltet. Im Vorwort schreibt Akram El-Bahay über das Alte Ägypten, im Epilog gibt sich Katharina Fiona Bode die Ehre. Und eine Anleitung zur Götterbewältigung von Daniel Müller gibt Aufschluss darüber, wie man sich Göttern gegenüber zu verhalten hat. Die Anthologie ist ein gelungener Mix aus spannenden, witzigen und ernsten Geschichten. Eine tolle Unterhaltung für kalte (oder warme) Abende zu Hause auf dem Sofa. Fazit: Das Alte Ägypten in neuem Gewand.

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Rheinbach, 1673: Madlen und Peter scheinen füreinander bestimmt und endlich hat Peter offiziell um Madlens Hand angehalten. Doch dann taucht der vor fünf Jahren geflüchtete Lucas Cuchenheim wieder in Rheinbach auf. Und bringt Madlens Gefühle durcheinander. Doch Lucas ist nicht wegen Madlen zurückgekommen, denn der Krieg steht unmittelbar vor Rheinbachs Toren. Und ein Verräter ist in der Stadt, der den Holländern gerade diese Tore öffnen wird. Ein neuer historischer Roman aus der Feder der Autorin und ich bin wieder begeistert, mit welch Leichtigkeit man durch die Geschichte geführt wird. Madlen Thynen ist die Tochter eines Tuchhändlers. Sie ist schlau, tüchtig und gewissenhaft. So ist es für alle selbstverständlich, dass sie Peter von Wendt heiraten wird. Die beiden sind ein wunderschönes Paar, doch Madlen ist sich nicht ganz sicher, ob sie wirklich Liebe für Peter empfindet oder eher doch so etwas wie einen Bruder in ihm sieht. So zwingt sich Madlen dazu, Peter zu lieben und vergisst dabei ihre wahren Gefühle. Als plötzlich Lucas wieder nach Rheinbach kommt, ist Madlens Gefühlswelt so richtig durcheinander. Und Lucas, der eigentlich nur einen Verräter entlarven möchte, weiß selbst nicht mehr, was nichtig und was falsch ist. Denn einerseits empfindet er so viel für Madlen, andererseits weiß er, dass sie verlobt ist. Und dann herrscht auch noch Krieg, der mit großen Schritten auf Rheinbach zusteuert. Madlen ist eine sehr sympathische junge Frau, die jedoch nicht immer das sagt, was sie denkt. Nur in manchen Situationen - gerade wenn sie mit Lucas zusammen ist - gibt sie wahre Gedanken preis und wird, zum Glück, von Lucas auch dazu gedrängt, zu sagen, was sie denkt. So kommt es zu manchen Szenen, bei denen ich sehr schmunzeln musste, weil Lucas und Madlen so ein tolles Konversations Paar abgeben. Beide sind nicht auf den Mund gefallen und so ergeben sich herrliche Dialoge. Anders war es, wenn Peter und Madlen miteinander sprachen. Madlen redete dabei Peter nach dem Mund und gab damit die perfekte, anständige Frau ab. Etwas, dass aber gar nicht zu Madlen passt. Die Dreiecksbeziehung allerdings wurde mir dann doch etwas zu sanft abgehandelt. Es gab keinen großen Streit, keine Ausflüche und auch sonst ging mir alles etwas zu glatt. Ein paar mehr Schwierigkeiten hätte ich mir schon gewünscht. Auch dem Krieg wurde wenig Platz eingeräumt und teilweise konnte ich gar nicht glauben, dass Kriegszeiten herrschen, weil es an nichts mangelte. Als dann die Soldaten vor der Stadt standen, hatte ich das Gefühl, dass alle etwas überrascht waren, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Aber dies macht die wunderschöne Geschichte um Madlen, Lucas und Peter wieder wett. Man möchte eigentlich immer nur weiterlesen. Sehr schön fand ich auch, dass zu Anfang Personen aus Der Hexenschöffe , einem weiteren Buch der Autorin, erwähnt werden. So ergibt sich ein Bezug zu anderen historischen Begebenheiten, die in Rheinbach stattgefunden haben. Außerdem muss ich das Cover noch sehr loben. Es gefällt mir ausgesprochen gut, weil es durch die gedeckten Farben auch wunderbar zur Geschichte selbst passt. Fazit: Eine Geschichte voller Entscheidungen.

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Robin und Marian leben nun in der Gascogne und verwalten das Gut Lisse. Eine weitere Aufgabe ist die Erziehung von Fulke, den sie als ihren Sohn ansehen, obwohl er von Richard Löwenherz gezeugt wurde. Doch ein Angriff auf Fulkes Leben ändert rapide alles. Robin und Fulke ziehen in einen erneuten Kreuzzug, der erfolgreich abgeschlossen werden kann. Robin aber zieht es zurück nach England, obwohl er dort noch von dem grausamen König John gesucht wird. Das Risiko geht Robin jedoch ein. Nicht ahnend, dass er damit das Schicksal Englands besiegelt. Auch der dritte Teil um Robin Hood, seine Frau Marian und deren Freunde sowie den Kampf um die Herrschaft über England verspricht so einige spannende Szenen, Überraschungen und Wendungen. Robins Weg ist nicht einfach. Die schwierigen und gefährlichen Momente überwiegen, es gibt nur wenig Ruhiges aus seinem Leben zu berichten. Auch wenn Robin von Loxley als Earl von Huntingdon ein eher adliges Leben führen könnte, schlägt seine wahre Natur immer wieder durch. Wegelagerer, Räuber und Rächer der Armen, seine Ideen sind gefürchtet und geliebt gleichermaßen. Die Feindschaft mit König John nimmt einen großen Teil des Buches ein. Und sie geht in die finale Runde. Ein verbitterter Kampf auf Leben und Tod beginnt. Doch Robin stehen wieder viele Freunde und Verbündete zur Seite. Er merkt teilweise gar nicht, wie sehr er geschätzt und geliebt wird. Und so begibt er sich auf so manches Himmelfahrtskommando, alleine und ohne Rat seiner Freunde. Der Schreibstil des Autors wirkt manchmal sehr nüchtern, gerade wenn es um historische Fakten geht. An anderen Stellen jedoch muss man den Atem anhalten, weil man es vor Spannung nicht mehr aushält. Oder man wischt sich verstohlen Tränen aus den Augenwinkeln, gerade dann, wenn es um Robin und Marian geht. Freude und Trauer liegen genauso nah beieinander wie Angst und Vertrauen. Dies sind nur einige Emotionen, die beim Lesen der Geschichte hochkommen. Robins Geschichte ist bewegend und ich musste mir öfter vor Augen führen, dass sie eigentlich gänzlich erfunden ist. Denn bis heute ist es nicht erwiesen, dass es die Gestalt Robin Hood überhaupt gegeben hat. Und doch hat der Autor mit den wenigen historischen Fakten fünf Bände füllen können. Die letzten beiden liegen noch vor mir. Ich hoffe, dass es in den weiteren Bänden genauso spannend und bewegend weitergeht, denn Robins Geschichte und die seiner Familie ist noch lange nicht fertig erzählt. Fazit: Robins Kampf erreicht seinen Höhepunkt.

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3 Personen - 3 unterschiedliche Schicksale - und doch verbindet alle drei das Gleiche. 1852: William ist schwermütig und verbringt seine Tage grübelnd im Bett. Er kann sich zu nichts aufraffen, sein Saatgutladen bliebt vorerst geschlossen, seine Familie nagt am Hungertuch. Bis er plötzlich durch ein Buch eine Eingebung hat und mit einer neuen Idee an den Bau eines Bienenstockes geht. Doch bald merkt er, dass seine Familie schon zu arg belastet ist. 2007: George kämpft um die Existenz seiner Bienenfarm. Der Schwund der Bienen und die Erkenntnis, dass sein Sohn Tom doch nicht die Farm übernehmen wird, belasten ihn sehr. 2098: Tao arbeitet als Bestäuberin, da die Insekten verschwunden sind.. Im Grunde will sie nur eine bessere Zukunft für ihren Sohn Wei-Wen. Ein Unfall stellt jedoch ihr ganzes Leben auf den Kopf. In drei Handlungssträngen wird die Geschichte der Bienen erzählt, wobei kapitelweise immer in den einzelnen Zeiten gesprungen wird. Abwechselnd lernen wir die drei Protagonisten kennen. Das einzig Gemeinsame, dass diese drei zu verbinden scheint, sind die Bienen. Und doch ist es so viel mehr. Dies kristallisiert sich nach und nach beim Lesen heraus. Dabei erzählt die Autorin mit sehr eindringlichen Worten die Geschichte von William, George und Tao. Ale drei Schicksale gehen einem ans Herz, wobei es Tao wohl am Schwersten trifft. Doch erschütternder ist es wohl, die Geschichte der Bienen zu verfolgen bzw. welche Folgen drohen, wenn diese vollständig verschwinden. Es findet keine Bestäubung mehr statt, so dass keine Früchte wachsen können. Keine Früchte bedeutet, kein Essen für Menschen aber auch keine Futterpflanzen für Tiere. Hungersnöte entstehen, weil nicht genügend Essen vorhanden ist. Geburtenrückgang, weil nicht genug Menschen ernährt werden können. Dies ist nur ein kleiner Einblick in die mögliche Zukunft ohne Insekten. Die Zukunft, von der die Autorin erzählt, ist unvorstellbar grausam. Eine Zukunft, die man seinen Kindern nicht wünscht. Und doch sind wir auf dem besten Weg dorthin. In vielerlei Hinsicht öffnet das Buch die Augen. Als kleines Licht kann man nicht viel machen, doch gemeinsam ist man stark. Die Charaktere sind durchweg sehr sympathisch, wobei ich George am meisten ins Herz geschlossen habe. Seine ruhige Art hat mir sehr gefallen, obwohl er großen Grund hätte, auch mal laut zu werden. Er beißt sich durch und gibt nicht auf. Fazit: Der Auftakt zum Klima Quartett regt zum Nachdenken an.

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Quidditch ist ein sehr altes Spiel und wurde im Laufe der Zeit immer mehr verbessert, bis es letztendlich zu dem Spiel geworden ist, wie es heute gespielt wird. Aber wie kam es dazu? Der Autor des Buches Quidditch im Wandel der Zeiten , Kennilworthy Whisp ist dieser Frage nachgegangen und erklärt genau und interessant, wo Quidditch erfunden wurde und wie es sich eben gewandelt hat. Wo wurde das erste Mal professionell gespielt? Wie oft findet die Weltmeisterschaft statt? Welche Teams gibt es? Wie sind die Regeln? Dies und noch viel mehr wird beschrieben und erklärt. Rufus Beck, der Sprecher dieses Hörbuchs, liest die Geschichte interessant und mit verschiedenen Stimmlagen, wenn er zum Beispiel einen Brief vorliest oder ein Zitat. Geräusche im Hintergrund unterstreichen die jeweiligen Passagen. So hört man vorbeifliegende Besen, ein Knüppel, der auf einen Klatscher trifft oder Schmerzenslaute, wenn der ein Spieler vom Besen stürzt oder von einem Klatscher getroffen wird. Diese Geräusche sind eine tolle Ergänzung. Wer schon immer Fragen zu dem Zauberersport Quidditch hatte, bekommt hier sämtliche Antworten. Das Buch ist eine perfekte Ergänzung zu den Harry Potter-Bänden. Wenn man das passende Buch dazu kauft, tut man auch noch Gutes. Die Einnahmen für das Buch kommen zwei Wohltätigkeitseinrichtungen zu Gute. Comic Relief und die von Joanne K Rowling gegründete Lumos Foundation kümmern sich um notleidende Kinder. Das Hörbuch ist auch edel gestaltet. Von der Haptik her meint man, ein gebundenes Buch in Händen zu halten. Fazit: Eine perfekte Ergänzung.

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Ein Missverständnis führt zum anderen. Durch Zufall landen Allan und Julius mit einem Heißluftballon im Meer und werden von einem nordkoreanischen Schiff gerettet und nach Nordkorea gebracht. Dort wird Allan als Kernwaffenspezialist unentbehrlich und auch noch fälschlicherweise als Schweizer, statt als Schwede gehandelt. Zufällig ist jedoch die schwedische Ministerpräsidentin ebenfalls in Nordkorea und kann Allan und Julius aus dem Land schaffen. Gleichzeitig bekommt President Trump die Mitteilung, dass Schweden und die Schweiz zusammen mit Nordkorea paktieren und mischt sich auch noch in die ganze Angelegenheit ein. Kann Allan einen dritten Weltkrieg verhindern? Der Hundertjährige ist zurück und hat nun eine besondere Mission: die Welt zu retten. Die aber eigentlich nur durch ihn auf einen dritten Weltkrieg zusteuert. Verwickelt sind diesmal Nordkorea, die USA, Schweden und Deutschland. Eine ungewöhnliche Mischung. Aber eben auch ein ungewöhnlicher Plot. Allan Karlson und sein Freund Julius wollen eigentlich nur ihren Lebensabend auf Bali verbringen. Doch durch einen unglücklichen Zufall landen sie erst in Nordkorea. Doch Allan wäre nicht Allan, wenn er nicht eine Lösung parat hätte. Und auch wenn der Zufall eher eine große Rolle spielt, scheint es immer so, als wäre alles von Allan genauso geplant gewesen. Der Autor lässt Allan bei verschiedenen Staatsoberhäupter aufschlagen und sich in politische Begebenheiten einmischen. Kim-Jong-un, Trump, Merkel oder Putin werden muteinbezogen, wobei ich den Eindruck hatte, dass keiner zu tief durch den Kakao gezogen wurde., sondern einfach nur naturgetreu wiedergegeben wurde. Allan und Julius erleben eine aufregende Abenteuerfahrt über die halbe Welt. Allans Atomwaffenkenntnisse sind dabei von Vorteil bzw. führen zu etlichen Verwirrungen. Sein Geschick, seinen Gegenüber durch sein Reden zu verwirren und damit alles in seine Richtung zu lenken, macht einen Großteil seiner liebenswürdigen, schrulligen Art aus. Im Laufe der Geschichte macht sich Allan mehr Feinde als Freunde, doch auf die, die am Ende bei ihm bleiben, kann er sich 100 %ig verlassen, seine Freunde sich jedoch nicht auf ihn, was aber seinem Alter geschuldet ist. Schließlich ist er ja schon Einhundertundeins. Bei einem Interview mit dem Autor auf der Frankfurter Buchmesse erzählte dieser, dass eine Fortsetzung des ersten Teils eigentlich gar nicht geplant war. Doch Allan hätte so sehr im Kopf des Autors herumgespukt, dass dieser irgendwann nachgab und Allans Geschichte aufschrieb. Der 2. Teil ist genauso rasant, chaotisch und liebenswürdig, wie der erste. In meinen Augen sogar besser, weil man eben mit der Art Allans vertraut ist. Aber auch die anderen Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Allans Freund Julius, der jedes Abenteuer mitmacht und immer an der Seite seines Freundes ist, nimmt dabei einen großen Stellenwert ein. Das Ende verspricht alles - oder auch nichts. Ich hoffe natürlich auf eine Fortsetzung, denn Allan ist ja schließlich erst 101. Fazit: Herrlich chaotisch.

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Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine, entgeht Jens Ahrens durch pures Glück der Explosion derselbigen. Doch findet er sich, als er das Bewusstsein erlangt, in einem Keller wieder, gefesselt und unter Drogen gesetzt, zusammen mit anderen gefangenen Männern. Zwar kann er sich befreien, doch brennt nach seiner Flucht das Haus ab. Durch Zufall kommt er nach Egirsholm, wo er bald herausfindet, dass dort ungeklärte Morde stattfinden. Die Toten sind ertrunken, jedoch auf ungewöhnliche Weise. Sie ertrinken in Telefonzellen, auf der Landstraße oder im Wohnzimmer ihres Hauses. Schnell stößt er auf einen Zusammenhang zwischen seiner Gefangennahme und den Toten. Zusammen mit der Polizistin Meike geht er den Ursachen auf den Grund und stößt dabei auf ein gut gehütetes Geheimnis, das so alt ist, wie das Meer. Mit Dark Wood hat mich der Autor schon fesseln können. Nun habe ich mir einen weiteren Thriller herausgesucht. Aquarius führt uns ans Meer, genauer gesagt an die Nordsee. Geheimnisvoll und wild, genau richtig für eine Geschichte mit ungewöhnlichen Vorgängen. Der Protagonist Jens wirkt sehr sympathisch, hat jedoch eine sehr forsche Art an sich. Wenn er sich etwas in den Kopf setzt, drückt er dies auch durch und greift dabei auch zu unlauteren Mitteln. So kommt er fast immer zu seinem gesteckten Ziel, wenn ihm nicht gerade Steine in den Weg gelegt werden. Weiter muss Jens auf seine inneren Signale hören und merkt dabei, dass etwas nicht stimmt. Doch zuordnen kann er dies alles noch nicht so richtig. Erst gegen Ende versteht er die Zusammenhänge. Da der Autor bekanntlich fantastische Elemente in seine Romane einbaut, darf man sich auf eine schöne, wenn auch gleichsam tödliche Legende freuen. Dabei finde ich die Herangehensweise an das Thema sehr gelungen. Der Autor mischt aber auch wahre Elemente mit ein. So z B. das versunkene Rungholt, das bei der Marcellusflut im Jahre 1362 vollständig zerstört wurde. (Fussnote Meggie: Von Rungholt las ich schon vor kurzem in dem historischen Roman Die Flöte von Rungholt von Gerit Bertram.) Der Roman überrascht mit einigen Wendungen, doch waren auch manche Längen eingebaut. Manche Szenen waren mir nicht schlüssig genug und in meinem Augen auch unnötig.. Die ganzen Verwicklungen waren teilweise auch etwas unübersichtlich. Das Ende hat aber alles wieder wett gemacht. Durch kluge Entscheidungen und geschickte Vermischung von Wahrheit und Fiktion, ist man fast gewillt, die Fantasie zur Wahrheit zu erklären. Die Nordsee werde ich nun teilweise mit anderen Augen sehen. Die weiteren Romane des Autors werde ich nun auch in die engere Auswahl nehmen, da mich der Schreibstil des Autors sehr fesselt. Fazit: Das Meer und seine tiefen Geheimnisse.

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Allerheiligen. Familie Kluftinger besucht traditionsgemäß an diesem Tag den Friedhof, um den Toten zu gedenken. Doch statt das Grab von Verwandten zu besuchen, stoßen sie auf ein offenes Grab, auf dessen Kreuz der Name Kluftingers steht. Ein schlechter Scherz, denken alle. Doch bald merkt Kluftinger, dass ihm jemand nach dem Leben trachtet. Kluftinger muss sich an die Vergangenheit erinnern und lüftet damit ein gut gehütetes Geheimnis. Doch die Drohungen hören nicht auf. Und als der Tod zuschlägt, machen sich alle Vorwürfe. Ein ernstes Buch, dies wird gleich von Anfang an klar. Auch wenn der übliche Witz vorhanden ist, ist es doch so: jemand will Kluftinger töten und zeigt dies auch deutlich. Erst tut Kluftinger alles als Scherz ab, doch es wird ernster und Nachforschungen ergeben, dass mehrere Personen als Verdächtigte in Frage kommen. Kluftingers Leben ist in Gefahr, die Stimmung innerhalb des Teams ist auch nicht Eitel Sonnenschein und die Sorge um die Familie wird von Tag zu Tag größer. Denn da ist das Enkelkind des Kommissars, das kleine Butzele . Ich kann verraten, dass in diesem Teil Kluftingers Vorname verraten wird. Doch es wird ein neuer Running Gag eingeführt. Man weiß nicht, was das kleine Baby für ein Geschlecht hat und infolgedessen auch nicht, wie es heißt. Von Anfang bis Ende macht man sich Sorgen um den Kommissar, doch müssen schwere Schicksalsschläge in Kauf genommen werden. Und deshalb ist für mich dieses Buch eben etwas schwerer, dunkler und düsterer. Zwischendrin gibt es jedoch kleine Lichtblicke. Kluftingers Umgang mit seinem Enkelkind ist einfach zuckersüß. Vor allem, wenn er seine Frau Erika Oma nennt und diese mit Opa kontert. Da geht einem das Herz auf. Mit viel Gefühl, vielen Rückblicken in Kluftingers Jugend und einem neuen Freund für den Kommissar, ergibt sich eine spannende Geschichte. Man lernt den Kommissar von einer neuen Seite kennen und fühlt und leidet mit. Fazit: Kluftinger.

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