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Alle Rezensionen von Anonym

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Running Girl ist der Auftaktband einer neuen Krimi Reihe des Autors Simon Mason, in deren Mittelpunkt als der 16jährige Garvie Smith als ebenso schräger wie exzentrischer Sherlock Holmes steht, der der hiesigen Polizei ermittlungstechnisch mit seinen unorthodoxen Ansätzen unter die Arme greift. Klappentext und Cover haben meine Neugierde geweckt: das Cover ist wirklich gut gemacht mit dem (Joint) rauchenden Garvie im Vordergrund und der Joggerin, dem späteren Mordopfer, das sich im See spiegelt, im Hintergrund. Garvie ist ein typischer Teenager, ständig im Clinch mit seiner alleinerziehenden Mutter über die ewigen Teenagerdramen: unaufgeräumte Kinder zimmer, mangelnder Fleiß in der Schule usw, dabei an sich jedoch hochintelligent, was sich zum Kummer seiner Mutter jedoch nicht in der Schule bemerkbar macht. Der Mord an einer Schulkameradin reißt ihn aus seiner üblichen Lethargie und bringt ihn auf Trab, seine eigenen Ermittlungen anzustrengen. Es ist wirklich spannend und zugleich amüsant, Garvies Ermittlungen und Überlegungen zu folgen. Eine wirklich schöne Geschichte, nicht nur für Jugendliche! Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

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Interessante Idee - langatmige Umsetzung Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters ist der Auftaktband einer Tetralogie der Autorin Christelle Dabos. Klappentext und Cover haben meine Neugierde geweckt, der Einstieg in Christelle Dabos Fantasiewelt auf Ophelias Arche Anima hat mir gut gefallen, doch dann wurde es ziemlich düster und langatmig. Eigentlich hätte mir schon der etwas wirre Prolog über Gott und seinen Ärger, der nicht so recht zu einem Jugendfatasybuch passen will, stutzig machen sollen.. Protagonistin Ophelia wirkt anfangs sympathisch, etwas naiv, wirr und tollpatschig, doch man baut keine wirkliche Verbindung zu ihr auf. Ihren Verlobten Thorn lernt man noch weniger kennen. Vieles an der Handlung ist nicht wirklich nachvollziehbar: als Ophelia an Thorn verschachert wird, widerspricht niemand, obwohl Anima doch eigentlich stark matriarchisch geprägt ist, alsThorn so völlig ungehobelt und unverschämt auftritt. Andererseits führt sich Ophelia jedoch genauso kindisch auf... Die Handlung auf der Arche Pol, der Heimat ihres Verlobten Thorn, besteht schließlich nur noch aus Intrigen und Verrat. Ich hätte erwartet, dass Ophelia ihre magischen Fähigkeiten einsetzt, um hinter alle Geheimnisse und Intrigen zu kommen. Aber sie lässt sich zum Spielball verschiedener Personen machen, und es ist nicht mal klar, ob wenigstens Thorn auf ihrer Seite steht. Aber nachdem sie seine mögliche Sympathie ebenfalls total verstört, ist hier auch auf kein Happy End zu hoffen. Insoweit empfand ich die Handlung als düster, unlogisch und widersprüchlich. Schade, dieser Band könnte mich nicht überzeugen...

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Witchmark- Die Spur der Toten ist das Erstlingswerk der Autorin C. L. Polk, eine gelungene Mischung aus Fantasyroman und Krimi und spielt im fiktiven Aeland, einer Welt, die irgendwie zwischen Vergangenheit und Gegenwart angesiedelt und magisch geprägt ist. Das tolle Cover hatte mich in seinen Bann gezogen und passt sehr gut zu der magischen Geschichte. Protagonist Dr. Miles Singer arbeitet in Kingston in einem Veteranenhospital als Psychiater und betreut aus dem Krieg zurückgekehrte, traumatisierte Soldaten. Hierbei setzt er auch seine magischen Fähigkeiten ein, denn Miles ist eine männliche Hexe. Da in Aeland aber die adligen Sturmsänger herrschen, die allein Magie ausüben dürfen, muss Miles seine Fähigkeiten verborgen halten, denn Hexen sind den Sturmsängern, der führende Elite von Aeland ein Dorn im Auge und dienen maximal zur Mehrung deren Macht. Als ein Patient stirbt, macht sich Miles zusammen mit dem Amartinen Tristan Hunter daran, den Mordfall aufzuklären. Die Geschichte ist flüssig zu lesen, die beiden Hauptcharaktere Dr. Miles Singer und der Amartine Tristan Hunter sind sympathisch und glaubhaft dargestellt. Auch die Nebenfiguren sind stimmig beschrieben. Dass zu der Mischung aus Fantasy und Krimi auch noch eine Liebesgeschichte hinzu kommt, rundet die Handlung gut ab. Mein einziger Kritikpunkt besteht darin, dass ich zu Anfang leichte Schwierigkeiten hatte, in C. L. Polks sehr komplexe Fantasiewelt einzudringen. Es blieben viele Fragen offen, die sich erst im Laufe der Geschichte geklärt haben. Hier hätte ich mir ab und zu ein wenig mehr Information oder Erklärung gewünscht. Dennoch hat mir C. L. Polks Erstlingswerk sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!

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In seinem Roman "Ein Tropfen vom Glück" nimmt uns Autor Antoine Laurain mit auf eine zauberhafte Zeitreise in das Paris des Jahres 1954. Zum Inhalt: Um den Schreck eines Einbruchs zu verdauen, trinken vier Nachbarn eines Pariser Mehrfamilienhauses zusammen eine Flasche Wein aus dem Jahr 1954. Ein fröhlicher Abend mit überraschenden Folgen: Am nächsten Morgen erkennen sie ihre Stadt nicht wieder - sie sind zurückversetzt ins Jahr, aus dem der Wein stammt! Das Paris der fünfziger Jahre wartet mit Überraschungen auf: Julien, der Barmann, lässt in der legendären Harrys Bar Audrey Hepburn seine neueste Kreation kosten, die er wohlgemerkt nicht nach der Schauspielerin, sondern nach seiner mitzeitreisenden Nachbarin Magalie benennt. Magalie wiederum wird für Juliens Ehefrau gehalten und begegnet ihrer Großmutter als junger Frau. Hubert isst Boeuf Bourgignon mit Édith Piaf und löst ein Familiengeheimnis. Und Bob, der amerikanische Tourist, hat die Mona Lisa ganz für sich allein ¿ Für alle vier wird die Zeitreise zu einer Gelegenheit, sich über ihre Gefühle klar zu werden. Doch wie kommen sie zurück in die Zukunft? Die Geschichte beginnt im Jahr 1954 mit der Schilderung einer Ufo-Sichtung über einem Weinberg. In der Gegenwart wiederum lernen wir zunächst unsere fünf Protagonisten, Hubert, dessen Familie das Haus einst bauen ließ, Magalie, eine Porzellanrestauratorin, Julien, Nachfahr des damaligen Ufosichters und begnadeter Barkeeper, und Bob, ein amerikanischer Tourist, ihre Hintergründe und ihre Alltag kennen. An einem Septemberabend kreuzen sich ihre Wege in einem Pariser Mietshaus: die vier anderen kommen Hubert, der Einbrecher in dem Mietshaus überrascht hat, zu Hilfe und verdauen das gemeinsam Abenteuer mit einer Flasche Château Saint-Antoine 1954, eben des Jahrgangs und des Weinbergs, über dem das Ufo gesichtet wurde. Doch am nächsten Morgen finden sich plötzlich im Paris von 1954 wieder, wo sie nicht nur Jean Gabin und Audrey Hepburn begegnen. Ein außergewöhnliches Wochenende liegt vor ihnen, das ihrer aller Leben ordentlich durcheinanderwirbeln wird. Ich mochte jeden der Protagonisten mit all seinen Ecken und Kanten sehr gerne und fand den kleinen Ausflug in die Vergangenheit und zugleich Zeitgeschichte gleichermaßen unterhaltsam wie lehrreich.

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In ihrem autobiographischen Roman "Mein Leben als Sonntagskind" beschreibt Autorin Judith Visser ihre bewegte Kindheit. Alle Welt hielt sie nur für ziemlich ungewöhnlich bis relativ spät erst bei ihr das "Asperger Syndrom" diagnostiziert wurde. Zum Inhalt: Jasmijn ist ein ganz normales junges Mädchen. Kontaktfreudig und bei allen Mitschülern beliebt. Ein Sonntagskind, dem die Welt offensteht. Doch es gibt einen Haken: So ist sie nur in ihrem Tagebuch. Denn die wahre Jasmijn ist anders. Sie redet nicht. Nur mit ihrer Hündin Senta. Und mit Elvis Presley, mit dessen Postern sie ihr Zimmer tapeziert hat. Denn beide antworten nicht und das ist gut. Dann muss Jasmijn sich nicht fragen, was gemeint ist. Oder überlegen, was sie antworten soll. Wie schaffen es andere Menschen bloß, dass sie immer wissen, wie sie sich verhalten sollen? Mit Senta und Elvis an ihrer Seite macht sich Jasmijn auf, dieses Geheimnis zu ergründen und ihr Glück zu finden. Ich habe bereits mehrere Bücher gelesen, bei denen die Protagonisten mehr oder minder stark ausgeprägt das Asperger Syndrom/Autismus hatten. Prägend sind meist die skurrilen Erlebnisse oder Begegnungen, die sich durch das emotional distanzierte oder schlicht unerwartet andere Auftreten der Protagonisten ergeben. Ob das herrlich schräge Momente sind, wie Grahams Brautschau beim "Rosieprojekt" oder berührende wie Alvies Versuch, selbständig zu (über)leben in "Jeder von uns ist ein Rätsel" oder Leander Losts nervende Penibilität in "Lost in Fuseta" , jede dieser Geschichten lebt davon, dass die Erwartungen der Außenstehenden durch das Auftreten der Protagonisten völlig enttäuscht wird. Mit "Mein Leben als Sonntagskind" wird man sehr berührend von der beobachtenden Perspektive der Umwelt in die Welt und Denkweise der "Erkrankten" selbst hineinversetzt. Hat mir sehr gut gefallen und mich sehr mitgenommen!

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"Madame Piaf und das Lied der Liebe" ist ein autobiografischer Roman aus der Feder der Autorin Michelle Marly und zugleich der 9. Band in der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe", in der mehr oder minder bekannte Frauen, teils selbst Künstlerinnen, wie z.B. die Malerin Gabriele Münter oder die Modeschöpferin Coco Chanel, von unterschiedlichen Autorinnen porträtiert werden. Zum Klappentext: "Das Glück muss man mit Tränen bezahlen." Édith Piaf. Paris, 1944: Nach dem Ende der deutschen Besatzung wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt - und fürchtet ein Auftrittsverbot. Während sie ihre Unschuld zu beweisen versucht, lernt sie Yves Montand kennen, einen ungelenken, aber talentierten jungen Sänger. Édith beginnt mit ihm zu arbeiten, und schon bald werden aus den beiden Chansonniers Liebende. Das Glück an Yves` Seite inspiriert Édith zu einem Lied, das sie zu einer Legende machen könnte - La vie en rose. Édith Piaf - sie verkörperte den Mut zu lieben wie keine andere und ging in ihrer Kunst wie im Leben bis zum Äußersten Wir erleben Edith Piaf von ihrer Entdeckung 1937 in Paris durch den Songwriter Raymond Asso bis zum Kennenlernen ihrer großen Liebe, des jungen Künstlers Ivo Livi, besser bekannt unter seinen Künstlernamen Yves Montand. So wie Edith Piaf wie in Pygmalion durch ihren Mentor Raymond Asso von einer ungebildeten Analphabetin zu einer Dame von Welt aufgebaut wurde, so nimmt sie sich des jungen Künstlers an, der bald auch ihr Geliebter wird. So enthält die Erzählung auch eine Liebesgeschichte, denn Edith ist auf der Suche nach der Liebe. Als historischen Hintergrund erlebt man die Nachkriegsjahre mit den Kriegsverbrecherprozessen, den Vorwürfen der Kollaboration bis hin zu Auftrittsverboten. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und gerade auch die historischen Bezüge sind interessant, doch wirklich kennengelernt habe ich Edith Piaf durch das Buch leider nicht, sie blieb dennoch ein wenig farblos!

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In ihrem Roman "Was uns erinnern lässt" nimmt uns Autorin Kati Naumann mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Zum Klappentext: 1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen. 2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen. Die Geschichte verknüpft geschickt zwei Zeitebenen und zwei Schicksale miteinander. Sie gibt Einblick in ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit. Durch ihren Fund wird Milla neugierig auf die Familiengeschichte, die sich hinter den Ruinen und vergessenen Sachen im alten Keller, den sie gefunden hat, verbirgt. Die Geschichte erzählt in Rückblenden vom Schicksal des Hotels Waldeshöh und seiner Bewohner. Der Erzählstil ist ruhig und unaufgeregt. Wer sich für die deutsch-deutsche Vergangenheit im ehemalige Grenzgebiet interessiert findet hier am Schicksal der fiktiven Hotelbesitzerfamilie Dressel einen interessanten Rückblick.

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"Das gefälschte Siegel" von Autorin Maja Ilisch ist der Auftaktband zu einer neuen High-Fantasy-Reihe, der "Neraval-Sage", und schildert den Aufbruch von vier Gefährten zu einer abenteuerlichen Reise - Tolkien lässt grüßen¿ Mir ist das Buch sofort mit seinem schönen Cover ins Auge gefallen: die vier Gefährten überqueren eine Brücke, symbolisch für die Reise, der Hintergrund etwas verschwommen in Blautönen - mystisch, magisch. Dazu der vielversprechende Klappentext - leider wurde ich bei der Lektüre etwas ernüchtert. Nach einem Prolog, der uns in die Kindheit von Prinz Tymur, dem Anführer der Reisegefährten, entführt, erleben wir die Zusammenstellung und das Zusammenfinden der Reisegruppe unter der Führung von Prinz Tymur. Die Aufgabe ist abenteuerlich bis lebensgefährlich: um eine Schriftrolle der Prüfung durch eine Zauberin zu unterziehen, brechen die Gefährten ins ferne Nebelreich zum Volk der Alfeyn in das Land der unsterblichen Magierin Ililiané auf. Die Reisegruppe besteht aus ziemlich unterschiedlichen Personen, die allesamt nicht nur positive, heldenhafte Eigenschaften auf sich vereinen: der alkoholabhängige und hoch verschuldete Fälscher Kevron Kaltnadel, die arrogante Magierin Enidin, der frühere steinerne Wächter Lorcan und der launische Prinz Tymur selbst. Der vorliegende Teil ist abwechselnd aus Sicht der Gefährten mit Ausnahme von Tymur geschrieben, so dass dessen Gedanken, Gefühle und Motive etwas im Dunkeln bleiben. Der große Teil des ersten Bandes beschreibt das gegenseitige Kennenlernen und Zusammenwachsen der Reisegruppe, was stellenweise ziemlich langatmig ist. Im Prinzip konzentriert sich das Buch auf eine Art Charakterstudie der einzelnen Reisegefährten, da hatte ich mir etwas mehr "Action" erwartet

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In ihrem Roman Die Liebe im Ernstfall beschreibt Autorin Daniela Krien episodenhaft die Lebens- bzw. Liebesgeschichten ihrer fünf Protagonistinnen Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde. Die Schicksale der fünf Frauen sind alle auf zufällige Art miteinander verwoben. In den jeweiligen Geschichten wird auf verschiedenen Zeitebenen das Schicksal der jeweiligen Protagonistinnen erzählt. Leider verlaufen die einzelnen Liebesgeschichten durchgängig unglücklich, alle Protagonistinnen scheitern letztendlich auf der Suche nach ihrem Glück. Wenngleich interessant, so liest sich diese Aneinanderreihung von unglücklichen Liebesgeschichten doch ein wenig anstrengend und wirkt nicht gerade stimmungsfördernd!

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Lotus House - Lustvolles Erwachen ist der Auftaktband zu einer neuen Serie von Autorin Audrey-Carlan, die diesmal ihre erotischen Liebesgeschichten in das Umfeld einer Yogaschule verlagert. Der Klappentext verspricht vollmundig: "Die prickelnde Lotus House-Serie: Liebe, Leidenschaft und Yoga unter der Sonne Kaliforniens!". Bei mir ist leider kein Prickeln angekommen - höchstens haben sich mir die Haare aufgestellt, was größtenteils am Sprachstil, zum Teil aber auch an der absolut seichten Geschichte lag. Ich habe mir ehrlich gesagt nicht mehr die Mühe gemacht zu überprüfen, ob der grottige Sprachstil an der Übersetzung liegt oder auch im Original vorhanden ist. Insbesondere Trent Fox, der als attraktiver Baseballspieler die Rolle des männlichen Protagonisten übernimmt und immerhin 28 Jahre alt sein soll, pflegt das Vokabular eines maximal 18jährigen: die unzähligen Wiederholungen von "Alter Falter" und ähnlichem machten mich stellenweise aggressiv. Generell las sich das Buch nicht "prickelnd erotisch", eher wie ein billiger Porno: Trent kombiniert seine schwülstigen und übertrieben romantischen geistigen Liebesbekundungen im nächsten Moment mit Ausdrücken wie "geiler Arsch", "Titten", "abspritzen" - das passt doch überhaupt nicht zusammen. Spätestens als nur noch von seinem "Long Dong" die Rede war, war für mich die Grenze überschritten. Durch diese geschmacklose Wortwahl und innere Fixierung auf Genevieves körperliche Vorzüge, bleibt zugleich die Person von Trent absolut farblos und flach. Auch Protagonistin Genevieve Harper, genannt Viv, das Objekt von Trents Begierde, wird absolut flach dargestellt. Was sich in der Leseprobe noch interessant las, nämlich dass sie sich nach dem Unfalltod ihrer Eltern sich aufopferungsvoll um ihre beiden jüngeren Geschwister kümmert und dies mit Yogakursen und als Friseurin finanziert, gerät im Buch selbst irgendwie in den Hintergrund. Diese familiäre Situation und ihre Sorge um ihre Geschwister sind noch der Pluspunkt an der Figur der Viv, spätestens ab dem Zeitpunkt, in dem Trent ihren Yogakurs betritt, denkt sie anscheinend nur noch mit Körperregionen, die tiefer zu finden sind. Schade, die Idee Yoga mit Erotik zu kombinieren, fand ich ganz nett, aber die Umsetzung blieb hinter allem zurück, was ich bislang von der Autorin gelesen habe.

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