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Alle Rezensionen von Zsadista

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Helen Franklin lebt in Prag. Sie arbeitet dort. Eines Tages bekommt sie ein seltsames Manuskript. Es erzählt von Melmoth die dazu verdammt ist, ewig auf der Erde zu wandeln. Helen glaubt die Geschichte nicht. Noch nicht. Denn langsam beginnt sie, dunkle Schatten zu sehen. Ist das Melmoth, die sie verfolgt? "Melmoth" ist ein Roman aus der Feder der Autorin Sarah Perry. Das Cover mit den glänzenden Federn ist so wunderschön und Geheimnisvoll, dass es mich sofort angesprochen hat. Die Inhaltsangabe hört sich dann auch sehr spannend und voller Geheimnisse an. Die Story selbst fand ich ziemlich schwer. Um ehrlich zu sein, es war überhaupt nicht meine Welt. Ich schätze, ich bin für solche Bücher und Themen nicht gemacht. Den Schreibstil fand ich schwierig für mich, aber für Liebhaber gehobener Belletristik ist er mit Sicherheit grandios. Dass ich hier nicht viel verstand, wird dann wohl an mir liegen. Die ganze Dramatik und Melancholie lag mir auch nicht. Stellenweise konnte ich mich erst gar nicht auf den Text konzentrieren. Ich fand das Buch auch nicht spannend oder sehr geheimnisvoll. Vielleicht bin ich auch einfach nicht religiös genug, um den tieferen und genialen Hintergrund des Buches zu erkennen. Als ich den Roman beendet hatte, konnte ich mich kaum an den Anfang erinnern. Daher kann ich auch nicht viel über das Buch sagen. Deswegen halte ich meine Rezension hier auch kurz, da ich eigentlich nicht viel sagen kann. Ich vergebe auch drei anstatt zwei Sterne, da ich zwar nicht damit klar kam, das Werk aber trotzdem auch seine Stärken hatte.

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Rita musste sterben. Sie hat auf ihrer Arbeit als Supermarktverkäuferin etwas gefunden und mit nach Hause genommen. Das hätte sie besser bleiben lassen. "Der Fund - HB" ist laut Angabe in Amazon ein Psychothriller aus der Feder des Autors Bernhard Aichner. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Das ganze Werk geht ungekürzt gerade mal um die sieben Stunden und 30 Minuten. Sprecher waren hier mehrere Personen. Von dem Buch habe ich etwa 4 Stunden gehört und dann völlig entnervt aufgehört. Mehr als die Sätze oben kann ich über das Buch nicht sagen, trotz dass ich mehr als die Hälfte gehört habe. Im Hörbuch wird zuerst ein Text vorgelesen. Dann wechselt das Ganze in ein Gespräch mit zwei Personen. Und da war schon der erste Punkt, der furchtbar nervig war. Ich höre Hörbücher mit dem Kopfhörer nachts beim Arbeiten. Wenn die Personen geredet haben, hörte sich das an, als wäre der Kopfhörer defekt. Die Stimmen wechseln nämlich zwischen links und rechts. Furchtbar, wenn ich einen defekten Kopfhörer habe, kaufe ich mir einen neuen, was bei dem Hörbuch allerdings nichts gebracht hätte. Dazu hört man im Hintergrund, keine Ahnung, Gespräche von Arbeitern? Denn alles hört sich so hohl an, als würden die Leute in einer Halle sitzen und vorlesen. Dementsprechend gibt es mehr als merkwürdige Hintergrundgeräusche. Das geht eben von den Gesprächen mehrerer Personen bis hin zu ekelhaften Pfeifgeräuschen. Bei dem Gespräch mit dem Pfeifen hab ich dann auch das Hörbuch beendet. Und wenn wir schon bei hohl sind, das waren die Gespräche auch. Nach vier Stunden Hörzeit wusste ich noch genauso viel wie nach 5 Minuten. Denn da wusste ich schon, was Rita gefunden hatte und wie ihr Ende wohl kommen wird. Das Ganze hatte Null Spannung und bestand nur aus seichtem Gelaber von verschiedenen Personen. Dazu war die Idee des Plots irgendwie nur zum Kopfschütteln. Leider kann ich nicht näher darauf eingehen, sonst würde ich spoilern müssen, was Rita gefunden hat. Das wäre hier an der Stelle sehr unpassend. Das Hörbuch hörte sich echt spannend an. Leider war für mich absolut nichts Spannendes umgesetzt worden. Den einzigen Psychothrill den ich hatte, war das Hören des Buches selbst. Ich kann das Hörbuch hier wirklich nicht weiter empfehlen. Außer, man mag es, wenn der Kopfhörer defekt ist, seltsame Hintergrundgeräusche auftreten und wenn es nur rein Gelaber zwischen Personen gibt, ohne weiteren Text dazu.

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Elisabeth Aurora "Lizzy" Vermeer, ist eine Junghexe die mit ihrem zwölften Geburtstag eine Lehrerin zugeteilt bekommt. Bis dahin weiß sie noch nicht, was ihre Hexenkünste eigentlich werden. An dem Abend versammeln sich die Tanten und Großtanten um zu entscheiden in welcher Magie Lizzy ausgebildet wird. Das Buch hat schon Großtante Camilla ausgewählt. Sie ist eine Kräuterhexe, was Lizzy so gar nicht gefällt. Sie mag keine langweilige Kräuterhexe werden. Da platzt noch eine letzte Hexe in die Runde. Ava, die Meerhexe. Lizzy würde so gerne eine Meerhexe werden. Aber nun muss sie mit Camilla reisen und eine Kräuterhexe werden. Oder kann sich noch etwas ändern, und die kann doch mit Ava gehen? "Grenn Witch" ist ein bezauberndes Jugendbuch aus der Feder der Autorin Andrea Russo. Ich fand das Cover schon wunderschön. Die Farben sind einfach fantastisch. Dazu die glänzende Schrift, Punkte und Haarsträhnen. Einfach schön. Lizzy ist einfach ein so nettes Mädchen, keine Allüren, keine nervigen Angewohnheiten, kein Gejammer oder Genöhle. Ich hätte sie vom Blatt weg adoptieren können. Stina, ihre Freundin, ist quirlig und genauso liebenswert wie Lizzy. Tim hat zwar ein kleines pelziges Problem, passt aber wunderbar zu den beiden Mädels. Auch Camilla ist einfach zum Umarmen und herzen. Eigentlich sind alle Personen in dem Buch einfach perfekt. Es ist so selten, dass ein Jugendbuch so rund und wunderbar ist. Meistens hat man die ein oder andere Person, die einfach nur nervig ist. Hier konnte ich fast nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Die Story ist auch schön und spannend dazu. Ein wirklich rundum gelungenes Gesamtwerk. OK, vielleicht müsste Großtante Camilla noch ein Bad in den Turm einbauen, um wirklich alles perfekt zu haben. Da ich persönlich aber die über 100 Stufen nicht laufen musste, konnte ich locker darüber hinweg sehen. Da ich nur loben kann und nicht mehr zu sagen ist wie: "Lesen! Lesen! Lesen!", beende ich hier meine Rezension und vergebe volle Sterne.

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New York, 1890. Josephine "Jo" Montfort ist Tochter aus dem Hause einer reichen Handelsfamilie. Nur das Beste ist für ihre Zukunft bestimmt. Heirat, Kinder, Haushalt. Doch Jo hat ganz andere Pläne. Sie würde viel lieber unabhängig werden und als Journalistin arbeiten. Mitten in ihrem behüteten Leben passiert ein großes Unglück. Ihr Vater wird tot gefunden. Alle sind sich einig, es war ein dramatischer Unfall. Angeblich soll sich ihr Vater bei der Reinigung seiner Waffe selbst erschossen haben. Durch Zufall hört Jo ein Gespräch mit, dass besagt, ihr Vater wäre ermordet worden. So macht sich Jo auf den Weg, die Wahrheit herauszufinden. Sie wird von dem Journalisten Eddie Gallagher unterstützt. Noch weiß Jo nicht, welche Wellen sie mit ihren Nachforschungen lostritt. "Straße der Schatten - HB" ist ein historischer Krimi aus der Feder der Autorin Jennifer Donnelly. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Ich fand die Sprecherin Sabine Arnhold hat ihre Sache gut gemacht. Ich fand die Figur von Josephine eigentlich sehr sympathisch. Eine junge Frau, die sich nicht in die vorgestanzten Bedingungen einfügen mag und ihren eigenen Kopf hat. Sie ist sehr unwissend, was für die Zeit für Frauen aber leider auch so war. Schließlich sollten sie nichts wissen, wie Kinder bekommen, dem Mann zur Verfügung zu stehen und den Haushalt erledigen. Ansonsten sollten sie am Besten so dumm wie möglich gehalten sein. So ist halt auch Jo gestrickt. Die einfachsten Dinge weiß sie einfach nicht. Man könnte es nervig empfinden, für die Zeit fand ich es aber passend. Eddie Gallagher war zum Glück nicht so machohaft und versnobt, wie die Männer in Bücher gerne dargestellt werden. Ich fand ihn hier ganz nett und sympathisch dargestellt. Was mir etwas zu viel war, war mal wieder die Liebesgeschichte. Zum Glück hielt sie sich gerade noch so in Grenzen. Im Allgemeinen hat mir das Hörbuch gut gefallen. Ein lockerer, historischer Krimi, den man soweit auch nachvollziehen konnte.

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Katrina Katrell wohnt bei ihrem Vormund, der immer schlecht gelaunten Mrs. Karbone. Als Katrina im Zug sitzt und draußen seltsame Wesen sieht, denkt Mrs. Karbone, sie wäre durchgedreht. Sie bestellt einen Chirurgen ins Haus, der bei ihr eine Lobotomie durchführen soll. Doch Katrina bekommt das Gespräch mit und flüchtet durch das Fenster in ihrem Zimmer. "Zorgamazoo - HB" ist ein Jugendroman aus der Feder des Autors Robert Paul Weston. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Martin Baltscheit war soweit eigentlich ganz gut. Beim Hörbuch bin ich allerdings nicht über die erste CD gekommen. Es war mir nicht bewusst, dass das komplette Buch in Gedichtform verfasst wurde. Es ist schon beachtenswert, dass ein ganzes Buch so geschrieben wurde. Trotzdem konnte ich mit dem Ganzen nichts anfangen. Lobotomie in einem Jugendbuch finde ich auch etwas deplatziert. Ebenso denke ich, dass diese Gedichtform nicht passt. Ein Buch in normaler Form wäre hier eventuell besser gewesen. Da mir weder die Story, noch die Ausführung oder sonst was an dem Buch gefallen hat, kann ich es soweit auch nicht weiter empfehlen. Vielleicht für Erwachsene, die auf solche Art Bücher stehen, keine Ahnung. Eventuell kann man so ein Werk auch in der Schule im Deutschunterricht durchnehmen. Da würde es wohl auch ganz gut passen. Soweit so gut kann ich hier nur einen Stern vergeben.

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Wahlkampf in Amerika. Ein toter Jugendlicher und eine Verschwörung, die ziemliche Kreise zieht. Die CIA setzt den Ex-Agenten Ludwig Licht auf den Fall eines ermordeten Jugendlichen an. Es ist dringend, den Fall zu lösen, da der demokratische Kandidat Ron Harriman angeblich eine Affäre mit ihm hatte und in den Selbstmord getrieben hat. Doch Licht spürt ganz andere Täter auf und muss sich in deren Kreisen bis an die Spitze hocharbeiten. Ist das in der kurzen Zeit, die ihm bis zu den Wahlen bleibt, zu schaffen? Und kann er die Organisation stoppen, die hinter den Machenschaften steckt? "South of Hell - HB" ist der zweite Ludwig Licht Thriller aus der Feder des Autors Thomas Engström. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Michael Schwarzmaier hat sehr gute Arbeit geleistet. Ich habe seiner Stimme fasziniert gelauscht. Das Cover ist auch sehr gut entworfen. Dazu die spannende Inhaltsangabe und ich musste das Hörbuch hören. Leider war der Inhalt selbst eher zäh und langweilig. Der Mord des Jugendlichen war in den ersten Kapiteln zwar nicht aufgeklärt, geriet aber eher als Nebensache ins Vergessen. Den Rest des Buches ging es eigentlich nur noch um die eine Sache und wie Licht sich in diese Organisation einbringt. Und genau das fand ich ellenlang und nicht gerade spannend. Dazu kommen noch ein paar Punkte, die ich mal wieder völlig an den Haaren herbei gezogen empfand. Wie diese kranke Mitarbeiterin, die eine schwere OP hatte. Aber alles in ein zwei Tagen abgehandelt war. Sie war nicht einmal ein Tag krank oder wurde geschont. Nach einer OP? Was ist denn das für eine Kandidatin, die ihre Freundin nicht schont. Oder der Punkt, bei dem Licht im Fenster sah, wie sich das Zielfernrohr eines der Besten der Besten der Besten Scharfschützen des Präsidenten spiegelte ¿ und das bei Regen. Autsch. Ich weiß auch nicht, wo genau in dem Buch die Terrorwarnung oder der Terror war. Wenn man jeden kleinen Anschlag als Terror bezeichnet, verliert das Wort seinen eigentlichen Sinn. Genau wie die Auszeichnung von Ludwigs Lichts Vater. Ja ne, ist klar. Ich hoffe der Autor weiß, dass diese Auszeichnung sehr selten war. So gab es noch mehr Punkte, die ich einfach nicht logisch nachvollziehen konnte. Ich möchte hier aber nicht mehr erwähnen, weil ich dann spoilern müsste, was ich nicht mag. Die Sache an sich war schon interessant, nur leider ziemlich langezogen an Ecken, die ich dann doch lieber weniger gehört hätte. Dazu hat mir dann der Hauptteil gefehlt. Mit viel Augen zudrücken und gutem Willen, vergebe ich hier noch die drei Sterne.

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Im Dezember 1987 fängt ein schwieriger Auftrag an. In Australien soll ein Dorf völlig ausgelöscht sein. Ein Team aus zwei Militärs und einer Wissenschaftlerin werden zu dem Ort gesendet. Was sie dort finden, muss unter Verschluss gehalten werden. Der Ort wird vernichtet, eine Probe wird nach Amerika gebracht und in einer Hochsicherheitseinrichtung versteckt. 2019 wundern sich Teakcake und Naomi über das merkwürdige Piepsen in der Einrichtung, in der sie arbeiten. Sie gehen der Sache nach und wissen noch nicht, was sie Tödliches in dem Lagerkomplex in dem sie arbeiten, finden werden. "Cold Storage" ist ein Thriller aus der Feder des Autors David Koepp. Das Cover ist zwar seltsam, weil der Mensch in dem Anzug eine sehr komische Haltung hat, trotzdem hat mich alles an dem Buch angesprochen. Vor allem die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht. Ich wurde bei dem Buch auch nicht enttäuscht. Ich kann zwar jetzt nicht bestätigen, dass das Buch eine Mischung aus "wissenschaftsbasiertem Horror, alptraumhaftem Schrecken und unerbittlicher Action" war, aber trotzdem das Beste, was ich dieses Jahr gelesen habe. Das Buch ist einfach schräg. Fast schon so schräg, dass ich beim Lesen aufpassen musste, nicht vom Sofa zu kippen. Am Anfang muss ich gestehen, hab ich sehr viel gegoogelt, weil ich zum Beispiel auch mehr über diesen Pilz erfahren wollte. Das Szenario von 1987 ist auch sehr horrormäßig verfasst. Ab 2019 ist dann alles mehr humorvoll und ironisch geschrieben. Teacake, der Trottel vom Dienst, Naomi die hübsche Intelligente, Griffin der böse Chef und Roberto der ins Alter gekommene Spezial Agent. Dazwischen ein paar nette Nebenfiguren, die das ganze abrundeten. Am Anfang des Blockes von 2019 gingen mir etwas die privaten Geschichten von Teacake und Naomi auf die Nerven. Auch so fand ich Teacake nicht so sehr sympathisch. Naomi hat mir besser gefallen, weil sie keine herumschreiende Tussie war, sondern echt was auf dem Kasten hatte. Roberto war mir am Ende einfach zu kaputt und der Pilz zu redselig. Die Story ließ sich aber unheimlich gut lesen. Kurze und doch knackige Kapitel ließen mich regelrecht durch das Buch fliegen. Ich finde auch, man muss das Buch einfach wirken lassen. Man darf nach dem ersten Abschnitt von 1987 gar nicht mehr groß nachdenken. Einfach lesen, gruseln, ekeln, lachen, fertig. Es ist einfach, wie ein spaßiger Horroractionfilm a la "Sharknado". Ansehen und blos nicht nachfragen. Wobei der Plot an sich schon logisch geschrieben wurde, sind die einzelnen Ausführungen so wohl nicht machbar. Aber egal, für mich war das Buch und die Idee einfach sau gut. Eine Story, erfrischend, intelligent, lustig und zum Gruseln. Und das Beste am Schluss, es ist ein Einzelband. Keine Trilogie, keine Saga, keine Serie, nein es ist soweit abgeschlossen. Natürlich kann ein findiger Autor an die Geschehnisse noch anknüpfen, aber ich muss es nicht mehr dringend weiter lesen. Ich liebe abgeschlossene Bücher. Daher gibt es von meiner Seite her kein langes fackeln, fünf Sterne und fertig.

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"Mit 80 Viechern um die Welt" ist ein Abenteuerbericht des Autors Markus Huth. Das Buch ist nicht wirklich ein Abenteuerbericht, allerdings könnte man es auch so nennen. Abenteuerlich ist die Reise um die Welt nun wirklich und wahrhaftig. Denn was als Abschalten von seinem eigentlichen Job anfing, endete mit Tier- und Housesitting der erstaunlichsten Art. Der Autor bringt in seinem Buch seine Erfahrungen mit dem Tiersitting auf ganz humorvolle und doch ernste Art dem Leser nahe. Mit seiner neuen Lebensaufgabe kommt er fast in der ganzen Welt herum. Ich ziehe meinen Hut vor solchen Leuten. Bei mir würde es alleine schon an der Sprachbegabung mangeln, dass ich so etwas leisten könnte. Selbst mein Englisch ist gerade mal "Lerning by Online Gaming". Gerade diese Umstände brachten mich dazu, zu dem Buch zu greifen. Auch das Cover ist sehr sympathisch gestaltet. In der Mitte sind auch einige Seiten mit sehr schönen bunten Bildern, die die Geschichten des Autors unterstreichen. Selbst seine Lebensgefährtin findet Herr Huth unterwegs durch die Länder. Nena ist ihr Name. Sie fackelt nicht lange und zieht mit ihrem Freund weiter in die Welt und sittet mit ihm Tiere und Häuser. Ich mag gar nicht viel mehr aus dem Buch erzählen. Es ist ein wunderschönes Buch, das man selbst lesen und genießen sollte. Mag sein, das dem ein oder anderen Leser manche Ausführungen über die Länder und Hintergründe zu viel sind. Mir hat es komplett gefallen, ich kann wirklich an nichts herum meckern. Ich fand es einfach nur herrlich, zusammen mit Herrn Huth auf die Reise zu gehen.

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Der König von Dänemark herrscht sehr gut über sein Volk. Alle sind zu frieden. Selbst die Nachbarländer finden es so gut, dass sich Hassgefühle und Unmut breit macht. Und so bleibt Gram, der König nicht lange an der Macht. So überfällt der König der Schweden Dänemark. Gram hat jedoch dafür gesorgt, dass seine beiden Söhne dem Krieg nicht zum Opfer fallen. Hadding wird so als Säugling zu den Jötunen gebracht und wächst dort verborgen im Wald auf. Keiner weiß, dass er bei einem Riesenvolk versteckt ist. Mit der Zeit wird Hadding zum Krieger ausgebildet. Und so will er eines Tages das Land seines Vaters zurückerobern. Für die Dänen, für seinen Vater! "War of Gods" ist eine fantastische Geschichte über die Legende des Dänenkönigs Hadding aus der Feder des Autors Poul Anderson. Das Buch ist ursprünglich aus 1997, wurde überarbeitet und neu herausgegeben. Das Cover sieht kraftvoll, düster und fantastisch aus. Es fällt direkt auf, wenn man es sieht. Der Inhalt war für mich etwas schwierig. Mit den ganzen Namen und Ortsangaben tat ich mir schon etwas schwer. Hier ist es wohl auch zum Vorteil, wenn man das Nachwort zuerst liest. Ich hab es leider erst nach dem Roman getan, dann wäre einiges etwas klarer gewesen. Man darf das Buch auch nicht als wirkliche Legende oder Edda oder sonst etwas nehmen. Es ist ein Gemisch von allen und vor allem mit viel Phantasik versehen. Also besser keinen historisch korrekten Roman erwarten. Inhaltlich war es aber auch so eine recht schwere Kost für mich. Manchmal verging innerhalb ein paar Sätzen sehr viel Zeit, da durfte man über nichts einfach drüber lesen. Man musste schon sehr in dem Werk bleiben. Für mich ist das halt manchmal recht schwer. Gut war, dass das Buch in viele kleinere Kapitel unterteilt war. So ließ es sich trotz meiner Probleme damit, einigermaßen gut lesen. Die Story war eine gute, fantasievolle Sagengeschichte um Dänemark und seinen König. Leider nicht ganz mein Fall, aber im Prinzip zu empfehlen.

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George Washinton Black, kurz Wash genannt, wird auf Barbados als Sklave geboren. Er gehört dem Herrn der Plantage "Faith", der alles mit seinen Sklaven machen, kann, was er will. Als der Herr der Plantage wechselt wird Washs Leben nicht einfacher, doch anders. Mit dem neuen Besitzer ist auch dessen Bruder mit auf die Plantage gezogen. Christopher Wilde, genannt Titch, ist ein Erfinder, Entdecker und Naturwissenschaftler. Er hat auch ein seltsames Gerät, an dem er baut. Einen Wolkenkutter. Titch hat einen Narren an Wash gefressen und will ihn unbedingt als Bediensteten haben. Wash traut Titch nicht und braucht lange, um ihm zu vertrauen. Als dann ein schreckliches Unglück passiert bleibt Titch nichts anders übrig, als mit dem Wolkenkutter und Wash zu fliehen. Denn Wash soll für einen Mord gerade stehen, den er nicht begangen hat. Und so startet die Reise ins Ungewisse. "Washington Black" ist ein Roman aus der Feder der Autorin Esi Edguyan. Das Cover des Buches ist einfach, aber wirklich wunderschön. Die goldenen Wolken mit dem Wolkenkutter versprechen so einiges. Die Inhaltsangabe gab dann ihren Rest dazu. Ebenso die Empfehlung, dass es ein beglückender Reisebericht sei, der an Jules Verne erinnert. Klasse. Dazu muss ich sagen, im Grunde lese ich solche Bücher nicht. Doch der komplette Zusammenhang mit Sklaverei, Wolkenkutter und Verne machte mich so neugierig, dass ich die Geschichte lesen wollte. Das Buch fing auch wirklich gut an. Die Plantage, die Misshandlung der Sklaven, die Ungerechtigkeiten, die Herren, die sich alles erlaubten. Ich fühlte mich in die Zeit von "Fackeln im Sturm" versetzt, nur eben auf Barbados. Der Wolkenkutter kam ins Gespräch und ich las gespannt weiter. Er wurde gebaut und hob dann anschließend auch ab. Doch kurz darauf stürzte er ins Meer und das war es dann mit der ganzen Jules Verne Sache. Das Teil wurde nicht einmal genau beschrieben oder die Funktionen erklärt. Ich fand das sehr schwach, da für mich der Großteil des Buches mit diesem Gerät zu tun haben sollte, zumindest von der Inhaltsangabe her. Ich war echt ziemlich enttäuscht darüber, dass so ein Aufheben um etwas gemacht wurde, das in dem Buch eigentlich völlige Nebensache ist und einfach unter den Tisch gekehrt wurde. Wenn man als Autor so etwas erfindet, dann sollte man selbst auch eine Vorstellung davon haben und wissen, was man schreibt, ansonsten hätte man auch einfach einen Ballon mit Korb nehmen können. Und so war für mich dann auch leider der Rest des Buches. Erst ist ein furchtbarer Kopfgeldjäger hinter den beiden Flüchtenden her, der nach kürzester Zeit einfach vergessen wird. Es tauchen Figuren auf und verschwinden wieder. Man fährt hier hin und dahin und findet eine gesuchte Person. Wieder verschwindet einer und Wash nimmt alles so dahin. Selbst den Schnee, den er noch nie gesehen hat. Kaum eine Regung von ihm zu erkennen. Danach dümpelt es hier und da und die Zeit vergeht. Es wird erzählt wo Wash überall hinkommt, was er arbeitet, das er eigentlich nichts dazu lernt und dann ist das Buch zu Ende. Keine Ahnung, was mir die Story nach dem Start mit dem Wolkenkutter noch sagen wollte. Ich hab sie nicht verstanden. Ich habe den großen bombastischen Zusammenhang einfach nicht verstanden. Das WoW und Boah und Mega, ging einfach an mir vorüber. Ich fragte mich leider nur immer wieder, wo ich den tieferen Sinn der Sache verloren hatte. Klar, wie schon erwähnt, der Anfang war super geschrieben. Ich fieberte mit und hasste den Plantagenbesitzer, weil dieser so überaus böse war. Allerdings hätte ich mit der Flucht auch einfach aufhören können zu lesen, dann wäre ich jetzt genauso weit, wie ich es mit dem Durchlesen des Buches bin. Wobei, ich hätte mir weitere schöne Geschichten selbst denken können, was die beiden Flüchtigen erlebt haben könnten, welche Orte sie besucht hätten und welche neuen Leute sie eventuell getroffen hätten. So schwirrt mir jetzt leider nur dieses langweilige, verworrene fast Ende des Buches im Gedächtnis herum. Wirklich schade für das Buch, das so gut angefangen hatte. Für den atmosphärischen Anfang vergebe ich auch die zwei Sterne. Für mehr reicht es leider nicht, da für mich zweidrittel des Buches einfach langweilig, verworren und unbefriedigend waren.

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