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Alle Rezensionen von Meggie

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Unsere Erde ist ein wunderschöner Ort. Sie hat vieles hervorgebracht. Doch nicht nur die Natur hat viele Dinge geschaffen, die einfach sehenswert sind, auch der Mensch hat hierzu seinen Beitrag geleistet. Es gibt unzählige Orte auf dieser Welt, die wunderschön sind. Ein Besuch lohnt sich... immer. Ich möchte es mit der Autorin halten, die im Vorwort erwähnt, dass eine spezielle Gelegenheit dann beginnt, wenn man vom Sofa aufsteht und zum Flughafen fährt . Aber nicht nur zum Flughafen, auch wenn man aus der Haustür tritt und spazieren geht, wenn man mit dem Auto irgendwohin fährt. Es gibt so viele tolle Flecken, angefangen bei wunderschönen Wäldern, in denen man spazieren gehen kann, bis hin zu Gebäuden, Parks oder Naturlandschaften. Es lohnt sich immer, sich etwas anzusehen, nicht nur, um seinen Horizon zu erweitern, sondern auch, um das in sich aufzunehmen, was teilweise über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende geschaffen wurde. Die Welt ist einzigartig und als solches sollte sie auch gesehen und behandelt werden. Das Buch 1000 Places to see before you die gibt einen sehr großen Anreiz, den Hintern von der Couch zu bewegen und sich die Welt anzusehen. Dabei muss ich zugeben, auch wenn wir viel unterwegs sind, um uns eben anzusehen, was es denn so schönes gibt, haben wir nur einen winzigen Bruchteil dessen gesehen, was anzusehen geht. Die Gliederung des Buches führt uns über die Kontinente, dort zu den einzelnen Ländern, hier dann wieder zu einzelnen Städten, Orten und Plätzen. Viele Tipps (teilweise auch Insider), Tricks und Empfehlungen werden ausgesprochen. Wir starten in Europa, gehen über Afrika, den nahen Osten und Asien bis hin zu Australien, Neuseeland und die pazifischen Inseln, Die Vereinigten Staaten und Kanada, Lateinamerika, die Karibik, Bahamas und Bermuda (ohne darin zu verschwinden :) ). Wir entdecken alte Bekannte, wie London, Paris, den Grand Canyon oder Kuba, aber es gibt auch neue Entdeckungen zu machen, Orte, die man nicht kennt. So entstand ein wunderbarer Reiseführer über die Erde, dem Platz, auf dem wir zu Hause sind. 1000 Places to see before you die weckt die Sehnsucht in die Ferne und das Interesse, Neues zu erleben. Bei meiner Ausgabe handelt es sich um die Jubiläumsausgabe aus dem Jahr 2020. Sie ist wirklich ein wahres Goldstück. Und ein Buch, das zum Träumen anregt. Meggies Fussnote: Was hält uns eigentlich auf?

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Felsi ist eine Taube und lebt auf einem Bauernhof. Ihr spezielles Talent sich zu verkleiden, wird dort jedoch nur belächelt. Eines Tages taucht Master Kropf auf und bietet Felsi an, in einem Team zur Verbrechensbekämpfung eben dieses spezielle Talent einzusetzen. Felsi ist skeptisch, nimmt jedoch das Angebot an. Zusammen mit den Tauben Locka, Bringer und Tümmel erlebt er dann Abenteuer der besonderen Taubenart. Tauben als Helden? Wenn man durch die Stadt läuft und sieht, wie die Tauben nach Krümeln picken, kann man sich so etwas gar nicht vorstellen. Doch die Autoren schaffen es, ein Heldenteam der taubigen Art zu kreieren. In 3 Geschichten erleben wir Abenteuer, bei denen das Team Die knallharten Tauben ihre verschiedenen Talente einsetzen, um Verbrechen aufzuklären. In der ersten Geschichte Das große Krümelmystrium wird Felsi von Master Kropf rekrutiert und nimmt erst einmal probeweise an dem Fall teil. In dem Park, in dem die Tauben normalerweise leben, ist kein einziger Krümel mehr zu finden. Felsi findet heraus, dass er menschenleer ist. Und wo keine Menschen, da auch keine Krümel. Aber warum? Felsi und seine neuen Freunde müssen nun herausfinden warum. Mit entführten Fledermäusen hat Felsi es in Die Flederfänger , der zweiten Geschichte, zu tun. Wohin sind die Fledermäuse verschwunden? Und warum ist es eigentlich so cool, eine Fledermaus zu sein? In Das Foodtruck-Festival droht eine Stinkbombe zu explodieren und dabei will das Team doch eigentlich nur in Ruhe zu Abend essen. Hier wartet eine besondere Aufgabe auf Felsi und sein Talent, sich zu verkleiden. Doch wie verkleidet man sich als Mensch, wenn man so klein ist? Die Idee zu dem Buch finde ich sehr süß. Die Tauben habe ich allesamt ins Herz geschlossen, weil sie mit ihren unterschiedlichen Arten und Talenten einfach perfekt zusammenpassen. Die Zeichnungen waren mir manchmal etwas zu wirr. Viel zu viele Infos in einem Bild, meist gar mit wenig oder gar keinem Text versehen. Leider hat dies dazu beigetragen, dass ich mehrfach den Lesefluss unterbrechen musste, um mich genauer mit den Bildern zu befassen. Die Kernaussagen waren teilweise nicht gut getroffen. Ansonsten haben mir die Geschichten sehr viel Spaß gemacht. Der Ideenreichtum der Tauben (bzw. der Autoren) war genial. Die Tauben gehen als Helden hervor und bekommen die Anerkennung, die ihnen so lange verwehrt blieb. Meggies Fussnote: Ein knallhartes Team.

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Steve und Piet sind sehr neugierig, vor allem wenn es um die verbotene Zone geht. Sie wollen unbedingt Bug-Jäger werden und in eben dieser Zone Bugs einsaugen, um sie dann zu verkaufen. Als sie im ersten Level ankommen, stoßen sie auch gleich auf Bugs der zuerst harmlosen Art. Doch dann wird alles schlimmer. Und zurück können sie nicht, weil der Aufzug, mit dem sie in die verbotene Zone gelangt sind, kaputt ist. Gut, dass sie auf B-PO, einen Bewässerungsroboter stoßen, der ihnen helfen will, einen Ausgang zu finden. Allerdings müssen sie erst durch die verschiedenen Level durch, je höher, desto schwerer. Beim Lesen dieses Kinderbuches hatte ich sehr viel Spaß, weil Steve und Piet so ein eingespieltes Team sind und sich blind aufeinander verlassen, wie es in einer richtigen Freundschaft sein soll. Die beiden sind mehr als neugierig, kennen fast keine Ängste und haben nur eins im Sinn: endlich einen Bug einzusaugen. Und ihr größter Wunsch wäre, eine unentdeckte Spezies zu finden, um dieses dann zu verkaufen. Doch alles kommt anders als gedacht. Zuerst geht der Aufzug kaputt, mit dem sie in die verbotene Zone gefahren sind, dann werden sie von den Hornwespen gejagt und fallen in einen Sumpf. Dort setzt sich ein Wobbler-Gobbler an Piet fest usw. Doch irgendwie schaffen die beiden es immer wieder, einen Ausweg zu finden. Der Einfallsreichtum der beiden ist grandios. Und so erleben sie etliche kleine Abenteuer, die sich zu einem großen ganzen entwickeln. Die Zeichnungen finde ich ebenfalls wunderbar. Zwar wirken sie etwas groß , doch wenn man genauer hinsieht, findet man viele kleine Details. Man bekommt also nicht nur eine spannende Geschichte geliefert, sondern auch noch was zum Gucken. Mühe hatte ich, den Text zu lesen, der zum Roboter gehört. Die Schrift fand ich nicht gut gewählt und ich musste mich stark konzentrieren. Dies hat den Lesefluss etwas getrübt. Als Erwachsener ist man jedoch relativ schnell durch das Buch durch. Macht aber nichts, dafür hat man jede Menge Spaß und die Spannung wird auch noch hochgehalten. Das Buch ist für Lesemuffel bestimmt sehr gut geeignet, da es aus vielen Bildern und wenig Text besteht. Außerdem ist es sehr lustig gehalten und endet mit einem bösen Cliffhanger, so dass man unbedingt den zweiten Band lesen muss. Meggies Fussnote: Eine Bug-Jagd der besonderen Art.

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Die Hölle ist ein heißer Ort. Doch nicht alles ist schlecht. Die kleinen Hausdämonen entscheiden aus Sympathie, bei wem sie wohnen bleiben. So auch Cornibus, der bei Luzie, dem Sohn des Chefs lebt. Hausdämonen sind jedoch eine wenig erforschte Spezies und so macht sich der Wissenschaftler Dr, Diplodokus an die Recherche und entdeckt erstaunliches. In einer Fernsehdokumentation stellt er die Hausdämonen dann vor. Unterstützt von Cornibus, dem fast niedlichen Hausdämon. Ich finde das Cover so unendlich süß. Der darauf abgebildete Hausdämon könnte auch glatt bei mir einziehen. Ich würde ihn hegen und pflegen. Doch liest man die Geschichte des Hausdämons wird einem Angst und Bange. Aber von vorne. Wir befinden uns in der Hölle, dem wohl schlimmsten Ort, den man sich vorstellen kann. Der Chef regt sich gerade darüber auf, dass sein Assistent ihm kurz vor Feierabend noch Arbeit in Form von Nazis auf den Tisch gelegt hat. Da er sich gerade nicht um sie kümmern, sondern seinen wohlverdienten Feierabend will, soll der Assistent sie in den Salzsäure-Pool werfen. Als ich die ersten Seiten gelesen habe, musste ich doch sehr schlucken. Ich rufe in Erinnerung: hier handelt es sich um ein Kinderbuch. Sieht man sich nun die Zeichnungen an, finde ich auch, dass diese nicht gelungen sind. Nochmal: es handelt sich um ein Kinderbuch ab 10 Jahre. Der Teufel ist ruppig, läuft in Unterhosen herum, trinkt Alkohol und gammelt auf seinem Sessel vor dem Fernseher rum. Ich bin mir bewusst, dass der Teufel das Böse personifizieren soll, doch - ich muss mich leider wiederholen - es handelt sich um ein Kinderbuch. Es hat mich etwas schockiert, das gerade dies als Einleitung genommen wird, wo es doch vielleicht witziger gewesen wäre, dass der Teufel - wie alle anderen auch - als Chef nicht persönlich Arbeit übernehmen müsste, sondern sich nur noch mit dem Papierkram herumschlagen muss. Als Erwachsene jedoch fand ich diese Art sehr witzig, doch ich denke, dass Kinder dahinter gar nicht den Sinn verstehen bzw. vermittelt bekommen, dass Nazis Gewalt angetan werden muss bzw. es in Ordnung ist, schlampig, mit Unterhosen bekleidet vor dem Fernseher zu gammeln. Ich will aber auch klarstellen, dass ich keinesfalls die Gesinnung dieser Art von Menschen gut heiße. Nach dieser Einleitung wird es dann besser, denn wir sehen uns eine Art Dokumentation über den Hausdämon an, geleitet von Dr. Diplodokus und dem Hausdämon Cornibus. Dieser niedliche Dämon hat es jedoch faustdick hinter den Ohren. Wie genau, verrate ich natürlich nicht, nur eins: er hört nicht auf das, was ihm gesagt wird. Der Mittelteil hat mir sehr gut gefallen. Den Dämon habe ich sofort wegen seiner naiven Art ins Herz geschlossen, kann aber sagen, dass ich nun doch lieber keinen zu Hause haben wollte. Es wäre mir dann doch zu... unsicher ;) Wäre die Einleitung nicht, hätte ich dem Buch sicherlich die vollen Sterne gegeben, doch so muss ich massivst Abstriche machen. Meggies Fussnote: Das Cover und der Mittelteil überzeugen, doch leider wird es schon auf den ersten Seiten für Kinder einfach too much .

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Während Nic mit Liz durch den Spiegel in das Versteck zurückkehrt, schaffen es Jane und Matt nicht. Während Jane nochmals gegen Inés kämpfen muss, wird Matt in die Vergangenheit transportiert. Nic setzt alles daran, um die beiden wieder zurückzuholen. Inés hat jedoch weitere Pläne und Nic erfährt dadurch etwas, was sein Weltbild ins Schwanken bringt. Das Schicksal schlägt unbarmherzig zu. Meine Begeisterung, die ich im ersten Teil empfunden habe, konnte im zweiten Teil wieder entfacht werden. Die Spannung steigt nochmals an und die vom Autor eingeflochtenen Überraschungen führen dazu, dass man Mühe hat, das Buch zur Seite zu legen. Die Nutzung der Magie ist hier etwas anders gehandhabt. Um Magie zu weben, muss man diese vorher aus der Umgebung abziehen. So bleiben auch mal Löcher zurück, die ohne Magie sind und sich deswegen Probleme ergeben. Der sog. Anima (ein Stein, der von Geburt an bei dem Magier ist) kann Magie aufnehmen, die er dann - falls benötigt - abgeben kann. Ohne Anima kann auch nicht gezaubert werden. Eine interessante Herangehensweise, die in mir die Überlegung auslöste, wie ich meinen Anima wohl bei mir tragen würde (als Ring, Kette etc.). Ich finde es gut, dass ich mich solche Dinge frage. Im ersten Band hatte ich mir vorgestellt, welches Haus wohl etwas für mich sein könnte. Nic muss in diesem Teil so einiges einstecken. Nicht nur, dass er etwas über sein Leben und seinen Vater erfährt, was ihn sehr schockt, auch geliebte Menschen werden verletzt, verschwinden oder wenden sich gegen ihn. Die Ernsthaftigkeit ist deutlich angestiegen. War im ersten Band noch eine leichte Flappsigkeit bei den Charakteren bemerkbar, ist allen jetzt bekannt, dass die Zukunft auf dem Spiel steht. Sollte Inés die Oberhand gewinnen, wäre der bislang ausgeführt Kampf umsonst gewesen. Gerade Nic, der auch durch die Entdeckung eines Geheimnisses im Zwiespalt mit sich selbst ist, weiß, dass er durch sein Handeln das Schicksal beeinflussen kann. Nur weiß er nicht, welcher Weg der Richtige ist. Dem Autor ist es gelungen, einen spannenden zweiten Teil zu kreieren und so wieder einen Bann auszuüben. Insoweit kann ich nur hoffen dass dieses Niveau auch im dritten Teil gehalten werden kann. Meggies Fussnote: Der Kampf um das Schicksal geht weiter.

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Die Geheimnisse der Magie wurden in der Stadt Sygna besonders geschützt. Doch nach der Eroberung durch Aquintien ist nichts mehr, wie es war. Zachari Erdhand ist der Großgildenmeister der Stadt und geht mit einer mythischen Kreatur, dem krummen Mann in der Tiefe, einen Pakt ein, um die Magie Sygnas zu schützen. Währenddessen experimentieren die Aquintianer mit der Magie, wodurch ein Riss entsteht, der alles zu verschlingen droht. Leider ist mit diesem Band die Trilogie um Die 13 Gezeichneten auch schon zu Ende. Mit einem wehmütigen Seufzer habe ich mich nach Lesen der letzten Seite wieder in die Realität zurückbegeben und hege doch etwas Hoffnung, in Zukunft vielleicht doch zumindest teilweise wieder etwas über die liebgewonnenen Gefährten zu erfahren. Wie auch im ersten Band hatte ich wieder etwas Mühe, in die Geschichte hineinzufinden, doch als dies geschehen war, konnte ich nur mit Mühe von der spannenden Story ablassen. Die Komplexität der Geschichte ist jedoch anspruchsvoll, was mit dem packenden Schreibstil und der Liebe für Details ausgedrückt wird. Die Geschichte entwickelt sich mit all den wunderbaren Charakteren zu einer Story, in der es darum geht, sein Leben für eine Zukunft aufs Spiel zu setzen, bei der ungewiss ist, ob es jemals so wird, wie es gewesen war. Sei es Zachari Erdhand, der sich als Großgildenmeister ins Spiel einbringt, sei es Ismayl, der wieder mit Worten hantiert, Davyd, der zeigt, was in ihm steckt oder neue Figuren, wie Elena, die ebenfalls beweist, dass sie mutig ist. Alle Figuren waren faszinierend, haben sich ergänzt oder auch abgestoßen, je nach Szene und trugen maßgeblich zur Handlung bei. Jedoch muss man sagen, dass es sich um eine Vielzahl von Figuren handelt und man teilweise - da ja immer aus seiner anderen Sicht erzählt wird - schon mal verzetteln konnte. Letztendlich ist dies auch der Grund, warum ich einen Stern abziehen muss. Durch die vielen Erzählstränge ergibt sich am Ende ein großes Ganzes. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen würde man sagen, aber diese Herangehensweise endet in einem großen Showdown in welchem alles gelöst wird und fast keine Fragen zurückbleiben. Teilweise ging es sehr hart zur Sache. Nicht nur kämpferisch. Gewalt und Folter, Beleidigungen im großen Maße und psychische Belastungen sind ebenso vorhanden, wie Zauberei mit Worten und fast dichterisch anmutende Absätze. Die Autoren beweisen wieder einmal, wie gut sie mit dem Talent Schreiben umgehen können und legen einen wunderbaren Abschluss der Trilogie vor. Meggies Fussnote: Ein letzter gelungener Ausflug nach Sygna.

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Peter Grant wird zu einem sehr mysteriösen Fall hinzugezogen. Ein Auto macht Probleme, indem es Menschen umbringt... nur sitzt keiner hinter dem Steuer. Peter findet heraus, dass in diesem Auto Teile aus einem anderen Auto verbaut sind, welches von seiner Besitzerin Constance auf einem Schrottplatz abgegeben wurde, damit es zerstört wird. Bei seiner Recherche stößt Peter auf weitere unerklärliche Dinge. Gut jedoch, dass dies ja sein Spezialgebiet ist, schließlich ist er neben seiner Arbeit als Polizist noch als Teilzeitmagier unterwegs. Vorab muss ich sagen, dass man, sollte man die Buchreihe Die Flüsse von London nicht kennen, mit der vorliegenden Graphic Novel nichts anfangen kann, da keinerlei Erklärungen abgegeben werden. Man weiß also nicht, dass Peter Grant eigentlich nur bei der Londoner Polizei angestellt ist und seine Begabung bei einem Polizisten namens Nightingale auf Interesse stößt und dieser ihm beibringt, seine Magie für unerklärliche Fälle einzusetzen. In der vorliegenden Graphic Novel geht es nun um ein mordlustiges Auto. Peter recherchiert zusammen mit der Polizistin Sahra Guleed und nehmen eine Fährte auf. Dabei landen sie auf einem Schrottplatz, wo sie auf den Besitzer Debden treffen... und ein Auto, dass sie angreift. Die Panels sind teilweise sehr düster gehalten. Viel Farbe sucht man vergebens. Auch hatte ich teilweise Probleme, mich mit der Abfolge des Lesens anzufreunden. Es gibt oft Rückblicke auf vergangene Szenen oder direkt in die Vergangenheit. Doch wird dies leider nicht angekündigt. Mir ist klar, dass man in Graphic Novels keinen Absatz machen kann, doch könnte durch ein wiederkehrendes Bild der Sprung in eine andere Szene kenntlich gemacht werden. Ansonsten war die Geschichte sehr spannend. Ein verfluchtes Auto, welches in London sein Unwesen treibt, erinnert ein bisschen an Christine von Stephen King, doch nur äußerlich. Es ist gelungen, aus Autowahn eine komplett andere Geschichte zu machen und durch überraschende Wendungen Spannung reinzubringen. Die Charaktere waren mir aus der Buchreihe Die Flüsse von London ja teilweise schon bekannt und so wusste ich um deren Macken, Ecken und Kanten. Wie immer, hat man ja Vorstellungen von den Gesichtern der Charaktere. Bis auf eine Ähnlichkeit bei Peter, hatte ich bei allen anderen andere Gesichtszüge vor Augen. Interessant, wie unterschiedlich man sich etwas vorstellen kann. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich schon auf die nächsten Teil der Graphic Novel. Meggies Fussnote: Spannende Zusatzgeschichte zur eigentlichen Buch-Reihe.

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Graham McPherson ermittelt weiter mit Suggs und seiner Frau Gann. Doch irgendwie scheinen sie auf der Stelle zu treten. Das Kollektaneenbuch wirft weitere Fragen auf. Jede neue Erkenntnis führt dazu, dass sich Graham immer mehr damit beschäftigt, ob nicht doch etwas Übernatürliches hinter allem steckt. Letztendlich gibt es nur einen Weg. Sie müssen St. John-Smythe in einen Plan verwickeln, um endlich an Antworten zu kommen. Doch plötzlich droht alles zusammenzubrechen und Graham merkt, dass er Opfer bringen muss. Ich war wieder sehr fasziniert von dem interessanten Schreibstil des Autors, der mich mehr als einmal überrascht hatte. Der Autor hat sich mehrerer historischer und fiktiver Persönlichkeiten bedient und diese in die Geschichte eingebaut. Sie es H.G. Wells, Laura Palmer, Schwester Harleen (uns bekannt als Geliebte des Joker) und weiteren bekannten Figuren. Hier die Namen zu lesen und sich dann daran zu erinnern, wo sie eigentlich hingehören, war für mich genauso spannend, wie die Geschichte selbst. Von Anfang an war ich gefangen von der tollen Story, die mich nur im Mittelteil nicht mehr so faszinieren konnte. Hier gab es einige Längen für mich, da sich der Autor etwas verzettelte und einige Szenen einfügte, die in meinen Augen unnötig waren. Als ich jedoch darüber hinweg war, gab es einen spannenden Abschluss mit einigen Überraschungen. Ich habe sogar ein paar Tränchen vergießen müssen, weil letztendlich etwas geschieht, mit dem ich so gar nicht gerechnet hat. Die Story konnte mich insgesamt sehr überzeugen können und am Ende erfährt man dann sogar, dass es noch einen dritten Teil geben wird. auf den ich mich wahnsinnig freue, weil ich auch unbedingt wissen will, wie es mit Graham und den anderen weitergeht. Der Autor weiß zu überraschen und dies ist eine Eigenschaft, die ich liebe, wenn ich Geschichten lese. Außerdem fand ich die Figuren durchgehend wunderbar gezeichnet. Ob gut, ob böse - alle Charaktere haben ihre Rolle perfekt gespielt und mit ihren Aktionen der Geschichte Leben eingehaucht. Ich wünsche mir noch weitere wunderbare Geschichten mit dem Earl von Gaudibert. Meggies Fussnote: Spannung gepaart mit Übernatürlichem. Bitte mehr davon.

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Rory ist froh, dass sie Corvington widerstehen konnte und sich nicht den Schnittern angeschlossen hat. Dies hat sie auch ihren neuen Freunden zu verdanken. Ian, Zoe und Mateo unterstützen sie, so gut es geht. Doch Corvington konnte untertauchen und Rory und ihre Freunde wissen, dass er einen neuen Plan ausheckt. Bei einem Ausflug in das Idun-Haus erwarte Rory, Ian und die anderen, dass es zu einem neuen Angriff kommt. Wie vorausgesagt, wird ein Artefakt gestohlen, mit dem man Basilisken beschwören kann. Rory weiß, dass sie schnell handeln muss, sonst haben die Schnitter sehr bald die Oberhand und versuchen, die Herrschaft an sich zu reißen. Rory kommt mir im zweiten Band viel gelöster vor, was unter anderem daran liegt, dass sie nun Freunde hat, die ihr vertrauen und sie unterstützen und sie nicht danach bewerten, was ihre Eltern gemacht haben. Als Tochter von Schnittereltern hat man es nicht leicht. Die Schüler der Mythos Academy jedoch verurteilen Rory für das, was ihre Eltern getan haben, obwohl Rory jegliche Schnitterkontakte ablehnt und sogar gegen eben diese kämpft. Der zweite Teil des Mythos Academy-Spin Offs ist rasant. Die Luft zum Atmen wird knapp und es passiert ständig etwas neues. Rory findet so einiges heraus und zusammen mit Ian, Zoe und Mateo recherchiert sie als Team Midgard, um herauszufinden, was der Anführer der Schnitter, Corvington eigentlich genau vor hat. Diesmal ist mir aufgefallen, dass die Autorin ihre Wiederholungen, die in dem Vorband und auch in der Hauptreihe so auffallend waren, sehr reduziert hat. Für mich sehr erfreulich, da ich so nicht immer wieder das Gefühl hatte, das selbe zu lesen. Die Geschichte fließt regelrecht dahin, was auch an dem angenehmen Schreibstil liegt. Ohne viel Trara wird die Story erzählt. Es gibt keine Drumherum-Gerede, was hier auch so gar nicht passen würde. Rory entwickelt sich weiter, nicht nur, was ihre Fähigkeiten angeht, sondern auch ihre Gefühle. Sie lässt es zu, dass gerade diese manchmal überhand nehmen und so ergeben sie spannende Szenen. Die Mythenwelt wird diesmal nicht so sehr in den Vordergrund gehoben. Rory hat zwar Kontakt zu der Göttin Sigyn, doch wird dies eher so nebenbei eingeflochten. Die Hauptstory liegt deutlich in den Kämpfen gegen die Schnitter. Ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe und habe mir nun fest vorgenommen, auch noch andere Reihen der Autorin in Augenschein zu nehmen. Meggies Fussnote: Viel Kampf, viel Gefühl, viel Mythos Academy.

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Eliza Willows ist erst 16, als sie mit ihrer Mutter die gewohnte Umgebung verlässt und in das abgelegene Haus Mirrors End zieht, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch kaum dort angekommen, merkt Eliza, dass das Haus ein Geheimnis verbirgt. Kurz darauf begegnet Eliza einem Mädchen aus Nebel namens Moira. Moira erzählt Eliza eine wunderliche Geschichte über einen Schmied, den Trödelmarkt der Träume und den Sternen, die als Tränen vom Himmel fallen. Eliza weiß, dass sie handeln muss und es ihr Schicksal ist, Moira zu helfen, endlich ihren Traum zu finden. Die Novelle aus dem Art Skript Phantastik Verlag hält mal wieder, was sie verspricht. Eine düstere Geschichte rund um ein verwunschenes Haus namens Mirrors End, eine dunkle Story um Träume, Tränen und Geister. Das Buch nimmt einem mit auf eine gefährliche Reise in das Innerste des Hauses. Der Anfang der Geschichte führt einem zu dem Haus Mirrors End, in welches Eliza zusammen mit ihrer Mutter einzieht, um einen Neuanfang zu starten. Eliza fühlt sich erst nicht wohl, bis sie anfängt, sich häuslich einzurichten und auf das Nebelmädchen Moira trifft, dass ihr eine wunderliche Geschichte erzählt. Ab hier wird es sehr fantastisch. Die Autorin bezaubert mit ihrem Schreibstil. Die Sätze klingen abgehackt, scheinen sich zu wiederholen und doch erzählen sie eine Geschichte, der man sich nicht entziehen kann. Mit zauberhaften Worten wird einem die Zeit gestohlen, so dass man in der Story versinkt und erst wieder auftaucht, wenn man die letzte Seite zuschlägt. So ging es mir. Ich hatte Mühe, aus der Geschichte aufzutauchen und mich meinem Alltag zu widmen, da mit den Worte, die die Autorin aneinanderreiht, eine Atmopsphäre geschaffen wird, die düster, spannend und aufregend zugleich wirkt. So müssen gute Geschichten sein und ich habe mich gerne einfangen lassen. Viel zu schnell sind die Seiten dahingeflogen und am Ende des Buches hätte ich gerne noch sehr viel mehr Zeit in der fantastischen Welt verbracht, die die Autorin erschaffen hat. Die erste Hälfte erinnert an eine Horrorgeschichte, man wartet darauf, dass der Bösewicht mit einer Axt die Tür einschlägt oder mit einer Maske vor dem Gesicht hinter einem Baum wartet. Ab der zweiten Hälfte befinden wir uns einer Phantasie-Welt, die ihresgleichen sucht. Meggies Fussnote: Eine düstere Geschichte, die zum Träumen einlädt.

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