eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096

Alle Rezensionen von Meggie

Seite 1 / 67
cover
Alex Verus ist ein Magier, der in die Zukunft sehen kann. Eine Fähigkeit, die ihm in vielen Momenten von Nutzen sein kann. Auch der Rat der Weißmagier möchte sich seine Gabe für ihre Zwecke verwenden und beauftragt ihn, eine Gruppe von Magiern zu finden, die magischen Kreaturen Lebensenergie absaugen kann. Gleichzeitig hat Luna ebenfalls ein Problem. Martin, der Mann, in den sie sich verliebt hat, entwendet aus Alex Laden einen Wunscherfüller. Damit wollen sie den tödlichen Fluch von Luna abwenden. Doch Wünsche werden nicht umsonst erfüllt. Schon beim ersten Teil Das Labyrinth von London hatte ich Probleme. Und auch der zweite Teil der Reihe konnte mich nicht recht überzeugen. Ich hatte wieder Mühe, in die Geschichte zu finden, dich mich auch nach der Hälfte immer noch nicht einnehmen konnte. Diesmal ist zwar mehr Action vorhanden, als in Teil 1, trotzdem waren für mich wieder viele Längen eingebaut, die mir das Lesevergnügen genommen haben. Der Sarkasmus aus Band 1 hat mir ebenso gefehlt. Dafür waren es abermals Luna und Arachne, die mir die Story versüßt haben. Gerade Luna, die mit ihrem Fluch einen harten Schicksalsschlag zu meistern hat. Sie ist verliebt und Martin, der Auserwählte, kann sich ihr nicht nähern, ohne dass sie ihm damit unbeabsichtigt schadet. Und auch Arachne, die als magische Spinne unter der Erde lebt und Mode entwirft, hat allem einen gewissen Kick gegeben. Auf ihr Auftreten freute ich mich besonders, auch wenn ich Spinnen so überhaupt nicht mag. Aber Arachne habe ich ins Herz geschlossen. Leider kann mich diese Reihe nicht überzeugen, ziehe ich doch (eher ungewollt) viele Parallelen zu Harry Dresden oder Peter Grant. Deswegen hat es leider nicht sollen sein. Die Idee an sich finde ich toll, doch die Umsetzung hat bei mir leider keine Punkte sammeln können. Meggies Fussnote: Die Story konnte mich leider nicht packen.

cover
Alex Verus ist ein Magier, betreibt einen Laden namens Arcana Emporium in London und kann in die Zukunft sehen. Als ein Artefakt gefunden wird, soll Alex als Wahrsager fungieren, möchte jedoch dem Rat der Magier nicht helfen, Doch auch eine Gruppe Schwarzmagier ist hinter dem Artefakt her. Plötzlich steht Alex zwischen den Fronten und muss sich für die richtige Seite entscheiden. Leider habe ich es nicht richtig geschafft, in die Geschichte zu finden. Die Story an sich fand ich zwar interessant, doch ist es der Schreibstil, der mich nicht richtig mitreißen konnte. Die Charaktere sind allesamt liebenswert. Allen voran Luna und Arachne, allerdings stehen diese nicht im Mittelpunkt. Alex Verus an sich war mir zwar auch sympathisch, doch hat er in meinen Augen einfach durch seine Gabe, in die Zukunft zu schauen, einen viel zu hohen Vorteil und kann deswegen allem Ärger aus dem Weg gehen oder zumindest den Weg suchen, der für ihn am einfachsten ist. So fehlte mir etwas der Überraschungsmoment, weil Alex ja immer im Voraus wusste, was zu tun ist. Alex hat auch eine etwas düstere Aura, die mich etwas an die Harry Dresden-Reihe erinnerte. Ich kam deswegen nicht umhin, hierzu Parallelen zu ziehen. Trotz der Kritikpunkte gab es Momente, in denen ich gefesselt war. Gerade wenn es um die Momente mit Luna geht, die mit einem Fluch geschlagen ist, der aber auch als Segen gelten kann. Auch wenn einige Längen vorhanden sind, gibt es wieder Szenen, die perfekt umgesetzt wurden, dann jedoch wieder der Schreibstil dazwischen funkt und auch der Hauptprotagonist Alex. Ich werde trotzdem den zweiten Band lesen, um dem Autor nochmals eine Chance zu geben. Ich hoffe, dass er die Fehler aus dem ersten Teil etwas ausbügelt. Meggies Fussnote: Nicht ganz überzeugend.

cover
Logan sieht sich, nachdem Loki von ihm Besitz ergriffen hatte, in sein Elternhaus zurück und kapselt sich von seinen Freunden und vor allem von Gwen ab. Er hat Angst, in den Schnittermodus zu fallen und jemandem weh zu tun. Nur langsam nimmt er wieder am Leben teil. Sein Vater Linus drängt ihn dazu, wieder die Schule zu besuchen, doch Logan ist skeptisch, ob dies das Richtige ist. Als er an einem Einsatz des Protektorats gegen die Schnitter teilnimmt, merkt er, wie sehr ihm sein altes Leben fehlt. Und Gwen! Die Kurzgeschichte spielt zeitlich gesehen zwischen dem vierten (Frostglut) und fünften (Frostnacht) Band der Reihe Mythos Academy . Erzählt wird sie aus Sicht von Logan Quinn. Die Autorin erklärt in der Shortstory, warum Logan sich von seinen Freunden zurückzieht. Seine Zweifel und Ängste werden deutlich gemacht, aber auch seine Sehnsucht und seine Liebe zu Gwen. Man kann sich sehr gut in Logan hineinversetzen und seine Gründe verstehen, warum er sich zurückgezogen hat. Aber auch sein Verhältnis zu seinem Vater wird näher beleuchtet. Um sich abzulenken, nimmt Logan an einem Einsatz für das Protektorat teil, bei dem ein Stützpunkt der Schnitter angegriffen wird. Hierbei hört er teilweise auch auf sein Herz und trifft Entscheidungen, die für später sehr wichtig sind. Das Ende macht unheimlich viel Lust auf mehr. Wenn man Frostnacht noch nicht gelesen hat, dem wird der Cliffhanger am Ende des Buches die Entscheidung leicht machen, die Reihe weiterzulesen. Durch die tolle Schreibweise der Autorin fliegt man durch die Story und mir persönlich hat es sehr gut gefallen, dass mal aus einer anderen Sicht über das Leben der Wunderkinder der Mythos Academy erzählt wird. Es gibt eine weitere Kurzgeschichte, die als Prequel anzusehen ist. In First Frost wird erzählt, aus welchen Gründen Gwen auf die Mythos Academy kommt. Eine sehr emotionale Geschichte. Meggies Fussnote: Logan Quinn - der Spartaner mit viel Herz.

cover
Gwen Frost hat eine besondere Gabe. Wenn sie etwas berührt, spürt sie die Gefühle und Erinnerungen in sich. Die Berührungsmagie empfindet Gwen als Glück, denn so kann sie ihr Taschengeld aufbessern, in dem sie verlorene Gegenstände für ihre Mitschüler aufspüren kann. Bis sie die Haarbürste ihrer Mitschülerin Paige in die Hand nimmt. Es strömen Erinnerungen auf sie ein, die dazu führen, dass Paiges Stiefvater festgenommen wird. Für die Festnahme ist Gwens Mutter, die bei der Polizei arbeitet, verantwortlich. Doch kurz darauf stirbt sie bei einem Verkehrsunfall und Gwen fühlt sich schuldig. Die Trauer scheint sie zu überwältigen. Bis eines Tages Professor Metis bei Gwen auftaucht und ihr erzählt, dass sie ab sofort auf der Mythos Academy aufgenommen ist, wo ihre besondere Gabe gefördert werden soll. First Frost ist eine Kurzgeschichte, die zeitlich gesehen vor Frostkuss , dem ersten Band der Mythos Academy-Reihe spielt. Es wird erzählt, wie Gwens Mutter stirbt und warum Gwen auf die Mythos Academy kommt. Auch der erste Kontakt zu Daphne und Logan wird erzählt. Sehr gut arbeitet die Autorin dabei Gwens Ängste aus. Aber auch die anderen Gefühle sind fast greifbar beschrieben: Wut, Trauer und die Liebe, die in der Frost-Familie herrscht. Durch die Kurzgeschichte erhält man einen kleinen Einblick in die kommende Reihe und ist als Prequel anzusehen, also ein kurzer Appetithappen, der Lust auf mehr macht. Es gibt noch eine weitere Shortstory, die zwischen Band 4 und 5 angesiedelt ist. Spartan Frost - Ein Logan Quinn-Special erzählt eine kurze Story aus der Sicht von Logan Quinn. First Frost ist zwar der Einstieg in die Reihe, aber auch sehr gut später lesbar, wenn man schon mittendrin ist. Einige Fragen werden beantwortet, doch verrät sie auch nicht zu viel zu den nachfolgenden Bänden. Meggies Fussnote: Eine tolle Ergänzung, eine tolle Vorgeschichte.

cover
Hercules Poirot wird zu einem Mordfall nach Broadhinny gerufen. Dort soll James Bentley seine Vermieterin Mrs McGinty hinterrücks erschlagen und bestohlen haben. Der zuständige Kommissar Spence glaubt jedoch, dass Bentley zu unrecht verurteilt wurde. Poirot fängt an zu ermitteln und stößt auf vier Fotografien, die jedoch scheinbar nichts mit dem Mordfall zu tun haben, sondern auf Fälle in vergangener Zeit hinweisen. Aber plötzlich sind alle aus dem kleinen Örtchen Broadhinny verdächtigt, als ein weiterer Mord geschieht. Von Agatha Christie habe ich bisher nur Mord im Orientexpress gelesen, war aber begeistert von dem schrulligen, liebenswerten und von sich überzeugten Hercules Poirot. Seine Herangehensweise an den Fall ist außergewöhnlich und sein Sarkasmus einzigartig. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Bedenkt man, dass die Geschichte ursprünglich aus dem Jahr 1952 stammt, kommen einem manche Übersetzungen etwas befremdlich vor, aber dies entspricht eben dem damaligen Stil. Als Randwissen sei erwähnt, dass Vier Frauen und ein Mord der 42. Kriminalroman der Autorin ist. Viele weitere sind noch gefolgt. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und man wird auf einige falsche Fährten geschickt. Ich hatte bis zum Schluss zwar einen Verdacht, der sich jedoch nicht bestätigt hat. Das Ende war deswegen sehr überraschend. So etwas liebe ich. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich. Allen voran natürlich Hercules Poirot, der als Detektiv von Natur aus eine neugierige Ader hat. Ihm zur Seite steht die Kriminalautorin Ariadne Oliver, die mit ihrer naseweisen Art eigentlich eher keine Hilfe für den Detektiv ist. Trotzdem bringt sie einen sehr erfrischenden Wind in die Geschichte. Die Bewohner von Broadhinny scheinen alle sehr nett, obwohl ja einer der Mörder sein muss. Jeder hatte ein Motiv, jeder war verdächtig. Poirot tappt lange im Dunkeln, doch dann kommt der entscheidende Hinweis - natürlich für den Leser als unwichtige Information getarnt. Es hat Spaß gemacht, mitzurätseln und den Täter zu ermitteln. Und garantiert werde ich die weiteren Romane - gerade zu Hercules Poirot - weiterverfolgen. Die Autorin hat ja noch einige geschrieben :) Ich finde den deutschen Titel des Buches falsch gewählt, da er schon vieles verrät. Im Englischen heißt das Buch Mrs. McGintys Dead und ist somit um einiges passender. Meggies Fussnote: Hercules Poirot bewahrt einen kühlen Kopf in einem emotionalen Fall.

cover
Circe, Tochter des Sonnengottes Helios und der Nymphe Perse, ist von ihrer Geburt an anders als ihre Geschwister. Ihre sterbliche Stimme sowie ihre nachdenkliche Art, lassen sie als Außenseiterin da stehen. Als Circe ihren menschlichen Zügen zu sehr nachgibt, verbannt ihr Vater sie auf die Insel Aiaia. Dort soll sie zukünftig alleine leben. Circe merkt jedoch, dass ihr die Einsamkeit vorerst gut tut. Sie lernt, sich die Macht der Natur zu Nutzen zu machen. Pflanzen und Tiere lehren sie Magie. So wird Circe zu einer mächtigen Zauberin, deren Weg bekannte Persönlichkeiten kreuzen. Daidalos, der Minotaurus, Hermes oder Odysseus sind nur wenige Namen. Schicksalsschläge bestimmen Circes Weg, doch ist sie nicht nur eine mächtige Hexe, sondern auch eine kluge Frau, die sich letztendlich entscheiden muss, ob sie den Weg der Götter geht oder ein sterbliches Leben wählt. Wer die griechische Mythologie kennt, weiß, dass die Götter ein grausames Spiel betreiben. Die überhebliche Art zeigt, wie selbstverliebt, neidisch und herrschsüchtig sie sind. Circe jedoch, die als Tochter des Sonnengottes Helios und der Nymphe Perse geboren wird, ist anders. Sie hat eine menschliche Seite, eine Seite, die sie daran erinnert, wie sehr man leiden kann, wenn die Götter eine Zielscheibe gefunden haben. Durch Zufall findet Circe heraus, dass sie mit Pflanzen und deren heilsamen sowie auch giftigen Kräften Zauberei wirken kann. Als sie diese auf einen gewöhnlichen Menschen anwendet und ihm damit zum Gott macht, glaubt ihr keiner, dass sie ihre Hände im Spiel hat. Erst als sie ein Ungeheuer erschafft, welches in einer Meerenge sein Dasein fristen muss und unschuldige Reisende verspeist, wird Circe von ihrem Vater Helios auf Geheiß des Göttervaters Zeus verbannt. Hier nimmt die Geschichte Circes dann so richtig Fahrt auf. Sie bringt sich selbst bei, die einzelnen Pflanzen zu Tränken und Salben zu verarbeiten, trocknet Kräuter, mischt Zauberei bei und kann so z. B. ihrer Schwester dabei helfen, zu gebären. So trifft sie auf Daidalos und den später im Labyrinth gefangenen Minotaurus. Sie lernt Ariadne kennen, hat eine Beziehung zu Hermes, Daidalos und später auch Odysseus. Sie nimmt teil an den Leben verschiedener griechischer und mythischer Charaktere. Die Autorin schildert eingehend das Leben von Circe. Ihr Mut, sich ihrem Vater entgegenzustellen, die Leidenschaft zur Zauberei, ihre Kraft, ein einsames Leben auf einer Insel zu führen und ihre Voraussicht, eine ungewisse Zukunft zuzulassen. Als Göttin ist dies wohl etwas leichter zu handhaben, da man ja ein ewiges Leben führt. Mit der Zeit jedoch auch sehr langweilig und eben einsam. Circe hat jedoch Glück, auf Personen zu treffen, die ihr Leben in welcher Weise auch immer, stark beeinflussen. Daidalos gibt ihr die Kraft, sich Neuem zu stellen, während Hermes eher als Zeitvertreib gegen die Einsamkeit herhalten muss. Letztendlich ist es Odysseus, der bei Circe den Wandel herbeiruft. Ich habe Circe eigentlich eher als schlecht in Erinnerung, zumindest aus schulischer Sicht. Sie hat Seefahrer auf ihre Insel gelockt, diese in Schweine verwandelt und geschlachtet. Erst Odysseus konnte sie überlisten und von der Insel fliehen, nachdem er jedoch auch viel Zeit dort verbracht hat. Die Autorin gibt uns einen anderen Einblick. Circe wird oft missverstanden, weil sie eben nicht so denkt, wie ihre göttlichen Verwandten. Ihr Bezug zu den Menschen ist groß und so lässt sie auch die menschlichen Gefühle zu. Ihre Liebe ist echt, ihre Hoffnungen groß und gegen Ende des Buches ist es auch ihr Mut, der sie zu etwas Besonderem macht. Mit einem wunderbar leichten Schreibstil und einer Gabe, Mythologie lebendig werden zu lassen, hat die Autorin mich dermaßen in den Bann gezogen, dass ich nach Beendigung des Buches regelrecht enttäuscht war, nicht mehr über Circe erfahren zu haben. Mich hat Circe sehr berührt, ihre Art und ihr Leben ist faszinierend. Man wirft viel zu wenig einen detaillierten Blick auf Angelegenheiten und deshalb war es für mich eine wunderbare Abwechslung, einmal aus Sicht Circes die Geschichte erzählt zu bekommen. Meggies Fussnote: Eine etwas andere Liebesgeschichte.

cover
Gwen soll für das Protektorat verschiedene Artefakte mit ihrer Berührungsmagie untersuchen. So erhoffen sich alle einen Hinweis auf die Vorhaben der Schnitter und Loki selbst. Dabei stößt Gwen auf die Kerze der Sol, die Heilungskräfte in sich birgt. Da das Protektorat sich verständlicherweise weigert, die Kerze an Loki zu übergeben, entführen die Schnitter Gwens Großmutter und erpressen Gwen. Doch Logans Vater weigert sich weiterhin, die Kerze zu übergeben und will Gwens Großmutter opfern. Dabei müsste ihm klar sein, dass Gwen dies nie geschehen lassen wird. Der letzte Band der Mythos Academy Reihe trumpft nochmals richtig auf. Der Endkampf steht bevor, der darüber entscheidet, ob Gut oder Böse herrscht. Dabei fiel mir mal wieder auf, wie gut die Autorin das Abenteuer mit dem realen Leben und der Mythologie vermischt. Dadurch ergibt sich eine spannende Geschichte, die nur durch die üppigen Wiederholungen aus den Vorbänden unterbrochen wird. Gwen trifft Entscheidungen, die weitreichende Folgen haben und nicht nur über ihr Leben und ihren Tod entscheiden. Ihr zur Seite stehen wieder ihre Freunde Logan, Daphne und Carson sowie Oliver und Alexei. Unerwartete Hilfe erhält sie von neuen Freunden. Trotz der kleinen Schwächen sowie einigen Längen ist die Geschichte kurzweilig und voller Spannung. Die Schnitter und ihr Anführer Loki sind grausam und bieten einen krassen Kontrast zu Gwen und ihren Freunden. Es handelt sich zwar nicht um ein Glanzstück der Fantasy, trotzdem kann sich die Reihe im hohen Mittelfeld einreihen, da sie mit viel Fantasie, Mythologie und witzigen Dialogen punkten kann. Gerade Logan und Gwen bieten schlagkräftige Gespräche, aber auch Daphnes loses Mundwerk und Vics Schimpftiraden sind lesenswert. Das Eintauchen in die Geschichte fällt leicht, das Auftauchen nicht, so hat mich das letzte Drittel des Buches einige Stunden Schlaf gekostet, da ich unbedingt wissen wollte, wie alles ausgeht. Das Ende ist genau wie erwartet und erfüllt auch ein bisschen das Klischeedenken, passt aber auch zur ganzen Reihe. Da es noch zwei Kurzgeschichten zu der Reihe gibt und auch ein Spin-off, in dem es um die Mythos Academy in Colorado und damit um Gwens Cousine Rory Forseti geht, entschädigt das Ende der Reihe. So kann man weiterhin in der mythologischen Welt verweilen. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann ein Wiederlesen mit Gwen(dolyn) Frost aus Cypress Mountain; Asheville in North Carolina. Meggies Fussnote: Ein kurzweiliges Lesevergnügen.

cover
George Washington Black ist 11 Jahre alt und arbeitet als Sklave auf einer Zuckerrohrplantage. Die Bedingungen sind unwürdig, das Leben hart und unfair. Eines Tages taucht der Bruder des Besitzers der Plantage auf und nimmt Washington als Leibdiener bei sich auf. Durch einen unglücklichen Zufall müssen beide von der Plantage fliehen. Damit beginnt für Washington das größte Abenteuer seines Lebens. George Washington Black, genannt Wash, ist ein schwarzer Sklavenjunge, der unter unwürdigen Bedingungen auf einer Zuckerrohrplantage schuften muss. Durch Zufall wird er zum Assistenten von Christopher Wilde und hilft diesem beim Katalogisieren seiner Forschungen. So fängt die Geschichte an und wir begleiten Washington auf seinem Weg. Dieser ist sehr steinig. Denn als Schwarzer und als Sklave hat man es nicht leicht. Christopher Wilde, kurz Titch, sieht in Washington etwas Besonderes und erkennt sein Talent. Als Sklavengegner nimmt er es sich auch zu Herzen, wenigstens Washington ein würdigeres Leben zu bieten. Wash gerät eines Tages in eine prikäre Situation. Als er sich Titch anvertraut, bleibt beiden letztendlich nur eins. Die Flucht von der Plantage. Und so beginnt eine aufregende Reise in dem von Titch erfundenen Wolkenkutter (eine Art Heißluftballon). Wash bereist einige Gebiete, lernt neue Menschen kennen und - was wohl am Wichtigsten ist - sich selbst. Die Autorin erzählt mit wunderbaren Worten Washingtons Geschichte. Faszinierend und tiefgründig zugleich erleben wir Washs Weg in die Freiheit. Der Schreibstil hat mich sehr fasziniert, weil viel zwischen den Zeilen zu lesen ist. Wash ist ein neugieriger Junge, der am Anfang zu schüchtern ist, um sein wahres Ich zu zeigen. Je mehr er jedoch vom Leben erfährt, umso mutiger und stärker wird er. Wenn er einen Schicksalsschlag erhält, lernt er daraus. Er gibt nicht auf, findet seine Stärken und wächst an seinen Schwächen. Im Laufe der Zeit lernt er einige Menschen kennen. Mit einigen verbringt er viel Zeit und sie werden ihm zu guten Freunden. Sie prägen sein Leben und geben ihm Mut. Die Geschichte ist ungewöhnlich und faszinierend und hat mir sehr gut gefallen. Das Ende jedoch fand ich etwas zu abrupt. Es bleiben sehr viele Fragen offen, für mich fand kein richtiger Abschluss statt. Meggies Fussnote: Eine unvergleichliche Reise in die Freiheit. Ein ungewöhnlicher Weg zur Selbstfindung.

cover
Jack, eigentlich als Kampfroboter in der Wüste Gobi eingesetzt, gibt seinem Kameraden Will das Versprechen, sich nach dessen Tod um Marci, Wills Ehefrau und seine Söhne zu kümmern. Als Escort-Roboter getarnt, taucht er bei Marcis Arbeitgeberin Rochelle MacIntyre auf, betäubt diese, entführt Marci und stiehlt wichtige Dateien. Nach und nach gewinnt er jedoch Marcis Vertrauen und überzeugt sie davon, für eine gefährliche Mission einzutreten, die den Untergang der Menschheit verhindern soll. Marci willigt ein, tut sich jedoch schwer damit, Jack zu vertrauen. Roboter im Erotikgeschäft boomen in manchen Ländern. Dabei wird jedoch immer das männliche Publikum bedient. Die Autorin orientiert sich nun am weiblichen Kunden. Ein Roboter für gewisse Stunden, der einfühlsam und liebevoll ist - und auch noch das Haus putzen kann. Denkt man. Denn dahinter steckt die Taktik, das Geschäft mit Kampfhybriden, halb Mensch, halb Roboter zu verhindern und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Jack ist solch ein Roboter. Doch dürfen wir uns ihn nicht wie eine Maschine vorstellen. Seine Gefühle sind erwacht, d. h. er hat ein erweitertes Bewusstsein entwickelt und empfindet fast genau wie ein Mensch. Trotzdem bleibt er ein Roboter, eine Kampfmaschine. Er ist auch zu Liebe fähig und das ist es, was er für Marci empfindet. Doch Marci ist ein Mensch, eine Frau, die sich schwer tut, für eine Maschine mehr als Sympathie zu empfinden. Dieses Problem, Mensch - Roboter, muss nun irgendwie gelöst werden. Die Autorin geht dabei aber nicht gerade zimperlich vor und schildert, wenn nötig, mit aller Härte, wie der Kampf um Macht und Geld, auch auch um Liebe, Hass und Neid vonstatten geht. Es handelt sich nicht um einen puren Erotikroman, doch kommt es im Laufe der Geschichte zu einigen erotischen Handlungen zwischen Mensch und Roboter, die auch eingehend geschildert werden. Dabei darf man nicht prüde sein, es geht teilweise sehr hart zur Sache. Die Idee, einen menschgewordenen Roboter in den Mittelpunkt zu stellen, ist nicht neu. Die Beziehung zwischen Mensch und Roboter wird jedoch noch nicht so eingehend geschildert. Auch ist es etwas, was für mich nicht bis nur schwer vorstellbar ist. Kann man einen Roboter lieben? Dieser Frage geht die Autorin hier ausführlich nach. Jack wirkt sehr sympathisch, fürsorglich und liebevoll. Teilweise merkt man ihm das Roboter-Sein gar nicht an. Doch dann kommen wieder Momente, in denen es unübersehbar ist. Marci ist eine kluge Frau, die leider viel zu früh den Vater ihrer Kinder verlieren musste. Sie sehnt sich nach dem Vertrauen, weiß aber nicht, ob sie dies jemals wieder aufbauen kann. Schon gar nicht zu einem Roboter. Die Geschichte baut sich nicht langsam auf, man ist gleich mittendrin, bekommt jedoch immer wieder Erklärungen, so dass man allem gut folgen kann. Das Technische wird auch gut erklärt, so dass man auch versteht, wie ein Roboter funktioniert. Eigentlich ist die Autorin vor allem für ihre historischen Romane vorwiegend über die Zeit der Templer bekannt, zeigt aber mit dem vorliegenden Auftakt zu einer Trilogie, dass sie auch anders kann und legt nun eine Dystopie vor. Den Genrewechsel hat sie gut gemeistert. Einzig die teilweise in bestimmten Szenen sehr vulgäre Sprache hat mich etwas gestört. Sie gehört aber auch dazu, um den Unterschied zwischen den einzelnen Schichten darzustellen. Die Geschichte ist spannend, actionreichen und in gewissen Szenen sehr gefühlvoll. Meggies Fussnote: Kann ein Mensch einen Roboter lieben?

cover
Während eines Angriffs auf die Bibliothek der Mythos Academy durch einen Schnitter wird der Bibliothekar Nickamedes schwer vergiftet. Das Heilmittel, die Ambrosia-Blume wächst nur in den Eia-Ruinen in Colorado. Gwen und ihre Freunde machen sich sofort auf den Weg, um das Heilmittel zu finden. In Colorado gibt es ebenfalls eine Mythos Academy. Dort trifft Gwen auf Rory, die - wie Gwen - als Außenseiterin behandelt wird. Gwen fragt sich, wieso dies so ist, und stößt dabei auf ein Familiengeheimnis. Gwen hat es diesmal mit vielen Problemen auf einmal zu tun. Nicht nur, dass sie das Heilmittel finden muss (welches natürlich bei Vollmond um Mitternacht an einem bestimmte Ort gepflückt werden muss), sie trifft außerdem auch auf die mysteriöse Rory (die jeden anfeindet, der ihr zu nahe kommt) und muss die Trennung von Logan verkraften (der die Academy verlassen hat, um sich selbst zu finden). Eigentlich mehr als genug für ein 17jähriges Mädchen, dass fast ohne Vorwarnung in eine Leben voll mythologischer Abenteuer geworfen wird. Sie sollte feiern, ihr Leben genießen, die Schule abschließen und sich für eine ruhige Zukunft entscheiden. Doch leider muss Gwen, als Champion der Göttin Nike, viel zu schnell erwachsen werden und Entscheidungen treffen, die über Leben und Tod hinaus gehen. Dabei ist es fast klar, das Gwen anfängt, an sich und jedem zu zweifeln. Andererseits ist es ihr Mut und ihre Entschlossenheit, ihre Weitsicht und ihre übernatürliche Gabe, die Gwen zu dem machen, was sie ist. In diesem Band sind mir die Wiederholungen, die ich in den Vorbänden schon kritisiert habe, nicht so aufgefallen. Ich kann jetzt aber im Nachhinein nicht genau sagen, ob sie vorhanden sind oder ob ich mich daran gewöhnt habe. Weiter lernen wir neue Charaktere kennen. In der Mythos Academy in Colorado taucht eine gewisse Rory auf, die zusammen mit ihrer Tante Rachel in einem kleinen Häuschen auf dem Akademie-Gelände wohnt. Rory wird ein Spin-off der Bücher gewidmet (Mythos Academy Colorado). Auf diese Reihe freue ich mich und sie liegt auch schon auf meinem SuB. Es bleibt weiter spannend und ich kann es gar nicht glauben, dass ich mich nun dem letzten Band der Reihe widmen und Gwen, Logan, Daphne und Carson zumindest büchertechnisch bald verlassen werde. Meggies Fussnote: Gwens persönlichste Aufgabe zur Rettung der Mythos Academy.

Seite 1 / 67
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: