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Alle Rezensionen von Endlose Seiten

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Für mich war Ozzy Osbourne schon immer ein schräger Vogel, mit dem ich nichts anfangen konnte. Ein Fan von Black Sabbath bin ich ebenfalls nicht. Deshalb hätte ich nie gedacht, dass ich mal zu Ozzys Autobiografie, die er zusammen mit Chris Ayres geschrieben hat, greifen werde. Doch wie der Zufall es wollte, wurde mir »Ozzy - Die Autobiografie« wärmstens empfohlen und so kam es, dass ich es doch gelesen habe. Noch mehr überraschte mich allerdings, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Autobiografie besteht aus zwei Teilen und elf Kapiteln. Da Ozzy aus der Ich-Perspektive erzählt, hat man ständig das Gefühl, man würde ein Gespräch mit ihm führen. Dabei geht der Musiker in chronologischer Reihenfolge vor. Deshalb erfährt man zunächst viel über seine Familie und Kindheit. Es stellt sich heraus, dass Ozzys Kindheit alles andere als leicht war, da seine Familie mit sehr wenig auskommen musste. Über die Schulzeit hat Ozzy ebenfalls wenig Positives zu berichten, da er sich für den Lehrstoff nicht besonders interessiert hat. Nach seinem Schulabschluss ist Ozzy einem Job nachgegangen, der mir die Haare zu Berge stehen ließ. Ab da konnte ich nachvollziehen, warum er manchmal durchdrehte. Parallel dazu schildert Ozzy seine musikalischen Anfänge und die Entstehung von Black Sabbath. Zwischendurch gibt es immer wieder komische, groteske und schräge Situationen, die man manchmal nicht glauben kann, weil sie einfach verrückt sind :-D Doch egal, was man glaubt oder nicht, Tatsache ist, dass Ozzy in seinen jungen Jahren kein Vorbild war. Und ich fand gut, dass er das auch nicht behauptet und einfach zu sich selbst steht. Ozzy versucht nichts schön zureden, auch wenn er dabei oft sehr direkt ist und an der einen oder anderen Stelle zu sehr ins Detail geht. Ozzy erzählt offen über seine Eskapaden und Exzesse. Er lässt nichts aus, egal wie skurril das auch sein mag. Ich fand es super, dass er sich selbst mit Humor nimmt und Situationen, in denen er anders hätte handeln sollen, bereut. Der Musikant gibt seine Fehler zu und dass er in der Vergangenheit einiges falsch gemacht hat. Toll fand ich außerdem, dass die Autobiografie Bildmaterial enthält. Es gibt zahlreiche Fotos, die aus verschiedenen Lebensabschnitten von Ozzy stammen. Manche zeigen ihn, als er noch jung und wild war, andere zeigen dagegen, dass er es mittlerweile etwas ruhiger angehen lässt. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn der Musiker ist jetzt Anfang siebzig. Fazit Ich bin sehr froh darüber, dass ich mich aus meiner "Lese-Komfortzone" herausgetraut und Ozzys Autobiografie gelesen habe. Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn sein turbulentes Leben irgendwann verfilmt wird. Um das Buch zu lesen, muss man nicht unbedingt ein Fan von Ozzy oder Black Sabbath sein. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass Ozzy eine Person ist, die in der Vergangenheit viele wilde Partys gefeiert, Drogen genommen und Unmengen von Alkohol getrunken hat. Wer mit diesen Themen nichts zu tun haben möchte, sollte dieses Buch vielleicht doch nicht lesen.

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Mittlerweile muss ich in jeden Roman von Penelope Ward hineinschnuppern, da ihre Geschichten stets gefühl- und humorvoll sind. Deshalb konnte ich mir »Off Limits - Wenn ich von dir träume« einfach nicht entgehen lassen. Außerdem hatte mich die Leseprobe neugierig gemacht und ich wollte wissen, wie Heather und Noah zueinander finden werden. "Glück sollte ohnehin nicht an einen bestimmten Ort gebunden sein. Es sollte etwas sein, das man überallhin mitnehmen kann." - Zitat (»Off Limits - Wenn ich von dir träume« von Penelope Ward) Heather lebt zusammen mit ihrer Mutter am Lake Winnipesaukee, dem größten See von New Hampshire (USA). Den See gibt es wirklich, denn ich habe danach gegoogelt. Hier bekommt die Autorin von mir schon den ersten Pluspunkt, da ich es toll finde, wenn in Romanen nicht alles fiktiv ist. Wenn ihr den See nicht kennt, könnt ihr ihn ebenfalls googeln, denn er ist wirklich wunderschön. Nun schweife ich aber ab. Es geht weiter mit unserer Protagonistin Heather. Diese versucht nämlich mehrere Dinge unter einen Hut zu bringen - ihre Mutter, den Haushalt, das Bootshaus und den Job. Daran sieht man bereits, dass Heather selbstlos und ein herzensguter Mensch ist. Sie stellt ihre Wünsche und Träume ganz hinten an, obwohl sie weiß, dass sie unter der ganzen Last, die auf ihren Schultern ruht, zu zerbrechen droht. Als Noah für eine Weile das Bootshaus mietet, ist er für Heather eine willkommene Abwechslung. Dass Noah Heather in seinen Bann zieht, liegt aber auch daran, dass er von Anfang an klarmacht, er sei an der jungen Frau nicht interessiert. Doch so ganz überzeugend macht Noah das nicht, denn man merkt sofort, dass zwischen den beiden Protas eine gewisse Anziehungskraft herrscht. Kein Wunder, denn Noah ist super kreativ, nett und hilfsbereit. Erzählt wird aus Heathers und Noahs Perspektive. Besonders interessant fand ich jedoch Kapitel, die aus Noahs Sicht geschildert wurden, da man ihn hier anders wahrnimmt, als wenn er von Heather beschrieben wird. Gut gelungen fand ich außerdem die Spannung zwischen Noah und Heather, die im ersten Drittel des Buches herrscht. Leider lässt diese Spannung mit dem Voranschreiten der Geschichte nach. Zum einen liegt es daran, dass die beiden Hauptfiguren sich immer näherkommen. Zum anderen nimmt die Geschichte so viel Tempo an, dass die gesamte ruhige Atmosphäre, die bis dahin sorgfältig aufgebaut wurde, zerstört wird. Ich hatte das Gefühl, die Autorin versuchte das Ende mit so vielen Ereignissen vollzustopfen, wie es nur geht. Das fand ich schade, da die Geschichte das überhaupt nicht nötig hat. Fazit »Off Limits - Wenn ich von dir träume« von Penelope Ward fängt sehr vielversprechend an. Leider macht das letzte Drittel alles zunichte.

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»Lady Mechanika - An Bord der Helio-Arx« ist der zweite Band aus der »Lady Mechanika« -Reihe von Joe Benitez. Band 2. beinhaltet sowohl den Abschluss der Geschichte aus Band 1. als auch die ersten zwei Kapitel der Geschichte in Band 3. Ich wollte die Fortsetzung unbedingt lesen, weil ich den ersten Teil super fand und mittlerweile ein Fan der Reihe bin, obwohl ich noch ganz am Anfang stehe. Auf dem Cover ist Lady Mechanika in einem roten Anzug zu sehen. Sie ist bewaffnet und an ihrem Outfit sind mechanische Flügel befestigt. Es ist eine Erfindung von Mechanikas Kumpel Lewis, die ein weiteres Mal sein Einfallsreichtum beweist. Selbstverständlich ist Lady Mechanika nicht grundlos auf dem Cover in diesem Anzug zu sehen. Ihr könnt euch sicher sein, dass sie in der Story von den Flügeln Gebrauch machen wird. Zu Beginn wird ein kurzer Rückblick auf die Geschehnisse in Band 1. geworfen. Dies fand ich sehr hilfreich, obwohl ich den ersten Teil erst vor kurzem gelesen habe. Die Story knüpft nahtlos an den ersten Band an. Wir befinden uns wieder in Mechanika City bei der Präsentation der sogenannten Helio-Arx, einem riesigen Luftschiff. Dieser ist gleichzeitig der Handlungsplatz, denn Lady Mechanika und ihre Begleiter besuchen dort einen Maskenball. Lady Mechanika konnte mich wieder mit ihrem trockenen Humor und Selbstsicherheit überzeugen. Darüber hinaus sorgte sie für viel Action, indem sie einige Kämpfe austragen musste. Mit am Start ist auch Mechanikas bester Freund Lewis. Dieser erweist sich wieder als enorme Hilfe. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Professor Littleton und seiner Tochter Alexandra, Mr. Gitano, Commander Winter und Lord Blackpool. Darüber hinaus erscheinen neue Figuren, die einige Rätsel aufkommen lassen. Das Artwork ist tadellos und ich möchte nicht viel dazu sagen, außer, dass es großartig ist. Es hat mir wieder extrem viel Spaß bereitet, die Zeichnungen zu betrachten. Besonders erwähnenswert sind dieses Mal die Outfits vom Maskenball und die Technik. Beide strotzen vor Kreativität und Detailreichtum. Was die Farbpalette angeht, so wird die düstere Atmosphäre von den Tönen Blau, Grau und Violett dominiert, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Geschehnisse in diesem Band hauptsächlich abends stattfinden. Wie bereits erwähnt wurde, endet der zweite Band nicht einfach so, denn den Leser erwarten noch die ersten zwei Kapitel aus dem dritten Band. Das finde ich äußerst raffiniert, denn so kann man sich schon mal einen Eindruck davon machen, wie die Geschichte um Lady Mechanika weitergeht. Wichtiger ist jedoch, dass man sofort mitgerissen wird und eigentlich nicht anders kann, als sich den Folgeband zu holen. Fazit Obwohl ich bereits den ersten Band der Reihe sehr gut fand, konnte »Lady Mechanika 2 - An Bord der Helio-Arx« von Joe Benitez meine Erwartungen noch ein Stück übertreffen. Band 3. muss also nicht lange auf mich warten ;-)

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Mittlerweile freue ich mich auf die gemeinsamen Bücher von Vi Keeland und Penelope Ward wie ein Kind, wenn es seine Geschenke auspackt. Es ist also kein Wunder, dass ich mich über das neue Buch des Autorenduos sofort hergemacht habe, kurz nachdem es erschienen ist. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. In »Hate Notes« geht es um Charlotte Darling, die ein neues Kapitel in ihrem Leben beginnt. Nachdem es für sie eine Weile nicht so gut gelaufen ist, beschließt die Blondine sich zusammenzureißen und neu anzufangen. Und genau deswegen mochte ich Charlotte wirklich sehr. Sie ist immer optimistisch und versucht, in jeder Lebenssituation das Positive zu sehen, auch wenn es manchmal wirklich schwer ist. Ich habe beim Lesen oft vergessen, dass Charlotte eine Buchfigur ist, weil sie dermaßen energiegeladen ist, dass ich das Gefühl hatte, es würde um eine Person gehen, die es wirklich gibt. Die Dynamik, die Charlotte an den Leser weitergibt, ist wirklich einmalig. Reed Eastwood ließ mich ebenfalls nicht kalt. Und ich bezweifle, dass es überhaupt möglich ist, dass er jemanden kaltlassen kann. Ich gebe zu, manchmal kann Reed unfreundlich und arrogant sein. Aber man merkt schnell, dass das alles nur eine Fassade ist, weil er sich schützen will, da er in der Vergangenheit eine große Enttäuschung hinnehmen musste. Doch sobald Reed etwas "auftaut", ist er einer der liebevollsten und sorgsamsten Menschen, die es gibt. Dass »Hate Notes« eine der schönsten Liebesgeschichten ist, die ich je gelesen habe, liegt vor allem an der Chemie zwischen den beiden Protas. Man spürt die Energie zwischen Charlotte und Reed und weiß sofort, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die beiden übereinander herfallen. Doch bis es so weit ist, wird man Zeuge vieler Neckereien und Auseinandersetzungen zwischen den beiden, denn Reed gibt sich wirklich Mühe, um auf Charlottes Avancen nicht einzugehen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Charlotte und Reed erzählt. Wie man bereits gemerkt hat, hat mich der Schreibstil sofort mitgerissen. Dass ich am Ende maßlos von »Hate Notes« begeistert war, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass ich keine allzu großen Erwartungen an das Buch hatte. Es stellte sich jedoch heraus, dass das Buch viel mehr als nur eine Liebesgeschichte bietet. Es zeigt, dass man seine Entscheidungen zwar sorgfältig abwägen muss, aber nicht zögern darf, wenn es darauf ankommt, da man sonst die Chance seines Lebens verpassen könnte. Fazit Wieso ich weiß, dass »Hate Notes« von Vi Keeland und Penelope Ward ein perfekter Liebesroman ist? Weil es ein Liebesroman ist, der es geschafft hat, mich wieder für das Genre zu begeistern und zum Nachdenken gebracht hat. Außerdem habe ich das Buch in einem Rutsch ausgelesen. Also, wenn das keine Kriterien für einen perfekten Liebesroman sind, dann verstehe ich die Welt nicht mehr ;-)

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»Der Rebell« ist der zweite Band der »All Saints High«-Reihe von L. J. Shen. Dieses Mal geht es um Knight und Luna. Wer die »Sinners-of-Saints«-Reihe bereits gelesen hat, kann sich vermutlich noch daran erinnern, dass Knight der Sohn von Dean und Rosie Cole ist und Luna die Tochter von Trent und Edie Rexroth. Da die Eltern von Knight und Luna befreundet sind, kennen sich die beiden Protas seit ihrer Kindheit. Als Teenager merken Knight und Luna jedoch, dass zwischen ihnen mehr als nur Freundschaft ist und ab da nimmt die Geschichte ihren Lauf an. "Träume sind nur Realität in der Warteschleife" - Zitat (Pos. 449, »Der Rebell« von L. J. Shen) Der Buchtitel könnte Knight nicht passender beschreiben, denn er ist wirklich ein Rebell. Er macht was er will und nimmt dabei auf niemanden Rücksicht. Na ja, auf fast niemanden, denn er liebt seine Mutter Rosie über alles und versucht, so gut er eben kann, es ihr recht zu machen. Alle anderen stoßen bei Knight auf taube Ohren, denn er macht meistens nur das, was nur er für richtig hält. Diejenigen, die ihn nicht gut kennen, nehmen Knight deshalb als Draufgänger und "Bad Boy" wahr. Es gibt nur wenige Personen, die wirklich wissen, wie es um Knight wirklich steht. Er hat unzählige Probleme, die er mit sich herumschleppt. Dabei versucht Knight sie entweder zu verdrängen oder allein zu lösen, weshalb er unter ihrer Last irgendwann zu zerbrechen droht. Im Vergleich zu Knight ist Luna sehr zurückhaltend und hat einen engen Freundeskreis. Sie steht nicht gern im Mittelpunkt und bevorzugt es, in Ruhe gelassen zu werden. Zumindest gilt dies für die erste Hälfte des Buches. Irgendwann merkt Luna nämlich, dass sie ihre Komfortzone verlassen muss und traut sich Dinge, die sie vorher nicht gemacht hätte. Aus diesem Grund kann man bei ihr im Laufe der Geschichte eine rasante Entwicklung beobachten. Knights und Lunas Geschichte ist jedoch nicht die einzige, die im Vordergrund steht. Knights Eltern Dean und Rosie sind ebenfalls wichtige Figuren in dem Buch. Die beiden konnten mich bereits in »Twisted Love« überzeugen, weshalb ich mich gefreut habe, dass sie in »Der Rebell« vorkamen, auch wenn das Schicksal es dieses Mal mit ihnen nicht gut meint. Aus meiner Sicht haben Dean und Rosie die Story besonders und einzigartig gemacht. Sie waren auch der Grund dafür, dass ich ein paar Mal Tränen den Augen hatte. Fazit Nach »Twisted Love« ist »Der Rebell« mein zweites Lieblingsbuch von L. J. Shen. Es handelt von Trauer, Hoffnungen und Neuanfängen. Darüber hinaus zeigt das Buch, dass die Zeit wertvoll und begrenzt ist.

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"Der Joker ist tot." - Spätestens diese sensationelle Nachricht verleitet jeden dazu, den ersten Teil der »Batman: Damned«-Trilogie zu lesen, sollte man nicht bereits von dem unheimlichen Cover fasziniert sein. Ich meine, schaut es euch an. Ist es Batman, der wie Joker lächelt oder ist es Joker, der in Batmans Anzug geschlüpft ist? Man weiß es nicht. Der Comic schafft es auf jeden Fall Interesse zu wecken und Aufmerksamkeit zu erlangen. Noch bevor man den Klappentext gelesen hat, stellt man sich bereits Fragen über Fragen. Das Album-Format kann sich ebenfalls sehen lassen, auch wenn die Dicke des Comics (sechzig Seiten) verrät, dass das Vergnügen von kurzer Dauer sein wird. »Batman: Damned 1« erschien unter dem sogenannten ¿Black Label` beim Panini Verlag. Falls ihr die Bezeichnung ¿Black Label` das erste Mal hört - hierbei handelt es sich um Comics, die drastischer und düsterer sind, als die, die sich sonst im Umlauf befinden bzw. die den Comiclesern bereits seit langem präsentiert werden. Und das stimmt, denn bereits auf den ersten Seiten von »Batman: Damned 1« wird ganz deutlich, dass die Story von Gewalt und Blut durchtränkt ist. Es ist eine Geschichte, die man so noch nicht kennt, die aber von Anfang an packt und nicht mehr loslässt, denn man wird in die Geschehnisse "hinein geschleudert" und weiß zunächst nicht, was überhaupt los ist, da alles ziemlich schnell geht. An dieser Stelle werden die sechzig Seiten nochmal deutlich, denn es kam mir so vor, als ob die Geschichte bereits vorbei war, bevor sie richtig anfangen konnte. Es wurden zwar viele Fragen aufgeworfen und Spannung aufgebaut, doch bevor es richtig "losging", war der Comic bereits zu Ende. Deshalb habe ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht. Toll fand ich, dass neben Batman andere interessante Figuren ins Licht gerückt werden. Allen voran sei hier John Constantine genannt, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Komischerweise erinnerte er mich mit seinem Trenchcoat an Columbo, auch wenn sich die beiden äußerlich nicht ähnlich sehen. Angenehm überrascht war ich, dass die Magierin Zatanna mit von der Partie ist, denn sie hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, als ich sie das erste Mal in der Serie »Smallville« gesehen habe. Darüber hinaus begegnet man Deadman, einem Geist, der von Menschen Besitz ergreifen kann. Der Autor Brian Azzarello scheint seiner Fantasie freien Lauf gelassen zu haben, denn Batman muss nicht nur einiges einstecken, sondern sich auch mit dem Übernatürlichen befassen. Dazu kommt das Rätsel um Jokers Tod und einige Erinnerungen, die Batman keine Ruhe lassen. Die gespenstischen und unheimlichen Illustrationen von Lee Bermejo ergänzen den Storyteil perfekt. Einige von ihnen würde ich mir sogar als Poster aufhängen. Die bedrohliche und düstere Atmosphäre konnte ich ebenfalls vollkommen nachempfinden. Fazit »Batman: Damned 1« von Brian Azzarello und Lee Bermejo ist ein superinteressanter und sehenswerter Comic, der sich sowohl für Batman-Liebhaber, als auch für Comic-Einsteiger eignet. Allerdings habe ich mir mehr Seiten gewünscht, da die Geschichte es meiner Meinung nach nicht schafft, sich vollkommen zu entfalten.

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Nach vier Bänden, die insgesamt etwas mehr als zweitausend Seiten umfassen, sind Ophelia und Co. am Ende ihrer Reise angelangt. Christelle Dabos zieht mit »Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos« einen Schlussstrich und es ist auch gut so, denn hätte es einen fünften Teil gegeben, wäre mein Vorstellungsvermögen wahrscheinlich explodiert. Dazu später mehr, denn zuerst möchte ich das gelungene Cover würdigen. Darauf ist wieder eine Arche zu sehen, was mich maßlos begeistert, denn ich finde, dass dieses Motiv am besten passt. Auch die rote Farbe ist mehr als angebracht, da ihr in diesem Teil eine Bedeutung zukommt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dies wirklich so gewollt war oder eher ein Zufall ist. In Anbetracht dessen, dass die Veröffentlichung des dritten Bandes mittlerweile mindestens ein halbes Jahr zurückliegt, gibt es zu Beginn des Buches eine kurze, aber dennoch hilfreiche Zusammenfassung über wichtige Geschehnisse, die man sich in Erinnerung rufen sollte, um mit der Reihe fortfahren zu können. Darüber hinaus gibt es Beschreibungen der wichtigen Figuren, was ebenfalls nicht verkehrt ist. Jedes Kapitel verfügt über eine Überschrift. Die Geschichte geht auf der Arche Babel weiter und knüpft unmittelbar an seinen Vorgänger an. Dabei spielt ein großer Teil der Handlung in dem sogenannten ¿Beobachtungsinstitut für Abweichungen` ab. Dort muss sich Ophelia verschiedenen Herausforderungen stellen, die noch schlimmer zu sein scheinen, als alles, was sie bisher durchmachen musste. Doch unsere Protagonistin bleibt stark und lässt sich nicht unterkriegen. Thorn kommt ebenfalls oft zum Vorschein, was mich freute, da ich gern noch mehr über ihn erfahren hätte. "Denn Krieg ist, wenn man aufhört, sich zu verstehen." - Zitat (»Die Spiegelreisende - Band 4 - Im Sturm der Echos« von Christelle Dabos, Seite 334) Genau wie in den vorigen Teilen auch, haben Ophelia und Thron keine ruhige Minute, die sie miteinander verbringen können, ohne, dass etwas passiert. Und dieses Mal passiert sogar so einiges. Vieles davon hat mich verwirrt und ich wusste manchmal nicht, um was es überhaupt geht. Das Problem ist, dass das große Rätsel um "Gott" und den "Anderen" zusätzlich verkompliziert wurde, indem weitere komplexe Sachverhalte hinzukamen. Anstatt es im letzten Band ein bisschen ruhiger angehen zu lassen, hat die Autorin das Ganze unnötig kompliziert gemacht. Es gibt sowohl neue als auch alte Figuren. Wobei ich finde, dass viele von den bereits bekannten Charakteren vernachlässigt wurden. Zum Teil kann ich es nachvollziehen, da nach vier Bänden die Anzahl der Figuren enorm zugenommen hat und es irgendwann einfach unmöglich ist, alle "unterzubringen". Schade fand ich nur, dass man nicht erfährt, wie es für manche von ihnen am Ende ausgegangen ist. Zusammenfassend muss ich jedoch gestehen, dass »Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos« auch so abgedreht genug war, ohne dass zusätzlich auf das Schicksal jeder einzelnen Figur eingegangen werden musste. Dabos hat sich wirklich Mühe gegeben, die Geschichte undurchschaubar zu gestalten. Fazit Also, was soll ich sagen. Irgendwie habe ich mir den Abschluss der Reihe anders vorgestellt. Ich weiß zwar nicht wie genau, aber der vierte Band hat mich unzufrieden zurückgelassen. Meiner Meinung nach ist »Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos« der schwächste Band der Reihe. Dennoch empfehle ich sie weiter und ich kann es mir vorstellen, sie zu rereaden.

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Im zweiten Band der leidenschaftlichen und humorvollen »Sonnenstein«-Reihe von Stjepan Sejic heizen Ally und Lisa wieder ordentlich ein. Die beiden Frauen kommen sich dieses Mal nicht nur näher, sondern lernen sich immer mehr kennen. Dabei kommt das eine oder andere Geheimnis ans Licht, was dafür sorgt, dass die Beziehung von Ally und Lisa auf die Probe gestellt wird. Die Gestaltung des Covers sieht fast genauso aus, wie beim Teil 1. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass jetzt nur Ally zu sehen ist. Zurecht, wie ich finde, denn meiner Meinung nach, steht Ally dieses Mal im Zentrum der Geschichte. So erfährt man einige interessante Dinge aus ihrer Vergangenheit, beispielsweise wie sie zu BDSM gekommen ist. Lisa ist ebenfalls mit am Start, denn schließlich sind die beiden Frauen nicht mehr voneinander zu trennen. Sowohl für Lisa als auch für die Leser_innen wird es dies Mal richtig spannend, da die rothaarige Protagonistin viele neue Erfahrungen sammeln wird. Und manche von ihnen sind ganz schön prickelnd ;-) Darüber hinaus gibt es einen neuen Handlungsort, nämlich den BDSM-Club Crimson. Und glaubt mir, dort gibt es so Einiges zu sehen. Frischen Wind bringen außerdem neue Figuren. Sie mischen Allys Clique etwas auf und sorgen für einige komische Situationen. Doch trotz einiger neuer Elemente gibt es viel Bekanntes. Dazu gehört beispielsweise das großartige Artwork. Ich persönlich blieb wieder an jeder Zeichnung hängen und habe jedes noch so kleine Detail betrachtet. An dieser Stelle möchte ich wieder die super coolen Outfits hervorheben. Diese sind zweifelsohne ein Beweis dafür, dass die Kreativität von Stjepan Sejic keine Grenzen kennt. Also, zumindest mir würde so etwas Tolles niemals einfallen. Fazit Es hat mir extrem viel Spaß bereitet, den zweiten Band der »Sonnenstein«-Reihe von Stjepan Sejic zu lesen. Ich freue mich auf Band 3!

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Da ich mich in letzter Zeit ausführlich mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftige, konnte ich mir das neue Buch von Rita Bernardi nicht entgehen lassen. »Einfach gesund kochen - Vollwertige Rezepte mit Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten« hat mich direkt angesprochen, vor allem, weil ich ein großer Fan von Hülsenfrüchten bin. Bernardis Kochbuch gliedert sich in mehrere Kapitel. Die Autorin startet mit einem Vorwort und erklärt, worauf sich Leser_innen gefasst machen können. Außerdem zählt sie Punkte auf, die sie bei der Erstellung der Rezepte berücksichtigt hat. Danach folgen einige praktische Anleitungen, die den Umgang mit den Rezepten erleichtern sollen. Besonders interessant fand ich hier einige Lebensmittelbezeichnungen, die in Südtirol verwendet werden. Im Anschluss folgen einige Basics zum Getreide, was ich sehr informativ fand. Darauffolgend geht es um getrocknete Bohnensorten, Obst und Gemüse. Nach dem Glossar geht es endlich mit den Rezepten los. Den Anfang machen zahlreiche Salate. Hierbei hat die Autorin die Auswahl sehr breit aufgestellt. Von Tomaten- über Quinoa- bis hin zu Spinatsalat - ich bin mir sicher, hier wird jede_r fündig. Besonders hilfreich fand ich Tipps, wie man bestimmte Zutaten ersetzen kann, falls man diese gerade nicht zur Hand hat oder aus welchem Grund auch immer ersetzen will. Nach dem umfangreichen Salaten-Kapitel folgen Rezepte zu Suppen und anderen Gemüsegerichten. Das Schlusslicht bildet das Register, welches eine Übersicht liefert und ein schnelles Auffinden bestimmter Stichpunkte ermöglicht. Ein Rezept belegt immer eine Doppelseite. Auf der einer Seite befindet sich das Rezept, auf der anderen die jeweilige Abbildung. Auf den Bildern wird das Essen sehr appetitlich in Szene gesetzt, auch wenn der Bildaufbau sehr minimalistisch gehalten wird. Die Rezepte an sich sind wiederum leicht verständlich und unkompliziert erklärt. Zutaten und die Vorgehensweise bei der Zubereitung sind immer angegeben. Die Zubereitungszeit dagegen nicht, was ich aber nicht schlimm finde. Fazit Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass »Einfach gesund kochen« von Rita Bernardi eine Bereicherung für diejenigen ist, die auf gesunde Ernährung achten und mehr mit Hülsenfrüchten experimentieren wollen. Bernardi konnte mich nicht nur mit ihren Rezepten inspirieren, sondern hat mich auch auf ihre anderen Bücher neugierig gemacht.

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»Vampir & Vorurteil« ist der neunundzwanzigste Band der Argeneau-Serie von Lynsay Sands. Ich bin erst dieses Jahr auf die Reihe aufmerksam geworden und lese nicht in chronologischer Folge, sondern schaue mir zuerst den Klappentext der bereits erschienen Teile an und entscheide spontan, welche Geschichte mich mitreißen könnte. Es passt daher ganz gut, dass jeder Band in sich abgeschlossen ist und unabhängig voneinander gelesen werden kann. Nachdem ich aber bereits vier Bücher aus dieser Reihe gelesen habe, ist mir ein Muster aufgefallen, das stets auf eine leicht abgeänderte Art und Weise jedes Mal wiederholt wird, nämlich die Liebesgeschichte eines Vampirs bzw. Unsterblichen. »Vampir & Vorurteil« bildet hier ebenfalls keine Ausnahme. Im Zentrum steht deshalb der Vampir Santo Notte und die Frau, die für ihn bestimmt ist, Petronella Stone. Santo kannte ich bereits aus den anderen Teilen der Reihe (wiederkehrende Figuren sind übrigens ein weiteres Markenzeichen der Reihe) und fand ihn sympathisch, auch wenn er stets etwas ruhig im Vergleich zu seinem Umfeld war. Diese Charaktereigenschaft behält er auch in »Vampir & Vorurteil« bei, weshalb er sich manchmal selbst im Weg steht. Da Santo oft sehr wortkarg ist, besonders dann, wenn es darum geht, seine Gefühle auszudrücken, tut er sich zunächst etwas schwer, Petronella von sich zu überzeugen. Nichtsdestotrotz kann man sich auf Santo immer verlassen und er ist immer da, wenn Hilfe gebraucht wird. Petronella ist dagegen offener und redseliger. Sie ist eine taffe Frau, da sie durchsetzungsfähig ist. Ihre Schwester und ihr Neffe stehen für Petronella an erster Stelle und es gibt nichts, was sie für ihre Liebsten nicht tun würde. Aus meiner Sicht haben die beiden Protas sehr gut miteinander harmoniert, da "die Chemie" zwischen ihnen deutlich spürbar war. Da sich die Welt aber nicht nur um Santo und Petro dreht und um der Geschichte etwas Abwechslung zu verleihen, begegnet man zahlreichen Nebenfiguren. Wie bereits kurz erwähnt, kommen bereits bekannte Figuren ebenfalls wieder vor. Bei manchen von ihnen habe ich mittlerweile das Gefühl, dass sie zum festen Bestandteil der Reihe geworden sind und die Leserschaft noch einige Bände verfolgen werden. Ich weiß nur nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Positiv fand ich, dass die Handlung nicht eintönig ist. Sie ist ein Mix aus Romantik, Humor und Phantasie. Dabei wird auf Themen wie Liebe, Freundschaft, Verrat, Mord und Gewalt eingegangen. Darüber hinaus gefällt es mir, wie es Lynsay Sands gelingt, unrealistische Vorgänge (z.B.: Existenz von Unsterblichen) so darzustellen, dass man sich durchaus vorstellen kann, diese könnten sich in der Realität genauso ereignen. Fazit »Vampir & Vorurteil« wird nicht der letzte Band der Argeneau-Serie von Lynsay Sands sein, den ich gelesen habe. Ich freue mich schon auf die Teile, die ich noch nicht kenne und die, die noch in Zukunft erscheinen werden. Ich empfehle das Buch allen die, romantische und unterhaltsame Geschichten mit Vampiren mögen. Seid aber gewarnt, dass es an manchen Stellen richtig grausam zugeht.

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