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Alle Rezensionen von Zsadista

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Weston Kogi reist zurück in seine Heimat Alcacia in Westafrika. Einst sind er und seine Schwester von dort nach England geflüchtet. Doch nun ist seine Tante verstorben und er will ihre Beerdigung besuchen. Gleich darauf will er eigentlich wieder zurück nach London. Durch eine kleine Flunkerei verstrickt er sich allerdings furchtbar in die Wirren des Landes. Nun muss er sehen, wie er da wieder raus kommt. Wild Card ist ein Thriller aus der Feder des Autors Tade Thompson. Das Cover ist mit seinen Farben schon ein Hingucker. Die Inhaltsangabe hört sich spannend an. Der Aufmacher auf der Vorderseite Urlaub. Aufstand. Bürgerkrieg. Willkommen in Weston Kogis Welt macht echt Lust auf dieses Buch. Gut, ich muss schon sagen, das Buch ist sehr speziell. Es war schon was ganz Neues und daher sehr spannend zu lesen. Urlaub, Aufstand, Bürgerkrieg waren jetzt nicht wirklich Inhalt der Story. Urlaub war es nicht, da Weston nur zu der Beerdigung nach Alcacia und am nächsten Tag wieder nach Hause fahren wollte. Die Punkte Aufstand und Bürgerkrieg kamen auch nicht so richtig an die Oberfläche. Auch Weston selbst fand ich sehr übertrieben. Auf der einen Seite wurde er gefoltert, geschlagen, entführt, verfolgt, bedroht. Auf der anderen hüpft er gleich mit jeder Frau ins Bett, die im Buch vorkam. Auf der einen Seite trifft er wieder seine alte Liebe, oh, die alte Liebe! Hüpft parallel aber auch mit der hübschen Witwe ins Bettchen. Dann kann die alte Liebe ja auch nicht sehr groß sein. Kogi ist in London nur ein Wachmann im Supermarkt. In seiner alten Heimat scheint er zum Top-Agenten ganz besonderer Art zu mutieren. Der irgendwie aber trotzdem wenig rafft. Keine Ahnung. Normal hätte mir das Buch nicht gefallen. Trotzdem fand ich das Buch außergewöhnlich. Ein ganz neuer Ort für einen Thriller. Absolut andere Bösewichte , als normalerweise. Ein Einblick in die Clans und Warlords in Afrika. Ich kann es nicht beschreiben, ich fand es von der Seite her wirklich gut. Ich muss auch sagen, ich habe es komplett gelesen und nichts übersprungen, wie das bei mir öfters mal passiert. Ja, die Person Weston Kogi war schon anstrengend und ich konnte hirnlich nicht immer bei seinen Taten mithalten. Mir hat aber das Komplettpaket gut gefallen. Ich werde zwar keinen weiteren Teil lesen wollen, weil ich solche Privatschnüffler Storys nicht mag, aber den ersten Teil fand ich schon ganz gelungen.

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Marco ist ein Waisenjunge in der Stadtrepublik Vastona. Immer auf der Flucht vor den Stadtwachen und voller Hunger. Als er dann doch eines Tages aufgegriffen wird, naht Hilfe von dem Orden der Seher. Sie nehmen ihn bei sich auf, weil er ein Seher werden soll. Zwischenzeitlich rückt die Armee des Schwarzen Herzogs unerbittlich näher um die Stadt einzunehmen. Marco denkt, der Krieg ist noch weit weg und freundet sich mit Elena an. Einer Arbeiterin aus der Manufaktur und ebenso arm, wie er es war. Beide treffen auf Zalvado, einem verschrobenen Erfinder. Keine Ahnung, wer er wirklich ist, helfen sie ihm bei seinen Projekten. Und dann ist der Tag gekommen, an dem die Armee des Schwarzen Herzogs vor den Toren der Stadt steht. "Die Stadt der Seher - HB" ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Christoph Hardebusch. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Oliver Dupont war ganz gut, ich hätte mir nur gewünscht, dass er den verschiedenen Personen mehr unterschiedliche Sprachlagen gegeben hätte. Es hörte sich alles recht gleich an. Den Inhalt an sich, fand ich sehr fade und langweilig. Die Inhaltsangabe hörte sich eigentlich echt spannend an und rasant an. Mit dem Schreibstil an sich wurde ich dann so gar nicht warm. Es wurde unheimlich viel Unnötiges geschrieben. Alles ausgeschmückt und dreimal erzählt. Dafür wurden wichtige Dinge, in einem Satz erwähnt und dann vergessen. Wie zum Beispiel, Caronix der Elf, warum genau fühlte er sich für die Blutmagie verantwortlich? Warum war der Orden eigentlich überhaupt gegründet worden. Was war seine Aufgabe? Warum hatten Marco und Elena eigentlich so viel freie Zeit, dass sie Zalvado so viel helfen konnten? Marco arbeitete für den Orden, Elena für die Manufaktur. Normal müsste man danach eigentlich total ausgelaugt sein und nicht noch nächtelang bei einem Typen irgendwelche Dinge zusammen bauen. Oder in der Stadt herum schlendern und nichts tun. Von den Namen, Begriffen und Orten her, hätte es genauso gut eine Geschichte über Leonardo Da Vinci sein können. Zalvado kam für mich, wie der alte Leonardo herüber. Er baute seltsame Geräte, die ihrer Zeit weit voraus waren. Darunter ein Fluggerät, das an eine Drohne erinnert, sowie ein Fluggerät, das wohl wie ein Fahrrad betrieben werden sollte. Ganz nebenbei kannte er sich auch noch mit Medizin und Anatomie aus. Das war mir echt zu viel abgekupfert. Der Einzige, der nicht in diese Da Vinci Zeit rein passte, war Caronix, der Elf. Dazu kommt, dass die Geschichte für mich kaum Überraschungen oder Geheimnisse enthält. Noch nicht einmal in der Hälfte der Story wusste ich über den Orden schon Bescheid. Als der erste Novize krank im Bett lag, war die Sache für mich schon klar. Figuren mit Namen "Der Schwarze Herzog" sind auch so ausgelutscht, wie ein alter Drops. Warum kann es nicht einmal so eine Bezeichnung wie "Der Gelbe Schlächter" sein oder "Der Blaue Schatten" oder "Die Grüne Bestie"? Dazu kam, immer wenn es hätte spannend werden können, kamen dann die Erfindungen von Zalvado Da Vinci dazwischen. Es wurde dann stundenlang wieder an etwas herum gebaut, anstatt es mit dem spannenden Teil weiter ging. Und alle Figuren waren so oberflächlich. Marco, lernte nichts dazu. Elena schmachtete Marco an. Zalvado dachte ständig an seine Erfindungen. Caronix war so stark und gewandt, der hätte eigentlich die Armee des Schwarzen Herzogs alleine und mit Links erledigen können. Hintergrund der Geschichte war schon gut. Etwas mehr in diese Richtung geschrieben, hätte das Buch richtig spannen werden können. Leider verlor sich der Autor viel zu viel in für mich eher unwichtige Dinge und Ereignisse. Zeitweise habe ich das Hörbuch auch zur Seite gelegt, weil ich einfach das Interesse verloren habe. Bis ich dann weiter hörte, vergingen schon einmal ein paar Tage. Das Buch ist jetzt auch nicht mega schlecht, aber es gibt definitiv bessere und spannendere Bücher im Genre Fantasy. Es wurde einfach zu viel ausgeschmückt, zu wenig in die Tiefe gegangen, es ist zu wenig passiert und die Figuren waren zu flach. Ich komme da echt nicht über 2 Sterne.

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In einem Pavillon wird von zwei Personen eine abgetrennte Hand gefunden. Kommissar Hattinger wird aus seinem Urlaub dazu berufen. Der Fall ist noch nicht richtig aufgenommen, wird schon die zweite Hand gefunden. Jemand hat eine Frau zerstückelt. Zumindest fehlen der Dame jetzt die beiden Hände. Wer ist die Unbekannte und warum wurde sie zerstückelt? Zumindest will der Täter, dass die Teile gefunden werden, sonst wären sie nicht so auffällig drapiert gewesen. "Chiemsee Blues" ist ein Krimi aus der Feder des Autors Thomas Bogenberger. Ich fand das Cover sehr ansprechend und die Inhaltsangabe spannend. Habe das Buch jedoch auf Seite 26 beendet. Ich finde es ganz gut, wenn in Regionalkrimis auch regional gesprochen wird. Zumindest, wenn es sich auf ein oder zwei Personen beschränkt. Bei den Hauptpersonen habe ich es dann schon eher ungerne, wenn sie Dialekt sprechen. In diesem Krimi reden alle Personen Dialekt. Ich fand das zum Lesen viel zu anstrengend. Außerdem bewegt sich der Autor wieder in einer Gesellschaft, in der Frau wissen muss, wie sie die Herrschaften bedienen und beglücken muss. Dabei handelt es sich auch noch um eine Kollegin und nicht eine Bedienung. Dazu kommt, dass der Herr Hattinger ein Macho ist, wie er im Buche steht. Zumindest auf den ersten 26 Seiten. Seine Freundin hat Geburtstag und er verkrümelt sich, obwohl er Urlaub hat, zu dem Fall. Er kann ihr dann auch nicht einmal per SMS sagen, dass er nicht nach Hause kommt und gleich zum zweiten Fall fährt. Muss man als Mann ja auch nicht. Dazu hat er auch keine Lust auf Arbeiten, auf die er eben keine Lust hat. Das können ja andere machen, die da ja sowieso viel besser drin sind. Nein, der Krimi war auf den ersten Seiten gar nicht mein Fall. Dazu halt noch die anstrengenden Unterhaltungen und das alles auf den nächsten 246 Seiten, nein Danke. Ich schätze, für Leser aus der Gegend und Kenntnis des Dialektes ist das Buch bestimmt der Hammer. Für mich war es nur mühsam. Daher kann ich auch nur den einen Stern vergeben.

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"Mörderisches aus dem Saarland" ist eine Krimi-Anthologie aus der Feder der Autorin Marion Demme-Zech. Die Anthologie besteht aus dreizehn Kurzgeschichten, die mehr oder eher weniger mit "mörderisch" zu tun haben. In fast allen Storys geht es kriminell zu, aber eher weniger bis nicht mörderisch. Ein Mordopfer gibt es eher gar nicht. Ermittelt wird auch nicht wirklich, dafür sind die Geschichten zu kurz und auch nicht wirklich ausgereift. Die Story mit dem Geocaching geht sogar über zwei Kurzgeschichten und bleibt trotzdem ohne Auflösung des Ganzen, was mich schon etwas enttäuscht zurück gelassen hat. Als Saarländerin finde ich das Buch an sich schon klasse. Man kennt die Orte, zumindest war man an einigen schon selbst. Besonders den Zoo und das Nachttierhaus kenne ich sehr gut. Ich hatte im Nachttierhaus auch meine zwei Patentiere. Das war also schon sehr witzig gewesen, obwohl nicht die gestohlenen Tiere meine Patentiere gewesen sind. Was ich auch wirklich gelungen fand war, dass die Personen über die Geschichten hinweg immer dieselben waren. Der Kommissar, der Hund, die alte Dame und noch mehrere Personen. Ich fand das war eine richtig gute Idee. Von den Geschichten her, hätte ich mir mehr versprochen. Das man auch mal in einem Hund steckt, war auch ganz witzig. Wobei mir der Hund mega unsympathisch war. Aber ok, es war eine nette Idee. Und selbst in ihm, Günther dem Dackel, steckt man öfter drin und mit der feuchten Nase mitten im Geschehen. Als Saarländerin bin ich voreingenommen und bewerte besser, als wenn ich ein anderes Buch rezensiert hätte. Ja, ich gestehe, das muss einfach so sein. Trotzdem sage ich auch, dass der Titel nicht unbedingt zum Inhalt passt. Da hätte man vielleicht besser "Kriminelles aus dem Saarland" genommen. Da bin ich schon eigen. Wenn Titel und Inhaltsangabe nicht zum Inhalt passen, dann erwähne ich das schon in meiner Rezension. Und dies ist hier halt leider der Fall für mich. Ich bin also nicht so begeistert, wie ich es erhofft hatte, also gibt es einen Punkt Abzug von der vollen Sternezahl. Dafür aber einen mehr, als ich normal gegeben hätte, weil es eben Storys aus dem Saarland sind, was man eher selten findet. Daher gibt es gute vier Sterne von mir.

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Sophie freundet sich mit der einsam lebenden und seltsamen Agatha an. Sie denkt, sie muss Gutes tun, um an der Schule für Prinzessinnen angenommen zu werden. Alle vier Jahre werden zwei Kinder aus dem Dorf entführt und kommen an die Schule für Gut und Böse. Dieses Jahr ist Sophie 12 Jahre alt und genau in dem Alter, in dem die Kinder entführt werden. So geschieht es auch. Sophie wird entführt und Agatha, die ihr helfen wollte, gleich mit. Doch es kommt alles anders, als es Sophie für sich und ihre Zukunft geplant hat. "The School for Good and Evil - HB" ist der erste Teil dieser Fantasy Reihe aus der Feder des Autors Soman Chainani. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Nina Reithmeier hat eine sehr gute Arbeit geleistet. Ich habe ihr gerne zugehört. Das war auch schon das Beste an dem Hörbuch. Wahrscheinlich sollte es darstellen, dass Schönheit nicht immer etwas mit Gut und Hässlichkeit etwas mit Böse zu tun hat. Leider ist das Thema komplett verwurschtelt worden. Normal hätte ich das Hörbuch nicht einmal zu Ende gehört, wollte dann aber doch noch wissen, wie es ausgeht. Gestört hat mich schon gleich, dass die Kinder erst zwölf Jahre alt sind. So verhalten sich keine Zwölfjährigen. Es wäre wesentlich besser gewesen, Jugendliche ab sechzehn zu nehmen, zumal es so glaubwürdiger gewesen wäre. Denn ein Kinderbuch ist es nun wirklich auch nicht gerade. Das komplette Buch ist eigentlich voraussehend. Für mich passierte jetzt nicht wirklich etwas Überraschendes. Eine typische Story, ohne Spannung und unvorhergesehene Wendungen. Die Figuren sind nicht wirklich sympathisch. Sophie, die ach so liebliche Prinzessin hatte es bei mir sofort verschissen. Eine typische Triene, die auf Kosten anderer, vorzugsweise ihrer Freundin, an ihr Ziel kommen will. Sie nutzt Agatha aus, wo es geht, lügt ihr das Blaue vom Himmel und sagt ihr immer wieder, dass sie die Hexe ist und in die Schule der Bösen gehört. Ihre Laufbahn ist von der ersten Sekunde an schon klar gezeichnet. Agatha ist die hässliche, schwarze Dumpfbacke. Fällt bis zum Ende hin auf Sophie herein. Freundschaft gut und schön, doch es kann auch bis zur Dummheit gehen. Tedros, der Prinz aller Prinzen, Schwarm aller Prinzessinnen ist genervt. Er jammert herum, weil alle nur auf seine Schönheit sehen. Wie oberflächlich alle sind und sein Inneres nicht sehen. Er selbst ist aber auch nicht anders. Er sieht auch nur Schönheit und bekommt nichts auf die Reihe. Dazu findet er auch noch, seine Prinzessin muss gefälligst machen, was er sagt. Boah, geht gar nicht, der Typ. Überhaupt regte mich das ganze Klischee-Gehabe absolut auf. Das Böse muss hässlich sein, fett, Warzen haben, verunstaltet, Dreck fressen, in Müll schlafen, sich nicht waschen und ist immer schwarz angezogen. Das Böse ist immer so, suggeriert der Autor. Hier denke ich, hätte der Autor das ein oder andere Märchen mal selbst lesen sollen. "Schneewittchen" und "Die Eiskönigin" hätten vielleicht einmal gereicht. Mich nervte das ungemein. Selbst die Schöne wurde am Ende alt und hässlich, einfach unmöglich. Die Guten waren schön, schlank, lieblich, heroisch, gepflegt. Selbst als die Bösen zum Guten wandelten, wurden alle schön, lange Haare, schlank, reine Haut, bunte Kleidung. Boah, Leute, auch gute Menschen haben Pickel und ein paar Kilo zu viel tragen gerne schwarze Klamotten. Ich hasse es, dass junge Leser schon in ein solches Schubladendenken gesteckt werden. Ja, wie gesagt, das Buch sollte wohl etwas anderes mitteilen, hat es aber absolut nicht geschafft. Über den Hintergrund der Story rede ich schon gar nicht. Da darf man sein Hirn überhaupt nicht einschalten. Man darf sich nicht fragen, wo die ganzen Kinder im gleichen Alter herkommen sollen. Der Versuch der Erklärung ist nämlich ziemlich unsinnig und wird zum Glück auch nicht so oft erwähnt. Die Bezeichnung von Agathes Schuhe ging mir auch auf die Nerven. Dies könnte aber auch an einer falschen Übersetzung liegen. Klumpschuhe hört sich an, als hätte sie verkrüppelte Füße. Ich schätze, sie hatte eher so etwas Combat Boots an. Was jetzt nicht so gut in ein Märchen passt, aber die Bezeichnung Klumpschuhe finde ich richtig schlecht. Und dann die Namen. Wenn man lange Namen wählt, ist man selbst schuld. Wird einem dies im Laufe des Buches zu viel, sollte man den Namen komplett ändern und kürzen. Ich hasse es, wenn es dann irgendwann nur noch zu Äggie, Täddie und Ännie wird, anstatt Agatha, Tedros und Annabelle. Kurz gesagt, das Hörbuch ist für mich überhaupt nichts. Es will etwas aussagen, findet die richtigen Werte aber nicht. Es vermittelt Schubladendenken, was ich nicht gut heißen kann. Oft kann man nicht nachvollziehen, warum die Figuren so handeln, wie sie handeln. Ich werde auf jeden Fall keinen weiteren Teil der Serie hören oder lesen.

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Pfoten vom Tisch! - HB ist ein Buch aus der Feder des Autors Hape Kerkeling. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Autor selbst war der Sprecher, ich fand das sehr gut und passend. Im Großen und Ganzen ist es eine Ode an die Katzen. Ich denke, man könnte es fast einen guten Katzenratgeber nennen. Ich weiß es aber nicht. Weder habe ich Katzen, noch habe ich je einen Katzenratgeber gelesen. Hörte sich allerding recht passend an. Ich habe nur viel Katzen-Kontakt nachts beim Austragen der Zeitungen. Da habe ich auch schon gemerkt, dass jede Katze ihr eigenes Wesen hat. Da gab es jahrelang Bouncer der mich begleitete. Immer am herum grummeln und zum Abschied gab es dann mit der Pfote einen Wisch am Bein, aber ohne Krallen. Er ist leider nicht mehr da. Es gibt Psycho , die ist voll irre. Die wirft sich auf die Füße und man kann nicht mehr weiter laufen. Kommt voll verschmust rüber, aber ich fasse sie kaum an. Sie wird irgendwann irre und beißt zu. Habe ich auch schon mit der Zeitung verdrescht. Der Rote Tiger , die weiße Lady , Queenie eigentlich könnte ich selbst ein Buch darüber schreiben. Eigentlich hatte ich mir ein bisschen etwas anderes von dem Hörbuch versprochen. Mehr humorvolle Geschichten mit Hapes Katzen. Und das war auch der Punkt, warum ich keine volle Punktezahl hier geben kann. Ich wollte eigentlich keinen Ratgeber hören, sondern mehr Geschichten aus dem Leben von Hape und seinen Katzen. Ich fand das Hörbuch jetzt aber auch nicht so schlecht. Bei manchen Punkten fehlten mir halt mehr Informationen. Zum Beispiel bei dem Abschnitt mit Anne, der Katze. War Hape mit seinem Mann dann die ganzen vier Jahre in Umbrien? Ich kenne den Lebenslauf von Hape Kerkeling halt nicht. Wäre vielleicht für Nichtkenner interessant gewesen, wenn man das kurz in ein zwei Sätzen erklärt hätte. Wie man an mir sieht, gibt es auch Leser, bzw. Hörer, die Herrn Kerkeling nicht komplett und auswendig kennen und das Buch trotzdem lesen oder hören möchten. Ich fand, als Nicht-Katzenbesitzer und Nicht-Hape-Kerkeling-Kenner kann man das Hörbuch gut hören. Auch wenn nicht alles so interessant ist und ich mir mehr Humor versprochen habe, kam trotzdem alles recht gut rüber. Ich denke, da hat auch viel die Stimme von Hape dazu getan. Was mich dann am Ende wirklich störte und auch nicht fertig gehört habe war, das Märchen vom Gestiefelten Kater. Das sind Lückenfüller für mich und haben mit dem eigentlichen Buch nichts zu tun. Da ist mir auch egal, wenn man die Geschichte eventuell abgeändert hat, ich will es nicht hören. Ich bin Hape und den Katzen gewogen, so vergebe ich hier dann noch vier Sternchen. Mir hat zwar etwas gefehlt, ich fand mich aber doch gut unterhalten. Ich werde jetzt aber immer noch keine Katze adoptieren, ich bleibe lieber bei meinen Meerschweinchen. Im Übrigen hat da auch jedes seinen ganz eigenen Charakter.

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Der Horror der frühen Medizin ist ein Medizingeschichtsbuch aus der Feder der Autorin Lindsey Fitzharris. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Friedhelm Ptok hatte die absolut passende Stimme zu diesem Werk. Ich habe ihm sehr gerne gelauscht, auch wenn es mir manchmal kalt den Rücken herunter lief. Der Titel sagt eigentlich schon alles aus. Die Anfänge der Medizin waren der pure Horror, vor allem aus Schmerzen, Blut und Sterben. Und wieder bin ich froh, dass ich in der Vergangenheit nicht gelebt habe. Das Cover ist einfach, passt jedoch perfekt. Die blutrote Schrift auf schwarzem Grund sticht direkt ins Auge. Die Knochensäge besagt dann auch schon alles Weitere. Um das Buch zu hören muss man schon gute Nerven haben. Die Kapitel gehen ganz schön unter die Haut. Ich musste selbst ab und zu Pausen beim Hören einlegen und zu einem anderen Buch greifen. Es ist schon fruchtbar sich vorzustellen, wie früher operiert und behandelt wurde. Und das an allem möglichen und unmöglichen Stellen ohne Narkose oder saubere Gerätschaften. Kein Wunder, dass die Menschen, wenn sie denn die OP überlebt haben, danach an Infektionen gestorben sind. Dazu kam dann noch, dass OPs oftmals eine Sensation für die Massen war. Oft quollen die Operationssäle vor Schaulustigen über. OK, würde heute vielleicht auch noch so sein, wenn OPs öffentlich wären. Die Sensationslust der Menschen hat sich ja nicht verringert. Allerdings läuft es heute doch eher gesitteter und sauberer ab, als vor rund 150 Jahren, hoffentlich. Das Buch selbst ist sehr informativ und auch gut geschrieben. Ich fand alles verständlich und konnte mir, leider, alles sehr gut vorstellen. Zum Glück gab es früher Menschen, die auf sehr gute Dinge gekommen sind. Wie Hygiene, Medikamente, Narkose und noch vieles mehr. Kaum auszudenken, wenn diese Zustände heute noch gelten würden. Für Interessenten des Themas ist das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung von mir. Für Leser mit leichtem Magen und dem Hang zur Ohnmacht würde ich vorsichtig empfehlen, die Finger von der Lektüre zu lassen. Denn das Buch ist keine Fiction, es war die reine Realität.

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"In den Ferien fahren wir in die Bredouille" sind geheime Notizen des Lehrers Maximilian Lämpel in einem Buch zusammengefasst. In 26 Kapiteln erzählt der Autor über seine Erfahrungen als Lehrer in einem Berliner Gymnasium. Ich hab mir von dem Buch eine humorvolle lockere Lektüre versprochen. Lustige Geschichten und Erfahrungen eines Lehrers mit seinen Schülern. Ich muss gestehen, ich habe in dem kompletten Werk nur einmal kurz geschmunzelt, den Rest fand ich absolut nicht humorvoll. Auf der einen Seite erscheint Herr Lämpel als jung und aufgeschlossen. Auf der anderen Seite zieht er über den einen Lehrer her, der nur Heavy Metal Shirts trägt und denkt wirklich, dass dieser besser einen Anzug tragen sollte. Wie altbacken kann man denn nur als junger Lehrer sein? Die einzelnen Kapitel haben Überschriften. Irgendwie haben diese Überschriften meistens recht wenig mit dem Inhalt zu tun. Oft wird die Überschrift im Text gerade mal mit einem Satz abgearbeitet. Im Großen und Ganzen konnte ich mit den Kapiteln auch nicht wirklich etwas anfangen. Es ist wahrlich seltsam, dass ein Lehrer so schlechte Texte zusammenfassen kann. Meistens waren die angefangenen Storys gar nicht erst fertig erzählt. Oft fragte ich mich, ja, und jetzt? Aber da kam nichts mehr. Auch innerhalb der Texte wurde so oft das Thema gewechselt, das man kaum verstand, auf was der Autor überhaupt hinaus wollte. Ganz ehrlich? Wenn ich früher in der Schule so einen Aufsatz abgegeben hätte, hätte ich mindestens eine Mangelhaft dafür bekommen. Keine Gliederung, völlig durcheinander und zusammenhanglos geschrieben. Es kam mir vor, als hätte der Autor einfach komplett seine Gedanken aufgeschrieben, so wie sie ihm ins Gedächtnis gekommen sind, ohne anschließend den Text noch einmal zu überarbeiten. Ja, ich bin auch kein Genie in Aufsatz und Grammatik, aber ich schreibe auch keine Bücher und verdiene Geld damit. Ich habe echt schon bessere Bücher in dieser Richtung gelesen. "In den Ferien fahren wir in die Bredouille" hat mich jetzt nicht von den Füßen gehauen. Es ist auch kein Buch, das ich nochmals lesen würde. Vielleicht war es einfach nicht die Schiene Humor, bei der ich lachen kann. Vielleicht gefällt so etwas jungen Lesern oder anderen Lehrern wirklich gut. Meins war es auf jeden Fall nicht.

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Wien 1893. Leo von Herzfeldt kommt von Graz nach Wien und tritt dort seine neue Stelle als Polizeiagent an. Er trifft nicht gerade auf einen freundlichen Empfang. Seine Vorfahren sind Juden und er kommt dazu auch noch aus dem kleinen Kaff Graz in das bedeutende Wien. Als er ankommt, stolpert er direkt in einen Mord hinein. Ganz Inspektor fängt Leo direkt an zu ermitteln. Mit neuen Methoden will er punkten. Doch bei den alt eingesessenen Kollegen kommt das gar nicht gut an. So passiert es, dass er direkt von dem Fall abgezogen und zu einem Grabraub abzitiert wird. Jemand hat versucht, Bernhard Strauss, einen Bruder des berühmten Johann Strauss, aus seinem Grab zu stehlen. Nicht gerade das Einsatzgebiet, das sich Leo gewünscht hat. Doch dieser Mord, dem recht schnell ein nächster folgt, lässt Leo nicht in Ruhe. So setzt er alles daran, wieder bei den Morden ermitteln zu dürfen. "Das Buch des Totengräbers - HB" ist ein historischer Krimi aus der Feder des Autors Oliver Pötzsch. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Der Sprecher Hans Jürgen Stockerl hat fantastische Arbeit geleistet. Er konnte jeder Person eine eigene Stimme geben und ich habe ihm wirklich gerne zugehört. Das Hörbuch hat mich in den ersten Minuten schon mitgenommen. Die Atmosphäre war wirklich beeindruckend. Man konnte sich sehr gut vorstellen, wie es im Wien um 1890 ausgesehen hat. Mir hat auch sehr gut gefallen, wie das Zwischenmenschliche dargestellt wurde. Diese obere Schicht, die von jedem Makel erhaben war, tun und lassen konnte, was sie wollte. Wer hoch stand, dem konnte keiner an den Karren fahren, egal was die Person gemacht hatte. Außer sie war weiblich, dann war das natürlich auch wieder etwas anderes. Dieser Unterschied zwischen den Ständen, den Hass auf Juden und die Vorurteile von Leuten außerhalb Wiens, fand ich sehr gut beschrieben. Auch die Zeit an sich, war interessant geschildert. Die Anfänge vom Telefon, der Wechsel von Hochrad zu Sicherheitsniederrad, Fotoapparate, das Entstehen der Forensik fand ich alles sehr interessant. Den Fall selbst fand ich auch sehr gut gesponnen. Er war spannend und sehr gut gewoben. Ich kann jetzt wirklich nichts bemängeln. Es war auch nichts unklar und wurde am Ende alles aufgelöst. Es könnte vielleicht sein, das dem ein oder anderen Leser einige Beschreibungen aufstoßen könnten. Doch war das hier nicht annähernd so dramatisch beschrieben, wie in manchen Thriller das von hinten bis vorne ist. Die Figuren waren sehr sympathisch. Auch die weniger netten Personen fand ich sehr gut ausgearbeitet. Ebenso fand ich die kurzen Einführungen vor jedem Kapitel wirklich gelungen. Kurz gesagt, ich fand das gesamte Werk absolut hörenswert und freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

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Heimdall ist der Einzige, der es seltsam findet, dass Odin länger schläft, als normal. Er setzt sich bei der Königin dafür ein, dass man nachsehen geht, ob alles in Ordnung ist. Doch Odin hat verboten, so lange er schläft, seine Gemächer zu betreten. So ist es auch Heimdall verboten, dorthin zu gehen. Heimdall hält sich aber nicht an das Verbot. Zusammen mit seiner Schwester Sif macht er sich auf den Weg, in die Gemächer einzudringen und die Rätsel darin zu lösen. "Legenden von Asgard - Der Kopf des Mimir" ist der erste Teil der Asgard Reihe aus der Feder des Autors Richard Lee Byers. Bei dem Buch weiß ich wieder, warum ich ebooks nicht sonderlich mag. Das Teil kommt vom Marvel Verlag, sieht aus wie ein Comic, also muss es ein Comic sein. Ich freue mich über gewaltige Bilder und kurze Texte. Bekommen habe ich dann ein 400 Seiten starkes Buch. Ich muss hier erwähnen, ich kann mich auf ebooks nicht sonderlich konzentrieren und 400 Seiten sind definitiv zu viel für mich. Vom Inhalt her ist es wohl die Geschichte wie Heimdall und Sif zu Göttern werden. Ich kenne mich, ehrlich gesagt, in der Götterwelt nicht aus, weiß also auch nicht, ob das Ganze passt oder nicht. Lass es aber mal als passend so stehen. Die Story selbst, fand ich nicht sonderlich gelungen. Ich weiß jetzt auch nicht, soll es ein Jugend-, Kinder- oder ein Erwachsenenbuch sein. Es war alles so kindlich geschrieben, dazu ständige übertriebene Action, die dann doch eher wieder für erwachsene Leser erschien. Ja, sie leben in Asgard, sie sind Asen, aber ich fand alles einfach zu übertrieben. Er kann alles, sieht alles, weiß alles. Ich kann mir nicht helfen, ich kam mit der Story einfach nicht klar. Ich bin wohl nicht gemacht für ein Heldenepos dieser Art. Heimdall und Sif fallen von einem Hinterhalt in den anderen. Werden verfolgt, fliegen mit den Pferden der Walküren, die sie einfach stehlen, lösen Rätsel mit Links und die Gespräche sind eher flach und inhaltslos. Die Riesen, Eisriesen, Steinriesen, Frostriesen, kein Plan mehr, es waren einige, erschienen dann doch wieder eher tapsig und unfähig. Ja, die beiden werden zu Göttern, aber sie werden es doch erst. Gut, es war ganz und gar nicht meine Geschichte. Ich schätze, für Fans ist sie der Hammer. Ich würde normal hier nur 2 Sterne vergeben, lass mich von Heimdall aber noch auf 3 Sterne hoch prügeln. Vielleicht war die Story auch gar nicht so schlecht, wie ich sie auf dem Reader gelesen habe. Da lass ich mich hier echt von den Göttern breit schlagen, besser zu bewerten, als ich dies sonst tun würde.

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