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Alle Rezensionen von Kodabaer

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Laura Kneidls Schreibstil macht es dem Leser einfach in den New Adult Roman "Someone New" einzutauchen. Locker, leicht, witzig und zeitgemäß fliegt man förmlich durch die Seiten. Die Kapitel sind mit durchschnittlich 14 Seiten angenehm kurz und bieten Pausen, aber regen auch an noch ein weiteres Kapitel anzugehen, bevor man das Buch aus der Hand legt. Die Handlung und auch die Beziehung zwischen Micah und Julian schreiten recht langsam voran, was ich als sehr authentisch und angenehm empfunden habe, im Gegensatz zu sehr vielen Romanen mit Instant-Love-Stories, die derzeit auf dem Markt sind. Trotz der Zeit, die die Autorin den Figuren gibt sich kennenzulernen, kam keine Langeweile auf. Immer wieder erfährt man Kleinigkeiten, die die Handlung voranschreiten lassen. Viele Szenen sind trotz schwerer Themen mit Humor gespickt und lockern die Atmosphäre auf. Für meinen Geschmack waren zu viele Anspielungen auf aktuelle Popkultur untergebracht. Serien, Comics, Romane, Musik, etc. wird zu oft im Detail benannt. Dies ist für mich zu nah an der aktuellen Zeit und gerade wenn man die Anspielungen nicht versteht, kann es den Lesespaß mindern. Die Protagonisten und Nebenfiguren sind überwiegend sehr angenehm und wachsen einem schnell ans Herz. Micah ist ein toller Charakter und so offen und herzlich, dass einem das Herz aufgeht. Umso mehr wünscht man sich, dass Adrian sich bei ihr meldet. Julian ist der etwas geheimnisvollere Charakter, aber nicht der typische Bad Boy. Hilfsbereit und angenehm, aber auch verschlossen und geheimnisvoll. Cassie, Auri, Lilly und Tanner sind ebenfalls ganz wundervolle Nebenfiguren. Viele Elternpaare werden sehr negativ dargestellt. Kein Verständnis, keine Liebe für die eigenen Kinder wird deutlich. Wahrscheinlich gewollt, aber für meinen Geschmack auch zu sehr pauschalisiert. Es fällt auf, dass es sehr viele aktuelle gesellschaftskritische Themen sind, die Laura Kneidl in ihrem Roman mit unterbringt. Rassismus, LGBTQ , Schönheitsideale, etc. Jedes einzelne dieser Themen könnte einen Roman füllen. Hier werden selbstverständlich einige Themen nur am Rande angeschnitten und vermutlich wird in dem Folgeroman ein anderes Hauptthema aufgegriffen. Durch einen späten Plottwist kommt in "Someone New" das eigentliche Thema meiner Meinung nach etwas zu kurz. Ich konnte mich als Leser erst zu spät in der Story damit befassen und die Gefühle und Probleme der Protagonisten damit schwer nachfühlen. Keine Frage, das Thema ist wichtig und der Roman regt vor allem auch zum Nachdenken an, aber leider hat er mich emotional nicht so sehr gepackt. Daher konnte ich mich leider auch mit dem Ende nicht so ganz anfreunden. Ich liebe Plottwists und überraschende Wendungen, wenn die Emotionen nicht darunter leiden. Hier fand ich es vielleicht zu lange hinausgezögert um den Leser wirklich mitfühlen und mitwachsen zu lassen. Laura Kneidl überzeugt in ihrem New Adult Roman "Someone New"mit tollen Charakteren, regt zum Nachdenken an und bringt eine wichtige Message rüber, leider gibt es vom Aufbau her für mich aber auch einige Schwächen.

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Das Cover ja total hinreißend. Ich mag die Farbe, die Schriftart und die Gestaltung total. Im Laden hätte ich auf jeden Fall danach gegriffen. Die Folgebände sind ähnlich gestaltet, weichen lediglich bei der Farbgebung ab. Für mich ein absoluter Hingucker und ein Augenschmaus für das Buchregal. Nun aber zum Wesentlichen, dem Inhalt. Der Einstieg ins Buch fiel mit schwerer als bei manch anderem Liebesroman. Mit jedem Kapitel steigerte sich jedoch der Lesefluss und nach ca. 30 Seiten war ich total in den Bann gezogen. Das Thema Eishockey spielt in diesem Roman eine größere Rolle und man erfährt so einiges über den Sport und die Menschen, die sich diesem Sport verschrieben haben. Das fließt jedoch sehr angenehm in die Handlung mit ein und auch ein Laie ist hier nicht überfordert. Mir gefällt, dass es aus der Sichtweise von Abigail (Abby) und Jackson geschrieben ist. So hat man doch immer einen guten Einblick in die Gefühlswelt beider Protagonisten. Generell gefällt mir die personale Erzählperspektive meist nicht so gut, da ich mich besser in der Ich-Form in die Figuren hineinversetzen kann. Hier hat die Autorin es trotzdem schafft, die Emotionen gut rüberzubringen. Abby und Jackson gefallen mir auch als Paar so richtig gut. Beide sind so bodenständig und normal, liebenswert und witzig. Wirklich sehr sympathisch. Neben den total sympathischen Protagonisten, gibt es auch noch einge Nebencharaktere, die die Handlung auflockern und eine gewisse Spannung erzeugen. Einige, wie zum Beispiel Jacksons Schwester Becky, sind ganz bezaubernd und man möchte unbedingt mehr von ihnen erfahren. Dean hingegen ist der fiese Antagonist, dem man am liebsten an die Gurgel möchte. Die Atmosphäre im Roman hat mich ziemlich schnell überzeugt und der Schreibstil ist sehr flüssig, so dass man den Roman in kürzester Zeit verschlingen kann. Jennifer Snow gelingt es den Leser an das Buch zu fesseln und die Spannung immer oben zu halten. Die Anziehungskraft zwischen Abby und Jackson hat man das ganze Buch hindurch gespürt und hat einen mitfühlen lassen. Wenige erotische Szenen sind zwar vorhanden und auch relativ ausführlich beschrieben, jedoch stehen andere Dinge im Vordergrund. Rückblenden finde ich in den meisten Fällen eher langweilig, daher war ich froh, dass sie sich in diesem Buch in Grenzen halten. Ohne ein wenig Drama kommt auch dieser Liebesroman nicht aus, positiv fällt dabei aber auf, dass es realistisch bleibt und man auch als Leser die Handlungen nachvollziehen kann. Das Ende war jedoch relativ schnell abgehandelt und hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher ausfallen können. Mir hat es richtig Spaß und Freude bereitet den Roman zu lesen und der Schreibstil hat mich insgesamt überzeugt. Die Emotionen waren gut beschrieben, aber zu Tränen rühren konnte mich das Buch leider nicht. Wer einen gefühlvollen Wohlfühlroman mit einem Hauch Erotik sucht, der kann hier nichts falsch machen.

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Der Schreibstil und die Umsetzung der Aschenputtel Story in einen modernen Jugendroman ist absolut gelungen. Der Schreibstil ist so fesselnd, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag, so sehr fiebert man als Leser mit. Ella als Protagonistin ist so authentisch und sympathisch und man spürt die Trauer und die Demütigung, die sie erfährt hautnah. Die Sprache ist jugendlich aber nicht zu sehr, so dass man auch als etwas ältere Leserin sprachlich nichts befremdlich findet. Cinder hat mein Herz bereits in den ersten Kapiteln für sich gewonnen. Er ist so einfühlsam, witzig, intelligent und süß, dass man ihm einfach verfallen muss. Die zeitlichen Abstände fand ich sehr realistisch beschrieben, es gibt keine langweiligen oder sich ziehenden Abschnitte. Die Hauptfiguren sind sehr toll ausgearbeitet und durchleben alle eine gewisse Entwicklung. Besonders Juliette, eine der Stiefschwestern von Ella, gefällt mir als Nebenfigur richtig gut. Ich hatte ein paar mal Tränen in den Augen, weil ich es so rührend fand, wie sie sich für Ella eingesetzt hat. Witzige Dialoge lockern die Story auf und lassen einen immer wieder schmunzeln, aber auch die anderen Emotionen werden richtig gut vermittelt. Man muss sich natürlich vor Augen halten, dass es sich tatsächlich auch um ein modernes Märchen handelt. Es hat so auch einige Züge, die vielleicht etwas unrealistisch, kitschig oder übertrieben sind. Allerdings finde ich das sich diese Szenen wirklich in Grenzen halten und im großen Ganzen habe ich die Authentizität der Protagonistin als herausragend empfunden. Vielleicht, weil es so hervorragend erzählt ist. Das Cover ist absolut mein Ding und hätte mich in der Buchhandlung sofort angesprungen. Die Charaktere, das Setting, die Story, die Umsetzung des Märchens in die heutige Zeit, der Schreibstil. Das alles hat für mich einfach gepasst.

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Vor dem Lesen dieses Buches kannte bereits zwei Bücher dieser Reihe und einen Einzelband der Autorin. Die Bände der Reihe haben keinerlei Verbindung zueinander und können unabhängig voneinander gelesen werden.. Alle Bücher, der Autorin sind mit so viel Herz und Emotionen gefüllt, wie ich es bisher kaum erlebt habe. Die Themen und Charaktere sind sehr unterschiedlich und auch wenn es sich um das Genre New Adult handelt, wirken sie doch schon sehr erwachsen. Der Schreibstil gefiel mir wieder sehr. Er ist so flüssig und man fliegt, wie bei den anderen Büchern, förmlich durch die Seiten. Auch bin ich begeistert davon, wie gut die Autorin die Emotionen rüberbringt. Mein Herz schmerzt jedes mal mit und ich kann mich so gut in die Charaktere einfühlen, das ist einfach unglaublich. Trotz der Leichtigkeit ist es nicht ohne kleine literarische Höhepunkte und schöne Zitate. Lucy ist wirklich wunderbar, ich bewundere ihre Besonnenheit und wie gelassen sie mit Graham umgeht, trotz seiner abweisenden und kühlen Art. Lucy versucht aber unter der rauhen und unfreundlichen Schale den weichen Kern zu finden. Eine ganz schöne Herausforderung, bei dem Schutzschild, welches er um sich aufgebaut hat. Graham schleicht sich jedoch im Verlauf des Buches immer mehr in mein Herz. Er taut langsam auf und man erkennt den sanften Kern hinter der Schutzmauer. Auch, dass man über seine Vergangenheit nach und nach mehr erfährt, gefällt mir gut. Auch die Nebencharaktere nehmen eine wichtige Rolle ein und bringen den Leser öfter mal in Rage oder versetzen einen in tiefste Trauer. Als sich bewahrheitete, was viele Leser der Leserunde schon vermuteten, dachte ich, diese Wendung wäre mir zu heftig und würde mir den Spaß am Buch verderben. Irgendwie schafft es die Autorin aber trotzdem es nicht zu sehr hervorzuheben und andere Dinge in den Vordergrund zu stellen, so dass man selbst darüber hinwegsehen kann. Wirklich gut gemacht. Der Aufbau des Buches ist wirklich sehr gelungen. Die Zeitspanne, in der sich Lucy und Graham kennenlernen und annähern ist wirklich sehr realistisch. Zwischendurch gibt es immer wieder Wendungen und Ereignisse, mit denen ich als Leser nicht gerechnet habe. Teilweise ist aber auch vorhersehbar, was ich bei einem solchen Buch aber auch okay finde. Was für ein emotionales Buch. Das Ende hatte es für mich mal wieder so sehr in sich, dass ich fast nur noch geweint habe. Ich weiß nicht wie diese Autorin das macht, aber ich kenne nicht viele Bücher, die mich so zum Weinen bringen, wie ihre. Mein Lieblingsband der Reihe ist bisher: Wie die Stille unter Wasser . Dieses Buch kann aber auch sehr gut mithalten und erhält hier auch die volle Punktzahl, da ich nicht wüsste, warum ich einen Punkt abziehen sollte.

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Das Thema des Buches und die Aufmachung haben mich neugierig gemacht. Übergewicht, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, sowie die erste Liebe sind ein immer aktuelles Thema. Für mich war aber gerade das Jugendbuch-Thema Gewicht neu. Der Schreibstil gefiel mir richtig gut, sehr angenehm flüssig und leicht zu lesen. Ich konnte das Buch fast nicht mehr zur Seite legen. Jede freie Minute wurde genutzt, da ich es sehr ansprechend und witzig verfasst fand. Auch die Protagonistin Will, mit einigen Ecken und Kanten, ist mir ans Herz gewachsen. Will ist einfach extrem unsicher und dies spiegelt sich in vielen ihrer Handlungen wider. Viele Aspekte werden dazu beigetragen haben, wie das Verhalten ihrer Mutter, der Verlust ihrer Tante, ihre Unerfahrenheit mit Jungs und natürlich auch das Übergewicht, das hier eine große Rolle einnimmt. Ich denke aber dass dies schon auch so gewollt ist. Das erkennt man ja schon an Aufmachung, Titel und Inhaltsangabe des Buches. Das Drumherum finde ich aber auch äußerst witzig aber auch zum größten Teil authentisch, zumindest was Wills Gefühlswelt angeht. Das Setting ist jedoch schon sehr amerikanisch, mit dem Thema Schönheitswettbewerb und einem gewissen Südstaaten-Flair. Als erwachsener Leser kann man so manche Reaktion von Will irgendwie nicht unbedingt verstehen, jedoch sollte man sich dann doch bewusst machen, dass es Jugendliche Protagonisten sind und Verständnis für die Situation, das Alter und deren Probleme aufbringen. Vieles sind typische Jugend-Themen, wie Freundschaft, Mutter-Tochter, die erste Liebe, aber auch ernstere Themen werden angeschnitten. So steht das Selbstwertgefühl und die Selbstfindung sehr im Vordergrund. Das Ende des Buches hat mir sehr gefallen und habe ich als realistisch empfunden. Eine gewisser Spielraum für Interpretationen des Lesers ist gegeben. Eine Fortsetzung erscheint auf Englisch voraussichtlich im Mai 2018. Hier soll sich die Handlung überwiegend um Millie und Callie, zwei Nebencharaktere aus Dumplin , drehen. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und flüssig, so dass ich wahrscheinlich auch eine Fortsetzung verschlingen würde. Ein Film bin ist wohl auch schon gedreht sein. Mal sehen wann und ob er in die deutschen Kinos kommt, das habe ich bisher noch nicht herausgefunden. Wer Lust auf ein wenig Südstaaten-Flair, die erste Liebe, einen Schönheitswettbewerb und viele typische Jugendthemen hat, der kann hier eigentlich nichts falsch machen.

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Der Roman wird aus drei Perspektiven erzählt. In jedem Kapitel kommen Maddy, Eve und Brady zu Wort. Maddy nimmt durch ihren Tod nicht mehr aktiv am Geschehen teil, versucht aber aus dem Jenseits noch die Handlungen der anderen Protagonisten zu beeinflussen. Die Abschnitte aus Maddys Sicht konnten mich zum größten Teil nicht überzeugen, da sie mir zu zerstreut und langatmig waren. Das hat meinen Lesefluss deutlich verlangsamt. Aufgelockert und am besten gefallen haben mir die Abschnitte von Eve. Trotz einer für ihr Alter enormen Tiefgründigkeit ist die jugendliche Sprache und die Spitzfindigkeit von Eve einfach erfrischend. Das Thema des Romans und auch die vielen Weisheiten über das Leben und den Trauerprozess der einzelnen Charaktere regen den Leser zum Nachdenken an. Die Autorin schafft es aber auch bei dem ernsten Thema noch viele witzige Momente und peppige Dialoge einzubinden. Insgesamt bin ich sehr langsam mit diesem Buch voran gekommen. Ich musste mich beim Lesen ein wenig konzentrieren. Der Schreibstil und die Themen sind doch teilweise recht aufmerksamkeitsfordernd, dafür sind so viele wichtige Lebensweisheiten und Erkenntnisse in diesem Buch verpackt, dass es schon fast als Ratgeber durchgeht. Es lässt einen sein eigenes Handeln hinterfragen und seinen Umgang und Kontakt mit den eigenen Liebsten reflektieren. Trotz einiger Längen und für mich unnötiger Handlungsstränge kann ich das Buch empfehlen. Man sollte sich aber bewusst sein, dass man es nicht einfach so weg liest.

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