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Alle Rezensionen von Diana

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Andreas Suchanek - Erbe der Macht, 7, Schattenzeit (Hörbuch) Clara ist durch ein Zeitportal gestossen worden und landet beim ersten Stabmacher. Warum hat die Schattenfrau ihr den ultimativen Schutz und das Sigil überlassen? Kann es wirklich sein, dass sie die Schattenfrau ist? Oder liegt hier eine Verwechslung vor? In der Gegenwart wird das Castillo angegriffen und ist mit dem Refugium der Schattenkrieger verschmolzen. Leonardo, Johanna sowie Max und Co müssen schwere Verluste hinnehmen und der Kampf scheint schon fast verloren, da die Überzahl der gutorganisierten Feinde übermächtig ist. Eine rettende Idee muss her, denn wenn nicht, steht das Leben aller auf Messers Schneide. Auch in "Schattenzeit" leiht Kris Köhler wieder dem Hörbuch seine Stimme. Wie bereits bei den vorherigen Hörspielen kann der Synchronsprecher überzeugen, da er die Geschichte mit viel Elan, Tempo und einer angenehmen Stimme liest. Er schafft es den Figuren Leben einzuhauchen, sie lebendig und emotional agieren zu lassen und untermalt die fesselnde Story mit einem guten Tempo, bringt Action und Spannung auf den Punkt, entschleunigt die Geschichte, wenn es nötig ist und macht damit das Hörbuch zu einem Ohrenschmaus. Der Erzählstil ist angenehm modern und locker. "Schattenzeit" ist der siebte Teil einer Reihe, und kann nicht eigenständig gehört werden, weshalb ich natürlich die Reihe empfehle, egal ob Print/Ebook oder Hörspiel, beides hat mich absolut überzeugen können. Die Story ist eine gute Mischung aus Action und Tempo mit viel Magie und Zauberei, aber es fehlt auch nicht an Witz, Emotionen und cleverer Story. Die Handlungsstränge sind vielseitig, besonders gefällt mir diesmal der Werdegang von Clara, die in eine ihr unbekannte Welt gestürzt wird und sich mit der neuen Situation arrangieren muss, was wahrlich nicht einfach ist. Einer meiner Lieblingscharaktere aus der Reihe ist Max, der schon einiges durchmachen musste. Immer wieder beweist er, dass er zurecht Agent geworden ist, das man auf ihn zählen kann, obwohl es ihm nach dem Wechselbalg schlecht ergangen ist. Der epische Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Lichtkämpfer und Schattenkrieger ist hier gut dargestellt. Aber es geht auch mit den Geheimnissen von Chris und Kevin weiter, die unterstützt von Chloe einigen Familiengeschichten auf der Spur sind. Der Autor schafft es immer wieder gekonnt Spannung aufzubauen, hat immer einen flotten Spruch parat, hält jede Menge Überraschungen parat und besonders beeindruckt und überrascht hat mich in diesem Band Tilda, die Köchin mit der Vorliebe für Bratpfannen. Neben den vielen anschaulich beschriebenen, fantastischen Schauplätzen und der komplexen Story, sowie den unterschiedlichsten facettereichsten Figuren, ist die Story ein wahrer Genuss und konnte mich wieder für einige Stunden einfangen. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Hör/Leseempfehlung. Das Cover ist ein absoluter Hingucker und gefällt mir sehr gut, detailliert und in der Farbwahl trotzdem schlicht und unaufdringlich. Fazit: komplexe wie spannende Episode aus dem "Erbe der Macht"-Univerum die mich wieder fesseln konnte. 5 Sterne.

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Andreas Suchanek - Die zwölf Häuser der Magie, Schicksalswächter Einst gab es einen Dämon, der die Welt der Magier in Angst und Schrecken versetzt hat. Das Regnum, so werden die Jahre der Pein genannt, konnte durch eine Hand voll Magier beendet werden. Nicholas Ashton und seine Freunde Matt und Jane, werden für die Pflichtjahre auf die verschiedenen Häuser der Magie verteilt. Während der Zeremonie stellt sich heraus, das Nic im 13. Haus seine Dienstjahre ableisten muss, den Schicksalswächtern die mächtig und gefürchtet sind, da sie das Schicksal beeinflussen könnten, und das vom Rat der Magier geheim gehalten wird. Nic muss erkennen, dass alles was er über den Dämon wusste, nicht alles der Realität entsprang und der Dämon keinesfalls ausgelöscht wurde. Denn in der Gegenwart gibt es Anhänger des Dämons, die ihn befreien wollen und die sich ein zweites Regnum wünschen. Nic und seine Freunde schlittern direkt in einen Krieg... Ich durfte vor einiger Zeit bereits das Ebook zu Andreas Suchaneks neuer Fantasy-Reihe "Die zwölf Häuser der Magie - Schicksalswächter" lesen und habe mich gefreut, als ich nun auch das Hörbuch hören durfte. Der Erzählstil des Autoren ist locker, flüssig und modern, weshalb ich die Story sehr gern mag. Die Handlung selbst ist action- und temporeich, hält viele Überraschungen und Wendungen parat, es gibt eine gute Portion Humor und Gefühl, allerdings auch Gefühlschaos und ein paar epische Kämpfe. Ich mag es immer wieder, wie Andreas Suchanek seinen Figuren Leben einhaucht, sie facettenreich und lebendig darstellt, wie er ihnen eine schöne emotionale Tiefe gibt und sie daher realistisch agieren. Nicholas Ashton ist einer der Hauptfiguren in dieser Reihe. Er ist ein wenig tolpatschig, zieht Ärger magisch an, wirkt anfänglich etwas weich und chaotisch, hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen und manchmal nervt er auch seine Freunde ein klein wenig. Er schlittert von einem Abenteuer ins nächste. Ihm zur Seite stehen die toughe Jane, die im Haus der Schattenspringer landet und nicht immer so präsent ist, wie ich es gern hätte, und Matt, ein liebenswerter, gutmütiger Teddybär, der oft zwischen die Fronten gerät und dadurch sehr oft eins auf die Mütze bekommt. Das Freundesteam wird stetig erweitert und so lernen wir viele interessante Charaktere kennen, die so ihre Geheimnisse haben. Die Schauplätze sind zahlreich und allesamt detailliert und anschaulich ausgearbeitet, zu gerne hätte ich mir mal die kleine Höhle in Brasilien oder das Haus von Chevalier angeschaut. Bereits aus anderen Reihen des Autors kenne ich die Liebe zum Detail bei seinen Figuren und Handlungsorten, und es ist immer wieder beeindruckend mit wieviel Fantasie und Raffinesse diese ausgestattet sind. Kurzum: Für Fantasyleser kann ich die Reihe auf jeden Fall empfehlen, die mich von der ersten bis zur letzten Hörminute gefesselt hat. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Einen kleinen Minuspunkt muss ich allerdings einbauen, während das Ebook super klasse ist, hat mich die Hörbuchversion ein klein wenig "enttäuscht". Jan Katzenberger, der das Hörbuch synchronisiert, hat leider die Story nicht ganz im Kern getroffen. Schlicht und sachlich hat er die Handlung vorgetragen und manchmal die nötigen Emotionen und Spannung vermissen lassen. Hier hätte ich mir etwas mehr Enthusiasmus und Tempo gewünscht, denn die Story selbst ist doch action-, temporeich und super spannend mit all ihren Wendungen. Es ändert zwar nichts an der tollen Story, aber trotzdem ist mir das leider aufgefallen. Vielleicht hatte der Synchronsprecher einfach einen schlechten Tag, aber ich hoffe, der nächste Teil, sofern es davon ein Hörbuch geben wird, wird ein wahres Feuerwerk für die Ohren. Das Cover ist sehr hübsch, detailliert und ansprechend. Es zeigt einen Anima eingefasst in einem Ring, vermutlich der von Nicholas. Fazit: spannende, temporeiche und magische Geschichte mit sympathischen Charakteren im Kampf gegen einen Dämon. 4,5 Sterne.

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Maria Adolfsson - Doggerland, Tiefer Fall Der letzte Fall von Karen Eiken Hornby steckt ihr immer noch in den Knochen, die Tochter ihres Chefs Jounas Smeed, Sigrid, lädt sich ständig selbst bei ihr ein, der ehemals Obdachlose Leo, der nur für einen Urlaub auf ihr Haus aufpassen soll, ist ebenfalls Dauergast und zu Weihnachten hat sich auch noch ihre Familie eingeladen. Fast schon dankbar beendet sie ihre Arbeitsunfähigkeit und stürzt sich in den neuen Fall, der mit einer Leiche in einer Grube beginnt. Eine kleine Begegnung auf der Fähre zum Tatort soll später noch an Bedeutung gewinnen, und nicht nur die Kollegen bereiten ihr Kopfzerbrechen, sondern auch ein Geheimnis in ihrem Umfeld. Je mehr Geheimnisse sie aufdeckt, umso lebensgefährlicher wird es für die Polizistin selbst. Ich kenne bereits das erste Buch aus der "Doggerland"-Reihe (Fehltritt), der mir gut gefallen hat. Damals hatte ich das Hörbuch gehört. Diesmal habe ich das Buch gelesen und muss sagen, dass ich vielleicht hätte warten sollen, bis das Hörbuch erscheint. Trotz des recht flüssigen Erzählstils, den extra kurzen stenoartigen Sätzen, kam es gerade in der ersten Hälfte zu sehr vielen Längen und die Handlung wurde langatmig und teils sogar langweilig, weil hier das Privatleben von Karen in den Vordergrund gerückt wurde und weniger der Fall an sich, der insgesamt recht unspektakulär und schnell erzählt wurde. Es gab eine gewisse Grundspannung und auch ein paar kleinere Sackgassen, obwohl der aufmerksame Leser sicher schnell weiß, wer der eigentliche Täter ist. Neben dem Familien"drama", der immer noch anhaltenden Beschwerden von Karen, die Missachtung der Kollegen (ich bin gespannt, wann sie endlich mal den Mund aufmacht und sich wehrt) hat mir persönlich der eigentliche Kriminalfall zu wenig Raum eingenommen. Natürlich finde ich es wichtig, dass die Figuren zum Leben erweckt werden, realitätsnah erscheinen und gut miteinander agieren. Das ist der Autorin auch gut gelungen, hätte mir aber gewünscht, das der Fokus breiter gefächert ist. Ich hätte zum Beispiel doch noch mehr zu Leo und anderen Personen erfahren wollen. Die Schauplätze und Tatorte sind gut beschrieben, ich habe mich gut auf den erdachten Inseln zurecht finden können. Der Krimi ist gut, aber kommt an den Vorgänger nicht heran und sticht leider auch nicht so wirklich aus der Masse heraus. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, konnte das Buch innerhalb kürzester Zeit beenden und hat mich neugierig auf den dritten Band gemacht, den ich sicher ebenfalls lesen werde. Ich denke allerdings, das ich dann wieder, falls vorhanden, die Hörbuchversion vorziehen werde, da diese mir beim ersten Buch besser gefallen hat und die Stimmung genau wie die Spannung besser aufgebaut wurde. Ich kann den Krimi empfehlen. Das Cover ist diesmal dezenter in der Farbwahl, genretypisch, aber durch die rote Schrift auch ein Blickfang. Fazit: Seichter Kriminalroman. Kommt leider nicht an den Vorgänger heran. 3 Sterne.

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Julie Ann Walker - Black Knight Inc., Für alle Ewigkeit Jamin "Angel" Agassi, Agent bei Black Knight Inc., war früher der berüchtigte Schattenprinz, der fast im Alleingang verhindert hat, das ein Land die Atommacht bekommt und das dazu führte, das er die Identität samt Aussehen wechseln musste. Niemand anderes als Lord Grafton alias Spider, ein Superverbrecher hat dies herausgefunden, hält ihn seit zwei Wochen gefangen und fordert eine Gefälligkeit von ihm, um Angel nicht auffliegen zu lassen. Um seine Identität zu schützen, willigt er ein. Als er plötzlich der ehemaligen Interpool-Agentin Sonya Butler gegenüber steht, wirft ihn, dem sonst so emotionslosen und gefühlskalten Agenten, das aus der Bahn, denn Sonya war vor zehn Jahren seine große Liebe und sie glaubt er sei tot. Angel muss aufpassen, dass er sich weder bei ihr noch bei Grafton verrät, das ist allerdings nicht so einfach, denn Sonya ist die einzige Frau die er je geliebt hat und lieben wird, doch sein Geheimnis muss er schützen, sein Leben hängt davon ab. Ich habe in letzter Zeit einige Bücher der Autorin gelesen, von der Black Knight Inc. Reihe kenne ich allerdings nur die letzten beiden, und ich war wieder einmal angenehm überrascht, weil mich die Geschichte trotz diverser Klischees und leicht überzogener Story absolut unterhalten konnte. Nicht alles ist immer nachvollziehbar und es gibt sicher kleinere Logiklücken, dennoch hatte das Buch eine Sogwirkung auf mich, war so charmant, spannend, actionreich und berührend geschrieben, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte und die Story schnell zum Pageturner wird. Hier heißt es einfach "genießen und berieseln" lassen, mit den Charakteren mitfiebern und mitleiden, hoffen und bangen. Im Fokus stehen BKI-Agent Angel und Interpool-Agentin Sonya, die beide dazu gezwungen werden, für Lord Grafton zu arbeiten. Spider ist ein berüchtigter Unterweltboss, der u.a. mit Atombomben jongliert und die BKI auf den Radar hat um sie auszulöschen. Sämtliche Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken insgesamt harmonisch aufeinander abgestimmt, wirken facettenreich und lebendig. Angel hat mich bereits im letzten Buch fasziniert, der große, düstere und wortkarge Mann schien so eiskalt und kompromisslos zu sein, hier lernen wir ihn aber auch von anderen Seiten kennen, die ihn sehr sympathisch machen. Sonya wirkt am Anfang ziemlich scheu, fast schon einen Touch zu teilnahmslos und desorientiert, ja sogar feige, obwohl man merkt, dass sie heftig viel Temperament hat, dieses aber unter Verschluss hält. Im Verlauf der Story lebt sie auf und wir bekommen es mit einer schlagkräftigen, toughen und auch fordernden Frau zu tun. Es gibt genügend erotische Szenen, die allesamt sinnlich und detailliert ausgearbeitet wurden. Einiges ist leicht übertrieben, aber alles blieb geschmackvoll. Ace und Rusty, zwei sich ständig streitende Kollegen vom BKI wurden ebenfalls in den Fokus gerückt. Mir gefiel, wie die Autorin die Konfliktsituation mit den beiden geklärt hat, deren Anziehungskraft weithin spürbar ist. Ich konnte mir sämtliche Handlungsorte gut vorstellen, die anschaulich und bildhaft ausgearbeitet wurden. Mir hat die Geschichte gut gefallen, sie war stimmig (wenn auch nicht immer logisch), sie hat mich gut unterhalten, es gab ein paar Wendungen, einige Twists, natürlich ein Happy End, eine gute Portion Action, etwas Humor und einige Schockmomente, ich habe mich beim lesen wohl gefühlt und konnte in die Geschichte abtauchen. Man darf nicht alles ernst nehmen, aber die Story hat hohen Unterhaltungswert. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Das Cover passt zur Reihe und gefällt mir gut. Fazit: Leider der letzte Band der BKI-Knight Reihe, aber ein spannendes, berührendes und actionreiches Buch. 4 Sterne.

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Caroline Kepnes - Hidden Bodies, Ich werde dich finden Joe Goldberg hat eine neue Liebe gefunden: die unkomplizierte Amy. Zumindest denkt er das, denn wie schon zuvor bei Beck schlagen seine Gefühle immer mal wieder von übervorsorglich bis zu extrem aggressiv um, natürlich nur um sie zu "schützen". Doch damals bei Beck und Peach hat er einen Fehler gemacht und Hinweise hinterlassen, die zu ihm führen könnten. Seitdem befürchtet er, dass eine Tasse sein Untergang sein könnte. Als sich ihm erneut die Gelegenheit bietet, sich ein komplett neues Leben zu erdenken greift er zu... und tritt eine Kette von Ereignissen los, die ihm einige Probleme bescheren könnten... Ich habe von der Autorin bereits bereits den Vorgänger "You, Du wirst mich lieben" gelesen. Damals hat mich die Story um den Stalker Joe total verschreckt aber auch fasziniert, aus dessen Sicht der Roman geschrieben war. Ich war neugierig auf die Fortsetzung und obwohl die Story auch diesmal wieder sehr erschreckend ist, hat sie mich weniger fasziniert und kann mit dem ersten Buch kaum noch mithalten. Die Geschichte liest sich, mal abgesehen von den Hunderten Schimpfwörtern wie Fo... oder Schl..., recht flüssig. Eine Thrilleratmosphäre entstand jetzt nicht so wirklich, weil Joe sich oft irrational und teils sogar kitschig verhält, was dem Buch die Spannung nimmt und ein wenig chaotisch sowie lächerlich wirkt. Wenn das das Ziel der Autorin war, dann ist das wohl gelungen. Mir fehlte die Leichtigkeit des Thrillers, die Natürlichkeit, die die Autorin in "You" in ihre Story gebracht hat, denn obwohl es auch hier wieder sehr gewalttätige und nervenaufreibende Szenen gab, fühlte es sich für mich nicht "echt" an. Ständig wird geschimpft, die Handlung nimmt teils pornografische Züge an, die Wortwahl ist vulgär und hat mich irgendwann nur noch genervt. Die Figuren sind gut ausgearbeitet. Joe wirkte diesmal nicht so nett, selbstsicher und faszinierend, er hat viel an Charme verloren (was ja bei einem Stalker und Mörder nicht unbedingt schlecht ist), aber schon nach dem ersten Drittel wollte ich das Buch zur Seite legen. Ich habe es trotzdem durchgelesen, auch wenn ich mich teilweise anstrengen musste. Aus Amy bin ich überhaupt nicht schlau geworden, dennoch muss ich sagen, dass sie so unscheinbar am Anfang sie auch war, mich dann doch das eine oder andere Mal überraschen konnte. Die Hollywood-Welt hat mich einfach nur angewidert. Es gibt Rückblicke auf den ersten Teil und obwohl die Story eigenständig gelesen werden könnte, sollte man den Vorgänger kennen. Mich hat der zweite Band enttäuscht, und auch wenn der dritte Band bereits in Arbeit ist, glaube ich nicht, dass ich ihn lesen werde. Es gibt kaum einen Satz bei dem nicht geflucht oder geschimpft wird, Joe irgendwen zum Teufel jagd oder v... möchte. Weiterhin stören diese ellenlangen Bandwurmsätze einfach nur den Lesefluss, aber das ist ja Geschmackssache. Die Story ist nicht komplett schlecht, aber wirklich überzeugen konnte sie mich nicht und schon gar nicht konnte sie mit dem ersten Band mithalten, der mich noch Wochen später im Dunklen über die Schulter hat schauen lassen. Schade, dass ich keine positivere Rezension schreiben kann. Das Cover passt wohl zur Netflix-Serie, die ich nicht gesehen habe und mir auch nicht ansehen werde. Ich hätte es gut gefunden, wenn auf beiden Cover der selbe Mann zu sehen gewesen wäre. Fazit: Kann mit dem Vorgänger leider gar nicht mithalten. Knappe 2 Sterne.

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Lucinda Riley - Die Sonnenschwester So strahlend Elektra in ihrem beruflichen Leben ist, so wenig sonnig ist ihr Gemüt in ihrem Privatleben. Das Model vergrault nicht nur jede ihrer Assistentinnen, sondern glänzt auch durch ihre Drogen- und Alkoholabhängigkeit, wurde von ihrem Freund verlassen und hat keinen guten Draht zu ihren Adoptivgeschwistern, die sich stets um sie bemüht haben. Mit Mariam hat sie eine neue Assistentin bekommen die sie zum umdenken bewegt und das Auftauchen ihrer leiblichen Großmutter Stella wirft sie zwar zuerst aus der Bahn, aber sorgt ebenfalls dafür, dass Elektra eine Entziehungskur macht. Als Elektra bereit ist, erzählt Stella ihr ihre Familiengeschichte, die ihren Anfang in Kenia nimmt und dort mit Cecily beginnt. Cecily wurde ebenfalls von ihrem Verlobten verlassen, wird ungewollt schwanger und erlebt im Happy Valley die größten Tiefpunkte aber auch Glücksmomente ihres Lebens. Ich kannte bisher noch kein Buch von Lucinda Riley und bei "Die Sonnenschwester" handelt es sich hier bereits um den sechsten Band der Reihe. Im Groben geht es um sechs Schwestern, die von einem reichen Mann (Pa Salt) adoptiert wurden und von der Haushälterin (Ma) großgezogen werden. Unter den Schwestern gibt es Rangeleien und jede der Schwestern hat nach dem Tod des Ziehvaters einen Brief sowie Koordinaten bekommen, die mit ihrer Vergangenheit zu tun haben, so auch Elektra in diesem Buch. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen, einmal in der Gegenwart wo Elektra ihr Leben wieder in den Griff bekommen will, sich mit ihrer Assistentin Mariam anfreundet und abhängigen Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen helfen möchte, nachdem sie selbst einen Entzug und einen Mann kennen lernt. In der Vergangenheit erleben wir die Geschichte von Cecily die aufgrund einer ungewollten Schwangerschaft in Kenia bei ihrer Tante Kiky wohnt, die ebenfalls ein alkohl-, drogen- und feierfreudiges Leben führt, ihr aber die Chance bietet, die Schwangerschaft geheim zu halten. Als Cecily dann Bill kennenlernt bieter er ihr einen Ausweg an. Der Erzählstil ist angenehm, aber komplex und teils etwas verworren und langatmig. Die Puzzleteile werden langsam zusammengesetzt und abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Elektra und Cecily erzählt, wobei mir die Geschichte um Cecily zu viel Raum eingenommen hat. Sie war nicht uninteressant, aber ich hätte mir gewünscht, doch mehr über Elektra zu erfahren, die ich anfänglich einfach nicht ausstehen konnte, weil sie so arrogant und selbstgefällig wirkt. Stattdessen erfahren wir, dass sie einfach nur zartbesaitet und ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Cecily ist eine Kämpferin und nach den schweren Schicksalsschlägen findet sie selbst ihren Lebensmut wieder, als eine junge Massai schwanger auf ihrem Land auftaucht. Die Figuren sind lebendig und facettenreich ausgearbeitet, ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Die Autorin achtet darauf, sämtlichen Figuren eine emotionale Tiefe zu geben, weshalb sie realistisch und glaubhaft erscheinen. Am besten hat mir Mariam gefallen, die immer ein offenes Ohr, aber auch eine liebevolle Strenge an sich hat. Sie schätzt das Leben und ihre Freundschaften, sie hat mich sehr verzaubert und ich kann mir vorstellen, dass jeder eine Mariam in seinem Leben braucht. Die Schauplätze insbesondere Kenia sind bildhaft ausgearbeitet. Beim Hören konnte ich Cecily und die Weiten Afrikas fast schon spüren und die Nilpferde im Wasserloch vor dem Haus planschen hören. Das Hörbuch umfasst ca. 21 Stunden und wird von Britta Steffenhagen, Steffen Groth und Simone Kabst eingelesen. Alle drei Synchronsprecher konnten mich überzeugen und haben die Story zu einem Hörerlebnis gemacht. Angenehm haben sie die Stimmungen der Figuren eingefangen, haben deren Emotionen auf den Hörer transportieren können, sodass man tief in die Story eintauchen konnte. Es blieb spannend, wenn auch teilweise etwas langatmig, was an der sehr ausführlichen Story liegt, die man an einigen Stellen bestimmt etwas hätte einkürzen können. Dennoch, mir hat die Hörbuchversion sehr gut gefallen und wer weiß, vielleicht werde ich mir in naher Zukunft auch die Geschichten der anderen Schwestern anhören oder lesen. Das Cover passt zum Inhalt der Geschichte und zeigt einen winzigen Landschaftsausschnitt, vermutlich von Afrika. Fazit: Eine emotionale, fesselnde Familiengeschichte mit einigen außergewöhnlich starken Frauen, die ihr Leben in die Hand nehmen. Knappe 4 Sterne.

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Ethan Cross - Die Stimme des Zorns Francis Ackerman jr. arbeitet nun für die Regierung, nachdem er einer der berüchtigsten Serienkiller der Geschichte war. Sein Vater hat ihn misshandelt und durch Versuche zu dem gemacht, was er heute ist. Der Sonderermittler des FBI¿s würde am liebsten alleine arbeiten, jedoch bekommt er die junge Beamtin und Profilerin Nadia Shirazi zur Seite gestellt, die ihr Unbehagen kaum in Worte fassen kann. Ackerman, der sich jetzt Frank Stine nennt, ist immer noch süchtig nach Schmerz, aber er hat sich entschieden, nicht mehr zu töten. Um ihre neue Partnerschaft auf die Probe zu stellen, bekommen Francis und Nadia einen außergewöhnlichen Mordfall: Ein Alien soll mehrere Frauen und Männer entführt, ermordet und präperiert haben. Nadia ist gleichermaßen abgestossen wie neugierig auf Ackermann, der seine Spielchen nicht lassen kann. Steht er auf der richtigen Seite des Gesetzes oder wird Nadia eine böse Überraschung erleben? Vor längerer Zeit habe ich "Ich bin die Nacht" und "Spectrum" des Autoren gelesen und war begeistert. Da sich mit "Die Stimme des Zorns" nun eine neue Reihe um Ackerman aufgetan hat, war ich sehr neugierig und was soll ich sagen, das Buch hat mich überzeugen und positiv überraschen können. Die Fasziniation die Ackerman auf mich beim Lesen ausgeübt hat, ist widersprüchlich, denn einerseits ist Ackerman ein brutaler Serienmörder, der sich "mal eben" dazu entschließt seine Laufbahn zu beenden und für die Regierung zu arbeiten, andererseits ist er eine sehr interessante Figur und mir ging es da ähnlich wie Nadia, ich wußte nicht, ob ich ihm trauen soll. Die Figuren wirken hier sehr lebendig und facettenreich ausgearbeitet, ich mag wie die Autorin die positiven aber auch die negativen Seiten ausgearbeitet hat, was den Figuren eine angenehme emotionale Tiefe gibt. Nadia ist tough, klug und temperamentvoll, was zu der einen oder anderen Kompetenzrangelei mit Ackerman führt, der erwartet, dass sich alles nach seinem Willen ereignet. Nadia selbst wurde vor einigen Jahren wohl selbst Opfer eines Serientäters, wie das allerdings in die Geschichte hineinpasst bleibt noch abzuwarten. Da ich die weiteren Bücher der "Ich bin"-Reihe nicht kenne, wurde ich ein wenig gespoilert, was ich jetzt nicht ganz so schlimm finde. Allerdings hat es mich doch neugierig gemacht und so werde ich wohl noch die anderen Bücher lesen müssen, um zu erfahren, was eigentlich mit Marcus und Maggie passiert ist und wie ausgerechnet Ackerman eine so charmante wie temperamentvolle Freundin bekommen hat. Als Charakter hat mir Ackerman gut gefallen, der Autor hat die Widersprüchlichkeiten sehr schön heraus gearbeitet, er kann eben nicht anders, muss die Situation dominieren und sein Erfolg gibt ihm ja auch recht. Natürlich ist die Geschichte an einigen Stellen überzogen und einen Touch kitschig, vielleicht sogar klischeehaft, aber das war für mich vollkommen in Ordnung, denn es handelt sich hierbei um eine fiktive Story die mich zu jederzeit unterhalten konnte, es gab genügend Überraschungen und Wendungen, die Spannung war durchgängig, die Neugierde blieb angefacht und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Schauplätze waren bildhaft ausgearbeitet, genau wie die "Tatorte", die sehr anschaulich dargestellt wurden. Es gab schon die eine oder andere brutalere Gewaltszene und eine gewisse Schwingung zum Thrill war ebenfalls vorhanden. Ich hatte ein paar spannende und kurzweilige Lesestunden und es wird sicherlich nicht das letzte Buch von Ethan Cross gewesen sein, das ich lese. Der Thriller ist zu empfehlen. Das Cover ist eher minimalistisch ausgearbeitet, dennoch gibt es ein paar feine Details, wie zum Beispiel das Herz, das auf dem Cover in den dunklen Farben fast untergeht. Fazit: sehr spannender wie faszinierender und kurzweiliger Thriller um Ackerman jr, ein Serienkiller der nun für die Regierung arbeitet. 5 Sterne.

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Laura Kneidl - Someone Else Nachdem Julian zu Micah nach nebenan gezogen ist, stellt sich für Cassie und Auri die Frage, was sie mit dem freien Zimmer machen oder ob sie einen neuen Mitbewohner suchen. Für die diabeteskranke Cassie ist klar, sie möchte lieber mit Auri alleine wohnen, denn sie schwärmt schon lange für den gutaussehenden, sehr sportlichen Auri, der ihr Herz im Sturm erobert und ihr bester Freund ist. Sie will ihre Freundschaft zu ihm jedoch nicht kaputt machen, und deswegen versucht sie ihre Gefühle in ihr Herz einzuschließen. Doch irgendwann passiert es trotzdem, Cassie und Auri küssen sich und die Leidenschaft entbrennt. Aber Auri ist der "berühmte Sportler", der die Erwartungen der "anderen" erfüllen will, und so verheimlicht er ein paar Dinge, was Cassie wiederum sehr verletzt. Ist die Liebe stark genug? Nach "Someone New" war ich total neugierig auf die Fortsetzung, denn die Geschichte um Micah und Julian hat mich tief berührt, war aufregend, magisch und zauberhaft, und ich komm jetzt noch nicht aus dem Schwärmen heraus. Deswegen hatte ich an "Someone Else" hohe Erwartungen. Bereits in "Someone New" haben wir Auri und Cassie, die Mitbewohner von Julian kennen und lieben gelernt. Unterschiedlicher könnten die beiden besten Freunde überhaupt nicht sein, und bereits in Band 1 hat es ordentlich zwischen den beiden geknistert. Die Story wird aus Cassies Sicht erzählt, ich persönlich finde, dass es der Story sicherlich gut getan hätte, auch die Perspektive von Maurice zu berücksichtigen, denn das hätte die Geschichte intensiver gestaltet. So kam mir Cassie ab und zu recht verwöhnt, überdramatisch und anspruchsvoll herüber, Maurice dagegen sehr zurückhaltend und an einigen Stellen sogar weniger greifbar, was mich unheimlich traurig macht, da die Story sehr viel Potenzial hatte. Der Erzählstil ist super locker und flüssig, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte und es schnell zum Pageturner wird, trotz kleinerer Schwächen und Begebenheiten die einfach nur ins Leere laufen oder teilweise nicht nachvollziehbare Handlung. Nehmen wir folgende Situation: Auri kommt von einer Party, sein T-Shirt ist verkehrtherum angezogen und während er duscht ruft eine geheimnisvolle Frau an, die ihm droht. Im folgenden Verlauf erwarten wir, dass das aufgeklärt wird, aber leider ist das nicht der Fall. Auch die Diabeteserkrankung von Cassie wird immer wieder erwähnt und aufgebauscht, warum das allerdings so ist, erschloss sich mir überhaupt nicht, da es für die Story selbst unrelevant ist. Der eingebaute Twist sollte in der heutigen Zeit eigentlich keine Rolle mehr spielen, aber während es gar nicht mal so sehr um die Akzeptanz der unterschiedlichen Hautfarben geht, ist es mehr Auris Privatleben, dass hier "Probleme" verursacht. Im Gegensatz zu "Someone New" schwächelt die Story, weswegen ich nicht die volle Punktzahl geben kann, aber trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen und ich freue mich auch schon auf Band 3. Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet, wirken überwiegend lebendig und passen sehr schön in die Geschichte. Es gibt ein Wiedersehen mit Micah und Julian, aber auch Aliza und Lucien sind mit von der Partie, wobei ich Lucien wirklich sehr sympathisch finde und neugierig auf ihn bin. Die Schauplätze sind gut beschrieben. Die Geschichte ist schön, hätte aber noch Luft nach oben gehabt. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung, denn die Autorin hat einen wunderbaren Erzählstil, der mir gut gefällt und außerdem gibt es Pluspunkte für die Nebenfiguren, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Es gibt Romantik, Spannung und auch wenn Cassie etwas überreagiert, habe ich sie trotzdem gemocht. Die beiden sind halt leider "nur" nicht so ein starkes Paar wie Micah und Julian, dennoch ist ihre Geschichte interessant und zwischendurch richtig emotional und romantisch. Das Cover ist hübsch, es gefällt mir sehr gut mit den dezenten Farben und es passt zum Vorgänger. Fazit: Schöne Geschichte, mit ein paar kleineren Ungereimtheiten und Potenzial für mehr. Dennoch absolut lesenswert. Knappe 4 Sterne.

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Laura Kneidl - Someone Else Nachdem Julian zu Micah nach nebenan gezogen ist, stellt sich für Cassie und Auri die Frage, was sie mit dem freien Zimmer machen oder ob sie einen neuen Mitbewohner suchen. Für die diabeteskranke Cassie ist klar, sie möchte lieber mit Auri alleine wohnen, denn sie schwärmt schon lange für den gutaussehenden, sehr sportlichen Auri, der ihr Herz im Sturm erobert und ihr bester Freund ist. Sie will ihre Freundschaft zu ihm jedoch nicht kaputt machen, und deswegen versucht sie ihre Gefühle in ihr Herz einzuschließen. Doch irgendwann passiert es trotzdem, Cassie und Auri küssen sich und die Leidenschaft entbrennt. Aber Auri ist der "berühmte Sportler", der die Erwartungen der "anderen" erfüllen will, und so verheimlicht er ein paar Dinge, was Cassie wiederum sehr verletzt. Ist die Liebe stark genug? Nach "Someone New" war ich total neugierig auf die Fortsetzung, denn die Geschichte um Micah und Julian hat mich tief berührt, war aufregend, magisch und zauberhaft, und ich komm jetzt noch nicht aus dem Schwärmen heraus. Deswegen hatte ich an "Someone Else" hohe Erwartungen. Bereits in "Someone New" haben wir Auri und Cassie, die Mitbewohner von Julian kennen und lieben gelernt. Unterschiedlicher könnten die beiden besten Freunde überhaupt nicht sein, und bereits in Band 1 hat es ordentlich zwischen den beiden geknistert. Die Story wird aus Cassies Sicht erzählt, ich persönlich finde, dass es der Story sicherlich gut getan hätte, auch die Perspektive von Maurice zu berücksichtigen, denn das hätte die Geschichte intensiver gestaltet. So kam mir Cassie ab und zu recht verwöhnt, überdramatisch und anspruchsvoll herüber, Maurice dagegen sehr zurückhaltend und an einigen Stellen sogar weniger greifbar, was mich unheimlich traurig macht, da die Story sehr viel Potenzial hatte. Der Erzählstil ist super locker und flüssig, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte und es schnell zum Pageturner wird, trotz kleinerer Schwächen und Begebenheiten die einfach nur ins Leere laufen oder teilweise nicht nachvollziehbare Handlung. Nehmen wir folgende Situation: Auri kommt von einer Party, sein T-Shirt ist verkehrtherum angezogen und während er duscht ruft eine geheimnisvolle Frau an, die ihm droht. Im folgenden Verlauf erwarten wir, dass das aufgeklärt wird, aber leider ist das nicht der Fall. Auch die Diabeteserkrankung von Cassie wird immer wieder erwähnt und aufgebauscht, warum das allerdings so ist, erschloss sich mir überhaupt nicht, da es für die Story selbst unrelevant ist. Der eingebaute Twist sollte in der heutigen Zeit eigentlich keine Rolle mehr spielen, aber während es gar nicht mal so sehr um die Akzeptanz der unterschiedlichen Hautfarben geht, ist es mehr Auris Privatleben, dass hier "Probleme" verursacht. Im Gegensatz zu "Someone New" schwächelt die Story, weswegen ich nicht die volle Punktzahl geben kann, aber trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen und ich freue mich auch schon auf Band 3. Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet, wirken überwiegend lebendig und passen sehr schön in die Geschichte. Es gibt ein Wiedersehen mit Micah und Julian, aber auch Aliza und Lucien sind mit von der Partie, wobei ich Lucien wirklich sehr sympathisch finde und neugierig auf ihn bin. Die Schauplätze sind gut beschrieben. Die Geschichte ist schön, hätte aber noch Luft nach oben gehabt. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung, denn die Autorin hat einen wunderbaren Erzählstil, der mir gut gefällt und außerdem gibt es Pluspunkte für die Nebenfiguren, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Es gibt Romantik, Spannung und auch wenn Cassie etwas überreagiert, habe ich sie trotzdem gemocht. Die beiden sind halt leider "nur" nicht so ein starkes Paar wie Micah und Julian, dennoch ist ihre Geschichte interessant und zwischendurch richtig emotional und romantisch. Das Cover ist hübsch, es gefällt mir sehr gut mit den dezenten Farben und es passt zum Vorgänger. Fazit: Schöne Geschichte, mit ein paar kleineren Ungereimtheiten und Potenzial für mehr. Dennoch absolut lesenswert. Knappe 4 Sterne.

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Nalini Singh - Age of trinity, 3, Schatten der Erinnerung Der ranghohe Wolfs-Offizier Alexei ist gerade im SnowDancer Revier unterwegs als ihn eine heftige Schmerzwelle trifft, die offensichtlich von einer Empathin kommt. Auf der Suche nach der Ursache findet er einen Bunker und trifft so auf die verstörte aber doch aggressive Melody, die seit 15 Jahren von einem psychopathischen Medialen aufgrund ihrer Fähigkeit eingesperrt wurde. Nur langsam lässt sich Alexei auf die faszinierende E-Mediale ein, die so anders ist, als andere Empathen ihrer Gattung. Warum zieht sie die dunklen Mächte an? Selbst Amara Aleine, die psychopathische Zwillingsschwester von Ashara kann den Kontakt kaum zu ihr unterbinden, als diese mit Experimenten einverstanden ist um Melodys Kräfte bestimmen zu können. Obwohl sich Alexei gegen ein Paarungsband wehrt und Angst hat, seine wilde wölfische Seite könnte die menschliche Seite in ihm besiehen, kann er nicht von ihr lassen. Doch auch Melodys Entführer will sie und ihre Macht zurück. Wie weit ist Alexei bereit zu gehen, um seine Empathin zu schützen? Und wieder gibt es eine Steigerung mit "Schatten der Erinnerung" zu seinem Vorgänger "Das Licht des Ozeans" und ich bin wirklich froh, dass der erste Band der "Age of Trinity"-Reihe für mich einfach nur ein Ausrutscher war. Der Erzählstil ist auch hier wieder locker, flüssig und modern. Es gibt eine angenehme Mischung aus erotischen Szenen, Spannung, Humor und Leidenschaft, dazu natürlich die Foppereien zwischen Wölfe und Leoparden, die hier Hand in Hand mit den gefährlichen Kaleb Krychek und dem Menschenbund zusammen arbeiten. Obwohl die Geschichte ab und zu auschweifend erzählt wurde, ich muss also nicht unbedingt immer ganz genau wissen, wer welche Kleidungsstücke gerade trägt oder was genau jeder gerade isst, hat mich die Story sofort wieder gefangen genommen und mich erst losgelassen als die Story zu Ende war. Ich hoffe die Fortsetzung folgt bald. Wie nicht anders zu erwarten waren auch hier wieder die Charktere lebendig und facettenreich ausgearbeitet. Alexei habe ich sofort ins Herz geschlossen, obwohl er oft distanziert, aggressiv und dominant wirkt, hat er einen überbehütenden Touch, der ihn so viel menschlicher und liebenswerter erscheinen lässt. Er selbst hat seinen Großvater, Vater und seinen Bruder an die Wildheit verloren, was letztendlich dazu führte, dass sein Bruder starb und Lexie die Trauer noch nicht verarbeitet hat. Memory ist ein Wildfang, obwohl sie 15 Jahre die Gefangene eines Psychopathen war, hat sie ihre Wildheit, den Trotz und ihren Kampfgeist nicht verloren. Sie weiß was sie will, und es hat mich tief beeindruckt, dass sie alles tut um andere zu helfen, obwohl sie glaubt, sie wäre selbst ein Monster. Das hier die verschiedenen Gattungen zum Teil zusammen arbeiten müssen, und natürlich dabei nicht nur positives heraus kommt, gibt der Story eine schöne Wendung. Die Geschehnisse und offenen Fragen aus dem letzten Buch wurden aber nicht weiter aufgenommen, dafür gibt es plötzlich einen weiteren mächtigen Mitspieler. Weiterer Pluspunkt sind die Schauplätze der Story, die wie immer eindrucksvoll und anschaulich beschrieben sind. Was soll ich sagen? Es ist einfach wie "nach hause kommen" sobald ich ein Buch der Gestaltwandler-Reihe in den Händen halte. Es ist einfach toll immer wieder was von den DarkRiver Leoparden oder den SnowDancer-Wölfen zu lesen, auch wenn ich sicherlich noch mal eine Geschichte der Bären gerne lesen würde. Die Geschichte war kurzweilig, sinnlich und spannend, hatte einige kleine Irrwege und Sackgassen, hielt ein paar sehr schöne Überraschungen parat und ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen. Obwohl man die Geschichte zwischen Alexei und Memory sicherlich eigentständig lesen könnte, denn es gibt genug Informationen um den Hintergrund zu verstehen, empfehle ich natürlich die gesamte Reihenfolge zu lesen, um sämtliche Hintergründe besser zu verstehen. Zumindest aber die Age of Trinity-Reihe. Die erotischen Szenen nehmen diesmal nicht so viel Raum in der Story ein, aber das ist auch okay und passt zur Geschichte. Das Cover passt ebenfalls zur Story und natürlich zur Reihe. Fazit: Für mich die beste Story aus dem "Age of Trinity"-Universum und mit einer der besten Geschichten aus dem Gestaltwandler-Universum. 5 Sterne

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