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Alle Rezensionen von topper2015

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Bernhard Aichners Kaschmirgefühl ist ein lustiger, verrückter, surrealer aber doch irgendwie real wirkender Kurzroman. Mit nur circa 100 Seiten, ist das Lesevergnügen hier begrenzt und eher kurzweilig, dafür kann man den Roman nur schwer aus der Hand legen. Dafür ist sicherlich auch Aichners Schreibstil aber auch die Art und Weise der Erzählgestaltung. Man könnte Kaschmirgefühl quasi auch ale Telefonroman bezeichnen, da es ausschließlich aus einem bzw. mehreren Telefongesprächen zweier Menschen besteht. Der Autor hat es geschafft die wörtliche Rede der Figuren so zu modifizieren, dass Beschreibungen und Erklärungen eines dritten Erzählers gar nicht notwendig sind. Das Ende des Buches kam sehr abrupt und war meiner Meinung nach etwas enttäuschend. Die Aufmachung des Buches ist sehr gut gelungen! Der Umschlag ist schön gestaltet, aber auch darunter und drinnen im Buch ist es sehr ansprechend. Zusammenfassend klässt sich sagen, dass Kaschmirgefühl kein tiefgehender Roman ist, der den Leser lange beschäftigt. Trotzdem ist er unterhaltsam.

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Eines der Dinge, die mir am Romy Hausmanns Liebes Kind am besten gefallen, sind die verschiedenen Perspektiven. Es wird einerseits zwischen verschiedenen Personen umhergewechselt, aber andererseits auch zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. So erhält der Leser einen umfassenden Überblick und kann sich nach und nach vieles zusammenreimen. Das erste Drittel des Buches ist wie eine Menge an versteckten Puzzelteilen, die nach und nach aufgedeckt werden und sich im Verlaufe des Buches zusammensetzen. Das Buch wirft ständig neue Fragen, Fakten und Vermutungen auf, die den Spannungsbogen mächtig ansteigen lassen. Auch die Figuren sind super konstruiert. Total glaubwürdig, vielschichtig und unvorhersehbar. Das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht und war von Anfang an ein richtiger Page-Turner!

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Das Buch birgt ein Geheimnis, das im Laufe des Buches nach und nach aufgeklärt wird. Das verrate ich an dieser Stelle jedoch nicht, da es eine Überraschung bleiben soll. Einer der größten Pluspunkte dieses Buches ist die äußerst kritische Betrachtung der Digitalisierungen, also dem Umgang sowie den Folgen der Nutzung verschiedener digitaler Gerätschaften, sozialen Netzwerken, und und und. Als Leser wird man dazu angeregt, sich mit seinem eigenen Konsum sozialer Netzwerke oder seinem Nutzungsverhalten des Internets oder anderweitiger angebotener Service im Internet, auseinanderzusetzen. Besonders für Jugendliche ist das sehr sinnvoll. Jedoch werden in dem Buch auch normale Jugendprobleme und -herausforderungen so wie die Selbstwahrnehmung und -darstellung, Zugehörigkeit, erste Liebe, Sexualität und viele weitere Dinge thematisiert. Leider finde ich, dass das Buch sehr stark auf eine jugendliche Leserschaft ausgerichtet ist. Ja, es wird als Jugendroman deklariert, jedoch sprechen viele Jugendromane auch erwachsene Leser an und werden somit als All-Age-Literatur bezeichnet. Das ist bei I can see U meiner Meinung nach nicht der Fall. Auch das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen, da es sehr viele Fragen offen lässt.

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Mit den ersten Seiten stiegen meine Erwartungen noch stetig und ich war in freudiger Erwartung auf den Rest des Buches, doch leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden und ich wurde mehr oder weniger enttäuscht. Die Darstellung der Protagonistin Hallie als unabhängige und taffe Frau, die sich an der Männerwelt rächen will, schwindete von Seite zu Seite, bis sie irgendwann nur noch eine im Selbstmitleid versinkende, jammernde Frau war. Aber nicht nur Hallies Charakter war unauthentisch, sondern auch der von Chris, denn er beschreibt sich als anders als die anderen Männer , lügt und betrügt aber genauso. Auch passen das Cover und der Titel nicht wirklich zu dem Inhalt, denn so erotisch wie es dargestellt wird, ist es nicht. Es ist eher ein Liebes- als ein Erotikroman. Es gibt zwar eine Fortsetzung des Romans, jedoch ist dieser in sich abgeschlossen und die Reihe geht aus der Sicht von Hallies Freundin weiter. Das Buch war sehr kurz, dafür leicht und flüssig zu lesen.

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Ich hatte zuvor noch keinen Roman von Tara Sivec gelesen, doch Zwischen uns die Sterne wird jetzt mit Sicherheit nicht der letzte Roman gewesen sein, den ich von ihr lese! Zuerst einmal ist der Buchtitel fantastisch! Die wahre Bedeutung erfährt man erst im Laufe des Buches und spielt auf der einen Seite eine so kleine Rolle, die aber tausendmal so viel Bedeutung trägt. Auch das gesamte Cover ist einfach nur wunderschön. Ein Punkt, der mir am Buch mit am meisten gefallen hat, sind die Figuren. Sie sind so unglaublich authentisch und liebevoll konstruiert, so dass sie wie echte Menschen mit Ecken, Kanten und Problemen rüberkommen. Die Entwicklung, die die Figuren im Laufe der Buches durchlaufen ist für den Leser so unmittelbar und spürbar , dass man den Schmerz, die Trauer und auch die Liebe quasi mitfühlen kann. In dem Buch ist mehr Erotik, als ich es erwartet hatte, aber auf eine niveauvolle und angemessene Art und Weise, sodass deutlich wird, dass es nicht nur um Sex geht. Ich persönlich bin hellauf begeistert und würde mich über eine Fortsetzung freuen, glaube aber nicht, dass es eine geben wird. (Vielleicht muss ich es auf einen sternenförmigen Zettel schreiben und in einen Schuhkarton legen ;))

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Ruth Hogans Vielleicht tanzen wir morgen ist ein sehr ernstes Buch. Es befasst sich mit der Trauerverarbeitung sowie mit dem Leben der Angehörigen nach dem Tod einer geliebten Person. Von Beginn an ist mir aufgefallen, dass die im Buch verwendete Sprache sehr gehaltvoll ist. An vielen Stellen würde ich sie sogar als lyrisch bezeichnen. Die Autorin spielt viel mit mehrdeutigen und unterschwelligen Aussagen und regt den Leser somit viel zum Nachdenken an. An Detailreichtum mangelt es dem Roman nicht. An einigen Stellen ist das Geschehen oder eine Szenerie sogar zu detailreich erzählt, sodass es sich sehr in die Länge zieht. Durch die Thematik der Trauerverarbeitung herrscht in dem Buch eine sehr intensive manchmal soar drückende oder düstere Atmosphäre vor, die sich auch auf den Leser überträgt. Jedoch verändert diese sich, vor allem zum Ende hin, auch zu einer eher hoffnungsvollen und erleuchtenden Atmosphäre. Wer jedoch auf der Suche nach Spannung und Action ist, ist hier an der falschen Stelle!

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Eines, womit das Buch bei mir am meisten punkten konnte, ist, dass es so authentisch ist. Die Charaktere, die Dialoge,bzw. die Sprache allgemein, die Themen, und und und. Das Buch behandelt Themen, die für junge Erwachsene wichtig sind auf eine normalen Ebene. Es vermittelt, dass nicht alles so laufen kann, wie man es sich wünscht, dass mit Rückschlägen gerechnet werden muss und so weiter, ohne dass es als besonders dargestellt wird. Solche Dinge wie eine Trennung, das Gefühl des Alleinsein oder etwaiges werden gehören nun mal zum Leben dazu. Im selben Zuge stellen die beiden Protagonisten sich selbst oder dem Leser (?) essenzielle Fragen des Erwachsenwerdens, mit denen sich der Leser mehr oder weniger bewusst auseinander setzen kann. Des Weiteren sind die Schreibstile der beiden Autoren nicht nur total authentisch, wie junge Erwachsene nun mal reden, sondern auch super lustig. Ich musste viele Male schmunzeln oder lachen. Außerdem konnte man als Leser in die Perspektive von Luke sowie von Phoebe schlüpfen, dadurch ist es gleichermaßen für Jungs wie für Mädchen geschrieben. Leider hat mir das Ende nicht so gut gefallen, das verrate ich aber nicht, da es ja sonst langweilig wäre. ;)

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Mit voranschreitendem Lesen wird einem klar, dass Christine mehr oder weniger das selbe Schicksal wie ihrer Großmutter bevorsteht, dies begreift sie jedoch erst gegen Ende des Buches. Ich finde es schön, wie die Beziehung zwischen Christine und ihrer Großmutter dargestellt wird und es nicht nur um ein verqueres Liebesdreieck (1. bei Elisabeth und Wilhelm und 2. bei Christine, Stefan und Robert) geht, sondern auch das Thema Familie angesprochen wird. Generell gesehen ist die Handlung schon eher vorhersehbar und den Leser erwartet nichts spannendes oder innovatives. Das Buch vermittelt schon eher eine idealisierte Vorstellung von Liebe, die alle Grenzen und moralische Ansichten übergeht. Man könnte schon fast von einer euphemistischen Darstellung des Betrugs bzw. Ehebruches sprechen. Die Protagonistin Christine bietet leider keine wirkliche Identifikationsgrundlage. Dies erschwert es dem Leser sich in ihre Gefühlswelt hineinzuversetzen. Auch die anderen Figuren, außer Christines Großmutter Elisabeth sind eher nur grob bzw. oberflächlich dargestellt. Die Brief der Großemutter bieten eine schöne Abwechslung und Zugabe an Informationen aus einer anderen Zeit und Perspektive. Das Buch ist sehr schnell und leicht zu lesen, also für den schnellen, lockeren Zeitvertreib. Achtung Spoiler: Ich fand es sehr komisch, dass Christine sich plötzlich in Robert verliebt hat. Davor wurde er immer als ein verlorengeglaubter Bruder beschrieben und sie wunderte sich nur, wie er sie manchmal ansah, aber Anzeichen einer Verliebtheit kamen bei mir nicht wirklich an.

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Royal Xmas - Ein Prinz zu Weihnachten war ein schöner Leseschmaus für zwischen durch. Es ist eher kurz und in wenigen Stunden gelesen. Für ein kurzes Weihnachtslesevergnügen genau richtig! Eines was der Autorin meiner Meinung nach am besten gelungen ist, ist die Weihnachtsstimmung, die bei dem Leser ausgelöst wird, bzw. eine schöne, gemütliche und festliche Atmosphäre. Was mir etwas gefehlt hat, waren einige Personenbeschreibungen. Die einzigen Personen, die im Detail beschrieben waren, waren Jay, Alex und Courtney. Wie die Protagonistin Eden letztlich aussah (Haarfarbe, Gesichtszüge, ...), weiß ich nicht. Es kann auch sein, dass sie kurz beschrieben wurde, aber nicht im Detail. Ein weiterer negativer Aspekt bezieht sich auf den Zeitverlauf im Buch. Manchmal stimmt die erzählte Zeit so gar nicht mit der Erzählzeit überein, sodass es einige ruckartige Übergänge zwischen mehreren Stunden oder Tagen war. Plötzlich war es Abend oder der nächste Tag, ohne dass es richtig eingeleitet wurde. Gan besonders hat mir auch die Metaebene des Buches gefallen, dass Eden am Ende ein Buch namens Royal Xmas - Ein Prinz zu Weihnachten schreibt und das quasi das Buch ist, dass man gerade gelesen hat, fand ich genial. Und zu guter letzt: in welchen Büchern kann man etwas Magisches und Träumerisches einfließen lassen, das kein Fantasybuch ist? NATÜRLICH im Weihnachtsroman. Dieses magische Etwas mit dem Holzweihanachtsmann und dem Traum passte perfekt in die Geschichte. Fazit: Auf jeden Fall empfehlenswert!

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Ich fange mal mit dem Offensichtlichstem an: das Cover. Es ist sehr schön gestaltet, vor allem für ein Sachbuch. Ganz allgemein finde ich das Thema super interessant. Etwas alltägliches wie Berührungen von einer wissenschaftlichen Seite aus zu betrachten, denn so etwas Kleines kann ganz viel bewirken. Leider muss ich sagen, dass das Buch an manchen Stellen den Bezug zum Leser als Laie verloren hat. Dadurch wurde man manchmal mit fachlichem Vokabular und abstrakten Satzstrukturen bombardiert. Gerade Menschen, die sonst nie mit Sachbüchern in Kontakt kommen, können dadurch schnell überfordert und demotiviert werden. Trotz allem können gerade Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, viel nützliches Wissen mitnehmen und eventuell anwenden.

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