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Alle Rezensionen von Mel.E

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Gleich zu Anfang bekommen wir einen Einblick auf das Leben in Indien. Ein Indien anders als uns Bollywoodfilme vorgaukeln, denn wir befinden uns in einem Dorf, in dem die Armut herrscht und die Geburt einer Tochter Unglück über die Familie bringt. Einer jungen Mutter wird ihr Kind direkt nach der Entbindung aus den Armen gerissen und sie wird es nie wiedersehen und sie wird auch nie wissen, was mit ihrer Tochter geschehen ist. Es tut weh und da dies eine Tatsache ist un nicht ausgedacht, bekommt dieses zu lesen einen noch bitteren Nachgeschmack. Ich weiß um die Zustände in Indien, es aber erneut zu lesen bringt mich ins Nachdenken und führt dazu, das ich noch dankbarer für meine beiden wunderbaren Töchter bin. Denn ich darf sie großziehen und sie zur Schule schicken, da wir in einem Land wohnen, wo Mädchen und Jungen doch in etwa gleich behandelt werden. Kavita wird wieder schwanger und auch dieses Mal entbindet sie ein Mädchen. was für eine Schande! Sie bringt das Kind heimlich in ein Waisenhaus, da sie hofft das ihrer Tochter, die sie Usha (Morgendämmerung) nennt um ihr zu einem besseres Leben zu verhelfen. Ihr die Chance zu geben zu überleben. Erzählt wird die Geschichte der beiden Familien, die durch die Geburt von Usha miteinander verknüpft sind und das passiert sehr warmherzig und authentisch. Wir lernen alle beteiligten Personen gut kennen und beginnen nach und nach ihre Handlungen zu verstehen. Somer und Krishnan, die keine Kinder bekommen können und Jasu und Kavita, die Kinder bekommen, es sich aber nicht leisten können ein Mädchen groß zuziehen, da sie die Mitgift von 20.000 Rupien nicht aufbringen können. Kavita trauert jeden Tag um ihre verlorene Tochter und betet für sie. Es tut mir weh, das sie so leiden muss, aber letztendlich erkennt sie und auch später Asha (die von ihrer Mutter Usha genannt wurde) das dieser Weg gut war, auch wenn es erst sehr weh gehtan hat und es immer noch tut. Ich fand das Buch sehr bewegend und Dinge wie Brautverbrennung oder die hohen Zahlen getöteter Mädchen in Indien hinterlassen mich sprachlos und vertört. Auch Kavita lässt in der 3. Schwangerschaft eine Ultraschalluntersuchung machen um festzustellen ob das Baby was sie austrägt endlich der ersehnte Junge ist. Es ist natürlich von der Regierung verboten, aber dennoch wird es so gehandhabt und wenn der Fötus ein Mädchen ist, wird abgetrieben. Ich musste schwer schlucken und es hat ein völlig neues Bild in mir entstehen lassen. Eine echte Leseempfehlung!

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Ich muss sagen, das es mich oft verwirrt hat, wieviele Namen mir in diesem Buch begegnet sind. Die ganzen Frauen und Männer irgendwie unter einen Hut zu bekommen fiel mir wirklich schwer, aber als sich dann der rote Faden erkennen lässt wird klar, werum Imma sich verstecken muss. Auch wenn es zu ihrer eigenen Sicherheit ist, bin ich davon überzeugt, das es reine Folter ist ein 14 Jähriges Mädchen ohne Fernseher, Radio oder Bücher in einer Wohnung gefangen zu halten. Wie lange soll das so weitergehen? Ein Kind braucht Freiheit und Imma nimmt sich diese indem sie heimlich rausgeht und dabei Paolo kennenlernt. Von ihm bekommt sie Bücher wie Das Tagebuch der Anne Frank oder auch Oliver Twist und diese erleichtern ihr den Freiheitsentzug. Dennoch dauerte es mir zu lange bis ich Klarheit hatte und deshalb ziehe ich auch einen Stern ab, da mir die Aufklärung viel zu lange auf sich warten ließ. Für Zwischendurch ein nettes Buch, welches nicht komplett überzeugt, aber leicht zu lesen ist. Ein offenes Ende, welches viele Möglichkeiten für Imma und ihre Familie zulässt. Hoffen wir, das der Alptraum für Imma nun vorbei ist und sie sich zu dem weiterentwickeln kann, was sie ist ein junges Mädchen auf dem Weg ins Erwachsenleben und keine Gefangene.

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Der Titel des Buches passt wie die Faust aufs Auge, denn es wird blutig, wenn nicht sogar sehr viel blutiger als erwartet. Es beginnt gleich spannend, indem eine Familie auf einem Ausflug auf eine Leiche stösst. Hierbei fehlt mir ein klein wenig der Hinweis, was mit dem Mädchen passiert ist, nachdem sie ins Krankenhaus gebracht worden ist, denn durch den Schock hat sie vergessen zu atmen. Das war doch sehr oberflächlich behandelt und ich hätte mir einen oder auch mehrere Sätze gewünscht die Aufschluss darüber geben, wie die Familie den Fund weggesteckt hat. Ich muss sagen, das ich ja doch echt hartgesotten bin, aber einige Passagen mir wirklich den Ekel ins Gesicht geschrieben hat. Ganz schön widerlich. Ich sag nur Frikadellen und diejenigen, die das Buch auch gelesen haben, werden wissen was ich meine. Mir war echt schlecht und auch jetzt, wo ich hier sitze und schreibe, habe ich ein ungemütliches Gefühl im Magen. Hier wurden Phantasien ausgelebt, die wirklich krass sind und mich echt schockiert haben. Blutsommer sagt ja schon aus, was uns erwartet, ein blutiges Spektakel, denn der Herr der Puppen ist unterwegs und lässt dich im wahrsten Sinne des Wortes bluten. Sein Motiv? Schlechte Erafhrungen in der Kindheit, was auch sonst? Nichts Neues, aber sehr gut insziniert. Auch, wenn es teilweise widerlich und widerwärtig war zu lesen, was Menschen Menschen antun können. Wie sie morden ohne schlechtes Gewissen und sich dabei so sicher sind niemals dabei erwischt zu werden oder straffrei davon zu kommen überrascht mich immer wieder aufs Neue. Auch die beiden Hauptprotagonisten Martin Abel und Hannah Christen sind wirklich ein tolles Team. Außergewöhnlich und sehr robust. Wobei ich am Anfang an echt erwartet hatte, das Abel wieder nur ein zugedröhnter Bulle ist, wird er von Seite zu Seite immer symphatischer und authentisch. Mir hat das Debüt von Rainer Löffler wirklich gefallen. Klar, kleine Schwächen gibt es hier und da, aber das Buch ist nicht eine Seite lang unspannend, da der Autor es versteht uns immer wieder auf falsche Fährten zu locken und das mag ich, dieses Kribbeln vor Spannung, wer denn nun tatsächlich der Mörder ist. Natürlich eine Leseempfehlung!

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Das Geflecht sprang förmlich in meinen Warenkorb und da es ein wirklich außergewöhnliches Cover aufweist, lag es auch nicht lange auf meinem Bücherstapel, denn Klappentext und Cover machten mich sehr neugierig. Eigentlich habe ich mich ohne große Erwartungen an das Lesen gemacht und war positiv überrascht, denn das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Gerade Tia, die bline Hauptprotagonistin hatte es mir angetan, da sie wirklich eine echte Persönlichkeit ist durch ihren Mut und ihren starken Willen, sich selbst und auch Leon, Justin und Dana zu retten. Nachdem ich dne Klappentext gelesen hatte, vermutete ich ein Monster in der Höhle, ähnlich wie dem unter dem Bett, vor dem wir uns als Kinder gefürchtet haben, aber das Ausmaß dieses Monsters in der Höhle ist grausamer als das, was ich erwartet habe, denn Das Geflecht könnte sich ebenfalls als äußerst tödlich herausstellen. Wir haben nicht nur einen völlig untypischen Thriller, sondern auch ein ganz klein wenig Biologieunterricht und das ist das, was dieses Buch definitiv hervorhebt. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist die ausführliche Bericht, die Einblicke in die Gedanken der Personen. Jedes Kapitel ist mit Uhrzeit und dem Namen der Person gekennzeichnet, die wir nun gedanklich begleiten. Wir wissen also immer mit wem wir es zu tun haben und auch wenn wir schnell herausfinden, was sich hinter all dem verbirgt, bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Stellt euch vor, ihr wollt einfach nur Party machen und die Party endet in dem größten Abenteuer eures Lebens. Du musst dich beweisen, mutig sein und frieren, denn im Bergwerk ist es kalt und dann gibt es da auch noch einen Pilz, den du nicht sehen kannst, aber der es auf dich abgesehen hat. Er möchte dich auffressen und zerstören und all dies geschieht in der Dunkelheit. Zur Seite gestellt ist dir eine blinde Frau, die sich in der Dunkelheit zu Hause fühlt und die einzige ist die sich zurechtfindet. Die Gefühle der ungewollten 4 Höhlenforscher sind wirklich genial eingefangen und gerade Tia hat mich sehr beeindruckt durch ihr Wissen und ihr Durchhaltevermögen. Interessant finde ich tatsächlich wie unterschiedlich auf das Buch reagiert wird, denn mich hat es tatsächlich begeistert, denn nun weiß ich auch, warum diese komische Pflanze das Gesicht auf dem Cover verdeckt, denn es ist höchstgefährlich und will dich töten!

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Ich bin so froh, das ich genügend Zeit zur Verfügung hatte um abzutauchen in eine Welt, die mir so hoffentlich nie begegnet. Die Angst, die spürbar ist. Bärenkräfte die man entwickelt, weil man sich und diejenigen die man liebt beschützen möchte. Ein Junge, der scheinbar unvorstellbares erlebt hat, vergisst und die Erinnerung an diesen ereignisreichen Abend liegt tief in ihm vergraben. Jetzt als Erwachsener schlittert er in einige fürchterliche Erlebnisse, aber auch diese lösen den Knoten nicht. Erst als seine Freundin entführt wird, kommt der Stein ins Rollen und wir als Leser fragen uns, was ist damals in dieser Nacht geschehen, in der Gabriel seine Eltern verloren hat. Hat er sie tatsächlich verloren? Ist er selbst zum Mörder geworden? Der Entführer nennt im ein Datum und es klingelt immer mehr in Gabriels Kopf, aber er kann und will der Lösung nicht auf die Spur kommen. Für mich war es sehr spannend zu lesen zu was das menschliche Gehirn fähig ist. Dinge, die einen quälen einfach ausblenden und vergraben, damit sie uns nicht zerstört? Ob man so aber ein vernünftiges und geordnetes Leben führen kann? Das lasse ich einfach so dahin gestellt. Auf jeden Fall holt die Vergangenheit dich doch irgendwann ein, zumindest ist es in dem Fall von Gabriel so und da sich die einzelnen Puzzleteile nur nach und nach zusammenfügen. Die Erinnerung will und will nicht zum Vorschein kommen und dringt auch erst nach außen als es zum großen Showdown kommt, denn Gabriel steht einen gewaltigen Gegner gegenüber, der ihn vernichten will. Ich muss diesem Thriller alle 5 Sterne vergeben, denn ich habe mich von Anfang an fesseln lassen und war fast enttäuscht das das Buch schon zuende war. Ich hatte Gänsehaut und konnte mit Gabriel wirklich mitleiden, denn er hat wirklich fürchterliches gesehen und das er dies verdrängen möchte, kann ich fast nachvollziehen.

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Ich habe während des Lesens öfters die eine oder andere Gänsehaut am ganzen Körper, wirklichen Ekel und auch hin und wieder einen leichten Schauer über den Rücken verspürt. Gestern Abend habe ich sogar unter mein Bett schauen wollen, da ich irgendwie Beklemmungen und Ängste ausstand nachdem ich das Buch zugeklappt habe. Das Buch wirkt definitiv nach und ist meiner Meinung nach auch keine leichte Kost, denn die Morde sind grausam und bestialisch. Jemand der Frauen so etwas antut muss sie sehr hassen und die Beweggründe sind zwar recht spät erst ersichtlich, aber vorhersehbar. Ich konnte den Schmerz förmlich spüren, so sehr konnte ich mitfühlen. Immer wenn eine neue Frau auftauchte hatte ich Angst davor zu lesen, was er ihr diesmal antun wird. Gleich zu Anfang bekommen wir eine Leiche präsentiert, deren Mund und Vagina verschlossen ist. Zugenäht mit jeweils 5 Stichen. Während der Obduktion explodiert eine Bombe, die in der Vagina der toten Frau steckte. Und so nimmt die Handlung ihren Lauf und es wird nicht besser, sondern schlimmer, denn Jane Doe wie die Leiche zuerst heißt bleibt nicht alleine, sondern es werden ihr noch Frauen folgen, da könnt ihr euch sicher sein, denn Nick Carter versteht es uns mitten in das Leben und das düstere Geheimnis eines Psychopathen zu nehmen. Ich kann dem Thriller nur 5 Sterne verpassen, denn ich habe mich schon sehr lange nicht mehr so gefürchtet, wie beim Lesen. Wenn jemand die Treppe hochgekommen wäre, als ich so vertieft war in das Grauen, hätte ich mich nicht nur sehr erschrocken und geschrien, sondern hätte vielleicht mit dem Buch gworfen. Im schlimmsten Falle einen Herzinfakt bekommen, denn das Buch ist meiner Meinung nach das spannendste Buch seit langem. Natürlich wird es immer im Auge des Betrachters liegen, aber ich bin dem Duo Garcia und Hunter verfallen und werde jedes weitere Buch mit Freuden lesen wollen. Das Cover unterscheidet sich diesmal komplett von den beiden Vorgängern Der Kruzifix - Killer Der Vollstrecker Die vorherigen Bände waren komplett in schwarz gehalten und dieser Thriller ist eher weiß und voller Blut. Das blutige Tau erinnert mich ein klein wenig an die Thriller von Hanna Winter von der Aufmachung. Auch seie sind in Hochglanz und das Tau lässt sich richtig erfüllen. Wenn man das Buch in das Licht hält und ein wenig hin und herdreht sieht es aus als wäre das Buch in Blut getaucht. Eine wirklich sehr ansprechende Optik. Ganz klar eine Leseempefehlung!

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Xavier Kieffer scheint die Toten anzuziehen wie die Motten das Licht und auch hier im zweiten Teil des etwas dicklichen Kochs aus Luxemburg scheint es so zu sein, das er in Dinge hineingezogen wird, die ihn verwirren und auf den neusten Mord ansetzen. Treibt ihn die Neugier oder ist es der Bürgermeister von Paris, dem Kieffer noch einen Gefallen schuldet? Der Bürgermeister war es, der einlud ins Pariser Musée d'Orsay um sich dort von einem der besten Sushiköche der Welt Ryuunosuke Mifune bekochen zu lassen. Es kommt aber wie es kommen soll und Mifune stirbt vor Kieffers Augen an einer Vergiftung durch Tetrodotoxin, einem schweren Nervengift. Alles sehr mysteriös und voller Rätsel. Ein Rätsel dem Kieffer schnell auf die Spur kommt. Finanziell unterstützt durch den Bürgermeister, der durch den Tod Mifunes in die Medien gekommen ist und nun seine Weste reinwaschen muss. Ich muss gestehen, das ich den ersten Teil Teufelsfrucht um einiges besser fand und ich nach Beenden des Buches doch ein leichtes Ekelgefühl in Sachen Fisch besonders Thunfisch verspürte. Ich denke das wir in Zukunft wohl ohne Thunfisch auskommen werden, denn das was ich bisher kaufte ist scheinbar alles andere aber kein Thunfisch, das wurde schon reichlich in der Leserunde besprochen und ich beginne mehr und mehr über meine Essgewohnheiten nachzudenken. Vielleicht ist das ja das Ziel des Autors? Natürlich war es spannend in die sogenannte Thunfischmafia einzutauchen und neue Erkenntnisse zu gewinnen, aber mich hat der Krimi dieses Mal nicht so sehr gepackt wie sein Vorgänger. Teilweise fand ich ihn auch sehr oberflächlich und die Hauptprotagonisten sehr blass gezeichnet. Dennoch muss ich sagen, das es ein sehr gutes Buch ist, da es sich aus dem Einheitsbrei abhebt und eben ein Kulinarischer Leckerbissen ist. Eine Leseempfehlung an alle die sich für Fischfang und Zucht interessieren. Vielleicht werdet ihr auch in Zukunft darüber nachdenken was ihr euch in die Pfanne haut. Sushi mochte ich schon vorher nicht, daher ist dies kein Verlust für mich, aber über unsere Essgewohnheiten werde ich auch weiterhin nachdenken und spreche da sicherlich im Sinne meiner Familie, wo besonders meine Mittlere sehr darauf bedacht ist, was wir auf den Tisch bringen.

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Wir haben hier einen Ermittler, der es verlernt hat, verbissen an einem Fall zu arbeiten, da es jahrelang nicht zu spektakulären Todesfällen gekommen ist. Er hat es einfach verlernt Fälle aufzuklären, weil es eben keine gab. Die Polizeiarbeit war eher langweilig und ohne Höhepunkte. Dadurch hat sich Cornelius Zorn zu einem faulen und gelangweilten Ermittler entwickelt. Nun ist er aber gefragt, denn die Todesfälle mehren sich und irgendjemand sabotiert seinen Arbeit. Die Hintergründe werden schnell klar und Schröder und Zorn kommen der Aufklärung immer näher. Ich fand gerade die gegensätzlichen Hauptprotagonisten sehr gut gezeichnet. Der eine faul und eher dickfällig in seinen Handlungen und der andere schlau und pfiffig. Erinnert ein klein wenig an Tanner und Schimanski, wo auch zwei völlig unterschiedliche Charaktere zusammenarbeiten müssen. Erst nach und nach bekommt Zorn den Dreh und kämpft dann wirklich verbissen darum seinen aktuellen Fall aufzuklären. Nach vielen Irrungen und Wendungen schafft Zorn es tatsächlich seinen Hintern von seinem Bürostuhl zu erheben und sich wieder bewusst zu werden, warum er Polizist wurde. Unterschätze also niemals einen Zorn, denn schlussendlich läuft er doch zu Höchstformen auf, auch wenn es am Anfang eher erscheint, als würde er sich einfach nur langweilen und schlechte Laune bekommen, weil er plötzlich doch arbeiten muss und das erledigen, was er erledigen muss. Ich fand es eher amüsant, denn Zorn ist so ganz anders vom Typ her wie wir es von anderen Krimis gewöhnt sind. Schlaflose Nächte und Alpträume sind nicht immer förderlich, aber Zorn bekommt doch irgendwann den einen oder anderen Geistesblitz und auch wenn er sich zeitweilig auf der falschen Fährte befindet, klärt sich der Fall udnd es zeigt sich wieder, das die Vergangenheit nicht immer ruht und dich doch irgendwie einholt. Also, wenn du irgendwo Dreck am Stecken hast, bemühe dich vorher darum alles zu bereinigen, bevor jemand kommt, der Rache an dir nehmen will oder eine alte Schuld einfordert. Mir hat der Krimi gut gefallen und da es dauerhaft regnet, regnet und regnet, passt der Titel wunderbar, aber das werdet ihr schnell merken, denn der Regen spielt eine große Rolle, der die Arbeit der Ermittler sehr beeinträchtigt und aufs Gemüt schlägt! Dem Autor ist es gelungen mich mitzureißen und mich mitzunehmen in die Abgründe der menschlichen Psyche. Wozu bist du zu tun bereit, wenn dir alles, was du liebst genommen werden soll?

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Die Teufelsfrucht ist eine Neuentdeckung, die dem Menschen, der sie zu sich nimmt, das Gefühl vorgaukelt, ein äußerst geschmackvolles Essen zu essen. Dabei ist sie nicht ganz ungefährlich und soll dennoch auf den Markt kommen um noch mehr Sägemehl oder Käse, der keiner ist zu ersetzen. Uns Menschen legt die Industrie schon sehr rein, wenn wir Dinge zu uns nehmen, die nicht das sind was sie zu sein scheinen. Ich muss sagen, ich werde jetzt mehr darauf achten, was ich kaufe und zu mir nehme. Ich habe das natürlich alles schon einmal gehört, aber es irgendwie nie für mich persönlich angewandt. Jetzt davon zu lesen, was sich in manchen Joghurts oder auch TK-Pizzen befindet, lässt mich fast umschwenken und in Zukunft besser Pizza selbst belegen, denn dann habe ich die Garantie, das sich auch Käse auf meiner Pizza befindet. Egal, das ist nicht das Haupthema des Buches, sondern hier wird die Geschichte eines Kochs erzählt, der ohne es zu wollen in einen Komplott will ich es mal nennen gerät. Ein Gastro - Kritiker bricht tot in seinem Restaurant zusammen und er selbst gerät nun unter Mordverdacht. Eine verzwickte Situation, die man nur lösen kann, wenn man sich selbst auf Spurensuche begibt und sich dabei natürlich selbst in Gefahr bringt. Xavier Kieffer entwickelt sich schlicht und einfach zum Superhero der Restaurantgeschichte und ist dabei wirklich sympathisch. Er kann also nicht nur gut kochen, sondern ist auch noch so schlau und gewitzt, seine Verfolger immer wieder abzuwehren. Besonders attraktiv scheint er nicht zu sein, zumindest lese ich es so heraus, aber das macht nix, denn er fällt dennoch auf, denn er kann kochen und was noch besser ist, er kann seinen Hals das eine oder andere Mal selbst retten. Es ist wie es ist und auch ein Superhero kann nicht alles voraussehen und wir lernen die Gefahren kennen, die sie Teufelsfrucht in sich birgt, die die Industrie sich zunutze machen will um den Verbraucher noch mehr zu schädigen. Kieffer muss es am eigenen Leib erfahren und es ist schon sehr erschreckend. Dies könnte nicht nur eine fiktive Geschichte sein, sondern eine Tatsache und das ist das was mich eher beängstigt. Der Autor es geschafft seine wenigen Seiten so vollzupacken, das wir gesättigt und rundum zufrieden das Buch zuklappen können. Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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Hannes ist ein wirklich sehr bewegender Roman rund um eine sehr, sehr tiefe Freundschaft, die sich wohl jeder so in seinem Leben wünschen würde. Gestern noch zusammen gelacht und heute am Bett des besten Freundes, der nach einem Motorradunfall im Koma liegt. Erzählt wird das Buch im Briefstil. Briefe die Ulli an seinen Freund schreibt um ihm teihabenzulassen an den Dingen, die er vielleicht verpasst. Vielleicht am Anfang etwas ungewöhnlich, aber man findet schnell hinein. Was mich hier sehr bewegt ist die Tatsache, das Ulli Hannes in alles mit einbezieht und auch den Sex in der Besenkammer nicht auslässt. Früher haben sie gemeinsam darüber gelacht. Nun ist es nur Ulli der sich am Leben erfreut und Hannes quasi dahinvegetiert. Es ist ein Buch, welches man mit einem lächelnden und einem weinenenden Auge liest, denn Ulli merkt man schon an, das er erst 21/22 Jahre alt ist und er beschreibt sein Leben teilweise sehr amüsant. Im Hintergrund verläuft dann Hannes Leben langweilig und an Schläuchen angeschlossen. Dennoch ist sein Freund immer präsent und verteidigt seinen Freund wie einen Löwen. Der Arzt nennt diese Freundschaft: Ein Geschenk Gottes! und ich denke jede/r von uns wünscht sich so eine tiefe und enge Beziehung wie sie Ulli udn Hannes hatten vor dem Unfall. Freunde für immer. Freunde, die gemeinsam durch dick und dünn gehen, sich alles sagen, miteinander in den Urlaub fahren, einfach Spaß haben und eben auch keine Geheimnisse voreinander haben. Ulli fällt es oft schwer, wirklich alles aufzuscheiben, was er Hannes sagen möchte, manches würde er gerne verschleiern, aber wir merken ihm an, das er eine absolut ehrliche Haut ist und so berichtet er alles, auch den Verrat von Hannes Freundin Nele und Kalle einem Kumpel. Manchmal ist Ulli auch blind und willl den Tatsachen nicht ins Auge sehen, das sich eben keine Veränderungen zeigen wollen und Hannes eben im Koma liegt, bis eines Tages, dann doch ein Wunder geschieht und Hannes die Augen aufschlägt........ Ich kann und muss dieses Buch einfach weiterempfehlen, denn es gehört zu den Büchern, die man unbedingt gelesen haben muss. Es besitzt Witz und einen ganz besonderen Charme, denn Ulli entführt uns natürlich auch in seine Arbeitswelt als Zivi und da wird dir sicherlich der eine oder andere Lacher gewiss sein. Gepaart mit Witz und echtem Tiefgang ein Buch, welches nachwirkt und das lag sicherlich auch im Interesse der Autorin. Vielen Dank dafür Frau Falk!

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