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Alle Rezensionen von Zsadista

Seite 1 / 79
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In Stuttgart wird eine Leiche im Parkhaus am Flughafen gefunden. Die Leiche trägt einen Zettel bei sich auf dem vermerkt ist, mit wem sich der Mann treffen wollte. Somit rückt der Journalist Jörg Malthaner in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Denn der Tote ist Dietmar Hochdorf, ein ehemaliger Schulkamerad von Jörg. Und tatsächlich wollte sich Dieter nach Jahren noch einmal mit Malthaner treffen. Wobei sie nie dicke Freunde waren, sagt Jörg trotzdem für ein Treffen zu. Da Jörg seiner Mutter versprochen hat, zum Wochenende vorbei zu kommen, packt er sein Rad auf sein Auto und fährt in die Alb. Dietmars Tod hält Jörg aber auch auf der Alb in den Fängen. Bevor Malthaner es merkt, rutscht er selbst in die Fänge einer kriminellen Bande. "Albtraum" ist ein Krimi aus der Feder des Autors Peter Wark. Ich mag Krimis, die in Deutschland spielen sehr gerne. Deswegen ist mir der Krimi mit dem interessanten Cover gleich aufgefallen. Mit dem Prolog fängt das Buch auch recht spannend an. Leider war es das dann auch soweit schon. Man erfährt, welche beiden Werke der freie Journalist gerade bearbeitet. Wie ungern er seine Kollegen hat und in diesem Büro arbeitet. Das er lange schläft, weil er ja freier Journalist ist. Man lernt seine Mutter kennen, wie sie ständig stänkert, weil er nicht nach Hause kommt. Wie gern er mit dem Mountainbike fährt, das sehr teuer war. Wie gern er sein sehr teures Fahrrad hat. Ja, es war sehr teuer. Als er dann zu seiner Mutter auf die Alb fährt, schnallt er sein sehr teures Fahrrad auf seinen Saab und rast mit 200 kmh über die Autobahn. Als er dann angekommen ist, fährt er erst einmal, mit seinem teuren Fahrrad, das er sehr gerne hat, eine Runde durch den Wald. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass das Fahrrad teuer war? Als er dann eine alte Schulfreundin trifft und mit der gleich mal im Bett landet, war das Buch endlich für mich beendet. Auf Seite 100 von 285 habe ich dann entnervt das Handtuch geworfen. Um auch mal die Frage zu stellen, warum in aller Welt, wird der Prolog Wort für Wort auf Seite 58 wiederholt? Wozu brauche ich dann den Prolog? Seitensammeln? Ist man am Ende nicht auf die 285 geforderten Seiten gekommen und hat diese einfach nochmal eingefügt? Es ist mir unbegreiflich. Genau diese paar Seiten waren eigentlich auch das einzige, was mit dem Mord zu tun hatte. Der Rest war nur füllendes Beiwerk, was mich nicht bis kaum interessierte. Kann sein, dass am Ende alles mega wichtig gewesen wäre, mir war es auf Seite 100 einfach nur noch egal. Ein Krimi sollte spannend und packend sein. Ich muss nicht ständig wissen, dass der Protagonist ein teures Fahrrad besitzt. Dafür will ich etwas über den Fall erfahren, die Ermittlungen oder etwas, was damit zu tun hat. Oder zumindest wo ich denke, es könnte etwas mit dem Fall zu tun haben.

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Amos Decker ist Augenzeuge, als ein Mann vor der FBI-Zentrale in Washington D.C. eine Frau erschießt. Nachdem er die Frau ermordet hat, richtet er sich selbst mit der Waffe. Beide scheinen auf den ersten Blick zwei unbescholtene Bürger zu sein. Eine Verbindung der beiden scheint es auch nicht zu geben. Decker beginnt mit einem Spezialermittlerteam vom FBI die Lebensläufe und -umstände der beiden auszuleuchten. Auf Anhieb ist immer noch nichts zu entdecken. Doch langsam kristallisieren sich seltsame Begebenheiten heraus. Decker soll sich aus dem Fall zurückziehen. Doch er denkt nicht daran und ermittelt weiter. Immer mehr befördert er aus dem Dunkel ins Licht. Der Fall ist größer, als zu Anfang gedacht. "Execution - HB" ist der dritte Fall von Amos Decker alias Der Memory Man aus der Feder des Autors David Baldacci. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Dietmar Wunder ist wirklich perfekt für das Hörbuch. Ich habe seiner Stimme gerne gelauscht. Der Fall ist recht interessant und spannend. Alles ist sehr schön verwoben und wird nur nach und nach entwirrt. Am Ende passen die losen Stränge soweit zusammen und ergeben ein passendes Gesamtbild. Allerdings muss ich jetzt auch zum Negativen kommen. Die privaten Stellen im Buch haben mich etwas gestört. Ich mag es in Büchern, gerade Krimi und Thriller, weniger privat. Mir ist es da echt egal, ob man in ein neues Haus zieht oder nicht. Daher haben auch ein paar Ecken für mich nicht in den Fall gepasst. Sorry, aber mir egal, was für Probleme die Mitmieter in dem Haus haben, in den Decker und Jamison ziehen. Decker ist ein Egomane, wie in den beiden vorhergehenden Hörbüchern auch. Wenn es ihm passt, lässt er einfach alle stehen und geht. Er lernt also nichts dazu. Jamison ist genauso unsichtbar, wie im zweiten Fall des Autors. Sie ist da, man braucht sie wegen dem Mietshaus, aber ansonsten ist sie nur die nörgelnde Frau, die Harper C. Brown nicht leiden kann. Das neue Liebespaar Marvin Mars und Harper C. Brown gingen mir auch auf die Nerven. Aber komme was mag, es muss eine Lovestory mit in das Buch, Bettgeschichte inclusive. Hätte man gut und gerne für mich wegkürzen können. Das Ende fand ich wieder einmal übertrieben. Ein bisschen weniger wäre für mich da auch mehr gewesen. Im Grunde haben zwei kaputte Ex-Football-Spieler die Welt gerettet. Was wären wir ohne die beiden nur? Und warum kann ein außenstehender Ex-Knasti-Ex-Football-Spieler bei FBI Ermittlungen so einfach mitmischen? Sympathisch war von den Protagonisten her niemand. Genervt haben dagegen viele. Die Story selbst fand ich wiederum sehr gelungen. Das Ende amerikanisch heroisch übertrieben. Irgendwie wird die Serie von Hörbuch zu Hörbuch immer schlechter.

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Gotrek Gurnissons Zorn ist ungemindert. Nach Ewigkeiten kehrt er zurück nach Shyish, dem Reich des Todes. Ein rachsychtiger Slayer sucht nach dem Fürst des Todes und Gotrek will ihm zuvor kommen. Auf dem Weg dorthin trifft er auf Melaneth Hexenklinge, der ehemaligen Tochter des Khaine. Zusammen suchen sie nach dem Weg in die Unterwelt. "Im Reich der Unbegrabenen" ist ein Roman aus dem Warhammer Age of Sigmar Universum aus der Feder des Autors Darius Hinks. Normalerweise schreibe ich etwas mehr über den Inhalt des Buches. Hier kann ich irgendwie gar keine eigenen Worte finden. Ich habe ewig gebraucht, bis ich durch das Buch durch war. Ich habe es sogar tagelang zur Seite gelegt, weil ich einfach keinen Draht mehr dazu hatte. Den Schreibstil oder die Übersetzung, fand ich einfach furchtbar. So alte geschwollene Sätze, die man oft mehrfach lesen musste und dann immer noch keinen richtigen Sinn ergaben. Irgendwann fing ich auch an, einfach nur drüber zu lesen damit ich endlich zum Ende des Buches komme. Ich schreibe an dieser Stelle der Rezension normal auch immer mehr, vor allen Dingen, wenn sie nicht so gut ausfällt will ich immer genau erklären was mir nicht gefallen hat. Ich kann aber leider gar nicht viel erklären, warum mir das Buch nicht so gut gefallen hat. Das Problem ist nämlich, dass ich den Text so, wie ich ihn gelesen, auch gleich wieder vergessen habe. Für mich persönlich also ein sehr schwieriges Buch. Die Geschichte selbst riss mich dann auch nicht sehr vom Hocker. Ich hab ja jetzt schon einige Warhammer Bücher gelesen, vor Jahren auch die ursprünglichen Cotrek Bücher. Das hier war mitunter wirklich das schlechteste, was mir so vor die Augen gekommen ist. Hier kann ich nur dazu sagen, keine weiteren Gotrek Bände mehr für mich. Dann lese ich lieber andere Bücher aus dem Warhammer Universum.

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Der Krieg zwischen Menschen, Elben und Orks besteht schon seit langer Zeit. Ein Schwert könnte das Ende des Krieges bedeuten, doch es ist zerbrochen und tief im Schloss der Elben verborgen. So tauschen die Elben eines Tages ein Menschenkind gegen ein Wechselbalg ein. Skafloc, der Junge wächst behütet bei den Elben aus. Es wird ein stattlicher junger Mann aus ihm, dem es vorbestimmt ist, das zerbrochene Schwert neu zu schmieden. Valgard, das Wechselbalg, wächst nicht gerade zu einem netten Menschen heran. Sein Wesen ist mehr Monster als Mensch. Als er dann noch zum Mörder wird, muss er fliehen. Am Ende werden sich die beiden Brüder in der Schlacht gegenüberstehen. Doch keiner weiß vom anderen und das ihr Schicksal miteinander versponnen ist. "Broken Sword" ist ein Fantasyroman aus der Feder des Autors Poul Anderson. Das Original stammt aus dem Jahre 1954 und wurde im Mantikore Verlag neu aufgelegt. Dass das Buch älter ist, merkt man stark am Schreibstil. Es kommt bei weitem mit heutigen Fantasy Büchern nicht mit. Wenn man aber weiß, wie alt das Buch eigentlich ist, kann man ohne Probleme darüber hinweg sehen. Die Geschichte an sich, kommt einem teilweise bekannt vor. Menschen, Orks, Elben, ein zerbrochenes Schwert das bei den Elben liegt und für einen Menschen geschmiedet wird. Das Ganze gemischt mit einer Prise nordischer Sagenwelt und schon hat man "Broken Sword". Auf die einzelnen Figuren wird nicht so eingegangen wie bei der heutigen Fantasy. Alle bleiben eher oberflächlich und einfach. Die Schlachten sind auch nicht so heroisch und gemetzelt wie heute. Frauen kommen vor, haben aber keine großen Aufgaben. Es gibt auch keine großen Geheimnisse, die Story ist recht vorhersehbar. Trotzdem hat mir das Gesamtwerk gut gefallen. Es war sogar erfrischend nochmal ein "altes" Fantasybuch zu lesen, dass nicht so megamäßig aufgepusht ist. Was mir am Besten gefallen hat, es war ein Einzelbuch. Heute werden fast nur noch Endlos-Serien Bücher geschrieben. Oder mindestens eine Trilogie. Herrlich, wenn man mit einem Buch mit der Story fertig ist. Daher kann ich hier gelungene 4 Sterne vergeben.

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Die Freiwillige Feuerwehr feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Zum Glück gibt es gleich am Anschluss einen Brückentag. Da Fellinger Urlaub hat, gibt es kein Halten für ihn. Zumindest wird er am nächsten Morgen mit einem gewaltigen Filmriss aus dem Bett geklingelt. Das nicht lustige an der Sache ist, dass er des Mordes bezichtigt wird. Ausgerechnet der Polizeihauptinspektor Lechner wirft ihm vor, den Jäger Horst Rosenberger mit einem halben Geweih getötet zu haben. Am Tatort wurde sogar seine blutbesudelte Jacke gefunden. Ja Kruzefix nochmal, Fellinger hat doch keinen Mord begangen, oder etwa doch? Wenn man sich halt an nix mehr erinnern kann. Also muss sich Fellinger mal wieder auf den Weg machen, den wahren Mörder zu finden. "Hirschhornharakiri - HB" ist der dritte Fall für Fellinger aus der Feder des Autors Oliver Kern. Diesmal hatte ich das Buch als Hörbuch. Gelesen wurde es von dem Sprecher Michael Schwarzmaier. Dieser hat eine fantastische Arbeit geleistet. Alleine durch die verschiedenen Stimmen mit Dialekt wusste man immer genau, wer gerade spricht. Hab ich gelacht! Der Fall ist wie die beiden ersten, einfach genial. Fellinger, wie immer in den Fall hinein gefallen, weiß erst einmal nicht, wie ihm geschieht. Sein Blackout lichtet sich nur langsam. Mit Fortschreiten des Falles wird Fellingers Hirn immer klarer und am Ende fließen die losen Stränge wieder alle perfekt zusammen. Der Schreibstil ist wie gewohnt flott und humorvoll. Der Fall ist locker, trotz Mordopfer und rasant, obwohl der Akku des E-Bikes leer ist. Auch diesmal bleibt der Krimi, trotz Mord und Todschlag nicht blutrünstig. Es wird nicht wild herum geballert und es fallen keine betörten Jungfrauen in die Arme starker Männer. Fellinger ist wieder Fellinger, genauso wie ich ihn mag. Absolut empfehlenswert für Leser humorvoller, lockerer Krimis. Es bleibt mir hier also nicht viel zu sagen wie, wann kommt der nächste Fall für Fellinger?

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Giulia und Camilla sind zwei edle Damen älteren Geschlechts. Da sie mit der Welt draußen nicht mehr so klar kommen, bleiben sie im Haus und lassen sich alles liefern. Auch ihre Drogen, ihr Stöffchen zum Tee. Doch als eines Tages ihre Lieferung ausbleibt. Als sie mitbekommen, dass ihr Lieferant wohl tot ist, müssen sie notgedrungen doch ihr Haus verlassen. Doch wo findet man einen verlässlichen neuen Lieferanten, wenn man seit Jahren nicht mehr selbst auf der Straße war? Und dann legen sie sich mit den falschen Leuten an, bzw. die falschen Leute legen sich mit den beiden alten Damen an. "Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten" ist ein Roman aus der Feder des Autors Enzo Fileno Carabba. Das Cover ist mir direkt ins Auge gefallen. Der Titel ist humorvoll und verspricht heitere Lesestunden. Der Spruch auf dem Buch hinten "Koks und Spitzenhäubchen" erinnerte mich stark an den Film "Arsen und Spitzenhäubchen". So freute ich mich total auf den Lesespaß. Leider war mir recht schnell klar, dass das Buch nicht so humorvoll ist, als ich mir wünschte. Eigentlich war es überhaupt nicht humorvoll. Die zwei alten Damen gingen mir schon nach den ersten Seiten gehörig auf die Nerven. Die Story ist so unsinnig, dass ich nur mit den Augen rollen konnte. Alleine am Anfang, als sich die beiden verdorbenes Fleisch für horrende Preise andrehen liesen, war die Sache für mich ja eigentlich schon erledigt. So dumm können auch zwei alte Schachteln nicht sein. Der Plan der beiden war auch absoluter Blödsinn. Sollte das wirklich alles humorvoll sein? Irgendwann, nachdem der Innenhof geflutet war, hab ich dann nur noch drüber gelesen. Beim Überfliegen fiel mir dann auch nicht wirklich auf, warum die beiden die Welt gerettet haben sollten. Kann sein, dass ich beim Überfliegen des Textes das wichtigste übersehen habe, was mir an dieser Stelle aber egal ist. Wenn das tolle in dem Buch so verborgen ist, kann es wegen mir, gerne weiter verborgen bleiben. Der Inhalt war die Zeit, die ich in das Buch investiert habe, nicht wert. Das Beste an dem Werk ist wirklich das Cover.

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Francis Ackerman jr. ist ein ganz spezieller Sonderermittler beim FBI. War er doch früher selbst ein Serienmörder, ganz ohne Gewissen, ohne Schmerzempfinden. Nun scheint er geläutert und wird vom FBI beauftragt, einen Fall für sie zu übernehmen. Bei Roswell werden Leichen gefunden, bei denen es aussieht, als hätten Aliens Experimente mit ihnen angestellt. Doch Ackerman darf nicht alleine losziehen, wie er es gerne möchte. Er bekommt einen Babysitter zur Seite gestellt. Nadia Shirazi, Agentin beim FBI und Expertin für Ackerman. Als sie versteht, wer ihr neuer Partner ist, sinkt die Begeisterung bei Shirazi jedoch ins Bodenlose. Trotzdem müssen sich die beiden zusammen raffen und den Serienmörder von Roswell fassen und versuchen das letzte Opfer zu retten. "Die Stimme des Zorns" ist der 1 Band der Ackermann & Shirazi Reihe aus der Feder des Autors Ethan Cross. Das Cover des Buches ist umwerfend gestaltet. Dunkel, böse und mit einer Schutzklappe für den Buchschnitt. Mega! Vom Inhalt her dachte ich, das Buch wird absolut spannend. Ein Ex-Serienmörder wechselt auf die Seite des FBIs. Kann es noch spannender werden? Ich sah schon Vergleiche zu "Dexter" und "Blake". Leider wurde ich recht schnell aus meinen Vorstellungen gerissen. Spannend und mitreißend geht echt anders. Francis Ackerman jr. ist einfach ein Charakter zum Abgewöhnen. So selbstverliebt, schön, unwiderstehlich, schlau, einfach der Beste der Besten der Besten. Boah, geht gar nicht. Dazu kommt dann noch, dass auf Seite 77 extra darauf hingewiesen wird, dass er Ovo-Lacto-Vegetarier ist. Auf Seite 120 isst er dann fröhlich Eier. Am Ende des Buches heißt es dann, ja er ist das ja nur Montags und Mittwochs, oder so. Und Fleisch isst er auch, wenn er einen Fall hat. Wie unnötig, dann so etwas auf Seite 77 zu erwähnen. Macht man so etwas um Seiten zu füllen? Auf die Anzahl der geforderten Anschläge zu kommen? Für Unwissende wie mich, die erst einmal googeln müssen, was ein Ovo-Lacto-Vegetarier ist? Oder weil es gerade in die Hippe Gesellschaft passt, wenn der Protagonist ein besonderer Vegetarier ist? Wie er dann die Anwärter auf den neuen Job behandelt, da wäre ich schon viel früher gegangen. Und zwar ohne etwas zu dem Arsch zu sagen, Sorry. Da hatte Shirazi echt noch gute Nerven, das so lange mitzumachen. Und so ist Ackerman dann auch den Rest des Buches. Nadia Shirazi fand ich noch recht gut. Sie ließ sich nicht alles gefallen und konterte auch gerne einmal. Trotzdem war es die typische Frau in so einem Roman/Thriller. Sie hat zwar ein bissel was auf dem Kasten, ist aber eher Füllmaterial, sieht gut aus, hatte schon lange keinen Mann mehr im Bett und ist vor allen Dingen dazu da, Ackerman anzuschmachten. Seuftz. Der Fall war dann auch nicht ganz meines. Ich muss gestehen, dass ich die Abschnitte mit dem "Alien" recht schnell weiter geblättert habe. Ich muss mir dann doch nicht so genau geben, was der Typ jetzt denkt und vor allem macht. Das erwähnte ich nur, ist ja mein persönlicher Geschmack und geht auch nicht in die Wertung ein. Die ist auch ohne diese Tatsache schon gering genug. Ich habe mich dann auch tapfer durch das Buch gequält, bis dann die eine Polizistin dazu kam. Da hatte ich auch schon die Zeilen von Ackermans Vorstellung übersprungen, also Alien und Wahnvorstellungen. Ab dem Zeitpunkt habe ich zuerst dann noch schneller drüber gelesen und kurz darauf nur noch zum Ende geblättert. Alles in Allem fand ich das Buch mehr als schwierig. Ein nerviger, unsympathischer Protagonist, Handlungen die ich nicht nachvollziehen konnte, Dinge die nicht passten, Frauen mit wenig Hirn und, oberwichtig, noch weniger Sex im Leben und irgendwie mega langweilig. Die neue Serie hat mit Sicherheit ihre Fans und Leser, ich gehöre definitiv nicht dazu. Gut, ich kenne die Vorgängerreihe von Ackerman jetzt nicht, denke aber, das macht auch nichts. Ich muss ja diese Serie, bzw. das Buch mögen und rezensieren und nicht die anderen. Also kann ich da auch nichts vergleichen und Parallelen ziehen ob das jetzt besser oder schlechter war. Es war auch so ganz alleine für sich schon schlecht genug. Hier sage ich aber auch wieder, jeder sollte sich ein eigenes Bild von dem Thriller machen. Vielleicht ist das Buch für viele Leser auch das Schmankerl des Jahres an sich. Ich werde auf jeden Fall keinen weiteren Titel der Reihe mehr lesen.

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"Die Wissenschaft schlägt zurück! - Kinofilme im Faktencheck" ist aus der Feder des Autors Dr. Andreas Müller. Dr. Andreas Müller nimmt bekannte Science Fiction Filme wissenschaftlich unter die Lupe. Hier kann man keine tief starre wissenschaftliche Abhandlung des Themas erwarten. Mit sehr viel Humor werden die Filme auseinander genommen und analysiert. Es ist natürlich auch sehr fundiert, ernst und wissenschaftlich, wenn es um den Realitätsvergleich geht. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass der Autor auch Filme behandelt hat, die ihm persönlich nicht gefallen haben. Diese wurden jedoch nicht durchgehend schlecht gemacht, sondern auch hier fundiert auseinander genommen und behandelt. Auch wurde immer genau erwähnt, warum der Film nicht so gefallen hat, wie das bei mir bei negativen Rezensionen auch immer ist. Ein pures, das war "Kacke" geht nämlich gar nicht. Im Grunde hatte der Autor mit seinen Filmmeinungen auch genau meine Meinung getroffen. Daher fand ich sein Werk wohl richtig humorvoll. Allerdings habe ich nicht nur gelacht, ich fand die wissenschaftlichen Teile wirklich hoch interessant. Wer natürlich eine Abhandlung lesen will, die nicht teilweise ins lustige gezogen ist, dürfte hier wohl etwas genervt sein. Für mich war es genau das richtige. Ein schweres Thema humorvoll und einfach erklärt, was will ich mehr. Ich werde in Zukunft Science Fiction Filme trotzdem nicht mega wissenschaftlich sehen und auseinander nehmen. Auch ich habe schon immer Punkte gefunden, bei denen ich sicher war, dass dies so nicht funktionieren könnte. Gerade nach dem Buch finde ich mich jetzt bestätigt in den Punkten die mir spanisch vorkamen, da es der Autor genauso gesehen hat. Interessant wäre noch gewesen, wie Dr. Müller die "Stargate - SG1" Serie auseinander genommen hätte. Vielleicht kommt das dann in einem zweiten Band zusammen mit neueren Katastrophenfilmen. Lesen würde ich es auf jeden Fall!

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Die Lokalreporterin Ira Wittekind will einen Bericht über den Hellberger Hof machen. Simon, der Enkel von Lilo Wolf will mit seiner Mutter Marilena den Hof renovieren. Seine Mutter will eine Werkstatt für ihre designte Möbel eröffnen. Alles scheint in bester Ordnung zu sein. Nur Lilo kann Ira nicht sprechen, da diese krank zu sein scheint. Kurze Zeit später ist die alte Dame an ihrer Krankheit verstorben. Doch Ira findet so manchen seltsam an der Sache und fängt an, herum zu schnüffeln. Immer tiefer taucht sie in die Machenschaften der Familie ein. Tiefer als ihr lieb ist. "Pechmaries Rache" ist der fünfte Fall für Ira Wittekind aus der Feder der Autorin Carla Berling. Das Cover ist sehr schön und zieht auch die Blicke auf sich. Durch die Gestaltung des Bildrandes fasst es sich auch sehr seltsam an. Mir hat es gut gefallen. Dass ich hier den fünften Band einer Serie in der Hand hatte, ist mir nicht gleich aufgefallen. Es ist einfach Mode, dass man Bücher nicht mehr als Serien erkennen kann. Mich nervt es einfach. "Pechmaries Rache" konnte ich allerdings ohne Probleme auch als eigenständiger Krimi lesen. So hielt sich das Problem also in Grenzen. Trotzdem würde ich gerne gleich auf dem Cover sehen, ob ich zu einer Serie greife, oder nicht. Vom Inhalt her war ich gespalten. Selten so eine egoistische, selbstgerechte, nervende Hauptperson wie Ira Wittekind erlebt. Ich hätte kotzen können. Wer andere beschimpft und im gleichen Zug dasselbe macht, sollte einfach die Klappe halten. Dann noch über Ermittler und Polizisten herzieht, weil sie als Lokalreporterin nicht vorgelassen wird. Am besten war noch, als sie über den Krankenwagen schimpfte, weil er in ihrer Sicht parkte. Geht¿s noch? Die restlichen Personen waren echt sympathisch. Vor allen Dingen die beiden Tanten waren einfach zum knuddeln. Die Sprüche, die sie sich ständig gaben, waren einfach klasse. Den Fall selbst fand ich auch recht gut. Eigentlich war er richtig spannend gestrickt und verzwickt. Wenn ich dann Wittekind und ihre Machenschaften einfach mal weg lasse, war ich begeistert. Dafür hätte ich dann auch locker vier Sterne verteilt. Aber, und das ist ein ganz großes Aber ¿ bitte, wer ist für den Titel des Buches verantwortlich? Ich habe in meiner ganzen Lesezeit mit unzähligen Krimis und Thrillern, nicht ein Buch dabei gehabt, das es schaffte mit nur zwei Worten im Titel alles zu verraten. Ab etwa der Hälfte des Buches war für mich alles klar. Ich hab den Fall dann natürlich noch so gelesen, als wüsste ich nicht alles. Deswegen gefällt mir der Hergang an sich schon sehr gut. Allerdings hätte ich es lieber gehabt, nicht zu wissen, was läuft. Alle Spannung wurde mit dem Buchtitel absolut vernichtet. Sorry, wenn ich das so sage, allerdings ist es leider so. Wegen der Handlung und den sympathischen Personen um Ira herum bekommt der Krimi noch drei Sterne von mir. Eigentlich dürfte ich wegen Ira und dem Titel nur zwei Sterne geben. Allerdings drücke ich dann doch mal zwei Augen zu und gebe noch die drei Sterne.

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Jean Michael Cardell wird nach langer Zeit mit einem neuen Auftrag betraut. Eine Frau sucht ihn auf und bittet ihn, den wahren Mörder ihrer Tochter zu finden. Die junge Frau wurde in ihrer Hochzeitsnacht ermordet. Als Täter steht gleich ihr Ehemann auf dem Plan. Hat er doch öfters unkontrollierte Wutausbrüche. Doch die Schwiegermutter glaubt den Anschuldigungen gegen den Ehemann ihrer Tochter nicht. Cardell nimmt die Ermittlungen nicht alleine auf. Der Fall zieht weite Kreise. "1794 - HB" ist der zweite Teil mit dem Ermittler Cardell aus der Feder des Autors Niklas Natt och Dag. Das Buch habe ich als Hörbuch gehört. Die Sprecher waren Philipp Schepmann und Louis Friedemann Thiele. Die beiden Sprecher hatten gute Stimmen, ich habe ihnen gerne gelauscht. Ich muss jedoch auch sagen, dass mir während des Hörens keine großen Unterschiede aufgefallen sind. Es hätte also auch alles eine Person lesen können. Ich habe zu dem Hörbuch gegriffen, weil mich die Inhaltsangabe gefesselt hat. Ich liebe historische Krimis. Wie die Ermittlungen damals gelaufen sind, wie die Ermittler auf die Täter gekommen sind und die Fälle gelöst haben. Ich habe mich also sehr über das Hörbuch gefreut. Das Hörbuch hat im Gesamten 213 Kapitel. Davon waren die ersten 60 Kapitel über ein Kind, das zum Jungen heran gewachsen ist. Der Junge wurde irgendwann auf eine Kolonialinsel geschickt, dort ging es dann um Sklaven. Wie man sie quält, demütigt, bestraft, vergewaltigt, zerstückelt und als Dreck behandelt. Ok, ich sage folgendes, wenn ich ein Buch über Sklaven und deren Behandlung lesen will, dann hole ich mir spezifisch ein Buch darüber. Auch am Ende des Hörbuches war mir nicht klar, warum ich mich durch diese Kapitel quälen musste. Außer, dass ich gleich wusste, wie und von wem die Braut im Ehebett ermordet wurde. Danke für die frühe Aufklärung und die dadurch entstandene Langeweile über den Rest des Hörbuches. Der Rest war dann auch so nicht sehr prickelnd. Das Meiste hatte überhaupt nichts mit dem Fall der toten Frau zu tun. Hat Cardell überhaupt groß ermittelt? Ich kann mich durch die ganzen unnötigen und langgezogenen Kapitel nicht wirklich an tolle oder nachvollziehbare Ermittlungen erinnern. Meiner Meinung nach, hätte das Buch super in den Festa Verlag gepasst. Wenn ich dort ein Buch hole und lese, weiß ich vorher, dass es in den meisten Fällen um Irre geht, die gerne verstümmeln und abschlachten, um blutige Schlägereien, Zähne die ständig fliegen, Frauen die gequält und vergewaltigt werden und und und - Da ich das Buch aber nicht als Festa Buch geholt habe, sondern als ein toller historischer Krimi, ging mir das ganze gewaltig auf den Senkel. Ständig wurde hier der Hauptaugenmerkt auf Brutalität gegen alles und jeden gelegt, anstatt auf einen anständigen Krimi-Plot. Dazu frage ich mich, warum ich mir Stundenlang anhören musste, wie eine Frau ihre Zwillinge bekommt und mit einer anderen Frau im Wald lebt. Es hatte absolut keinen Zusammenhang mit dem eigentlichen Plot, außer dass die Frau und Cardell sich kannten. Was aber dem eigentlichen Fall auch nicht weiter half. Und das Beste kam dann auch am Ende und lies mich nur noch mit dem Kopf schütteln und stöhnen. Es wird nichts aufgelöst. Die eine Sache klärt sich ganz fix und schnell, schwups und weg. Die andere Sache löst sich im wahrsten Sinne des Wortes in Luft oder eher Stücke auf, wo ich wieder beim Festa Verlag wäre. Das da löst sich in Wahnvorstellungen auf und das andere da hinten in Ascheflöckchen. Manchmal frag ich mich, was in Autoren, die so etwas schreiben und dann andererseits in Lesern vorgeht, die das bejubeln und Preise verteilen. Klar, Geschmäcker sind verschieden, was ja auch wirklich super ist. Doch wieso preist man einen historischen Krimi in der Inhaltsangabe an, wenn der Krimianteil im Hörbuch von 213 Kapiteln vielleicht 25 umfasst und der Rest einfach nur unnötig oder brutal ist? Wer also auf blutige Fressen, herausgeschlagene Zähne, gebrochene Knochen, zerschlagene Frauen, Vergewaltigungen und übel zugerichtete Sklaven und Co steht, und das ständig und dauernd, ist hier genau richtig. Wer einen guten, durchdachten historischen Krimi mag, sollte lieber ein anderes Buch auswählen. Oder gerne danach greifen und sich selbst eine Meinung bilden. Aber sagt nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

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