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Alle Rezensionen von Haliax

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Die Agentur International Guy wird von den drei besten Freunden Parker, Bogart und Royce ins Leben gerufen. Die Idee ist, Frauen mit dem gewissen Kleingeld jeden Wunsch von den Augen lesen. Ob Existenzkrise oder Karrierepush, die drei wissen was Frauen wollen und brauchen. Das Buch teilt sich in drei verschiedene Schauplätze - Paris, New York und Kopenhagen - auf. In jeden der Städte hat die Agentur einen neuen Klienten an Land gezogen, der die Hilfe der Jungs benötigt. Nach Calendar Girl war ich sehr gespannt, wie Audrey Carlan aus der Perspektive eines Mannes schreibt und ob sie mich mit dieser neuen Geschichte einnehmen kann. Ich muss ehrlich zugeben, dass mich Calendar Girl nach ungefähr 6 Büchern (Januar-Juni) gelangweilt hat. Dennoch wollte ich sehen, wie sich ihr neuer Reihenstart liest. Schon zu Beginn hatte ich einige Probleme mit dem Buch. Der Sinn der Agentur International Guy erschließt sich mir nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frauen für solch einen Service bezahlen würden. Bedenkt man zusätzlich, dass sich der seriöse Service nur um Sex dreht. Denn dieser steht definitiv im Fokus. Ab der zweiten Geschichte in New York ist mir klar geworden, dass die Autorin wieder ihr gleiches Konzept ausgepackt hat. Nur dieses Mal hat sie sich für einen männlichen Protagonisten entschieden. Packt man das gleiche Konzept mit einer Handlung, die sich rein um das Eine dreht, ohne mehr auf die Charaktere oder auf den Inhalt einzugehen, endet es bei mir nur mit Langeweile. Ich finde es sehr schade, dass die Autorin meiner Meinung bei den Charakteren versagt hat, denn es gab stellenweise Momente, wo ich Potential für einen spannenden Charakter gesehen habe. Fazit Die Handlung dreht sich rein um Sex. Charaktere bleiben dabei vollkommen auf der Strecke. Wer Calendar Girl geliebt hat, wird höchstwahrscheinlich eine Freude mit der neuen Reihe von Audrey Carlan haben. Für mich definitiv mein letztes Audrey Carlan Buch.

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Alice und ihre Mutter Ella sind ihr ganzes Leben auf der Flucht. Ella macht ein großes Geheimnis vor wen oder was die Beiden wegrennen. Als Alices Großmutter stirbt und ihre Mutter plötzlich verschwindet, ist Ella das erste Mal auf sich allein gestellt. Schnell wird ihr klar, dass sie sich mit dem Märchen ihrer Oma auseinandersetzen muss, um sich für eine Reise in den Hazel Wood vorzubereiten. Bevor ich mit meiner eigenen Meinung beginne, möchte ich anmerken, dass ich die englische Version gelesen habe und mich auf diese Version beziehe. The Hazel Wood ist der Debütroman der Autorin Melissa Albert. Ihr Schreibstil konnte mich von Beginn in den Bann ziehen. Er ist leicht und verständlich. Anders als bei den meisten Märchengeschichten hat die Autorin ihre eigenen Märchen in das Buch gepackt. Das sagenumwobene Märchenbuch der Althea Proserpine hat in der Märchencommunity längst Kultstatus erreicht und ihr Märchenband ist schwer aufzutreiben. Es werden zwar nicht alle Märchen dieses Buches näher beschrieben, dennoch finde ich die selbst geschriebenen Märchen sehr gelungen. Mit der Protagonistin Alice bin ich leider nicht warm geworden. Die Tatsache, dass sie von nichts eine Ahnung hatte, hat mich sehr genervt. Es war zwar nicht ihre Schuld, dass Ella sie im Dunkeln gelassen hat, trotzdem war ich von der Art wie sie mit ihrer Situation umgegangen ist, nicht angetan. Mir ist vorgekommen, dass Alice in jeder aussichtslosen Situation Hilfe bekommen hat, nur um ihre Unwissenheit zu kaschieren. Die Auflösung zum Schluss war überraschend und hat mir gut gefallen. Für meinen Geschmack hätte man am Anfang des Buches einige Stellen kürzen können, um das Ende auszudehnen. Fazit Unsympathische und unselbstständige Protagonistin findet sich auf der Suche nach ihrer Mutter im Hazel Wood. Die eigens für dieses Buch geschriebenen Märchen sind sehr schön ausgearbeitet. Die Auflösung ist überraschend.

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Im Jahr 1825 steht Zar Alexander Aufständen und Unruhen gegenüber. Um seine Macht zu stärken, ruft er die beiden Magier des Reiches zum "Spiel der Krone" auf. Ein gefährliches Spiel, das nur einer überleben kann. Denn nur einer kann der neue Magier des Zaren werden. Während Vika mit elementarer Magie beeindrucken kann, ist auch Nikolai¿s wandelbare Magie gefragt. Wer wird das Spiel gewinnen? The Crowns Game von Evelyn Skye ist der erste Teil der gleichnamigen Trilogie. Wir befinden uns in Russland. Der Schauplatz der Spiele ist hauptsächlich St. Petersburg. Es kommen auch andere Schauplätze vor, die eine kurze Rolle spielen und belebt dargestellt werden. Die Autorin erschafft eine schöne anschauliche Welt, die nicht durch Klischees verunglimpft wird. Es fühlte sich an, als wäre man direkt in einer fantastischen, alten Geschichte von Russland gelandet. Das Buch dreht sich um das Spiel der Krone, dem sich Vika und Nikolai stellen müssen. Anders als erwartet gibt es nur eine Regel. Der Verlierer muss sterben. Es gibt keine Aufgaben, die sie sich stellen müssen. Sie haben vom Zar vollkommen freie Hand, wie sie dieses Spiel gestalten. Genau mit diesem Konzept habe ich Probleme. Wie kann der Zar heraus finden, welcher Magier für seine Aufgaben am besten geeignet ist, wenn er ihnen keine vergleichbare Herausforderung gibt? Ich finde das Spiel mit diesem Konzept wenig überzeugend. Anders als das Spiel an sich ist die Magie von Vika und Nikolai sehr beeindruckend. Während Vika¿s Magie sich auf die Kräfte der verschiedenen Elemente festlegt, ist Nikolai¿s Magie nicht so leicht zu kategorisieren. Wenn Nikolai sich etwas vorstellt, kann er es im nächsten Moment formen und visualisieren. Ich finde sein Magie ist formbarer und wandelbarer. Generell findet die Magie eine sehr schöne Darstellung in diesem Buch. Mit den beiden Protagonisten hatte ich keine Probleme. Ihre Motive und ihr Handeln wurde ausreichend beschrieben. Sie waren mir seit Beginn des Buches sympathisch. Mit Pascha, der Sohn des Zaren und Juliana, die Tochter des Zaren, sieht es allerdings anders aus. Während Pascha sehr naiv und blauäugig an gewisse Situationen herangetreten ist, hat Juliana für ihre 15 Jahre zu viel Erfahrung und Weisheit in politischen Belangen gezeigt. Fazit Ein solider Start in die neue Reihe. Die Protagonisten und die Darstellung der Magie haben mir sehr gut gefallen. Die Nebencharaktere waren meiner Meinung nach schwächer. Außerdem konnte mich das Konzept zum Spiel der Krone nicht überzeugen.

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Seit Jahren befindet sich der weiße Prinz, der wiedergeborene Abkömmling Raijael, mit dem Reich im Krieg und hat den Großteil der fünf Inseln eingenommen. Sein nächstes Ziel ist die große Insel Gul Kana, die vom König Jovan und seinen Anhängern der Laijon Religion regiert wird. Der König verschließt sich von den Gerüchten über den Einzug des weißen Prinzen und lässt ihn ungehindert ins Land einfallen. Leise erhebt sich eine dritte Glaubensrichtung, die die Antworten auf viele Fragen erbringt. Es folgt ein Machtspiel von den drei größten Glaubensrichtungen und jeder glaubt, sein Glaube ist der Richtige und wird den Gläubigen zu seinem bestimmten Ziel führen. Der Mond des Vergessens von Brian Lee Durfee hat viele Elemente, die ein guter Fantasyroman haben soll. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und man erhält einen guten Überblick über die Geschehnisse auf der Insel Gul Kana. Tala und Jondralyn Bronachell erzählen von den Geschehnissen aus dem Sitz des Königs Jovan von Gul Kana. Gault Aulbrek ist ein Ritter des weißen Prinzen und bringt seine Leben an der Seite eines kalten Kriegherr näher. Nail ist eine Waise und lebt in dem Ort, den sich der Prinz als seinen ersten Angriff aussucht. Die Charaktere werden nicht nur von ihrer heroischen Seite dargestellt. Sie haben auch ihre Schwäche, die der Autor gerne in Szene setzt und dem Leser somit näherbringt. Dennoch ist keinesfalls gegeben, dass man den Charakter mögen muss. Mir waren nicht alle Charaktere sympathisch, was meinen Lesefluss nicht gestört hat. Das Buch fällt mit seinen 869 Seiten in die Kategorie der Wälzer, daher dauert es am Beginn bis sich die Geschichte entfaltet. Zuvor lernt man alle Charaktere kennen, wird langsam in jedes Glaubenssystem eingeführt und lernt die Welt in ihrer Gesamtheit besser kennen. Ich will damit nicht andeuten, dass der Anfang langweilig ist. Es soll vielmehr heißen, dass es Zeit braucht, bis der Autor zeigen kann, welche Geschichte er erzählen möchte. Eine Sache ist mir sehr negativ aufgefallen. Normalerweise fällt mir nicht auf, wenn ein Autor eine Frau als schön oder wunderschön betitelt, aber in diesem Buch ist es unangenehm oft beschrieben. Diese dominante Art von der Schönheit der Damen in jedem Kapitel zu schwärmen, ist nervig und in einer gewissen Weise sehr klischeehaft für Fantasyromane. Fazit Ein herausragendes Debüt, das mich fast vollkommen begeistern konnte. Die Geschichte ist mit den drei Glaubensrichtungen und den vielen Perspektiven dynamisch und spannend. Das Frauenbild ist klischeehaft und zu oft beschrieben.

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Zack Herry ist alles andere als ein Vorzeigepolizist. Nachts dröhnt er sich gerne mit den unterschiedlichsten Drogen zu und lässt auf Partys seine dunkle Seite zum Vorschein kommen. Dennoch ist er für seine 27 Jahre beruflich weit gekommen. Zack ist Teil einer Sondereinheit bei der Stockholmer Polizei und jagt Verbrecher. Eines Abends werden asiatische Frauen brutal ermordet und die Sondereinheit wird zum Tatort gerufen, um den Fall zu übernehmen. Schon bald müssen die Ermittler feststellen, dass der Fall tiefer reicht, als vorerst gedacht. Bevor sich die Geschichte der Aufklärung des Verbrechen widmet, lernt man alle Ermittler der Sondereinheit näher kennen. Ab und zu werden auch Kapitel auf der Sicht der anderen Ermittler geschildert. Dadurch lernt man die Charaktere besser kennen, bekommt ein Gefühl für sie und sieht die Geschichte aus andere Augen. Der Hauptteil wird aus Zacks Perspektive erzählt. Obwohl er ein Draufgänger und Frauenheld ist, war er mir auf Anhieb sympathisch. Man bekommt einen guten Eindruck von der Hauptfigur der Autoren. Seine Vergangenheit wird zwar nur teilweise eröffnet, aber dieser Teil, gibt den Leser schon einen guten Einblick. Die Ermittlungsarbeit und die Aufklärung waren meiner Meinung plausibel. Als ich begann das Buch zu lesen, hätte ich mir nicht gedacht, dass die Geschichte eine solche Tiefe erreicht. Es wird gewissermaßen ein Tabuthema angeschnitten, dass ich noch nicht in vielen Büchern gelesen habe. Generell hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass diese Dinge tatsächlich passieren könnten. Ich würde diesen Thriller als durchweg spannend beurteilen. Es gibt zwischendurch Stellen, die reine Ermittlungsarbeit beschreiben, was nicht unbedingt spannend ist, aber die impulsive und draufgängerische Art von Zack bringt die Spannung immer wieder zurück. Fazit Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und tiefgehende Thematik auflebt. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung! Ich gebe 5 von 5 Sternen.

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Simon Snow ist der Auserwählte, da besteht kein Zweifel. Er besitzt Fähigkeiten, die er selbst nicht kontrollieren kann. Doch der Schatten, der eine Bedrohung für die Magiewelt darstellt, lässt nicht locker und stellt Simon vor neuen Aufgaben. Zusätzlich macht ihm sein Zimmergenosse Baz das Leben in Watford schwer und will ihn ebenfalls tot sehen. Wird der Schatten die magische Welt verschlingen oder gelingt es Simon die Rolle des Auserwählten anzunehmen? Der Einstieg ist nicht leicht. Die ersten 100 Seiten sind einfach nur zäh zu lesen. Es wird von vergangenen Ereignissen erzählt, die auf mich einfach nur verwirrend wirkten. Als würde man nur ein Viertel der Geschichte erzählt bekommen und der Rest wird einfach weggelassen. Oder mit dem dritten Band einer Reihe beginnen und nur durch Rückblenden von den Ereignissen der beiden ersten Teile erfahren. Einfach ungewohnt soetwas zu lesen. Zudem entwickelt Simon ein obsessives Verhalten für seinen Mitbewohner Baz. Natürlich hat Baz in der Vergangenheit schon einige Anschläge auf Simon geplant, aber dennoch muss er nicht wissen, wo er sich ständig aufhält. Am Anfang war dieses Verhalten einfach nicht nachzuvollziehen aber die Obsession wurde im Verlauf des Buches zunehmend klarer. Sieht man über den schweren Einstieg hinweg, kann man dem Buch einiges abgewinnen. Das Buch wurde zunehmend spannender, je weiter man in die Story taucht. Durch den Perspektivwechsel von Simon, Baz, Penelope und Agatha bekommt man einen Überblick der Geschichte und kann alle Personen separat kennenlernen. Die Liebesgeschichte hat mich berührt, obwohl es etwas sehr unerwartetes war. Viele Leser vergleichen dieses Buch gerne mit Harry Potter oder sehen darin eine FanFiction von Harry Potter. Ich kann dem nicht zustimmen. Es gibt definitiv Parallelen, die offensichtlich hervorstechen. Ich füllte mich zu keiner Zeit in einer schlechten Version von Harry Potter gefangen, sondern betrachte es als eigenständiges Werk, was das Buch verdient hat. Fazit Am Beginn gibt es einige Hürden zu überwinden, bis das Buch seine Hände ausstreckt und eine schöne, magische Geschichte erzählt. Es lohnt sich dranzubleiben!

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In New York des Jahres 2118 leben die Menschen in einem 1000-stöckigen Hochhaus, das sie nicht verlassen müssen, da sich ihr ganzes Leben in dem Wolkenkratzer abspielt. Ob Parks, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Arbeitsplätze - der Tower inkludiert jeden Teil des Lebens. Die Grenze zwischen Arm und Reich ist genau gezeichnet. Die Armen leben im unteren Teil und die Reichen im oberen Teil. Im Leben von 5 Teenager droht jene Grenze zu schwinden, als sie sich näher kommen und einsehen, dass Geheimnisse, sowohl bei reichen als auch bei armen Menschen, gleich zerstörerisch sein können. Es herrscht ein Perspektivenwechsel der 5 Charaktere nach jedem Kapitel. Man taucht ein Stück in jede Welt ein. Erin, Avery und Leda zeigen den Wohlstand und die Seite der Reichen, während Watt und Rylin, das harte Leben wiederspiegeln. Es braucht die ersten 100 Seiten, bis man ein Gefühl für die Charaktere und für die futuristische Welt bekommt. Diese Anlaufzeit sollte man dem Buch geben. Das futuristische Setting ist ausführlich beschrieben, bedenkt man die technischen Fortschritt und Geräte, die in diesem Buch eine Rolle spielen. Was mir an diesem Buch gut gefallen hat, waren die Emotionen, die so beschrieben wurden, dass sie auch bei mir angekommen sind. Als man ein Band zu den Charakteren hergestellt hat, was ab der Hälfte des Buches passierte, war es eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Einmal lachte man, einen Augenblick später war man bekümmert und wütend zugleich. Ich lese gerne über Freundschaft, Intrigen, Geheimnisse, Zickenkrieg usw., da es der Geschichte einen natürlichen Antrieb verschafft, aber bei diesem Buch war es mir zeitweise zu viel. Ohne viele Details auszuplaudern, möchte ich anmerken, dass es dramatische Situationen gibt, die entweder unnötig dramatisch dargestellt wurden oder einfach übertrieben erschienen. Da ich kein Teenager bin, kann es für die angesprochene Zielgruppe eventuell genau richtig erscheinen. Außerdem nervte mich der Handlungsstrang mit Leda, denn sie handelt für mich übertrieben und die Beweggründe für ihren fanatischen Hang wurden wenig erläutert. Fazit Ein schöner Jugendroman, der viel Potential hat, jeden Jugendlichen anzusprechen. Da ich kein Jugendlicher bin, war es mir ab und zu etwas zu viel Drama. Dennoch bietet das Buch eine genaue Zukunftsvorstellung mit echten Charakteren, deren Emotionen überzeugen konnten. Ein netter Auftakt einer Reihe, die ich weiter verfolgen werde.

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Seit Jahren hat Evan dem Projekt Orphan den Rücken gekehrt. Er behält den Namen "Nowhere Man", hilft den Unschuldigen und befreit sie vor dem Bösen. Alles was sie dafür tun müssen, ist die Nummer 1-855-2-NOWHERE zu wählen und Evan eilt ihnen zur Hilfe. Bisher konnte er seine Aufträge gekonnt im Schatten erledigen, doch jemand ist ihm dicht auf den Fersen ohne das Evan etwas merkt. Es ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich ab der ersten Seite mit der Geschichte vollkommen mitgerissen werde. Bei Projekt Orphan von Gregg Hurwitz wird der Spannungsbogen am Beginn gelegt und durchgehend weiter gezogen, sodass keine Zeit für eine Pause aufkommt. Dieses Buch garantiert eine durchgehende Spannung, die durch einige Pageturner begünstigt wird. Jeder, der unerwartete Wendungen mag, der hat mit diesem Buch sicher eine Freude. Da es mein erstes Buch von Gregg Hurwitz ist, war ich positiv überrascht von seiner mitreißenden Schreibweise. Seine Schilderungen sind wie ein Sturm, der über einen hinwegfegt. Man wird einfach mitgezogen! Der Autor schafft es Szenen deutlich zu beschreiben, sodass der Leser ein Bild vor Augen hat, was als Drehbuchautor nicht verwunderlich ist, aber dennoch herausgehoben gehört. Evan ist ein Hauptcharakter, der auf der einen Seite durch seinen scharfen Verstand und auf der anderen Seite, durch seine verletzliche Seite besticht. Er hat in seinem Leben schon viele Dinge einstecken müssen, was man sehr an seinem Naturell merkt. Die Geschichte um Evan wurde bereits in Orphan X aufgegriffen. Projekt Orphan ist der zweite Teil dieser Reihe. Dennoch ist es problemlos möglich, den zweiten Teil zu lesen, ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Es sind einige Rückblenden vorhanden, die meiner Meinung aber nicht allzu viel verraten und lediglich dazu dienen, nicht den Anschluss zu verlieren. Es könnte möglich sein, dass sich noch mehr Details verbergen, die mir als Erstleser nicht aufgefallen sind. Fazit Dieser hervorragende Thriller, der durch seinen authentischen Protagonisten und seiner spannenden Geschichte überzeugt. Jeder, der unerwartete Wendungen mag, der hat mit diesem Buch sicher eine Freude. Der zweite Teil kann auch problemlos ohne die Informationen des ersten Teils gelesen werden. Dieses Buch war definitiv ein Highlight meines bisherigen Lesejahres und ich empfehle: Unbedingt lesen!

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Beth und Michael stehen vor einem Tiefpunkt in ihrem Leben. Jake, ihr Sohn, hat eine Nierenerkrankung, die ihn bereits dialysepflichtig macht. Nur eine Spenderniere kann ihm helfen. Beth und Michael kommen als Spender nicht in Frage. Daher begibt sich Beth auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, den sie nie kennengelernt hat und der, ihre letzte Hoffnung auf eine passende Spenderniere für Jake darstellt. Das Buch "Wünsche, die uns tragen" von Kathryn Hughes nimmt uns mit auf eine Zeitreise. Wir begeben uns in das England der 70er Jahre. Zu Beginn hüpft man in das Jahr 1975 und lernt Mary kennen, die zu dieser Zeit verzweifelt versucht schwanger zu werden. Zuerst ist man etwas überrumpelt, weil man mit den Charakteren Beth oder Michael rechnet, aber im späteren Verlauf des Buches erkennt man, dass dieser Einstieg Sinn ergibt. Ansonsten springt man zwischen den Jahren 1976 und 2016 umher. 1976 lernt man 10 Personen kennen, die einen Tagesausflug nach Blackpool geplant haben. Jeder der Charaktere hat mit seiner Vergangenheit und seinen eigenen Problemen zu kämpfen, in die der Leser auch eingeführt wird. 2016 lernt man Beth und Michael kennen. Ihre Gefühle und Ängste um ihren kleinen Jake kann man auf Anhieb nachempfinden. Generell ist das Buch eine einzige Gefühlsachterbahn. Man fühlt die Ängste, Verluste, Verzweiflung sowie Liebe, Glück und Dankbarkeit der Charaktere. Die Autorin spinnt eine tragische Familiengeschichte und überrascht mit vielen Wendungen. Zweimal hat es mich kalt erwischt, indem Geheimnisse, mit denen ich nicht gerechnet hätte, aufgedeckt wurden. Fazit Seit "PS.Ich liebe dich" ist dieses Buch das Erste, das mich beinahe wieder zum Weinen gebracht hätte. Die Familientragödie hat mich vollkommen mitgenommen und im Herzen berührt. Ich kann das Buch zu 100% jedem empfehlen.

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Klappentext: Nach dem Tod des Sturmkönigs Ineluki flohen die Nornen hinter die schützenden Mauern ihrer Burg Nakkiga im Norden, um dort erneut Kräfte zu sammeln. Viyeki, ihr Heeresvormann, sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit, sein Volk vor der entgültigen Auslöschung durch Herzog Isgrimnur und seinen Truppen zu retten. Den Truppen Isgrimnurs haben sich zwei einfache Soldaten angeschlossen, Porto und Endri, deren Freundschaft angesichts der Grausamkeit der Kämpfe auf eine harte Probe gestellt wird. Eigene Meinung: Nach mehr als 20 Jahren kehrt der Autor Tad Williams mit seinem Roman Das Herz der verlorenen Dinge nach Osten-Ard zurück. Seine Gedanken teilt er am Anfang des Buches mit. Obwohl ich Osten Ard-Neuling bin, berührten mich seine Worte. "Kommt nun mit uns. Dort wartet eine Welt voller Freunde auf euch - Freunde von denen ihr manche noch gar nicht kennt." Das Buch beinhaltet neben der Karte auch ein Glossar und ein kurze Zusammenfassung über die Geschichte der Feenwesen. Für Einsteiger ist es eine wichtige Hilfestellung, um die Welt zuvor näher kennenzulernen und ein Gefühl für die Gruppen der Feen zu bekommen. Dennoch ist der Einstieg in die Geschichte nicht einfach. Es werden viele Namen und schnelle Perspektivwechsel geboten. Das kann am Beginn sehr verwirrend und demotivierend sein. Ab Seite 50 geht es bergauf und man kann Namen, sowie Schauplätze, zuordnen. Da der Romanzyklus Das Geheimnis der Großen Schwerter normalerweise Voraussetzung ist, bevor man das aktuelle Buch beginnt, hatte ich Angst, dass der Autor zu viele Details über die anderen Bücher verraten könnte. Überhaupt am Anfang, um den Einstieg leichter zu gestalten. Jedoch hatte ich weniger das Gefühl, dass er auf Vergangenes viel eingeht. Hier und dar sind kleine Ausschnitte aus der Vergangenheit aber eher oberflächlich behandelt. Daher ist dieses Buch auch für Anfänger geeignet. Außer den anfänglichen Schwierigkeiten schafft der Autor mit seinem einfachen, ausführlichen Schreibstil und der ereignisreichen Handlung den Leser zu fesseln. "Dies ist eine wahre Geschichte, wenn Worte wahr sein können. Wenn nicht, dann sind es nur Worte." Das Buch wird in 5 größere Abschnitte unterteilt und zwischen 4 Perspektiven - Isgrimnur, Porto und Endri, Viyeki und einer Chronistin - gewechselt. Dem Leser erwarten gut durchdachte, sympathische Figuren und spannende Wendungen. Die Motive der Menschen werden wenig beleuchtet, hingegen wird die Aufmerksamkeit auf die Nornen gelenkt. Es wird von ihrer Kultur, den Gründen für den Krieg und ihrer Vergangenheit gesprochen. Die Unterschiede der Denkweise von Nornen und Menschen ist ausführlich beschrieben und hat mir besonders gut gefallen. Fazit: Die neue, alte Welt von Osten Ard hat mich gepackt, die Ereignisse mitgerissen und die Charaktere überzeugt. Ich werde auf jeden Fall die Reihe von Osten Ard nachholen und die kommende Bücher verfolgen. Daher gebe ich 5 von 5 Sternen.

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