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Alle Rezensionen von smartie11

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"Es nützt eben die beste Technik nichts, wenn sie den Menschen nur noch dümmer werden lässt, unaufmerksamer für sein Umfeld, blinder." (S. 199) Meine Meinung: "Die Djurkovic und ihr Metzger" ist bereits der achte (!) Band des österreichischen Bestsellerautors und Preisträgers Thomas Raab um seinen ungewöhnlichen Protagonisten, den Restaurator Willibald Adrian Metzger. Ich kannte die Reihe zuvor noch gar nicht und bin somit als kompletter "Metzger-Novize" in diese Story abgetaucht. Der Beginn war für mich daher recht gewöhnungsbedürftig. Alles wirkt sehr schräg und skurril - sowohl die Story, als auch die Charaktere und der Schreibstil, im knarzigen, aufeinander abgestimmten Dreiklang. So musste ich mich an die wirklich außergewöhnlichen Figuren erstmal gewöhnen und die eigentliche Storyline unter den verschiedenen Schichten der Ereignisse freilegen. Ein früher Mord, an dem uns der Autor als Leser*innen teilhaben lässt, hat mir aber die Sicherheit beschert, dass es sich hier tatsächlich um einen waschechten Krimi handelt. Denn ansonsten liest sich das Buch anfänglich eher wie eine skurrile und auf ihre ganz eigene Art unterhaltsame Provinz-Posse. Bis ehrliche Krimi-Spannung aufkommt, dauert es also eine ganze Weile. Dafür brillieren hier die Charaktere umso mehr: schräg, schräger, die Metzger-Meute. Viel Mundart ("Bist du deppat, die Oide hot Eier. I hätt mi wohrscheinlich hamlich vertschüsst." - S. 105), zünftige Flucherei ("Großer Fehler, ihr Bettbrunzer, ihr elendigen!" - S. 104) und coole Sprüche ("Is nix Vollbart, sondern peinlich gestutztes Dokument von größter Eitelkeit." - S. 23) sorgen hier für allerlei österreichischen Lokalkolorit und ganz viele Schmunzler beim Lesen. Zwischen den ganzen humorvoll-schrägen Sätzen findet sich von Zeit zu Zeit aber auch wahrlich Tiefgründiges: "Vielleicht entsteht Heimat nur dort, wo Menschen einander noch zuwinken, willkommen heißen." (S. 55). Respekt, Herr Raab! Im letzten Drittel nehmen Spannung, Tempo und Action dann tatsächlich doch noch ordentlich zu und Thomas Raab beschert und durchaus einige Überraschungsmomente, erstaunliche Wendungen und ein waschechtes, atemraubendes Krimi-Finale. Zu der außergewöhnlichen Story und den bunten Charakteren passt Raabs ebenso ungewöhnlicher wie abwechslungsreicher Schreibstil perfekt. Manchmal bedient er sich einer schon fast stakkatoartigen Abfolge kürzester Sätze, dann wieder präsentiert er uns Schachtelsätze, bei denen man am Ende fast schon deren Anfang wieder vergessen hat. Neben dem üblichen Fließtext finden sich hier stilistisch auch mysteriöse, eher dilettantisch erscheinende Funk-Protokolle (zwischen Adler, Taube, Habicht & Co - zur Observation von "Dachs" und "Füchsin"), schnörkellose Bindestrich-Konservationen und sogar Passagen im Theater-Inszenierungs-Stil und drehbuchartig geschilderten Szenen. So macht das Lesen wirklich Spaß! Ich bin mir sicher, dass dieses Buch für Fans und Kenner der Reihe eine wahre Offenbarung ist! FAZIT: Wer auf außergewöhnliche Krimis mit kantigen Charakteren und einem guten Schuss Humor steht, ist hier genau richtig!

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Meine Meinung: Haparanda, ein kleines verschlafenes Städtchen mit nicht mal 10.000 Einwohnern, direkt an der schwedisch-finnischen Grenze. Als ein verendeter Wolf aufgefunden wird, in dessen Magen sich Menschenfleisch findet, ist die lokale Polizei sofort in Aufruhr. Schnell wird klar, dass hier ein Drogendeal aus dem Ruder gelaufen sein muss und dass die Zahl der Leichen auf ein Großstadt-Niveau hochgeschnellt ist¿ Autor Hans Rosenfeldt gehört zu den angesehensten Drehbuchautoren Schwedens und ist der Schöpfer der bislang erfolgreichsten skandinavischen Serie "Die Brücke". Nach seiner mit Michael Hjorth entwickelten "Sebastian Bergmann"-Romanreihe legt er mit "Wolfssommer" nun den Beginn einer neuen Thrillerreihe vor. Der Start ist ein klassischer, packender Thrillerauftakt mit jeder Menge Blut und gleich mehreren Leichen, so dass man nach den ersten Seiten bereits richtig angefixt ist. Zu Beginn hatte ich noch meine Probleme, die ganzen Namen und Handlungsstränge auseinanderzuhalten und einzuordnen, doch bald war ich dann "mitten drin" in dieser außergewöhnlichen Story. Haparanda ist ein kleiner Mikrokosmos für sich, den Rosenfeldt mit jeder Menge teils kantiger, teils schräger Charaktere belebt hat. Die Protagonistin Hannah Wester, 54, hebt sich erfreulich ab aus der inzwischen großen Masse skandinavischer Ermittler. Sie wirkt wie aus dem realen Leben gegriffen, wird von den Wechseljahren geplagt, hat eine recht zerrüttete Ehe, ein Verhältnis zu ihrem deutlich jüngeren Chef und musste schon mehr als einen schrecklichen Schicksalsschlag hinnehmen. Hannah ist eine Protagonistin, die mir über die gesamte Story hinweg nicht wirklich voll und ganz sympathisch geworden ist, aber eines ist sich mit Sicherheit: authentisch und glaubwürdig! Überhaupt muss ich sagen, dass mir kein einziger Charakter dieser Story wirklich richtig sympathisch geworden ist. Dennoch hat mich das - anders als bei anderen Büchern - diesmal nicht so sehr gestört. Denn auch wenn hier ein Sympathieträger fehlt, so wimmelt es doch von sehr faszinierenden Charakteren, sei es der Ex-Knacki Dennis (alias "UW"), der sich rührend um sein behindertes Kind kümmert, oder auch die abgebrühte Katja, die im Verlauf der Story für mehr als eine faustdicke Überraschung gut ist¿ Obgleich in diesem Thriller relativ schnell feststeht, wer was getan hat, und es somit keine wirklichen "who dun it"-Ansätze gibt, weiß der Plot doch absolut zu fesseln, denn es scheint so, als hätte hier nahezu Jede und Jeder ein dunkles Geheimnis - oder auch gleich mehrere. Gleichzeitig merkt man schon sehr früh, dass die Storyline langsam, aber unaufhaltsam auf eine große Katastrophe hinführt - und so zittert man sich bis zum Finale, das dann doch einige Schockmomente bereithält. Eine wirklich fesselnde Story, die ihren ganz eigenen Sog und Charakter entwickelt. Darüber hinaus hat Hans Rosenfeldt sehr geschickt einen bunten Strauß dunkler Andeutungen in seine Geschichte hineingeflochten, was zukünftig noch alles in Haparanda passieren wird ("erst drei Jahre später wird sie es herausfinden"). Das beschert ordentlich Neugier und macht Lust auf weitere Bücher mit Hannah Wester! Zur Hörbuchproduktion: Die Hörbuchproduktion ist - wie vom Audioverlag gewohnt - absolut professionell. Die Einteilung in kurze Tracks kommt meinem Hörverhalten entgegen und die MP3-Qualität ist einwandfrei. Besonders loben möchte ich an dieser Stelle auch die Sprecherin. Vera Teltz liest in einem angenehmen Tempo und mit stets passender Betonung. Besonders gut gelingt es ihr dabei, die Gemütslage der Charaktere zu transportieren, Stimmungen und Stimmungsschwankungen hörbar zu machen. Last but not least hat sie eine Stimme, der man einfach nur zuhören mag - für mich die perfekte Besetzung für dieses Hörbuch! FAZIT: Ein fesselnder Plot voller Geheimnisse und ein vielversprechender Auftakt für eine außergewöhnliche Thriller-Reihe.

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"Viele der erdachten Wunderwelten in der Literatur sind warme, gemütliche Orte, an die sich der Leser aus der kalten Realität seiner Alltagsexistenz flüchten kann." (S. 143) Meine Meinung: In diesem wunderbaren Band hat Laura Miller 100 kurze Essays zu bedeutenden Werken der Weltliteratur gesammelt und veröffentlicht. Die Buchrückseite verspricht "Das ultimative Vergnügen für jeden Bücherwurm" - und dieses Versprechen wird voll und ganz gehalten! Allein schon der Blick in das Inhaltsverzeichnis hat mich träumen lassen. Hier finden sich so viele meiner Lieblingsschriftsteller und Lieblingswerke, von der weitentfernten Vergangenheit (Homers "Odyssee" und Malorys "König Arthus"), über moderne Klassiker (Stevensons "Die Schatzinsel" und Saint-Exupérys "Der kleine Prinz") bis hin zu Meisterwerken der modernen Literatur (Terry Pratchetts "Scheibenwelt-Reihe" oder auch Cornelia Funkes "Tintenherz"). Alle in diesem Buch beschriebenen Werke spielen in Ländern, die rein der Fantasie entspringen. Die hier vorgestellten und portraitierten Werke sind dabei in chronologisch aufsteigender Reihenfolge, vom "Gilgamesch-Epos" (um 1750 v. Chr.) bis zu Salman Rushdies "Zwei Jahre,¿" (2015), in die fünf großen Blöcke "Alte Mythen & Legenden", "Wissenschaft & Romantik", "Das goldene Zeitalter der Fantasy", "Neue Weltordnung" und "Computerzeitalter" klassifiziert und erstrecken sich damit durch alle Jahrhunderte und über viele Kulturen hinweg. Bereits in der Einleitung der Herausgeberin Laura Miller merkt man jedem Satz an, wie sehr ihr Herz für die Welt der Literatur schlägt, und teilweise erkenne ich mich hier auch selbst wieder. Die Essays, die von über 40 Autorinnen und Autoren stammen, sind jeweils zwischen zwei und sechs Seiten lang. Sie umfassen kurze, sehr treffende Inhaltsbeschreibungen nebst Analysen dazu sowie Fotos / Bilder der Autor*innen. Teils finden sich passende historische Fotos oder auch Abdrücke von Original-Illustrationen (z.B. die zauberhaften "Herbstelfen" aus "Peter Pan" - S. 126 / 127), die man so sonst wohl kaum zu sehen bekommt. Dazu oft noch Anekdoten oder interessante Randinformationen, z.B. dass Terry Pratchett nachgesagt wurde, Autor der am häufigsten geklauten Bücher in GB zu sein, oder dass es durchaus vorkam, dass zu Buch-Signierstunden von George R. R. Martin niemand erschienen ist (das wird wohl nie wieder passieren¿). Die vielen Bilder und Illustrationen, teils doppelseitig und immer in anspruchsvoller Qualität, lassen dieses Buch sogar wie einen Kunstband wirken. So gibt es hier neben Werken "Alter Meister", wie z.B. Rembrandt ("Die Entführung von Europa"), auch Abbildungen alter Originalhandschriften oder besondere "Leckerbissen" wie etwa Pauline Baynes¿ Karte von Narnia (1972) oder auch ein Foto von der ersten vollständigen Aufführung von Richard Wagners "Ring der Nibelungen" aus dem Jahr 1876. Mit diesem wirklich außergewöhnlichen Buch lassen sich alte literarische Liebschaften wieder auffrischen und zuvor persönlich unbekannte Buchschätze der Weltliteratur neu entdecken, wie z.B. Jorge Luis Borges¿ Kurzgeschichte "Tlön, Uqbar, Orbis Tertius" oder auch Mervyn Peakes "Gormenghast". FAZIT: Eine liebevolle, fundierte und unterhaltsame Vorstellung der Schätze der Weltliteratur - Ich bin restlos begeistert von diesem wunderbaren Buch!

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"Homeschooling ist für Hunderttausende Eltern zum Angstwort geworden, für einige sogar ein Anwärter auf die Auszeichnung Unwort des Jahres." (S. 47) Meine Meinung: Eigentlich hatte ich mir ja felsenfest geschworen, dass ich KEIN Buch zum Thema "Corona" lesen werde. Doch als dann der "Michl" mit seinen "Corona-Chroniken" um die Ecke kam habe ich meinen guten Vorsatz einfach über Bord geworfen... und habe es nicht bereut! Ich bin schon seit gefühlten Ewigkeiten ein Fan von Michael Mittermeiers Humor und seinem Wortwitz. Trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas "Corona" und aller Einschränkungen, denen wir uns aktuell unterwerfen müssen, schafft der "Michl" es doch mal wieder, auch zu diesem Thema von jeder Menge skurriler Alltagssituationen zu berichten, Zoten zu reißen und mit überbordendem Witz und Ironie etwas für unser aller Gesundheit beizutragen, denn Lachen ist ja bekanntlich gesund! Auch wenn dieses Buch mit seinen rund 120 Seiten etwas "dünn" geraten ist, gibt sein Inhalt jede Menge her! Der VK-Preis scheint mit 12 Euro auch durchaus hoch zu sein, doch das sind gerade mal 10 Cent pro Seite und geschätzte 5 Cent pro Lacher - das ist dann doch wieder ein fairer Preis, oder? Bei einigen Schilderungen Mittermeiers habe ich mich durchaus wiedererkannt. Sei es das gefürchtete Homeschooling ("Wir Eltern waren alle überfordert: Das hat uns schließlich niemand gesagt, dass wir irgendwann auf Lehrer umschulen müssen."), nervende Eltern-WhatsApp-Gruppen ("Aus den Tiefen der Unterwelt erschallten Luzifers Klingelton-Trompeten und kündigten an: Die Eltern-WhatsApp- Gruppen-Explosion.") oder auch die vernichtenden Blicke der Mitmenschen, wenn man ausversehen die Maske mal nicht sofort bei Eintritt in den Supermarkt hochgezogen hat ("Die Mutter hielt sich mit entsetztem Blick die Hand vor den Mund"). Ja, die Corona-Zeit hat wohl uns allen ungewollt neue Einblicke in die Alltagswelt eröffnet. Michael Mittermeiers Sicht auf die Dinge ist immer wieder schön zu lesen. So ist quasi keine Seite vergangen, die mir kein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert hat. Manche Vorstellungen haben bei mir gar zu Lachanfällen erster Güte geführt, bei denen ich fast selbst einen Respirator gebraucht hätte - zum Beispiel beim bayrischen "Super Sepp", dessen Superkraft es ist, "mit fünf Maß Bier und einer Flasche Obstler noch Auto fahrn" zu können. Schon skandiert der Michl: "Ich möchte, dass der Kanzlerkandidat [Markus S.], äh Super-Sepp, im Film von Jason Momoa gespielt wird." Hier bleibt garantiert kein Lachmuskel ungereizt! Ich habe extrem viel Spaß gehabt mit diesem Buch und hätte gerne noch mehr davon gelesen! FAZIT: Corona ist schon schlimm und ernst genug - Michael Mittermeier zeigt uns, wie man aber trotzdem noch lachen kann. Danke, Michl!

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"errare humanum est - sed in errare perseverare diabolicum" Meine Meinung: Ich glaube, wir können uns guten Gewissens als echte Fans von Ralph Caspers und "Wissen macht Ah!" bezeichnen. Entsprechend neugierig war ich auf seine "99 harmlosen Fragen", auch wenn ich mir zuvor - ehrlich gesagt - noch nicht wirklich etwas darunter vorstellen konnte und ich mir nicht sicher war, was mich hier erwartet¿ Auf diesem Hörbuch, das er selbst (ganz wunderbar und absolut unterhaltsam!) spricht, präsentiert er uns 99 ganz unterschiedliche Fragen, von der ersten ("Wie würdest du dich vorstellen?") bis zur 99. ("Wenn du zu allen Menschen auf der Welt sprechen könntest¿"). Mit dabei sind ganz bekannte und zunächst trivial klingende Fragen, wie etwa "Hund oder Katze" (Nr. 6) oder "Ketchup? Mayo? Oder Senf?" (Nr. 39), aber eben auch ganz viele Fragen, auf die ich selbst nicht so spontan kommen würde, wie etwa "Wie lang dauert "jetzt""? (Nr. 12) oder auch "Welchen Geruch verbindest du mit deiner Schule?" (Nr. 47). Zu allen Fragen liefert Ralph Caspers gleich - oft erstaunliche - Fakten und interessante und vielfach überraschende Denkansätze. So habe ich durch dieses Hörbuch wirklich Einiges dazulernen können, etwa über die neuesten Erkenntnisse der Gedächtnisforschung oder auch die (für mich) verblüffende Tatsache, dass die letzte ägyptische Pharaonin Kleopatra (bis 30 v. Chr.) tatsächlich uns zeitlich näher war, als dem Bau der Pyramiden von Gizeh (bis ca. 2.500 v. Chr.)! Alle 99 Fragen sind, so profan sie auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, immer intelligent gewählt und gestellt und bieten viel Potenzial zum Reflektieren und Diskutieren, wie es Ralph Caspers in seiner Einleitung ja selbst versprochen hat. Das hat mir bislang richtig gut gefallen! Bei vielen Fragen wird Caspers regelrecht philosophisch und man könnte dann problemlos einen ganzen Abend darüber diskutieren. Zu den meisten - nein, eigentlich allen - Fragen könnte man noch viel tiefer ins Detail gehen, aber es geht hier ja halt darum, dass Denkanstöße und Diskussionsstoff gegeben werden sollen. Und das gelingt äußerst gut! So ist die Länge der einzelnen Tracks mit jeweils ca. 2 Minuten überraschend kurz, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, viel mehr erfahren zu haben, als man in dieser kurzen Zeit eigentlich unterbringen könnte¿ ;-) Auch wenn Ralph Caspers diese 99 Fragen für "Unterhaltungen zwischen Eltern und Kindern" zusammengestellt hat, kann man die meisten davon doch ganz hervorragend für jeglichen Anlass nehmen, um mit Anderen ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel für Partys, auf denen man niemand kennt. FAZIT: Ein verbales "Schweizer Taschenmesser", um tiefgründige und überraschende Unterhaltungen zu beginnen

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"Was, verdammt, war hier los?" (Ende Track 38) Meine Meinung: Die "Baskische Tragödie" ist der vierte Fall für Commissaire Luc Verlain - und wohl auch sein persönlichster. Er beginnt damit, dass der fünfjährige Lucien ein am Strand angeschwemmtes Paket mit reinstem Kokain darin findet, es neugierig probiert und ins Koma fällt. Während die gesamte Polizei deshalb in Aufruhr und zutiefst betroffen ist, wird Luc Verlain verhaftet. Die unglaublichen Vorwürfe: Drogenhandel und Totschlag! Luc kann entkommen und flieht nach Spanien, wo ein perfides und brandgefährliches Katz-und-Maus Spiel beginnt und er sich unvermittelt mit einem Phantom aus seiner Vergangenheit und mit einem schier übermächtigem Gegner konfrontiert sieht¿ Schon der Vorgängerband, "Winteraustern", hatte mich absolut begeistert. War dieser noch ein "klassischer Krimi", so ist die "Baskische Tragödie", die diesen Titel ganz zu Recht trägt, aufgrund der ungeheuerlichen Vorwürfe gegen Luc Verlain alles andere als ein klassischer Krimi. Schockiert, aber gefesselt muss man als Leser*in miterleben, wie sich Verlain immer tiefer in kriminelle Machenschaften verstricken lässt. Wie er sich vom smarten und effektiven Teamplayer zu einem isolierten Einzelkämpfer entwickelt und zum Gejagten wird. Dies ist wahrlich spannend, schockierend, action- und temporeich! Bis kurz vor Schluss führt diese scheinbar unaufhörliche Spirale immer weiter hinab - doch dann beschert uns Alexander Oetker ein sehr atmosphärisches und absolut überraschendes Finale, das mir persönlich sehr gut gefallen hat und ein stimmiges Ende für diesen außergewöhnlichen Fall gesetzt hat. Einmal mehr schafft es Autor Alexander Oetker, trotz aller Spannung und Tragik dieses Falls, sehr viel Kulinarik und Lokalkolorit in seine Geschichte hineinzuweben, die einem manchmal das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen bzw. die Fernweh nach Sehnsuchtsorten wie San Sebastian oder Bordeaux wecken. Das macht einfach Spaß zu lesen / hören, auch wenn ich mich mitunter manchmal gewundert habe, dass Luc Verlain auch in den ausweglosesten Situationen doch immer noch ins träumerische Schwärmen über die lokale Küche und / oder einen edlen Tropfen geraten kann. Diese sehr gelungene Hörbuch-Produktion wird gelesen von Frank Arnold, einem der vielseitigsten Hörbuchsprecher Deutschlands und Preisträger des deutschen Hörbuchpreises. Er liest mit angenehmer Stimme, passendem Tempo und stets punktgenauer Betonung, so dass es eine wahre Freude ist, ihm zuzuhören! Alexander Oetkers Luc Verlain-Reihe ist auf dem besten Weg, sich zu meinen absoluten Lieblings-Krimireihen zu gesellen! FAZIT: Ein außergewöhnlicher, sehr guter Krimi mit tollem Plot, viel Kulinarik und Lokalkolorit!

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"Heute suchen sich alle im Netz. Die wenigsten sind mit dem zufrieden, was sie finden, und versuchen die Lücke mit Selfies, Likes und Kommentaren zu stopfen." (S. 262) "Der Mann zwei Pandas plitsch platsch dreizehn Sand Augen zu bumm." (der witzigste Witz der Welt - S. 115) Meine Meinung: Teil 1 ist nun rund drei Jahre her und so ist es prima, dass Band 2 mit einer kurzen Vorstellung der Dramatis Personae startet - ein freundliches Zugeständnis des Autors an die unter dem "Vergesslichkeits-Bug" leidenden Menschen wie mich. So war ich schnell wieder mitten drin in der Geschichte um den Maschinentherapeuten Peter Arbeitsloser, die Hackerin Kiki Unbekannt und die politische Strategieberaterin Aisha Ärztin. Diesmal bringt nicht ein unbestellter und unerwünschter rosafarbener Delfin-Vibrator die Geschichte in Schwung, sondern der Auftritt eines mysteriösen Gangsters ("Der Puppenspieler") und hochtrabende Pläne von Henryk Ingenieur (seines Zeichens Chef von "TheShop"). Wie schon in Band eins wirkt die Storyline zunächst etwas wirr und unwillkürlich, wozu sicherlich auch die anfänglich exzessive, aber unterhaltsame Fußnotenschwemme beiträgt (die längste Fußnote ist fast zwei Seiten lang!). Doch nach und nach kristallisieren sich Zusammenhänge heraus und die grundlegende Storyline wird immer erkennbarer, wie bei einem Mikroskop, das sich langsam aber stetig scharf stellt. Auch wenn es eben ein Weilchen dauert, bis die Storyline freigelegt ist, bietet dieses Buch mal wieder von der ersten Seite an einen sehr hohen Unterhaltungs-Level (mindestens 60¿), der für mein Empfinden mit jedem Kapitel weiter steigt (TA-TA-TA-TAH!). Hier finden sich jede Menge extrem schräge Charaktere, skurrile Situationen und Zukunftsvisionen, bei denen man nicht weiß, ob man sich darüber vor Lachen kringeln oder doch besser fürchten sollte. Wunderbarer Weise hat Marc-Uwe Kling auch immer wieder kleine "Easter Eggs" für die etwas "reiferen" Leser*innen wie mich eingebaut, sei es die Catan-spielende Ex-Monsterbot-Jockey Ynes, das Monty Python "Zitat" von M.A.M.A. (S. 362) , der unerwartete "Hodor"-Ausruf von Mickey (S. 409) oder ein kleiner Verweis auf FBI-Agenten, die unheimliche Fälle lösen (S. 177). So etwas liebe ich! Selbstverständlich sprüht dieses Buch neben viel Humor auch wieder vor lauter Kraftausdrücken, sexuellen Anzüglichkeiten und jeder Menge Gewalt. Immer wieder herrlich zu lesen ist dabei der (Wort-)witz des Autors, sei es eine merkwürdige Sekte namens "die Thermomixer", eine Wand, die aufgrund einer Explosion "nicht mehr Wand sein mag und ihre Existenz als Loch fortsetzt." (S. 165) oder auch "Total hässliche Klamotten. Also so 80er in Extraschei*e" (S. 387). Dies ist aber auch wieder ein Buch, das unter allem Humor, dem ganzen Sarkasmus und den skurrilsten Zukunftsvisionen doch eine ernste, kritische Basis hat. Manches von dem, was hier zu lesen steht, scheint tatsächlich eine mögliche Richtung zu sein, auf die unsere heutige Technik- und Ranking-gläubige Gesellschaft zusteuert. So zeigt uns der Autor hier zum Beispiel, warum es brandgefährlich ist, wenn falsch getriggerte Trigger andere Trigger triggern, was zu einer Perpetuum Mobile artigen Triggerung weiterer Trigger führt. What if John is one of us!? Alles klar, oder? Ein wirklich tolles Buch! Aber wenn Sie meine Rezension hier von der Wortwahl, Ausdrucksweise und / oder den Zitaten in Teilen etwas zu schräg für Ihren Geschmack finden, sollten Sie doch vielleicht doch davon Abstand nehmen, es zu lesen! FAZIT: Berechtigte Gesellschaftskritik und beängstigende Zukunftsvisionen verpackt in jede Menge Sarkasmus, Ironie und rabenschwarzem Humor. Klasse!

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"Die Zeit verläuft nicht linear aus der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Sie ist ein Kreis, dessen Anfang zum Ende zurückkehrt." (S. 200) Meine Meinung: "Gegen die Zeit" ist nach "Es beginnt" der zweite Band der Beastmode-Dilogie von Rainer Wekwerth und knüpft nahtlos an den Vorgänger an, da diese Geschichte von Anfang an nach eigenen Aussagen des Autors schon komplett "durchdacht" war, bevor er das erste Wort zu Papier gebracht hatte. Nachdem wir in Band 1 die "Wurzeln" der Göttin Amanda Nichols und die Beschwörung des Dämons Damon Grey miterlebt haben, reisen wir weiter in der Zeit und es geht hier nun mit den schicksalsentscheidenden Momenten für Malcolm Floyd weiter. Ich war schon von Band 1 restlos begeistert und kann nun attestieren, dass Band 2 das hohe Niveau des Vorgängers mühelos halten kann! Hier ist es extrem fesselnd zu lesen, wie die fünf so unterschiedlichen Zeitreisenden ihr Schicksal quasi selbst schreiben - ein sehr faszinierendes Paradoxon, das sich Rainer Wekwerth hier erdacht hat! Durch die verschiedenen Zeiten und die stetig wechselnden Schauplätze - bis hin in eine dunkle und dystopische Zukunftsvision - bleiben Tempo und Spannung durchgehend auf einem hohen Level. Immer wieder kommt es hier zu unvorhersehbaren Widerständen und überraschenden Wendungen im Storyplot. So ist der Titel "Gegen die Zeit" auch wirklich Programm, denn die fünf "modernen Superhelden" kämpfen gegen die Zeit, und als Leser*in vergisst man diese so ganz, da es sich wunderbar tief in diese ungewöhnliche Story hineintauchen lässt. Sehr gut gefallen hat mir dabei auch die Charakterentwicklung, denn einige Protagonisten wurden hier quasi "resettet" und man hat sie nun zum Teil von einer ganz anderen Seite, zum Teil auch viel intensiver kennengelernt. Dabei werden Rätsel und Fragen, die sich im ersten Band aufgetan haben, sukzessive aufgeklärt und erscheinen dadurch nun nachvollziehbar und folgerichtig. Nur das ganz große Rätsel, das Paradoxon, auf dem diese Storygrundidee fußt, hat Rainer Wekwerth nicht aufgeklärt. Das war für mich aber absolut verschmerzbar, denn es müssen nicht immer alle Rätsel gelöst werden und zu diesem Plot passt es einfach perfekt, einen letzten Hauch von Mystik und Rätselhaftem beizubehalten. Neben dieser außergewöhnlichen Storyline ist es Rainer Wekwerth aber auch gelungen, seiner Dilogie eine gehörige Portion Tiefgang zu verpassen. Viele aktuellen Themen blitzen hier immer wieder auf und regen dabei zum Nachdenken und Reflektieren an. Es geht u.A. darum, "anders zu sein" und über alle Grenzen hinweg zu denken, es geht um Umweltschutz genauso wie um soziale Ungerechtigkeiten und die Frage, wohin uns der technische Fortschritt und das allgemeine Gewinnstreben noch führen können und welche Risiken wir dabei bereit sind, in Kauf zu nehmen. Und schließlich geht es um Fragen der Ethik und der Menschlichkeit. Alles in allem also eine für mich perfekte Leseunterhaltung, die mich über beide Bände hinweg absolut gefesselt hat. Nur das Finale war mir persönlich ein wenig zu schnell "abgehakt". Noch rund 20 Seiten vor dem Schluss habe ich mich gefragt, wie der Autor diese komplexe Geschichte auf den verbleibenden Seiten wohl noch zu einem überzeugenden Ende bringen will - doch er hat es geschafft. Trotzdem hätte ich hier gerne noch ein paar Kapitel mehr dazu gelesen! FAZIT: Eine in vielschichtiger Hinsicht außergewöhnliche Zeitreise-Dilogie und ein waschechter Pageturner - ein absolutes Must-Read!

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"Was genau passieren würde, konnten sie nicht ahnen. Wie genau diese Nacht den Lauf der Geschichte verändern würde, stand in den Sternen." (s. 445) "Aber kein Traum war je in Erfüllung gegangen, der nicht zuvor von einer mutigen Träumerin geträumt worden wäre." (S. 606) Meine Meinung: Tanya Stewners Kultserie um die außergewöhnliche Alea Aquarius und das coole Team der Alpha Cru geht nun schon in den sechsten Band. Auch wenn dieses Buch erstaunliche Parallelen zu Band 1 hat, sollte man doch zuvor alle anderen Bände dieser wunderbaren Reihe gelesen haben (es lohnt sich - versprochen!). Im letzten Band hatte Tanya Stenwer uns Leser*innen mit einem echt fiesen Cliffhanger ratlos und verzweifelt zurückgelassen. Und so knüpft die Handlung hier auf ungewohnte, aber folgerichtige Weise wieder an, die für alle Fans der Reihe erst einmal schwer zu ertragen sein dürfte: Die gesamte Alpha Cru hat eine kollektive Gedächtnislücke und Vieles von dem, was wir über die ersten Bände hinweg liebgewonnen haben, ist erstmal hinweggewischt. So ist dieser Band auch etwas anders als die Vorangegangenen. Tanya Stewner treibt hier dafür ihre Rahmenhandlung ein gewaltiges Stück voran. Viele drängende Fragen werden beantwortet, neue Fragen kommen hinzu. Es gibt Wiedersehen mit altbekannten Charakteren (an die sich die Cru zu Beginn selbst gar nicht erinnern kann) und ein Anfreunden mit überraschenden neuen, ganz wunderbaren Figuren. Es gibt wie aus dem Nichts auftauchende Hindernisse, aber genauso auch immer wieder Hilfe von überraschenden Seiten. Es ist ein Plot, der mich einmal mehr total gefesselt und die Seiten beim Lesen regelrecht hat dahinfliegen lassen, so dass ich für die über 600 Seiten gerade mal drei Tage gebraucht habe. Glücklicher Weise endet dieses Buch nicht wieder mit so einem gemeinen Cliffhanger, sondern eher mit einem offenen, aber rundum "wohligen" Ende, das mich dennoch absolut neugierig und gespannt auf den nächsten Band warten lässt. Dieser Band ist wie gesagt für die Rahmenhandlung absolut wichtig, ja geradezu elementar. Dafür kommen andere, klassische Elemente der Alea-Reihe hier leider etwas zu kurz. Die wunderbaren Magischen spielen hier lange Zeit nur eine Nebenrolle und auf die zauberhaften, unglaublich phantasievollen und intensiven Unterwasserabenteuer muss man hier leider komplett verzichten. Das hat mich zwar schon ein wenig geschmerzt, aber es passt halt auch absolut zur Handlung dieses Teils - Tanya Stewner hat hier also alles richtiggemacht. Auch der zentrale Themenkomplex dieser Reihe, Umweltverschmutzung & Umweltschutz, blitzt in diesem Buch zwar immer wieder auf, wie etwa die breitgefächerte Kritik an Kreuzfahrten oder an internationalen Müllexporten, besitzt alles in allem aber weniger Präsenz als in den ersten Teilen dieser Reihe. Dennoch merkt man auch diesem Buch immer wieder an, wie wichtig der Autorin dieses Thema ist - und das gefällt mir nach wie vor außerordentlich gut! Auch wenn der Inhalt diesmal also ein kleines bisschen "Alea-untypisch" war, so ist doch Tanya Stewners Schreibstil wie immer: einfach zauberhaft und poetisch! Meist federleicht, manchmal aber auch absolut ernst, immer wieder abwechslungsreich, stellenweise wunderbar humorvoll (meist dank des Best-Charakters Sammy mit seiner Gute-Laune-Hupe) und manchmal einfach verblüffend tiefgründig ("Selbstbestimmung lässt die Seele atmen." - S. 59 / "Es kam wohl nicht allein darauf an, was geschah. Entscheidender war, wie man darauf reagierte." - S. 336). In allen Situationen findet sie stets die richtigen Worte und trifft den passenden Tonfall, so dass beim Lesen oftmals intensive Gefühle im Herzen und regelrecht phantastische Bilder im Kopf entstehen. Danke, Tanya! FAZIT: Alea mal etwas anders, aber genauso wunderbar und vollkommen überzeugend wie immer. Ein absolutes Must-Read für alle Fans dieser phantastischen Reihe!

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"Dann erblicke ich etwas in der Ferne, das aussieht, als hätten ein paar Außerirdische Riesenkinder ihre gigantischen Space-Bauklötze fallen lassen, weil sie zurück ins Ufo mussten." (S. 86) Unsere Meinung: Der elfjährige Lias Milestone hat Glück im Unglück, er gehört zu den Gewinnern des nationalen Vorentscheids eines Erfinderwettbewerbs des "Horizonte Instituts" und darf zusammen mit ein paar andern Kids nach Kathmandu zum internationalen Finale fliegen. Wie passend, denn genau dort ist Lias Dad vor ein paar Monaten spurlos verschwunden, als er nach dem sagenhaften Volk der Jain geforscht hat, die angeblich ein ganz besonderes Geheimnis hüten sollen. Kurz nach der Landung macht sich Lias selbständig und beginnt mit seiner Suche nach seinem Dad. Doch wie soll er ihn finden, ganz allein in einem fremden und exotischen Land auf dem "Dach der Welt" und nur "bewaffnet" mit dem Expeditionstagebuch seines Vaters?... Dieses Buch verfolgt einen ganz besonderen Ansatz: Es ist gespickt mit unterschiedlichsten Rätseln, bei denen die Leser*innen kräftig miträtseln können. Schon auf der vorderen Umschlaginnenseite wird schnell und leicht verständlich erklärt, wie dieses Buch funktioniert, und auf der hinteren Umschlaginnenseite findet sich die "Schatztruhe für Explorer", aus der - Stück für Stück - wichtige Materialien ausgeschnitten werden können, die man zum Lösen der Rätsel benötigt. Besonders schön fanden wir das separat beiliegende Expeditionshandbuch, dass während des Lesens immer wieder zur Hand genommen werden muss, um die Rätsel zu lösen. Wirklich toll gemacht! Gespannt sind wir also in dieses Abenteuer gestartet und waren vom ersten Kapitel an voll und ganz begeistert von der sehr exotischen und atmosphärischen Story wie auch vom Konzept dieses Buches. In Kathmandu erwartet die Leser ein turbulentes und buntes Treiben und gleich dazu noch zwei mysteriöse Verfolger. Ich (als Erwachsener) fühlte mich sofort an die Abenteuer von "Indiana Jones" erinnert - einfach klasse! Und die Jungs sind aus dem Abenteuerfieber gar nicht mehr rausgekommen. Wie gebannt haben wir Lias Reise verfolgt und uns dabei mit den zahlreichen Rätseln beschäftigt. Diese haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und sind zum Teil schon ganz schön knackig. Wenn man aber mal nicht selbst auf die Lösung kommt, ist das auch kein Beinbruch, denn dann liest man einfach weiter und bekommt auch gleich die Erklärung zur Auflösung präsentiert. Das ist wirklich praktisch ausgedacht und hilft, Frust zu vermeiden. In rasantem Tempo schreitet diese unglaublich abenteuerliche Geschichte voran, entführte uns in die abgelegene Bergwelt des Himalayas und hat uns regelmäßig staunen und auch mitzittern lassen. Mit jedem neuen Kapitel gibt es hier Neues und Unglaubliches zu entdecken. Manches davon hätte auch gerne "detaillierter" erzählt werden dürfen, denn stellenweise wirkte die Geschichte schon regelrecht "atemlos". Am Ende steuert dieses Buch auf einen riesengroßen Cliff-Hanger zu, denn die Geschichte wird in diesem Band nicht (!) zu Ende erzählt! Wer wissen möchte, wie die Story um Lias ausgeht, muss zu einem der drei Nachfolgebände greifen (die alle drei diese Geschichte - auf unterschiedlichen Pfaden - zu Ende erzählen). Also: Besser schon mal den nächsten Band griffbereit haben! FAZIT: Ein tolles Abenteuer, eine super Aufmachung und ein überzeugendes Konzept - spannende und aktive Lesestunden sind hier garantiert!

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