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Alle Rezensionen von puppetgirl

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Ein neuer Fall der Shifter Cops steht an. Ich muss gestehen, dass mir ein Krimi mit einem gewissen Fantasyfaktor doch deutlich mehr Spaß macht. Da können Dinge vorkommen, die in einem "normalen" Krimi so einfach nicht vorkomen können. Zudem ist es meist auch viel schwieriger, gerade wie in den Fällen der Shifter Cops, denn die Kollegen wissen, dass etwas seltsam ist mit den Kollegen, aber was es ist wissen sie nicht. Wir als Leser erfahren sehr schnell, allein schon durch den Titel, dass wir es mit Gestaltwandlern zu tun haben. Den Vorteil haben die Kollegen aber nicht. Aber nun zum eigentlichen Buch. "Voodoo Nights" ist das vierte Buch der Shifter Cops. Vorkenntnisse sind keine nötig, denn man bekommt jedes Mal einen neuen Fall serviert und wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass meine erste Berührung mit den Shifter Cops im zweiten Fall war "Der Fluch der Schwarzen Dahlie". In diesem Fall befinden wir uns in New Orleans und wir verfolgen zwei Zeitstreifen. Zum einen befinden wir uns im Jahr 2007, denn da hat der Cross-Killer zugeschlagen. Und dann befinden wir uns nun 7 Jahre später ebenfalls in und um New Orleans. Wobei der Ort an sich nicht so wichtig ist, denn wer hier eine Beschreibung der Stadt erwartet, der wird hier nicht fündig. Hier geht es um die Charaktere, den Mordfall und wie der Titel schon sagt Voodoo. Wer die Reihe kennt, der hat Kaja und Setz schon kennengelernt. Kaja ist vom Typ her jemand, der nicht mit anderen kann. Oder können die anderen nicht mit ihr? Als es um den Cross-Killer ging, Saß sie noch in der Presseabteilung und sollte sich um die Facebookseite ihres Departments kümmern. Eine kleine Strafe ihres Vorgesetzten, weil sie nicht mit anderen kann? Aber das hält Kaja nicht auf, denn irgendwas stimmt da nicht. Nun sieben Jahre nach dem Fall, soll der Schuldige seine Bestrafung erfahren. Kaja ist nicht in der Stadt, vielleicht ist das ganz gut, denn sie ist in Paris und somit nicht in der Nähe als Opfer auftauchen, die ähnlich zugerichtet sind, wie die Opfer des Cross-Killers. Was hat es damit auf sich? Seth ist Kajas Partner und hält in New Orleans die Stellung. Sie sind nicht nur auf der Arbeit Partner, was es alles vielleicht noch etwas komplizierter macht. Er muss nun herausfinden, was damals passiert ist und was es mit den aktuellen Ereignissen zu tun hat. Dabei steht ihm eine Frau namens Phoebe zur Seite, die damals als Praktikantin mit Kaja zu tun hatte und die einige sehr seltsame Macken hat, die es für Seth einfach nur nervig und belastend machen, dass er sie an seiner Seite hat. Wie kann eine Person nur so wenig hilfreich sein? Ich habe mir in letzter Zeit einige der alten Rezensionen zu den vorhergehenden Fällen durchgelesen und finde, dass die Autorin deutlich gewachsen ist. Man erfährt deutlich mehr über die einzelnen Charaktere, was sie sich wünschen, waru sie sind, wie sie sind, aber es ist nicht zu viel, sodass der eigentliche Mordfall aus den Augen verloren wird. Zudem haben die Zeitsprünge und ein weiteres Element, eingebaute Artikel, einen Faktor, der Fragen aufwirft und zu Vermutungen anregt. Diese Elemente machten es für mich sehr spannend der Geschichte zu folgen. Auf dem Thema Voodoo wird auch nicht großartig rumgeritten, so wie man es vielleicht sonst hat, aller wir nehmen eine Puppe und pieksen Nadeln rein, sondern da wurde sich mit der Thematik auseinandergesetzt. Das hier der fantastische Faktor miteingebaut werden kann, kam der Thematik sehr gelegen und macht diesen Fall zu einem sehr stimmigen Leseerlebnis. Gerne würde ich weitere Fälle der Shifter Cops lesen, denn hier geht es um Fakten und Ermittlungsarbeit! Aber dennoch kommt die Spannung nicht zu kurz!

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Achtung! Es handelt sich um den vierten von fünf Teilen dieser Reihe! Spoiler können somit nur sehr schlecht vermieden werden! Ruth Mühlau legt gleich wieder richtig los! Wie man es aus den drei Bänden vorher gewohnt ist, geht alles gleich wieder spannend weiter. Denn die Charaktere haben nicht viel Zeit um sich von einem Schrecken zu erholen, denn sie haben einen langen und beschwerlichen Weg begonnen und bei diesem sind sie noch nicht am Ende angekommen. Für alle, die die anderen Cover gesehen haben und nun vor diesem Cover stehen. Ja, es ist anders, als die drei davor und wirkt ein wenig so, als würden wir eine neue Reihe beginnen. Dem ist aber nicht so! Nur finde ich auch, dass der Inhalt dieses Bandes ein anderes Cover verdient hat, als die drei davor. Die Gewichtung der Charaktere hat sich verschoben und wir begeben uns noch einmal auf ganz andere Wege, als in den drei Teilen davor. Somit finde ich es sehr stimmig, auch wenn es hier und da für Verwirrung sorgen kann. Wer den dritten Teil gelesen hat, der weiß, dass es ein Ritual gab, was die Himmelskörper retten soll. Nur war diesmal der Gedanken an die Liebe eben nicht dazu da um die Welt zu retten, sondern eben für die geliebte Person. Ist dieser Gedanke egoistisch? Darf man auf solch einem Weg nicht an sich selbst und seine Gefühle denken, sondern muss alles opfern, damit andere Menschen, Wesen oder was auch immer, ein angenehmes Leben führen können? Oder eben überhaupt noch ein Leben führen können? Ruth Mühlau schaffte es in diesem Teil der Reihe mich sehr nachdenklich zu machen, denn diese Frage hat mich lange beschäftigt. Würden wir es selbst schaffen, dass wir so selbstlos sind, dem Gefühl der Liebe und der damit verbundenen Sorge um einen geliebten Menschen, einen Tritt zu geben und zu sagen: ich gebe dies alles auf, weil ich dadurch so viele Seelen retten könnte? Eine wirklich schwierige Frage, gerade in der heutigen Zeit, wo doch jeder sehr häufig an sich denken soll, damit er es im Leben zu etwas bringt. Nun muss das Drama wieder gerichtet werden! Und der Weg birgt nur noch mehr Probleme, denn so ein Weg hat nun mal Abzweigungen und wenn man den einen Weg blockiert, durch eigene Entscheidungen, dann muss man eben manchmal einen noch längeren und beschwerlicheren Weg wählen. Wie auch in den Teilen davor, beschreibt die Autorin ihre Welten und ihre Protagonisten sehr anschaulich. Man bekommt einen Einblick in ihr Denken und Fühlen und sieht, wie sie von Band zu Band immer mehr wachsen und sich verändern. Die Charaktere nehmen, einen für mich sehr schlüssigen, Lauf und entwickeln sich selbst so, wie sie es wollen. Beim Lesen stelle ich mir manchmal vor, wie die Autorin selbst verzweifelt, weil ihre Charaktere so stur sind und ihren eigenen Kopf haben. Aber das macht es so angenehm dieser Reihe zu folgen. Und ja, ich habe schon etwas Panik vor dem Ende, denn da bricht einem dann doch das Herz, wenn sich die Wege von Buchcharakteren und Leser trennen. Ich wäre ja für kleine Zusatzgeschichten, die Geschichten einiger Charaktere näher beleuchtet, dann endet es noch nicht so bald.

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Achtung! Es handelt sich um den zweiten und somit abschließenden Band der Dilogie. Darum sind Spoiler nicht gänzlich zu vermeiden! Auf den zweiten Teil und den damit abschließenden Teil dieser Dilogie habe ich sehnlichst gewartet. Leider hat es dann etwas gedauert, bis ich endlich dazu kam dieses tolle Buch zu lesen. Gleich vorn weg: Ich war mal wieder sehr traurig, als es endete. Ich liebe Reihen und es ist immer wieder so ein kleiner, aber sehr bitterer Stich, wenn man dann die letzte Seite liest und die Charaktere somit aus dem "Leben" verschwinden. J.K. Bloom hat hier mit dem Eisermann Verlag wieder ein wunderschönes Buch geschaffen. In Anlehnung an den ersten Teil, finde ich dieses Cover wieder unglaublich schön und passend. Wir haben die Frau mit dem wehenden Haar, diesmal mit der Haltung in die andere Richtung. Die umgibt ein glänzen und dennoch ist alles in einer Farbrichtung gehalten. Alles hat den Eindruck eines Rotbraunes, wogegen der Teil vorher deutlich mehr in den grünen Bereich gestochen hat. Auch im Regal passen die beiden Teile wunderschön zusammen. Aber das sagt ja nicht viel über die Geschichte aus. Nach den Ereignissen von Teil 1 sind nun schon neun Monate vergangen. Faith erwacht aus dem sogenannten Somnus. Wer Teil 1 gelesen hat, der weiß, dass es etwas mit der Seelenlosigkeit zu tun hat. Gerade das Ende des ersten Teiles hat sehr viel Drama gehabt und mich schon dazu gezwungen den zweiten Teil zu beginnen, da ich doch wissen wollte, wie es weitergeht. Nun erwacht Faith und Lie ist nicht da. Er konnte nicht aus den Fängen der OAS gerettet werden. Doch ist in neun Monaten auch viel passiert. Bringt es da überhaupt noch etwas, nach ihm zu suchen? Und wo muss sie nach ihm suchen? Denn zwischen den Butterflys und der Festung der OAS liegen so viele Kilometer und Territorien, die Gefahren mit sich bringen. Zudem sollte man nicht vergessen, dass bei Faith eine Kugel eingeschlagen hatte. Sie hat überlebt und die Kugel hat ihr Herz nicht erreicht. Dies wird unglaublich schnell klar und führt auch nicht zu Spoilern, denn der Klappentext weißt darauf schon hin. Da hat ihr der Stein von Lie sehr geholfen. Aber nicht nur in diesem Moment, denn da kommt noch so einiges auf uns zu. Wie wir Faith im ersten Teil kennengelernt haben, so ist sie eine Kämpfernatur. Sie setzt sich für die Menschen ein und gibt niemals auf. Ihre Fehlerchen hat sie trotzdem, denn gerade diese Liebe und Aufopferungsfähigkeit, machen sie zu einem leichten Opfer. Und wir kennen ja Tristan schon, er spielt mit unfairen Mitteln und will Macht, etwas Anderes scheint ihn nicht zu interessieren. Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und die Seiten schwanden nur so dahin. Immer wieder gab es etwas Neues zu entdecken, was es nie langweilig werden ließ. Auch die Beschreibungen der Natur, die ja einen gewissen Rückschlag gegen die Menschheit durchgeführt hat, finde ich unglaublich interessant und so bunt geschildert, dass ich sie so wahnsinnig gern auf Bildern oder noch besser auf der Kinoleinwand sehen würde. Durch die Veränderungen, die J. K. Bloom sehr geschickt eingesetzt hat, hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass unsere Faith ein wenig in die Welt von Marvel oder so passen würde. Sie hatte schon ein bisschen was von einer Superhelding. Warum und weshalb ich dann aber dennoch immer wieder das Gefühl bekam, dass sie trotz allem noch immer die Faith ist, die wir zu Beginn des ersten Teiles kennenlernen durften, dass müsst ihr selbst lesen. Ich kann nur sagen, dass es sich lohnt und dass ich traurig bin, dass es ein Ende hat.

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Achtung, hierbei handelt es sich um den zweiten Teil! Spoileralarm! Nachdem der erste Teil der Trilogie "Der Fluch der Mondsklaven - Verrat" noch mit einem strahlenden Mond und Farbe daherkam, ist das Erscheinungsbild des zweiten Teils nun deutlich düsterer. Der Mond liegt nur noch in einem Schatten und auch alles andere hat jegliche Farbe verloren. Aber wie sollte es auch anders sein, denn nach dem Finale des ersten Teils, wird wohl im zweiten Teil nichts mehr blumig und farbenfroh sein, denn nicht nur Thyra-Fiah wurde verraten, sondern so viele mehr und so findet sie sich gefangen wieder. Aber nicht nur sie ist hier, sondern auch viele andere, die den Mondsklaven angehören. Das schlimme: Sie sollen scheinbar untersucht werden, sind so etwas wie Versuchskaninchen für eine Durchgeknallte. Aber ist Flucht eine Möglichkeit? Denn zum einen muss man erstmal aus dieser ganzen Situation rauskommen und wie gesagt, wenn dort eine Durchgeknallte die Strippen in den Händen hält, wer weiß dann, was als nächstes kommt? Und zum anderen, sind sie überhaupt noch in der Heimat? Denn Thyra-Fiah wurde ja vom Prinzen vorher schon in die Menschenwelt entführt, was sollen sie machen, wenn sie in dieser rauskommen? Wie sollen sie sich verhalten mit ihrem Fluch? Und noch eine wichtige Frage: wie kommen sie wieder nach Hause? Die Autorin hat in diesem Buch einen Teil, den ich als das bisher Beste beschreiben würde, was ich bisher von ihr gelesen habe. Emotionen und Konflikte, werden wirklich sehr gut und vor allem auch realistisch dargestellt, wo vielleicht andere oft einfach nur mit zwei, drei Nebensätzen etwas dazu verlauten lassen. Zudem hat sie mich mal wieder voll auflaufen lassen, da denkt man, ach komm, da wird sie einen noch quälen und zieht es raus und nein, da macht sie es eben genau anders und gibt einem, womit man nicht gerechnet hat. Und dann kommt da diese Wendung. Ich dachte nur so: Das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder? Wie kann sie nur? Tja und dann stand ich da Gerade der Hauptcharakter Thyra-Fiah hat in diesem Band nochmal deutlich an Tiefe gewonnen, da wir durch Rückblicke, die sehr gut gesetzt waren, noch einmal mehr erfahren haben, warum sie so ist, wie sie ist und zudem auch, was in ihrer Welt verlangt wurde. Ein wenig schwierig war für mich der Wiedereinstieg, da der erste Teil nun schon etwas her ist, da wäre mir eine kleine Rückblende ganz lieb gewesen. Sonst scheint die Autorin es zu lieben, wenn sie etwas bekräftigen möchte es als dreifache Wiederholung zu schreiben. Anfangs stockte ich deshalb kurz, aber irgendwann lernte ich, dass es einfach zu ihr gehört. Zudem bin ich nun wahnsinnig gespannt, was denn nun nach diesem Ende als nächstes kommt, also werde ich wieder ganz gespannt auf den abschließenden Band warten. Somit kann ich das Buch den Lesern empfehlen, die auf Fantasy stehen, die nicht unbedingt vor Liebesgeschwafel tropfen muss, denn das hält sich hier wirklich in Grenzen, sie kommt nur soweit ins Spiel, wie sie wirklich gebraucht wird! Zudem sollte sich jeder Leser bewusst sein, dass es eher im Urbanfantasy-Bereich ein zu Hause hat, auch wenn es da noch diesen extra Kontinenten gibt, auf dem die Mondsklaven leben.

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Carrie muss sich sehr stark umgewöhnen und eigentlich leidet sie doch gerade, aber sie muss funktionieren, denn es geht nicht anders. Denn sie hatte ihre magischen Kräfte verloren. Sie kann nichts mehr mit einem Zauber bewirken, muss viele Dinge im Alltag plötzlich wieder auf die "normale" Art und Weise erledigen und auch von ihrer Schule muss sie weg und landet nun auf einer Privatschule. Der Alltag dort ist nicht gerade einfach, vor allem nicht, wenn ein Mitschüler sie scheinbar hasst, dabei hat sie noch nicht mal etwas getan. Sein Name ist Francis und als er erfährt, wer die Vorfahren von Carrie sein könnten, gerät alles aus dem Ruder. Soll sie ihm helfen? Kann sie so vielleicht auch wieder an ihre Kräfte kommen? Wer weiß? Aber erstmal stürzen die beiden in die Vergangenheit. Ich bin ein großer Fan von Hexengeschichten und eine Hexe ohne ihre magischen Fähigkeiten, was ist sie dann noch? Gerade diesen Konflikt stellt Katharina Sommer in diesem Buch sehr gut da. Man kann das gern auch auf andere Dinge beziehen, die man beispielsweise schon immer gemacht hat und vielleicht durch einen Unfall einfach nicht mehr kann. Wie andere reagieren und was einem selbst durch den Kopf geht, fand ich sehr überzeugend geschildert! Auch die Idee hinter dem Buch fand ich interessant umgesetzt und habe ich vorher so noch nicht gelesen. Auch sollte ich als Positives vielleicht noch dieses Cover erwähnen. Es ist sehr interessant und fällt ins Auge, was mich mit dem Titel gleich eine Vollbremsung hinlegen ließ, weil ich wissen wollte, worum es geht und was einen Erwartet. Hin und Wieder hätte ich mir gerade in der Vergangenheit noch etwas mehr Ausschmückungen gewünscht, denn wenn ich in dieser Zeit landen würde, dann würde ich selbst wohl etwas mehr auf meine Umgebung achten, egal wie wichtig die aktuelle Situation ist. Sonst fand ich gerade die einzelnen Charaktere, gerade Leute aus der Vergangenheit mit ihren Gemeinheiten und Macken sehr gut ausgearbeitet, da sie bei mir teilweise die Hände dazu brachten sie zu Fäusten zu ballen. Ich liebe es, wenn ich wirklich so einen "Hass"-Charakter im Buch habe. Auf der anderen Seite waren mir Carrie und Francis etwas zu flach, aber eben nicht immer. Irgendwie gab es für mich häufig einen starken Fokus von ihrer Seite, auf die Gefühle gegenüber Francis, und das war für mich manchmal etwas störend. Da ich fand, dass es eigentlich nicht ganz so wichtig für die Handlung war. Aber für Fans von Romantasy spreche ich hier eine klare Empfehlung aus! Ich jedenfalls bin nach dem Ende sehr gespannt, was denn im nächsten Buch passiert!

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Eigentlich könnte es ein etwas verschobener Fall sein, denn im Rocky-Mountain-Nationalpark sucht der Polizeichef mit der Hilfe eine Fährtenlesers, der indianischer Abstammung ist, nach einem Mädchen. Sie hoffen es noch lebendig zu finden. Doch während sie durch den Nationalpark streifen, wird ihnen sehr schnell bewusst, dass der Täter ein Wahnsinniger sein muss. Das wäre ja schon recht interessant, aber es gibt noch einen größeren und zudem noch beklemmenderen Hintergrund. Die USA und Nordkorea stehen in keinem guten Verhältnis. Ist ja wie im wahren Leben, werden sich einige denken und so ist es. Eben dieses Verhältnis hat auf die gesamte Geschichte so eine starke Auswirkung. USA ist nämlich relativ schnell nicht mehr so, wie wir es kannten. Es liegt plötzlich im Dunkeln. Es wurde angegriffen. Ein EMP sorgt dafür, dass es keinen Strom mehr gibt. Was das alles für Folgen hat, ist mir so gar nicht bewusst gewesen, aber dieses Buch schildert es auf beklemmende Art und Weise. Und dazu eben noch dieser wahnsinnige Kerl, der sein Unwesen treibt. Der Autor kann viel mit diesem Thema anfangen und schildert es deshalb auch auf eine sehr überzeugende Weise. Er hat Berufserfahrungen und kann diese auch in seinem Schreibstil sehr gut rüber bringen. Er verknotet viele einzelne Stränge in der Handlung so gut miteinander, dass sie ein großes Ganzes ergeben und die Aktualität und auch diese Bedrohung sehr deutlich machen. Ich selbst hatte irgendwann das beklemmende Gefühl, dass ich vielleicht doch mal ein paar Essensreserven und Trinken lagern sollte. Ein paar Kerzen wären auch nicht schlecht, denn in unserer aktuellen, politischen Lage, ist wohl diese Geschichte nicht weit hergeholt. Erschreckend aber wahr. Der Autor spielt mit Wahrheit und Fiktion und lässt Legenden und mögliche Theorien so überzeugend verschmelzen, dass es mir an manchen Stellen wirklich ein ungutes Gefühl in den Magen gesetzt hat. Ich selbst bin nicht unbedingt bewandert, was alles militärisch möglich ist, bin dennoch ein großer Fan von Dystopien und ähnlichem. Diese Story war mir dann teilweise schon etwas sehr unheimlich, denn es könnte wirklich passieren. Hier über Deutschland oder wo auch immer könnte so ein EMP passieren und wäre ich dann noch lebensfähig? Könnten wir mit so etwas überhaupt umgehen? Die Reihe hat noch einige geplante Folgebände und auch der zweite Teil ist bereits im Mai erschienen. Ich weiß, dass ich den zweiten Teil definitiv lesen möchte, denn der Fall im Rocky-Mountain-Nationalpark ist vielleicht gelöst, aber die Problematik des Umgangs mit der Apokalypse noch lange nicht.

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Kathy Lipinski ist Psychotherapeutin. Durch ihre persönlichen Probleme hat sie es scheinbar mit ihrem letzten Patienten etwas gegen die Wand gefahren und nun ist sie Bewährungshelferin. Aber nicht etwa eine ganz normale, denn in diesem Buch vermischt sich Thriller mit Sci-Fi oder eben nur einer neueren Technologie - wer weiß? Leute wie Kathy werden als "Think" bezeichnet. Sie hört ihr Klienten in ihrem Kopf. Sie kann die Gedanken hören und soll somit ehemaligen Straftätern einen Weg in die Normalität ebnen, denn die Kriminellen werden ja vor einer erneuten Straftat durch ihren Think abgehalten, oder? In diesem Fall ist Clay wieder raus aus dem Gefängnis, aber eben nur, wenn er sich diesem Programm unterzieht und sich von Kathy in den Kopf hören lässt. Er kommt bei seiner Schwester unter. Doch lange ist er dort nicht, denn sie wird kurze Zeit später tot aufgefunden. War er es? Dabei glaubt er doch fest daran, dass er es nicht war. Kann Kathy der ganzen Sache in seinem Kopf auf die Spur kommen oder ist doch das wahre Leben da draußen eher für die Lösung dieses Falles zu gebrauchen? Die Geschichte klingt so erstmal unglaublich spannend. Und es hat mich wirklich interessiert, denn sowohl Psychologie, als auch solche Technologien interessieren mich und ich bin mir eben nicht sicher, wie weit wir in der Forschung schon sind oder ob solche Technologie noch Wunschdenken ist. Die einzelnen Klienten in Kathys Kopf bekommen ihre eigenen Kapitel und werden auf sehr eigene Art dargestellt, denn die Schreibweisen der Texte unterscheiden sich. Keine Satzzeichen? Keine Leerzeichen? Wie unterscheiden sich die einzelnen Leute und ist das dann die Art, wie sie denken? Ohne Punkt und Komma? Dann gibt es da zusätzlich noch Kathy Vergangenheit, die zusätzlich zu den Klienten Fragen aufwirft. An sich finde ich diese ganze Story und auch die Charaktere echt interessant. Nur wäre es vielleicht bei dieser Reihe besser gewesen, wenn man die erste Folge etwas länger gestaltet hätte. Denn es braucht seinen Raum um in die ganze Thematik zu finden. Dies gestaltet sich teilweise etwas trocken und das merkt man sich bei einer Story auf 172 Seiten eben. Etwa im letzten drittel nimmt die ganze Sache Fahrt auf und ich fand es wirklich interessant, wie ist es, wenn man in dem Kopf eines anderen steckt? Wie soll man aus den Gedanken eines anderen schlau werden? Auch gibt es einen rennen gegen die Zeit. Aber leider kann dies eben nicht die ersten zwei Drittel dieses Buchs wieder gut machen. Und das finde ich sehr schade. Viele werden dieser Reihe keine weitere Chance geben. Ich werde den zweiten Teil lesen und euch dann berichten, ob es besser geworden ist, ob es einfach mal wieder dieser Fluch der ersten Episode ist!

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Achtung, es handelt sich hierbei um die siebente Folge einer Reihe und kann somit Spoiler enthalten! Weiter geht es mit der siebenten Folge der Reihe "Die Ewigen" von Chriz Wagner. Wir befinden uns nun schon im Jahr 1966. Diesmal sind wir in Kanada und erfahren, was Simon in den letzten Jahren erlebt hat und wie es mit seiner Suche nach Antworten gelaufen ist. Er hat sich niedergelassen und eine Familie gegründet, doch wie soll das mit seiner Unsterblichkeit weitergehen, schließlich sterben alle geliebten Menschen irgendwann mal. Kann er irgendetwas machen um diesem Schicksal endlich ein Mal zu entgehen und nicht wieder seine Kinder zu verlieren? Chriz Wagner hat hier etwas Neues in seine Reihe eingebracht, denn diese Folge hat eine Besonderheit. Er bezieht sich sehr stark auf verschiedene Musiktitel und ihren Inhalt. Dies ist wirklich passend, da es zu Simons Sohn Jeffrey sehr gut passt. So bildet der Autor einen tollen Rahmen und verleiht der ganzen Geschichte nochmal eine sehr interessante Tiefe. Zudem fand ich es diesmal unglaublich leicht mit der Familie und gerade Simon mitzufühlen. Da kam wirkliches Mitgefühl auf, auch wenn man sich mal wieder die sehr fantastische und zum Teil auch etwas gruselige Vorstellung vielleicht für das eigene Leben gar nicht vorstellen kann, denn wer ist schon unsterblich? Hin und wieder hätte ich ein paar Abschnitte vielleicht etwas ausgeformter gehabt, ein wenig mehr Einblick in die Gefühlswelt von Simon, aber das wäre nur ein kleines i-Tüpfelchen gewesen. Denn mir hat die Folge wieder sehr viel Spaß gemacht und mich auch wieder sehr zum Grübeln verleitet.

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Den ersten Teil der Trilogie "Versuchung und Vermächtnis" von Cecilia Vantis habe ich als Hörbuchfassung gehört. Die Printausgabe zu diesem ersten Teil umfasst 264 Seiten. Das Cover hat als Hauptfarbe Lila- bis Blautöne, gerade meine Lieblingsfarben, deshalb bin ich an diesem Buch hängen geblieben. Wir sehen im Hintergrund zwei doch recht kahle Bäume und im Vordergrund einen Anhänge mit einem eingefassten Edelstein. Darum sind scheinbar keltische Knoten arrangiert. Was hat es damit auf sich? In der Geschichte geht es zum größten Teil um Hochbergen. Hier haben wir einen König, der sehr gutmütig zu seinem Volk ist. Doch wird ihm diese Gutmütigkeit nicht vielleicht auch zu einer Falle? Nach Hochbergen verschlägt es eine junge Novizin mit dem Namen Madeleine. Sie ist sehr rein und tugendhaft. Sie hilft anderen und zeigt ihnen Lösungen auf. Dadurch ist sie aber der Dorn im Auge von Usgalman und seinen Hexen der Untugenden! Wie kann es sein, dass die Hexen immer mehr Schwierigkeiten haben ihre Untugenden zu verstreuen? Warum ist Madeleine gegen ihre Verführungen scheinbar so gut wie immun? Da muss der Meister doch selbst ans Werk! Aber kann etwas Böses sich wirklich in die Seele einer so tugendhaften Frau pflanzen? Oder scheitert er bei dem Versuch? Sven Görtz macht hier eine wirklich gute Arbeit. Er ist eine sehr passende Erzählstimme für diese Geschichte. Er bringt einen sehr angenehmen und ruhigen Fluss in diese Geschichte. Rattert sie nicht einfach nur so hinunter, sondern erfüllt sie mit Leben. Zudem gibt es musikalische Einspieler, die, laut meinen Informationen, von der Autorin selbst stammen. Was es schon wieder sehr interessant macht. Zu Beginn war ich noch recht skeptisch, denn diese Einspieler erinnerten mich sehr an die Hörspiele aus meiner Kindheit und fühlten sich in den ersten zwei Kapiteln noch recht fehl am Platz an, doch mit der Zeit merkte ich, dass sie wirklich gut waren, da sie zum einen Stimmung vermitteln und zum anderen auch noch etwas Raum geben um über das Erzählte nachzudenken, denn ich finde hier braucht man wirklich etwas Zeit um sich über die Thematik seine Gedanken zu machen! Cecilia Ventes hat hier eine interessante Verpackung für ein wichtiges Thema. Hin und wieder hatte es ein paar Längen, gerade was Gespräche anging. Diese waren aber wiederum wichtig, da viel in den Gesprächen steckte. Wenn zwischen den gesagten Worten vielleicht noch etwas mehr Beschreibung der Umgebung oder der Handlung gewesen wäre, wäre es vielleicht in der gehörten Form etwas leichter gewesen, dem ganzen genau zu folgen, denn so musste man wirklich sehr genau zuhören und ganz bei der Sache sein um nicht vielleicht noch etwas wichtiges zu verpassen. Da ich Hörbücher meist eher nebenbei höre, also bei Autofahren oder wenn ich etwas arbeite, war es für mich manchmal lohnenswert ein Kapitel erneut zu hören. Aber wirklich nur an den Stellen, wo wichtige Gespräche geführt wurden. Da der erste Teil viele Fragen für den Hörer bzw. Leser offen gelassen hat, bin ich gespannt, wie es mit dem zweiten Teil weitergeht!

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Die Umbrelle Academy ist wohl gerade an vielen Stellen im Gespräch. Netflix hat den Comic verfilmt und ich gebe es zu, bisher habe ich die Serie noch nicht gesehen. Aber ich hatte die Chance diesen Comic zu lesen. Früher gab es für mich mal Mangas, richtige Comics habe ich bisher eher selten in der Hand gehabt, aber dieses Cover und die Story dazu haben mich neugierig gemacht. Auf dem weißen Cover haben wir scheinbar eine Frau, die den Körper ähnlich eines Streichinstrumentes hat, welches sie auch spielt. Die Augen erkennen wir nicht. Sonst kommt nur durch den roten, breiten Balken auf dem Autor, Illustrator und Titel zu finden sind, ein wenig Farbe auf das Cover. Aber gerade das macht es so interessant. Zur Handlung: Babys wurden adoptiert und um sieben von ihnen geht es. Sie wurden an der "Umbrella Academy" von ihrem reichen Ziehvater ausgebildet Superhelden zu sein. Doch in der aktuellen Zeit sind die zerstritten. Jeder geht seinem eigenen Leben nach. Doch durch den Schicksalsschlag, dass ihr Ziehvater verstorben ist und eine Bedrohung die Welt heimsucht, müssen sie sich wieder zusammentun und endlich mal die Welt retten. Doch gelingt ihnen das? Ich gebe es zu, nachdem ich den ersten Teil des Buches gelesen habe, war ich etwas am Zweifeln, ob mir der Zeichenstil wirklich gefällt, denn es gibt zu jedem Abschnitt, also jeder kleinen Folge eine erste Seite, die so wunderbar gezeichnet ist. In diese habe ich mich verliebt. Die Details und die Farben, finde ich wirklich gelungen! Dann gibt es die jeweilige Doppelseite und da sind so viele kleine Details versteckt, dass man da gar nicht weiterblättern möchte, denn man könnte ja noch etwas übersehen haben. Und dann kommt diese Handlung, die von Anfang bis Ende doch so abgefahren ist und teilweise so skurril, dass ich es einfach nur klasse fand. Die handelnden Figuren sind anfangs noch sehr allgemein gehalten. So, als könnte jeder da draußen eines dieser Babys gewesen sein. Im Laufe der Geschichte nehmen sie erst an persönlichen Zügen zu und entwickeln sich so zu eigenständigen Charakteren. Sonst lese ich nur Bücher, deshalb hatte ich an manchen Stellen noch ein leichtes Problem, weil mir Hintergründe fehlten, aber je weiter ich gelesen habe, desto besser kam ich mit dem Stil klar und fand, dass nichts mehr fehlte. Auch der harte Zeichenstil schreckte mich bald nicht mehr ab und passte irgendwie einfach zu dieser Story.

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