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Alle Rezensionen von Anonym

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Das Buch umfasst insgesamt 9 Kurzgeschichten: "The Happy Prince", "The Nightingale and the Rose", "The Selfish Giant", "The Devoted Friend", "The Remarkable Rocket", "The Young King", T"he Birthday of the Infanta", "The Fisherman and His Soul" und "The Star-Child". Wie das so üblich bei Märchen ist, gefallen die einen mehr und die anderen weniger. Das war bei Oscar Wilde nicht anders, obwohl sein Stil durchweg grandios ist. Nachdem ich mich, mehr oder weniger, durch "Das Bildnis des Dorian Gray" gequält habe (es war übrigens eine deutsche Übersetzung - Fehler somit gefunden ;) ) habe, hatte ich damit nicht mehr gerechnet. Kurzbeschreibungen der Märchen spare ich mir nun, aber auf manche möchte ich etwas näher eingehen. "The Happy Prince" hat mich unglaublich gerührt. Ebenso "The Nightingale and the Rose". Beide Male geben die beiden genannten Figuren (Prinzstatue: Edelsteine, welche u.a. seine Augen darstellen; Nachtigall: Herzblut und letztendlich ihr Leben) ihren größten Schatz um anderen zu helfen. Zwei wunderschöne Geschichten bei denen definitiv Tränchen geflossen sind. "The Star-Child" sollte hier auch noch Erwähnung finden, da die Moral doch auch noch heute gültig ist. Man sollte schließlich nicht zu hochnäsig durch's Leben gehen. Die Strafe kommt bestimmt. Ich fand das Englisch (vermutlich zwar überarbeitet) eigentlich recht simpel und gut verständlich. Die Geschichten eigenen sich von ihrer Länge her sehr gut als "Gute-Nacht-Geschichten" und regen zum Nachdenken an. Wer also nachts häufig ins Grübeln gerät, sollte es lieber wann anders lesen. Es sind nicht immer Geschichten mit Happy End, dafür aber mit einer verständlichen Moral, die einem das Leben bereichern kann. Fazit: Wunderschöne Geschichten mit Herz und Verstand!

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Zu Beginn des Buches habe ich mich mit dem Schreibstil von Sharon Griffiths sehr schwer getan. Auch später noch fiel es mir manchmal recht schwer, das Buch flüssig zu lesen. Aber nichts desto trotz, ist die Geschichte irgendwie so niedlich, dass ich sie bis zum Schluss lesen musste. Es gibt noch einen weiteren Kritikpunkt, den ich anführen möchte. Und zwar Rosies Besessenheit von ihrem Freund Will. Zu Beginn der Geschichte streiten sich beide und auf einmal findet sich Rosie in den 50-ern wieder. Dort trifft sie auf Will, der hier allerdings Billy heißt und bereits verheiratet ist. Und bald jeder zweite Satz hat irgendwas mit ihm zu tun. Wie toll er doch aussieht. Wie sehr sie ihn vermisst. Dass es ihr missfällt, dass er nun verheiratet ist usw. Ich kann Rosies Unmut ja ein Stück weit nachempfinden, aber nur und ständig über ihn nachzudenken, als gäbe es nichts anderes als diesen Will auf der Welt¿ Na, ich weiß nicht. Da macht sich die liebe Rosie ganz schön abhängig ;) (Das passt allerdings wiederum ganz hervorragend zu den 50-ern.) Ansonsten spiegelt ¿Zeitresen für Anfänger¿ die Zeit in England sehr gut wieder. Frauen hatten es nicht immer ganz einfach, sich in der Welt der Männer durchzusetzen, waren sie doch ursprünglich eher ¿Heimchen vor¿m Herd¿ und für die Kinder und den Haushalt zuständig. Desweiteren wird eine gewisse feminine Naivität dargestellt, die Griffiths sehr gut getroffen hat. Schlussendlich war die Geschichte von Rosie, die sich selbst in den 50-ern verliert sehr bewegend und mit Höhen und Tiefen durchzogen. Wie bereits oben geschrieben lässt der Stil an manchen Ecken und Enden zu Wünschen übrig, aber inhaltlich unsagbar liebevoll und süß geschrieben.

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Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mich unbedingt dieses Buch wieder zum Lesen bewegen würde. Schließlich ist es ein ziemlich dicker Schinken mit über 1000 Seiten. Dafür beinhaltet dieser drei Romane: Im Keller, Im Horrorhaus und Mitternachtstour. In allen drei Geschichten geht es um einige blutige Morde und den Verdacht, dass die Bestie, die einst dort ihr Unwesen getrieben hat wieder zurück gekehrt sei. Verschiedene Menschen geraten mutwillig in ihre Fälle oder sind einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Wie das eben so ist bei solcherlei Literatur. Die Geschichten sind chronologisch geordnet und es tauchen immer wieder bekannte Charaktere auf. Leider gibt es auch etliche Doppelungen in Form von Auszügen aus dem Tagebuch von Lilly Thorn, die nach dem dritten Mal lesen so langsam langweilig werden. Ansonsten habe ich hier nichts zu beanstanden. Schlaflose Nächte im Sinne von Albträumen hat mit Der Keller nicht bereitet, aber ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Richard Laymon schreibt an manchen Stellen unglaublich plump, aber die Geschichte bleibt weitgehend spannend. Man weiß schließlich nie wann die Bestie wieder zuschlägt und was es dieses Mal mit den Eindringlingen oder Besuchern anstellt. Auf dem Cover ist ein Zitat von Stephen King zu finden: Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen! Und damit hat er vollkommen recht. Ich kann nach wie vor mit King nichts anfangen und daher bin ich froh eine grandiose Alternative wie Laymon gefunden zu haben. Schade, dass der Gute bereits unter der Erde liegt und mich storytechnisch nur noch 2 weitere seiner bereits übersetzen Bücher ansprechen. Aber scheinbar erscheinen da ja noch ein paar. Wer zartbeseitet oder prüde ist, sollte nicht zu diesem Buch greifen. Aber ich vermute, dass jemand, der eben so ist, gar nicht erst die Horrorabteilung der Buchhandlung betritt. Tolles Buch. Grandioser Autor! TOP! (Mehr kann ich dazu einfach nicht sagen ;) )

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Die Schwestern Crystal und Melinda verlieben sich beide in ihren neuen Nachbarn Scott. In den Club der Verliebten gesellt sich aber noch Crystals Freundin Lynn. Die beiden Freundinnen führen einen kleinen Wettbewerb aus und buhlen um seine Aufmerksamkeit. Doch Scott scheint sich am meisten für die unscheinbare Melinda zu interessieren und fängt an sie zu daten. Durch die Kurzbeschreibung kann man sich ja eigentlich schon denken, was da in diesem Buch passiert. Machen wir uns nix vor, wenn man das Buch wirklich liest und nicht nur überfliegt, weiß man bereits zu Beginn, wer ein Problem mit dem hat und so weiter. Fear Street halt¿ Obwohl ich als junges Mädchen doch des Öfteren in die Irre geleitet wurde¿ R.L. Stine hat aber auch hier wieder bewiesen, dass so eine spannende Nachmittags-Lektüre auch Erwachsene in Spannung versetzen und ihnen ein mulmiges Gefühl bescheren kann. In Angst und Schrecken hat es mich nicht versetzt, aber das muss es auch gar nicht. Schade nur, dass es sich auch hier wieder um eine sehr kurzweilige Lektüre gehandelt hat¿ Ich brauche definitiv mehr Fear Street. Aber an meinen favorisierten Band ¿Halloween. Verhängnisvolle Einladung¿ reicht ¿Tödliche Liebschaften. Denn der Schein ist trügerisch¿¿ lange nicht heran.

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Nach Nero Corleone war ich natürlich mehr als gespannt auf den zweiten Band. Den ersten fande ich wirklich sehr niedlich und die Illustrationen haben wir sehr gut gefallen. Auch dieses Mal darf ich die Bilder von Quint Buchholz in höchsten Tönen loben. Der Stil gefällt mir einfach. Und im Gegensatz dazu, hat mir ¿Nero Corleone kehrt zurück¿ auch deutlich besser gefallen, zu mal Nero endlich ruhiger geworden und ja, irgendwie auch liebenswerter geworden ist. Er treibt zwar immer noch seinen Schabernack, aber ist deutlich ruhiger geworden. Erwähnenswert ist hier, dass Nero eigentlich erst zum Schluss des Buches auftaucht und die Geschichte sich eher um die graue Katzendame Elsa dreht. Anfangs ist sie noch schüchern, aber dann schließt sie mit Isolde Freundschaft, die sie nur zu gern betüddelt. Isolde kehrt dieses Mal allein nach Italien zurück, da sie sich von ihrem Mann Robert getrennt hat. Irgendwie schade. Ich mochte die beiden als Paar wirklich sehr. Es wirkte alles so harmonisch. Nun ja, im realen Leben ist es schließlich auch nicht anders. Allerdings hat Isolde einen neuen Partner Justus. Möglicherweise ein ganz netter Kerl, der mir aber mit der ständigen Fragerei, ob denn noch Liebe da sei, tierisch auf die Nerven ging. Ich glaube, der erste Band hat mich doch etwas mehr berührt. Der Schluss bleibt offen, so dass ich nur vermuten kann, dass es noch eine dritte Fortsetzung gibt. Wir werden sehen¿ Mit seinen 80 Seiten ist das Büchlein herzlich dünn geraten. Wenn ich mir dann den Preis von 13,90€ ansehe, muss ich doch schwer schlucken. Irgendwie stimmt da das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht so ganz. Ein netter Zeitvertreib vor dem Schlafengehen ist ¿Nero Corleone kehrt zurück¿ sicherlich, aber leider auch nicht meh

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Ich hatte bereits zu Beginn Schwierigkeiten mich in die Geschichte reinzufinden. Kai Meyer ist mit Sicherheit ein sehr guter und fesselnder Autor, aber ¿Loreley¿ hat sich gezogen wie Kaugummi. Es mag aber vielleicht auch mit meiner Antipathie gegenüber Ailis zusammen hängen. Ailis konnte ich ab dem Zeitpunkt nicht mehr leiden, als sie sich die Haare kurz geschnitten hat und einen ¿auf Kerl gemacht¿ hat. Das soll jetzt ja nicht heißen, dass ich was gegen Kurzhaarige hätte. Um Himmels Willen! Aber in Büchern und Filmen kann ich es nicht ausstehen, wenn man sich bewusst in eine ¿typisch männliche¿ Rolle drängt und sie einfach nicht aufrecht erhalten kann. Ich habe Ailis als sehr schwach und sensibel empfunden. Das Bild passte für mich einfach nicht zusammen. Man kennt das ja aus dem realen Leben: Mit Menschen, die man nicht mag, möchte man seine Zeit nicht verschwenden. Das Mädchen im Felsen ging mir irgendwann auch auf den Keks. Spannend wurde es also erst (Achtung, Spoiler!) als sie in Ailis beste Freundin Fee gefahren ist. Fee mutierte also von jetzt auf gleich von einer liebenswürdigen Dame zu einer unersättlichen Schla¿ ähm¿ Sagen wir Miststück. Ich hab mich köstlich amüsiert. Charakterlich gut gefallen hat mir die Gruppe der Spielleute, die leider eher zum Schluss aufgetaucht sind und leider auch nicht lange erhalten blieben. Ich finde, ihr Abgang war einfach unnötig :( Inhaltlich gesehen hat mich das Buch leider nicht überzeugen können. Und ich habe auch ein paar Monate nach dem Lesen auch nur noch minimale Erinnerungen an die Geschichte. Möglicherweise bin ich mit den falschen Erwartungen heran gegangen sein und wenn dann auch noch von den Charakteren etwas nicht stimmt. Die Aufschrift ¿Historischer Roman¿ hat mich auch zu Beginn etwas abgeschreckt, aber ich hatte gehofft, dass es sich wenigstens um eine Art ¿Irreführung¿ wie in dem Roman ¿Totenbraut¿ von Nina Blazon der Fall handelt. Dementsprechend wurden meine Erwartungen ausnahmsweise übertroffen. Durch das Echo und die Spielleute finden sich in ¿Loreley¿ aber eine Vielzahl von fantastischen Elementen. Tja ja¿ Was soll ich dazu schon groß sagen? Aber zum Glück gibt es ja verschiedene Geschmäcker.

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Bei ¿Pussyterror¿ handelt es sich mit Sicherheit nicht um ein literarisches Meisterwerk, dafür aber um 158 Seiten Ehrlichkeit. Ich bin schon lange ein großer Fan von Carolin Kebekus und vergöttere ihren Humor. Die Frau sagt, wie sie denkt und redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Ich find¿s prima und teile oft ihre Ansichten. Ich war doch etwas überrascht, als ich las, dass die Kebekus ein Buch heraus bringt. Scheint bei den meisten Comedians zurzeit eine Modeerscheinung zu sein, aber um den Kauf kam ich trotzdem nicht drum herum. Wenn ich schon nicht zu ihrer Tour gehen kann, dann will ich sie wenigstens für Zuhause haben. Etwas enttäuscht war ich dann aber doch, als das Buch lediglich 158 Seiten hatten und ich die Schriftgröße sogar ohne Brille lesen konnte. Hatte mir doch etwas mehr davon erhofft, aber der Inhalt knüppelt dafür umso mehr. Diejenigen, die das gleichnamige Programm kennen, finden hier eine Art ¿Add-On¿ dazu. Teile des Programms finden sich wortwörtlich in ¿Pussyterror¿ wieder, werden aber durch weitere Ausführungen und einige Details ergänzt. Die Dame schreibt, wie sie spricht: einfach frei Schnauze! In ¿Pussyterror¿ beschäftigt sich Karolin mit ihrer frühen Kindheit (das Aufwachsen im Kölner Ghetto) und der Pubertät (Vom Mädchen zur Frau), sowie mit ihren scheinbaren Lieblingsthemen: Exfrauen und Schönheits-OPs. Außerdem lüftet sie ein gnadenloses Geheimnis über ihre Herkunft. Unglaublich amüsanter Nachmittags-Spaß. Sollte man allerdings nicht in der Straßenbahn lesen, weil man dann immer so seltsam angeguckt wird, wenn man die ganze Zeit laut vor sich hin kichert. Allerdings auch schon viel zu schnell wieder vorbei.

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Bei der gelesenen Ausgabe handelt es sich um den ¿Erec¿ Hartmann von Aues mit der Übersetzung von Thomas Cramer. Ich habe das Buch im Rahmen meines Deutsch-Proseminars zum Thema ¿Hartmann von Aue¿ gelesen. Dort haben wir neben ¿Erec¿ auch andere Werke wie z.B. ¿Iwein¿ oder ¿Der arme Heinrich¿ behandelt. Beim Lesen habe ich mich größtenteils mit der Übersetzung beschäftigt, einzelne Textstellen im Seminar haben wir auf Mittelhochdeutsch besprochen. Das war zwar bei weitem nicht einfach, aber so wurden wir von unserem Dozenten zum Diskutieren angeregt. Die Geschichte Erecs, eines jungen Ritters am Artushof, ist wirklich sehr schön beschrieben. Er heiratet die wunderschöne Enite und die beiden sind das Traumpaar am Artushof. Aufgrund ihrer Verliebtheit ¿verligt¿ sich Erec (auf gut Deutsch: Erec und Enite verlassen das Bett nur äußerst selten und ihr Hof wird dadurch vernachlässigt.) und verliert an Ritter-Ehre. Um diese wieder herzustellen reitet er mit Enite auf zur Suche nach Aventiure (Abenteuer), die er meisterlich besteht. Durch die Übersetzung ist die gesamte Geschichte sehr verständlich (auch für Laien wie mich ^^) und einfach zu verstehen. An manchen Punkten z.B. Beschreibungen für Pferdeschmuck etc., hält sich Hartmann auf, während man kaum etwas über die Protagonisten erfährt. Zumindest nichts über ihr Äußeres, aber auch das gehört nun mal zur üblichen Literatur des Mittelalters dazu. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und generell bin ich sehr begeistert von Hartmann und seinen Werken, so dass ich mit der Wahl meines Proseminars sehr glücklich bin (bzw. bald war. Semester ist ja schon fast wieder vorbei¿) Die Fischer-Ausgabe wurde uns von unserem Dozenten aufgrund der (guten) Übersetzung empfohlen. Wer mehr Kommentar zum Text sucht, sollte sich lieber die Reclam-Ausgabe kaufen.

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Auf dieses Buch bin ich erst durch mein aktuelles Fachdidaktik-Seminar für das Fach Geschichte gekommen. Aufgrund eines Projektes für den biligualen Fachunterricht mussten wir bzw. wurde uns empfohlen dieses Buch zu lesen. Unsere Schulbuchseite ist zwar noch nicht ganz fertig, aber ich kann euch jetzt schon sagen, dass sich das Buch tatsächlich für den Unterricht lohnen würde. Besonders der Sklaven-Aspekt ist nett ausgearbeitet. Man sollte dabei aber nicht außer Acht lassen, dass es ein rein fiktiver Roman ist! Celia Rees beschreibt die Geschicht der jungen Kaufmannstochter Nancy, die nach dem Tod ihres Vaters an den unheimlich Bartholome verheiratet werden soll um die Plantage zu retten, die kurz vor dem finanziellen Ruin steht. Auf der Plantage angekommen bekommt sie die beiden dunkelhäutigen Sklavinnen Minerva und ihre Mutter Phillis. Ihren Geliebten William, der sich für die Seefahrt entschlossen hat, muss sie schweren Herzens zurücklassen. Auf dem Weg zur Plantage ihres Vaters macht sie zum ersten Mal die Begegnung mit völlig verwahrlosten Sklaven. Nancy will ihr helfen, aber der Kutscher, als auch ihre Brüder halten sie davon ab. An ihrem 16. Geburtstag erfährt sie, dass sie einem anderen Mann versprochen ist. Sie flieht mit einigen Sklaven, dir ihr die Treue halten. Kurze Zeit später findet sie sich mit Minerva auf einem Piratenschiff wieder. Die Meinung über die Mädchen ist zweigeteilt. Zum einen Bemühen sie sich, ihre Arbeiten gut zu verrichten, aber die eine Hälfte der Mannschaft ist nicht begeistert, Frauen an Board zu haben. Ich habe mich letztes Semester mit Piraten im atlantischen Raum beschäftigt und bin dabei auf die zwei Piratinnen Anne Bonnie und Mary Read gestoßen. An manchen Stellen, besonders aber Minerva, erinnerte mich stets an die unerschrockenen Piratinnen, die teilweise viel brutaler als die männlichen Crew-Mitglieder war. Die Autorin hat für das Buch wirklich gut recherchiert, so dass die Handlung zwar fiktiv, aber die Orte real sind. Auch die Piratengesetze lassen sich hier wiederfinden! Der Piratenaspekt ist ebenfalls gut ausgearbeitet, auch wenn sich hier viele Klischees wiederfinden. Allerdings habe ich die Augenklappen und Papageien vermisst ;) "Piraten!" ist unglaublich spannend. Nancy wird von unheimlichen Träumen gequält in denen sie von Bartholome verfolgt wird. Dann ist da natürlich noch die Sehnsucht nach William und die Spannungen in der Crew. Der Roman ist zwar einfach geschrieben, aber verliert keinen Augenblick an Spannung. Die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Nancy und Minerva ist wirklich schön beschrieben und im großen und ganzen hat Celia Rees eine ganz wunderbare und süße Geschichte gezaubert. Fazit: Arrrrrr!

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Wenn ihr dieses Buch lesen wollt, solltet ihr eine gewissen Beziehung zu England aufgebaut haben. Für jemanden, der die Engländer und ihre Eigenarten nicht kennt, könnte das Buch nur halb so witzig sein. Wolfgang Koydl lebt also mit seiner Familie in England. Genau genommen in einem Vorort von Kingston. Und er berichtet von seinen Nachbarn, Freunden und selbstverständlich von seiner Arbeit als Auslandskorrespondet. Das Buch beinhaltet weniger eine Geschichte, als ein Handbuch mit dem richtigen Umgang der Engländer. Ganz besonders hat mich die Einrichtung der (viel zu) kleinen Häuser amüsiert. Wer schonmal in England war und dort eine Privatwohnung von innen gesehen hat, weiß, wovon ich rede. Dagegen ist ein Antiquitätenladen nichts. Im englischen Haushalt findet man eine Mischung aus Trödel- und Antikmarkt, obwohl der Trödel überwiegt. Aber die Engländer geben dafür ein Heidengeld aus! Erinnert mich auch immer wieder an das Wohnzimmer von meiner Oma. Vielleicht fühle ich mich deswegen dort auch so wohl :D Machen wir uns nichts vor. Die England sind einfach anders. Britisch eben! Ich glaube in Sachen Essen stehen sie den Amerikanern in nichts nach. Wer nicht in den Genuss von eigenartigem Essen kommen will, greift in der Regel auf Fastfood zurück. Obwohl ich sagen muss: Das Essen sieht schlimmer aus, als es schmeckt. Und ich muss es wissen! Ich habe schließlich selbst drei Wochen bei einer englischen Familie gelebt... Und ich bin nicht verhungert! Und ja, auch die Briten lieben Fußball. Ich glaube, sie sind da den Deutschen von ihrem Missmut gegenüber der feindlichen Mannschaft den Deutschen sehr ähnlich. Was soll ich groß sagen. Habe mich beim Lesen köstlich amüsiert und mich hat das Fernweh gepackt. Seit fast 5 Jahren bin ich mindestens 1x im Jahr in England (oder auch einmal Irland, aber die sind da auch schon wieder anders...) gewesen. Und umso mehr freue ich mich dieses Jahr auf eine gute Woche London *___* Fazit: Unglaublich lustig für alle England-Fans und ein netter Einstieg für diejenigen, die zum ersten Mal nach England fahren wollen und nicht gleich in jedes Fettnäppchen treten wollen. P.S.: Es handelt sich hier um den zweiten Band von Wolfgang Koydl. Der Vorgänger heißt Fish and Fritz . Habe ihn selbst noch nicht gelesen. Aber dementsprechend kann man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen.

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