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Alle Rezensionen von thoralb

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Für ihren Krimi hat Melanie McGrath einen ungewöhnlichen Schauplatz gefunden : Ellesmere Island - nur wenig südlich des Nordpols gelegen. Und dieser Schauplatz macht auch den Reiz aus dieser Kriminal-Erzählung. Die Autorin schildert das Leben der Inuk in dieser unwirtlichen aber dennoch faszinierenden Landschaft, die unterschiedlichen Mentalitäten der Ortsansässigen und der zugereisten Südler und nicht zuletzt die Traditionen der Inuk, die das Leben vor Ort bestimmen. Dabei ist das Erzähltempo eher gemächlich aber keineswegs langatmig. McGrath nimmt sich die Zeit, ihre Figuren und die Umgebung darzustellen. Sie bedient sich einer flüssigen, beschreibenden Sprache. Spannung kommt im klassischen Krimi-Sinne nicht auf. Fesselnd ist die Geschichte aber ohne Zweifel. Es ist mehr eine Erzählung, in die die Kriminal-Handlung eingeflochten ist. Vom Ansatz erinnert das an den Stil von Hakan Nesser. Es geht nicht um einen actiongeladenen Thriller sondern eine literarisch anmutende Geschichte, die um kriminelle Ereignisse herumgesponnen ist. Die Hauptfigur Edie Kiglatuk gehört dem Volk der Inuk an. Früher jagte sie Eisbären, nun führt sie Touristen durch die Arktis. Einer dieser Touristen, Felix Wagner, kommt bei einer von ihr geführten Tour um - durch einen Schuß. Sein Begleiter Andy Taylor will nichts bemerkt haben. Die Versammlung des Ältestenrates entscheidet, dass es sich um einen Unfall gehandelt haben muss. Kurz darauf reist Taylor wieder an. Begleitet von Edies Stiefsohn Joe begibt er sich auf eine Tour. Von dieser kehrt nur Joe verletzt zurück, Taylor bleibt verschollen. Wenig später stirbt Joe und alles deutet auf Selbstmord. Aber damit gibt sich Edie nicht zufrieden. Sie ermittelt zusammen mit dem Polizisten Derek Palliser. Den Reiz von McGraths Im Eis macht die Mischung aus Tradition und Moderne aus und der Gegensatz zwischen der Naturgewalt der Arktis und dem zivilisierten Menschen, der sich in ihr behaupten muss. Von Beginn an fesselt die Geschichte den Leser. Das liegt nicht nur an den bildhaften Beschreibungen der Landschaft und den Schilderungen der Inuk und ihrer Traditionen. Die Geschichte lebt auch von den glaubwürdigen und vielschichtigen Charakteren. McGrath thematisiert auch die Alkoholprobleme der Einheimischen. Aber auch eine Gelassenheit und Abstumpfung gegenüber Ereignissen, die sie zunächst einmal abwarten und nicht in Aktionismus verfallen lässt. Deutlich wird dies beispielsweise als Joes Vater Sammy unaufgeregt reagiert, als Joe länger als zu erwarten war nicht von seiner Tour zurück kehrt. Gespannt verfolgt der Leser, wie Edie die Hintergründe der Tode erforscht. McGrath ist eine fesselnde Kriminal-Erzählung gelungen, die gerade aufgrund des Schauplatzes und der ethnischen Herkunft der Hauptfigur Neues bietet. Ein Lesegenuss der anderen Art. Empfehlenswert!

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Mit Keye Street präsentiert die Autorin Amanda Kyle Williams eine ungewöhnliche Ermittlerin: Eine promovierte Psychologin, früher Spezialistin beim FBI, heute Privatdetektivin. Schillernd ist aber nicht nur der berufliche sondern auch der private Hintergrund: Sie ist trockene Alkoholikerin, hat asiatische Wurzeln, wurde adoptiert und hat einen afroamerikanischen Adoptivbruder. Beim FBI ist sie gescheitert und auch ihr Privatleben verlief nicht geradlinig. Ohne weiteres wird ein Kind nicht zur Adoption freigegeben. Spannend schildert Williams den Alltag von Keye Street aus deren Sicht. Streets Tätigkeit oszilliert zwischen dem handfesten Job als Detektivin, die Kautionsflüchtige jagt, und der Beratung von Rauser bei der Aufklärung einer Mordserie. Aaron Rauser, Lieutenant im Morddezernat von Atlanta, ist Streets bester Freund - und vielleicht auch mehr. Er vertraut ihrem Urteil. Als der Serienmörder, von der Presse Wunschknochen-Mörder genannt, in Kontakt mit dem Ermittler tritt, zieht er Street hinzu. Bis die Vergangenheit Street einholt und sie sich zurückziehen muss. Zumindest offiziell. Denn es versteht sich, dass sie von diesem Fall nicht lassen kann. Zwischendurch erledigt sie ihre Jobs als Detektivin, unter anderem für die Anwältin, für die ihre Freundin Diane arbeitet. Und Street ist nicht zimperlich. Mittels Sprengstoff überwältigt sie einen Flüchtigen. Aber auch für ungewöhnliche Aufträge ist sie sich nicht zu schade: Sie ermittelt auch im Fall einer verschwundenen Kuh.. Durch den ambivalenten Charakter der Hauptfigur zwischen Action-Heldin und genialer Psychologin, zwischen beruflicher Koryphäe und trockener Alkoholikerin wirkt die Geschichte glaubhaft und facettenreich. Die Figuren bekommen Tiefe. Der Leser lernt auch das Umfeld von Keye Street kennen: Ihre Familie und Freunde. Alle Bereiche werden von Williams geschickt verwoben. Dies auch dadurch, dass Street selbst und die Menschen um sie herum ins Visier des Täters geraten. Die Geschichte wartet dabei mit einigen unerwarteten Wendungen auf, die den Thriller eine Liga aufwerten. Die ersten Seiten lassen einen Thriller erwarten, der gut unterhält. Durch den Reichtum an Facetten und Charakteren und der nicht vorhersagbaren Handlung sticht Williams Buch jedoch weit über die Durchschnittsware hinaus. Für mich ist dieser Thriller ein Volltreffer!

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Der Thriller von Elliott Hall beginnt mit einer Verhörszene, in der klar wird: Hier geht es um harte Typen, klare Worte und eine dunkle Welt. Wir erfahren, dass die Ältesten die Macht haben und die Geschicke des Landes lenken. Gefahr droht von der Erweckungsbewegung. Es gibt eine Moralpolizei und Menschen, die einen Kreuzzug führen. In dieser Welt bewegt sich Felix Strange, ehemaliger Soldat, Detektiv mit Verbindung zum FBI. Unklar bleibt, welche Position er einnimmt. Er untersuchte den Mord an Isaiah White, einem Prediger und Bruder des Chefs der Moralpolizei. Strange verhandelt aber auch mit einer Frau über eine mögliche Erpressung. Als er vom Verschwinden seines früheren Armee-Kameraden Isaac Taylor erfährt, nimmt er Kontakt mit Benny auf, der jetzt beim FBI in New York ist. Hall zeichnet das düstere Bild eines Staates, in dem eine Gruppe christlicher Fundamentalisten an der Macht ist und Demokratie allenfalls auf dem Papier existiert. Eine brilliante Idee, sich eine Machtergreifung christlicher Fanatiker auszumalen. Deutlich wird, dass der Autor die Hintergründe gründlich recherchiert hat - vor allem die tatsächlichen Geschehnisse im Irak. Authentisch schildert er daher die Einsätze der Einheiten im Iran, den Zustand in Kriegsgefängnissen und die Rolle privater Sicherheitsunternehmen. Hall baut eine komplexe und düstere Welt auf. Der unheilvolle Charakter wird durch die rauhe und direkte Sprache verstärkt. Jedoch enthält der Text immer wieder Andeutungen, die sich erst später oder auch gar nicht wirklich auflösen. Bei aller Ambition im Hinblick auf die Hintergründe fehlt jedoch eine klare Struktur der Geschichte. Hall arbeitet viel mit Zeitsprüngen und parallelhandlungen. Es fällt schwer, ihm dabei immer zu folgen. Zwar klingt immer wieder Spannung an. Jedoch kommt diese durch die komplexe Struktur der Geschichte nur begrenzt auf. Die Handlung ist dafür nicht vorhersehbar und abwechslungsreich. Hall bietet einen politischen Thriller, der über die reine Unterhaltung hinaus zum Nachdenken anregt. Die Grundidee und die Beschreibung der Welt ist herausragend. Abzug gibt es jedoch für die zu komplex geratene Handlung. Dadurch schöpft der Autor das Potential seiner Idee nicht voll aus. Dennoch ein lesenswertes Buch.

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Stefanie Kremsers Buch gehört in die Reihe der erzählerischen Krimis, wie sie auch Hakan Nesser beispielsweise schreibt. Wenn da nicht der Prolog wäre, in dem ein Sohn im Konflikt mit seiner Mutter steht, könnte die Geschichte zunächst auch einfach vom Besuch einer deutschen Journalistin nach Spanien handeln. Das ändert sich freilich bereits im zweiten Kapitel. Die Hauptfigur Anna Silber reist nach Barcelona, um einen Reiseführer zu schreiben. Dort trifft sie auf ihren alten Bekannten Rafael, einen Journalisten, und dessen Mann Quim, Polizist in der Mordkommission. Sofort wird dem Leser deutlich, dass dieses Buch etwas Besonderes ist und sich von der üblichen Krimiware unterscheidet. Kremser legt Wert auf das Erzählen. Sie schafft es, mit wenigen Worten einen Einblick in die Stadt Barcelona und das dortige Leben zu geben. So erfährt der Leser neben der Handlung auch allerhand über die spanische Großstadt und ihre Bewohner, die Entwicklung der alten Stadtviertel und die Immobilienspekulanten, die in der Stadt ihr Unwesen treiben. Dabei schwingt ein gesellschaftskritischer Ansatz mit eine weitere Parallele zum skandinavischen Krimi. Bereits auf dem Weg vom Flughafen zur Wohnung wird Anna Silber mit einer Leiche konfrontiert. Kurz darauf erfährt sie, dass es in den vergangenen zwei Monaten insgesamt sieben Morde gab. Die Opfer waren Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten und Berufen. Ein Zusammenhang ist nicht erkennbar. Schritt für Schritt nimmt die Geschichte Fahrt auf. Die Figuren mit ihren unterschiedlichen Berufen gewähren unterschiedliche Blickwinkel; die mysteriösen Morde lassen Spannung aufkommen, wenn sich der Leser fragt: Gibt es eine Verbindung zwischen den Taten? Denn diese scheinen zuerst nichts miteinander zu tun haben. Und nicht zuletzt die örtliche Komponente: Die Stadt gibt der Geschichte eine eigene Stimmung. Daneben verläuft die Parallel-Handlung mit Mutter und Sohn. Nicht erst seit Psycho ist bekannt, dass eine gestörte Mutter-Sohn-Beziehung fatale Folgen haben kann. So wird klar: Diese Beziehung wird kein gutes Ende nehmen. Geschickt verbindet Kremser die Schilderung Barcelonas und seiner Bewohner mit der Reihe von Serienmorden, die sich nach und nach aufklären. Gegen Ende wird der Krimi richtig spannend. Zuvor hat er einen erzählerischen Schwerpunkt, der sicher nichts für Thriller-Freunde ist. Anhänger guter Kriminalliteratur kommen jedoch auf ihre Kosten. Besonders wenn sie einen Krimi nicht nur auf den Täter und dessen Verfolgung beschränkt sehen wollen sondern auch von den Figuren und deren Privatleben lesen wollen. Kremser bietet glaubhafte Figuren, einen flüssigen Schreibstil und eine Geschichte mit Anspruch. Ein gelungener Krimi.

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Der Thriller von Chris Carter über einen Serienmörder in Los Angeles ist nichts für zarte Gemüter. Der Leser wird sofort ins Geschehen geworfen. Schon in der ersten Szene schildert der Autor das Handeln des unbekannten Täters mit ungeschönter Härte. Wer sich gerne das Geschehen eines Buches bildlich vorstellt, bekommt bei den gewählten Todesarten harte Kost serviert: Geköpft, gebraten, gestochen. Das sorgt für einen ordentlichen Schuss Grusel. Aber Carter beschränkt sich nicht auf Grausamkeiten. Mit Robert Hunter und Carlos Garcia ermittelt ein klassisches Team: Der routinierte und erfahrene Mordermittler Hunter und der jüngere, ehrgeizige Garcia, der sich bis ins Morddezernat hochgearbeitet hat. Es erinnert an Sherlock Holmes, wenn Hunter den Tathergang mittels der vorhandenen Spuren rekonstruiert. Sonst hat der Detective aus Los Angeles jedoch wenig gemeinsam mit Holmes. Er ist eher ein Freund direkter Worte als ein Gentleman. Ergänzt werden die beiden durch Hopkins, der ihnen als Neuling assistieren darf. Die Rolle des strengen Chefs, der aber immer hinter seinen Leuten steht, kommt einer Frau zu: Captain Barbara Blake. Im Team arbeiten sie sich an den Täter über dessen Vergangenheit heran. Erzählt wird die Geschichte eher aus der Perspektive der Ermittler. Durch immer neue Wendungen bleibt die Handlung unvorhersehbar. Die Geschichte nimmt von der ersten Zeile an Fahrt auf und erfreulich! Carter hält das Tempo bis zum Schluss. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Sogar einen kleinen Ausflug ins Übersinnliche unternimmt der Autor: Das Mädchen Mollie sieht das Handeln des Täters in ihren Visionen. Aber dies wird nur als Nebenhandlung erzählt. Die Geschichte wird auf diese Weise bereichert, ohne ins Unglaubwürdige abzudriften. Hunter und sein Team jagen den Vollstrecker, wie der Mörder von der Presse genannt wird. Nebenbei wird ein weiterer Serienmörder erwähnt, der sein Unwesen in Los Angeles treibt. Sein Name: Der Slasher. Unweigerlich fragt sich der Leser, ob dieser noch eine Rolle spielen wird. Aber das wird hier natürlich nicht verraten. Geschickt verwebt Carter die verschiedenen Figuren und Handlungsebenen zu einer fesselnden Geschichte. Mit Der Vollstrecker bietet er gute und routinierte Thriller-Kost im besten Sinne mit einem Schuss Grusel. Hervorragende Unterhaltung!

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Ringsgwandl legt eine Sammlung von Kurzgeschichten vor, in denen er seine Umwelt unterhaltsam schildert, gerne mit einer Prise Ironie. Er betrachtet die Menschen genau. Mit seinem bissigen Unterton bezieht er Position. Er lässt den Leser nicht etwa im Unklaren darüber, dass er beispielsweise kein Anhänger des Nullenergiehauses ist. Ringsgwandls Geschichten sind teils umgangssprachlich formuliert und dadurch gewürzt mit einen guten Schuss bayerischer Direktheit und derben Humors. Der Autor geht mit seinen Figuren nicht zimperlich um, wenn er deren Eigenheiten etwa ätzend schildert. Sympathisch macht ihn die Selbstironie. Er nimmt sich selbst nicht aus von der kritischen Betrachtungsweise. Und er nimmt sich nicht zu ernst. So sinniert er darüber, wie die Samenbank seine umfangreiche Spende behandeln werde; dass sein "höchstklassiges Genmaterial" für ein "Heidengeld" verkauft würde, was sich heraus stelle, wenn in einigen Jahren "reihenweise kleine Holländer und Belgier mit Riesennasen durch die Gegend laufen" würden. Ungewöhnlich sind die surrealen Wendungen, wenn zum Beispiel der einzige Zugang zum Ferienhaus ein Otter-Eingang ist. Oder wenn sich der Kampf-Hund in die Hüfte des Erzählers verbeißt und eine Maulsperre bekommt. Dann muss ihn seine Frau mit dem Hund an der Hüfte zum Notarzt fahren, was solche Probleme aufwirft, wie die nicht zu schließende Beifahrertür des Autos. Wegen des von der Hüfte abstehenden Hundes muss mit offener Tür gefahren werden. Mit der Bissigkeit seines Humors, den surrealen Einschlägen und mit seinem bayerisch-direkten Schreib- und Sprachstil setzt Ringsgwandl sich von anderen Autoren ab, die ihre Umgebung humorvoll schildern. Ringsgwandl ist eine Spur bissiger und seine Einfälle außergewöhnlicher. Nichts für jedermann. Aber wem Ringsgwandls Humor liegt, findet ein unterhaltsames Buch, das sich auch unterwegs oder im Liegestuhl flüssig lesen lässt. Ich kann es nur empfehlen.

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Libba Bray schreibt flüssig in einer jugendgerechten Sprache. Die Hauptfigur ihrer Geschichte ist Cameron Smith, ein 16jähriger Teenager. Dessen Leben verläuft wie das typische Leben eines pubertierenden amerikanischen Jungen. Gegenüber anderen tritt er eher schlecht als recht auf. Er himmelt ein hübsches Mädchen an, das für ihn unerreichbar scheint. Das ändert sich als Cameron erfährt, dass er an der Creutzfeldt-Jacob-Krankheit leidet, gemeinhin als Rinderwahn bezeichnet. Sein Leben ändert sich vollkommen, als er ins Krankenhaus eingewiesen wird. Und ab da ändert sich auch die Geschichte. Bis dahin schildert die Autorin das typische Dasein eines mäßig beliebten und mäßig erfolgreichen Teenagers. Mit der Nachricht, Cameron sei krank, wandelt sich die Erzählung zum Drama. Aber Bray lässt die Geschichte deshalb nicht in Betroffenheit versinken. Im Gegenteil. Für Cameron beginnt ein Abenteuer, als ihm ein engelartiges Wesen namens Dulcie erscheint. Dulcie eröffnet ihm, er müsse die Welt retten und Dr. X finden. Dieser könne ihm bei der Heilung seiner Krankheit helfen. Ein verrückter Roadtrip beginnt. Denn Cameron verlässt das Krankenhaus zusammen mit seinem Zimmergenossen Gonzo, einem kleinwüchsigen Jungen. Durch Dulcies Nachricht schöpft Cameron Hoffnung. Die Endgültigkeit der unheilbaren Krankheit relativiert sich. Vielleicht schafft Dr. X das Wunder der Heilung. Und wenn Cameron die Welt rettet, wird er womöglich zum Held. Die beiden Jungen durchleben Abenteuer zwischen Science Fiction und High School-Komödie. Sie bekommen Verstärkung durch den zum Leben erwachten Gartenzwerg Balder, treffen auf Wissenschaftler, die am Übergang zu Paralleluniversen arbeiten. Sie reisen ins Partyhaus nach Daytona, in der die größte Party der Saison stattfindet. Verfolgt werden sie von den Schergen der Vereinigten Schneekugelhändler. Und vom großen und den Feuerriesen. Dabei bleibt unklar, ob Cameron nun die größten Abenteuer seines Lebens tatsächlich erlebt oder ob sie nur in seiner Vorstellung existieren. Der Schrecken von Camerons Krankheit ist allgegenwärtig. Durch die irrwitzige Geschichte und die ironischen Kommentare von Gonzo entsteht jedoch ein Gegengewicht. Ebenso durch die vorwitzige Dulcie. Libba Bray ist eine unterhaltsame und temporeiche Geschichte gelungen. Sie behandelt eine tödliche Krankheit, ohne sie zu bagatellisieren oder ins melodramatische abzudriften. Die Autorin beweist: Ernste Themen lassen sich auch mit Witz behandeln. Alles in allem ist Ohne.Ende.Leben ein lesenswertes Buch. Auch und besonders für Jugendliche ab 14 Jahren. Die Gratwanderung zwischen Krankheitsgeschichte und abgedrehtem Reiseabenteuer ist geglückt. Und sie bleibt bis zum Ende spannend. Denn bis zuletzt bleibt offen, ob Cameron Dr. X trifft und ob dieser ihm helfen kann.

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