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Alle Rezensionen von maleur

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Eine Gruppe von 8 Teilnehmern begibt sich auf eine Digital-Detox-Tour, sie werden von 3 Reiseführern begleitet. Ziel ist ein in Renovierung befindliches Hotel in den Bergen. Im Hotel befinden sich noch 2 Hausmeister, sonst ist das Hotel leer. Gleichzeitig mit Ankunft setzt sehr starker Schneefall ein. Das Hotel ist so eingeschneit, dass niemand das Hotel verlassen kann. Dann wird einer der Touristen schwer misshandelt aufgefunden. Der Täter kann nur einer der übrigen 12 Personen sein. Das Buch ist in relativ kurze Kapitel unterteilt, der Schreibstil flüssig. Die Spannung wird latent oben gehalten. Die Personen werden angepasst an die Extremsituation gut und differenziert charakterisiert. Auch die Art der Verletzungen des Opfers lässt mich erschauern, dabei auch eher in psychischer als physischer Hinsicht. Der Handlungsverlauf ist so aufgebaut, dass der Fokus wechselnd auf die Beteiligten als möglichen Täter gerichtet wird. Durch die eingeschränkten Möglichkeiten der Anwesenden ist der Leser in die Lage versetzt, selbst zu überlegen wer der Täter ist und worin das Motiv liegen könnte, und so etwas ist ganz nach meinen Geschmack.

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Die junge Anwältin Emelie wird als Verteidigerin angefordert. Unterstützung erhält sie von Teddy, ein ehemaligen Häftling. Der Roman ist in fünf Teile gegliedert die jeweils einen gegenwärtigen Zeitabschnitt umfassen. Die Teile sind in relativ kurze numerische Kapitel untergliedert und in einigen Kapiteln gibt es noch Gesprächsprotokolle aus der Vergangenheit (Dezember 2010) Mein Eindruck ist, dass diese Protokolle willkürlich in die einzelnen Kapitel eingeordnet sind. Sie haben jedenfalls keine eigene Kapitel-Nr.. Der Schreibstil ist kantig, die Dialoge sind im jeweiligen Milieu geschrieben, u.a. als Jugend- oder Gangsterjargon. Bei den Situationsbeschreibungen ist der Autor sehr Detailverliebt. Da werden z.B. die Schritte, Arm-, Bein- und Körperbewegungen beim Taekwondo ausführlich geschildert. Die einzelnen Spielzüge und Überlegungen beim Poker dargestellt. Die Geldbewegungen unendlich aufgelistet. Alles gut geschrieben und recherchiert, für mich in dem Roman aber nicht hilfreich. Der Thriller besteht aus mehreren Erzählsträngen, die irgendwie und irgendwann miteinander verwoben sind. Es geht um mafiöse Clankonflikte zwischen verschieden Nationalitäten, Drogen und Waffen, Spielsucht und Aktienspekulationen und auch Kindesmissbrauch. Dabei wechseln die Kapitel stets zwischen dem örtlichen und zeitlichen Geschehen. Die gesetzten Cliffhanger haben mich leider nicht neugierig gemacht. Ich fand sie in der Häufigkeit nur ermüdend und unterbrechen den Spannungsbogen. In einer Buchhändlerbewertung hieß es, dass es etwas dauert in den Lesefluss zu kommen, aber dann wird man belohnt. Ich war also vorbereitet. Aber nach zwei Teilen und der Hälfte des Romans habe ich die Anfangshürde noch nicht überwunden. Es gibt von Allem zu viel, zu viel Personen, zu viel Delikte und Konflikte, zu viel Beschreibungen. Ich habe nur noch das Ende gelesen und dann aufgegeben. Normalerweise gebe ich einen Buch nur ein Stern/Punkt, wenn ich abbreche. Hier hat mir aber der Plot und auch der Schreibstil gefallen und die Rechercheergebnisse sind gut beschrieben. Dieser Thriller ist für mich aber zu überladen.

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Marvin Abel erhält eine vernichtende gesundheitliche Diagnose. Das Buch ist ausschließlich aus der Sicht von Marvin Abel geschrieben. Dieses Buch weicht eindeutig von anderen Büchern dieser Art ab (habe aber noch nicht so viele davon gelesen). Der Kranke reflektiert zwar sein bisheriges Leben, befasst sich aber durchaus auch mit Banalitäten und lässt durch die Krankenbesuche erkennen, welche charakterliche Schwächen er selbst hat. Mit dem Voranschreiten seiner Krankheit und Absehbarkeit seiner Lebenszeit, hat der Tod für ihn seinen Schrecken verloren. Aber auch wenn man den Tod im Visier hat, kann man diesen dann doch nicht planen. Dieses Buch ist eine durchaus interessante Betrachtungsweise zum Thema Leben und Tod und frei von Sentimentalitäten und dennoch nicht Lehrbuchhaft.

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Die Documenta in Kassel wird durch ein Nervenkampfstoff bedroht. Der Kommissar Paul Lenz ist nicht nur mit der Aufklärung dieses Falls betraut. Ist es fair ein Bewertung zu schreiben, wenn man das Buch gar nicht gelesen hat? Ich mache es trotzdem. Ich habe dieses Buch im Verbund mit weiteren deutschen Krimiautoren erworben. Der Plot hat mir nicht zugesagt, ich wollte es dennoch probieren. Ich bin aber gar nicht reingekommen, eine Spannung wollte sich nicht aufbauen und darum entschieden, dass Paul Lenz ohne mich weiter machen muss.

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Nachdem Ted Palmer aus dem Gefängnis entlassen wurde, sind noch alte Rechnungen zu begleichen. Ist es fair ein Bewertung zu schreiben, wenn man das Buch gar nicht gelesen hat? Ich mache es trotzdem. Ich bin in die Handlung gar nicht reingekommen. Habe einfach keinen Bezug gefunden. Da ich von "Marthas Rache" vom gleichen Autor enttäuscht war, habe ich mir wenigstens Lesezeit gespart und die Lektüre abgebrochen.

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Ein Serientäter verschleppt junge Frauen. Er foltert sie bestialisch, vergewaltigt und ermordet sie dann. Martha konnte entkommen und will sich und die anderen rächen. Die Handlung ist äußert brutal und abstoßend. Auf Spannung wartet man vergebens. Martha die dem Täter entkommen konnte, ist so unsympathisch dargestellt, dass kein Gefühl der Anteilnahme für sie aufkommen kann. Krister der sie nach ihrer Flucht gefunden und den Krankenwagen gerufen hat, benimmt sich so dumm, dass man sich über diese Figur nur ärgern kann. Auch die Polizisten sind keine Sympathieträger. Alle sind unhöflich, unsympathisch missgelaunt und auch nicht sehr intelligent. Bei der Überlegung, wer die unausstehlichste Person in diesem Roman ist, könnte ich mich nicht entscheiden. Jeder ist es. Doch ein nettes Lebewesen gibt es doch, es ist der Hund Lasse. Ich brauche in einem Krimi nicht unbedingt einen Kuscheleffekt, aber es sollte doch Personen geben mit denen mitfiebert. Mein Fazit: Ein Krimi ohne Spannung und einfach nur nervig.

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Stella ist 19 Jahre alt und sitzt in Untersuchungshaft. Sie wird des Mordes an einem angesehenen Geschäftsmann beschuldigt. Die Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Kapitel sind kurz gehalten und mit dem Ende der Kapitel bleibt der Spannungsbogen erhalten. Die charakterliche Darstellung der Beteiligten ist differenziert und authentisch. Der Roman wird nacheinander aus drei Perspektiven erzählt. Beginnend mit Adam, dem Vater, dann die Stella, die Tochter, und am Ende Ulrika, die Mutter. Dabei geht es nicht nur um die Frage der Schuld von Stella, es wird in vielen Erinnerungen aller drei, die Entwicklung der Familie geschildert und die Zeit vor und nach der Inhaftierung von Stella reflektiert. Damit entstehen drei verschiedene Sichtweisen auf die unterschiedlichen Begebenheiten. In dem Roman geht es nicht nur um die Aufklärung einer Straftat, Es geht um Liebe zu Partner und Kind bzw. Eltern, um den Anspruch den man an sich und die anderen stellt, es geht um Freundschaft und darum ob eine Lüge zum Schutz eines geliebten Menschen und zum Erhalt der Beziehung erlaubt ist. Es geht nicht nur um die Außenwirkung, sondern auch um den Anspruch an sich selbst. Die Geschehnisse vor und um den Mordfall werden durch die unterschiedlichen Sichtweisen eingehend betrachtet und unterschiedlich erlebt und bewertet. Es wird dadurch zu keiner Zeit langweilig und ist durchaus nachvollziehbar. Dieser Roman vermittelt eine faszinierende Intensität ohne Effekthascherei. Ein logisch aufgebautes und glaubwürdiges und empfehlenswertes Buch.

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Eine Zeitungsmeldung über den Fund von Überresten eines Babys auf einer Baustelle versetzt 3 Frauen in Aufregung. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Die Die Charaktere sind sehr subtil und differenziert beschrieben. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die verschiedenen Familiensituationen sind irgendwie miteinander verwoben. Die Geschichte spielt im Jahr 2012, geht aber manchmal auch in die Vergangenheit zurück. Mir hat das Buch gut gefallen, hat aber in der Mitte einige Längen durch die Journalistin Kate. Rechercheergebnisse werden teilweise gegenüber dem Dedective Bob Sparkes wiederholt. Das unterbricht unnötigerweise den Spannungsbogen. Dies ist ein Psycho-Drama der ruhigen Art. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman mit Detective Bob Sparkes und vielleicht auch der Journalistin Kate.

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Unterhaltsame, witzig locker leichte Geschichten mit oft skurrilem Ende. Das ist nicht mein erstes Horst-Evers-Buch und wird auch nicht das letzte sein. Natürlich sind nicht alle Geschichten gleich gut, aber die Mischung stimmt. ACHTUNG! Lachfaltengefahr.

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Ein Schwarzer wird ermordet aufgefunden. Kommissar Nettelbeck - derzeit innerhalb der Behörde zur Abteilung "Versorgung" Strafversetzt - wird aus Personalgründen reaktiviert. Nettelbeck ist nicht nur an der Aufklärung der Tat gelegen, sondern damit auch an seiner Rehabilitierung. Der Schreibestil ist einfach, locker und unaufdringlich. Die Protagonisten stechen charakterlich nicht unangenehm hervor. In einigen Passagen wurde die Sichtweise des "Schneckenkönigs" betrachtet. Das hat mir ganz gut gefallen. Die Beschreibung der Örtlichkeiten und Situationen sind für mich nicht lebhaft genug. Das ist eben kein Drehbuch, hier muss man auch den Bildteil eines Films beschreiben. Im übrigen war mir das eher kleine Buch doch zu sehr Themenüberfrachtet. Es geht natürlich um Neonazis, Ghanaer, Sekten und um Bürobedarf. Ich könnte fast zur Bürokauffrau umschulen. Besonders nervig fand ich das ewige Geschreibe über Posaunenmusik und Jazz. Was soll das? Wenn man es nicht hören kann und sich damit nicht auskennt, bremst das doch nur die Spannung. Na ja, welche Spannung? Ich hatte schon bald einen Verdächtigen im Visier, der dann am Ende auch bestätigt wurde. Dieser Krimi ist einfache solide Hausmannskost. Und da ich kein Fan von Posaunenmusik bin, muss Kommissar Martin Nettelbeck ohne mich weitermachen.

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