eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher

Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00

Zur Kasse

Alle Rezensionen von Zsadista

Seite 1 / 59
cover
Mitten im Wald in einer Senke tut sich etwas. Ein Mensch gräbt sich aus der Erde. Rachel erwacht vergraben unter der Erde. Total erschöpft und mit Hilfe eines Autofahrers schleppt sie sich nach Hause. Eine Erinnerung, wie sie unter die Erde gekommen ist, hat sie nicht. Auch reagieren ihre Mitmenschen ganz seltsam auf sie. Nach und nach muss sie feststellen, dass sie eigentlich schon tot ist. Doch wie kam es dazu und warum existiert sie noch? "Rachel Rising 1 - Tochter des Todes" ist der erste Teil einer Comic Serie über die etwas außergewöhnliche Hauptdarstellerin Rachel aus der Feder des Autors Terry Moore. Das Cover selbst macht nicht viel daher. Eigentlich würde ich, ehrlich gesagt, normal nicht zu so einem Comic greifen. Diesmal habe ich es jedoch getan und mir die Zeichnungen innen angesehen. Da mir der Zeichenstil sehr gut gefallen hat, habe ich dann zugegriffen. Die Story an sich erzählt nicht sehr viel. Es ist ja auch erst der Auftakt der Serie. Es bleiben am Ende viele Fragen offen. An sich ist die Geschichte allerdings doch sehr interessant. Was ist das für eine Person, die immer wieder auftritt? Und warum erwachen Leute wieder, nachdem sie gestorben sind? Da ich den ersten Teil, bis auf das Cover, sehr gelungen fand, vergebe ich hier auch volle Sternezahl. "Rachel Rising" ist auf jeden Fall eine Story, an der man dran bleiben kann.

cover
Miss Alexia Tarabotti ist keine normale Lady des viktorianischen Londons. Obwohl sie schon in ihren jungen Jahren als alte Jungfer gilt, weil sie nicht verheiratet ist, ist sie ganz schön schlagfertig und lässt sich nichts gefallen. Schon gar nicht von einem unverschämten, hungrigen Vampir auf einem Ball. Außerdem ist sie eine der wenigen Paranormalen, die es noch gibt. Der Vampir überlebt das Treffen mit Alexia nicht. Und sie muss sich dafür vor höheren Personen verantworten. Somit beginnt das Chaos und Alexia ist mitten drin. "Soulless 1" ist der Auftakt einer Comic / Manga Reihe aus der Feder der Autorin Gail Carriger. Ich kann das Buch nicht richtig einordnen. Es ist ein Hardcover und wird normal wie ein Buch von vorne nach hinten gelesen. Also eher ein Comic, als ein Manga. Doch der Zeichenstil fällt immer wieder in die Manga Richtung. Mir hat die Mischung auf jeden Fall sehr gut gefallen. Auch die Geschichte fand ich spannend und auch humorvoll. Ok, auf die Liebesgeschichte hätte ich verzichten können, ist mittlerweile aber normal in allem möglichen und unmöglichen Büchern, Comics und Mangas sowieso. Der Zeichenstil ist auch in der Hinsicht der weiblichen Körper sehr auf Mangas bezogen. Die Brüste übermäßig groß und die Ausschnitte ewig tief. Manchmal dachte ich mir, noch ein Millimeter und alles fällt heraus. Auch gibt es am Ende sehr freizügige Szenen, die man in normalen Comics wohl eher abgedeckt hätte. Ich mag es sehr, wenn die Bilder an sich normal gezeichnet sind, aber dann immer wieder witzige Ausdrücke erscheinen. So zum Beispiel das Bild von Lord Maccon auf Seite 13 unten, als er vor Schreck diese Wolfsohren und den Wolfsschwanz bekommt. Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der schon auf meinem Bücherstapel liegt und auf mich wartet.

cover
Am Tag der 175 Jahres Feier der Broersen Tuchagentur wird zu allem Überfluss, Swantje, die uneheliche Tochter des Firmenchefs Paul Broer, tot aufgefunden. Der erste Blick des Doktors sagt, Herzversagen. Also lässt Marie-Claire, die in ihrer Zeit hängen gebliebene Familien Matriarchin und Mutter Pauls, die tote und ungewollte Swantje ganz schnell aus dem Hause abtransportieren. Aus dem Auge, aus dem Sinn, die Feierlichkeiten können beginnen. Zum Glück ist die Tragödie, die passiert ist, für alle anwesenden Personen keine Tragödie. Nur Paul und Achim, ein alter Freund Pauls und zum Glück auch ein Kommissar, kommt der Tod von Swantje seltsam vor. Heimlich beginnt Achim Untersuchungen in die Wege zu leiten. Währenddessen wird das sogenannte "freie Erbe" schön unter allen Anwesenden aufgeteilt, natürlich ohne Paul, dem eigentlichen Eigentümer der Firma. "Tod in der Tuchagentur" ist der zweite Krimi aus der Feder der Autorin Sibyl Quinke. Das Cover ist typisch für den Edition Oberkassel Verlag. Eigentlich gefallen mir die Cover wirklich gut. Nur dieses hier hat leider ein Problem bei mir aufgeworfen. Ich kann es einfach nicht ansehen. Das Bild der Agentur und dem Fingerhut im Vordergrund ist so dermaßen verschwommen, dass es einem in den Augen weh tut. Schade eigentlich um das schöne Bild. Der Krimi fängt direkt rasant an. Dazu sind die Kapitel kurz, dass man eigentlich durch das Buch rennen könnte. Nach dem rasanten Anfang wird man recht schnell eine Woche zurück geschleudert. Ab da fand ich das Buch dann zwar noch interessant, für mich wechselte das Genre jedoch von Krimi auf Familiendrama. Paul, der arme Ex-Vater der unehelichen Tochter, kann sich kaum vor seiner rechthaberischen Mutter zur Wehr setzen. Ein gestandenes Mannsbild, das zum kleinen Küken wird, wenn seine Mutter den Mund aufmacht. Marie-Claire, ihres Zeichens in einer anderen Welt zurück geblieben, wahrscheinlich um die Zeit vom Deutschen Kaiserreich, setzt nur auf Etikette und ihren Willen. Achim, der Kommissar, seines Zeichens Ermittler und mit Schurken und Banditen konform, verliert im Beisein von MC, wie sie genannt wird, jegliche Kontenance und mutiert zum kratzfüßigen Jüngelchen. Und der Rest der illustren Familienbande, entsinnt einzig und allein, wie er das meiste Geld aus der Firma und Paul aussaugen kann. Das Problem für mich an dem Krimi war wirklich, dass im Inhalt kaum Krimi war. Es ging zu 90% um die Familie und die einzelnen Mitglieder. Die Intrigen, deren Leben, was sie tun, wie sie das Geld mit beiden Händen zum Fenster raus werfen, und wie sie am besten zu Geld kommen, ohne einen Finger krumm zu machen. Der Krimi war am Anfang, mittendrin dann ab und zu erwähnt und am Ende dann Ratzfatz aufgelöst. Und das fast mal wieder von der Praktikantin Louisa alleine. Hat mir der erste Fall mit den Ermittlern noch sehr gut gefallen, kann ich diesem hier nicht wirklich viel abgewinnen. Mir haben das Ermitteln und der Humor des ersten Buches einfach gefehlt. Mein Wunsch wäre, dass die Autorin wesentlich weniger Privatleben in ihren Krimi und mehr Ermittlungen und Aufklärungen rein packen würde. Denn die Grundidee und die Verwicklungen sind wirklich gelungen. Doch leider viel zu wenig für meinen Geschmack. Mit sehr viel gutem Willen vergebe ich hier dann noch drei Sterne. Und hoffe, dass sich die Autorin in Zukunft etwas mehr auf den Fall und weniger um die Familie Gedanken macht.

cover
Rillirin ist eine Sklavin des Königs von Mirak. Sie begeht ein schweres Verbrechen und bevor sie von der Hohepriesterin geopfert werden kann, gelingt ihr die Flucht. Dom ein Seher aus Rilpor sieht, dass er eine Person finden muss, die ihm wichtige Dinge erklären könnte. Dom findet auf einem Streifzug Rillirin und sieht in ihr diese Person. Rillirin warnt vor der Invasion und einem Krieg. Doch niemand außer Dom will ihr Glauben schenken. Hinzu kommt, dass in alles Richtungen Intrigen geschmiedet werden. "Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens" ist der erste Teil einer neuen Fantasy Serie aus der Feder der Autorin Anna Stephens. Am Anfang tauchen wirklich viele Personen auf. Manchmal war ich etwas verwirrt und musste zurück blättern um Personen wieder einordnen zu können. Das war stellenweise etwas müßig, aber kein so großes Problem. Die Figuren fand ich sehr gelungen. Rillirim ist am Anfang kaum einer eigenen Handlung fähig und wächst im Buch zu einer tapferen Frau heran. Das hat mir schon sehr gut gefallen. Auch die anderen Figuren wachsen und lernen. Man erfährt viel während des Lesens über sie. Die Spannung steigt und fällt bis zum Ende hin immer. Für mich war es so aber genau die richtige Mischung. So hatte man zwischendurch immer Zeit zum Aufatmen und erfuhr wieder wichtige Dinge, die nicht so rasant dargestellt wurden. Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Auch die kurzen Kapitel spornten immer wieder an, noch ein Kapitel weiter zu lesen. Das Cover an sich ist ein richtiger Hingucker. Der Titel und der Wolfskopf passen perfekt zusammen. Die Farben sind passen auch sehr gut zur kalten Stimmung in der Story. Auf der Innenseite befindet sich dann auch gleich eine Karte, wo man immer nachsehen kann, wo man sich gerade befindet. Ich liebe Karten in Büchern. Als erster Teil einer Serie fand ich den Fantasy Roman absolut gelungen. Natürlich hat die Geschichte ein paar Ecken, die vielleicht nicht jedem gefallen. Mir macht der erste Teil auf jeden Fall Vorfreude auf den nächsten Band, den ich kaum erwarten kann.

cover
Bea und Irene lernen sich im Knast kennen. Die eine sitzt wegen falscher Steuerangaben, die andere wegen Mord an ihrem Ehemann. Als beide endlich wieder den Duft der Freiheit erschnüffeln dürfen, stellt sich ihnen das nächste Problem in den Weg. Wie soll man mit einer solchen Vorgeschichte Geld verdienen? Sie gründen eine ganz besondere Agentur. Eine Agentur, die auf Rache sinnt, aber nur für Frauen ist. Denn Bea und Irene sind von Männern herein gelegt worden und wollen nun Frauen helfen, denen es genauso ergangen ist. Alles läuft super. Bis eine zweite Agentur mit den gleichen Zielen auf den Plan tritt. "Die Königin von Lankwitz" ist ein krimineller Roman aus der Feder des Autors Max Urlacher. Der Schreibstil ist flott und die Kapitel kurz. So konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Der Humor ist anfangs sehr schwarz und ich musste viel Lachen. Zum Ende hin, flacht er leider etwas ab, da wurde es stellenweise dann auch recht ernst. Das Cover ist leider nicht so der Hingucker, deswegen hoffe ich trotzdem, dass das Buch seine Leser findet. Der Gehstock der Dame passt auch nicht wirklich zum Inhalt der Geschichte. Bea, Irene und ihre Ecke sind wirklich sympathisch. Die Gegner natürlich das komplette Gegenteil. Die Figuren waren für mich ganz gut heraus gearbeitet und jede hatte ihr eigenes Auftreten. Die Story selbst hatte schon einige Haken und Ecken. So hätte ich gerne gewusst, warum Irene ihren Mann überfahren hatte. Auch das Ende fand ich nicht ganz rund. Oder dass bei den ganzen Rachefeldzügen in einem Ortsteil keine Polizei aufmerksam wurde. Ich fand das Werk recht gelungen, allerdings fehlte mir dann doch der absolute Höhepunkt für die volle Sternezahl. Auf jeden Fall ist das Buch ein gutes Buch für den Urlaub oder für entspanntes Lesen. Locker leicht und doch bitter böse mit einer gewaltigen Prise an schwarzem Humor.

cover
"Nur wenn du allein kommst" ist eine Art Biografie der Journalistin Souad Mekhennet. Souad Mekhennet ist eine Journalistin die in Deutschland aufgewachsen ist und türkisch-marokkanische Wurzeln hat. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Hilke Rusch war einfach perfekt um die Geschichte von Souad vorzulesen. Ich bin froh, dass ich das Buch als Hörbuch hatte. Denn ehrlich gesagt, ich hätte mir beim Lesen der fremden Namen und Orte wirklich schwer getan. Dazu ist die Lesung vollständig und man verpasst wirklich nichts. In ihrem Buch beschreibt sie ihren Werdegang über die Jahre hinweg. Der Anfang beginnt schon mit ihrer Großmutter in Marokko. Geht über ihre Kindheit in Marokko und das Problem, als die als kleines Mädchen dann von ihren Eltern nach Deutschland geholt wird. Ihr Werdegang ist schwer und sie muss sehr um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen. Trotzdem schafft sie es, eine Journalistin zu werden, die Dinge hinterfragt und nicht einfach so hinnimmt. Ihre Geschichte ist spannend und mitreißend. Oft musste ich mir wieder vorsagen, dass das Ganze kein erfundenes Buch, sondern die Realität ist. Was mir wirklich gut gefallen hat, dass hier keine bestimmte Partei ergriffen wird. Souad stellt klar da, dass sie alles selbst hinterfragt. Es gibt kein Weiß und Schwarz, sondern viele Graustufen dazwischen. Nicht jeder Muslim ist radikal und nicht jeder Christ ist gut. Sie zeigt, dass man nicht stur alles glauben soll, was einem die Medien vorkauen. Man soll sich immer eine eigene Meinung bilden und selbst überlegen, anstatt alles hin zu nehmen, was einem vorgelegt wird. Dabei reicht es auch schon, selbst ein paar Sachen nachzulesen. Man muss nicht selbst in die Gebiete fahren und nachfragen, das wäre nun wirklich die falsche Art und Weise. Aber nachlesen, nachfragen und selbst darüber nachdenken, das ist wichtig! So versucht sie auch zu erklären, wie manche Menschen radikal werden. Wobei ich das für mich einfach nicht verstehe, wie man sich gegenseitig ermorden kann, weil man sich nicht einig ist, wer der Nachfahre vom Propheten im 7. Jahrhundert ist. Gut, ich kann auch nicht verstehen, wie man Menschen wegen irgendeinem anderen Glauben ermorden kann. Ich kann es im Allgemeinen nicht verstehen, dass man andere Menschen tötet, weil es einem seine Religion sagt. Was auch ein Punkt ist, warum ich weder gläubig bin, noch einer Religion angehöre. Trotzdem respektiere ich jeden in seinem Glauben, außer radikale Gläubige, versteht sich. Und da ist es egal, welcher Religion sie angehören. Auf jeden Fall bin ich von dem Hörbuch absolut begeistert und kann es jedem nur nahe legen, es selbst zu hören.

cover
Felahar von Brickstein ist Schreiber bei Gericht. Doch dieses Leben füllt ihn nicht mehr aus. Vielmehr möchte er Geschichtenerzähler sein. Durch die Lande ziehen, Geschichten aufschreiben und erzählen. Gesagt, getan, Felahar zieht in die Ferne. Er kommt nur bis Junaksruh, eine kleine Ansammlung von Häusern. Dort erzählt er in der Taverne die Geschichte der drei Helden Dalagar, Wim und Huk. Nichts ahnend, dass die drei Helden auch anwesend sind. Kurzum, Felahar bietet sich an, die Helden auf ihren Abenteuern zu belgeiten und ihre Geschichten aufzuschreiben. Doch es dauert nicht lange und Fela muss sein Denken über Helden umstellen. Ist ihr Leben doch nicht so glorreich, wie er sich das immer vorgestellt hat? Und kaum sieht sich Fela um, steckt er selbst mitten in den größten Abenteuern. Wie wird sich Fela, der Ex-Schreiberling in den Widrigkeiten der unwirtlichen Welt schlagen? Und sind die drei Helden vielleicht doch nicht so schlecht, wie am Anfang gedacht? "Die Stunde der Helden" ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Jörg Benne. Die Geschichte ist wunderbar gelungen. Felahar war mir von Anfang an sympathisch. Leicht tapsig und humorvoll habe ich ihn gleich in mein Herz geschlossen. Die drei Helden mussten erst wachsen, bevor ich sie mochte. Am Anfang fand ich sie recht unsympathisch. Dies hat sich aber relativ schnell gelegt. Der Autor Jörg Benne hat es geschafft, eine wunderbare Welt und Charaktere zu erschaffen. Der Spannungsbogen hielt bis zum Ende des Buches an. Die Helden stolperten von einem Abenteuer ins nächste. Für mich gab es keine langweiligen Stellen. Das Cover des Buches ist mit den düsteren Farben und dem blutigen Schwert ein richtiger Hingucker. Der Schreibstil des Autors ist flott, spannend und humorvoll. Ich war von dem Roman sehr gut unterhalten. Ich empfehle ihn sehr gerne weiter an Fantasy Leser die den gewissen Touch Humor mögen.

cover
In dem Dörfchen Brensacker leben die Leute ein recht beschauliches Leben. Es ist nicht einfach, doch die Dorfgemeinschaft hält zusammen. Auch sieht die Ernte dieses Jahr sehr gut aus, was einige Lichtblicke ins Dorfleben bringt. Doch gerade, als alles perfekt erscheint, zieht ein seltsamer Sturm auf. Er bricht so mächtig über das Dorf herein, dass einiges zu Schaden kommt. Vor allem die Ernte ist fast zerstört. Als alle damit beschäftigt sind, Häuser und Schuppen zu reparieren, zieht Varjan lieber los und sieht sich den mächtigen Erdrutsch an. Als Ordo, sein Freund, ihn suchen geht, findet er ihn mitten in den Schlammmassen. Varjan hat den Eingang des längst verschütteten geheimen Tempels gefunden. Natürlich steigen er und Ordo in die Tiefe um unermessliche Schätze zu finden und Abenteuer zu erleben. Doch aus dem vorwitzigen Spiel wird bitterer Ernst. "Dämonengrab" ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Jörg Benne. Die Geschichte fängt recht locker und leicht an. Ich musste auch schon das ein oder andere Mal schmunzeln. So hat mir die toughe Gardistin Nilra sehr gut gefallen. Sie konnte z. B. nicht verstehen, dass es normal ist eine Schankmaid zu betatschen. Oder die Figur des Inspektors. Irgendwie passte die Bezeichnung nicht in diesen Roman, aber gerade deswegen hat sie mir so gut gefallen. Die einzelnen Charaktere machen während der Story auch mehr oder weniger eine Wandlung mit. So ist Ordo am Anfang ein kleiner Junge, der aber von Seite zu Seite reift und am Ende Entscheidungen trifft, die man ihm an Anfang nicht zugetraut hätte. Die Mischung der einzelnen Personen ist sehr gelungen. Auch kann sich keiner seines Lebens in dem Tempel sicher sein. Mir hat die Story und der Schreibstil sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen passte bis zum Ende hin. Er hat mich auf den letzten Seiten auch nicht aus seinen Klauen gelassen. Bis zum letzten Buchstaben dachte ich, da kommt doch noch eine Kralle am Ende, packt mich und zerrt mich mit in die Tiere. Ich kann den Roman wirklich weiter empfehlen. Wenn einem der Dämon erst einmal im Griff hat, kann man fast nicht mehr aufhören zu lesen.

cover
"Nudelsaucen - Einfach, lecker und typisch italienisch" ist ein kleines Kochbuch nur mit Saucen aus dem NGV Verlag. Auf rund 240 Seiten werden viele Saucenvarianten vorgestellt. Zu jedem Rezept gibt es auch ein buntes Bild auf der Seite, damit man sich gleich alles vorstellen kann. Typisch italienisch sind nicht alle Rezepte. Es gibt z. B. ebenso mexikanische, türkische und chinesische Saucen. Für mich waren leider zu viele Rezepte im Buch, die mich nicht interessierten oder sie sich ähnlich anhörten. Sehr lecker fand ich die Rezepte mit Pilzen aller Art. Da mich das Werk im Gesamten nicht unbedingt vom Hocker gehauen hat, vergebe ich hier gute drei Sterne.

cover
Lima, Peru. Ein deutscher Diplomat wird von einer Prostituierten ermordet aufgefunden. Die Sache soll keine Wellen schlagen. Also wird der Mord erst mal geheim gehalten. In Deutschland wird der Reiseschriftsteller Roger Peters beauftragt nach Lima zu reisen und den Mord unter die Lupe zu nehmen. Er soll den örtlichen Behörden unter die Arme greifen und im geheimen ermitteln. So fliegt Peters nach Lima und trifft sich dort mit dem Herrn der Polizei, der sich als Frau entpuppt. Denn nur sie weiß, warum Peters nach Peru geflogen kam. "Pishtaco" ist ein Südamerika Thriller aus der Feder des Autors Peter Splitt. Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Dieses Grün und Schwarz mit der mysteriösen Figur im Vordergrund, dazu die Blutflecke auf der Schrift, ist einfach gelungen. Die Inhaltsangabe verspricht auch einen interessanten und spannenden Thriller. Aber leider war es das auch schon. Vorgestellt hatte ich mir einen Protagonisten, der im Geheimen nach Lima fliegt und im Hintergrund Informationen beschafft. Der sich verdeckt hält und öffentlich vielleicht als Reiseschriftsteller auftritt, was er auch eigentlich ist. Bekommen habe ich leider einen völlig neben der Spur laufenden Charakter. Peters ist, ich möchte es noch einmal betonen, ein Reiseschriftsteller. Er benimmt sich allerdings wie James Bond und Rambo in einer Person. Gleich zu Anfang scheißt er die betreffende Polizistin, die ihm zur Seite steht, bzw. er ihr, an. Die Dame, mag ja vielleicht sein, dass die Polizei in Lima so dämlich ist, ist zwar super schön, aber hohl wie trocken Brot. Das kann nämlich nicht einmal mehr schimmeln. Ist die Polizei doch so unseriös und blind, dass nicht einmal Flaschen unter dem Fahrersitz des Diplomatenautos gefunden, geschweige denn nach dem Inhalt untersucht wurden. Im zweiten Schritt, stürmt der Herr Möchtegernkommissar das Büro des ansässigen Zuhälters und beleidigt einfach im voreigehen die Vorzimmerdame. Ist sie doch wunderschön zum Ansehen, aber bestimmt helle wie ein unbeleuchteter Tunnel in der Nacht. Um dann direkt in das Büro des Herrn Zuhälter zu latschen und dem einfach mal zu drohen. Sorry, aber logisch ist an dem Fall erst einmal gar nichts. Wer, bitte schön, benimmt sich in einem fremden Land so? Wer ist so selbstverliebt und lebensmüde, dass er einem peruanischen Zuhälter einfach mal droht? Dazu muss ich, auch wenn ich mich unendlich wiederhole, erwähnen, dass der Herr Todesmutig nur ein Reiseschriftsteller ist. Es mag ja sein, dass dieser Herr Peru besser kennt wie ich, weil er da ja angeblich auch schon ein paar Jahre gewohnt hat, trotzdem läuft der Fall bei mir extrem an der Realität vorbei. Dabei bin ich noch nicht einmal in die Mythologie des peruanischen Dschungels abgetaucht. Auf Seite 82 des Buches habe ich dann auch augenrollend meine Reise nach Peru abgebrochen. Ich sage es nicht oft, aber für das Buch zu Ende zu lesen, war mir meine Lesezeit zu schade. Peters hatte an dem Punkt ja erst angefangen aufzudrehen, da konnte ich nicht mehr davon ausgehen, dass er ein paar große Gänge zurück schalten würde. Und eine eventuelle Liebesgeschichte mit der Polizistin wollte ich mir erst Recht ersparen. 1 Stern für das tolle Cover und weil ich keine 0 Sterne vergeben kann.

Seite 1 / 59

Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** im Vergleich zum dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: