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Alle Rezensionen von scouter

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Friederich Teufel wird auf einem Spaziergang durch den Wald erschlagen. Ihm gehört das Restaurant Gänseheim und wird von seinem Sohn Andreas und seiner Frau geführt. Seine Frau Alma ist in einem Seniorenheim untergebracht und wird von ihrer Enkelin Melissa betreut. Auf einem Gang durch Unna verschwindet Alma und wird vor den Türen des Seniorenheims mit einem Neugeborenen Kind im Schoß aufgefunden. Die Ermittler um Maike Graf aus dem Kommissariat in Unna und ihrem Vorgesetzten und Freund Jochen aus Dortmund tappen momentan im Dunkeln, da sich herausstellt das Friederich Teufel seinem Namen alle Ehre gemacht hat und sehr viele Feinde ihm nach dem Leben trachten. So langsam wird klar, dass er auch ein uneheliches Kind hat, das von einer Edith zur Welt gebracht wurde, nachdem er sie hat sitzen lassen. Doch nicht nur Friederich hat seine Geheimnisse auch sein Sohn Andreas trägt einige Geheimnisse mit sich herum, die ihm auch zum Verhängnis werden. Doch so langsam, aber sicher kommen die Ermittler weiter und dringen in die Untiefen der Familie Teufel ein. "Teufels Tod" von Astrid Plötner ist ein toller regionaler Krimi. Dieser Krimi dringt tief in die Familienverhältnisse der Familie Teufel ein und der Krimi zieht aus all den vorliegenden Beziehungen seine Spannung. Der zugrunde liegende Mord ist ein Aufhänger, der die Abgründe dieses Dramas bildet und das ist sehr tiefgründig. In kursiv gedruckten Einschüben wird klar, was für ein Mensch Friederich Teufel war. Abgründe tun sich auf und mit seinem Verhalten tyrannisiert er sein gesamtes Umfeld. Die Story ist sehr logisch beschrieben und die Charaktere kommen sehr authentisch daher. Man kann sich sehr gut in die Situationen der Menschen in Friderich Teufels Umfeld hineinversetzen. Auch die am Anfang noch unbekannte Edith, wird im Laufe des Romans immer Raum füllender und beschreibt die verworrene Situation der Familie Teufel ist. Dieses Familienbild ist Mittelpunkt dieses Krimis und wird im Laufe des Romans noch durch den Tod von Andreas, dem Sohn von Friederich, ergänzt. Auch hier wird die dunkle Seite der Familie beleuchtet zu der nicht nur Friederich gehört, sondern auch sein Sohn Andreas. Die helle Seite der Familie besteht aus Alma, Melissa und der Schwester von Alma. Die Kommissare um Maike Graf brauchen eine Zeitlang, um diese Zusammenhänge aufzuklären und dann am Schluss zu einem sehr schlüssigen Finale zu kommen. Der Spannungsbogen ist sehr schön bis zu diesem Finale entwickelt und hält die eine oder andere Überraschung bereit. So ist es schon bezeichnend, dass am Ende die Ermittler ein wenig Mitleid mit den Tätern entwickeln. Das Stilmittel, das Leben der Edith immer wieder in den laufenden Fall zu integrieren, erhöht die Spannung und hält mich als Leser bei der Stange. "Teufels Tod ist der zweite regionale Krimi, den ich von Astrid Plötner lese und ich finde es auch hier wieder sehr gelungen, wie sie die lokalen Gegebenheiten sehr elegant in den Krimi einwebt, so dass es auch für "Einheimische" schön ist diesem Krimi zu folgen. Ich mag diesen Schreibstil sehr, weil es hier nicht nur um die Spannung geht, sondern auch immer etwas Besonderes beschrieben wird. Ich kann diesen Krimi nur wärmstens empfehlen.

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Als ein Stadtimker zerstochen auf einem Dach liegt glaubt jeder, das war ein Unfall. Aber Xavier hate auch ein paar Beuten an den Toten gegeben, um dann Honig zurückzubekommen und der ist misstrauisch. Zur gleichen Zeit in Amerika kommt seine Freundin Valerie einem Beutendiebstahl auf die Spur, doch noch hat sie keine Idee, was das bedeutet. Xavier in Luxemburg und Valerie meistens in Frankreich auf der mysteriösen Suche nach dem was dem Imker in Luxemburg geschehen ist und langsam, aber sicher wird klar, dass die beiden Fälle verknüpft sind. Das Honig so gefährlich ist, war mir bisher noch nicht klar, doch das Buch Goldenes Gift von Tom Hilenbrand hat mich eines Besseren belehrt. Tom Hillenbrand nimmt uns Leser mit in die Geheimnisse des Honigs. Hier geht es nicht nur darum, was alles mit dem Honig passieren kann, sondern auch in die Welt der Biologie und Genforschung. All das wird umkleidet von einem Krimi, der in diesem Gewerbe sehr umtriebig ist. Der Autor bekommt es gut hin die Story und die regionalen Besonderheiten der Gegend, hier Luxemburg unter einen Hut zu bringen. Man kann sich sehr gut in diesem Raum orientieren und ebenso werde auch ein paar lukullische Besonderheiten angesprochen. Aber klar der eine Hauptdarsteller, Xavier, Eigentümer und Koch eines sehr guten Restaurants in Luxemburg ist und der, sehr authentisch, in diesen Fall hineinschlittert. Natürlich ist auch seine Neugier ein großer Antrieb von Xavier. Seine Freundin Valerie ist Journalistin eines internationalen Blogs, in dem Restaurants beurteilt werden. Ihre Neugier, die sie an den Tag legt, in ihrem Fall Honigdiebstahl und Honigpanscherei, ist schon berufsbedingt sehr ausgeprägt. So entwickelt sich eine sehr amüsante, aber auch spannende Story, die sich bis zum Ende sehr rasant entwickelt. Es helfen auch die kurzen Abschnitte, die in schnellen Wechsel zwischen den beiden Hauptakteuren hin und her wechselt. Sehr schön wird das Ganze am Ende, wie von selbst zusammengeführt. Alles in allem ist das ein sehr interessanter regionaler Krimi, der mich Leser sehr gut in die Geheimnisse des Honigs mitnimmt und mir die Schönheit Luxemburgs näherbringt. Ich habe diesen Krimi mit Interesse gelesen und mich auf eine Reise mitgenommen gefühlt. Wer diese Art Krimis mag, sollte diesen lesen.

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Ein Skelettfund kurz vor dem Palio wirft einige Fragezeichen bei Commissaria Bernucci auf. Zur gleichen Zeit findet ein wissenschaftlicher Kongress für Spezialisten der archäologischen Beurteilung von Moorleichen statt. Da der Rechtsmediziner von Siena vor dem Palio geflohen ist, wird Professor Tiefenthal aus Köln um seine Expertise gebeten. Doch nicht alle sind glücklich darüber, dass der deutsche Professor gefragt worden ist. Ermittlungen während des Palios sind fast ein Sakrileg und wenn dann noch ein Favorit des Pferderennens im Mittelpunkt steht, wird es erst recht schwierig. Während des Palio kommen sich Stella und Josef näher und auch Stellas Sohn Matteo findet gefallen in Josefs Nicht Barbara, doch die will so recht nichts von ihm wissen. Nachdem Palio befragt Stella den Starjockey und Zwillingsbruder des Toten, doch er kann keine näheren Auskünfte geben. Doch kurz darauf wird er tot aufgefunden und die Polizei rätselt weiter. Stella wird vom Staatsanwalt vom Dienst suspendiert, da Josef eine Leichenschau vorgenommen hat und etwas interessantes fand. In einem Postfach finden sie Hinweise und langsam, aber sicher lichtet sich der Nebel über dem Fall. Tod in der Toskana von Jens Burmeister ist ein sehr spannender regionaler Krimi, der in der wunderschönen Toskana spielt und auch neben der eigentlichen Handlung, noch Wert auf die Besonderheiten dieser Landschaft legt. Der Krimi baut die Spannung geschickt bis zum Ende auf und lässt auch immer wieder Umwege zu, die schon überraschend sind, wie z.B. die Suspendierung der Commissaria, aber daher auch wieder versteckte Hinweise legt. Sehr ungewöhnlich ist der zweite "Ermittler" der Spezialist der Erforschung von Moorleichen. Von dieser Spezies habe ich zwar noch nichts gehört, aber kann mir natürlich vorstellen, wie er ermittelt. Das da dann auch noch romantische Bande geknüpft werden, ist rein menschlich. Authentisch ist dieses Buch für mich in der Beschreibung der Situation in Siena und die Einflüsse der verschiedenen Menschen auf die Ermittlungen der Polizei. Die anderen Wege, die die Polizei hier geht, erscheinen mir durchaus nachvollziehbar. Die Spürnasen, die am Ende den Erfolg bringen und sich immer wieder in Gefahr bringen, sind für mich durchaus nachvollziehbar. Das Thema des Krimis ist für mich sehr aktuell gewählt und hebt hier den Finger auch auf zukünftige Bedrohungen achtzugeben. Abschließend hat mir der flüssige und bildhafte Schreibstil sehr gefallen. Ich kann dieses Buch als Krimi, aber auch als in der momentanen Situation anregenden Landschaftsbeschreibungen, sehr empfehlen. Es regt die Fantasie an und der Traum in die Toskana zu reisen wird hier sicherlich unterstützt. Reines Kopfkino.

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Katrin lebt in Berlin und hat sich auf das Ausnehmen von reichen Männern spezialisiert und lebt damit ganz gut. Doch ihr letzter Verehrer hat sich als Stalker erwiesen und ihr wird das Pflaster in Berlin zu heiß. Deshalb hat sie beschlossen zu ihrer Freundin Eva und deren Familie zu fahren, nach Weilheim, ihrem Geburtstort. Doch in Weilheim ist ein Toter gefunden worden und Ghobard, Evas Mann, gilt als Tatverdächtiger, da er auf einer seiner Baustellen gefunden wurde. In dieser Situation platzt die lebenslustige Katrin und fühlt sich sofort verantwortlich. Es gibt Stress in Weilheim, da die KüBa ein neues Projekt aufziehen will, von der auch Handwerker, wie Ghobard, profitieren würde. Der Tote war der einflussreiche Vorsitzende des Gewerbevereins von Weilheim. Doch es sind noch einige andere gegen das Bauprojekt. Es dauert auch nicht lange bis ein weiterer Toter gefunden wird. Auch er war kein Befürworter des Projektes und auch hier ist Ghobard einer der Verdächtigen und wieder ist der Tote auf einer seiner Baustellen gefunden worden. Doch auch hier wird Katrin tätig und steckt ihre Nase in die Ermittlungen. Doch reicht das aus, um den Fall zu klären, der sich doch sehr mysteriös gestaltet, das wird im weiteren Krimi beschrieben. Leichenfund im Baugrubengrund von Cindy Jäger ist ein regionaler Krimi aus Weilheim und wo das ist, wird auch durch die Sprache immer mal wieder deutlich. Ist nicht ganz einfach zu verstehen, gibt dem Krimi aber einen besonderen Touch. Ich konnte mir die Menschen in diesem Ort sehr gut vorstellen und auch das Thema dieses Krimis passt wunderbar in diese Gegend. Dieser Krimi ist sehr authentisch geschrieben und deshalb war es für mich auch sehr einfach diesem Buch zu folgen. Ich mag auch die Personen, natürlich am liebsten die Guten. Katrin ist schon eine Figur, die in das Milieu von Weilheim passt, wie ein Diamant in einen Müllhaufen. Doch das perfekte Gegenstück ist Eva, deren Mittelpunkt ihre Familie ist. Die andere Seite ist das was immer wieder in Orten wie Weilheim geschieht, Einflussnahme im Kleinen und Großen. Sehr interessant für den Leser ist das er die Taten des Mörders verfolgen kann ohne das er weiß, wer dahinter steckt. Das regt natürlich die Phantasie beim Lesen an. Genauso interessant ist das Zwiegespräch das Katrin mit sich und dem Leser führt. Hier ist jeder sehr nah am Thema und der Motivation von Katrin, ein sehr interessantes Stilmittel. Ich habe mich bei diesem spannenden und amüsanten regionalen Krimi sehr gut unterhalten und ich möchte ihn auch ganz oben in meiner Liste der regionalen Krimis ansiedeln. Empfehlenswert!!

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In einer abgebrannten Kirche finden Polizisten eine ausgestellte tote Frau. Das ist ein Fall für das Team um Helene Edel und Felix Stein, Aller deutet auf einen Ritualmord hin, doch auch das Team hat unterschiedliche Auffassungen. Doch nur langsam bekommen sie überhaupt eine Idee, was dort geschehen ist. Auch nachdem sie die Identität der Toten ermittelt haben, bleibt noch vieles im Unklaren. Doch die zweite Ermordete lässt nicht lange auf sich warten. Hier ist der Tatort sehr skurril, aber die Todesart vergleichbar mit dem ersten Fall. Doch die Ermittlungen in diesem Fall führen das Team in die Agentur Damokles mit ihrer Chefin Madame Drakonia, in der die beiden Opfer, nicht nur bekannt waren, sondern auch für sie gearbeitet haben. Doch schwierig ist es an mehr Details zu kommen, da in dieser Agentur auch wichtige Persönlichkeiten in der Datei stehen. Doch wer hat es auf die Mitarbeiterinnen dieser Sexagentur abgesehen? Dann verschwindet auch noch eine weitere Frau, die in der Agentur arbeitet. Doch das Team ist nun dem Täter auf der Spur. Ein neuer Fall für Edel und Stein und wieder ist es ein sehr spannender, gewürzt mit vielen psychologischen Tricks und Einblicken. Das Team um Helene Edel wird sehr authentisch beschrieben, weil es nicht immer eine Linie gibt, sondern auch durch Sam immer wieder hinterfragt wird, wenn es ihm wieder mal in eine nicht nachvollziehbare Richtung geht. Er erdet das Team immer wieder und fordert klassische Polizeiarbeit ein. Diese Mischung macht für mich diesen Krimi glaubwürdig. Auch dieser Fall ist wieder sehr speziell. Sehr viel Symbolik und Hinweise in eine religiöse Richtung, aber auch sehr viele starke Bilder und Assoziationen, wie die drei Affen (nichts sehen, hören und sagen), oder auch der Vergleich mit Schneewittchen. All das belebt diesen Thriller von Oliver Moroz, der hier wieder eine Kostprobe seines Könnens abliefert. Der Schreibstil ist, wie schon beschrieben, sehr bildhaft und regt das Kopfkino ungemein an. Das wirkt sich auch auf den Spannungsbogen aus, der einen sehr überraschenden Schluss bietet und dadurch die Spannung hochhält. Die eingeschobenen Passagen, in der der Täter seine Motivation erläutert, tragen zur Spannung bei. Ich finde "Sündenkreuz" von Oliver Moroz sehr spannend und für jeden Thriller Fan empfehlenswert. Ich habe das Buch verschlungen, weil die Spannung fühlbar war und ich das Ende kaum erwarten konnte. Hier gehen bei mir beide Daumen nach oben!!!!

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Luka ist Parcours Läufer und Lehrer und in seiner Freizeit arbeitet er für Versicherungen. Bei einer seiner Touren für die Versicherung, wird er von Privatdetektiven gestört und in Empfang genommen. Es wird deutlich, dass der Auftraggeber nicht den Schutz seiner Wohnung im Kopf hatte, sondern dass der Auftraggeber ein Bild aus der Wohnung haben wollte. Dieses Foto ist das Bild seiner verstorbenen großen Liebe. Klar ist nun wer für den Auftrag verantwortlich war, aber noch nicht ganz was dahintersteckt. Luka kommt mit den Absichten bald ganz hautnah in Berührung, als ihn ein Unbekannter zusammenschlägt. Die beiden Privatdetektive Felix und Jonas machen sich ein wenig Sorge um Luka, doch der hat nur noch Augen für seine Krankenschwester Veronika. Doch bald holt sie die Realität wieder ein, denn es wird der erste Tote gefunden, mit einem Zettel das ein gebrochenes Herz und einen Buchstaben zeigt. Noch können die drei nichts damit anfangen, bis zu dem Zeitpunkt, als eine Kollegin von Veronika brutal ermordet wird, ebenfalls mit den Zeichen behaftet. Langsam wird klar, dass es sich um eine Serie handelt, die noch lange nicht zu Ende ist. "Tödlich wie die Trauer" von Charlotte Peters ist ein spannender, aber für mich ungewöhnlicher Krimi. Ungewöhnlich deshalb, da ich noch nie über einen Lehrer und gleichzeitig Parcours Läufer, als Hauptdarsteller vorher in einem Krimi gelesen hatte. Aber ich gebe zu, diese Kombination ist sehr interessant, da dieser Mensch ja für Abenteuer und auch für Seriosität steht. Und so läuft für mich auch dieser Krimi ab. Immer ein bisschen am Rande dessen, was ich noch gerade verstehen kann. Der Rachefeldzug erscheint zu Beginn sehr willkürlich, wird aber auch durch die Einblendungen, die die Motive des Mörders beschreiben, dann wieder plausibel und nachvollziehbar. Die Liebesgeschichten, die in den Krimi eingeflochten wurden, finde ich sehr schön romantisch und lockert den Krimi auf. Zufällig finden sich zwei Liebesgeschichten, die den Freund von Luka und die Freundin von Veronika betreffen. Schöner Zufall. Ich finde den Schreibstil von Charlotte Peters sehr flüssig und gut lesbar, da sie auch immer wieder etwas besonderes einbaut, wie z.B. die Geocaching Schnitzeljagd, sorry Spurensuche. Der Spannungsbogen ist ebenfalls sehr nachvollziehbar aufgebaut und, wie oben beschrieben, auch mal Überraschendes bereithält. Alles in allem finde ich diesen Krimi mit seinem regionalen Background sehr gelungen und ich habe ihn mit viel Interesse gelesen. Gerade das Überraschende hat mich hier überzeugt und deshalb kann ich dieses Buch empfehlen.

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Piet Donker wird an seinem freien Wochenende in die Gemeinde Weybach im hohen Venn gerufen, da ein Junge verschwunden ist. Nach und nach wird den Ermittlern allerdings klar, dass nicht nur der Junge, sondern auch seine Eltern verschwunden sind. Der Druck auf die Ermittler wächst, da sie wenig Zeit und keine Anhaltspunkte haben. Piet hat sich noch Verstärkung aus Lüttich geholt und wird von der heimischen Polizei unterstützt. Da die Zeit drängt gehen sie den wenigen Spuren sehr intensiv nach Sie tappen lange Zeit im Dunkeln bis dann Tom Keyzer, der Familienvater auf. Doch der erinnert sich nur spärlich an die Ereignisse, doch was ihm einfällt ist ein sehr ereignisreiches Datum, an dem der Sohn eines der Polizisten tot aufgefunden wurde. Doch was hat das alles mit den Entführungen zu tun und ist Tom Keyzer der Entführer? Langsam, aber sich lichtet sich bei den Ermittlern der Nebel, der über dem Hohen Venn liegt. Ein ziemlich krasser Fall, der hier in dem Buch "Tod im Hohen Venn" vorliegt. Die Ermittler um Piet Donker und die lokalen Polizisten sind im rund um die Uhr Einsatz. Dieser ist auch recht authentisch vom Autor beschrieben. Wie die Energie langsam, aber sicher aus den Ermittlern entweicht und die ergebnislose Such an ihren Nerven zehrt. Das ist sehr gut dargestellt und man kann das durchaus nachvollziehen. Schön sind die Rückblenden in die Vergangenheit, auch wenn nicht sofort klar wird, was da passiert, bleibt der Eindruck, dass an dem Fall noch mehr ist als offensichtlich geschieht. Auch die Gedanken von Paul, der in dem Sarg liegt, sind gut nachzuvollziehen und auch erschreckend. Gut nachzuvollziehen sind auch die Schritte, die die Ermittler tun, auch wenn das sehr langatmig erscheint. Der Schreibstil ist flüssig und genauso liest sich auch der Krimi, der auch die lokalen Besonderheiten unter die Lupe nimmt. Manchmal hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein in diesem Ort Weybach und dem Hohen Venn. Der Spannungsbogen ist sehr gut entwickelt und setzt am Ende dem Ganzen noch die Krone auf, denn der Schluss war für mich absolut überraschend und diese Entwicklung ist dem Autor sehr gut gelungen. Ich habe mich von dem Krimi sehr gut unterhalten gefühlt, weil er spannend ist, sehr schön die regionalen Aspekte mit einbezieht und das Ende nicht vorhersehbar ist. Ich fühle mich als Leser auch gut mitgenommen in dem Krimi. Also ganz klare plus für Liebhaber von regionalen Krimis.

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Ein Krisenfall an der Grenze zu Russland treibt Deutschland auf ein unvorstellbares Szenarium zu. Die Russen ziehen ihre Truppen an der Grenze des Baltikums zusammen und die Bedrohung in diesen Ländern wird spürbar. Bei der NATO ruft Lettland den Krisenfall aus und Deutschlands politische Führung ruft zu mehr Verständnis auf und will sich aus der Krise heraushalten. Das kommt weder in Europa noch in Deutschland gut an. Also versucht man in Deutschland dem Kanzler ein Misstrauensvotum auszusprechen. Doch so einfach wie es aussieht ist es nicht, denn es sind verschiedenen Kräfte beteiligt, die alle ihre eigenen Ideen haben. So spitzt sich die Situation nicht nur im Baltikum zu, sondern a auch in Deutschland und dann ist die Frage welche Rolle spielt die Bundeswehr. Ganz zu schweigen von den Medien, die natürlich Sensationen wittern. Ein vertrackter Coup, der sich hier abzeichnet. Der "Coup" von Johann Palinkas ist ein äußerst spannender Roman von einem ungewöhnlichen Coup. Die Story scheint sehr abstrus, aber man weiß ja nie, was so alles passiert. Doch gehen wir mal zurück in den Roman. Er ist in verschieden Kapitel unterteilt, die nach ihren Protagonisten benannt sind. Es sind nicht nur die Darsteller aus der Politik, sondern auch die Journalistin Emilia Berg, der Soldat Sablinsky und natürlich auch Hauptmann Graf. Natürlich auch die Ministerin Kehler und der Botschafter Harting. Es ist eine sehr interessante Auswahl und die Gedankengänge der Personen sind sehr wichtig, um den Verlauf des Romans zu verstehen. Allein diese Aufteilung treibt die Spannung bis zum Ende deutlich in die Höhe. Es ist ein geschickter Schachzug. Der Leser erfährt die kompletten Gedankengänge der Protagonisten und ist immer live dabei und kann seine eigenen Überlegungen treffen. Ich habe mich während des Romans immer wieder gefragt, wie real ist dieses Szenarium. Ich denke nicht, dass dieses passieren kann, aber wenn ich mir Europa ansehe, wer weiß. Nun der Spannungsbogen ist aber sehr gut bis zum Schluss aufgebaut und lässt auch noch viele Möglichkeiten für eine Fortsetzung übrig. Dieses Buch hat mich sehr gefesselt und mich wirklich ans überlegen gebracht. Für einen Roman ist das Szenarium zwar fiktiv ausgedacht und vielleicht auch an realen Beispielen orientiert, doch weiter möchte ich gar nicht denken und es jedem Leser selbst überlassen. Ich finde das Buch sehr empfehlenswert.

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Smokey, Schani und der Moni sind Freunde seit Kindestagen, doch nun wird Schani tot in einer Baugrube aufgefunden. Smokey ist ein frühpensionierter Polizist und möchte natürlich wissen, was hinter dem Tod seines Freundes steckt. Schani ist ein Aufsteiger, vom Dachdeckermeister zum Immobilienbesitzer und nun liegt er tot in einer Baugrube. Da kommt in Smokey natürlich sein Polizistenherz durch. Dem Moni gehört Monis Eck, die nach seiner Frau Monique benannt wurde, Diese ist allerdings vor einigen Jahren an Krebs gestorben und nun ist ihm nur noch die Kneipe und seine Tochter Aymee geblieben. In diesem Kreis speilt sich das Leben hier in Giesing ab. Smokey ist zwar durch seinen Bechterew sehr stark eingeschränkt, aber das hält ihn nicht davon ab, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. "Betongold" von Tanja Weber ist ein sehr hintergründiger Krimi in einer Giesinger Bewohnerkultur. Die beteiligten Menschen werden sehr behutsam und tiefsinnig beschrieben. Da ist Smokey, der seinen "Russen", eine Bechterew mit sich herumträgt und deshalb auch Cannabis auf Rezept benutzen darf. Das erhöht natürlich die Stimmung, wenn er in Monis Eck mit seinem Freund, dem Moni philosophiert. Der Moni, heißt eigentlich gar nicht Moni, aber nachdem seine Frau die Monique verstorben ist, blieb der Name erhalten und deshalb heißt er auch nun der Moni. Er ist einer der besten Freunde von Smokey und der einer der besten Kunden von Moni. Auch der Schani wird sehr genau beschrieben und auch seine Zerrissenheit, als Mitglied des Freundeskreises, aber auch als Immobilienbesitzer. Die Story ist sehr schön unterbrochen mit Eindrücken aus der Vergangenheit und erläutert so die Beziehungen der einzelnen untereinander. Die Aktualität der Story liegt, meines Erachtens, in der Undurchsichtigkeit in den Immobiliendeals dieses Gewerbes. Das eine Hand wäscht die andere wird immer wieder allzu deutlich. Doch das sind eigentlich Abfallprodukte, eingebettet wird der Mord, in dieser Geschichte. Eine sehr schön entwickelte Story, in der der Höhepunkt natürlich bis zum Ende aufbewahrt wird. Ich finde diesen Krimi sehr unterhaltsam und sehr tiefgründig. Er regt zum Überlegen an und die einzelnen Szenen sind sehr intensiv beschrieben. Immer wieder muss ich bei der Beschreibung des cannabisrauchenden Ex-Kommissars lächeln und ich stelle mir die Figur eines anderen Münchener Kommissars vor, der so seine Erfahrung mit Pilzen hat und auch sehr eigenständig daherkommt. Ich kann diesen Krimi nur wärmstens empfehlen.

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Georghi Anasias forscht in Tiflis an Phagen, die gegen panresistente Keime eingesetzt werden können und wird in seinem Labor ermordet, Doch seine Forschungsergebnisse sind Gott sei Dank von ihm nach Deutschland geschickt worden. Nele. seine Ziehtochter und Wissenschaftsjournalistin, und Maren, seine Assistentin finden ihn und können einem Bombenanschlag gerade entkommen. In Berlin zur gleichen Zeit kämpft Sophie, die Tochter des Foodblogger Tom und seiner Frau Isabelle um ihr Leben. Tom hat sie mit einem panresistenten Keim infiziert, dass ihr junges Leben gefährdet. Das Einzige, das ihr noch helfen kann, sind die Phagen aus Georgien. Diese Phagen hat Georghi zu Max Seiffert geschickt, um sie in Sicherheit zu bringen, Doch die Mörder aus Georgien sind auch in Deutschland auf der Jagd nach den Phagen. Max kämpft im Bundestag um ein Gesetz, dass den Einsatz von Phagen erlauben soll, doch es sind Mehrheiten dagegen. Eine Gala soll für die notwendige Unterstützung sorgen. Die Jagd nach den Phagen, die das Leben von Sophie retten sollen, nimmt immer gefährlichere Formen an. Doch die Zeit für Sophies Rettung läuft, ob die Bemühungen für Nele und Tom Erfolg haben? Dieser Thriller begeisterte mich von Anfang an. Schon die ersten Szenen in Georgien weisen den spannenden Weg bis zum Ende. Die Entwicklung einer Therapie gegen panresistente Keime, bei denen Antibiotika keinen Erfolg mehr bringen, ruft natürlich auch Begehrlichkeiten auf den Plan. Natürlich ist es nützlich diese Therapie der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen, aber auf der anderen Seite gibt es hier auch Geld zu verdienen. Damit sind Gut und Böse gegeneinander aufgestellt. Die Guten, mit ihren hehren Zielen, z.B. das Leben von Sylvie zu retten, sind sehr bemüht die Phagen vor den Bösen in Sicherheit zu bringen. Hier steckt eine Menge Spannung drin und hier kann ich auch als Leser gut mitfiebern. Die böse Seite bleibt in all ihren Ausmaßen lange im Dunkeln und wer die Bösewichte beauftragt hat ist auch nicht von Anfang an klar. Aber das ist es ja was einen guten Thriller ausmacht. Die Personen sind fast alle sehr gut beschrieben und ihre Rolle ist nachzuvollziehen und der Erzählstrang wird durch die Aufteilung in verschiedene Kapitel immer kürzer und die Spannung steigt bis zum Ende sehr schön an. Auch die Wissenschaft, die hier immer wieder angesprochen wird, wie z.B. Wirkung der Phagen wird auch für den Laien sehr gut erklärt. Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut und hält am Ende auch noch eine Überraschung bereit. Auch die romantische Seite des Romans ist interessant. Der Flirt zwischen Nele und Tom, aber auch das Mitzittern um das Leben von Sylvie. Eine runde Sache dieser Thriller. Auf jeden Fall hat mich dieser Thriller gefesselt und ich musste die letzten Kapitel in einem Rutsch durchlesen. Toller Schreibstil und eine gute Mischung aus Fiktion und Wahrheit. Sehr lesenswert.

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