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Alle Rezensionen von Jörg Weinhold

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Niemand ist ohne Schuld ist der dritte von fünf Bänden dieser Jugend-Krimi-Soap, stellt also praktisch das Bergfest dar. Der Roman ist wie schon die Vorgänger spannend, packend und sexy, wobei die Kriminhandlung mehr in den Vordergrund rückt und der Erotikanteil etwas kleiner wird. Logisch, denn nachdem nun bekannt ist, welche der Freundinnen das Zeitliche segnen musste, tritt natürlich die Frage, wer sie warum ermordet hat, in den Vordergrund. Das alles ist wie gewohnt flott und in recht einfacher Sprache geschrieben. Preisverdächtig ist auch Teil 3 nicht unbedingt, aber erneut äußerst unterhaltsam geraten.

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Die Arena ist in vielerlei Hinsicht ein typischer King: Ein großes Figurenarsenal. Extreme, lange unerklärliche Geschehnisse. Horror, der in alltägliches Geschehen eingebettet wird. Das alles in einer Sprache, die nicht unbedingt literarisch hochwertig ist. Dafür läuft das Geschehen vor dem geistigen Auge des Lesers aber sehr bildhaft ab und wirkt dadurch umso intensiver. Und wie so oft in seinen Romanen zeigt uns King schon im ersten Kapitel, was uns erwartet: Die Magie des Erzählens nennt er es, also das Umkreisen der Ereignisse aus verschiedensten Blickwinkeln. Das zieht er dann auch konsequent bis zum Finale durch. Und doch ist dieser Roman anders als seine sonstigen Werke. Da fällt vor allen Dingen das enorme Tempo auf. Trotz der Länge des Buches wird das nie langweilig, sondern ist ein regelrechter Pageturner, den man kaum beiseite legen mag. Trotz der King-typischen detaillierten Beschreibungen rast das Geschehen geradezu voran. Daran scheint seine Lektorin einen großen Anteil zu haben, denn im Nachwort schreibt King, sie habe sein Monsterbuch auf ein vernünftiges Maß zurechtgestutzt. Er sagt aber auch, er habe sich beim Schreiben vorgenommen, immer mit dem Fuß auf dem Gas zu stehen. Das ist ihm ohne Frage gelungen. Wie in seinen besten Romanen ist der Horror dabei nicht das eigentliche Thema. Diesmal schildert er sehr nachvolziehbar, wie aus einer friedlichen Kleinstadt innerhalb kürzester Zeit alle zivilisatorischen Errungenschaften verschwinden und faschistoide Strukturen sich durchsetzen. Dieser Aspekt ist mindestens so faszinierend wie das eigentliche Geschehen um die Kuppel. Manchmal übertreibt er dabei ein wenig (so ist Big Jim Rennie zwar hassenswert, aber auch eher eine Karikatur als ein glaubwürdiger Charakter), das tut der Wikrung aber keinen Abbruch. Die Arena erinnert in vielem an einen frühen Film von Steven Spielberg, Besonders die Auflösung (obwohl eher nihilistisch geraten) passt gut zu dessen Filmen, aber auch der Aufbau und die Entladung in einem grandiosen Finale könnte man sich gut in einer Umsetzung dieses Regisseurs vorstellen. Und so ganz unbeabsichtigt scheint das nicht gewesen zu sein, denn King macht sich im Finale selbst ein wenig darüber lustig. Erwartet hatte ich ein weitschweifiges Werk ohne befriedigende Auflösung. Bekommen habe ich einen spannenden, packenden Thriller mit Horrorelementen und einer in sich schlüssigen Auflösung, der zudem nach zum Nachdenken anregt.

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Der zweite Band ist wie bereits sein Vorgänger spannend, abwechslungsreich und unterhaltsam. Dabei wird nicht unbedingt an der Spannungsschraube gedreht, sondern der schon im ersten Teil recht üppige Anteil an Erotik wird noch ausgebaut. Positiv, dass es zu Beginn ein kurzes Was bisher geschah gab, so dass man sofort wieder in der Handlung ankommt. Literaturpreise wird auch Band 2 nicht gewinnen, aber er macht erneut jede Menge Spaß. Und mehr will und erwarte ich von dieser Reihe ja auch nicht.

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Dark Village ist eine Mischung aus Jugendbuch, Thriller und Soap. Der Aufbau ist dabei durchaus clever: Wir erfahren, dass eine von vier Freundinnen in einigen Tagen ermordert werden wird, allerdings nciht, welche der vier es treffen wird. Und dann wird der Countdown heruntergezählt. Der Roman kommt in simpler, einfacher Sprache mit extrem kurzen Kapiteln daher,. Er punktet neben der spannenden Krimihandlung mit dem großen Raum, den der Sex in den Gedanken der Mädchen und in der Handlung einnimmt. Der Abstand zum Voyeurismus wird dabei nicht immer eingehalten und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier ein männlicher Autor seine Fantasien bezüglich Teenager-Mädchen zu Papier gebracht hat. Schlimm ist das alles nicht, aber wer auf sexuelle Anspielungen und Thematiken allergisch reagiert, sollte das Buch wohl lieber meiden. Ein wenig nervt, dass der allwissende Erzähler dem Leser permanent wichtige Informationen vorenthält, damit die Geheimnisse nicht zu früh gelüftet werden. Und das Ende ist eigentlich eine Frechheit: Der Roman endet ohne besonderen Höhepunkt oder gar Cliffhanger einfach mitten in der Handlung. Klar - Wer bis zum Ende von Band 1 durchgehalten hat, wird die folgenden vier Bände sowieso kaufent Trotzdem wirkt der Schluss schon recht lieblos. Alles in allem aber: Spannend, sexy und unterhaltsam, ohne dabei besonders raffiniert oder anspruchsvoll gestrickt zu sein. Die gut 200 Seiten waren schnell durchgelesen und haben mich zu fesseln gewusst. Band 2 ist denn auch auf meiner Leseliste recht weit oben angesiedelt.

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Zwei Genies, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Der eine (Humboldt) geht auf Entdeckungsreise in die weite Welt, der andere (Gauß) geht auf eine Entdeckungsreise des Geistes. Beide bringen Wissenschaft und Menschheit damit große Stücke voran. So weit bekannt - aber Autor Kehlmann schilddert dies im Kontrast zu ihren menschlichen Unzulänglichkeiten, ohne die Figuren dabei der Lächerlichkeit preiszugeben. Er erzählt die Geschichte dabei mit viel Humor und Augenzwinkern. Am Ende haben beide Großes geleistet, sind aber dennoch nicht mit sich und ihrem Leben zufrieden, während die nächste Generation ganz eigenen Zielen folgt. Der Roman feiert Wissenschaft und die Kraft des Denkens, verdeutlciht aber auch, dass sie eben nicht alles sind, was zählt. Eine großartige Geschichte und ein extrem unterhaltsames Buch, das ich kaum zur Seite legen konnte und in zwei Tagen durchgelesen habe. Für meinen Geschmack ein herausragender Roman, der das Zeug zum Klassiker hat.

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Eine perfekte Welt, in der Krankheiten und Tod ausgemerzt sind, aber auch kein Raum mehr für Verbeserungen besteht. Die Geschicke der Menschheit werden von einer KI, dem Thunderhead, gelenkt. Um das Bevölkerungswachstum ein wenig einzudämmen, gibt es die Scythe, eine Art von Priestern, die Menschen töten dürfen und müssen. Was nach einer ziemlich kruden und effekthascherischen Story klingt, entpuppt sich überraschender Weise als ruhig erzählte, spannende Geschichte, die viel Wert auf Charakterzeichung und -entwicklung legt und auch den notwendigen Raum für ethische, moralische und philosophische Überlegungen lässt. Da sieht man über den einen oder anderen Punkt, der erkennbar nur dazu dient, die Handlung voranzutreiben, gerne hinweg. Flüssig geschrieben und gut zu lesen war Scythe für meinen Geschmack eine sehr positive Überraschung. Besonders hervorzuheben ist, dass es endlich mal wieder ein Jugend-SciFi-Roman ist, der sich nciht explizit nur an ein Geschlecht richtet. Das wird Jungen und Mädchen gleichermaßen gefallen können, genauso wie es Jugendliche und Erwachsene anzusprechen vermag. Es ist wohl eine Trilogie geplant. Band 2 werde ich ganz sicher wieder eine Chance geben.

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Das magische Messer* ist die Fortsetzung von Der Goldene Kompass. Als mittlerer Band einer Trilogie ist er dabei erstaunlich eigenständig geraten. Dennoch dürften Leser, die Band 1 nicht kennen, sich mit dem Buch sehr schwer tun. Es passiert wieder sehr viel, der Roman ist extrem spannend, die Charaktere und die geschidlerte Welt (bzw: die geschilderten Welten) wissen zu faszinieren. Wir lernen neue Figuren kennen, sehen bekannte Figuren in neuem Licht und müssen uns von einem der Hauptcharaktere verabschieden. Die Religionskritik, die schon den Goldenen Kompass so einzigartig machte, ist hier noch sehr viel deutlicher formuliert. Sprachlich ist das auf sehr hohem Niveau. Jedes Wort, jeder Satz scheint wohlüberlegt und genau richtig gesetzt zu sein. Klare 5 Punkte für diese Ausnahme-Fantasy. Einziger Wermutstropfen: So gut das auch ist: Band 1 ist trotzdem noch einen kleinen Tacken besser. Der Goldene Kompass habe ich unzählige Male gelesen, um die Fortsetzung habe ich aber jahrelang einen Bogen gemacht. Wahrscheinlich, weil ich mir eines meiner Lieblingsbücher nicht verderben lassen wollte. Diese Sorge war allerdings komplett unbegründet und der abschließende Band 3 wird demnächst sicher auch noch von mir gelesen werden.

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Was für ein Thema: Vor dem Hintergrund des Übergangs der Sowjetunion zum Ende und im Anschluss an die Stalin-Ära spielt sich ein Serienkiller-Thriller ab. Dabei werden die Morde aber von der Staatsmacht vertuscht, weil es einen Serientäter im Sozialismus nicht geben darf. Daraus hätte man nun ein faszinierendes Bild vom Leben in der Sowjetunion zeichnen können, hätte die Frage von moralischer Verantwortung gegen alle äußeren Umstände thematisieren können und hätte den Leser mit einer packenden Thrillerhandlung gefangen nehmen können. Hätte... Stattdessen liefert der Autor einen komplett unglaubwürdigen Plot ab, in dem alle Vertreter der Staatsmacht eindimensional böse sind, der Protagonist nicht nachvollziehbar vom glühenden Verfechter des Systems zu dessen Feind wird, kein Klischee über die Sowjetunion ausgelassen wird, eine Actionszene an die andere gereiht wird und am Ende der Krimi aufgelöst wird, in dem zwischen dem Mörder und dem Ermittler auch noch eine persönliche Beziehung bestehen musste. Und sprachlich ist der Roman ebenfalls keine Offenbarung, das liest sich alles auch noch ziemlich platt. Ohne Übertreibung: Kind 44 ist eines der schlechtesten Bücher, das ich je gelesen habe.

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Ich hätte es natürlich wissen müssen: Als männliches Wesen Mitte 50 gehöre ich definitiv nicht zur Zielgruppe dieses Romans. Schöne, mehrheitlich reiche junge Menschen schlagen sich hier durch ein Szenario, das dem Genre zugeneigte Menschen so oder ähnlich aus Serien wie Gossip Girl oder Pretty Little Liars kennen. Jeder hat so seine Geheimnisse, die natürlich zuverlässig in jeweils unpassendsten Moment ans Tageslicht kommen oder der Liebe im Wege stehen. Schade, dass das futuristische Setting für die Geschehnisse praktisch keine Rolle spielt - die Handlung hätte mit minimalen Änderungen auch in der Jetztzeit angesiedelt werden können und würde problemlos funktionieren. Natürlich ist das auch nur der Auftakt einer Reihe und endet entsprechend mittem im Geschehen. Nichts Neues also aus der Welt der eine weibliche Leserschaft anpeilenden Jugend-SciFi-Romane. Immerhin: Gut geschrieben ist das und liest sich wirklich flüssig und schnell. Die häufigen Perspektivwechsel und kurzen Kapitel sorgen dabei für die nötige Kurzweil. Nette Unterhaltung für ein verregnetes Wochenende, mehr leider nicht. Wie soll man das nun bewerten? Aus meiner Sicht 2 wohlwollende Sterne. Bei Leserinnen im (vor)pubertären Alter dürften Beautfiul Liars aber vermutlich sehr viel besser ankommen. Die Nachfolger werde ich wohl nicht lesen. Aber wenn daraus irgendwann mal eine Netflix-Serie wird - wer weiß?

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4-2-1 heißt im Original He said. She said., was um einiges treffender ist. Es handelt sich hier um einen Thriller, der aus zwei Perspektiven auf verschiedenen Zeitebenen erzählt wird. Obwohl sich die jeweiligen erzählenden Figuren in ihrem Ausdrucksvermögen nicht merklich unterscheiden, verliert man nie den Überblick. Dafür sorgen allein schon die recht kurzen Kapitel. Der Thriller ist angenehem unblutig und bezieht seine Spannung aus der Handlung selbst, nicht aus irgendwelchen Grausamkeiten oder Metzeleien. Längen, die oft bemängelt werden, habe ich beim Lesen nicht empfunden. Die Idee ist gut, der Schreibstil ist gut, der Spannungsbogen ist gut. Nichts haut einen wirklich vom Hocker, aber alles ist rundum gelungen. Die Auflösung schließlich möchte mit einer Riesenüberraschung punkten, aber erfahrene Krimileser haben vermutlich schon sehr viel früher eine Ahnung, was wirklich passiert ist. Da die Anzahl der handelnden Personen relativ gering ist, gibt es bei näherer Betrachtung auch gar nicht allzu viele Möglichkeiten, wie alles zusammenhängen kann. Insgesamt eine spannende, unterhaltsame Lektüre, die dem Leser nicht allzuviel abverlangt, ihn aber mitzunehmen weiß. Genau das richtige Lesevergügen für zwischendurch.

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