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Alle Rezensionen von Zsadista

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"Ausnahmezustand - HB" ist ein Buch aus der Feder des Autors und Kabarettisten Florian Schroeder. Ich habe zu dem Hörbuch gegriffen, weil ich, ja ich gebe es zu, die Inhaltsangabe nicht komplett gelesen habe. Ich dachte, das Buch würde sich ernst mit den Zuständen unserer Zeit befassen. Die smarte Welt, in der wir leben, wo alles von Computern übernommen wird. Über die Entscheidung, wer gut oder wer böse ist. Über Egoismus und Hass. Interessante und schwere Themen unserer Zeit eben. Recht schnell wurde mir dann klar, dass es sich hier um eine komödiante Aufführung handelte. Dazu fängt der Autor auch recht politisch an, damit man auch gleich weiß, in welcher Richtung er schwelgt. Danach kommt ein Thema nach dem anderen. Und da fing dann auch mein persönlicher Ausnahmezustand an. Zeitweise fragte ich mich, ob der Autor das, was er sagte wirklich ernst meinte. Dazu kam, dass die Lacher und Klatscher im Hintergrund anmuteten, wie in den billigen amerikanischen Soaps, in denen ständig diese Lacher an absolut jeder hirnrissigen Stelle eingespielt werden. Ich habe das Hörbuch nicht fertig gehört. So einen Müll will und muss ich mir wirklich nicht anhören. Mag sein, dass dies Comedy der höchsten Stufe ist, ich weiß es nicht. Mein Humor ist wirklich sehr schwarz und böse, aber über so etwas, kann und will ich nicht Lachen. Weder darüber, dass man ungestört und ungestraft alte, fette HartzIV Empfänger überfahren sollte, noch dass die Landbevölkerung mit jedem Jahr, die sie auf dem Land lebt an Hirnmasse verliert. Auch nicht, dass alle Schwaben die Pest sind oder dass alle Amerikaner fett sind und stinken. Oder das alte Menschen alleine Schuld an der Verspätung der Bahn sind. Nein, das ist nicht lustig. Und meiner Meinung nach ist nicht alles erlaubt, wie es auf dem Hörbuch geschrieben ist. Dazu macht der Herr auch noch in seiner Beilage zur CD darauf aufmerksam, ich zitiere aus dem Inlay: " Falls Sie eine Form der Satire, Übertreibung und vor allem Ironie irritieren sollte, fahren Sie bitte rechts ran und helfen dann erst mitreisenden Kindern. Landbewohner, Schwaben, Amerikaner, Briten und Spanier könnten Probleme kriegen, aber die verstehen sowieso nix. Das klang für Sie schon beleidigend? Na, dann viel Spaß!" Sorry, für mich sollte eher der Autor aus dem Verkehr gezogen werden. Denn das was er von sich gibt, ist für mich mehr als unangebracht. Für mich hat das weder etwas mit Satire, noch Übertreibung oder Ironie zu tun. Auch als schwarzhumoriger Comedian, sollte man manche Grenzen nicht überschreiten, vor allem in dieser Masse nicht.

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"Wut: Was Islamisten und Rechtsextreme mit uns machen" ist ein Buch aus der Feder der Autorin Julia Ebner. Gleich zum Anfang muss ich sagen, für mich war das Buch kein Werk, das man schnell mal durchgelesen hat. Ich musste auch immer wieder Pausen machen und über das gelesene nachdenken. Die Autorin schafft es, in ihrem Buch zwar schon persönliches einzubringen, trotzdem aber sehr sachlich zu bleiben. Es gefällt mir, wie sie beide Seiten zeigt und dass Islamismus und Rechts in ihren Vorstellungen nicht sehr weit auseinander liegen. Irgendwie schiebt jeder den Schwarzen Peter auf den anderen und er selbst ist das wahre Ideal, das es zu Leben gilt. Das große Problem dabei ist dann, das jede Seite die andere vernichten will und auch keine Ruhe gibt. Durch gezielte falsche Meldungen und Hetzreden werden Menschengruppen dazu radikalisiert, das sie auf andere losgehen sollen, die nicht dem eigenen Ideal entsprechen. Das gilt für Islamisten genauso wie für die Rechten. Aber auch andere Gruppen, die von der Autorin in dem Buch nicht behandelt werden. Gerade heute in der Zeit von ständiger Internetpräsenz ist es nicht immer leicht, wahre von hetzerische Nachrichten / Informationen zu unterscheiden und zu verstehen. Viele glauben alles, was über das Internet verbreitet wird, ohne es zu hinterfragen. Dazu kommt dann noch der Druck den die USA ausüben. Denn geht es, gerade in den islamistischen Ländern, darum das größte Stück vom Kuchen zu bekommen. Schließlich will das große Land nicht an Macht und Einfluss verlieren. Dadurch wird so mancher Konflikt am Brodeln gehalten. Verdient man doch alleine dadurch schon Geld und erhält sich seine Macht. Das Thema Rechtsextremismus und Radikaler Islam sind schwere Themen unserer Zeit. Man sollte beide Seiten nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wobei man allerdings auch die anderen Extremisten nicht vergessen darf. Vor allem, weil viele Menschen einfach in eine Ecke gestellt werden, die mit dem entsprechenden Extremismus, überhaupt nichts zu tun haben. Nicht jeder Islam Anhänger ist ein Extremist und nicht jeder, der nicht mit allem einverstanden ist, ist ein Rechter. Leider vergessen das viele Menschen in der heutigen Zeit. Wir sollten lernen, wieder besser zwischen den Zeilen zu lesen und nicht alles zu glauben, was einem vorgekocht wird. Ich finde das Buch zwar nicht durchgängig neu, einiges kennt man eben schon aus den Medien, zumal wenn man sich selbst ein paar Gedanken über alles macht. Dennoch finde ich das Buch gut und wichtig. Ich kann das Werk für interessierte Leser wirklich weiter empfehlen. Aber lassen Sie sich Zeit beim Lesen und denken Sie über das Gelesene nach.

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Mannheim, Klärwerk. Eine Leiche wird angespült. Die Ermittlungen erhalten die Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern. Interessant ist es für die Biologin vor allen Dingen, weil die Tote ein nicht gerade oft gesehenes Medaillon um den Hals trägt. Eine in Harz konservierte Kreuzspinne. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf einen Fall von 1998. Da wurde in Kolumbien ein Massengrab entdeckt. Darin lagen nur Frauenleichen und alle hatten eine Spinne im Mund. Als die Identität der Toten endlich bekannt ist, stoßen die Ermittler auf die Freundin der Frau. Ihr Ex-Mann ist nicht gerade begeistert, dass sich seine Frau wegen einer anderen Frau von ihm getrennt hat. So tyrannisiert er seine Ex-Frau und Tochter. War etwa der Ex der Mörder? Und müssen jetzt Ex-Frau und Tochter unter Schutz gestellt werden? Doch wie hängt wirklich alles zusammen? "Das Gift der Wahrheit" ist der zweite Teil der Hall & Hellstern Reihe aus der Feder der Autorin Julia Corbin. Zu Anfang kann ich erwähnen, dass der zweite Teil sehr gut unabhängig von ersten zu lesen ist. Ich kenne den ersten nicht, hatte aber keinerlei Probleme den zweiten gut zu verstehen. Probleme hatte ich eher mit dem Inhalt an sich. Karen Hellstern ist in ihrer Art für mich wie Temperance Brennan aus Bones. Wahnsinnig auf sich bezogen und alle anderen können nichts. Als sie am Anfang den neuen Gerichtsmediziner angefahren hat, konnte ich nur die Augen verdrehen. Zum Glück hatte dieser dann auch gleich die richtige Antwort parat. Mir erschien es zwar als wollte die Autorin den Mediziner schlecht dastehen lassen, mir hat er aber gefallen. Er war soweit die einzige Person im Buch, die mir sympathisch war. Ich fand auch, dass die Autorin zu sehr vom eigentlichen Fall abschweifte. Viel in Anspruch nahm das Privatleben der beiden Hauptpersonen. Liebesgeschichten und private Ärgernisse überschatteten viel den eigentlichen Fall. Mir fiel beim Lesen ständig die Spannung ab, wenn schon wieder von dem Onkel geredet wurde oder sonstige unwichtige Sachen. Ich fand den Fall auch nicht sehr rund. Es wurde von Anfang an zu sehr auf diesen einen Täter hingewiesen. Ich fand das nicht als verwirrend und verlockend, ich fand es langweilig. Dazu kommt, dass man merkt, dass die Autorin selbst Biologin ist. Diese Stellen waren mehr als ausführlich beschrieben. Ich bin sehr an der wirklichen Arbeit der Ermittler interessiert. Aber in einem reinen Krimi / Thriller muss ich nicht die genaue Temperatur zum Aufheben von Käfern wissen. Dafür lese ich dann lieber andere Literatur, die sich dann nur um diese Themen dreht und keinen Krimi / Thriller darstellen sollen. Irgendwie witzig fand ich dann, dass sich die Autorin so über diese in Harz gegossene Spinne monierte. Dass niemand ein solches Schmuckstück hätte oder tragen würde. Ich selbst besitze so ein Amulett, in dem ein kleiner Skorpion eingegossen ist. Dieses erstand ich vor Jahren in Tunesien und die Schmuckstücke waren dort alles andere als selten. Den Fall selbst fand ich schon interessant. Schade war halt, dass auf zu vielen Seiten Sachen standen, die nichts mit dem Fall zu tun hatten und das Buch so in die Länge gezogen haben. Ich persönlich brauche ein Buch, das mich nicht mit belanglosem Privatkram füttert, sondern an dem Fall dran bleibt wie der Bluthund an der Beute. Das hat mir hier schon sehr gefehlt. Ansonsten ein Fall, den man lesen kann, wenn man keine Spinnenphobie und etwas Durchhaltevermögen hat.

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Mannheim, Klärwerk. Eine Leiche wird angespült. Die Ermittlungen erhalten die Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern. Interessant ist es für die Biologin vor allen Dingen, weil die Tote ein nicht gerade oft gesehenes Medaillon um den Hals trägt. Eine in Harz konservierte Kreuzspinne. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf einen Fall von 1998. Da wurde in Kolumbien ein Massengrab entdeckt. Darin lagen nur Frauenleichen und alle hatten eine Spinne im Mund. Als die Identität der Toten endlich bekannt ist, stoßen die Ermittler auf die Freundin der Frau. Ihr Ex-Mann ist nicht gerade begeistert, dass sich seine Frau wegen einer anderen Frau von ihm getrennt hat. So tyrannisiert er seine Ex-Frau und Tochter. War etwa der Ex der Mörder? Und müssen jetzt Ex-Frau und Tochter unter Schutz gestellt werden? Doch wie hängt wirklich alles zusammen? "Das Gift der Wahrheit" ist der zweite Teil der Hall & Hellstern Reihe aus der Feder der Autorin Julia Corbin. Zu Anfang kann ich erwähnen, dass der zweite Teil sehr gut unabhängig von ersten zu lesen ist. Ich kenne den ersten nicht, hatte aber keinerlei Probleme den zweiten gut zu verstehen. Probleme hatte ich eher mit dem Inhalt an sich. Karen Hellstern ist in ihrer Art für mich wie Temperance Brennan aus Bones. Wahnsinnig auf sich bezogen und alle anderen können nichts. Als sie am Anfang den neuen Gerichtsmediziner angefahren hat, konnte ich nur die Augen verdrehen. Zum Glück hatte dieser dann auch gleich die richtige Antwort parat. Mir erschien es zwar als wollte die Autorin den Mediziner schlecht dastehen lassen, mir hat er aber gefallen. Er war soweit die einzige Person im Buch, die mir sympathisch war. Ich fand auch, dass die Autorin zu sehr vom eigentlichen Fall abschweifte. Viel in Anspruch nahm das Privatleben der beiden Hauptpersonen. Liebesgeschichten und private Ärgernisse überschatteten viel den eigentlichen Fall. Mir fiel beim Lesen ständig die Spannung ab, wenn schon wieder von dem Onkel geredet wurde oder sonstige unwichtige Sachen. Ich fand den Fall auch nicht sehr rund. Es wurde von Anfang an zu sehr auf diesen einen Täter hingewiesen. Ich fand das nicht als verwirrend und verlockend, ich fand es langweilig. Dazu kommt, dass man merkt, dass die Autorin selbst Biologin ist. Diese Stellen waren mehr als ausführlich beschrieben. Ich bin sehr an der wirklichen Arbeit der Ermittler interessiert. Aber in einem reinen Krimi / Thriller muss ich nicht die genaue Temperatur zum Aufheben von Käfern wissen. Dafür lese ich dann lieber andere Literatur, die sich dann nur um diese Themen dreht und keinen Krimi / Thriller darstellen sollen. Irgendwie witzig fand ich dann, dass sich die Autorin so über diese in Harz gegossene Spinne monierte. Dass niemand ein solches Schmuckstück hätte oder tragen würde. Ich selbst besitze so ein Amulett, in dem ein kleiner Skorpion eingegossen ist. Dieses erstand ich vor Jahren in Tunesien und die Schmuckstücke waren dort alles andere als selten. Den Fall selbst fand ich schon interessant. Schade war halt, dass auf zu vielen Seiten Sachen standen, die nichts mit dem Fall zu tun hatten und das Buch so in die Länge gezogen haben. Ich persönlich brauche ein Buch, das mich nicht mit belanglosem Privatkram füttert, sondern an dem Fall dran bleibt wie der Bluthund an der Beute. Das hat mir hier schon sehr gefehlt. Ansonsten ein Fall, den man lesen kann, wenn man keine Spinnenphobie und etwas Durchhaltevermögen hat.

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Die Kämpferin Fira ist mit dem Seher Aldrich auf der Suche nach den Artefakten um den Drachen Andolus wieder zu erwecken. Dieser soll erneut ihre Welt retten. Die beiden müssen sich einigen schweren Kämpfen stellen, bevor sie an ihr Ende gelangen. "Dark Souls" ist ein Comic zu dem gleichnamigen Computer Spiel. Der Comic entstand aus der Feder des Autors George Mann. Die Zeichnungen sind von Alan Quah. Der Comic ist mir durch seine Optik aufgefallen. Das Cover ist schon phantastisch. Die Zeichnungen fand ich auch sehr gelungen. Später erst ist mir aufgefallen, dass es ein Comic zu einem Computerspiel ist. Wobei mir der Name schon etwas sagte. Die Story selbst fand ich jetzt leider nicht ganz so berauschend. Vergleiche mit dem Spiel kann ich persönlich jetzt nicht ziehen, da ich es nie gespielt habe. Aber so fand ich die Geschichte schon etwas seltsam. Vor allem, weil man nicht viel mitbekommt. Man weiß nach dem Lesen nicht so genau, was nun mit Fira genau war. Die Geschichte war sehr schwammig und zu schnell erzählt. Zumal das Cover auch nicht direkt zum Inhalt passte, da es darin um eine Frau geht. Ich könnte mir vorstellen, dass der Comic ein Muss für die Fans des Spiels ist. Vielleicht verstehen sie die Story besser als ich, die das Spiel nicht kennt. Ich gehe mal davon aus, wenn die Serie fortgesetzt wird, werde ich mir keine weiteren Teile davon kaufen.

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Akira Urabe ist mit der U-Bahn unterwegs als der Strom ausfällt. Den Leuten bleibt nichts anderes übrig, als zu Fuß zur nächsten Station zu gehen. Doch bei der nächsten Station treffen die Fußgänger nur auf verängstigte Menschen. Akira stürmt aus der U-Bahn nach oben und erstarrt. Nichts ist mehr so, wie es war. Anscheinend haben Pflanzen in kürzester Zeit die Stadt übernommen. Doch sind die Pflanzen alles andere als nur Pflanzen. Sie trachten den Menschen nach dem Leben und greifen sich jeden, den sie erwischen können. Rei Nishina rettet Akira das Leben und sie ziehen sich in die U-Bahn zurück. Dort müssen sie zusehen, wie sie und die anderen überlebenden Menschen zurechtkommen. "Green Worldz 1" ist der erste Band einer neuen Serie aus der Feder des Autors Yusuke Osawa. Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die kurze Inhaltsangabe machte dann den Kauf perfekt. Der Zeichenstil hat mir sehr gut gefallen. Auch gerade deswegen, weil hier das Hauptaugenmerk nicht auf übermäßige dicke Brüste und nackte Hintern gesetzt ist. Die Charaktere sind alle recht normal gezeichnet, was mir das Ganze sehr sympathisch macht. Die Story selbst ist am Anfang etwas fraglich. Was mag wohl passiert sein, dass innerhalb 2-3 Stunden eine Stadt komplett mit Pflanzen überzogen ist? Ich denke aber, dass man da noch den ein oder anderen Teil braucht, um dahinter zu kommen. Akira ist am Anfang sehr egoistisch, was er auch gesagt bekommt. Ich bin gespannt, wie sich die Figur mit der Zeit vielleicht ändern wird. Im Ganzen bin ich auf die Entwicklung der Reihe gespannt. Deswegen werde ich auch dran bleiben.

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Klara und Paul Himmel leben jetzt schon seit einiger Zeit in Mordsacker. Klara ist genervte Hausfrau und soll auch noch bei den Tieren mithelfen. Ihr Mann Paul ist der Dorfpolizist und geht auf dem Land richtig auf. Stecken die beiden doch gerade im Zeugenschutzprogramm und kommen von Berlin Mitte direkt nach Mordsacker Misthaufen. Als Paul dann Klara überredet an diesem Theaterstück der Dorffrauen teilzunehmen, ist Klara noch mehr genervt. Geht aber hin um sich die Sache wenigstens anzusehen. Da die Schriftstellerin des Stücks nicht auftaucht, macht sich die geschlossene Dorffrauengemeinschaft auf um nachzusehen, wo sie bleibt. So wird die ältere Dame dann auch ziemlich tot an ihrem Kaffeetisch gefunden. Eine gefundene Ablenkung für Klara, die das langweile Dorfleben so richtig satt hat. "Himmelfahrtskommando" ist der zweite Teil der Klara Himmel Krimireihe aus der Feder der Autorin Cathrin Moeller. Ja, wie ich so schön sage: Schlimmer geht¿s wirklich immer. Für mich war dieser "Krimi" wirklich das reinste Himmelfahrtskommando. Um es gleich zu sagen, ich hab etwa in der Hälfte aufgehört zu lesen und hab mir den Rest einfach erspart. Sorry, aber das Buch was so schlecht, es hat mich nicht einmal mehr die Auflösung des Falles interessiert. Zugegriffen habe ich bei dem Buch wegen dem wirklich humorvollen Cover, dem Titel und der eigentlich ganz netten Inhaltsangabe. Wobei ich mittlerweile mit diesen privaten Schnüfflern schon vorsichtig geworden bin, weil das meistens nach hinten losgeht. So auch hier mit Klara. Sie ist eine so egoistische, hochnäsige Person wie sie es selten gibt. Was sie so alles bis in die Hälfte des Buches anstellt, lässt mir mein Hirn weg schmelzen. Einzig und allein fand ich Paul sympathisch. Und er tat mir richtig leid, mit so einer Frau geschlagen zu sein. Vom Inhalt her kann ich nicht viel schreiben, sonst müsste ich spoilern, was ich etwaigen Lesern nicht antuen möchte. Ich erwähne nur einen Punkt von vielen, der mich den Kopf schütteln lies. Wie kann eine Autorin in einem Krimi eine private Tante in einem Polizeibüro herum schnüffeln lassen? Die Unterlagen in der Ablage der Kollegin ihres Mannes durchsuchen lassen. Und das ist echt nur ein kleiner Punkt, der für mich unverständlich ist. Manch einer mag den Schreibstil als humorvoll und spannend empfinden. Ich fand ihn einfach zum Abgewöhnen. Vor allem weil es mir bis zur Mitte hin vorkam, als hätte die Autorin Null Erfahrung in der Sparte "humorvoller Krimi" oder "Krimi" allgemein. Dazu schätze ich, dass hier eben so viel recherchiert wurde, was passiert, wenn Leute wie Klara, tun was Klara getan hat. Es sah für mich so aus, als würde einfach nur etwas herunter geschrieben werden, was witzig sein soll und spannend, es aber bei aller Liebe nicht war. Auch wenn ein Krimi mit viel Humor gespickt ist, sollte er schon wenigstens etwas realitätsnah bleiben.

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Sergio Baroli ist die Koryphäe auf dem Gebiet der Kaffee - Mafia in Italien. Er hat schon Bücher darüber veröffentlicht und macht nun eine Tour nach Bayern, wo ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen werden soll. Im Kreise einer Krimilesung im Circus Krone soll die Feier von statten gehen. Doch es geht alles schief, was schief gehen kann. Kaum versieht man sich, ist Baroli mit Hauptkommissar Hummel im Schlepptau auf der Flucht vor der italienischen Mafia. Auch im Revier fliegt durch die Sache einiges durcheinander. Der Chef wird kurzerhand suspendiert und die Kollegen sollen die Finger von der Sache lassen. Doch wie soll man die Finger von einem Fall lassen, wenn der eigene Kollege verschwunden ist? "Kalter Kaffee" ist ein Band der Chefinspector Mader Reihe aus der Feder des Autors Harry Kämmerer. Ich kenne die anderen Teile nicht und weiß auch ehrlich nicht, wie viele Teile es von dem Team gibt. Ist aber völlig egal, man kommt auch so in der Story mit. Am Anfang ist es kurz etwas schwer, den ganzen Personen zu folgen, da auch sehr kurze und sehr viele Kapitel aufeinander folgen. Durch den Schreibstil findet man sich aber recht fix zurecht. Als nächstes muss ich das tolle Cover loben. Ich liebe diese Bilder, wo man zweimal hin schauen muss. Der Totenschädel im Kaffee ist einfach genial und die Brezeln einfach lecker. Leider hatte ich beim Lesen ständig Lust auf Kaffee und Hunger auf die Brezen. Die Charaktere sind durchweg sympathisch. Es gab eigentlich keine Kapitel, die ich schneller lesen wollte, weil etwas langweilig oder uninteressant war. Das ist doch recht selten bei mir und einem Krimi. Oft wird etwas arg in die Länge gezogen oder zu viel des Guten im Privatleben der Ermittler verbracht. Baroli war jetzt nicht sehr sympathisch, trotzdem war sein Part richtig gut. Allerdings muss ich gestehen, am aller besten haben mir die Helfer des Bestatters Miller, Sorry, der Trauerhilfe Miller gefallen. Andi, Diego und Wotan, der Ex-Rocker im Rollstuhl. Was hab ich über die drei gelacht. Herrlich. Nur schade, dass dieser Strang der Geschichte am Ende in der Luft hängen geblieben ist. Ich hoffe, im nächsten Krimi sind meine drei Helden wieder mit von der Partie. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Ich war begeistert vom Schreibstil, der locker und flott zu lesen war. Ich mochte die Spannung in der Story und die Personen, die mitspielten, von Baroli mal abgesehen. Und den offiziellen Autor von Hummels Krimi, aber das ist eine andere Ecke. Wer Krimis mit einem Touch Humor mag, liegt mit "Kalter Kaffee" genau richtig. Ich kann den Krimi wirklich nur weiter empfehlen.

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Vor 18 Jahren verschwand die beste Freundin von Frankie in einer Nacht am Pier. Sophie wurde nie gefunden. Jetzt, 18 Jahre später meldet sich Sophies Bruder Daniel und teilt ihr mit, dass ihre Leiche angespühlt und gefunden wurde. Frankie reist sofort nach Oldcliffe-on-Sea in Cornwall zurück um Daniel zu unterstützen und die Wahrheit heraus zu finden. Doch Frankie fühlt sich seltsam an dem alten Ort. Und will wirklich jeder die Wahrheit über diese Nacht herausfinden? "Missing - HB" ist ein Thriller aus der Feder der Autorin Claire Douglas. Ich habe das Buch als gekürztes Hörbuch gehört. Gelesen wurde es von den beiden Sprecherinnen Cathleen Gawlich und Laura Maire. Die beiden haben ihre Arbeit wirklich sehr gut gemacht und ich hab den beiden von ihren Stimmen her gerne gelauscht. Der Inhalt des Buches zeigt die Geschichte aus zwei Perspektiven. Zum einen die von Frankie heute und die von Sophie von vor 18 Jahren. So an sich die Art war schon sehr interessant. Die Story selbst fand ich eher langweilig und ewig dahin gezogen. Und das auch noch bei einem gekürzten Hörbuch. Eigentlich war an der Sache auch recht schnell klar, dass da ein rießen großer Haken an der Sache ist. Zuerst wurde etwas von einer angespülten Leiche erzählt. Sorry, nach 18 Jahren soll noch eine Leiche angespült werden? Dann war es doch nur noch ein Schuh mit einem Fuß darin, auch nicht wirklich Real. Dass Frankie auch erst nach 18 Jahren herausfinden will, was in der Nacht passiert ist, klingt auch einfach zu abstrakt. So in etwa geht es durch das Ganze Buch durch. Erzählte Frankie, war Sophie die beste Freundin. Erzählte Sophie, merkte man auch gleich, dass sie da ein anderes Gefühl hatte. Ich fand alles so offensichtlich und lahm, mir hat das Hörbuch wirklich nicht gefallen, es konnte mich absolut nicht mitreißen. Die Aufklärung am Ende war dann abstrus, aber noch ganz nett. Wobei ich sagen muss, keiner der Protagonisten ist besser, als der andere. Was am Ende passiert ist, entschuldigt wirklich überhaupt nichts an der kompletten Sache. Ich finde es sogar noch schlimmer, als der Anfang der Story und jeder denkt, wie toll er jetzt ist. Nein, ich komme mit diesem Buch wirklich nicht klar. Wie gesagt, vor allem das Ende ist erschreckend. Nicht erschreckend spannend oder fesselnd, nein, einfach was die Autorin als "gelungen" stehen lässt und dem Leser glauben machen will, mit was man alles seine Taten entschuldigen kann.

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Inspector Wexford ist eigentlich in seinem Ruhestand angekommen. Doch zu Hause ist es durch die Putzfrau manchmal kaum auszuhalten. Kann sie doch nie still sein und muss in einem weg immer Reden. Da kommt es Wexford gerade Recht, dass sein alter Kollege anruft und fragt, ob er mit zu einem neuen Tatort kommen will. Natürlich will Wexford und macht sich sofort auf den Weg. Der Tatort liegt im Pfarrhaus in Kingsmarkham. Sie Tote ist Reverend, eine halb Inderin und dazu auch noch allein erziehende Mutter. Vieles weist darauf hin, dass die Frau im Ort nicht gerne gesehen wurde. Zu anders war die Dame und nicht passend für den Beruf, bzw. die Berufung. Wexford entdeckt so einiges, was im Argen liegt. "Mord im Pfarrhaus" ist der 25. Band der Wexford Reihe aus der Feder der Autorin Ruth Rendell. Das Cover sprach mich direkt an. Die Inhaltsangabe versprach mir ein spannendes Buch. Bekommen habe ich leider alles andere, als erwartet. Zuerst habe ich im Nachhinein erfahren, dass dies bereits der 25. Band einer Reihe ist. Ok, man kann ihn auch lesen, ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben. Trotzdem würde ich mir wünschen, wenn Verlage es hinbekämen, dass auf den Büchern steht, welcher Teil es von einer Reihe ist. Meistens steht ja noch nicht einmal drauf, dass es ein Teil einer Reihe ist. So bin ich hier ja schon mal schlauer gewesen. Anscheinend gehen die Verlage davon aus, dass jeder Leser weiß, dass es sich um eine Serie handelt, vor allem, wenn sie so hochgelobt wird. Auch wenn auf dem Rücken geworben wird "Eine der besten, packendsten Krimiserien des Genres" The Washingotn Post, habe ich das Buch erst gar nicht zu Ende gelesen. Der Inhalt ist so hanebüchend, dass ich mir die Hälfte des Buches erspart habe. Und damit erwähne ich noch nicht einmal groß die furchtbar nervige Putzfrau. Die Hälfte der Gespräche von ihr habe ich von Anfang an übersprungen. Schlimmer als die Putzfrau Maxine war Wexford und die Story selbst. Manchmal frage ich mich wirklich, in welcher Welt die Autoren leben und was sie versuchen, den Lesern aufzubinden. Wexford ist Inspector a.D. Seine Kollegen sind so dumm und nichts könnend, dass das erste, was sie bei einem Mord tun ist, ihren alten Chef anzurufen und ihn mit zum Tatort zu nehmen. Da fang ich ja schon an, mit den Augen zu rollen. Irgendwie hatte ich mir gedacht, Wexford kommt später zu dem Fall oder denkt eben selbst darüber nach. Aber doch nicht, dass er gleich von Anfang an angerufen und eingeladen wird, sich die Leiche mordfrisch anzugaffen. Dazu kommt, dass Wexford vom Tatort einen Brief aus einem Buch stiehlt und anschließend gleich mal selbst zu Personen fährt und die verhört. Sorry, da fängt mir mein Hirn zu bluten an. Wexford steckt es dann irgendwann seinem Ex-Kollegen Burden. Was dann im Satz von seinem Kollegen auf Seite 66 endet: "Ich weiß, ich hab¿s gesehen. Wo ist das Problem?". Wo das Problem liegt? Da kann ich doch nur mit dem Kopf schütteln. Viel weiter bin ich in dem Buch dann auch nicht gekommen. Für solche Lektüren ist mir meine Lesezeit dann wirklich zu Schade. Bis zu der Stelle, an dem ich den Krimi dann beendet habe, fand ich die Spannung auch sehr fade. Das Buch konnte mich mit nichts packen. So war mir am Ende dann auch die Auflösung des Falles egal und ich hab nicht einmal das letzte Kapitel gelesen um zu wissen, wer denn der Mörder war. Es gibt bestimmt viele Leser und Fans der Serie, die das Buch am Ende absolut genial finden. Ich auf jeden Fall nicht. Und weiter empfehlen kann ich es eigentlich auch nicht. Ich wüsste keinen Punkt, den ich positiv erwähnen könnte. Wenn Krimis so weit von der Realität entfernt geschrieben werden, ist das nicht gerade mein Ding. Klar wird von Autoren vieles gerade gebogen und vieles ist auch nicht der Realität entsprechend. Aber hier wird echt mit dem Panzer in der Garage des Minis geparkt und so etwas nervt mich einfach nur.

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