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Alle Rezensionen von maleur

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Iris führt eine harmonische Ehe - glaubt sie. Doch als ein Flugzeug abstürzt, in dem ihr Mann war, obwohl er eine andere Maschine nehmen wollte, begreift sie, dass sie ihn gar nicht kannte. Er hat ihr etwas vorgemacht, was seine Kindheit und seinen Job anging. Dann erhält Iris plötzlich Nachrichten und Warnungen, die eigentlich nur von Will, ihrem Ehemann, kommen können. Der Geschichte ist aus der Perspektive von Iris in der Ich-Form geschrieben. Der Schreibstil ist einfach und schnörkellos. Die Beteiligten sind unterschiedlich intensiv charakterisiert. Die Autorin vermag es, im Leser berechtigte Zweifel am Tod von Will aufkommen zu lassen. Das Bemühen der Fluggesellschaft an der Aufarbeitung des Absturzes und die Trauerbegleitung für die Hinterbliebenen finde ich gelungen. Der Thriller wartet mit einigen Wendungen auf und vermag es dadurch einen im Bann zu halten. Besonders gelungen ist das überraschende Ende, für amerikanische Romane doch eher ungewöhnlich.

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Der junge Anwalt Lars Kaufmann soll für einen wohlhabenden Mandanten dessen alte Liebe wiederfinden. Die Geliebte ist vor 50 Jahren spurlos verschwunden. Die Suche soll gut honoriert werden, muss aber geheim bleiben. Für Lars kommt dieser Auftrag sehr gelegen, da er in finanziellen Nöten steckt. Lars hat nicht nur Schwierigkeiten mit seinen Gläubigern, er wird auch von einem unbekannten Gegner an der Suche gehindert, sieht sich außerdem in der Kanzlei und Familie einem hohen Konkurrenzkampf ausgesetzt und hat bei all dem niemanden, dem er vertrauen kann. Der Schreibstil ist leicht lesbar. Die Protagonisten sind wenig facettenreich und eher klischeehaft charakterisiert. Das ist sicherlich für eine kurze Story ausreichend. Die Gefahren, in die Lars gerät, sollen die Spannung erhöhen, sind aber eher naiv. Über das Motiv der späten Suche sollte man auch gar nicht erst nachdenken. Irgendein Aufhänger muss die Geschichte ja haben. Die Örtlichkeiten und Begebenheiten sind atmosphärisch beschrieben. Die Überführung des Täters und das Ende waren nicht Ideenreich. Die Geschichte würde ich in die Rubrik "Jugendkrimi" einordnen und nur weil der Krimi so kurz war, habe ich ihn überhaupt zu Ende gelesen. Zusammenfassend: ein naiver Kurz-Krimi, mit in dem die Autorin sich für mich nicht empfohlen hat. Ich habe die im Buch enthaltene Leseprobe zu "Totenweg" gar nicht erst gelesen.

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Anna ist seit fast einem Jahr zu Hause gefangen. Aufgrund ihrer Angststörung kann sie das Haus nicht verlassen. Aus Langeweile beobachtet sie ihre Nachbarn. Als sie Zeuge eines Verbrechens wird, will ihr jedoch keiner glauben, weil es kein Opfer gibt. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sich von Anna erzählt. Die Kapitel sind mit Datumsangaben bezeichnet. Der Schreibstil ist einfach und versteht es auch bei banalen Handlungen den Leser in Bann zu halten. Der Autorin gelingt es ausgezeichnet, die Beklemmung von Anna beim Verlassen des Hauses zu vermitteln. Die übrigen beteiligten werden nur oberflächlich charakterisiert, geht ja auch nicht anders, weil Anna ja kaum Kontakt zur Außenwelt hat. Anna selbst macht es einem aber auch nicht leicht, sie zu mögen. Handlung findet eigentlich in der Hälfte des Buches gar nicht statt. Der Leser wird mit den Gedanken, Chats und Zwiegesprächen von Anna konfrontiert. Auch beim Leser kommen Zweifel auf, ob es überhaupt ein Verbrechen gibt oder ob zu viel Wein im Spiel ist. Dieser Teil könnte durchaus etwas kürzer gehalten sein. Im letzten Drittel des Romans kommt Tempo auf. Hier wird erst klar warum Anna an ihrer Panik leidet. und auch Annas Beobachtung klärt sich hier auf. Das Ende war für mich gar nicht sooo überraschend. Ich finde aber das Thema zu solch einem Typ von Psychopathen sehr interessant. Mein Fazit: Wer nur actionreiche und dialoggeschwängerte Bücher mag, sollt die Finger von diesem Buch lassen. Wer aber, wie ich, auch ruhige psychologisch ausgefeilte Roman liebt, ist mit diesem Buch gut bedient.

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Robin Alexander rekonstruiert die Ereignisse von September 2015 bis März 2016, einem schwierigen Entwicklungsabschnitt der jüngsten Deutschen und Europäischen Geschichte. Das Buch basiert auf Recherchen in Berlin, Brüssel, Wien, Budapest und der Türkei. Das Buch ist ein Report und soll Wertungsfrei sein. Das ist dem Autor aber nicht durchweg gelungen und macht das Ganze nur noch sympathischer, wer kann dabei schon neutral bleiben!? Der Schreibstil ist gut verständlich. In den einzelnen Kapiteln steht das Agieren einzelner Politiker oder Staaten im Vordergrund. Das ist soweit sehr interessant, beginnt dann aber oft wieder mit dem September 2015 oder eher. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört. Eine Zeitschiene im Kopf oder auf dem Papier macht sich dabei sicherlich gut. Der Inhalt des Buches gleicht dann einem Polit-Thriller. Ich gehe nicht davon aus, dass Politiker immer nur heroisch und uneigennützig agieren, aber ein bisschen mehr gesamtgesellschaftliche Betrachtungsweise und planvolles Handeln darf ich doch erwarten, schließlich hat deren Bildungsweg ja nicht mit der Grundschule geendet. Statt dessen erfährt man, dass die Politiker (nicht nur die Deutschen) die Dinge einfach aussitzen, sich den Entscheidungen entziehen, persönlich Befindlichkeiten über die Sache stellen, sich wegeducken, an ihrem Sessel kleben und durch Intrigen und Manipulationen ihren Status festigen und ausbauen. Hatten die Politiker die Interessen der Flüchtlinge im Focus? Nein, ihr Interesse galt (und tut es immer) den Meinungsumfragen, den Rest bewältigen dann die Beraterfirmen, Kommunalbehörden und Ehrenamtlichen. Hatten die Politiker das Wohl des eigenen Volkes im Sinn oder wollten sie im Interesse der Wähler agieren? Nein, auch hier gilt nur die Meinung des Wählers vor der Wahl und dann ist aber auch schon gut damit "dem Volke zu dienen". Wie schön könnte doch Regieren ohne das lästige Volk sein. Das ist doch sowieso nie zufrieden. Doch genug mit der Politikerschelte, ich will doch nur das Buch bewerten. Das Buch hat der Autor den Politikern vor Veröffentlichung vorgelegt und auch nach Jahresfrist gibt es keine Forderungen zur Streichung oder Änderung der Darstellung, so dass ich von der Richtigkeit der Reportage ausgehe. Das Buch ist wirklich gut, ein echter Polit-Thriller. Ich kann es nur empfehlen.

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Rainer Wendt stellt die Sicherheitssituation in Deutschland dar. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die Polizeiarbeit, in der er sich bestens auskennt, sondern bezieht durchaus auch andere Bereiche unseres Lebens ein. Es beginnt bei den Kleinsten, die in Ihrer Entwicklung Regeln und kompetente Führung brauchen, und deren Erzieher in unserer Gesellschaft nicht den nötigen Rückhalt erfahren. Es setzt sich fort in den sozialen Bereichen, auch die Behörden sind von personeller Überlastung und mangelnde Ausstattung geprägt. Er betrachtet die lasche Justiz und beschreibt die Gefahr, wenn Richter die Situation des Straftäters berücksichtigen aber die Gefahr für künftige Opfer außer Acht lassen. Er schildert die seit Jahren stagnierende Entwicklung im Strafverfolgungsbereich wie Staatsanwaltschaften und Polizei, bei gleichzeitiger progressiver Entwicklung von Straftaten. Er zeigt die zunehmende Respektlosigkeit und Aggressivität gegenüber allen staatlichen Bereichen auf. Und natürlich geht er auch auf die Flüchtlings- und Integrationspolitik ein. Bei all diesen Themen belässt er es nicht bei einer Bestandsaufnahme, er zeigt auch Lösungswege auf. Die Schreibweise ist verständlich und einfach, nicht nur nüchtern sachlich, sondern oft auch humorvoll mit einer gehörigen Portion Sarkasmus gespickt. Schon das Vorwort ist lesenswert. Störend empfinde ich die gendergerechte-Bezeichnungen der angesprochenen Berufsgruppen. Da geht es um Polizistinnen und Polizisten, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, Lehrerinnen und Lehrer, Beamtinnen und Beamte. Das ist zwar politisch korrekt, stört aber den Lesefluss und ändert nichts an der Aussage. Das ist aber ein anderes Diskussionsthema. Im "Lösungsteil" empfinde ich das Buch doch etwas langatmig, weil sich die Vorschläge ja irgendwie wiederholen. Mein Fazit: Ein lesenswert sachlich kritisches Buch

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Dr. Jan Forster kehrt nach 23 Jahren an den Ort seiner Kindheit zurück. Hier hatte er traumatische Erlebnisse. Die Nachbarstochter hat sich vor seinen Augen das Leben genommen, sein kleiner Bruder ist spurlos verschwunden, sein Vater bei einem Autounfall tödlich verunglückt und seine Mutter konnte den Verlust von Ehemann und Kind nicht verkraften. Der Schreibstil ist einfach und gut. Die Situationen und Örtlichkeiten sind anschaulich beschrieben. Die Protagonisten sind wenig facettenreich charakterisiert. Dr. Forster ist permanent angespannt und besorgt. Die Geschichte ist zum großen Teil aus der Sicht von Jan Forster geschrieben. Einige Dialoge und Situationsbeschreibungen sind eher für einen Jugendroman geeignet, Z.B. ist der Beginn des Verkehrsunfalls mit einem "moralischen Finger" beschrieben, den ich in einem Roman nun eigentlich nicht brauche. Das "konspirative Gespräch" im alten Gewächshaus mutet eher naiv an und erzeugt bei mir nur Kopfschütteln und KEINE Spannung. Ein Thriller wird auch nicht mit der Anzahl der Toten interessanter, es könnten durchaus einige weniger sein. Eigentlich gibt es wenige Personen, die als Täter in Frage kommen und einer davon war so Verdächtig, dass der erfahrene Leser gleich erkennt, der ist es nicht. Ich wünsche mir das etwas subtiler mit mehr Verdächtigen, Überraschungen und Wendungen. Und auch die Auflösung hat mich eher enttäuscht. Meine Erwartungen nach Trigger haben sich leider nicht erfüllt.

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Mit diesem Erzählband hat man 39 nette, humorvolle Kurz-Krimis von 3 bis 4 Seiten. Der Schreibstil ist angenehm. Das Spektrum reicht von Betrug, Diebstahl, Heiratsschwindel bis hin zum Mord. Allerdings ist schon bald das Muster klar, denn immer ist letztendlich der Täter durch missliche Umstände das Opfer. Manchmal empfindet man Mitleid oft aber auch Schadenfreude. Ich kann den kleinen Erzählband nur empfehlen, allerdings sollte man die Geschichten immer wieder mal zwischendurch lesen, dann entsteht auch keine Ermüdung oder Langweile.

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Erzählungen rund um den Urlaub von fünf verschiedenen Schriftstellern. Die Geschichten sind nett und humorvoll und bringen einen teilweise zum Schmunzeln. Allerdings sind diese Geschichten nicht neu. Alle 5 Erzählungen befinden sich auch in dem Erzählband "Urlaub mit Punkt Punkt Punkt". Ein entsprechender Hinweis im Buch wäre begrüßenswert. Fazit: Mit dem Buch hat man eine nette Unterhaltung im und um den Urlaub.

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In diesem Buch sind Gerichtsreportagen von weiblichen Kriminellen geschildert. So wie Reportagen eben sind, sachlich und emotionsfrei geschrieben, mit der entsprechenden Benennung der Paragraphen und - soweit bekannt - der jeweiligen Vorgeschichte. Die Taten reichen von Betrug und Diebstahl über Sexualstraftaten und Vernachlässigung der Führsorgepflicht bis hin zur Körperverletzung und Mord. Die Fälle sind anonymisiert bis auf den Fall der Monika de Montgazon. Es handelt sich hierbei um den Brand einer Doppelhaushälfte mit Todesfolge. Die Frage ist Brandstiftung und Vatermord? Dieser Fall besteht aus 14 Reportagen und einem Interview. In diesen Reportagen wird nicht nur der eigentliche Fall behandelt, sondern auch die Arbeit der Gerichte und Wirkungsweise unseres Rechtssystems dargestellt. Es geht um Justizirrtum und die zweifelhaft Untersuchung der Brandursache. Ein interessantes Büchlein, deren Reportagen man immer mal zwischendurch lesen kann.

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Zwei minderjährige Schwestern (15 und 17 Jahre) verschwinden eines Nachts spurlos und nur Cassandra, die jüngere der beiden Schwestern, steht nach drei Jahren vor der Tür ihres Elternhauses. Was ist mit ihnen geschehen, wo waren sie die drei Jahre über und wo ist die ältere Schwester Emma? Das wird vom FBI mit der forensischen Psychologin Dr. Abby Winter, die auch schon vor drei Jahren mit der Ermittlung befasst war, untersucht. Die Geschichte ist gut strukturiert aufgebaut. Sie wird abwechselnd aus der Sicht von Cassandra (Cass) und Dr. Winter erzählt. Die Kapitel sind nummeriert und mit dem Namen der jeweiligen Protagonistin bezeichnet. Innerhalb der Kapitel wird zum einen die Gegenwart - die Suche nach Emma - und zum anderen die Vergangenheit - die Geschichte der Familie - geschildert. Der Zeitenwechsel erfolgt durch deutlich gekennzeichnete Absätze. Die Gespräche der Beteiligten und der Ermittler sind kursiv geschrieben. Der Schreibstil ist gut, unaufgeregt und frei von Pathos. Die Beteiligten sind sehr gut und differenziert charakterisiert. Die Darstellung der psychiatrischen Störung des Narzissmus und die Folgen für die Angehörigen ist sehr gut recherchiert und beschrieben. Das kann ich natürlich nur als Laie beurteilen. Der Roman besticht durch intrigante Handlungen und Manipulation der Beteiligten und hat einige Wendungen. Die Entwicklung der Geschichte ist eher von der unaufgeregten ruhigen Art, dennoch spannend durch seinen psychologischen Aufbau und mit einem überraschenden Ende. Mich hat dieser Roman total begeistert und gefällt mir besser als der erste Roman von Wendy Walker (Dark Memories - Nichts ist je vergessen, 4 Punkte). Die Schriftstellerin hat es auf meine persönliche Bestenliste geschafft.

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