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Alle Rezensionen von simi159

Seite 1 / 18
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Eva Gruber landet in der Psychiatrie des Wiener Spitals. Die Polizei hat die dort hingebracht. Nun erzählt sie Dr. Korb, dem Chefpsychiater warum es so kommen musste. Über ihr Leben, die Beziehung zu ihrem kleinen Bruder, der ebenfalls in der gleichen Einrichtung ist. Ihrem Vater, ihrer Mutter. Ihren kleinen Bruder, Bernhard, will sie retten, denn er ist Magersüchtig, doch er will nichts von ihr wissen. Für Eva ist der Vater schuld, diesen sollte man am besten töten, dann können sie und Bernhard endlich in Frieden leben. und so verfolgt sie die Mission, Rettung von Bernhard, egal wer sich ihr in den Weg stellt. Fazit; Wahrheit und Wahnsinn liegen oft näher beieinander, als und bewußt ist. Merken und realisieren tut man dies bei der Lektüre dieses Buches, den die Erzählungen von Eva kann man oft nicht in Wahrheit oder Lüge einteilen. Was ist Wahnsinn? Was hat sie wirklich erlebt? Wo geht ihre Fantasie mit ihr durch? Und wo lügt sie bewußt und ihr Gegenüber zu manipulieren? Und genau dieses- ist das jetzt wahr oder nicht- ist das, was mir besonders gut gefallen hat. Denn Eva Gruber, ist ein toller Charakter, der so authentisch normal und gleichzeitig verrückt verdreht ist, dass man sie einfach nur liebhaben kann, selbst wenn sie einem einen großen Bären auf den Bauch bindet. Sie versteckt sich nicht, spielt niemand etwas vor, brüllt jede Wahrheit ihrem Gegenüber ins Gesicht und lügt, dass sich die Balken biegen. Das macht sie so ungewöhnlich und einzigartig, daß man sie bewundert und gleichzeitig nicht recht greifen kann. Denn sie ist sprunghaft, getrieben in ihrem Handeln und scheint sich irgendwo auf ihrem Weg aus der Kindheit ins Jetzt verloren zu haben. Diesen tollen Charakter hat sich Angela Lehner ausgedacht und ihr Debüt "Vater unser" gepackt. Eine angenehme Sprache, authentische Charaktere und eine Geschichte, die Raum zum Nachdenken und zwischen den Zeilen läßt, machen es zu einem tollen Buch. Auch wenn Eva am Ende sich nicht findet und viele Fragen scheinbar offen bleiben, so dass der Leser selbst entscheiden muss, was ist Wahr und was nicht, machen für mich "Vater unser" perfekt. ungewöhnlich und absolut lesenswert 5 STERNE.

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Zwei Menschen sich am Telefon verlieben zu lassen, sei es auch Zufall, weil sie sich verwählt haben oder durch Absicht, ist nicht neu. Bernhard Aichner macht genau die mit Gottlieb und Marie, die sich in seinem Buch "Kaschmiergefühl" im Laufe einer Nacht telefonierend in einander verlieben. Gottlieb ist einsam und so ruft er bei einer Sex-Hotline an und landet bei Marie. "Unter dieser Nummer geht es immer um die Wahrheit", naja fast. Mit Routine verwickelt sie ihn anfänglich in ein Gespräch und sobald er seine erste Scheu verloren hat, bleibt er immer wieder dran. Und im Laufe des Abends fallen bei beiden Gesprächspartnern stück für Stück die Hüllen und Wahrheiten. Fazit: In Wahrheit wird viel mehr gelogen¿. Wenn man unvoreingenommen an dieses Buch heran geht, wird man mit einer kleinen, kurzen, gut lesbaren Liebesgeschichte belohnt, die so auch das Leben schreiben könnte. Optisch ist diese auch noch in schmalen 180 Seiten perfekt in Szene Gesetz. Mir hat es gut gefallen, diesem kleinen Zauber von Marie und Gottlieb beizuwohnen und dabei immer wieder vom Autor ein bisschen an der Nase herum geführt zu werden. Authentische Charaktere machen dieses Buch zur perfekten kleinen Lektüre für Zwischendurch, belastet nicht und halt leider nicht nach¿. 4 STERNE

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Irgendwie ist heute für alles Zeit Nut für Essen und dessen Zubereitung haben wir immer zu wenig oder gar keine. Toll für die Industrie, Fertiggerichte und Fast Food Läden. Schlecht für uns, denn unsere Gesundheit leidet und das Körpergewicht steigt. Dass man mit diesem Problem nicht allein ist und es einen recht einfachen Lösungsweg gibt, zeigt die Autorin, Sarah Tschernigow, in ihrem Buch "No time to eat". Sie schildert ihren eigenen Werdegang und Leidensweg, ihr Scheitern, was ihre eigene Ernährung angeht und wie sie für sich eine praktikable Lösung gefunden hat. Heute ist sie Ernährungsberaterin und ihre Klienten sind meist die, die noch Weinger Zeit als der Rest haben, viel Reisen, beim Arbeiten leben und Essen oder fremdbestimmt wird. Clean Eating ist das Zauberwort, wie auch die Lösung. Was ist das? Wie geht das? Was bringt mir das? Und wo nehme ich die Zeit dafür her? Auf all diese Fragen gibt es Antworten und die Autorin zeigt auch, dass selbst, wenn man keine Ahnung vom Kochen und keinen Spass an der Zubereitung sowie keine Zeit dafür hat, es leicht ist und wenig Zeit braucht. Denn mit ein paar kleineren Änderungen, ein bisschen Vorbereitung, Meal Prep, ist es leicht mit clean eating anzufangen. Damit man nicht typische Anfängerfehler macht, gibt es eine Reihe von Beispielen aus ihrer Beratung, die Hindernisse, Denkfehler und mögliche Fehler aufzeigen. Gleichzeitig motivieren diese realen Beispiele, denn wenn die es schaffen, kann es jeder schaffen. Die direkte Ansprache, die Kompetenz der Autorin und die vielen Beispiele machen Lust und Mut es auszuprobieren, egal ob man genug oder nicht genug Zeit zum Essen hat. 5 STERNE.

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In einer nahen Zukunft, in Großbritannien gilt das Gesetz des Stärkeren. Um die Insel ist eine hohe Mauer gezogen die von den Bewohnern bewacht und um jeden Preis verteidigt wird. Bei Versagen zahlt der Bewacher dies mit dem eigenen Leben. Seit dem Wandel gibt es die Bewohner und die Anderen. Joseph Kavanagh ist ein junger Einwohner, der jetzt seinen zweijährigen Wachdienst an der Mauer antreten muss. Mit all seinen Entbehrungen und Konsequenzen¿. Fazit: Kalt und düster ist diese Zukunft die John Lanchester in seinem Roman da erschafft. So kalt und karg, wie für Joseph Kavanagh sein Wachdienst an der Mauer ist, so ist die Sprache und Erzählweise. Endlos scheinen diese Dienste, mit dem einzigen Lichtblick eines kurzen Snacks oder warmen Tees. Es gibt keine Sonne, keine richtige Freude, eher die Angst einen Anderen zu übersehen und die Mauer nicht richtig zu bewachen. Seit der Wandel vollzogen wurde, haben die Nachkommen keine Wahl mehr, sie müßen diese zwei Jahre Dienst an der Mauer tun, sich dem fügen. Diese Ausweglosigkeit, Hilflosigkeit und das Verantwortlich gemacht werden, für etwas, das die eigenen Eltern verursacht- oder wogegen sie nichts unternommen haben, kommt einem beim Lesen sehr schnell in den Sinn. Wird auch vom Autor thematisiert. Denn diese mächtige Mauer, die Einsamkeit dort und die Anstrengung des Wachehaltens auf der selbigen kann man bis ins kleinste Detail beim Lesen spüren. Mit aller Macht wird da etwas verteidigt ohne, dass die, dies tun müssen gefragt werden, ob sie es überhaupt wollen. Doch da ist mehr als die Mauer, Hoffnung -Liebe, ein zarter Keim von Wahlmöglichkeiten für Kavanagh und Hifa. Realistische und authentische Charaktere, Hifa und Joseph, aus dessen Sicht das alles erzählt wird, runden das Buch ab. Wer einen diatonischen Roman, mit einem Held, der aufbricht und die Mauer einreißt, erwartete, wird hier nicht glücklich. Wer ein mögliches Bild sucht, einer möglichen Zukunft, wenn wir weiter so machen, Stichwort: Trump & Co., wird auf seine Kosten kommen. 4 STERNE.

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So wie es im Titel schon steht, geht es in der Geschichte um 5 Tage im Mai. Alle aus dem Leben von Illy, ihrer Familie und ihrem Urgroßvater Tatka. Die Tage sind weder chronologisch noch an einem Stück, eher fünf Tag mit besonders prägenden Ereignissen im Leben von Illy und ihrem Tatka. Denn dieser ist ihre engste Bezugsperson, viele Tage verbringt sie in seiner Holzwerkstatt in der er Fässer und Figuren herstellt. Er lehrt sie Dinge über das Leben, hört zu, erzählt von seinen eigenen Erlebnissen oder schweigt einfach nur mit ihr. Fazit: Die Autorin, Elisabeth R. Hager, schafft es in diesen fünf Bruchstücken eine ganze Lebensgeschichte zu erzählen. Sogar zwei, denn es nicht nur Illys Geschichte, ihr Groß- und Erwachsenwerden, die man lesend miterlebt, sondern auch die Geschichte ihres Großvaters. Beide haben lernen müssen, dass schon ein winziger Augenblick ausreicht um ein ganzes Leben aus den Angeln zu heben. Dieser Kunstgriff, in Episoden das alles geschehen zu lassen, gibt der Geschichte einen tollen Rahmen, gleichzeitig bleibt noch genug Raum, dass man sich als Leser seine eigenen Gedanken zu den Figuren, ihrem Handeln und deren Leben machen kann. Die angenehme Erzählsprache führt einen dabei nah an die Figuren heran, ohne sie bis auf die Seele auszuziehen oder bloßzustellen. Was die Charaktere dadurch sehr authentisch und lebensnah werden läßt. Sie sind klar gezeichnet, sympathisch und ganz typisch für diese ländliche Gegend und der das Alles spielt. Lesenswert, mit tollen Charakteren in einer angenehmen Sprache unaufgeregt und doch spannend. 4 STERNE.

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Warum betrügen wir einen Partner? Was bewegt die einzelnen Akteure? Gibt es bestimmte Muster dahinter? Vielleicht sogar, so etwas wie einen Schutz davor, wenn man weiß warum Affären immer wieder geschehen¿. Fremdgehen. Es passiert immer und überall. In fast allen Beziehungen. Und nichts löst in Partnerschaften mehr angst, Heimlichtuerei und Lügen. Egal ob es sich dabei um einen One-Night-Stand oder eine langjährige Affäre handelt, es ist der größtmögliche Verrat, den man einen Partner antun kann. Die Autorin Ester Perel ist Paartherapeutin und hat jeden Tag mit Affären zu tun. Mit den Betrügern, wie auch mit den Betrogenen. Das verschafft ihr tiefe Einblicke in das was dahinter steckt, was die einzelnen Personen antreibt, wie es passiert und was es aus den Paaren, macht. Sie zieht auch Schlüsse, warum es Paare gibt, die gegen Affären immun zu sein scheinen. Im Buch geht es mehr als ausführlich um das Thema Affären, jede einzelne betroffene Partei und den Folgen für die Beziehungen. Beispiele, wissenschaftliche Hintergründe und Erkenntnisse fließen dabei ebenso ein, wie die jahrelange Erfahrung der Autorin. In einem klaren, wissenschaftlichen Ton beschreibt sie alles, auch wenn viele Emotionen im Spiel sind, zeigt sie zwar Mitgefühl und bleibt doch sachlich distanziert. Dies empfand ich sehr angenehm, denn sie bezieht weder für die ein, noch die andere Seite Partei, was es für betroffene Leser einfacher macht, sich dem Thema zu stellen und das Buch zu lesen. Es ist generell ein Buch für alle, die das Thema Affären interessiert, egal ob betroffen ist oder nicht, bekommt man Antworten und versteht, warum Affären zu unserem Leben dazu gehören. 5 STERNE.

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Das ist mal ein total verrücktes Kinderbuch, nicht nur wegen abgedrehten, lustigen und gleichzeitig verrückten Geschichte sondern auch, weil sie mit durch detailgenaue und beschriftete Zeichnungen begleitet wird. Diese greifen oft Teile der Story auf und lassen das Kopfkino sehr gut anspringen und mitlaufen. Onkel Stan und sein Sachs Dan leben mit ein paar außergewöhnlichen LAMAs in dem beschaulichen, kleinen Ort Pandrumdroochit in dem jeder so leben kann, wie e ihm beliebt. Egal wie gewöhnlich oder außergewöhnlich. Doch dann zieht der undurchsichtige Dr. P. Krall in den Ort und eröffnet sein spezielles Institut zur Bekämpfung von Außergewöhnlichkeit. Denn diese ist ganz gefährlich und muss unbedingt verändert werden. Und Onkel Stan steht ganz besonders im Fokus¿ Fazit: Wie in vielen Kinderbüchern sind hier die Seiten, Gut & Böse, gut erkenn- und trennbar. Dadurch entsteht ein Teil der Spannung, denn man weiß/ahnt, daß Dr. P. Krall nichts gutes im Schilde führt und Onkel Stan und Dan auch zu seinen Opfern werden. Die vielen Zeichnungen dabei machen fast noch mehr Spass als die Geschichte, denn auch ihren vielen Details und Beschriftungen geht das Kopfkino doppelt schnell an. Ich sage nur Lamas. Da werden die Bösen, böser und die Guten doppelt gut, bzw. ihre Macken wirken noch liebenswürdiger. Die Charaktere sind kinngerecht, abgedreht authentisch und machen egal wie alt man ist sehr viel spass beim Lesen. 5 STERNE

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Warum ist man so wie man ist? Wo kommt man her? Antworten darauf findet man wahrscheinlich in der eigenen Familiengeschichte, die uns geprägt hat. In dem neuen Buch von Vea Kaiser "Rückwärtswalzer" geht es auch um eine Familiengeschichte. Familie Prischinger, alle ein bisschen besonders, allen voran Lorenz, der sich als erfolgloser Schauspieler so durchschlägt. Mit seinen drei Tanten. Mirl, Wetti und Hedi macht er sich auf den Weg von Österreich nach Montenegro um dort den verstorbenen Onkel Willi zu seiner letzten Ruhestätte zu bringen und ihm damit seinen letzten Wunsch zu erfüllen. In den Roadtrip sind in Rückblenden, die Lebensgeschichten mit Glück und Leid aller Familienmitglieder verwoben. Und schon nach wenigen Seiten ist man mitten in der Familie Prischinger, vor allem in der Wohnung und Küche von Tante Hedi, angekommen. Wie Lorenz sitz man mit ihnen am Tisch und hat dabei das Gefühl nicht nur von außen zu beobachten sondern auch ein Teil von ihnen zu sein. Vea Kaisers Sprache ist dabei so bildlich, detailliert und genau, da riecht man jedes Staubkorn und jedes leckere Gericht das da gekocht wird. Diese Liebe zum Detail spürt man auch bei den Charaktere, denn jeder einzelne ist voller Ecken, Kanten einfach anders und dabei liebenswert und authentisch. Die Charaktere sind es auch, die die Geschichte über 500 Seiten tragen, denn Spannung und Tempo gibt es wenig und es bedarf Geduld und Durchhaltevermögen des Lesers, am Rückwärtswalzer dran zu bleiben. Auch wenn es hier Absurditäten und verrückte Begebenheiten gibt, fehlte mir die Leichtigkeit aus Vea Kaisers letzten Buch "Makarionissi". Dennoch ist dies ein toller Roman, mit einer sehr gut konstruierten Familiengeschichte voller liebenswerter, ungewöhnlicher Charaktere. Lesenswert mit kleinen Abzügen 4 STERNE.

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The Company" braucht einen Nachfolger. Devraj, ein ehemaliger Maharadscha, hat ihn über Jahrzehnte aufgebaut und zu einem der größten indischen Mischkonzerne gemacht. Jetzt wird es Zeit sich zur Ruhe zu setzen und einen Nachfolger zu bestimmen. Dervraj hat drei Töchter und sein Wegbegleiter, Berater und Teilhaber Ranjit Singh bringt seine zwei Söhne noch ins Spiel. Jeder der fünf soll bedacht werden. Doch soll man traditionell an einen Mann übergeben oder mit der Zeit gehen und die eigenen Töchter das Lebenswerk weiter leiten lassen? Fazit: So bunt und farbenfroh wie das Cover ist Indien. Und es könnte kulturell nicht weiter von uns und unserem Leben entfernt sein. Dieses Unbekannte näher kennenzulernen ein bisschen tiefer in dieses Unbekannte einzutauchen hat mich gereizt und war, neben der Beschreibung des Inhalts, der Grund dieses Buch zu lesen. Sehr detailliert schildert die Autorin die Charaktere, deren ehemaliges wie heutiges Leben und langatmig nähert man sich der Frage, wer wird "The Company" übernehmen. Da braucht man als Leser, bei all der Details und Ausschweifungen Geduld. Die Charaktere sind interessant, doch die zeitlichen Sprünge, wie auch der Wechsel zwischen Langeweile und Spannung lassen einen am Ball bleiben. Denn es ist eine ganz andere, sehr unbekannte Welt. Indien ist einerseits bunt und anders und dann wieder verstörend, abschreckend und voller Elend. Das kann faszinieren muss man aber auch aushalten können. Leider hat mich das Ende enttäuscht, vielleicht hatte ich nach all den Seiten und den Ausschweifungen etwas anderes erwartet. Schade. Meine Erwartungen waren andere, vielleicht auch zu hoch. 3 STERNE.

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Was macht man all den Dingen, die sich in einem Leben angesammelt haben? Was wird aus dem eigenen Elternhaus, wenn diese nicht mehr darin leben können oder sterben? Mir diesen Fragen werden sich immer mehr befassen müssen, denn oft lebt man nicht in der Stadt an dem Ort an dem aufgewachsen und großgeworden ist. Weder die Kinder noch die Enkel oder gar Urenkel wollen in die Häuser ziehen, selbst wenn sie emotional auch viel damit verbinden. Loslassen heißt es also, von all den Dingen darin, dem Gebäude selbst. Die Autorin Ursula Ott beschreibt in ihrem Buch " Das Haus meiner Eltern hat viele Räume: Vom Loslassen, Ausräumen und Bewahren" wie sie und ihre Schwester dies mit ihrem Elternhaus gemacht haben. Von der Entscheidung, über das Loslassen einzelner und sehr vieler Dinge bis hin zum Notartermin mit den neuen Besitzern. In gut lesbaren kurzen Kapiteln erzählt sie von den vielen kleinen und großen Dingen, von der Lösungsfindung und dem manchmal auch ungewöhnlichen Weg, den sie und ihre Familie gefunden haben. Dies ist unterhaltsam und gleichzeitig auch Augenöffnend, denn oft wird auch verborgenes an die Oberfläche gespült. Träume,Wünsche die sich nicht erfüllt haben, Aufträge, die die Kinder in ihrem Leben zu erledigen hatten/haben, Sammlungen, die heute keiner mehr will oder braucht und vor allem ganz viele Erinnerungen und Emotionen. Auch um die Dinge, die vom letzten Weltkrieg übrig geblieben sein können, handeln ein paar Kapitel. Dabei geht es nicht nur um Physisches sondern auch um die vielleicht vorhanden Kälte oder vielen Uhren. Ohne erhobenen Zeigefinder mit sehr viel Pragmatismus zeigt die Autorin ihren Weg und berichtet von Freunden und Bekannten, die ähnliches oder ganz anderes erlebt haben. Als Leser kann man sich seine eigene passendes Lösung aussuchen, vielleicht sich auch schon mal Gedanken machen, Dinge mit der Familien, mit den Geschwistern besprechen, bevor man gezwungen ist zu Handeln. 5 STERNE.

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