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Alle Rezensionen von Zsadista

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Hannah Engels, eine junge Journalistin steht für die Gerechtigkeit auf der Welt ein. Trotz dass sie gewarnt wird, fährt sie mit ihrem alten Schulfreund Robert Schäfer in Nigeria in ein Rebellengebiet um zu recherchieren. Natürlich läuft die Sache schief und die beiden werden von Rebellen gefangen genommen. Das Ganze nimmt für Hannah trotz allem ein gutes Ende. Wieder in Freiheit lernt sie den Piloten Jens Bachmann. Doch auch Bachmann scheint nicht der zu sein, für den er sich ausgibt. Werden doch überall, wo er landen muss, Frauen bestialisch ermordet. Im Fadenkreuz des Psychopathen steht eigentlich Hannah. Er denkt, er hätte mit Hannah noch eine Rechnung offen. "Herzschlag des Bösen" ist ein Thriller aus der Feder des Autors Matthias Soeder. Nachdem ich schon "Herzschlag der Gewalt" von Matthias Soeder gelesen hatte, hab ich mich auf den Teil auch schon sehr gefreut. Leider war es nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe. Einerseits liegt es aber auch an mir, weil ich dachte, "Herzschlag des Bösen" ist eine Fortsetzung von "Herzschlag der Gewalt". Zumal in beiden Büchern ein Pilot eine Rolle spielt. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass es die gleiche Figur ist. Erst später habe ich gemerkt, dass es zwei absolut unterschiedliche Geschichten sind. Durch den Punkt mit dem "falschen" Piloten war ich auch beim Lesen etwas enttäuscht, weil mir der Part mit ihm einfach zu kurz vorgekommen ist. Oder ist es doch die gleiche Person? Ich bin wirklich verwirrt, weil Bachmann genauso ein doppeltes Spiel spielt wie Hartmann. Oder ist das nur ein Tarnname im Buch? Nun gut, ich lasse das einfach mal so stehen, dass ich es nicht weiß und auch im Buch nicht wirklich aufgeklärt wird oder ich es einfach verpasst habe. Hannah ging mir, ehrlich gesagt etwas auf den Zeiger. Irgendwie war es schlimm, was ihr passierte, auf der anderen Seite hatte ich aber auch nicht wirklich Mitleid mit ihr. Ich wäre auf keinen Fall zu dem "Treffen" gefahren. Bei so etwas sollte man schon auch mal sein Hirn einschalten und nicht nur einfach los rennen. Auch so war sie mir eher unsympathisch als sympathisch. Ich mochte sie einfach nicht. Die gesamte Story ist sehr heftig. Das Buch würde, glaub ich, ganz gut in den Festa Verlag passen. Es wird nichts ausgelassen, Sex, derbe Sprache und Gewalt sind beständige Begleiter. Für mich etwas zu viel. Hat mir der andere Teil noch gut gefallen, fand ich es hier einfach zu viel des Guten. Mit Igor konnte ich leider so gar nichts anfangen. Am Anfang habe ich seinen Strang noch gelesen. Als ich dann später hin merkte, dass er wieder von vor 400 Jahren faselte, übersprang ich einfach die Seiten. Ohne diese Seiten kam das Buch aber auch ganz gut zurecht. Ich sage mal, für Leser harter Thriller ist das Buch richtig gut geeignet. Etwas weniger wäre für mich hier allerdings etwas mehr gewesen. Und als es am Ende dann wirklich spannend wird, ist das Buch zu Ende. Also auch hier ein Tipp, vielleicht auf dem Cover erwähnen, dass es der erste Teil einer Serie ist. Oder bereits der zweite Teil? Ich wüsste das schon gerne bevor ich das Buch lese, ob es beendet wird oder ich in der Luft hängen bleibe und warten muss. Die Story ist etwas vollgepackt, hart, zu viel und doch auch spannend. Zumindest der Teil mit Bachmann gefällt mir gut. Ich drücke mal noch ein Auge zu und vergebe dem Thriller 4 Sterne.

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Im Sommer 1921 geschieht es. Zwei Liebende, die nicht zusammen sein dürfen, sind es doch. Und diese Liebe hat Folgen. Vroni, die Tochter angesehener Bauern wird ungewollt schwanger. Dies zieht schwere Folgen für Vroni und ihren Geliebten nach sich. Immer noch leiden alle an den Kriegsnachwehen des ersten Weltkrieges. Hunger, Elend und Armut liegen auf dem Land. Geheiratet wird nicht wer geliebt wird, sondern wo man gut unter ist. Was Vroni in ihren jungen Jahren auch feststellen muss. Das Leben im Dorf geht weiter. Selbst als der zweite Weltkrieg ausbricht. Irgendwie muss man leben und Essen auf den Tisch bringen. "Das Dorf und der Tod" ist ein Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit aus der Feder der Autorin Christiane Tramitz. So, zuerst muss ich einmal feststellen, dass die Inhaltsangabe nicht zum Inhalt passt. Der Mehrfachmord passiert nicht 1995, sondern 1997. Dazu suggeriert die Inhaltsangabe, dass es in erster Linie um diese Morde geht und in zweiter Linie um die Vergangenheit. Dies ist aber nicht so. Das Buch umfasst 284 Seiten und die Morde tauchen erst ab Seite 278 auf. Daher sollte man die Eingliederung in das Genre Krimi, den Titel, sowie die Inhaltsangabe wohl noch einmal überarbeiten. Auch den Buchtitel finde ich falsch gewählt. Denn, soweit im Buch gestorben wird, sind es natürliche Tode. Der Titel steht für mich aber eher für den Krimi, der angekündigt wird, aber halt nicht vorhanden ist. Nicht falsch verstehen. Ich fand das Buch an sich richtig gut. Es zeigt das Leben ab 1921 auf. Das Dorf und die Leute entwickeln sich über die Jahre hinweg. Es ist wirklich sehr gut und schön zu lesen. Das Elend der Menschen nach dem Krieg. Die Kriegsversehrten, die heim kommen und manchmal niemanden mehr vorfinden. Dreck, Armut und Hunger mit denen die Menschen früher klar kommen mussten. Dann langsam die neue Partei und das Gedankengut, das bei manchen ankommt. Bei vielen aber egal ist, weil sie einfach andere Probleme jeden Tag haben. Das früher halt auch nicht aus Liebe geheiratet werden konnte, sondern man musste sehen, wie man seine Kinder am besten unter bekommen hat. Der Druck, wenn dann auch noch ein uneheliches Kind gekommen ist. Die Verachtung der Dorfbewohner, die Schmähung der Kirche, der Eltern. Es war ein hartes Leben und das kam in dem Buch wirklich gut herüber. Wobei mich eigentlich nur der erste Teil von Vroni richtig begeistert hat. Der zweite Teil von Simmerl habe ich irgendwann nur noch überflogen. Die Teile vom Dorf und der Weiterentwicklung waren für mich immer noch spannend. Allerdings das Liebesleben und die Freundschaft von Simon und Vinzenz haben mich nicht wirklich interessiert. Genauso wenig die kursiven Kapitel dazwischen. Die habe ich am Anfang auch gelesen und dann nur noch überblättert. Irgendwann beim Lesen ist mir hier und da wieder eingefallen, dass das doch ein Krimi sein sollte und wann endlich die Morde geschehen, damit man in der Vergangenheit nachforschen könnte. Doch schnell habe ich das auch wieder vergessen und war im Dorfleben gefangen. "Das Dorf und der Tod" ist ein wirklich gelungener Heimatroman, finde ich. Oder auch ein Drama oder eine Tragödie. Absolut schön geschrieben und man ist voll dabei. Von Krimi ist hier allerdings, zumindest für mich, auf ganzer Linie keine Spur zu finden. Wenn ich das Buch als Krimi bewerten müsste, bekäme es nur einen Stern. Da mir aber das Buch als Heimatroman sehr gut gefallen hat, werde ich hier mit drei Sternen bewerten. Abzüge halt für die irreführende Aufmachung und Anpreisung als Krimi, was das Buch nicht wirklich ist. Schade eigentlich, nur vier Sterne wären hier dann doch zu viel, weil einfach zu viel nicht passte.

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Als Carter wach wird, weiß er nicht, wo er ist. Alles ist fremd für ihn. Carter ist im Fürimmerhaus gelandet. Ein Ort, an dem Helden und Heldinnen stranden. Aber er ist doch überhaupt kein Held? Welche Welt soll er schon gerettet haben? Er? Mit fünf anderen angeblichen Helden und Heldinnen versucht er, aus dem Fürimmerhaus zu flüchten. Doch es ist nicht so einfach, wie sich die sechs das vorstellen. Viele Gefahren und Wesen lauern in dem Haus. "Fürimmerhaus - HB" ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Kai Meyer. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Simon Jäger hat eine fantastische Arbeit geleistet. Ich habe ihm gerne gelauscht. Die Geschichte fängt sehr überladen an. Man weiß selbst nicht, wo man sich befindet und was einem die Story sagen will. Als Hörbuch fand ich das schon sehr anstrengend. Im Laufe der Zeit bekommt man mehrere Personen vorgestellt. Ambra, Diabondo, Emmeline, Hengis, Hyazinhte und Calamina. Dazu kommen noch einige Figuren, die zum Haus gehören. Jede Person hat ihre eigene Geschichte von der sie einen kleinen Teil weiß. Keiner kennt seine gesamte Geschichte, da keiner sich bei seiner Ankunft an etwas erinnern kann. Nach der Ankunft bekommt jeder nur einen Namen und einen Satz zu seiner Person gesagt. Also bleibt man als Hörer auch unendlich lange im Dunklen, worum es eigentlich geht. Gut, alle wollen aus dem Haus fliehen, das wird dann recht schnell klar. Allerdings wurde es für mich mit der Zeit langweilig, die Flucht nachzuverfolgen. Es passierte nicht wirklich etwas. Und wenn, dann war es recht schnell abgehandelt. Auch in der Story an sich, kamen für mich wirklich nur zwei bis drei richtige Aha-Momente zusammen. Ansonsten dümpelte das Buch eigentlich nur so dahin daher. Ich fand das Buch jetzt nicht so schlecht, aber auch nicht überragend gut. Die Figuren blieben irgendwie blass. Man erfuhr nicht wirklich etwas darüber, was sie vorher gemacht haben, damit sie als Helden in dieses Haus verbannt wurden. Auch hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen. Weder fand ich den Teil mit den Personen gut, noch den über das weitere Bestehen des Hauses. Ich kann jetzt leider nicht wirklich auf das Ende eingehen, sonst müsste ich spoilern, was ich nicht tun möchte. Aber mir hat es wirklich nicht gefallen und hätte mir da schon etwas anderes gewünscht. Das gesamte Buch ist auf düstere, schwermütige Fantasy ausgelegt und am Ende muss eine heile Welt für alle her? Nein, da passte definitiv für mich etwas nicht. Ich sag mal, kann man hören, muss man aber nicht. Wie gesagt, es ist jetzt nicht so schlecht, aber auch nicht so gut. Daher vergebe ich hier 3 unentschlossene Sterne.

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Kaja steckt mitten in einer Krise. Freund weg, Job weg, macht sie sich auf die Fahrt zu ihrer Großmutter. Auf dem Weg dorthin bleibt auch noch ihr Auto liegen. Unterwegs bekommt sie dann Hilfe von einem alten Bekannten. Er will sie mit dem Auto mitnehmen. Kaja lehnt aber ab und geht mit ihrem Hund zu Fuß zu ihrer Großmutter. Dort angekommen wird sie herzlich aufgenommen. Nur ihr Hund benimmt sich immer etwas seltsam und kläfft die Luft an. Kajas Großmutter weiß allerdings was Sache ist. Folgt ihrer Enkelin doch schließlich ein blauer Drache. Nur, was will er von ihr? "Die Drachenschwestern - HB" ist der erste Teil einer Trilogie aus der Feder der Autorin Virginia Fox. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Karoline Mask von Oppen war eigentlich ganz gut. An ihr lag es nicht, dass ich das Buch abgebrochen habe. Ich bin von einem Fantasy Jugendbuch mit Drachen ausgegangen. Im Nachhinein musste ich feststellen, dass es eher ein Liebesroman mit einem Drachen sein sollte. Aber wie gesagt, soweit kam ich schon gar nicht mehr. Das Buch fand ich unwahrscheinlich langweilig, zäh und überladen mit Informationen, die man echt nicht braucht. So dauerte es gute 10 Minuten bis man durch war, wie Kaja ein Omelette zubereitet hat. Mit Kartöffelchen schnippeln, Zwiebelchen schnippeln und glasig dünsten, mit Schneiden von verschiedenen benannten Kräutern im Garten, etc. Tut mir leid, so etwas sind Informationen, die ich nicht brauche. Im Buch hätte ich weiter geblättert. Im Auto auf der Autobahn mit Hörbuch konnte ich leider nicht vor blättern, da musste ich dann akustisch durch. Gleich in den ersten Minuten war ich schon angefressen, als Kaja ihrem Hund Schokoriegel zum Essen gibt. So etwas sollte man lassen, da Schokolade für Hunde tödlich sein kann. Also, bitte nicht nachmachen, nur weil eine Autorin keine Ahnung hat und es niedlich findet. Im Übrigen war mir das Hörbuch so egal, dass ich nicht einmal mehr weiß, ob es jetzt die Großmutter oder die Tante war, wo Kaja hin gefahren ist. Den Namen des Hundes oder des alten Bekannten weiß ich auch nicht mehr. Verdrängung. Aufgehört habe ich dann, als erst erwähnt wird, dass Kaja kein Handy hat. Weil in ihrer Nähe, je nach ihrer Gemütsstimmung, immer wieder elektronische Geräte kaputt gehen. Dann geht sie Joggen, mit Musik im Ohr. Okeeee. Als sie dann zu Hause ist, liegt ihr Handy angeschaltet auf dem Bett. Aha, was denn jetzt? Hat sie jetzt ein Handy oder nicht? Kann sich die Autorin nicht entscheiden? Hat sie vergessen, was sie ein paar Zeilen vorher geschrieben hat? Übersetzungsfehler? Nach 50 Minuten Hörbuch war dann hier Ende mit Zuhören. Ich hatte einfach genug mit Langeweile und Fehlern, die eigentlich auf die ganzen fast 16 Stunden verteilt, erträglich gewesen wären. Aber nicht so geballt auf die ersten 50 Minuten. Daher, kein Hörbuch für mich.

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Nach dem Tod komm ich - HB ist ein Buch aus der Feder des Tatortreinigers Thomas Kundt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Tetje Mierendorf hat sehr gute Arbeit geleistet. Ich habe ihm gerne gelauscht. Thomas Kundt erzählt in dem Hörbuch, wie er vom Finanzexperten zum Tatortreiniger umgesattelt hat. Eigentlich war es reiner Zufall, bzw. ein Missverständnis, dass er zu diesem neuen Job gekommen ist. Der Wandel von einem zum anderen Job hört sich etwas unglaubwürdig an. Wird man wirklich einfach zu von der Kripo zum Tatort reinigen angerufen, ohne dass man vorher bekannt ist? Ich weiß es nicht, nehme es so dann aber mal hin. Wie man im Fortlauf des Buches hört, ist das reinigen eines Tatortes oder eher Leichenfundortes, nicht gerade einfach. Ich nenne es Leichenfundort , weil die wenigsten gefundenen Leichen wegen eines Verbrechens dort liegen. Wobei man auch Suizid als Tatort bezeichnet. Egal, das nur so am Rande erklärt. Seltsamerweise ist Herr Kundt eigentlich ein Antiquitäten Sammler und ist auch deswegen in diese Sparte gerutscht. Von Anfang an, ging er gerne in Wohnungen, half beim Ausräumen und fand hier und da eine Antiquität, die er dann mitnehmen durfte. Aber wie ich das jetzt so aus dem Hörbuch heraus hörte, kann man, wenn Leichen länger liegen, nichts mehr aus der Wohnung mitnehmen. Also nichts mehr mit Antiquitäten sammeln. Wobei ich mich bei der ein oder anderen Geschichte schon fragte, wurde das alles wirklich weg geworfen? Was ich definitiv sagen kann ist, dass man dieses Hörbuch nur hören sollte, wenn man sich vorher im Klaren darüber ist, dass es hier eklig werden kann. Der Autor nimmt hier kein Blatt vor den Mund. Da rutscht schon mal jemand auf dem Leichenschmodder aus und fällt hinein. Da findet man einen abgefaulten Zeh, hier einiges an Hirnmasse. Auch Gerüche, Maden, Fliegen etc. wird hier nicht verschönt und schon gar nicht ausgelassen. Dazu kommt dann noch die Abteilung, wenn in der Wohnung noch ein Hund oder eine Katze ist, das will nicht wirklich jeder hören und sich vorstellen. Wobei dies aber alles natürlich ist. Dafür muss man als Hörer oder Leser aber schon einen guten Magen haben. Was mich wirklich absolut störte, was das Gendern in dem Hörbuch. Für mich gab es nur Tatortreinigerinnen, Richterinnen, Patientinnen man sollte das echt lassen. Was ist so schlimm daran, Tatortreiniger und Tatortreinigerinnen zu sagen, außer dass es etwas länger dauert. Ich finde diese Verweiblichung der Worte so was von unhöflich und nervig, ich kann es keinem sagen. Lasst es einfach und benutzt, wie vorher auch, einfach beide Bezeichnungen. Ansonsten ein interessantes und kurzweiliges Hörbuch.

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"Angekommen: Aber wo war ich eigentlich? - HB" ist ein Buch aus der Feder von Bülent Ceylan. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Der Sprecher war Bülent Ceylan persönlich. Besser hätte es wirklich keiner vorlesen können. Ich kenne Bülent nur von seinen Bühnen-Shows her. Daher war mir das Privatleben von ihm völlig neu. Ich wusste nicht einmal, dass sein Vater mittlerweile verstorben war. Von den Shows her dachte ich immer, er lebt noch. Bülent erzählt seinen Lebensweg vom kleinen Türken, der in der Schule gemoppt wurde, bis hin zur Existenznot in der Corona Zeit. Ich fand das ganze Hörbuch einfach nur interessant. Bülent erzählt seine Geschichte. Ab und an hab ich auch gelacht, aber im Großen und Ganzen einfach nur gespannt zugehört. Das Buch ist keine Comedy, das muss man sagen. Es gibt Rückschläge, traurige Momente und schwere Zeiten. Ein wirkliches unausgeschmücktes Leben halt. Der einzige Punkt, der mir nicht gefallen hat, war mal wieder die Erwähnung wie systemrelevant die Pflegeberufe sind. Es nervt mich langsam. Es gibt so viele systemrelevante Berufe, die keinen groß interessieren. Wenn der LKW Fahrer das Material nicht mehr transportiert, kann die beste Krankenschwester nichts mehr tun. Man sollte sich nicht immer auf nur eine Sparte konzentrieren und diese hoch loben. Es gibt viele Berufe, die nicht systemrelevant sind, das ist klar. Meistens jedoch sind dies Berufe fürs Luxusleben und die Steinreichen. Eine Nageldesignerin braucht man nicht wirklich in einer extremen Situation, die Bäckerin aber sehr wohl. OK, das ist ein Mini Punkt, den ich mal erwähnen musste. Ansonsten kann ich das Hörbuch wirklich nur empfehlen. Für Fans von Bülent, aber auch anderen, die ihn nur von der Bühne her kennen oder etwa gar nicht.

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Europa - Deutschland. Mitten in den Ferien fängt das Chaos an. Erst fällt hier und da mal ein Computer aus, spielt verrückt oder macht Fehler. Meistens wird es auch noch auf menschliches Versagen geschoben. Doch schneller als gedacht, bricht das ganze System zusammen, da alles auf Computer und Internet ausgelegt ist. Kein Handy geht mehr, die Systeme in Krankenhäusern fallen aus, das Chaos bricht aus. BND-Ermittler Nelson Carius glaubt an einen Virus im Internet, der sich unaufhaltsam verbreitet und alles lahm legt. Seine Spur führt zu Ex-IT-Experte Daniel Faber aus München. Carius ist Faber auf der Spur. Doch dieser hat zur Zeit ganz andere Probleme. "Systemfehler - HB" ist ein Thriller aus der Feder des Autors Wolf Harlander. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Uve Teschner hat wie immer fantastische Arbeit geleistet. Ich habe ihm gerne gelauscht. Ich fand das Cover sehr interessant und die Inhaltsangabe spannend. So musste ich das Buch einfach hören. Ich habe das Buch auch zu Ende gehört. Danach aber fast schon wieder alles sofort vergessen. Das Thema hätte richtig spannend sein können. Ich habe erst vor kurzem ein Buch, ebenfalls über einen Internetvirus gelesen, das war, bis auf das Ende, richtig gut. Hier zog sich das Ganze aber unendlich dahin. Viele Reaktionen, gerade von Faber, verstand ich überhaupt nicht. Dazu fand ich die Person Faber sehr nervig und unsympathisch. Seinen furchtbaren, jammernden Sohn mal ganz zur Seite geschoben. Der ging ja wirklich überhaupt nicht. Ich muss auch gestehen, am Ende des Buches wusste ich immer noch nicht, warum der Virus frei gelassen wurde und was die Person damit bezwecken wollte. Vielleicht ist es auch meine Schuld, weil meine Gedanken zum Ende hin öfters abschweiften. Es fehlte dem Ganzen einfach die Spannung, um dran zu bleiben. Was mir auch fehlte, waren Zeitangaben. Wie viele Tage oder Wochen bis zum nächsten Ereignis vergangen waren. Auf einmal gab es nachts einen Schwarzmarkt, bei dem Blusen gegen Kuchenbackmischungen getauscht wurden. Das kann ja nicht innerhalb von 3 Tagen passiert sein. Da hätte ich schon gerne gewusst, was sich der Autor so an Zeitangaben gedachte hat. Dazu kam, dass einfach von zu vielen verschiedenen Schauplätzen erzählt wurde. Am Ende wurde von den meisten auch nichts mehr aufgegriffen und fertig erzählt. Daher hätte man, für mich, die Erwähnungen verschiedener Personen und Schauplätze, einfach weg lassen können, da sie am Ende eh vergessen wurden. Vor allen Dingen das unnötige Gefasel von Carius Vergangenheit. Wen, bitte schön, interessiert es in diesem Buch, was mit seinen Eltern früher passiert ist? Das Buch hatte Potential um richtig gut zu werden. Ein Thema, das wirklich erschrecken kann und man richtig gut hätte ausleben können. Leider kam eher ein langatmiges, verworrenes Exemplar heraus, das ich zwar fertig gehört habe, aber kein zweites Mal hören werde.

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Präsident Matthew Keating verliert durch einen missglückten Angriff seine erneute Präsidentschaft. Durch den Angriff hat ein hoher Terrorist seine Frau und die beiden Kinder verloren. Dieser schwört dem Ex-Präsidenten Rache. Zwei Jahre später ist es soweit. Er schlägt zu und entführt Keatings Tochter. Matthew setzt alle Hebel in Gang, um seine Tochter aus den Fängen des Terroristen zu befreien. "Die Tochter des Präsidenten - HB" ist ein Thriller aus der Feder der Autoren Bill Clinton und James Patterson. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Frank Arnold hat ganz gute Arbeit geleistet. Das Cover ist einfach ein Hingucker, die Inhaltsangabe hört sich spannend an. Also musste ich das Buch unbedingt hören. Zum einen muss ich schon wieder erwähnen, dass die Inhaltsangabe nicht ganz mit dem Inhalt zusammen passt. Dazu habe ich das Hörbuch auch nicht bis zum Ende gehört. Ich habe immer wieder versucht, nach Pausen in die Geschichte einzutauchen. Aber es war leider so nervend, dass ich dann doch aufgegeben habe. Das Buch ist voller Klischees. Der arme Präsident, der wegen drei zivilen Opfern die nächste Präsidentschaftswahl vergeigt hat. Für Amerika wohl eher ein unglaubwürdiges Szenario. Mit der super Ehe des Präsidenten scheint es auch nicht sehr weit hergeholt. Nicht, dass die Familie, wie in der Inhaltsangabe angeben, traut zusammen in ländlichen New Hampshire lebt. Nein, seine Frau macht wieder, was sie eigentlich tun wollte. Sie ist Archäologin und Lehrerin und zwar weit weg von New Hampshire. So wie es scheint, hat sie mit ihrer Familie bis zur Entführung ihrer Tochter nicht mehr viel am Hut. Zumal ihr das Amt der First Lady ziemlich auf den Zeiger ging. Matthew Keating ist natürlich der Ex-Seal-Soldat, was auch sonst. Als seine Tochter entführt wird, übernimmt er alles selbst, als wäre er nie von der Truppe weg gewesen. Wenn er anruft, rennen auch alle und tanzen nach seiner Nase. Am Schlimmsten fand ich, dass ihn alle noch "Mr. Präsident" nannten. Selbst im Oval Office, in Anwesenheit der neuen Präsidentin. Wie kann da der Stab den Ex-Präsidenten einfach "Mr. Präsident" nennen. Und warum verbietet das nicht Madame Präsident einfach? Wobei ich auch gleich zur neuen Präsidentin komme. Irgendwie muss es wohl Mode sein, dass man für das Amt eine Frau einsetzt. Wobei das den Herren Autoren dann auch schon wieder zu viel des Guten war. Denn Frau Präsidentin ist eigentlich so helle wie ein unbeleuchteter Tunnel in einer mondlosen Nacht. Sie kann nämlich gar nichts. Ihr Mann, der natürlich in ihrem Stab einen Posten hat, muss ihr alles vorschreiben, was sie tun und sagen sollte. Wobei selbst er klein beigibt, als im Oval Office der Ex den Ton angibt und das weitere Vorgehen befiehlt. Kaum zu glauben, ist aber so. Tochter Mel ist auch so nervig und schlau, dass ich immer nur denken konnte, wann wird sie endlich von diesem Terroristen umgelegt, damit das alles ein Ende hat. Was, und das ist kein Spoiler, natürlich nie passieren wird. Was einem einfach klar sein muss, ich habe das Hörbuch ja nie bis zum Ende gehört. Die Amis sind natürlich die super Guten, die anderen die super Bösen. Wobei ich mir wieder die Frage stelle, wieso braucht dieser Mega-Schurken-Terrorist zwei Jahre um sich die Tochter zu greifen? Alles in allem ein Hörbuch, dass für mich nicht auszuhalten war. Dabei habe ich James Patterson mal gerne gelesen. Und ich dachte, mit Bill Clinton zusammen könnte das ein richtig gutes, spannendes Buch werden. Wenn in Zukunft Clinton mit drauf steht, weiß ich, lass die Finger davon, das Buch trieft vor amerikanischem Heldentum und kaut ein Klischee nach dem anderen durch.

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"Kilo" ist ein Buch aus der Feder des Autors Toby Muse. Kurz bevor ich das Buch erhalten habe, habe ich die Dokumentation "Schwarzmarkt" im Fernsehen gesehen. Daher hatte ich noch recht frische Bilder zum Text im Kopf. Das Buch fängt wirklich am Anfang an. Die politische Situation in Kolumbien ist genauso schlecht wie der Arbeitsmarkt für die Leute dort. Es lohnt sich kaum, normale Felder zu bestellen. Den Bauern geht es besser, wenn sie Koka-Pflanzen anbauen. Und so nimmt das Übel im kleinsten Kreis schon seinen Anfang. Kolumbien ist zerteilt in Milizen die untereinander um die Koka Felder kämpfen. Es ist ein schmutziges und leidvolles Geschäft, gerade für die Bauern und Pflücker. Herr Muse hat sich lange auf seine Recherche nach Kolumbien begeben. Er spricht mit allen Stufen in der "Produktion". Mit Bauen, Pflückern, Prostituierten, Vertreibern und etlichen anderen Personen über den Weg des Kokains. Er zeigt auf, was für ein schmutziges Geschäft das ist. Die Umweltverschmutzung durch in Flüsse gekippte Chemie, das Abholzen von Wäldern für neue Koka Felder, der Dreck und das Elend. Auch Mord und Korruption gibt es an jeder Ecke. Und alles nur um die Gier nach Geld anzufeuern. Eigentlich sollten sich die Umweltaktivisten einmal auf den Weg dorthin machen und dort vor Ort für die Umwelt demonstrieren. Da hätten sie mal richtig was zu tun, anstatt hier im Sicheren ihre Plakate hoch zu heben und andere zu kritisieren. Dazu kommt dann noch, was für ein Dreck dieses Kokain eigentlich ist. Ich frage mich wirklich, wie man sich so etwas in den eigenen Körper stopfen kann. Die Koka Pflanze an sich ist ja nicht das schlimmste, sondern diese ganze Chemie und das Benzin mit dem diese Paste angerührt wird. Wiegt so ein Dreck wirklich den Rausch auf, den man dann bekommt? Ich weiß es nicht und ich will es gar nicht wissen. Da kippe ich mir lieber eine Flasche Schnaps rein, bevor ich zu Drogen greife. Vor allen Dingen ist es unglaublich, wie der Wert dieser Droge von Station zu Station steigt. Die eigentlichen Bauern und Pflücker werden ja nur mit Cent-Beträgen abgespeist, was später tausende Dollar kostet. "Kilo" ist ein unglaublich interessantes Buch. Trotz allem recht locker geschrieben, damit es gut verständlich bleibt. Die Kapitel lassen sich gut lesen und umfassen immer einen Abschnitt der Recherche. In der Mitte des Buches sind noch einige Seiten mit Bildern der Reise. Es gibt an dem Werk für mich nichts auszusetzen. Ich fand das Buch im gesamten richtig gut und informativ.

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Anyanwu lebt als Heilerin in einem kleinen Dorf in Afrika. Eigentlich ist sie eine unsterbliche Gestaltwandlerin. Immer wieder heiratet sie neu und hofft, unsterbliche Kinder zu bekommen. Doch immer überlebt sie ihre Lieben. Eines Tages fällt Doro, ebenfalls ein Unsterblicher jedoch um einiges älter als Anyanwu, in ihr Dorft ein. Da er Anyanwu verspricht, unsterbliche Kinder mit ihr zu haben, geht sie mit ihm in die Neue Welt und hofft, ihre Leute in Afrika in Ruhe zu lassen. Doro ist nämlich auf der Suche nach neuer Saat für seine Leute, die er produziert. Sie denkt, sie wird Doros Frau, doch was Doro mit ihr vorhat, ahnt sie nicht. Doch Anyanwu ist nicht so gehorsam, wie es Doro gerne hätte. "Wilde Saat - HB" ist ein Science Fiction Roman aus der Feder der Autorin Octavia E. Butler. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Gelesen wurde es von der Sprecherin Dela Dabulamanzi. Die Sprecherin hatte eine sehr schöne Stimme, keine Frage, doch für ein Hörbuch nicht gerade das passende. Jede Person hatte die gleiche Stimme. Es war manchmal anstrengend, wer jetzt gerade sprach, bzw. ab und an nervig, weil ständig gesagt werden musste, wer jetzt spricht. Ich mag es eher, wenn jede Person im Buch eine eigene Stimme bzw. Stimmlage hat. Das Buch selbst ist echt schwierig. Ich habe es oft unterbrochen und erst Tage später weiter gehört. Am Ende habe ich einfach aufgegeben und es vorzeitig beendet. Was aber nichts mit der Sprecherin zu tun hatte. Ich finde das Cover echt stark. Es zieht mit seinem Design direkt die Blicke auf sich. Die Inhaltsangabe hört sich spannend und geheimnisvoll an. Ich versprach mir sehr viel von dem Hörbuch. Vor allen Dingen eine starke Frau, die nicht mit sich machen lässt, was der Mann gerne hätte. Bekommen habe ich von meinen Vorstellungen so rein gar nichts. Lange geht es um Sklaverei, was ich mir bei der Inhaltsangabe so gar nicht denken konnte. Über Sklaverei zu lesen ist nicht meins. Und wenn doch, dann wüsste ich das gerne vorher. Anyanwu kam mir am Anfang sehr stark vor. Mir hat der Charakter auch wirklich gut gefallen. Aber Doro macht echt alles zunichte. Er ist einfach zum Kotzen, sorry. Anders kann ich es nicht sagen. Die Frau muss gehorchen, die Frau muss Kinder produzieren, die Frau muss ihm zu Willen sein, egal wie jung sie noch ist, die Frau muss tun was er will. Nein, das ist mir auch für ein Science Fiction Buch viel zu altbacken. Wobei wir dann auch gleich zu dem springenden Punkt kämen. Das Buch ist nicht neu. Die Erstauflage war bereits 1980. Und das merkt man gewaltig im Schreibstil, bzw. in den Vorstellungen von Anno Tuback, was die Frau so alles tun sollte, bzw. lassen sollte. Es mag jetzt sein, dass Anyanwu am Ende zu der Persönlichkeit wird, die ich mir erhofft hatte und Doro in seinen Allerwertesten tritt. Aber ganz ehrlich? Ich hab keine Nerven, das Hörbuch bis dahin noch zu hören. Vielleicht springe ich irgendwann einmal zu den letzten Kapiteln und höre mir das Ende noch an. Im Moment habe ich dazu keine Muse. Das Hörbuch war nicht mein Fall. Und bis auf das tolle Cover kann ich mir hier auch nichts schönreden. Vielleicht sollte auch mehr darauf hingewiesen werden, dass man uralte Bücher neu aufgelegt hat. Dann kann man sich vor dem Lesen oder Hören entscheiden, ob man so alte Bücher, die oft sehr alte Vorstellungen haben, lesen oder hören möchte oder eben nicht.

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