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Alle Rezensionen von Karin Fiedler

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Dies ist die Geschichte von Charlie. Charlie Bucket. Charlie ist unfassbar arm, er lebt mit seinen Eltern und seinen 4 Großeltern in einem Haus, nicht weit von der Schokoladenfabrik entfernt. Dieses Haus besteht aber nur aus einem einzigen Zimmer. Jedes Jahr zum Geburtstag bekommt Charlie eine Tafel Schokolade geschenkt. Kurz vor seinem Geburtstag macht der Besitzer der Schokoladenfabrik, Herr Willy Wonka, ein Preisausschreiben. Es gibt fünf goldene Eintrittskarten für die Schokoladenfabrik zu gewinnen, diese sind in den Schokoladen versteckt. Jedes der fünf Kinder kann am Ende des Tages so viel Schokolade mitnehmen wie es will und der Sieger bekommt die Schokoladenfabrik geschenkt. Herr Willy Wonka hat nämlich nie geheiratet und somit keinen Erben für die Schokoladenfabrik. Eine nach der anderen Karte wird von Kindern gefunden, die sehr verwöhnt sind, ein Vater musste sogar alle Tafeln aus einem Laden aufkaufen, nur eine goldene Eintrittskarte zu finden. Es dauert nicht mehr lange bis zu Charlies Geburtstag, feierlich bekommt er seine Tafel überreicht und macht sie mit zitternden Händen auf. Leider versteckt sich in dieser Tafel keine Eintrittskarte. Charlie ist traurig und hungrig. Seit Tagen schon gab es nichts mehr zu essen... Doch eines Tages findet er auf der Straße Geld, er schaut sich um, kann aber nirgends jemanden sehen. Also hebt er das Geld auf und stürmt hungrig wie er ist in das nächste Geschäft und kauft sich dort eine Tafel von Willy Wonkas wunderbarer Schokolade. Ob Charlie die letzte Eintrittskarte findet? Überragend Ideenreich und teilweise mit einem sehr frechen Augenzwinkern nimmt der Autor Roald Dahl hier die Reichen, Mächtigen und verzogenen Kinder ins Visier. Sehr hoher moralischer Hintergrund, verstärkt mit dem erhobenen Zeigefinger. Die Tour durch die Schokoladenfabrik ist so bunt und voller Gefahr. Was die Kinder in der Fabrik erleben, beschreibt der Autor wunderbar Bildreich und fantasievoll. Trotz des erhobenen Zeigefingers hat man in diesem Buch seinen Spaß und folgt Willy Wonka ohne Angst. So reisen die Kinder und Willy Wonka in der Fabrik auf einem Schokoladenschiff auf einem Schokoladenfluss und noch vieles mehr. Ob Charlie die goldene Eintrittskarte gewinnt und welche Gefahren in der Fabrik lauern lest, oder hört ihr am besten selbst. Ulrich Noethen liest dieses Buch sehr gefühlvoll. Man denk fast, dass man selbst in der Fabrik wäre und auf dem Schokoladenschiff durch die Fabrik reist und den wundersamen Fabrikarbeitern begegnet. Er gibt jeder Figur einen ganz anderen Charakter. Noethen ist Film- und Theaterschauspieler und hat mehrere Hörbücher gesprochen, unter anderem: Hermann Hesse: Narziß und Goldmund, J. R. Moehringer: Tenderbar, Margaret Mitchell: Vom Winde verweht und ganz neu Andreas Eschbach: Ein König für Deutschland.

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Jedes Jahr im Dezember treffen sich zwölf Frauen zum Christmas Cookie Club. Alle mit köstlichen selbstgebackenen Cookis. Sie probieren, tauschen Rezepte aus und erzählen sich was im letzten Jahr vorgefallen ist. Alle zusammen feiern und sind sich nah - Freundinnen, was immer auch passiert. Die Nummer eins der Cookie Hexen, Marnie, führt uns ein in die Bräuche, Rituale und Regeln des Christmas Cookie Clubs. Immer am ersten Montag im Dezember treffen sich die zwölf Frauen des Christmas Cookie Clubs. Sie versammeln sich zu einer Party und jeder der 12 Frauen bringt 13 Duzend Plätzchen mit. Diese Tradition hält schon 16 Jahre an. Die Cookie-Päckchen werden verteilt und das 13. wird jeweils an ein Hospiz gespendet. Jeder der zwölf Frauen ist ein Kapitel gewidmet in dem wir die Person dahinter kennenlernen. Am Anfang eines jeden Kapitels steht das Rezept der jeweiligen Cookie-Hexe und am Ende eines jeden Kapitels steht wissenswertes über die Backkunst und deren Zutaten. Beim lesen kann man schon richtig die Weihnachtszeit riechen. Plätzchenduft, vermischt mit der Hektik des vorweihnachtlichen Alltags. Die Stimmung wird sanfter, aber auch melancholischer. Und uns werden 12 wunderbare, sympathische, traurige, lustige, sentimentale, einfach wunderbare Geschichten erzählt. Besinnlich und mit einem klaren Schreibstil entführt uns die Autorin in diese Zeit, die auch gar nicht mehr weit entfernt ist. Ein eher trauriges Buch. Das Cover ist mit glänzenden weihnachtlichen Ornamenten verziert. Der warme Orangeton lässt uns das Buch immer wieder gerne zur Hand nehmen, ein echter hingucker. Im Buch ein Lesezeichen in Form eines Sterns mit Schweif und ein kleines Backheft, mit Bildern und Rezepten der Cookies.

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Wir befinden uns anno 1109 im römischen Reich, mitten im kaiserlosen Zeitalter. In einem dichten Winterwald geschieht etwas unfassbares, eine Frau und ihre drei Kinder werden von Wölfen angefallen. Doch bevor die Wölfe ihre düstere Tat vollbringen können, werden sie von einem Ritter niedergestreckt. Für die Mutter und eines der Kinder kommt jede Hilfe zu spät. Die zwei anderen Jungen hat der Ritter vor dem sicheren Tod gerettet - Elias und Justus. So wird das Geschick von einem kleinen Königreich entschieden, aber noch spinnt Mago - der finstere Zauberer - seine Verschwörung weiter. Er will den Königsthron besteigen, doch erst muss er die Thronfolger beseitigen. Eine geheimnisvolle Burg, ein geheimnisvoller Ritter. Versteckt in einem geheimen Tal. Hier verstecken sich Menschen die nicht gefunden werden wollen. Doch will es der Zufall, dass vor den Toren der Burg Falkenstein ein Unglück geschieht, das das Leben aller verändert. Ein Roman, ein Abenteuer - historischer - Fantasie Roman mit christlichen Einschüben. Es gibt Ritter und Knappen, Magier und böse Hexen und es gibt Gott und das Himmelreich. Lang lebe Falkenstein. Mir hat die Geschichte rund um Falkenstein und dem kleinen Königreich sehr gefallen, dennoch schafft der Autor es im ersten Teil mehr ans Buch zu fesseln. Zum Ende hin wird es etwas wirr und die Ereignisse überschlagen sich. Bei zu schnellem Lesen entstehen Ungereimtheiten und die Charaktere wechseln am Schluss des Buches zu schnell von Böse auf gut und wieder zurück. Der Schreibstil ist dennoch wirklich wunderbar. Bruno Waldvogel-Frei bedient sich nicht an sinnlosen und überflüssigem Füllmaterial und treibt so die Geschichte voran. Schnörkellos beschreibt er seine Figuren, die man binnen kürzester Zeit vor dem eigenen Auge entwickelt. So lässt er auch genügend Freiraum für den Leser, dieser kann so seine eigenen Geschichten im Hintergrund spinnen. Der Autor Bruno Waldvogel-Frei, lebt mit seiner Familie in Basel. Der Roman basiert auf Geschichten die er seinen Kindern bei langen Spaziergängen erzählt. So hat er sich und seine 3 Kinder in dem Roman verwoben. Sich selbst teilt er aber nicht die Rolle des geheimnisvollen Ritters zu, sondern die des Bären Bruno. Der vielseitige Bruno Waldvogel-Frei arbeitet als Pfarrer in Basel und ist ebenso als Produzent und Autor erfolgreich.

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Ein dünnes Büchlein, das mit viel PS seinen Weg ins Herz der Leser von 0 auf 144 in nur wenigen Leseseiten erobert. Die Protagonistin Hope Jensen wird als Baby in einem Restaurant ausgesetzt. Mit dabei ein Brief der Mutter. Das Mädchen soll es besser haben, besser als sie. Louise Jensen findet das Baby und bekommt nach einiger Zeit die Möglichkeit sie zu adoptieren. Hope wächst zu einem strebsamen Menschen heran. Möchte eine gute Journalistin werden und arbeitet verbissen auf den Tag hin, an dem sie auf der Titelseite steht. Aber auch bei Hope gibt es Schicksalsschläge, ihrer Adoptivmutter stirbt. Jetzt arbeitet sie noch verbissener an ihrem Traum. Als sie eines Tages von der Arbeit kommt, findet sie ihre Wohnung offen und beraubt vor Und jetzt beginnt die Geschichte des Weihnachtsglases, denn Hope findet eines, gerade als sie in ihre Wohnung gehen will. Sie setzt jetzt alles daran etwas über die Spender zu erfahren. Es beginnt eine Reise, die, wie man im Nachwort erfahren kann, nicht fiktiv ist. Diese Weihnachtsgläser gibt es wahrhaftig. Jason F. Wright hat es wieder einmal, wie schon mit den Mittwochsbriefen, geschafft, sich in die Herzen der Menschen zu schreiben. Sein Stil ist so anders, nicht Klischee oder Kitschbehaftet. Eine Weihnachtsgeschichte, wie man sie um diese Jahreszeit hören möchte. Eine Geschichte, die wahr ist, die wirklich passiert. Mitten in einer schnelllebigen, egoistischen Welt. Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Es ist, anders als beschrieben, ein gebundenes, in Rot gehaltenes Buch und das für einen Preis von 8,00 Euro. Hier kann man als Weihnachtsgeschenk nichts falsch machen.

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...kann man sich eine bessere Stimme zu seinen Worten wünschen, als Otto Sander. Durchdringend rezitiert er die melancholischen und witzig-amüsanten prosaischen Texten von Joachim Ringelnatz. Im Park Ein ganz kleines Reh stand am ganz kleinen Baum still und verklärt wie im Traum. Das war des Nachts elf Uhr zwei. Und dann kam ich um vier Morgens wieder vorbei. Und da träumte noch immer das Tier. Nun schlich ich mich leise - ich atmete kaum - gegen den Wind an den Baum, und gab dem Reh einen ganz kleinen Stips. Und da war es aus Gips. Otto Sander, Ringelnatzkenner und -verehrer, begeisterte mit seinem Programm landesweit das Publikum. Mit ihm gelacht und mit ihm geweint habe ich nun schon seit manchem Jahrzehnt - mit ihm gelangweilt habe ich mich noch nie. Ich kann das Hörbuch nur jedem empfehlen. Otto Sander hat eine unheimlich sonore Stimme und ich höre ihm gerne zu. Besonders dann noch, wenn er so wie hier Gedichte eines der aufregendsten Dichter des 20. Jahrhunderts vorträgt

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Wir befinden uns anno 1109 im römischen Reich, mitten im kaiserlosen Zeitalter. In einem dichten Winterwald geschieht etwas unfassbares, eine Frau und ihre drei Kinder werden von Wölfen angefallen. Doch bevor die Wölfe ihre düstere Tat vollbringen können, werden sie von einem Ritter niedergestreckt. Für die Mutter und eines der Kinder kommt jede Hilfe zu spät. Die zwei anderen Jungen hat der Ritter vor dem sicheren Tod gerettet - Elias und Justus. So wird das Geschick von einem kleinen Königreich entschieden, aber noch spinnt Mago - der finstere Zauberer seine Verschwörung weiter. Er will den Königsthron besteigen, doch erst muss er die Thronfolger beseitigen. Eine geheimnisvolle Burg, ein geheimnisvoller Ritter. Versteckt in einem geheimen Tal. Hier verstecken sich Menschen die nicht gefunden werden wollen. Doch will es der Zufall, dass vor den Toren der Burg Falkenstein ein Unglück geschieht, das das Leben aller verändert. Ein Roman, ein Abenteuer - historischer - Fantasie Roman mit christlichen Einschüben. Es gibt Ritter und Knappen, Magier und böse Hexen und es gibt Gott und das Himmelreich. Lang lebe Falkenstein. Mir hat die Geschichte rund um Falkenstein und dem kleinen Königreich sehr gefallen, dennoch schafft der Autor es im ersten Teil mehr ans Buch zu fesseln. Zum Ende hin wird es etwas wirr und die Ereignisse überschlagen sich. Bei zu schnellem Lesen entstehen Ungereimtheiten und die Charaktere wechseln am Schluss des Buches zu schnell von Böse auf gut und wieder zurück. Der Schreibstil ist dennoch wirklich wunderbar. Bruno Waldvogel-Frei bedient sich nicht an sinnlosen und überflüssigem Füllmaterial und treibt so die Geschichte voran. Schnörkellos beschreibt er seine Figuren, die man binnen kürzester Zeit vor dem eigenen Auge entwickelt. So lässt er auch genügend Freiraum für den Leser, dieser kann so seine eigenen Geschichten im Hintergrund spinnen. Der Autor Bruno Waldvogel-Frei, lebt mit seiner Familie in Basel. Der Roman basiert auf Geschichten die er seinen Kindern bei langen Spaziergängen erzählt. So hat er sich und seine 3 Kinder in dem Roman verwoben. Sich selbst teilt er aber nicht die Rolle des geheimnisvollen Ritters zu, sondern die des Bären Bruno. Der vielseitige Bruno Waldvogel-Frei arbeitet als Pfarrer in Basel und ist ebenso als Produzent und Autor erfolgreich.

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Jedes Jahr im Dezember treffen sich zwölf Frauen zum Christmas Cookie Club. Alle mit köstlichen selbstgebackenen Cookis. Sie probieren, tauschen Rezepte aus und erzählen sich was im letzten Jahr vorgefallen ist. Alle zusammen feiern und sind sich nah - Freundinnen, was immer auch passiert. Die Nummer eins der Cookie Hexen, Marnie, führt uns ein in die Bräuche, Rituale und Regeln des Christmas Cookie Clubs. Immer am ersten Montag im Dezember treffen sich die zwölf Frauen des Christmas Cookie Clubs. Sie versammeln sich zu einer Party und jeder der 12 Frauen bringt 13 Duzend Plätzchen mit. Diese Tradition hält schon 16 Jahre an. Die Cookie-Päckchen werden verteilt und das 13. wird jeweils an ein Hospiz gespendet. Jeder der zwölf Frauen ist ein Kapitel gewidmet in dem wir die Person dahinter kennenlernen. Am Anfang eines jeden Kapitels steht das Rezept der jeweiligen Cookie-Hexe und am Ende eines jeden Kapitels steht wissenswertes über die Backkunst und deren Zutaten. Beim lesen kann man schon richtig die Weihnachtszeit riechen. Plätzchenduft, vermischt mit der Hektik des vorweihnachtlichen Alltags. Die Stimmung wird sanfter, aber auch melancholischer. Und uns werden 12 wunderbare, sympathische, traurige, lustige, sentimentale, einfach wunderbare Geschichten erzählt. Besinnlich und mit einem klaren Schreibstil entführt uns die Autorin in diese Zeit, die auch gar nicht mehr weit entfernt ist. Ein eher trauriges Buch. Das Cover ist mit glänzenden weihnachtlichen Ornamenten verziert. Der warme Orangeton lässt uns das Buch immer wieder gerne zur Hand nehmen, ein echter hingucker. Im Buch ein Lesezeichen in Form eines Sterns mit Schweif und ein kleines Backheft, mit Bildern und Rezepten der Cookies.

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Diese Frage soll zum Nachdenken anregen und ist der rote Faden in diesem Buch. Anfangs noch witzig führt und Alice Kuipers in die Beziehung von Mutter und Tochter ein. Die Mutter arbeitet sehr viel, schenkt im Krankenhaus neues leben, auf der Entbindungsstation. So passiert es nicht selten, dass Mutter und Tochter über kleine Nachrichten am Kühlschrank kommunizieren: Sehen wir und Morgen? Das ganze geht so lange gut, bis eine Nachricht ihr Leben verändert. Claire ist kurz vor ihrem 16ten Geburtstag, als ihre Mutter an Brustkrebs erkrankt. Um nicht allzu enttäuscht zu sein, sollte man sich vor dem Kauf für eine Hörprobe entschließen. Man sollte auch nicht vergessen, dass es sich um ein Hörbuch handelt die nur aus Kühlschranknotizen besteht. Anfangs ist es recht Hektisch und zuweilen Belanglos, die Notizen werden regelrecht verballert, erst als die Mutter krank wird, wird es auch ruhiger. Mich haben besonders die Gedanken, die Mutter und Tochter zu "Papier" gebracht haben gerührt. Wie geht man mit der Erkrankung eines Menschen um, der einem Nahe steht? Im Laufe des Hörbuchs werden die Notizen einfühlsamer, sind voller Gefühle. Dazu gehört natürlich auch die Wut. Gelesen wird das eher kurze Hörbuch von den Schauspielerinnen Josefine Preuß - sie spricht den Teil der Tochter und Anna Stieblich, die den Teil der Mutter spricht. Die beiden schaffen es dem Hörbuch Gefühl zu geben und man glaubt sich mitten in der Kommunikation von Mutter und Tochter. Sicher ein Buch, was nicht unbedingt als Hörbuch übertragbar ist. Aus diesem Grunde ist es den beiden Schauspielerinnen zu verdanken, was daraus gemacht wurde.

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Vor vier Jahren ist der Vater von Julia Win, einer New Yorker Anwältin, wortlos verschwundenen. Julias Mutter lässt ihr einen Liebesbrief zukommen, einem vom Vater verfassten Brief an eine Unbekannte. Doch dieser Brief birgt noch mehr Rätsel der Vergangenheit. Selbst die Mutter scheint dazu beizusteuern, dass die Wahrheit verborgen bleibt. Julia beschließt nach Birma zu reisen. Dort trifft sie auf U Ba, dieser hütet eine offensichtliche Bewunderung für Julias Vater und hat sie schon erwartet. U Ba erzählt ihr jene verborgenen Geschehnisse aus dem Leben des Mannes, der ihr Vater war. Die Geschichte des blinden Tin Win und der Liebe zu Mi Mi. Jan-Philipp Sendker schaffte es mich in einen Sog zu ziehen. Ich bin mit Julia nach Birma gereist und habe U Ba atemlos zugehört. Eine unfassbare Geschichte über Liebe, eine Liebe die Zeit und Raum übersteht. So hängt man an den Lippen der beiden Sprecher Nadja Schulz-Berlinghoff und Bernd Rumpf. Taucht ein in ein buddhistisches Birma, ganz ruhig, beharrlich und unheimlich traurig. Nach und nach enthüllt U Ba uns das Leben des Mannes den Julia erst wieder neu kennenlernen muss. Der Autor schenkt uns eine Liebesgeschichte wie sie schöner nicht sein könnte, ohne dabei platt oder abgedroschen zu wirken. Der Roman ist wunderbar klar, und unpathetisch. Kein Liebesroman im eigentlichen Sinne, sondern eher ein Buch über den Sinn des Lebens und der Liebe, einer Zeitreise und einer Reise in ein anderes Land. Der Autor, Jan-Philipp Sendker, 1960 in Hamburg geboren, war von 1990 bis 1995 Amerika-Korrespondent und von 1995 bis 1999 Asien-Korrespondent des Stern. Er lebt mit seiner Familie in New York und Hamburg.

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"Ein junger Rüde, gerade dem Welpenalter entwachsen, heulte zusammen mit allen anderen, seine Schnauze auf den Mond gerichtet. Das eigene Geheul, verstärkt durch das der anderen Hunde, erhob ihn von der Erde, und dem Rüden schien, als schwebe er über dem verschneiten Land und nähere sich immer mehr dem kalten Himmelslicht." Er, Monder, verspürte immer stärker den unbezwingbaren Wunsch, mit den Zähnen den glänzenden Rand zu fassen. Und schließlich gelang es. Seltsam, der Mond schmeckte fade und kühl wie Schnee, der in der Frühlingssonne schmilzt. Als Monder das Mondstück hinunterschluckte, merkte er, wie eine Wandlung in ihm vorging, als ob ein anderes Wesen in seine Haut kröche. Der junge Rüde Monder hat es geschafft und ist damit einer der wenigen, der alle Tiere verstehen und ihre Gestalt annehmen kann. Voller Neugier und Lebenslust macht er sich auf, die Welt zu erkunden. Soll er bei den Robben bleiben und Fische jagen? Sich den Raben, den uralten Erschaffern der Welt, unterordnen? Mit den Mücken über die sommerliche Tundra schwärmen? In keiner Tiergestalt wird er wirklich glücklich, bis er den Menschen begegnet und ihrer Welt voller Gefahren und Verlockungen. "Der Mondhund" ein kurzes Hörbuch, das nicht nur eine märchenhafte Geschichte erzählt, sondern auch einen Einblick in die sagenhafte Welt der Tschuktschen ermöglicht. Ich persönlich habe mir dieses Hörbuch jeder Nacht vor dem Schlafen gehen angehört, eine wunderbar sanfte Sagengeschichte die einen in behutsame Träume entlässt. Obwohl der Vorleser Karl Menrad sehr gut gelesen hat haben mich die verstelten Tierstimmen doch gestört. Besonders schlimm empfand ich das krächzen der Raben. Der Autor: Juri Rytchëu wurde 1930 in Uëlen, im äußersten Nordenosten Sibiriens, als Sohn eines Jägers geboren. In einer alten tschuktschischen Behausung inmitten der alten Bräuche wuchs er auf. Erste Kontakte mit Russen und dem Russischen hatte er durch Seeleute, die hier manchmal anlegten, mit den Wissenschaftlern der Polarstation, dann aber vor allem in der Schule. Nach deren Beendigung arbeitete er als Gelegenheitsarbeiter, absolvierte ein örtliches Lehrerbildungsinstitut und studierte schließlich als offizieller Delegierter des Nationalkreises der Tschuktschen bis 1954 an der Fakultät der Nordvölker in Leningrad. Anfang der Fünfzigerjahre erschienen seine ersten Erzählungen in tschuktschischer Sprache, bevor sie - später teils von ihm selber -ins Russische übersetzt wurden. Heute schreibt er seine Prosa auf russisch und übersetzt sie nur noch selten ins Tschuktschische. Während er also sprachlich eine Entwicklung vom Tschuktschischen zum Russischen vollzog, ging er inhaltlich um so mehr in die Geschichte seines Volkes und dessen mündliche Überlieferungen zurück. Juri Rytchëu lebt in St. Petersburg, ist aktiv in verschiedenen Organisationen der arktischen Völker und ist Herausgeber des UNESCO-Bandes »Die Völker der Arktis erzählen über sich selbst«.

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