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Alle Rezensionen von Meggie

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Der Nachtschattenwald ist gefährlich. Dies weiß auch Finn und hütet sich davor, nachts im Wald unterwegs zu sein. Seine Schwester Hannah nahm dies jedoch nicht so genau und ist nun schon seit 6 Jahren verschwunden, verschleppt vom Mondwandler. Finn würde sie gerne suchen gehen, doch weiß er nicht, wo und wie. Doch dann trifft auf Mitglieder der Elstern, einer Gruppe Jugendlicher, die nachts durch den Wald streifen und klauen. Denn es besteht die Hoffnung, dass die verschleppten Personen nicht tot sind, sondern nur schlafen. Deshalb wollen die Elstern den Mondwandler finden und ihn vernichten. Finn glaubt jedoch, dass es eine andere Lösung geben muss. Gleich mit den ersten Seiten ist man gebannt von der Geschichte und will unbedingt wissen, was es denn mit dem Nachtschattenwald auf sich hat. Denn dieser ist für alle gefährlich, vor allem nachts. Die Pflanzen wachsen schneller als normal, holen sich zurück, was der Mensch der Natur genommen hat und vor allem nachts treiben sich dort unheimliche Wesen herum. Finn, der Protagonist der Geschichte, weiß um die Gefahren. Und er hält sich an die Regeln. Zumindest so lange, bis er durch Zufall auf einen kleinen Frosch stößt, der leuchtet und mit ihm per Summen kommuniziert. Weil eine Gruppierung namens Elstern bei Finns Oma Dinge aus dem Garten klaut, macht er sich an die Verfolgung der Mitglieder. Zusammen mit seiner bester Freundin, Samira, findet er dann heraus, was die Elstern vorhaben und das er derjenige ist, der ihnen bei ihrem Vorhaben am Besten helfen kann. Die Autorin hat eine sehr eindringliche Art, die Szenen zu beschreiben. Der Wald und das Unheimliche das von ihm ausgeht, wird gleich am Anfang als Thema angesprochen und man weiß genau, dass man sich ja nicht in der Nacht dorthin begeben soll. Die Gefahren sind zu groß und lauern an jeder Ecke. Erst im Laufe der Geschichte kommt natürlich das ganze Ausmaß zum Vorschein und es ist erstaunlich, wie die Autorin sich die Zukunft so vorstellt. Die Natur ist unberechenbar und gerät außer Kontrolle, wenn der Mensch zu sehr in ihr herumpfuscht. Die Idee der Autorin finde ich genial und ich frage mich, ob ihre Zukunftsvision vielleicht einmal möglich wäre. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich würde mich über einen weiteren Teil sehr freuen. Meggies Fussnote: Die Natur schlägt zurück.

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Lene und Ludwig sind frisch verheiratet und glücklich. Durch einen Unfall im Hafen verliert Lene aber ihren Ludwig und muss fortan ihr Leben alleine in den Griff bekommen. Lene füllt ihren Alltag mit viel Arbeit und kümmert sich hingebungsvoll um ihre Schwester, ihre Freundinnen und ihren Beruf als Lehrerin an einer Mädchenschule. Als sie Georg Berndes kennenlernt, dreht sich ihr Leben plötzlich um 180 Grad, denn Georg weckt in Lene Gefühle, die sie seit Ludwigs Tod nicht mehr gewagt hat, zu fühlen. Doch Georg ist verlobt und so muss Lene sich damit abfinden, dass sie ihn nicht haben kann. Doch immer wieder stößt sie auf ihn, schon allein, weil sie auch für die Zeitung schreibt, bei der er arbeitet. Und so weiß Lene, dass sie von ihm Abstand nehmen muss, um endlich glücklich werden zu können. Wir befinden uns am Ende des 19. Jahrhunderts in Bremen und starten die Geschichte am Hafen, wobei die Autorin sehr anschaulich beschreibt, wie es dort so zuging. Doch kurz darauf müssen wir schon von einer Person Abschied nehmen. Doch dann geht die Story richtig los. Lene, die Hauptperson der Geschichte, ist eine sehr sympathische, junge Frau, die leider zu früh Witwe geworden ist. Eineinhalb Jahre nach dem Tod ihres Mannes versucht sie, neuen Mut zu fassen und in ihrem Leben auch wieder etwas Glück zuzulassen. Da sie jedoch eine sehr hilfsbereite und engagierte Frau ist, bleibt ihr dafür irgendwie keine Zeit. Lene kümmert sich um ihre Schwester, die in einer unglücklichen Ehe steckt. Weiter hilft sie ihrer Freundin Elsa in deren Pension, in der Auswanderer unterkommen, die in Bremen Zwischenstation machen. Weiter kümmert sie sich hingebungsvoll um ihre Schülerinnen und als sie später noch für die Bremer Zeitung Artikel schreibt, scheint ihr Alltag zu sehr ausgefüllt. Georg ist Journalist mit Leidenschaft und nimmt seinen Beruf sehr ernst. Mit der hübschen Luise Harmbeck verlobt, scheint auch seine Zukunft sehr rosig. Doch dann treffen Lene und Georg aufeinander und für beide beginnt eine Zeit, die beide so nicht geplant hatten. Die Autorin schreibt sehr eindringlich meist aus Lenes Sicht. Dabei hat man zeitweise das Gefühl, Teil der Geschichte zu sein, da vieles so realistisch beschrieben wird. Ich hatte oft das Gefühl, mich mit Lene durch Bremen zu bewegen. Es tauchen noch einige weitere Personen in der Geschichte auf, wobei ich einige am Anfang mal so gar nicht leiden konnte, diese jedoch im Laufe der Gesichte eine Wendung machten. Andere Personen fand ich jedoch von Anfang bis Ende sehr herzlich und hätte gerne mehr über sie erfahren. So unter anderem Elsa, die eine Pension in Bremen führt, die Auswanderer aus Polen, Tschechien usw. aufnimmt. Die Auswanderer wollen weiter nach Australien oder Amerika und nutzen ihren Aufenthalt in Bremen, um Geld für die Weiterreise per Schiff zu verdienen. Das Buch ist auch mit vielen Infos gerade um das Auswandererthema gespickt und vermittelt auch Einblicke in die Frauenbewegung bzw. das Leben der Frauen Ende des 19. Jahrhunderts. Ich durfte das Buch in einer Leserunde zusammen mit der Autorin genießen und habe so auch noch einige Hintergrundinfos erhalten. Dies hat die Geschichte natürlich noch interessanter und informativer gemacht. Hier dann auch noch mal einen herzlichen Dank an Marion Henneberg. Auch schreit irgendwie alles nach einem weiteren Teil, den gerade von meiner Seite sind einige Fragen offen geblieben. Ich bin gespannt, ob die Autorin vielleicht an einem weiteren Teil arbeiten möchte. Meggies Fussnote: Interessant, informativ und lesenswert.

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Eine der größten Metal-Bands der Welt - Metallica. Seit vielen Jahren im Show-Business verwöhnt die Bands uns mit großartigen Hits wie Nothing Else Matters , Enter Sandmann oder Master of Puppets . Doch wie kam es eigentlich zu Metallica ? Wie wurden sie so erfolgreich? Welche Höhen und Tiefen mussten die Bandmitglieder durchstehen? Die Graphic Novel gibt einen privaten Einblick in das Leben der Mitglieder und erzählen die Story um die Band Metallica . Auf 168 Seiten wird das bewegte Leben der Band Metallica erzählt. Beginnend mit einer Einführung von Joel McIver (Autor des Buches Justice for All: The Truth About Metallica) begeben wir uns auch schon auf die Spuren der Anfänge. In schwarz-weißen Bildern gehalten erzählt Metallica ihre Geschichte. Es war nicht einfach, die Band zu gründen. Es lief nicht, wie geplant, Geld war auch keins vorhanden. Doch dann kam der Durchbruch und der Erfolg überraschte sie alle. Die Entstehung der Band war sehr interessant, auch dass sie freundschaftliche Verbindung zu anderen uns bekannten Bands wie z. B. Megadeath, Nirvana oder Guns`n`Roses führten. So ergab sich eine ganz eigene Szene, bestehend aus Sängern, Schlagzeugern und Gitarristen, die sich auch auf ihren Touren gegenseitig unterstützten. Nicht immer waren die Verbindungen harmonisch, doch letztlich verfolgen alle das gleiche Ziel: ihre Fans mit ihrer Musik zu unterhalten. Es wird erzählt, wie Bandmitglieder dazu kamen oder gingen. Der Tod von Gründungsmitglied Cliff Burton wird ebenfalls thematisiert. Und der Fall in ein tiefes Loch nach dieser Tragödie. Erstaunt war ich, dass in der Graphic Novel nichts geschönigt wurde, alles erscheint schonungslos ehrlich, gerade wenn es um die Tiefen geht (Alkohol, Drogen etc.). Alles wird sehr anschaulich durch die schwarz-weiß Panels erzählt. Flüssig wird durch die Geschichte geführt. Das Text-Bilder-Verhältnis war gut gehalten. Viele informationen wurden verpackt und man hatte das Gefühl, das nichts ausgelassen wurde. Das Hardcover ist sehr hochwertig gestaltet. Die Prägung auf dem Cover wirkt edel und passt zur Art der Band. Persönlich hat mir der Zeichenstil nicht so gut gefallen. Aufgrund des zum Teil etwas undeutlichen Malens hatte man etwas Probleme, die Bilder richtig zu deuten (gerade weil viele langhaarige Personen vorkamen und man so die Charaktere nicht auseineander halten konnte). Auf der anderen Seite ist die Thematik auch nicht einfach, und so passt der düstere Eindruck dann doch wieder sehr gut. Meggies Fussnote: Sehr informativ. Ich hoffe, dass noch weitere Graphic Novels aus der Reihe Metal-Bands erscheinen.

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Milo Pine lebt zusammen mit seinen Adoptiveltern im Greenglass House, einem Schmugglerhotel, in dem zwielichtige Personen ein- und ausgehen. Doch Milo fühlt sich wohl, denn die meisten Schmuggler sind nett und respektieren das Greenglass House. Doch in den Weihnachtsferien, in denen es eigentlich sehr ruhig und besonnen im Hause Pine zugeht, tauchen plötzlich Gäste auf, die noch nie im Hotel abgestiegen sind. Und jeder scheint ein Geheimnis bei sich zu tragen, welches sich um das Haus und dessen Vorbesitzer dreht. Zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, versucht Milo hinter die Geheimnisse zu kommen und deckt dabei so einiges Ungewöhnliches auf. Der Klappentext und das wunderschöne Cover haben mir sehr imponiert. Doch als ich dann anfing zu lesen, wusste ich gleich, dass mich hier etwas Ungewöhnliches erwartet und ich habe recht behalten. Auch wenn die Geschichte anfangs recht eintönig erscheint, hat sie doch eine gewisse Faszination, die einem dazu anhält, immer weiterzulesen. Und dabei dringt man immer tiefer in die Geheimnisse um Greenglass House ein. Milo ist ein sympathischer 12jähriger, der eigentlich nur ruhige Weihnachtsferien zusammen mit seinen Adoptiveltern verbringen will. Er freut sich auf viel Zeit mit seinen Eltern, heiße Schokolade mit Marshmallows und Geschenke unter dem Baum, während draußen dicke Flocken fallen. Denn während den Weihnachtsferien ist das Hotel, dass seine Eltern betrieben, nicht bewohnt. Doch dann tauchen unerwartete Gäste auf und bringen die ganze Heimeligkeit ins Wanken. Als dann auch noch Diebstähle verübt werden, ist es mit der Ruhe endgültig dahin. Und Milo avanciert zu einem kleinen Sherlock Holmes und versucht herauszufinden, wer die Diebstähle begangen hat. Zusammen mit Meddy, der Tochter der Köchin, versucht er nun herausfinden, was hier so gewaltig schief läuft und taucht dabei immer tiefer in die Geheimnisse der Gäste ein, die irgendwie alle miteinander verbunden sind. Warum und weshalb die Gäste alle zur gleichen Zeit auftauchen, wird nicht erklärt. Dies muss man einfach so hinnehmen. Und erst im Laufe der Geschichte merkt man, was alle miteinander verbindet. Und das nicht jeder das ist, was er vorzugeben scheint. Dies macht natürlich alles noch geheimnisvoller und mysteriöser und man rätselt unwillkürlich mit und stellt selbst Vermutungen auf, was denn genau der rote Faden sein könnte. Die Figuren sind allesamt sehr gut ausgearbeitet. Mir hat insbesondere Mr. Pine und der Schmuggler Finster Plum sehr gut gefallen. Beide haben ihr Herz am rechten Fleck. Während Mr. Pine logisch an alles herangeht und immer ein offenes Ohr für seinen Sohn Milo hat, ist es Finster Plum, der durch unüberlegte Aktionen zwar in Fettnäpfchen tritt, aber dies in einer sehr sympathischen Art und Weise. Die Autorin hat eine sehr angenehme Schreibweise und überzeugt durch packende Wendungen und kleine Überraschungen. Die Spannung bleibt dabei gut erhalten. Die Autorin hat noch mehrere Bücher geschrieben, die in der gleichen Welt von Greenglass House spielen. Insoweit sind diese natürlich auf meiner Wunschliste gelandet. Ich bin gespannt, was mich hier noch erwarte.t. Meggies Fussnote: Ein Aufenthalt im Greenglass House wird sicher spannend.

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Lukas, Ella, Felicitas, Rani und Punchy machen sich daran, Ellas Großvater aus dem Baumgefängnis zu befreien. Dazu müssen sie jedoch in der Zeit in die 80er Jahre zurückreisen, um dort ein paar Blutstropfen vom Professor zu holen, die für die Befreiung notwendig sind. Dabei dürfen sie auf keinen Fall auffallen. Doch kaum in den 80er Jahren in Winterstein angekommen, zwingt ein Feuer in einem Haus Lukas dazu, eine Rettungsaktion auszuführen und schon bald sind die fünf Freunde überall bekannt. Und der dunkle Magier, er ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint, macht jede Menge Ärger. Ob die fünf Freund es wohl schaffen, Ellas Großvater zu befreien? Auch der dritte Teil um Lukas und Ella, die als Menschenkinder zufällig in die magische Welt des Flüsterwaldes eintauchen, ist spannend gestaltet. Denn gleich am Anfang setzt man fast genau da an, wo der zweite Band aufgehört hat. Lukas und Ella treffen Vorbereitungen, um durch ein Portal in der Zeit zurückzureisen und zwar in die 80er Jahre, kurz bevor die Dunkle Zeit im Flüsterwald begonnen hat. Denn sie brauchen von dort einiges, um einen Fluch zu brechen und Ellas Großvater aus einem Baumgefängnis zu befreien. Schnell ist beschlossen, dass auch die Fee Felicitas und deren Bodyguard , die Katze Punchy sowie der Menok Rani mit von der Partie sind. Die Fünf sind mittlerweile eine eingeschworene Gemeinschaft und können sich aufeinander verlassen. Dies ist auch bitter nötig, denn mehr als einmal geraten sie in brenzlige Situationen, aus denen sie sich gegenseitig befreien müssen. Auch wirkt der dritte Teil der Reihe nun etwas düsterer, weil der dunkle Magier nun mehr ins Spiel kommt. Er ist derjenige, der die dunklen Jahre ausgelöst hat. Da Lukas, Ella und ihre Freunde die Vergangenheit nicht ändern dürfen, müssen sie mitansehen, wie die dunklen Jahre ausgelöst werden, aber sie haben ja nun eine Möglichkeit, später hinaus dafür Sorge zu tragen, dass sich alles zum Besten entwickelt. Doch wie es kommen muss, passieren natürlich unvorhersehbare Dinge und alles kommt anders, als gedacht. Trotz des düsteren Inhalts bleibt der Wortwitz natürlich erhalten. Allen voran ist es Rani, der Menok, der für Heiterkeit sorgt. Sein Spieltrieb führt zum Ungeahntem, sein hochnäsiges Verhalten gegenüber den Menschen zu diversen Lachern und sein tapferes Herz zu einigen Awwww-Momenten. Ich mag diesen kleinen Kerl, der trotz seiner naiven Art eigentlich (na ja, fast) immer weiß, wann er zu wie zu handeln hat. Wir erfahren einiges über die rätselhafte Katze Punchy, aber doch wieder nur so viel, wie der Autor selbst will, dass man wissen muss. Die Wächterin der Fee Felicitas bleibt undurchdringlich. Irgendetwas hat es mir ihr auf sich, doch kann man nicht erhaschen, was es ist. Am Ende gibt es natürlich wieder einen Cliffhanger und man will unbedingt den nächsten Teil lesen. Der Autor hat ja schon kundgetan, dass mit dem vierten Teil die 1. Staffel abgeschlossen ist. Und damit auch eine zweite folgen soll. Weitere Abenteuer aus dem Flüsterwald - ich freue mich darauf. Meggies Fussnote: Kann der dunkle Magier aufgehalten werden?

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Grace hat ihre Eltern verloren und wird nun von ihrem Onkel Finn aufgenommen, der die Katmere Academy in Alaska betreibt. Nicht nur die Kälte und die Höhenluft setzen Grace zu, auch die meisten Schüler der Akademie sind ihr nicht freundlich gesinnt. Allen voran Jaxon, der durch sein Verhalten jedoch nicht Angst bei Grace auslöst, sondern das genaue Gegenteil. Je gefährlicher und geheimnisvoller er sich ihr gegenüber verhält, umso mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch Graces Cousine Macy wird ihr eine gute Freundin, ebenso Flint, der mit seinem netten Verhalten bald einen Stein bei Grace im Brett hat. Irgendetwas stimmt jedoch nicht an der Akademie und Grace versucht herauszufinden, was es ist. Bald aber merkt sie, dass sie in Gefahr schwebt. Und Hilfe kommt dabei vom unerwarteter Seite. Wieder ein Buch, welches sehr gehypt wurde. Wieder eine Geschichte mit Vampiren, Wölfen und weiteren Sagengestalten. Wieder ein Buch, dem ich skeptisch gegenüberstand. Wieder ein Buch, dass mich vollkommen vom Gegenteil überzeugen konnte. Nicht, weil die Geschichte etwas völlig anderes ist, nein, einfach weil die Autorin mit einer packenden und fesselnden Schreibweise eine Story verfasst hat, die kurzweilig und interessant ist. Das Setting tut da auch noch einiges dazu. Alaska - kalt und unwirtlich kommt es daher. Mittendrin steht die Katmere Academy, eine Schule für ungewöhnliche Schüler. Vampire, Werwölfe und Drachen werden hier beherbergt, aber auch Hexen treiben ihr Unwesen. Na ja, eigentlich kein Unwesen, denn die meisten scheinen recht nett. Hierhin verschlägt es Grace, die kaum einen Monat nach dem Tod ihrer Eltern, nun bei ihrem Onkel Finn, seines Zeichens Direktor der Akademie, leben soll. Grace ist fertig. Sie vermisst ihre Eltern, ist erschöpft und möchte nur ihre Ruhe, um endlich mit allem fertig zu werden. Doch da kommt ihr erst Jaxon in die Quere, der ihr unmissverständlich zu verstehen gibt, dass sie hier nicht erwünscht ist. Nur in ihrer Cousine Macy und in Flint findet sie Freunde. Aber dann passieren ungewöhnliche Dinge. Mehrmals steht Grace im Mittelpunkt, sie wird verletzt und gedemütigt. Hilfe bekommt sie dabei von einer Seite, mit der sie nicht gerechnet hat. Jaxon scheint sich immer in ihrer Nähe aufzuhalten und holt sie aus den ungewöhnlichsten Situation heraus. Dies führt dazu, dass die beiden sich näher kommen, obwohl es laut Jaxon nicht sein darf. Und da fängt die eigentliche Geschichte so richtig an. War mir Grace am Anfang noch eher unsympathisch, weil sie mit ihrer Naivität sehr nervig rüberkam, hat sie sich im Laufe der Geschichte zu einem sehr tapferen Mädchen weiterentwickelt. Furchtlos stellt sie sich den Gefahren, die sie umgeben und versucht, in allem das Gute zu sehen. Jaxon war mir allerdings von Anfang an sehr sympathisch, weil ich bei ihm gleich gemerkt habe, dass unter der sehr rauen und harten Schale ein weicher Kern steckt. Wie weich, musste ich dann am Ende grausam miterleben, denn da hat er einige Minuspunkte eingefahren, während Grace in einem Ansehen stieg. Und doch sind die beiden ein harmonisches Paar, obwohl sie einige Widrigkeiten in Kauf nehmen müssen und das Ende auch mit einem mörderischen Cliffhanger aufwartet. Man will sofort weiterlesen. Leider ist dies erst im Frühjahr 2022 der Fall und schon fest in meinem Terminkalender notiert. Ich bin gespannt, wie es mit Grace, Jaxon, Macy und Flint weitergeht. Sehr schön fand ich, dass die Autorin die Vampire von der Autorin nicht als bösartig, aber auch nicht als gut darstellt werden. Sie hat eine gesunde Mischung gefunden. Meggies Fussnote: Die Katmere Academy lehrt nicht nur Mathe und Deutsch.

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Will Raven hat nun seinen Doktor in der Tasche, nachdem er sein Studium in Deutschland hat abschließen können. Zurück in Schottland, genauer in Edinburgh fängt er als Assistent von Dr. Simpson an, bei der er früher schon als Famulus gearbeitet hat. Hier erwartet ihn nicht nur harte Arbeit als Arzt, sondern auch das Hausmädchen Sarah, zu der er sich schon früher hingezogen gefühlt hat. Zusammen mit ihr hatte er einen Mord aufgeklärt. Nun muss er mit der Tatsache fertig werden, dass Sarah mittlerweile verheiratet ist und nicht mehr als Hausmädchen, sondern als Assistentin von Dr. Simpson. Aber nicht nur mit seiner Eifersucht muss Raven fertig werden, sondern auch mit seltsamen Todesfällen, bei denen es sich nach seinem Empfinden um Mord handelt. Nach dem ersten sehr überzeugenden ersten Teil wollte ich natürlich auch den zweiten lesen. Doch leider konnte mich dieser nicht so überzeugen, da er mit langwierigen Szenen und in meinen Augen auch teilweise unnötigen Geschehnissen aufwartet. Sehr gut finde ich es, dass das Autorenduo historische Fakten mit Fiktion verbindet. Dr. Simpson hat wirklich gelebt und auch die Anwendung des Chloroform entdeckt. Seine Geschichte wird ebenso (nebenbei) erzählt, wie die Geschichte von Will Raven und Sarah Fisher. Eine düstere Atmosphäre zieht sich durch das ganze Buch. Alles scheint depressiv und aussichtslos. Will, der sich Hoffnung macht, Sarah wieder für sich zu gewinnen, gibt sich geschlagen, weil sie nun verheiratet ist. Gleichzeitig gerät er wieder in die Kreise des Geldeintreibers Findt. Sarah, die zwar nun verheiratet ist, aber einen schweren Schicksalsschlag in der Ehe hinnehmen muss, macht sich Sorgen um ihre Zukunft, die gar nicht so rosig aussieht. Und Dr. Simspon schlägt sich mit Anschuldigungen von Kollegen herum, er hätte eine Patientin getötet. Das Hauptthema, die ungelösten Tode von mehreren Patienten, rückt da fast schon in den Hintergrund. Das es sich um eine Serienmörderin handelt, wird schon gleich zu Anfang klar, denn diese Serienmörderin kommt selbst zu Wort, in dem sie einige Zwischenkapitel übernimmt. Immer mehr werden die Tatumstände klar und immer mehr werden wir in den Strudel mit hineingerissen. Auch wenn vieles von Anfang an klar ist, braucht es doch einige Kapitel, bis endlich etwas geschieht. Fast 2/3 des Buches wird mit Erklärungen verschwendet. Wills und Sarahs Gemütslage wird dabei in den Vordergrund gestellt und es handelt sich dabei schon fast um eine Liebesgeschichte, in der die Protagonisten es einfach nicht schaffen, zusammenzukommen, weil diverse Umstände einfach dagegen sind. Die Aufklärung der Morde rückt dabei so sehr in den Hintergrund, weil einfach zu viele andere Dinge für die Protagonisten von Bedeutung sind. Die so schönen historischen Begebenheiten, die mich im ersten Teil sehr fasziniert haben, waren im zweiten Teil nicht mehr gegeben. Meggies Fussnote: Insoweit war der zweite Teil nicht das, was ich erhofft hatte und blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück.

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Ray Cox hat gerade einen längeren Aufenthalt im Gefängnis hinter sich und will nun ein neues Leben beginnen. So macht er sich auf nach Uganda, um sich dort dem Team rund um die Gorillaforscherin Amanda Walker anzuschließen. Kaum dort angekommen, begleitet er eine Gruppe ins Ruwenzori-Gebirge, um eine spurlos verschwundene Gruppe von Wissenschaftlern zu finden. Kein einfaches Unterfangen, denn das Wetter scheint gerade verrückt zu spielen. Erst ist es heiß, dann fängt es an zu schneien. Stürme brauen sich zusammen und schwere Gewitter verwischen jegliche Spuren. Und die Gorillas benehmen sich auch sehr seltsam. Ray und Amy stoßen auf eine Ruinenstadt und merken schon bald, dass sie mit allem rechnen müssen. Denn ein Portal in eine andere Dimension hat sich geöffnet und dahinter verbergen sich unheimliche Schrecken. Schon Reptilia hat mich sehr überzeugen können und so musste ich mir auch die anderen Romane des Autors zulegen. Mit Korona hat der Autor mir endgültig gezeigt, dass er nicht nur für Jugendliche schreiben kann. Der Anfang der Geschichte verspricht ein Abenteuer a la Indiana Jones, doch schon bald merkt man, dass mehr hinter allem steckt. Das Forscherteam rund um Amanda Walker ist mit Feuereifer bei der Sache, sich um die Gorillas und deren Erhalt zu kümmern. Man merkt, dass der Autor sich hier tiefgehend mit der Thematik beschäftigt hat, denn die Infos, die hier erwähnt werden, gehen schon ins Eingemachte. Dabei gibt es wieder eine sehr gute Mischung aus Realität mit Fiktion, denn gerade im zweiten Teil der Geschichte wendet sich das Blatt und wir befinden uns im herrlichsten Sci-Fi-Fantasy-Gemisch bestehend aus Planet der Affen, Alien und Indiana Jones. Auch wenn ich teilweise mit den Augen rollen musste, weil es einfach zu tief in die Fantasie ging, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Einflüsse von anderen Büchern und Filmen ist hier sehr greifbar. Ich finde es nicht schlimm, dass sich der Autor bei anderen bedient, aber ich hätte es gerne gesehen, wenn er sich nicht zu sehr von Crichton & Co. hätte leiten lassen. Am Ende hat der Autor etwas zu dick aufgetragen. Hier hätte ich mir dann doch etwas mehr Erklärung oder vielleicht auch einen Epilog gewünscht, um die noch vorhandenen Fragen zu erklären. Trotz der ganzen Kritikpunkte fand ich das Buch doch sehr gelungen, da ich die von mir erwartete Spannung auch bekommen habe. Der Autor steht für gelungene Unterhaltung und genau das habe ich auch lesen dürfen. Meggies Fussnote: Ein Dschungel-Abenteuer der fantastischen Art.

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Ein Notsignal eines 1983 verschwundenen Schiffes sorgt für Rätsel. Denn das Schiff namens Derleth ist vor über 40 Jahren verschwunden. Kapitän Gage Carpenter und seine Crew werden angeheuert, das Schiff zu bergen. Das Signal führt Carpenter auf ein einsames Atoll, auf dem das Wrack festsitzt. Doch nicht nur das Wrack wartet dort, sondern auch die Crew der Derleth ist noch am Leben, obwohl Leben nicht das richtige Wort dafür ist. Denn ein außerirdischer Parasit hat die Crew in lebende Tote verwandelt. Joe Hill ist ein Sohn des bekannten Horror-Schriftstellers Stephen King und ist schon sehr lange aus dem Schatten seines berühmten Vaters herausgetreten. Seine Geschichten sind düster, fesselnd und genau mein Geschmack. Gerade die von ihm erstellten Comics können mich mehr als überzeugen. Diesmal begeben wir uns auf ein Wrack, welches vor über 40 Jahren verschwunden ist. Schon allein, dass es jetzt plötzlich ein Notsignal sendet, ist gruselig. Doch wenn wir uns mit dem furchtlosen Kapitän Gage Carpenter, der mitsamt seiner Crew beauftragt wurde, das Wrack zu bergen, auf den Weg dorthin begeben, wird es ist richtig unheimlich. Die Geschichte hat mich gleich gefesselt. Ich kann gar nicht sagen, warum genau, aber plötzlich wollte ich nur noch wissen, was genau geschehen wird. Die Charaktere sind sehr interessant, allen voran der Kapitän Carpenter sowie die Meeresbiologin Moriah. Die beiden tragen die Geschichte, ebenso wie die lebenden Toten, die schon ziemlich zu Anfang der Geschichte auftauchen und gar nicht so sind, wie man sich lebende Tote vorstellt. Sie wirken unheimlich, greifen aber nicht an. Sie erklären alles, verbergen trotzdem einiges. Sie wollen nach Hause, scheinen dies aber nicht von sich aus zu wollen. Es ist alles anders, als man denkt. Die Panels wirken erst gar nicht so düster, werden dies aber im Laufe der Geschichte. Auch, weil sich die Geschichte innerhalb von ein paar Tagen abspielt. Die eigentliche Geschichte spielt sich aber nur innerhalb ein paar Stunden ab und so wird es immer dunkler und unheimlicher. Sehr passend und stimmig. Der Showdown am Ende wirkt gleichermaßen chaotisch wie geordnet und ich war erstaunt, wie schnell eine Lösung gefunden wurde. Die Umsetzung war dann sehr gut gelungen. Das Cover finde ich diesmal sehr gelungen. Das Bullauge sowie der Zombie mit der Axt versprechen eine packende Geschichte, die dann auch im Inneren wirklich zu finden ist. Dem Klappentext lässt sich entnehmen, dass Joe Hill das Comic als Hommage an H.P. Lovecraft, John Carpenter und weitere Horror-Ikonen sieht. Als Horror-Fan kann ich das nur begrüßen, denn ich habe einige Klassiker aus dem Horror-Genre wieder erkennen können. Joe Hill steht für garantierte Spannung und durchdachte Geschichten. Ein weiteres tolles Abenteuer für meine Comic-Horror-Sammlung. Meggies Fussnote: Ein totes Schiff mit höchst lebendiger Crew. * * * * *

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June Mansfield kann es nicht verstehen, warum der Fluch gerade sie getroffen hat. Dabei fühlt sie sich zu Blake doch so stark hingezogen und er scheint ihr auch nicht abgeneigt zu sein. Doch je näher die beiden sich kommen, umso mehr merken sie, dass der Fluch kein Scherz ist. Die Stimmung schlägt um, Außenstehende streiten und prügeln sich. June, Blake und dessen Bruder Preston sowie Lilly und Grayson, Junes Freunde machen sich daran, eine Lösung zu finden. Die Lösung scheint einfach. Das Medaillon, dass den Fluch ausgelöst hat, muss zerstört werden. Doch keiner weiß, wo es ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Aber wie lange bleibt ihnen noch? Ich war vom ersten Teil sehr begeistert, da mir das Setting - Cornwall - und die etwas düstere Stimmung, die June, Blake und Preston begleitet, sehr gut gefallen hat. Auch der Fluch, den die drei an sich entdecken, hatte eine Faszination. Ich hoffte, dass diese Stimmung auch in den nächsten Bänden gehalten werden konnte. Bei Teil 2 hat es zumindest mal funktioniert. June, die mir im ersten Teil schon sehr imponiert hat, hat sich weiterhin in mein Herz gegraben. Ihr rationales Denken - das nur aussetzt, wenn sie Blake zu nahe kommt - hat sehr geholfen, Fortschritte bei der Aufklärung ihres Problems zu machen. June und Blake dürfen sich eigentlich nicht zu nahe kommen, doch - und alles andere wäre unrealistisch gewesen - es passiert natürlich doch. Dies löst eine unheimliche Kettenreaktion aus. Das Wetter wird düster, die Stimmung wird düster und die Aussichten auf ein normales Leben ebenso. Also muss alles daran gesetzt werden, wieder zurück in eben dieses zu finden. Unterstützt von ihren Freunden Lilly und Grayson fängt June an zu recherchieren. Während Blake dies ebenfalls tut, jedoch mit seiner grummeligen und rebellischen Art, ist es Preston, der alles auf die leichte Schulter nimmt und versucht, aus seiner ihm gegebenen Gabe das Beste herauszuschlagen. Doch im Laufe der Geschichte merkt Preston, dass das alles kein Spiel ist und dass er mehr für June empfindet und damit seinem Bruder auch Konkurrenz macht. Doch sind die Gefühle, die alle füreinander haben, Teil des Fluchs? Oder doch echt? Blake und June müssen nun eins tun - sich voneinander fern halten. Schwer jedoch, wenn man eine fast animalische Anziehungskraft spürt und nicht mehr Herr seiner Triebe ist. Das Autorenduo hat hier ganze Arbeit geleistet. Mit packendem Schreibstil und einer für Teenager gefühlvollen und spannenden Story wird hier eine Geschichte geschaffen, die alles aufbietet, was das Fantasy-Herz begehrt. Das Böse kommt über die Helden, die Helden versuchen das Böse zu besiegen. Drumherum etwas Hexerei, ein Fluch und eine verbotene Liebe. Viel Witz und Charme ist auch vorhanden und die Protagonisten sind allesamt liebenswert. Ebenso werden die Gaben, die June, Blake und Preston besitzen, wirklich nur eingesetzt, um herauszufinden, wie der Fluch wohl zu brechen ist, wobei June nebenbei immer wieder auch auf interessante Dinge stößt, die die Personen betreffen. Wenn Teil 3 die ganze Story jetzt auch noch sehr gut abschließt, ist diese Reihe eine, die es in meine Favoritenliste schafft. Nicht zu verachten sind auch die schönen Cover. Und die Haptik eben dieser. Also nicht nur lesens- sondern auch sehenswerte Bücher. Meggies Fussnote: Ist die Lüge manchmal Wahrheit?

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