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Alle Rezensionen von Heinz Peter Br

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Maryam ist eine junge Iranerin und gehört gleichzeitig zu einer Minderheit (den Ahwazi). In der Schulzeit bekommt sie ein verlockendes Angebot, das ihr Leben verändern könnte, aber nicht ohne einen großen Preis dafür zu bezahlen. Sie lehnt das Angebot der Basidschi-Lehrerin mehrmals ab. Nach der Schulzeit eröffnet Maryam ihren eigenen Schönheitssalon, der anfänglich jedoch nicht gut läuft. Um dies zu ändern, wendet sich Maryam an eine Doaenevis, die ihr auch helfen kann. Als Maryam dann auch noch mit dem Christentum in Kontakt kommt, soll sich ihr Leben für immer ändern. Das Buch "Im Schatten des Schleiers" von Maryam Heidari Ahwazi ist in insgesamt vier Teile und 178 Kapitel unterteilt. Die gegebenen Überschriften (jeder Teil und jedes neue Kapitel hat eine), ist dabei stets passend zum Inhalt. Bei den Teilen handelt es sich um verschiedene Stationen (Kindheit bis zur Flucht) im Leben der Protagonistin Maryam (bei der es sich um die Autorin selbst handelt), womit der/die Leser/-in ihr Leben Eposidenhaft verfolgen kann. Leider fällt hier auch schon etwas negativ auf, denn während bestimmten Abschnitten recht viel Zeit gewidmet wird, kommen andere Stationen zu kurz oder gar nicht vor. Beispielhaft möchte ich hier die Stelle der Folter nennen. Diese wird recht schnell/kurz abgehandelt und das, obwohl sie auf dem Cover mit angepriesen wird. Aber eben diese Stelle kann ich dann auch für etwas Positives nennen, dem Detailgrad in der die Geschichte erzählt wird (zumindest stellenweise). So ist die Folterszene zwar, leider recht kurz, aber trotz der Kürze so gut beschrieben, dass man beim Lesen mitfühlt. Allgemein ist das Mitgefühl, genau wie das Kopfschütteln auch, ein ständiger Begleiter beim Lesen, da man immer wieder aufs Neue erfährt, wie mit den Menschen im Iran, zumindest teilweise, umgegangen wird. Besonders der Unterschied, der zwischen Mann und Frau gemacht wird, lässt sich an einigen Stellen herauslesen. Durch die Tatsache das es ein Erfahrungsbericht der Autorin selbst ist, sind die geschilderten Szenen noch härter, da man davon ausgehen muss, dass sie eben real und nicht erfunden sind. Am Ende des Buches steht dann der Neubeginn in Deutschland und auch hier hätte ich mir gerne mehr von erwartet. Der Autorin jedenfalls wünsche ich an dieser Stelle, ein hoffentlich glückliches Leben, so wie sie es sich wünscht. Cover: Auf dem Cover von "Im Schatten des Schleiers" ist das vermummte Gesicht einer Frau zu sehen, welches sich über das ganze Cover zieht. Bei der Frau handelt es sich wahrscheinlich um die Autorin Maryam Heidari Ahwazi selbst. Beim genaueren Blick fällt dann auch eine Kleinigkeit auf, die Augen der Frau sind geschminkt. Auch hier haben wir den Bezug zum Inhalt des Buches. Zusammen mit dem Schleier, werden auf dem Cover also Aspekte des Modernen und des Traditionellen abgebildet. Der Titel des Buches, steht auf Höhe des Schleiers, den die Frau trägt und hebt sich farblich gut ab. Der Untertitel zählt dann noch mal einige Dinge auf, um die es dann im Buch selbst geht (auch wenn hier die Lebensgeschichte deutlich im Vordergrund steht, weniger die Folter). Der Bezug zum Buch ist also definitiv gegeben. Beim Cover selbst, konnte man nicht allzu viel verkehrt machen. Es ist künstlerisch sicher nichts Besonderes, passt aber gut zum Buch. Fazit: Mit "Im Schatten des Schleiers" hat die Autorin Maryam Heidari Ahwazi ihr Leben im Iran und die daraus folgenden Flucht nach Deutschland geschildert, gut strukturiert und leicht verständlich zu einem Buch zusammengefasst. Habe ich auch anfänglich ein völlig anderes Buch erwartet, so konnte mich das Buch trotzdem überzeugen. Einige Aspekte werden kurz erzählt, obwohl sie mehr Zeit bekommen sollten, was mir nicht ganz so gefallen hat. Man bekommt aber dennoch einen recht guten Einblick, in das Leben im Iran. Von mir bekommt "Im Schatten des Schleiers" klare 4/5 Sterne.

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Sofia kommt, wie immer, nach Hause und ruft nach ihrer Mutter. Als sie jedoch keine Antwort bekommt, wundert sie sich und schaut sofort nach ihrer Mutter. Sie findet sie auf dem Sofa, doch schnell merkt Sofia, dass etwas nicht stimmt. Als sie genauer schaut, muss sie feststellen, dass ihre Mutter tot ist. Einige Monate nach dem tot ihrer Mutter beginnt Sofia per Mail, mit Kate zu schreiben. Kate ist Gründerin von "Frage Kate" und antwortet auf alle Fragen, die sie erreichen, darunter auch die von Sofia. Als ihr Vater sich eines Tages mit Sofia über seine neue Freundin unterhalten will, kann die Überraschung kaum größer ausfallen. Das Buch "Wie man bei Regen einen Berg in Flip-Flops erklimmt" ist in zwei Teile und insgesamt 13 Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel, spielt dabei in einem anderen Monat (Von Januar bis Januar) und hat aus diesem Grund, den jeweiligen Monat als Überschrift. Zu Beginn des Buches wendet sich die Protagonistin direkt an den/die Leser/-in und warnt vor der Trauer und das sie verstehen würde, wenn man das Buch lieber nicht lesen möchte. Dies sorgt jedoch für das genaue Gegenteil und die Motivation zum Lesen ist schon zu Beginn 100 % geweckt. Die "versprochene" Trauer kommt dann auch im Laufe des Buches an verschiedenen Stellen auf und wird authentisch und nachvollziehbar erzählt. Hierzu trägt auch bei, dass das Buch in der Ich-Form geschrieben ist (aus der Sicht von Sofia selbst). In kleinen Rückblicken erfährt man, was damals geschehen ist (man weiß also nicht gleich zu Beginn alles). Außerdem bekommt man im Laufe des Buches weitere Informationen über die Charaktere, weshalb sich das Bild stets erweitert bzw. genauer wird. Neben der Trauer, beschäftigt sich das Buch aber auch mit den alltäglichen Problemen heranwachsender Jugendlicher, wobei es sicherlich hilfreich ist, dass die Autorin selbst eine Ratgeberkolumne betreut (ganz wie Kate in ihrem Buch). Ein weiterer Charakter, der einem im Laufe des Buches immer wieder begegnet ist Sofias Freundin Kiki. Kiki ist das genaue Gegenteil von Sofia und steckt voller Lebensfreude. Obwohl sie Probleme hat, die lange Trauer von Sofia zu verstehen, ist sie trotzdem stets eine gute Freundin. Sofia selbst, vollzieht im Laufe des Buches einen Wandel, dem man gut folgen kann. Ist sie anfangs noch voller Trauer und unentschlossen, was Veränderungen angeht (gerade im Hinblick auf die neue Freundin von ihrem Dad), taut sie im Laufe des Buches immer mehr auf und ist am Ende sogar glücklich. So steht am Ende des Buches zwar die Trauer, aber der/die Leser/-in wird mit einem Happy End belohnt. Alle der im Buch vorkommenden Charaktere (auch die auf die ich hier nicht genau eingegangen bin), sind gut erzählt, verhalten sich authentisch und passen gut in die erzählte Story von Autorin Carol Weston. Der Schreibstil der Autorin ist stets flüssig und leicht zu lesen. Mir gefiel besonders, dass im Laufe des gesamten buches verschiedene Formatierungen des Textes verwendet wurden (die E-Mails leicht eingerückt, Chats sehen aus wie Chats,). So weiß man immer direkt, um was es sich gerade handelt und es macht das Buch übersichtlicher. Cover: Das Cover von "Wie man bei Regen einen Berg in Flip-Flops erklimmt" ist in Mintgrün gehalten. Auf dem Cover sind einige Dinge zu sehen, die zum Titel passen. Der Titel selbst, ist in Prägeschrift (Buchstaben sind leicht erhoben) über die ganze Vorderseite geschrieben. Der Zusammenhang von Titel und Inhalt sind nicht direkt zu erkennen, aber in der Mitte des Buches, findet man einen kleinen Hinweis auf den Titel. Auf der Rückseite des Covers finden wir den Klappentext, welcher in einer Art Browserfenster geschrieben ist. Hier haben wir also einen weiteren Bezug, zum Inhalt des Buches. Insgesamt wirkt das Cover sehr harmonisch auf mich. Es macht sich gut im Regal und passt dazu noch wirklich gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Wie man bei Regen einen Berg in Flip-Flops erklimmt, ist ein wirklich empfehlenswertes Buch, das so ziemlich alles abdeckt, was es an Gefühlen gibt. Der leicht zu lesende und authentische Schreibstil der Autorin (Carol Weston) tun dann ihr übliches und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Nicht nur erwachsene, sondern auch deutlich jüngere Leser/-innen, kommen dabei auf ihre Kosten und werden wundervoll unterhalten. Von mir kann es nur 5/5 Sterne für dieses Buch geben.

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Mara bekommt es bei Ihrem neusten Fall mit zwei Kinderleichen zu tun. Am Tatort angekommen, muss Mara jedoch feststellen, dass es nicht bei den zwei Leichen bleiben wird, denn es finden sich noch mehr Kinderleichen. Plötzlich wird Mara jedoch von diesem Fall abgezogen und bekommt einen neuen Mordfall zugewiesen, den sie nur widerwillig annimmt. Trotz neuem Fall bleibt Mara trotzdem noch an den Kindermorden dran und steckt nachher tiefer drin, als ihr lieb ist. Der Thriller "Lautlose Schreie" ist in vier Teile mit insgesamt 68 Kapiteln aufgeteilt. Eine wirkliche Überschrift bekommen dabei nur die Teile selbst, bei den Kapiteln weißt allein die Ziffer auf das jeweilige Kapitel hin. Die gewählten Titel für die jeweiligen Teile, sind kurz und treffend formuliert. In fast jedem Kapitel wechselt dabei die Sicht auf die Handlung, sodass der/die Leser/-in, die Handlung immer wieder aus einer anderen Sicht verfolgt. Alle Handlungsstränge werden aber am Ende logisch und sinnvoll zusammengeführt. Zu Beginn des Buches findet man sich in einer Situation von der man keinerlei Informationen hat, schon hier baut der Autor eine Menge Spannung und Motivation zum Lesen auf. Dann geht alles auch recht schnell und der/die Leser/-in bekommt mit, worum es in diesem Buch geht. Das gewählte Thema, das ich hier keinesfalls spoilern möchte, hat es definitiv in sich und sorgt sicherlich für einige Momente, in denen man nur mit dem Kopfschütteln kann. Leider kann ich hier auch schon einen kleinen Negativpunkt anführen, der aber keinesfalls den Lesespaß raubt. Man bekommt recht schnell im Buch heraus, worum es eigentlich geht und das noch bevor es im Buch selbst aufgeklärt wird (zumindest war dies bei mir der Fall). Bei manchen Büchern würde das zum Abfall der Spannung führen, jedoch ist das bei "Lautlose Schreie" nicht der Fall. Leo Born schafft es trotzdem, die Spannung und Motivation so hochzuhalten, dass man bis zur letzten Seite weiterlesen möchte. Der Autor bedient sich dabei einer breiten Palette Mitteln, wie zum Beispiel Informationen die angesprochen aber nicht direkt aufgelöst werden (im Laufe des Buches werden aber dann alle Informationen aufgelöst). Die Charaktere passen gut in die Handlung und werden mit reichlich Informationen gefüllt. Dabei möchte ich positiv anmerken, dass bereits bekannte Charaktere (Mara, Klimmt, usw.), mit zusätzlich zu Band 1 erhaltenen Informationen ergänzt werden. Das Bild dieser Charaktere wird also noch genauer. Aus diesem Grund, würde ich empfehlen Band 1 (Blinde Rache) ebenfalls zu lesen, auch wenn sich "Lautlose Schreie" auch unabhängig lesen und verstehen lässt. Hin und wieder gibt es auch kleine Rückblicke auf Band 1, diese sind aber recht dünn und reichen keinesfalls aus, um den ersten Band zu ersetzen. Einige der Charaktere haben einen ausländischen Hintergrund und reden deshalb in englischer Sprache. Dies trägt ebenfalls zur Authentizität beim Lesen bei. Alle die nicht sonderlich gut englisch verstehen und nun "Angst" haben sie könnten diese Stellen nicht verstehen, kann ich an dieser Stelle beruhigen, denn auch ohne englisch lässt sich alles gut verstehen. Das Ende des Buches könnte dann allerdings nicht jedem Gefallen aber es passt zum Buch und lässt noch viel Platz für ein weiteres Buch dieser Reihe. Cover: Das Cover von "Lautlose Schreie" ist im Gegensatz zum Vorgänger Band "Blinde Rache" in Schwarz gehalten, weshalb es auf den ersten Blick etwas düster wirkt. Man kann die Abbildung einer Krähe erkennen, wie sie ja auch bereits auf dem Vorgänger Band zu finden war. Diese Krähe passt perfekt zur Protagonistin des Buches, da sie den Spitznamen "Krähe" bekommen hat. Unter der Krähe steht der Titel des Buches, welcher sich gut vom Hintergrund abhebt. Insgesamt gefällt mir das Cover wirklich gut. Es passt zu dem bereits erschienen Band der Reihe aber auch zu dem Inhalt des Buches selbst. Fazit: Mit "Lautlose Schreie" führt Autor Leo Born die Geschichte um Mara weiter. Viele bekannte Charaktere tauchen wieder auf und werden mit neuen Informationen versorgt, die dem/der Leser/-in ein genaueres Bild erlauben. Ebenfalls trägt dazu der sehr detailreiche Schreibstil des Autoren bei, welcher für ein tolles Lesevergnügen über fast 500 Seiten sorgt. Von mir kann es für diesen Thriller nur eine Bewertung geben und das ist 5/5 Sterne.

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G. K. Grasse Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare Tredition Autor: Geboren im Jahr 1949 . Schulzeit, Lehre, Studium und ein nachfolgendes Berufsleben als Diplom-Ingenieur im Technischen Bereich folgten. Mit zunehmenden Alter prägten sich andere, neue Interessen aus. Nach umfangreichen persönlichen Studien zu historischen Ereignissen begann der Autor 2011 mit dem Schreiben historischer Romane. Das vorrangige Interesse gilt der Zeit des ersten Jahrhunderts nach Christi Geburt. Die im freien Germanien lebenden Stämme stoßen mit den über den Rhein vordringenden Legionen des Römischen Imperiums zusammen. Welche Widersprüche entwickeln sich und welchen Einfluss hat die Zivilisation der Römer auf das Leben der Stämme? Das sind den Autor interessierende Fragen und er versucht das Leben und die Kämpfe betroffener Germanen in historischen Romanen zu gestalten. (Quelle: Tredition) Gaidemar schickt einige Boten aus, um die Bündnispartner, für den Kampf gegen die Römer zusammen zu rufen. Unter den Boten befindet sich auch Olaf, der zur Reihersippe geschickt wird, um diese zu einem Bündnis zu überreden. Seine Ankunft bei der Sippe wird mit einem Hinterhalt begonnen und endet fast in einem Kampf, hätte sich nicht der Greis Oskar eingemischt. Neben den Hermunduren, bereiten sich aber auch die Römer auf einen Kampf vor, schließlich gibt es da noch etwas, dass nach Rache verlangt. Die Geschichte von Band vier (Pakt der Huntare), erstreckt sich über 25 Kapitel und setzt die bisherige Story, aus den vorherigen Bänden fort. Für kundige Leser/-innen bereits bekannt, ist die Gestaltung der Kapitelüberschriften, welche zahlreiche Informationen liefern. Diese Angaben vereinfachen einem das Folgen der Handlung, was aufgrund der teilweise recht komplexen Handlung, dankbar angenommen werden kann. Außerdem recht hilfreich (und ebenfalls aus den vorherigen Bänden bekannt), die Tatsache das neue Wörter (Personen, Orte, uvm.) beim ersten Auftauchen dickgedruckt sind und in einem Wortverzeichnis, dass sich am Ende des Buches befindet, nachgeschlagen werden können. Hier möchte ich anfügen, dass einem im Laufe der Handlung sehr viele dieser Worte begegnen werden, weshalb ein Blick ins Wortverzeichnis sicherlich nötig sein wird. Manche der auftauchenden Charaktere werden dabei mit viel Hintergrundinformationen gefüllt (meistens für die Handlung recht wichtige Charaktere). Diese Informationen erstrecken sich dabei teilweise über mehrere Bände, weshalb man mit jedem neuen Buch, sein Charakterbild immer mehr vervollständigen kann. In diesem Band (Pakt der Huntare) beispielsweise, gibt es einige Informationen zu Tankred. Schon aus diesem Grund empfehle ich, die vorherigen Bände ebenfalls zu lesen. Aber auch das folgen der Handlung, ist in meinen Augen in allen Facetten nur dann möglich, wenn man die vorangegangenen Bände ebenfalls kennt. Zwar gibt es im Laufe der Handlung immer mal wieder Rückblicke (Erinnerungen) auf bereits geschehenes, aber diese dienen eher zum Auffrischen der Erinnerungen und eignen sich weniger zum kompletten Nachholen der vorherigen Bücher. Also auch hier empfehle ich ganz klar, alle vorherigen Bücher ebenfalls zu lesen. Der detaillierte Schreibstil des Autoren (G. K. Grasse) sorgt für ein tolles Leseerlebnis, bei dem man sich wirklich gut in die damalige Zeit einfinden kann (besonders anmerken möchte ich hier, die geschilderten Foltermethoden, bei denen es einem durchaus die Nackenhaare sträuben kann). Darüber hinaus lässt sich das Buch recht flüssig lesen, auch wenn die Handlung durchaus komplex werden kann. Außerdem hervorheben möchte ich, die wirklich toll geschriebenen Ansprachen verschiedenster Charaktere, die einen beim Lesen sofort in ihren Bann ziehen. Hierfür hat der Autor (G. K. Grasse) wirklich ein Händchen. Das Ende des Buches erzählt zwar noch nicht, worauf man schon länger gespannt ist (der große Kampf der Hermunduren gegen die Römer), allerdings hält er einen wichtigen und großen Schritt dorthin bereit (zumindest bei den Hermunduren). Man möchte nahtlos zu Band fünf wechseln. Cover: Anmerkung: Das Cover unterscheidet sich Gestaltungstechnisch nicht von den anderen Covern dieser Reihe. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Beschreibung inhaltlich kaum. Die Grundfarbe des Covers ist grün. Auf der Vorderseite gibt es dann ein Rechteck, auf dem einige Römer zu sehen sind (eigentlich ist es immer derselbe Römer, der nur verdoppelt wurde). Damit bezieht das Coverbild sich direkt zum Inhalt des Buches, denn dort spielen ebenfalls Römer eine Rolle. Leider wirkt das Cover so ein wenig einfallslos, was aber nicht bedeutet, es würde nicht zum Buch passen. Über dem Rechteck befindet sich der Titel der Reihe (alle Bücher der Reihe tragen den Titel "Die Legende vom Hermunduren), unter dem Rechteck findet sich dann der Titel des jeweiligen Buches (ebenfalls gibt es die Angabe, welcher Teil der Reihe das ist). Dieser Titel passt gut zu diesem Buch bzw. dessen, was im Buch beschrieben wird. Auch wenn man neben den Sippen, sicherlich auch die Römer mit einbeziehen muss, was den Zorn angeht. Auf der Rückseite sehen wir das Coverbild, nur in klein. Insgesamt ist das Cover zwar passend zum Buch, aber es hätte ruhig etwas mehr gestaltet werden dürfen (z. B. neben den Römern, auch ein Abbild eines anderen Stammes). Fazit: Fast nahtlos erzählt G. K. Grasse die Geschichte der Hermunduren in Band vier weiter und führt diese fort. In Sachen Gestaltung, bleibt der Autor sich treu, was aber keinesfalls negativ zu bewerten ist (im Gegenteil, so machen sich die Bände gut im Regal). Wie auch schon bei den anderen Bänden, rate ich Neueinsteigern davon ab, mit diesem Band ins Abenteuer einzusteigen. Der Griff zu den vorherigen Bänden lohnt sich und sorgt für das benötigte Verständnis. Von mir gibt es 5/5 Sterne für "Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare". Klappentext: Der Rhein trennt Roms Imperium von der Germania Magna. Teile des Stammes der Hermunduren siedeln auf Roms Wunsch im Territorium am Main. Doch Roms Freundschaft scheint nicht von ewiger Dauer. Eine von römischen Kohorten ausgeführte Sklavenjagd endete für deren Legionäre in einem Desaster. Der Führung beraubt und geschlagen, kehrten sie über den Rhein zurück. Zu keiner Zeit durfte Rom diese erlittene Niederlage hinnehmen. Im Auftrag seines Legaten zog Tribun Titus Suetonius erneut, mit nun vier Kohorten, zur Tilgung von Roms Schande¿ Aber auch die Hermunduren erkannten die von Rom ausgehende Gefahr. Ein Bündnis der Sippen schien zu wachsen, eine Gefolgschaft kampfbereiter Krieger entstand. Doch würden diese nur wenigen Krieger ausreichen um Roms Kohorten einen neuen Sieg abzutrotzen¿ Aus den ¿Boten der Einheit¿ um Gaidemar wuchs die Führung der Gefolgschaft und diese verzeichnete auch einen ersten Kampferfolg. Von Sklavenjägern gefangene Hermunduren konnten befreit werden. Gaidemar wurde zum Hunno der Gefolgschaft und dessen Zögling Gerwin wuchs zum Vertrauten und ¿Schatten¿. Die Gefolgschaft kann jedoch den Schutz des Territoriums und der darin lebenden Sippen nicht allein bewirken. Dazu bedarf es einer Streitmacht. Doch Engstirnigkeit, Gleichgültigkeit und Verrat bedrohen die Einheit aller am Main lebenden Sippen¿(Quelle: Tredition) Autor: G. K. Grasse Titel: Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare Verlag: Tredition Genre: Erzählung Seiten: 372 Preis: Taschenbuch:14,95 // eBook:5,95 Erstveröffentlichung: 2017 ISBN: 978-3-7439-3543-3

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Das Buch von Martin Schörle besteht, wie der Titel bereits verrät, aus zwei Theaterstücken, die beide völlig verschieden aufgebaut und erzählt werden (und einen verschiedenen Inhalt aufweisen). Handelt es sich bei "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" um einen Monolog (ein Erzähler) so haben wir in "Einladung zum Klassentreffen" einen Dialog, zweier Freunde (wechsel von Er/Sie). Die Tatsache das es sich bei beiden Stücken um ein Theaterstück handelt, vergisst man beim Lesen jedoch recht schnell. Das einzige was einen mal herausreißen kann, sind die Regieanweisungen, die sich aber dank kursiven Druck und Klammern, gut vom Rest abheben. Allerdings sind es auch genau diese Angaben, die dem/der Leser/-in wichtige Informationen und Details verraten, die das Bild im Kopf beim Lesen, noch genauer werden lassen. Das erste Theaterstück "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten"ist, wie bereits erwähnt ein Monolog, in dem der/die Leser/-in bzw.- Zuschauer/-in recht viel über den Beruf von Hans Fredenbek erfährt. Dies geschieht auf eine recht humorvolle und teilweise doppeldeutige Art, bei der der Protagonist dazu neigt, einige Dinge etwas überspitzt wiederzugeben (aber er liebt seinen Beruf eben). Lässt sich "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" noch relativ normal und wie ein Buch lesen, wird beim zweiten Stück "Einladung zum Klassentreffen" schon klarer, dass es sich um ein Theaterstück handelt. Hier unterhalten sich zwei Personen, weshalb es beim Lesen einen Wechsel zwischen Er und Sie gibt. Trotz dieser Tatsache, lässt sich auch dieses Stück recht flüssig lesen. In diesem Stück lässt sich eine Entwicklung beider Charaktere erkennen, die viele verschiedene Gefühlslagen beinhaltet, die man alle sehr gut erkennen kann. Außerdem erzählt der Autor eine Geschichte, die dem/der ein oder anderen bekannt vorkommen könnte. Cover: Das Cover ist in schlichtem Weiß gehalten. Auf der Vorderseite sehen wir mittig die Zeichnung eines Mannes, welche diagonal geteilt zu sein scheint. Die beiden Teile der Zeichnung spiegeln dabei Teile aus den Zwei Theaterstücken wieder (Das Büro und die Schule). Im Laufe des Buches, werden einem aber auch noch andere Kleinigkeiten auffallen, die im Buch eine mehr oder weniger große Rolle spielen. Über der Zeichnung steht der Titel bzw. stehen die Titel der beiden Theaterstücke, welche durch einen breiten Strich getrennt sind. Ein Blick auf die Rückseite wirkt anfänglich etwas überladen, allerdings wurde durch das Hervorheben der Titel, die Übersicht etwas erleichtert. Mir persönlich gefällt die schlichte aber dennoch passende Gestaltung des Covers, besonders der Zeichenstil. Es enthält alles, was ein Cover enthalten muss und passt gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Auch wenn das Buch von Martin Schörle anfangs etwas verwundern mag, da es sich um Theaterstücke handelt, so legt sich diese Verwunderung beim Lesen recht schnell und schwingt in ein tolles Lesevergnügen um. Das Einzige das mein Lesevergnügen trüben konnte, war die Tatsache, dass das Ende des Buches doch recht schnell erreicht wurde. Ich kann jedem nur die Empfehlung aussprechen, sich auf dieses Buch einzulassen und sich die zugegeben, recht kurze Zeit zu nehmen, um in zwei wirklich unterhaltsame Theaterstücke einzutauchen. Für mich war dieses Buch etwas Besonderes, auf das ich mich glücklicherweise eingelassen habe. Von mir gibt es 5/5 Sterne.

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Der Neffe von Tante Poldi hat sich, wegen eines Anrufes seiner Tante, an den diese sich allerdings nicht mehr erinnert, auf den Weg nach Sizilien gemacht, wo Tante Poldi wohnt. Dort angekommen gibt es auch gleich einen neuen Fall, von dem Tante Poldi ihrem Neffen berichtet. Bei einem Exorzismus an Rosaria, spricht diese ausgerechnet mit der Stimme von Tante Poldi. Als dann auch noch, nach dem Exorzismus die junge Nonne Suor Rita tot aufgefunden wird, ruft das den Commissario Morello und Padre Stefano auf den Plan. Die Handlung von "Tante Poldi und die schwarze Madonna" wird in 15 Kapiteln erzählt, wobei sich zwei von den restlichen unterscheiden. Die Standard-Überschrift in dem Buch ist lediglich die Angabe des Kapitels, außer bei zweien, die unterscheiden sich da etwas. Diese zwei Kapitel haben eine richtige Überschrift bekommen, der in Deutsch und italienisch geschrieben steht. In diesen zwei Kapiteln erfährt der/die Leser/-in einige, wichtige Dinge über Hintergründe der Tat. In den anderen 15 Kapiteln verfolgt der/die Leser/-in die Handlung von Tante Poldi und ihren Freunden, wobei wir die eigentliche Handlung als Erzählung von Tante Poldi an ihren Neffen präsentiert bekommen. Zwischen den Erzählungen, findet man sich allerdings auch in der Gegenwart wieder, zum Beispiel dann, wenn es einen Einwand zu dem Erzählten gibt. Diese Sprünge sind nicht besonders gekennzeichnet, sieht man von dem Zeilenabstand vor jedem Wechsel ab. Trotzdem hat es der Autor Mario Giordano geschafft, dass man der Handlung recht gut folgen kann, trotz der recht vielen Sprünge in der Erzählzeit und das auch ohne die Vorgänger gelesen zu haben (auch wenn man hier sicherlich empfehlen kann die Vorgänger ebenfalls zu lesen). Was außerdem recht auffällig ist, ist die Tatsache das zu Beginn eines jeden Kapitels, eine kleine Zusammenfassung von dem steht, was dem/die Leser/-in in dem jeweiligen Kapitel erwartet. Dies klingt anfänglich recht skurril, denn warum sollte man das ganze Kapitel lesen, wenn man doch schon eine Zusammenfassung bekommt?! Recht schnell wird man aber feststellen, dass die Kapitel weit mehr umspannen als das, was in den Zusammenfassungen zu finden ist. Ich persönlich habe diese Zusammenfassungen für überflüssig erachtet, jedoch passen sie recht gut zu dem gesamten Stil von "Tante Poldi und die Schwarze Madonna". Neben dem Humor, der auf fast jeder Seite zu finden ist, hält "Tante Poldi und die Schwarze Madonna" gerade gegen Ende des Buches, einige Überraschungen und sogar Action für den/die Leser/-in bereit. Die Charaktere des Buches hat Autor Mario Giordano gut gewählt, diese Passen und Ergänzen sich wirklich gut, was nicht selten in humorvollen Dialogen endet. Im Laufe des gesamten Buches gibt es auch immer mal wieder einige Informationen, die das Bild der Charaktere erweitert und schärft. Jeder der Charaktere hat seine eigene Art, der man auch immer wieder im Laufe des Buches begegnet (z. B. Tantae Poldis "Lecktsmiamarsch"). Aber auch hier gibt es wieder einen Charakter, der für Szenen sorgt, die man mögen muss. Die Rede ist hier von dem "Tot", der im Abenteuer von Tante Poldi nicht fehlen darf. Wirken diese Stellen verwirrend und unrealistisch, wobei man allgemein nicht mit zu viel Realitätssinn an "Tante Poldi und die Schwarze Madonna" herangehen sollte, passen sie doch recht gut in den Stil und das Gesamtbild des Buches. Am Ende des Buches lässt Mario Giordano seine Leser/-innen mit einer Tatsache zurück, die eigentlich nur für ein weiteres Abenteuer von Tante Poldi sprechen kann. Fazit: Autor Mario Giordano schafft mit "Tante Poldi und die Schwarze Madonna" ein Buch, das seinen eigenen Stil präsentiert. Manch einer wird sich sicherlich erst ins Buch einlesen müssen, bis er vollends das Buch genießen kann, jedoch wird es sicherlich auch den/die ein oder andere/n geben, der/die mit dem Buch nichts anfangen kann. Ich persönlich bin sehr unentschlossen was das Buch angeht, konnte es mich über weite Strecken unterhalten, gab es trotzdem immer wieder Stellen, an denen ich mich etwas schwertat. Eine generelle Empfehlung kann/will ich daher nicht aussprechen, weshalb sich jeder sein eigenes Bild machen sollte. So komme ich am Ende bei "Tante Poldi und die Schwarze Madonna" zu einer Bewertung von soliden 3/5 Sternen.

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Herr Belser fällt nach einer Überdosis Drogen und Alkohol in ein Koma und muss deshalb einige Wochen auf der Intensivstation verbringen. Nachdem er aus dem Koma aufwacht und das, obwohl ihm kaum eine Chance zugesagt wurde, wird Reinhard Belsen in ein Pflegeheim verlegt, wo es ihm nicht sonderlich gefällt. Als er dann auch noch von seiner Physiotherapeutin erfährt, dass er wohl nie wieder laufen werden kann, beginnt in ihm der Kampfgeist zu erwachen. Die Autobiografie mit dem passenden Titel "Das Koma" von Reinhard Belser, streckt sich über acht Kapitel, wobei jedes Kapitel für ein Jahr seiner Erlebnisse steht (2007-2014). Jedes Kapitel hat demnach als Überschrift die jeweilige Jahreszahl sowie einen eigenen, dazu passenden Titel. Jedes der Kapitel verliert im Laufe des Buches an Inhalt und wird dementsprechend immer kürzer, was daran liegt, dass der Autor sich auf die wesentlichen Geschehnisse beschränkt hat. Dadurch das die Erzählung sofort in die Handlung einsteigt, weiß der/die Leser/-in anfangs nicht, worum es eigentlich geht und was passiert ist. Dies motiviert auf der einen Seite zum Weiterlesen, auf der anderen Seite, sorgt diese Tatsache auch dafür, dass man auf demselben Wissenstand wie Reinhard Belser ist, denn dieser konnte sich nach dem Koma, auch nicht recht erinnern. Erst im Laufe des Buches klären sich alle offenen Fragen, auf sodass niemand im dunkeln bleibt. Die Erlebnisse sind dabei so detailliert und schonungslos geschrieben, dass sie ein möglichst genauen Einblick ermöglichen und man an vielen Stellen emotional berührt wird (positiv wie negativ). Viele dieser Dinge sind so erschreckend, dass man kaum glauben mag, dass dies wirklich so geschehen ist. Nach Rücksprache mit dem Autor, Reinhard Belser kann ich jedoch sagen, dass alles aus dem Buch so passiert ist, trotzdem hätte ich persönlich mir ein kleines Vor- bzw. Nachwort gewünscht, damit auch wirklich jede/r Leser/-in aufgeklärt wird. Neben den persönlichen Erlebnissen, schildert dieses Buch auch schemenhaft, wie ein Weg aus der Sucht aussehen und ablaufen kann. Zum positiven Leseerlebnis trägt neben dem Detailgrad, außerdem noch der leicht und flüssig zu lesende Schreibstil von Reinhard Belser bei. So ist beispielsweise der Fließtext "normal" gedruckt und Gedanken und Gefühle, sind in kursiv gedruckt, was für eine bessere Übersichtlichkeit beim Lesen sorgt. Am Ende bleibt bei der/der Leser/-in einiges Hängen, über das man sich Gedanken machen kann und gibt Personen in nicht so guten Situationen Kraft und Mut, auch diese zu überwinden. Hier möchte ich persönlich ein Zitat aus dem Buch geben, was ich mitgenommen habe "... du hast immer die Wahl, ob du etwas nimmst oder es lässt, kein Mensch zwingt dich dazu!": Cover: Das Cover der Autobiografie "Das Koma" ist fast komplett in Schwarz gehalten. Auf der Vorderseite sehen wir eine Art Fenster oder Türe, die hell erleuchtet ist. Vor diesem Licht scheint ein Mensch zu stehen, dessen Umrisse man lediglich erkennen kann. Insgesamt ist das Cover recht unscharf, was aber so beabsichtigt zu sein scheint. Eventuell sieht so ja der Weg ins oder aus dem Koma aus, womit es auch einen direkten Bezug zum Inhalt des Buches hat. Das was sofort ins Auge sticht, ist der Titel ("Das Koma" des Buches, denn dieser hebt sich durch die rote Farbe perfekt vom Hintergrund ab. Beim Lesen des Buches, wird dann auch klar, wieso es im Untertitel des Buches heißt, es sei das größte Glück, obwohl ein Koma ja eigentlich nicht sonderlich glücklich ist. Insgesamt gefällt mir das Cover, trotz seiner schlichten Gestaltung, recht gut und passt gut zur Autobiografie von Reihard Belser. Fazit: Mit der Autobiografie "Das Koma" gibt uns Autor Reinhard Belser einen detailliert schonungslosen Einblick in sein Leben. Höhen und Tiefen werden gekonnt interessant erzählt, wodurch ein Weglegen des Buches kaum möglich wird. Auch die Tatsache, dass man fast auf jeder Seite aufs Neue emotional berührt wird, sorgt für ein positives Leseerlebnis und das trotz teilweise negativen Erlebnissen. Außerdem zeigt es Personen in schwierigen Situationen, dass Aufgeben niemals eine Option ist, denn es gibt immer einen Weg. Von mir kann "Das Koma" nur 5/5 Sterne bekommen.

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Der Erotikroman "Ebenholz und Elfenbein" von Autor Martin Kandau wird in insgesamt 24 Kapitel erzählt. Die Kapitelüberschriften bestehen dabei lediglich aus der jeweiligen Kapitelziffer und beginnen immer direkt nach dem Ende, des vorherigen Kapitels (es wird also keine neue Seite begonnen). Das Buch wird aus der Ich-Perspektive erzählt (aus Sicht von Martin), was beim Lesen eine gewisse Nähe verschafft, die gerade bei einem Erotikroman durchaus sinnvoll sein kann. Was darüber hinaus auch zu einem positiven Erlebnis verhilft, ist der Detailgrad, in dem der Autor Martin Kandau das Buch (besonders die Erotikszenen) geschrieben hat, wobei auch die Charakterbeschreibung nicht zu kurz kommt. Dies sorgt für ein möglichst genaues Bild im Kopf des/der Lesers/-in (in manchen Szenen kann dies sogar zu "Mitleid" führen). In diesen Szenen nimmt der Autor darüber hinaus auch kein Blatt vor den Mund und beschreibt das Geschehen mit durchaus "dreckigen" Worten, bleibt dabei aber stets sinnlich. Kommen wir aber zu einem Punkt, der in dem Buch mit großer Regelmäßigkeit auftaucht und möglicherweise nicht bei jedem positiv aufgenommen wird, den Gesprächen der Charaktere während der Erotikszenen. Wo andere stillschweigend das Geschehen genießen, entschließen sich die Charaktere von "Ebenholz und Elfenbein" lieber dazu, sich während der schönen Momente zu unterhalten. Diese Tatsache kann durchaus als Stimmungskiller aufgenommen werden, auch wenn ich dieses Detail als Auflockerung aufgefasst habe (es zeichnet eben die Charaktere aus und trägt zum Charakterbild bei). Neben der Erotik, kommen in dem Roman von Martin Kandau auch die Gedanken und Gefühle der beiden Hauptcharaktere nicht zu kurz, was zu einem realeren Verhalten der Beiden führt. Hier hätte ich persönlich mir jedoch gewünscht, dass Gedanken und Träume kursiv gedruckt worden wären, damit sie sich besser vom Text abheben. Beide unterhalten sich stets über Ihr Vorhaben und sprechen dabei auch durchaus offen ihre Sorgen und Ängste an. An diesen Gesprächen, lässt sich auch eine Entwicklung der Beiden im Laufe des Buches erkennen, so sind beide anfangs skeptisch und hinterfragen recht viel, bis sie am Ende all ihre Fantasien ausleben. Des Weiteren erkennt man in den Dialogen einige Charakterzüge, so spricht Martin öfter historisches an und wird manchmal fast philosophisch in seinen Ausführungen. Am Ende bleibt also ein durchaus solider und mit vielen Facetten geschriebener Erotikroman, der einem beim Lesen durchaus sinnliche Momente bescheren kann. Cover: Das Cover ist von der Farbgebung recht dunkel gehalten, was durchaus zu den "dunklen" Wünschen der beiden Hauptcharaktere passt. Im Hintergrund sehen wir den Eiffelturm aus Paris, einen Schauplatz, an dem die Story des Buches ebenfalls ein Stück lang spielt. Im Vordergrund sehen wir eine Frau, die sich an einen Mann schmiegt während sich beide verliebt in die Augen sehen. Leider fällt hier auch gleich etwas negativ auf, denn so schön das Cover auch sein mag, die Protagonistin wird im Buch ganz anders beschrieben, als sie auf dem Cover aussieht. Unter den beiden Personen steht dann der Titel des Buches, welcher durch die gewählte Schriftart, wirklich toll aussieht. Der Titel ("Ebenholz und Elfenbein") passt perfekt zum Buch (gerade wenn man sich so einige Vorlieben anschaut) und lässt sich in der Fantasie durchaus bildlich darstellen. Im Großen und Ganzen ist das Cover von "Ebenholz und Elfenbein" schön gestaltet und toll anzusehen und sieht man von der weiblichen Abbildung mal ab, dann auch wirklich gut gewählt. Fazit: Bei "Ebenholz und Elfenbein" handelt es sich um einen Erotik-Roman, in denen die Charaktere recht real miteinander umgehen. Neben Erotik spielen auch die Gefühle und Gedanken der Beiden eine große Rolle. Die gut geschriebenen und zu lesenden Erotikszenen tragen dann dazu bei, dass man ein sinnliches Abenteuer erleben kann, was eventuell aber, durch die Dialoge während der Erotik, bei dem ein oder anderen nicht 100 % genossen werden kann. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich ganz der Sinnlichkeit hingeben möchte. Von mir bekommt "Ebenholz und Elfenbein" von Martin Kandau 5/5 Sterne.

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Mara Billinsky kehrt zum Polizeidienst in ihrer alten Heimatstadt Frankfurt zurück. Anfangs bekommt sie jedoch nur die kleinen Fälle, wie etwa Einbrüche, zugewiesen. Plötzlich bekommt sie dann aber, völlig überraschend, den Mord an Ivo Karevic zugewiesen. Der Mafiaboss wurde auf brutalste Art und Weise umgebracht. Sofort hängt Mara sich in den Fall und beginnt mit den Ermittlungen, die nicht ganz ungefährlich werden sollen. Als dann plötzlich auch noch eine zweite Leiche gefunden wird, die ebenfalls auf brutalste Art und Weise zugerichtet wurde, wird schnell klar, dass diese Fälle wohl zusammenhängen. Mara und ihre Kollegen hängen sich voll in die Ermittlungen, um den Mörder zu schnappen. Der Thriller ist in drei Teile und insgesamt 65 Kapitel unterteilt. Sobald ein neuer Teil beginnt, gibt es eine komplette Seite, die neben der Angabe des Teiles, auch einen Titel enthält (schon hier findet sich die Krähe vom Cover wieder). Die Kapitel selbst besitzen dann aber keine Titel und bestehen allein aus einer Kapitelziffer. Das Buch steigt direkt in die Story ein, was dazu führt, dass man als Leser/-in die ersten Kapitel über, nicht genau weiß, worum es eigentlich genau geht. Dies wirkt sich aber keinesfalls negativ aus, sondern sorgt vielmehr für Spannung und die nötige Motivation zum Weiterlesen. Ein weiteres Mittel, dass man im Buch häufiger findet, um die Spannung aufrecht zu erhalten, ist die Tatsache, dass manche Kapitel genau im richtigen Moment enden und man so "gezwungen" ist, weiterzulesen (manchmal auch über ein Kapitel hinaus), um zu erfahren, wie die Szene ausgeht. Dieses Stilmittel mag ich für meinen Teil recht gern in Büchern, sofern der/die Autor/-in weiß, es einzusetzen und das weiß Leo Born in diesem Thriller durchaus. Neben diesen Punkten kann der Thriller durch seine detaillierten Beschreibungen von Charakteren und Handlung überzeugen. Man kann sich die Orte, Personen und Handlungen gut vor Augen führen. Besonders bei den brutalen Mordfällen sorgt der Detailgrad für einen kalten Schauer auf dem Rücken (zwar beseitete Leser/-innen könten hier Probleme bekommen). Die Charaktere bleiben das ganze Buch über ihrer Rolle treu und entwickeln sich stets weiter (so weit, dass es an einem Punkt sogar zum Mitfühlen führen kann). Seite für Seite entwickelt sich das Bild beim Lesen so immer weiter, bis die Handlung zum Ende kommt. Das Ende lässt dann noch einige Fragen offen, die sich hauptsächlich auf die Protagonistin beziehen, was aber keinesfalls negativ ist, da es so noch genug Stoff für weitere Bücher der Reihe gibt. Cover: Anmerkung: Da ich das eBook gelesen und rezensiert habe, bezieht sich meine Meinung zum Cover, allein auf die Covervorschau. Das Cover sticht sofort durch seine rote Farbe ins Auge und macht sich gut in jedem Bücherregal. Auf der Vorderseite sehen wir die Abbildung eines Vogels (wahrscheinlich einer Krähe), der sich durch die schwarze Farbe deutlich vom Hintergrund abhebt. Außerdem stellt dieser Vogel eine direkte Verbindung zum Buch dar, denn die Protagonistin wird ebenfalls "Krähe" genannt. Unter dem Vogel steht der Titel des Buches, ebenfalls in schwarz. Insgesamt ist dieses Cover durch seine Gestaltung ein absoluter Eyecatcher und passt gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Anfangs noch recht unwissend, bekommt der/die Leser/-in mit zunehmender Story, immer mehr an Informationen. Auch das Bild der Charaktere wird so Seite für Seite genauer und dank der detaillierten Beschreibungen, kann man voll und ganz ins Buch eintauchen. Krimi und Thriller-Fans kommen bei dem Buch sicherlich auf ihre Kosten, aber auch allen anderen möchte ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 5/5 Sterne.

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Gaidemar versammelt sich mit seinen Männern in der Nähe der Ebersippe. Mit Hilfe des Fischers Ernst, möchte er mit einigen Dorfbewohnern ins Gespräch kommen. Sein Plan dabei ist es, diese Männer von einer Neuwahl des Eldermannes zu überzeugen, denn nur ein neuer Eldermann, lässt die Hoffnung zu, dass es zu einem, für die Sippen wichtges Bündnis kommen kann. Dieses Bündnis ist wichtig, um gegen die Römer besser bestehen zu können. Die Erzählungen der Hermunduren erstrecken sich in Band drei über insgesamt 27 Kapitel und setzen die bisher erzählte Story aus Band eins und zwei, nahtlos fort. Wie bereits aus den anderen Büchern der Reihe gewohnt, gibt es hier gleich zu Beginn eines Kapitels zahlreiche Informationen (Ort, Zeit, ...), die einem das Folgen der Geschehnisse, deutlich erleichtert. Was dem/r Leser/-inn darüber hinaus beim Lesen und verstehen hilft, sind auch in diesem Band, wie in den anderen Bänden bereits, die hervorgehobenen Wörter, die in einem Wortverzeichnis, am Ende des Buches erklärt werden. Mit jedem neuen Band werden diese Worte auf null gesetzt und so werden bereits bekannte Wörter, nochmals hervorgehoben und erklärt. So hilft es den Neueinsteigern ebenso, wie bereits kundigen Leser/-innen. Allerdings möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich ein Einsteigen in die Reihe, nicht mit diesem Band empfehlen würde. Es gibt zwar, manchmal Rückblicke auf bisher Geschehenes, allerdings sind diese nur als Vervollständigung der Informationen geeignet, nicht aber um ein genaues Bild bereits erzählter Geschehnisse zu bekommen. Eben diese Geschehnisse, sind allerdings zum Verständnis von Band drei von Nöten. Die Rückblicke in diesem Buch, sind wirklich gut und wie schon gesagt hilfreich, da sie bereits geschehnes nochmals ins Gedächtnis ruft aber auch, bereits vorhandene Informationen, vervollständigt (über Charaktere z. B.). Wo in Band zwei der Römer Titus etwas über seine Vergangenheit erzählt hat, war in diesem Band der Hermundure Degenar an der Reihe. Mit diesem Rückblick findet sich auch ein neues, in meinen Augen tolles Stilmittel im Buch wieder, dass man bereits geschehenes, aus dem Blickwinkel eines anderen Charakters nochmals liest (ein weiteres Mal taucht es bei einem Gefangenen auf, hier wird dann sogar die Geschichte weitererzählt). Gerade in diesem Band merkt man auch erneut, wie viel Zeit sich der Autor zum Erzählen der Story nimmt. Darunter auch Stellen, die scheinbar ohne großen Nutzen sind (z. B. bei der Ausbildung des Wolfes). Durch diese Kleinigkeiten wird die Handlung jedoch mit Leben gefüllt. Wer in diesem Band jedoch eine große Schlacht erwartet, wird enttäuscht (diese rückt aber scheinbar immer näher und spornt zum Weiterlesen an). Dafür gibt es aber einige kleine Kämpfe, die den Ideenreichtum des Autoren zeigen und durch ihre detaillierte Beschreibung, toll zu lesen sind. Wo das Buch anfangs sich etwas im Kreise gedreht hat (bei den Verhandlungen über den neuen Eldermann), nimmt es mit fortlaufender Handlung an Fahrt auf und endet genau richtig, um die Vorfreude auf den nächsten Band, auf den Höhepunkt zu bringen. Cover: Anmerkung: Das Cover unterscheidet sich Gestaltungstechnisch nicht von den anderen Covern dieser Reihe. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Beschreibung inhaltlich kaum. Die Grundfarbe des Covers ist grün. Auf der Vorderseite gibt es dann ein Rechteck, auf dem einige Römer zu sehen sind (eigentlich ist es immer derselbe Römer, der nur verdoppelt wurde). Damit bezieht das Coverbild sich direkt zum Inhalt des Buches, denn dort spielen ebenfalls Römer eine Rolle. Leider wirkt das Cover so ein wenig einfallslos, was aber nicht bedeutet, es würde nicht zum Buch passen. Über dem Rechteck befindet sich der Titel der Reihe (alle Bücher der Reihe tragen den Titel "Die Legende vom Hermunduren), unter dem Rechteck findet sich dann der Titel des jeweiligen Buches (ebenfalls gibt es die Angabe, welcher Teil der Reihe das ist). Dieser Titel passt gut zu diesem Buch bzw. dessen, was im Buch beschrieben wird. Auch wenn man neben den Sippen, sicherlich auch die Römer mit einbeziehen muss, was den Zorn angeht. Auf der Rückseite sehen wir das Coverbild, nur in klein. Insgesamt ist das Cover zwar passend zum Buch, aber es hätte ruhig etwas mehr gestaltet werden dürfen (z. B. neben den Römern, auch ein Abbild eines anderen Stammes). Fazit: Das Abenteuer der Hermunduren geht in Band drei weiter und führt die Geschichte hervorragend weiter. Anfangs zwar etwas zäh zu lesen, bessert sich dies nach einigen Kapitel aber deutlich und endet in einer toll erzählten Story-Fortsetzung, die nach ihrem Ende Lust auf Band vier macht. Der/die Leser/-inn bekommt in diesem Band einige, neue Informationen und kann so, dass bereits entstandene Bild, erweitern. Neueinsteigern rate ich davon ab, mit diesem Band ins Geschehen einzusteigen, diese sollten lieber mit Band eins anfangen, da so auch alles nachzuvollziehen und zu verstehen ist. Leser/-innen die bereits die vorherigen Bücher gelesen haben, müssen auch bei diesem Band zuschlagen. Von mir gibt es 5/5 Sterne.

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