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Alle Rezensionen von NiliBine70

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Meine Meinung: Blutiges Spektakel mit zu hoch erhobenem Zeigefinger Auch hier muss ich gestehen, hab ich mich verleiten lassen. Verleiten, von einem tollen Cover und einer Kurzbeschreibung, die mich glauben ließen, hier hab ich einen im wahrsten Sinne des Wortes- Reißer in Händen, den Knaller, nach dem wir Thriller-Liebhaber immer suchen. Und es fing auch alles ganz toll an. Ein irrer Killer sucht sich sein(e) Opfer auf Facebook, dem bösen bösen Social-Network, das für uns alle zur Falle wird, in der wir uns verheddern und untergehen Doch leider war es das dann. Es werden immer wieder Mahnsprüche aufgewärmt, immer wieder wird sehr schulmeisterlich etwas erläutert, was ich so nicht wissen wollte, zumindest nicht hier, an dieser Stelle. Wo gleichzeitig ein paar Seiten weiter in schillernden Farben ein bestialischer Mord beschrieben wird oder eine Auffindesituation einer kunstvoll und mit viel Hintergrundwissen mumifizierten Leiche detailliert vor Augen geführt wird. Da hätte es anders weitergehen sollen, spannender, nicht mit einem wieder erhobenen Finger aufs Reality-TV gerichtete Mahnfingerchen in Form einer TV-/Internet-Show, in der Mädchen wie zur Fleischbeschau präsentiert werden und als Hauptpreis mit dem Gewinner eine Nacht verbringen. Das hat mir ein ums andere Mal leider nur noch ein Augenrollen entlockt und dann dazu geführt, dass ich hoffte, dass das Buch entweder eine 180-Grad-Drehung vollführt und doch noch zum Kracher wird oder endet. Wirklich schade. Denn eigentlich steckt wirklich eine Menge guter Story hinter allem, mit vielleicht 100 Seiten weniger Facherläuterungen, Ermahnungen ob der bösen neuzeitlichen Errungenschaften im Internet (sehr kurios, wenn der Autor selbst auf Facebook aktiv ist, wie ich finde!), dem vor Augen führen unserer voyeuristischen Tendenzen im Fernsehen, wenn anderer Leute Blut fließt oder nackte Haut gezeigt wird und schon hätten wir einen prima Thriller gehabt. Fazit: Ein Thriller, der eher wie eine deutliche Mahnung an uns Menschen daherkommt, verantwortungsvoller mit den neuen Medien und unseren Mitmenschen zu verfahren, mit viel Blut, Mord und perfide ersonnenem Totschlag versehen, von dem sich jeder vielleicht selbst eine Meinung bilden sollte. Ich bin nach wie vor weder 100 % überzeugt noch abgeschreckt und werde auch das nächste Buch vom Autor lesen

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Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lies + Lausch gelesen und genossen. Erwartungen hatte ich viele verschiedene. Immerhin ist es ein Poznanski-Buch! Und ja, sie wurden erfüllt und sogar auch übertroffen. Die Geschichte ist vielschichtig, hat viele Aspekte, die sich in einer Rezension gar nicht zusammenfassen lassen, ohne dass man zu viel verrät, was man sich selbst erlesen sollte, um das Buch wirklich so ganz zu verstehen. Es handelt sich um eine Dystopie, das ist ja von vorne herein bekannt. Doch finde ich diese ganzen Visionen, die da verarbeitet wurden, zum Teil wirklich gruselig. Z.B. diese Sphären, ich habe sie vor mir gesehen, es gibt ja so was ähnliches heute schon, Biosphären, in denen Pflanzen und Tier gedeihen, in denen getestet wird, ob man so was auf anderen Planeten nutzen kann, um dort zu siedeln. Also ist das gar nicht so weit hergeholt, dass wir hier auf der Erde irgendwann auch unter riesigen Glaskuppeln mit gesteuertem, optimalem Klima leben. Vor allem, in der Welt im Buch hat es auch eine nicht näher bezeichnete Katastrophe gegeben, die dazu führte, dass die Menschheit oder zumindest ein Teil davon unter den Sphären lebt. Ein anderer Teil, diejenigen, die wahrscheinlich vorher auch schon arm waren, müssen sich in der harten, eiskalten Umwelt draußen durchschlagen. Genauso stell ich mir das vor. Leute, die es sich leisten können, werden mehr oder weniger gerettet und leben in Sicherheit, die andren müssen zusehen Also auch gar nicht so fiktiv. Und so geht es weiter, es gibt vieles, wo man heute schon die ersten Vorboten davon erkennen kann. Auf jeden Fall handelt es sich um den Auftakt einer Trilogie, was uns, denen das Buch gefallen hat, auf eine harte Probe stellt. Denn nun heißt es warten, bis wir weiter erfahren, wie es den ehemaligen Sphärenbewohnern von den Prims Lieblinge genannt!- weiter ergeht. Das Ende des Buches markiert eine Art Aufbruch und beinhaltet schon eine zarte Hoffnung darauf, dass es doch besser werden könnte, für alle. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht lesbar geschrieben, ich konnte der Geschichte vom ersten Moment an folgen, auch wenn ich mich erst einmal in der Zeit orientieren musste, in der das Buch spielt. Es waren viele futuristische Eindrücke, die da auf den Leser einstürzen, die aber so bildhaft beschrieben sind, dass man eigentlich recht flott ein gutes Bild vor Augen hat und dann ist das ganze Buch ein einziger, teilweise recht dramatischer Film fürs Kopfkino. Must Read!

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Ich gebe zu, ich hatte ganz ganz viele Hoffnungen in Argus gesetzt, nach den letzten beiden meiner Meinung nach- nicht ganz so geglückten Büchern von Frau Hoffman. Und ein wenig skeptisch war ich auch. Zu Beginn änderte sich das auch noch nicht, die Angst, wieder von Fachchinesich was das Gerichtswesen angeht überrannt zu werden und vor lauter Erklärungen die Geschichte gar nicht mehr zu sehen, war allgegenwärtig. Doch erstaunlicher Weise gelang es Frau Hoffman dieses mal wieder ausgesprochengut, das, was im Gericht passiert, die Zusammenhänge rund um eine Anklage in die Geschichte einzubauen und trotzdem die Spannung aufrecht zu erhalten. Also zumindest empfand ich es so. Manny Alvarez war gewohnt burschikos, relaxed im Hier und Jetzt und nahm dem ganzen die Schärfe, die Strenge und das Dröge, einfach herrlich. Er ist auf jeden Fall ein ganz wichtiger Sympathieträger bei all den Storys, in denen er auftaucht. Er schafft es sogar, der zunächst gänzlich gesichtslosen, uninteressanten Daria irgendwann Leben einzuhauchen und lockt sie mächtig aus der Reserve, das hat mir ausgesprochen gut gefallen und tat der Geschichte extrem gut. Die Spannung stieg so nach dem 1. Drittel permanent an, man wollte immer noch ein Kapitel lesen und wissen, wie sich alles so entwickelt und dass bitte nicht gewisse Personen in das Räderwerk dieser ganzen Organisation, die es schon in Cupido ja gab, geraten mögen. Damit wäre ich auch an einem Punkt gelangt, den ich als wichtig erachte. Wenn man sich Argus vornehmen möchte, sollte man meiner Meinung nach schon Cupido und Morpheus gelesen haben. Es wird immer wieder wie eine kleine Auffrischungskur auf bestimmte Dinge aus den beiden Büchern verwiesen, aber ich denke die Zusammenhänge erschließen sich nur Leuten, die die ganzen Bücher gelesen haben. Also, Vorkenntnisse sind sehr von Vorteil. Was den Ekelfaktor angeht, wird man auch recht gut bedient finde ich, ausreichend nenn ichs mal. Es passt zu dem, was den Fall ausmacht, schafft eine gute Verbindung zur Vergangenheit, zu C.J.s Vergangenheit ganz besonders. Ich mag nicht allzu viel verraten, aber es gab schon mal Stellen, an denen sich in mir was zusammenzog und Angst und Trauer waren andere Gefühle, die mich dann auch noch überkamen. Fazit: Mein Fazit ist überwiegend positver Natur, Argus war einwandfrei zu lesen, ohne viel Gerichtstamtam, aber mit einer guten Portion Nervenkitzel, wenn auch meiner Meinung nach für einen Thriller noch zu wenig. Und das Ende war enttäuschend

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Ich glaube, die Ankündigung für dieses Buch in der Leserunde ist gründlich nach hinten los gegangen. Nicht nur ich hatte mich drauf eingeschossen, schon eine Biografie, aber eine mit einem Augenzwinkern, zu lesen, lachen zu können und mich zu amüsieren. Doch dann kam das, was mich zu der Überschrift meiner Meinung bewegt. Dolores erzählt uns vom Missbrauch, den sie durch ihren Vater erlebt, von der Suche nach Perfektion, der Suche nach DER Liebe, fälschlicher Weise in verschiedenen sexuellen Spielarten gesucht, um überhaupt etwas zu fühlen, noch ein Missbrauch, den von Alkohol und Appetitzüglern, um wiederum ein Ideal zu erreichen, dass man oder besser Dolores nie erreichen würde Grausam das alles, manchmal hat es mich dazu gebracht, das Buch mal kurz beiseite zu legen, ich musste durchatmen. Und gelacht? Gelacht hab ich nur ganz wenig, weil mir das Dollys Leben nun wirklich nicht als komisch erschien und ihre Erlebnisse nur bedingt. Meistens kam auf eine auf den ersten Blick sehr komische Situation gleich etwas, was mich runter gezogen hat. Die Frage, ob das Buch nun gut war, die Geschichte, die ja keine Fiktion ist, sondern das Leben einer Frau beschreibt, die kann ich nicht beantworten. Ich habe Dollys Biografie nun gelesen, manchmal mit einem Kopfschütteln, öfter mit gerunzelter Stirn und ganz ganz selten mit einem Lächeln. Empfehlen? Das weiß ich auch nicht, ob ichs empfehlen kann. Und wenn, wem? Jemandem, der keine Angst vor der schonungslosen Wahrheit hat, der nicht glaubt, alles ist Friede, Freude, Eierkuchen, ja, so jemandem könnte ich das Buch empfehlen. Und den Leuten, die Dolly vielleicht ob ihres komödiantischen Talents bewundern, um mal hinter die Fassade zu blicken, sofern sie die Dolly hinter der Theaterschminke noch nicht kennen und sie um ihr Leben beneiden. Ich persönlich möchte Dolly wünschen, dass sie jetzt zur Ruhe kommt, ihre Süchte überwindet und die Liebe nicht mehr sucht, sondern in sich selbst findet und das Leben wirklich genießen kann. Fazit: Wie ein Fazit ziehen, wenn man ein Buch noch nicht mal richtig bewerten kann? O.k., ich versuch es: Es ist eine schonungslose Biografie, versteckt hinter spaßigen Anekdoten, die von der ersten bis zur letzten Seite nur Maskerade sind für ein eigentlich urtrauriges Leben.

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Elvis ein Name, dem man nur schwer widerstehen kann, der einen magisch anzieht. O.k., hier gehört dieser Name einem Papagei, einem ziemlich grässlich singenden Papagei, aber was kann der arme dafür, dass ihm das niemand richtig beigebracht hat? Und dass sein Herrchen ihn so oft allein lässt? Ich gebe zu, mein Herz hat er im Sturm erobert, diese kleine, krächzende Amazone und ich hab mir so sehr gewünscht, dass er einen größeren Auftritt bekommt, in der Geschichte mein ich. Nun, er ist da, hat auch eine etwas größere Szene, aaaber sorry, es hätte mehr sein können. So ist es ein netter Auftakt für eine feine Krimiserie rund um den wirklich sympathischen, noch ausbaufähigen Privatdetektiv John Dietz. Er ist jung, er ist euphorisch, er ist erfolglos und das ist so liebenswert, dass seine Figur einen gleich für sich einnimmt. Man hat Nachsicht mit ihm, wie eine Patentante mit dem kleinen goldigen Patenkind. Und es gibt ja auch eine Figur in der Geschichte, die uns das direkt am Mann abnimmt, dieses Umsorgen und Betüddeln: Tante Ju. Gut, dass John nicht vergisst, es spannend zu machen. Die Ermittlungen sind wirklich manchmal doch sehr nervenaufreibend, führen uns ins Rotlichtmilieu von Freiburg (so was gibts tatsächlich da!) und wir sind bei einigen doch recht lustigen Situationen mit dabei. Der Krimi als solches ist auch recht gut aufgebaut, also der Kriminalanteil für sich genommen. Inklusive einem echten Aha-Highlight, mit dem man so nicht rechnet. Also ich hab damit so überhaupt nicht gerechnet. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen, dass es so einen Knalleffekt dann noch gab. Genauso gut hat mir der Epilog gefallen, gibt es viel zu selten, diesen Blick in die Zukunft der Figuren mit der Hoffnung darauf, dass wir sie bald wieder sehen, ihre weitere Entwicklung auch weiterhin begleiten dürfen. Und ja, auch John noch ein bisschen weiter Hätscheln dürfen. Fazit: Alles in Allem würde ich sagen, Schmetterlingstod ist ein feiner Krimi, mit Witz und Spannung, der aber noch ausbaufähig ist und ich glaube, dass der Autor das auch hinbekommt, das Potenzial ist klar erkennbar und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit John, Elvis, Laura und Tante Ju beim nächsten Mal.

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Das war er nun, der zweite Teil rund um die Profikillerin Blanche und ihren Dämon, Beliar. Die Gefühlswelt der beiden ist mit das aufregendste, was man sich nur vorstellen kann. Sie will seines Gleichen in einer Tour auf nimmer wieder sehen verschwinden lassen und er er ist ein Erzdämon eigentlich, nur hat er sich jetzt mit den Engeln verschworen, arbeitet gar für den Erzengel Miceal Schon unfassbar, dass ein so höllisches Wesen sich der guten Seite zuwendet. Aber wenn man seine Geschichte so in Auszügen mitbekommt, schon eher verständlich. Und auch Blanche ist eigentlich von ihren Wurzeln her etwas ganz anderes, als was sie bisher dachte und zu der Verliebtheit und der körperlichen Anziehung zwischen ihr und Beliar kommt dann auch noch diese Fragen, die sie quälen, wer bin ich, woher komme ich und was zum Geier passiert da gerade mit mir. Arme Blanche Diese innere Zerrissenheit, diese ganzen Fragen treiben sie schier in den Wahnsinn und da ist es verständlich, dass sie ein kleines Stückchen von der Unbeschwertheit eingebüßt hat, dass sie gereifter wirkt, nicht mehr ganz so zynisch, wie noch zu Beginn ihrer literarischen Laufbahn. Aber sie ist unverkennbar Blanche und dafür bin ich dankbar! Für den Humor bei allem sorgt diesmal jemand anderes weitaus mehr. Nella. Bordsteinschwalbe, die eigentlich mit allen erotischen- Wassern gewaschen ist, aber vom Leben und Benehmen keinen blassen Schimmer hat und nun in Zusammenarbeit mit einem Therapeuten lernt, sich in besseren Kreisen zu bewegen, um ihrem geliebten Enzo noch mehr Freude zu machen. Es ist brüllkomisch, wenn sie anstatt Fäkalsprache das Wörtchen plüsch benutzt. Eine wirklich grandiose Idee! Aber man bekommt auch Angst, wenn man die teilweise sehr eindrücklich beschriebenen, manchmal ausweglosen Situationen so liest und im Kopf erlebt. Angst um Blanche, Angst um Beliar, um das, was da zwischen den beiden so wundervoll wächst. Wie gut, dass die Hoffnung bleibt, dass doch alles gut wird. Wie auch schon beim ersten Teil muss ich sagen, man guckt das Buch an und denkt, oh, so dünn und dann liest man und verliert sich und stellt fest, wie wahnsinnig viel auf diesen Seiten steht, wie viel da drin steckt und dann ist das mit dem dünn ganz schnell vergessen, man verliebt sich in die beiden Hauptfiguren und beneidet Blanche auch manchmal ein wenig um ihren Dämon Beliar. Ich würd ihn zu gern mal live und in Farbe sehen, wenn ich ehrlich bin. Ein schönes Stück Fantasy, in das man sich fallen lassen kann.

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Zumindest hieß es das noch mehr oder weniger im ersten Zorn-Band, den ich mit so viel Vergnügen gelesen habe. Zorn, mit seiner schnoddrigen, menschenverachtenden Art, der niemanden an sich ran lässt, überheblich durchs Leben poltert und ausgerechnet an seiner Seite der kleine, typisch beamtische Schröder, clever, ausgebufft, unscheinbar. Und dann kommt dieser Fall hier, über den ich nicht allzu viel verraten mag, weil er wirklich sehr gut gestrickt ist, man jagt quasi mit nach dem Täter, glaubt irgendwann, es müssen mehrere sein, oder wars doch der oder die oder doch jemand ganz anderesund schön auch, wie Schröder ins Visier gestellt wird, so offensichtlich hat er ein schreckliches Geheimnis, was einem suggeriert wird, eines Tages vielleicht dazu führt, dass er derjenige ist, den Zorn jagen soll. Nun, ob das wirklich stimmt, das lasse wir jetzt mal dahingestellt sein. Nichtsdestotrotz wird ein Junge brutal ermordet. Ich hatte nicht mit dieser Art und Weise des Mordes gerechnet und war wirklich positiv- überrascht, dieses in einem Krimi vorzufinden. Genauso überrascht bin ich im Ganzen über die persönliche Entwicklung von Zorn und Schröder. Zorn wird immer offensichtlicher nicht nur für uns, die wir das im ersten Teil schon erkannt haben!- ein echter, emphatischer Mensch, er zeigt Gefühle. Erst recht Schröder gegenüber, den er doch ab und zu behandelt, wie einen Fußabtreter, doch als eine brenzlige Situation auftaucht, bzw. eigentlich in diesem Buch von Anfang an merkt man, wie viel ihm der kleine, dicke Schröder doch tatsächlich bedeutet. Wunderbar! Es ist alles da, was ein Kult-Krimi-Gespann braucht: Ein superspannender Fall, dessen geladene Stimmung man fast greifen kann, nicht zu unrealistisch, genau wie seine Figuren, Täter, die man vor sich sieht, Opfer, mit denen man mitleidet und betet, dass sie heil aus der Angelegenheit raus kommen und eben Zorn und Schröder, der Harry und Toto quasi des literarischen Krimis! Da kann ich nur das gleiche sagen, wie nach dem ersten: Bitte mehr davon! Fazit: Eine Fortsetzung, die es in sich hat, die aber die Fans der ersten Stunde bestätigt und hoffentlich noch mehr Leute davon überzeugt, dass hier zwei Kult-Ermittler am Werk sind. Ich freue mich jetzt schon auf die hoffentlich bald kommende- Fortsetzung und bedanke mich bei CrimeThrill, dass ich das Buch in der Leserunde lesen durfte, ebenso dem Autor, dass er sich hat von uns so gnadenlos löchern lassen!

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Dies ist wieder mal ein Buch wo ich buchstäblich von vorne anfange, beim Cover. Man sollte nicht davon ausgehen, dass so ein tolles Cover was eindeutig für Frauenlektüre spricht *zwinker*- auch für eine tolle Geschichte bürgt. Umso schöner, wenn es denn so ist. Hier kann man netter Weise gleich die Verbindung ziehen, Gargoyle und der hübsche Kerl nebeneinander, das ist eine der Hauptfiguren und frau versteht gleich, wieso Noir sich dem Gargoyle nicht entziehen kann und ihn in einer Tour anfassen mag. Toll gewählt, das Bild! Die fantastische Seite der Story ist wunderbar, alles kommt zum Zuge, die Engel, die Dämonen, Hexen, Magier, Gargoyleseinfach ein wunderbar breit gefächertes Spektrum an Figuren, was bestimmt in den Folgebänden noch weitaus mehr zum Tragen kommt, davon bin ich überzeugt. Und die Charaktere der Figuren sind so mannigfaltig und nicht eingleisig geschaffen, das offensichtlich Böse hat auch manchmal eine andere Seite, die man als Leser erleben darf und somit seine Meinung über einige Figuren denn revidieren muss. Neben Erotik, Spannung und Fantasy kommt aber auch der auflockernde, frische Humor nicht zu kurz, den man einfach hier auch sehr gut zur Abkühlung nach besonders heißen Szenen die es unbestritten gibt!- einsetzen kann. Mich hat die Autorin vollends begeistert, ich habe die 400 Seiten sehr genossen und mich darüber gefreut, wie die Geschichte ihren Gang nahm und nun hoffe ich, dass es nicht allzu lange dauert, bis die Fortsetzung erscheint. Fazit: Erwachsenenfantasy mit einer gehörigen Portion Erotik, die Spaß macht und auf die man sich vollends einlassen kann! Danke an die Leser-Welt, dass ich das Buch für Euch lesen durfte!!!

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Keine Angst, ich verfalle jetzt nicht ins Englische, aber ich finde, diese Überschrift warnt so richtig gut. Denn eine als Warnung kann man das ganze Buch verstehen. Passt ja auch alle gerade supergut, das Jahr 2012, das Ende ist nah, Halloween steht vor der Tür, die Zombies feiern ein Revival Ja, da passt das Buch wirklich gut. Und was noch gut ist: Es ist auch noch gut geschrieben! Kein Trash, kein billiger Abklatsch von irgendwas. Aber sehr brutal und streckenweise sehr eklig, das muss ich sagen. Aber mir hat es wirklich supergut gefallen, ich werde auch die kommenden Teile lesen, soll ja eine Trilogie werden. Nehm ich gern! Die Realitätsnähe ist auch bei allem Monstertum und aller Fiktion gegeben. Denn seien wir mal ehrlich, was die Pharmakonzerne da so in ihren Laboren brutscheln und köcheln, das kann doch kein normal Sterblicher mehr nachvollziehen. Und wer weiß schon, woher all die mutierten Seuchen, die es auch jetzt schon gibt, wirklich kommen. Ob alles wirklich so spontan passierte? Glaubt das wirklich noch einer? Ich nicht. Und deswegen hat mich das Buch wahrscheinlich auch erreicht und mitgenommen in dieses The-Day-After-Szenario. Eine sehr bildhafte Sprache tut ihr Übriges und reißt den Leser wirklich mit. Die zarte Liebesgeschichte, die da um Zoe und Nick gesponnen wird, steht nicht zu sehr im Vordergrund, aber man freut sich trotzdem, wenn die zwei sich begegnen und kriegt regelrechte Anfälle, wenn sie wieder mal eine Begegnung ungenutzt verstreichen lassen, obwohl beide dasselbe wollen. So darf man gespannt sein, wie es im 2. Teil weiter geht, denn das Ende, das verspricht eine Menge und nicht zu vergessen, das ungeborene Kind ist ja auch noch da und sollte dann ja wohl geboren werden. Fazit: Dystopie für Erwachsene, so würde ich White Horse mal benennen. Für Jugendliche ist es mir streckenweise zu grausam, zu drastisch. Aber für Fans einer guten Mischung aus Fantasy, Science Fiction und einer guten Prise Horror ist das schon was, denk ich. Und ich würde mich eigentlich freuen, wenn es davon mal einen Film gibt. Mich interessiert nämlich brennend, ob mein Kopfkino gut funktioniert hat! Mein Dank geht an Lovelybooks, dass ich im Rahmen einer tollen Leserunde das Buch lesen durfte!

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Mir ist Andreas Winkelmann nicht erst seit Bleicher Tod ein Begriff und so war es auch von vorneherein klar, dass ich mir dem Wassermann zuwende, sobald sich eine Möglichkeit ergibt. Glücklich war ich, als ich ein signiertes Exemplar gewinnen konnte und denn auch gleich in einer schönen Leserunde mich in die wahrlich erstklassig ersonnene Geschichte stürzen konnte. Man wird gleich mit einem Mord konfrontiert, der an die Nieren geht und genauso knallhart werden gleich zu Beginn die Sympathien verteilt. Manuela ist eine liebenswerte Person, frisch, neugierig, bestrebt, aber auch freundlich, menschlich, man kann sie direkt vor sich stehen sehen, voller Tatendrang, verunsichert, da sie noch neu ist. Und dann ist da Stiffler, ein Ekelpaket vor dem Herren, wo man sich fragt, wieso er noch nicht längst bestraft wurde, für sein Verhalten, seine Methoden, seine Machenschaften generell. Nein, ich kann von vorne bis hinten nichts nettes an dem Mann entdecken. Und so erstaunt es denn auch nicht, dass er sein Fett im übertragenen Sinn denn auch wegbekommt, auch wenn es meiner Meinung nach auch noch viel härter hätte sein können. Ein Menschenleben scheint ihm nämlich auch nicht allzu viel zu bedeuten. Und dann wäre da Frank, ein Taxifahrer, der eigentlich sehr zufällig in die ganze Geschichte hineingezogen wird und nur, weil ihm ein nächtlicher Fahrgast nicht aus dem Kopf will und da im Schnelldurchlauf eine Verbindung entstanden ist, wie er sie ganz besonders zu schätzen weiß, bei seiner Problematik. Und er ist dann auch der zweite, große Sympathieträger in der Geschichte, den man ins Herz schließt, den man beschützen möchte und sich wünscht, dass er seine Sternstunde doch noch bekäme. Und dann ist da der Wassermann. Man fragt sich, was genau in seiner Kindheit, in seinem weiteren Lebenslauf so gründlich schief gelaufen ist, dass er so meint, sich rächen zu müssen, Vergeltung zu üben, an Menschen, die nur leider zur falschen Zeit am falschen Ort die falsche Bekanntschaft gemacht haben. Mehr verrate ich jetzt mal besser nicht, sonst geht alles von der schönen Spannung und vom Grusel verloren! Fazit: Fans von Andreas Winkelmann und solche, die es noch werden wollen: Ihr müsst dieses Buch einfach lesen und Euch auf ein Tänzchen mit dem Wassermann einlassen. Denn wenn Ihr das nicht tut, entgeht Euch ein gar köstliches Thriller-Menue, was alles zu bieten hat, ohne platt oder billig ersonnen zu sein.

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