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Alle Rezensionen von Nikola (@no_coke_just_books)

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Die fünf Jugendlichen Emma, Scarlett, Liam, Oliver und Mason erhalten ihre berufliche Einplanung. Es entscheidet sich, wer eine Ausbildung, ein Studium oder den Wehrdienst antreten wird. An sich nicht ungewöhnliches. Auch, dass das Land nach den Himmelsrichtungen gesellschaftlich unterteilt ist, ist heutzutage denkbar. Der Unterschied ist jedoch, dass dein Tattoo auf der Haut personalisiert ist, denn du wirst wiedergeboren und deine Seele überdauert. Der Traum eines so manchen Menschen ist es, sich an seine früheren Leben erinnern zu können, aber auch danach klassifiziert, beruflich eingeordnet zu werden? Wenn die Veränderung eines Menschen, die Prägung durch Erfahrungen nicht eingeplant ist? Und was ist, wenn etwas vertuscht wurde? Den Charakteren konnte ich super folgen. Ich bin wirklich gespannt, wie es für die fünf weitergehen wird, vor allem nach dem Cliffhanger. An der Stelle warne ich schon einmal. Wer Teil eins anfängt, sollte sich dann auch Band zwei bestellen. Wie ein roter Faden zieht sich ein gewisses Element, auf das ich natürlich nicht näher eingehen werde ( ;) ), durch das Buch, generell wird deutlich, dass hier an einigen Ecken die Fäden bereits gezogen wurden, wodurch das Cover in der Story verankert ist. Übrigens müsst ihr nicht kategorischer Dystopieleser sein, um sich in diesem Buch wiederzufinden. Ganz im Gegenteil. Wie bereits anfangs angedeutet, verschwimmt hier eine fiktive, zukunftsorientierte Welt, die immer noch mit der heutigen vergleichbar ist, was manches umso realer erscheinen lässt. Ein Element, das für mich eine gute Dystopie ausmacht. Der Autorin ist es dabei gelungen, den Leser zu fesseln und so wie es der Klappentext verspricht ein Abenteuer zu beginnen. Da ich bereits von Helena Weber rede, möchte ich auch Ihren Schreibstil nicht außer acht lassen. Ihr kurzer und prägnanter Schreibstil ermöglicht es dem Leser, sich sofort wiederzufinden und erhöht so zusätzlich die Spannung. Der Spannungsbogen flacht im Buch zwischenzeitlich auch nicht ab. Durch mitunter überraschende Wendungen bleibt sie stets erhalten. Also selbst wenn ihr das Ende schon vorher lesen solltet, sobald ihr die Seiten davor auch gelesen habt, wird es sich wahrscheinlich anders einordnen lassen. Auch das macht en richtig gutes Buch aus. Betonen möchte ich auch noch den auktorialen Er-/Sie-Erzähler. Die Figuren kommen so zwar nicht selbst zu Wort, aber der Leser erfährt so auch etwaige Zusätze und weiß weiterhin, wie sich die Figuren fühlen. Das ermöglicht es auch, den fünfen folgen zu können, ohne dauernd die Erzählperspektive wechseln zu müssen. So zieht auch der Erzähler die Fäden für sie alle. Etwas Negatives habe ich nicht gefunden, höchstens, dass auch für eine Ewigkeit nicht unendlich sondern endlich ist, aber das haben Bücher so an sich. ;) Aus diesem Grund freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung und verbleibe mit einer Empfehlung. Oder um den Spruch auf dem Buchlesezeichen gerecht zu werden: Ja, ich komme definitiv wieder. ;)

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Die Bedingung? Scheint bereits anfangs schon schwer zu erfüllen. Ob sich das auch bewahrheiten wird? Livy startet mit vierundzwanzig als Kellnerin im Café. Nachdem sie sich die letzten Jahre um ihre eigentlich noch sehr autarke Großmutter kümmerte, sammelt sie nun ihre ersten richtigen Berufserfahrungen. Die Kaffeemaschine scheint dabei vorerst nicht ihr Freund zu werden, doch schon bald stellt sie fest, dass der Kaffeehasser, zumindest was ihren ersten Kaffee für ihn betrifft, Miller ihr Leben viel stärker durcheinanderwirbeln und ihr aufzeigen soll, wie es sich anfühlt, unbefangen zu leben. Aber jede heile Welt hat ihre Schattenseiten. Livy, oder auch Olivia, begegnet uns freundlich, herzensgut und etwas bedrückt. Ihre Großmutter führt ein aufregenderes Leben als sie selbst, was deutlich aufzeigt, dass nicht alles in Ordnung ist. Trotz Zuspruch ihrer aufgedrehten, ja fast schon frivolen Großmutter und ihre besten Freundes Gregory, möchte sie daran nichts ändern. Miller zeigt dann jedoch schnell auf, dass sie ein recht gutes Temperament besitzt und sich durchaus von ihren Gefühlen leiten lässt. Mehr aus Selbstschutz als aus charakterlichen Gründen möchte sie rational agieren. Mehr und mehr erfährt man dabei aus welchen Gründen, die man nicht erwartet hätte. Mir hat es viel Freude bereitet, Livy zu begleiten. Miller ist einfach nur arrogant und kaltherzig. Aber irgendetwas scheint Livy zu besitzen, dass ihn fasziniert. Er scheint auch Gefühle zu lassen zu können, auch wenn er weiterhin recht verschlossen bleibt und man dadurch mit Livy zusammen auch erst nach und nach den wahren Miller kennenlernen kann. Klar ist auch dieser Band ähnlich wie andere Startbände einer Trilogie dieses Genres aufgebaut. Nichtsdestotrotz gibt es jedoch trotzdem einige Besonderheiten, nicht zuletzt durch neurotische und damit irgendwie auch authentische Charaktere. Das gibt der Geschichte das gewisse Etwas und dem Leser wieder einen neuern Aspekt. Für mich ist es definitiv kein Abklatsch, aber ich bin auch ein Fan des Genres, das relativiert die Meinung auch. Ich fand die Handlung glaubwürdig, nicht immer wird sofort ja und Amen gesagt. Es ist mehr ein Tauziehen, bei dem beide eigentlich schnell genug haben, aber irgendwie nicht genug bekommen können. Sicherlich ist diese Geschichte nicht sonderlich tiefgründig, aber sehr emotional und das nicht nur auf leidenschaftliche Szenen bezogen. Man erlebt, wie Liebe auf den Blick aussehen kann und wie sehr sie alles verändern kann. Plötzlich ist da etwas, dass man vorher nicht vermisst hat, nun aber nicht mehr missen kann. Der Schreibstil war absolut fesselnd, was bei ungefähr 550 Seiten nicht unbedingt immer leicht ist. Besonders spannend fand ich das Wechselbad der Gefühle. Besonders in der Liebe ist hier schnell ein Umschwung gegeben. Neben den Emotionalitäten, wechselt jedoch auch die Atmosphäre. Von einer angenehmen, sonnigen Stimmung im Café oder am Esstisch, wechselt man in die aufgekratzte bei nervenaufreibenden, klatschartigen Gesprächen unter Freunden, hin zur traurigen durch die Enttäuschung durch den Geliebten, oder auch zur sinnlichen. ;) Wenn man überlegt, dass gerade letztere Part ziemlich häufig vorkommt und beide Charaktere nicht unbedingt viel voneinander zu wissen scheinen, nimmt man ihnen ab, was sie empfinden und auch wie schnell, wie stark. So wirkt es nicht wie ein stumpfsinniger Porno, sondern wie eine prickelnde, dramatische Liebesgeschichte. Denn das kommt hier ebenso nicht zu kurz, lässt einen dabei jedoch nicht mit den Augenrollen, sondern vielmehr mitfiebern. Das Ende von Band eins hat mich recht sprachlos zurückgelassen und kam irgendwie unerwartet, auch wenn man gesehen hat, dass es sich dem Ende neigt. Ich für meinen Teil bin bisher sehr angetan von der für mich recht eigenständigen Geschichte und freue mich sehr auf Band zwei. Mir reicht die Bedingung nicht, ich möchte nun gerne das Geheimnis erfahren. 5/5 für diese berauschende Geschichte.

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"Wenn alles um dich herum zerbricht, denk daran: Scherben spiegeln das Licht." April lebt in Boston. Ihre beste Freundin Bean bedeutet ihr alles, denn ohne sie gäbe es da wohl niemanden, der sich wirklich für sie zu interessieren scheint. So ist es nicht verwunderlich, dass das Geburtagsgeschenk ihrer Eltern die Information über ihre Adoption ist. Plötzlich stehen April alle Türen offen, vielleicht gibt es da draußen ihre Familie, die sie liebt, wie sie ist und nicht als Plage betrachtet. In New York erhofft sie sich Neuigkeiten zu erfahren und begegnet dabei neuen Personen und eventuell auch ein bisschen mehr sich selbst. Von Anfang an wird deutlich, dass Aprils Leben alles andere als einfach ist, umso mehr versteht man, dass sie sich danach sehnt, entfliehen zu können. New York, die Stadt der Träume, erscheint dabei wie geschaffen. So mancher Traum geht dabei in Erfüllung, aber auch so einiges anderes. Es läuft eigentlich nichts nach Plan. Vielmehr muss sie darum bangen, von Tag zu Tag leben zu können. Hilfe gibt es zwar, doch wird irgendwie alles eher komplizierter als leichter. April ist ein sechzehnjähriges Mädchen, das des Öfteren etwas unbedacht agiert und sich von ihren Gefühlen leiten lässt. Aber wer kann ihr das verübeln? Neben der Suche hat April auch einige andere Dinge, wie auch Selbstzweifel, im Gepäck. Dabei erkennt man nicht immer, was wichtig und unwichtig erscheint. Jeder macht Fehler und so macht auch April welche. Sie ist ehrlich und direkt, was mir sehr gefallen hat. Der Leser erfährt so immer sofort, was in ihr vorgeht und kann mit ihr Mitfühlen. Man hat das Gefühl, mit April ein bisschen erwachsener zu werden, auch wenn sie schon einiges durchmachen muss, dass man ihr gerne ersparen würde. Neben April runden die energetische Bean, ihre sich, soweit es ihr eben möglich ist, um sie kümmernde Tante Ferra und der hilfsbereite Eli die Geschichte ab. Als dann auch durch Zufall Chase, dem sie immer wieder ungeplant begegnet, und sein jüngerer Bruder Sam dazustoßen, entpuppt sich manches als bloßer Schein. Die Geschichte lebt von Wendungen, manches kann man eventuell erahnen, aber in diesem Alter agiert man mitunter doch etwas naiver, besonders in den Situationen, in denen sich April manchmal befindet, was sie jedoch oft auch selbst feststellt und wieder hervorhebt, dass sie kein naives Dummchen ist. Vielleicht manchmal eher etwas verzweifelt. Aufgrund der Wendungen findet sich der Leser zusammen mit April immer wieder in neuen Konstellationen wieder und so ist die Geschichte auch nicht wirklich vorhersehbar, was sie umso spannender macht. In der Stadt, die niemals schläft und demnach immer hell erstrahlt, kann der Himmel, die Zukunft auch düster sein. Vielleicht ist dieses Leuchten aber auch nur eine Reflektion, was dieses wahnsinnig schöne Cover in der Geschichte verankert. Wie die Stadt pulsiert, pulsiert auch die Geschichte. Manche Fragen bleiben so auf der Strecke, aber das bringt Schnelllebigkeit eben mit sich. Ein paar mehr Antworten hätte ich mir manchmal jedoch schon noch gewünscht. Eines ist in dieser Geschichte deutlich geworden. Am Ende des Tunnels kann Licht sein. Vielleicht anders als erwartet, aber deshalb nicht unbedingt schlechter. Über einen langen Weg mit zahlreichen Facetten an Emotionen, Zwiespälten, Freundschaft, Liebe und der Suche nach dem eigenen Glück, versucht April dieses zu finden, vielleicht sogar in sich selbst? Bis zum Schluss wirst du dich fragen, ob es düster bleibt, oder wieder heller werden kann. So lande ich bei 4/5 Sternen für diese mit Höhen und Tiefen versetzte Suche nach der Wahrheit, die zum Nachdenken anregt. Bist du bereit, diesen Weg mit April zu gehen, auch wenn er nicht immer einfach wird?

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Der Narbensohn hat auch eine Narbenschwester. Bist du auch diesen Wundmalen gewappnet? Die Narbensohn-Reihe rund um Helena und Liam wird mit diesem Buch mit der Geschichte über Anna und Vice ergänzt. Anna hat einiges erlebt. Eher selten etwas Gutes. So steht sie eines Tages vor Vice und bittet ihn um Asyl. Sie flüchtet sich wohlweislich in die Arme des selbsternannten Teufels, vor dem selbst Liam sie gewarnt hat. Aber Liam ist nicht da. Nach und nach entwickelt sich immer mehr eine Beziehung, die nicht normal sein kann, Anna ins Verderben stürzen könnte, denn er ist ebenso Teil einer düsteren Welt und nicht gewillt seinen Engel gehen zu lassen, das wusste er bereits bei ihrer Bitte. Der Leser wird direkt in eine Szene hineingeworfen, die aufzeigt, dass hier ganz und gar nichts niedlich werden wird, bevor wir am Anfang beginnen. So war gleich eine Spannung da, eine Stimmung entstand, die man für dieses Buch auch braucht. Anna ist zutiefst gebrochen, man leidet mit ihr und dies hemmungslos. Dass Vice, der so kaltherzig anderen gegenüber ist, sich um sie kümmern zu beginnt, ihr auch hilft, weiterzumachen, egal, wie verkorkst seine Hilfe zu sein scheint, ist dabei ein Lichtblick. Beide führen uns in ihre Welt ein und nehmen uns mit auf ihren Weg. Anna ist dabei ein absoluter Engel, verständlich, dass Vice sie als diesen betrachtet. Sie hat so ein großes Herz, auch an Punkten, bei denen man eigentlich nicht mehr könnte. Dabei beweist sie, wie stark sie eigentlich ist, auch wenn es selbstverständlich nicht spurlos an ihr vorbeigeht. Wie nah Liebe und Hass beieinander liegen demonstriert sie nur zu gut und immer wieder lässt sie Gedanken zu, die man vorher vielleicht nicht gehabt, beziehungsweise nicht nachvollzogen hätte. Vice entpuppt sich als zweischneidige Person. Ohne Anna kennt er keine Emotionen, erfreut sich an den grausamsten Dingen, bei Anna jedoch tritt er völlig anders auf, was ihn selbst überrascht. Er ist wahrlich vernarrt in sie und würde alles für sie tun, wirklich alles. Vice ist ein Soziopath durch und durch. Irgendwie stehen einem beim Lesen die Nackenhaare zu Berge, wenn man seine Kapitel liest, oder auch sein Verhalten in den anderen, aber irgendwie mag man ihn auch sehr. Er ist angsteinflößend und gleichzeitig versteht man, dass Anna ihn in ihr Herz schließt. Zwei geschundene Seelen finden hier ihr Gegenstück und den Leser erwartete eine Geschichte, die anders ist als andere. Ich habe zwar im Vorfeld schon gehört, dass die Geschichten dieser Autoren etwas besonderes sind, es dann aber wirklich zu lesen, etwas völlig anderes. Die Geschichte und auch Charaktere sind unberechenbar und doch machen sie einem oftmals verständlich, warum sie so agieren, auch wenn man es nicht immer gutheißt. Ich war oftmals an dem Punkt, an dem ich mich fragte, wo es noch hinführen soll. Anna und Vice haben mich hierbei jedoch nicht enttäuscht. Es kommt vielleicht anders als erwartet, aber in dem Fall war die Erwartung im Nachhinein auch unpassend. Es wird unglaublich emotional und zwar in vielerlei Hinsicht. Und es ist definitiv anders. So ist manches in der Geschichte auch süß und romantisch, aber eben auf die Anna-und-Vice-Art. Für manche mag das unverständlich sein, für andere, wie auch mich ist es irgendwie auch eine Horizonterweiterung. An dem Punkt bin ich sehr froh, dieses Buch in einer Leserunde mit den Autoren gelesen zu haben. Klar geht es in diesem Buch um menschliche Abgründe und zwar auch auf sehr derbe Weise. Sehr schockierend und vor allem auch sehr bildlich erlebt man die Geschichte der beiden. Manchmal fragt man sich, ob einem das nicht sogar zu viel wird, so detailliert und brutal geht es hier zu. Andererseits ist der Schreibstil absolut fesselnd und verlangt den Leser mitzudenken, genauestens zu lesen und so auch vieles, was zwischen den Zeilen steht zu finden, denn es ist alles sehr durchdacht und nicht nur oberflächlich. Das fängt schon bei der Liederwahl an, hört hier jedoch noch längst nicht auf. Lest es, aber nur, wenn ihr die Triggerwarnung auch ernst nehmt. Dieses Buch wühlt auf, es schmerzt, es lässt einen so einiges Hinterfragen, liefert aber auch Lichtblicke. Es ist eine Tortur, bereut habe ich sie jedoch zu keinem Zeitpunkt. Dieses Buch hält, was andere in diesem Genre nur Versprechen und erfüllt sogleich deren Versprechungen mit. Es ist viel, für manchen vielleicht auch zu viel. Ich habe es geliebt, liebe es noch und werde die beiden nicht vergessen. Angels deserve to die. Der Titel sagt schon alles, aber gilt das auch für gefallene Engel? Wer Vice¿

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Wenn ein Tanz dein Leben verändert und eisige Augen in eine ungewisse Zukunft führen¿ Ein bisschen chaotisch und allein nach dem Auszug bei den Eltern beschreibt Katys Leben ganz gut. Von der schwülen Hitze und dem Stau genervt beschreibt Zoe ganz gut. Bald jedoch wird sich Zoe genau in diese Situation zurückwünschen. Bald schon werden sich beide und auch noch andere Personen begegnen. Sie alle scheinen miteinander verbunden sein, denn tief im Dschungel lauert etwas und es scheint nach Katy zu rufen. Nur weiß sie das noch nicht so recht. Katy mag anfangs schnell etwas überfordert wirken, in den folgenden Kapiteln beweist sie jedoch das Gegenteil. Der Leser entdeckt mit ihr zusammen immer wieder neue Dinge über sich selbst, aber auch Zoe, Alayca und später auch Lefko als auch Arman tun ihr dies gleich und plötzlich scheint man sich vielleicht doch nicht mehr so fremd. Die Charaktere sind dabei alle auf ihre eigene Weise ein tragender Teil der Geschichte und halten auch die ein oder andere Überraschung bereit, auf die man als Leser nicht vorher kommen würde. So ist Zoe das Teenagermädchen, demnach auch sehr misstrauisch gegenüber Erwachsenen, hat im Grunde aber ein sehr gutes Herz. Alayca ist das kleine Mädchen, das Schutz braucht. Sie öffnet sich altersgerecht deutlich schneller als Zoe ist aber auch naiver. Arman ist für sein Alter erfahrungsbedingt schon sehr reif und verschmitzt. Lefko ist der harte Kopfgeldjäger, der die beiden Mädchen an seinen Auftraggeber übergeben soll und gleichzeitig immer noch mit einem gebrochenen Herzen versucht, weiter zu arbeiten. Seine Sonnenbrille, die er selbst nachts trägt, macht ihn sehr mysteriös und lässt ihn gefährlich wirken. Bei den Charakteren liegt definitiv eine bunte Mischung vor, die zu keiner Zeit überzeichnet wirkt. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass die Autorin sehr real Protagonisten kreiert, die demnach auch entsprechend ihres Alters, etc. handeln. Es gibt definitiv mehr neben der Tänzerin und dem Eisprinz. Niemand weiß so wirklich, was vor sich zu gehen scheint und so wird man als Leser in eine Geschichte voller Ungewissheiten geführt, wobei der Sog eher zu-, als abnimmt je weiter man in der Geschichte versunken ist. Dabei ist keineswegs nur die Spannung zentral, auch Spaß, Selbstzweifel, aber auch gewisse Begierden finden sich in dieser Geschichte einmal mehr oder weniger auf, womit die Autorin sich nicht auf eine Schiene festlegt und eine viel umfassendere Geschichte bietet als so manch anderer. Gleichzeitig zeichnet sie sich so auch keine Schranken auf, wodurch wirklich alles passieren kann. Ich bin von der Handlung wirklich sehr begeistert. Den Klappentext fand ich im Bezug zum Titel und dem neu gestalteten, wunderschönen Cover schon sehr spannend. Erste Schnipsel deuteten bereits daraufhin, dass diese Geschichte mehr zu bieten hat, als ich annahm und ich wurde keinesfalls enttäuscht, eher noch mehr positiv überrascht. Der Schreibstil ist dabei relativ nüchtern und durch einen Er/Sie-Erzähler aus allen fünf Perspektiven der Figuren wird dies eher noch verstärkt. Nichtsdestotrotz ist dieser jedoch im Stande die Innenperspektive der Figuren zu präsentieren und so wird trotz einer recht geringen Seitenzahl eine exzellente Geschichte erzählt. Am Ende fragt man sich regelrecht, ob das Buch nicht doch mehr Seiten hat, so viel hat man auf diesen Seiten mit den Charakteren erlebt. Eigentlich wollte ich dem Buch nur 4/5 Sternen geben, da mir die Szenen manchmal zu schnell abgehandelt werden, gewiss mehr darüber erzählt werden könnte. Andererseits ist in der Geschichte vieles prägnant und auf den Punkt gebracht, was wiederrum nur bedeutet, dass die Autorin meiner Meinung nach auch gerne ausführlicher ihre Geschichten schreiben kann. Da jedoch nicht wirklich etwas fehlt deutet es eher darauf hin, dass mir die Charaktere inzwischen ans Herz gewachsen sind und ich mir deshalb einfach mehr Seite wünsche, um mehr Zeit bei ihnen verbringen zu können. Am Ende dieses Bandes hatte ich kurz Sorge, dass es keine Fortsetzung gibt, denn das Ende ist nicht schlecht keine Frage, aber ich möchte einfach noch sehr viel mehr über die fünf und auch andere, möglicherweise neue Charaktere erfahren. Erweckte Kräfte sind ja schließlich erst der Anfang. ;) Alles in allem lande ich also doch bei 5/5 Sternen und spreche hiermit eine klare Leseempfehlung aus. Vielleicht erweckt dieses Buch ja auch eure Lesekraft/Motivation für gute mysteriöse Bücher.

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Auch aus der Sicht eines männlichen Protagonisten versprüht die Autorin Funken. Paul und Ella, Ella und Paul. Wie das wohl enden wird? Liebe auf den ersten Blick ist ein Märchen. Das denkt zumindest Paul. Dann begegnet ihm Ella und er erfährt, dass es Liebe auf den ersten Blick wirklich gibt, oder ist es doch nur eine Illusion? Schön und gut, wenn es keine ist. Das hilft jedoch nicht, wenn die Angebetete unerreichbar scheint und zudem noch vergeben ist, alles andere als einfache Umstände für den zudem sehr schüchternen Paul. Von Anfang an wird Pauls Schüchternheit deutlich. Bei Band eins habe ich die Charaktere bereits als Zucker umschrieben, Paul setzt dem ganzen aber noch eine Niedlichkeitsstufe oben drauf, da man eben genau mitverfolgt, wie gerne er doch manchmal agieren würde, seine Schüchternheit jedoch im Weg steht. Aber auch Ella ist eigentlich nicht immer so extrovertiert, wie man es vielleicht denken könnte. Nicht nur Paul blüht in ihrer Nähe auf, auch sie zeigt eine neue, verletzliche Seite. Während Paul ein Träumereien ist, ist sie manchmal etwas oberflächlich und verschließt sich vor anderen. Zwei Gegensätze also, die trotzdem eine gemeinsame Chemie besitzen. Paul ist unglaublich romantisch und Ella liebt Überraschungen. Beide haben also doch mehr gemein als anfänglich gedacht. Und ja, Ella hatte definitiv Interesse an Paul, aber jemand sehr Zurückhaltendes ist besonders am Anfang einfach schwer einschätzen. Auch hier erlebt man wieder eine New-Adult-Geschichte, die ihrem Namen auch treu bleibt. Zu alten Gesichtern kommen einfach neue hinzu. Zudem bekommt man einen neuen Blickwinkel auf die Erlebnisse der Clique, der die Charaktere noch näher bringt und Lust auf weitere Geschichten macht. Paul selbst umschreibt noch kindlicher zu sein als Melinda und ja sie ist mitunter wirklich schon abgebrühter. Trust Her ist einfach eine völlig andere Geschichte, ohne dabei den Abschied liebgewonnener Charaktere zu beinhalten. Es wird eher noch intensiver. Auch dieser Band verspricht wieder eine schöne, leichte Liebesgeschichte, die jedoch trotzdem schon genug schwierige Themen beinhaltet. Die Charaktere sind auch hier sehr authentisch gezeichnet und versprechen süße Lesestunden. Paul beginnt Ella zu vertrauen und wir als Leser können ebenso auf die Autorin und ihre Schreibkunst vertrauen. Wer nach einer Geschichte mit Jugendlichen im Abschlussjahr sucht, die ihr Leben leben und dabei Neues über sich selbst, aber auch andere erfahren und auch mit den ein oder anderen Unvollkommenheiten, eben auf ganz normalem Wege erwachsen werden, sollte die Perspektive des Jungen mit den braunen Augen einnehmen. Ich lande bei 4/5 Sternen und freue mich auf weitere Geschichten der Truppe.

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Melinda lernt in ihrem letzten Schuljahr Sam plötzlich näher kennen. Sam, der auf jeder Party mit einer anderen knutschend vorzufinden sein soll. Sam, der dabei reihenweise Herzen bricht, scheint auf einmal an ihr interessiert. Ob sie sich wirklich auf ihn einlassen sollte? Nicht jedes Gerücht ist immer falsch und so hat er zwei Wochen Zeit sie vom Gegenteil zu überzeugen. Doch, was ist, wenn dafür nicht einmal zwei Wochen nötig sind und was ist, wenn er dabei vielleicht doch mehr in ihr bewegt als beabsichtigt? Was ist, wenn Gerüchte doch nicht immer so wirklich stimmen? Im letzten Schuljahr haben wir definitiv New Adult Charaktere vorliegen und dieses Alter nimmt man ihnen auch vollkommen ab. Sie haben eine gewisse Unschuld, die mir in anderen Büchern mit Charakteren des selben Alters manchmal fehlt. Melinda versucht immer sehr pragmatisch Dinge anzugehen, etwas Irrationales wie Gefühle kommen da doch irgendwie unerwartet. Ihre Sturheit im Allgemeinen ist hier nicht wirklich störend sondern niedlich. Es lässt daran erinnern, dass wir es hier mit einer siebzehn- und nicht siebenundzwanzigjährigen zu tun haben. Auch Sam scheint ihr gegenüber kein Schwerenöter zu sein, und ist sehr zuvorkommend, gefühlvoll und vor allem humorvoll. Über seinen Humor und seine Willenskraft, Melinda zu zeigen, dass er eigentlich ein guter Kerl ist, entsteht über die Seiten hinweg eine zuckersüße Geschichte, die einen einfach nur dahinschmelzen lässt. ¿¿¿¿ Im Handlungsstrang erwarten den Leser immer einmal wieder skurrile Situationen, die doch das ein oder andere Schmunzeln entlocken. An diesen Punkten ist ebenfalls wieder eine gewisse Unschuld zu spüren, denn die Dramen sind meist schnell wieder vorbei und bilden nicht den Auftakt für größere, in Zwiespalte führende Situationen. Man könnte also sagen, dass die Geschichte eine gewisse Ruhe besitzt, es braut sich kein Sturm zusammen, eher eine liebliche Geschichte, die der ein oder anderen Blumenknospe gleicht. Auf dem Cover gibt es mehrere Blumen und so blüht auch Melinda in diesem Buch in gewissen Maßen auf, ohne ihr Wesen vollständig verändern. Alles in allem beschert diese seichte, damit auch entspannende und süße fünf Sterne Geschichte ein paar schöne Lesestunden, die ein Lächeln auf den Lippen hinterlassen.

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DER JUNGE, DER DEN TRAUM EINES MANCHEN FANTASYLESERS IN ERFÜLLUNG GEHEN LÄSST. Zuallererst muss ich gestehen, dass mir Laini Taylors Reihe Daughter of Smoke and Bones zwar gefallen, aber mich nicht gänzlich überzeugen konnte. Umso begeisterter war ich nun von diesem Buch. [3 Lazlo Strange lechzt förmlich danach, so viel wie möglich über Weep zu erfahren, was sich in einer Welt, in der man sich nicht mehr daran erinnern möchte, äußerst erschwert wird. Doch er gibt nicht auf und schneller als geahnt kann er seine Ergebnisse überprüfen... Ein unscheinbarer, wissbegieriger, aber stets eher belesener als handelnder Bibliothekar soll in eine Gruppe passen, die Weep erkunden soll? Das ist doch eher unwahrscheinlich und umso gelungener, faszinierender ist seine unglaublich weitreichende Entwicklung vom träumerischen Jungen zum Abenteurer. Sein lang gehegter Traum scheint durch seinen Willen nun Wirklichkeit zu werden. Laini Taylor schöpft hier aus einem wahnsinnigen Ideenreichtum, der nebenbei bemerkt auch noch Platz für einen anderen Teil der Geschichte, die Worte einer anderen Figur bietet. Und egal, wem man gerade folgen darf, - denn ja, man möchte es unbedingt!! - es lässt einen nicht los und zieht einen somit immer tiefer in diese verwobene Welt voller Magie und Rätsel. Das sagenumwobene Weep ist im ganzen Buch allgegenwärtig, doch wie ist es nun tatsächlich? Ich versuche gar nicht erst, es zu beschreiben, denn ich würde nicht annähernd an das heranreichen, was einem geboten wird! ¿¿¿¿ Laini Taylor hat so einen ja eigentlich schon bildgewaltigen, empathischen und damit allumfassenden Schreibstil, der einen dieses Buch nur lieben lässt. Sie hat mich hier mehr als überzeugt, sodass ich gespannt auf Band zwei warte. Die Teilung im Deutschen ist gewiss fraglich, aber gut, immerhin kann man den ersten Teil schon lesen und notfalls sogar noch seine Englischkenntnisse verbessern, wenn man es nicht mehr aushält zu warten. ;) Vom Cover, der gesamten Gestaltung, der Leseprobe bis zum letzten Satz und dem Auszug aus dem zweiten Teil war es für mich wahrlich ein Traum, dieses Buch zu lesen. So gebe ich diesem Buch die vollen 5/5 Sternen, hole gerne auch mehr vom Rezensionshimmel, wenn ich dabei vielleicht auch einen Traum schenken kann, denn nicht nur der Junge, sondern das Buch an sich wird mir vielleicht noch den ein oder anderen Traum schenken. ;)

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Janie fährt nach Gypsy Cove in Mexiko, um die abrupte Scheidung ihres Mannes zu verdauen und zu erfahren, wie sie nun weiterleben will. Dabei begegnet ihr auch Zade. 14 Jahre jünger, aber irgendwie trotzdem attraktiv¿ Janie tritt doch als sehr unsichere, aber auch liebenswürdige Person auf, auch wenn ich mit ihr nicht wirklich warm wurde. Sie sowie auch Zade hingen sich meiner Meinung nach manchmal an Problemen auf, um sie dann urplötzlich über Bord zu werfen oder anderem weniger Wert beizumessen. Zudem fand ich Zades so bezeichneten "Charme" nicht unbedingt immer so berauschend, sondern eher arrogant, was ja aber auch irgendwie Sinn der Sache war, bei mir jedoch nicht wirklich ankam. Die Handlung ist natürlich einigermaßen zu erahnen, bot zwar auch vereinzelte Besonderheiten, die für mich jedoch nicht weiter hervorstachen. In diesem Buch geht es, wie man bei diesem Verlag vielleicht auch erahnen kann, des Öfteren auch um die intimeren Szenen zwischen den Figuren. Allerdings war mir das gerne einmal zu plump, vergleichbar mit den Charakteren. Auch die Handlung an sich finde ich irgendwie sehr klischeehaft und bot nicht unbedingt Alleinstellungsmerkmale. Davon abgesehen, ist die Geschichte an sich jedoch nicht schlecht, mir nur einfach irgendwie zu nüchtern geblieben. Wirkliche Emotionen sind bei mir während des Lesens, abgesehen vom steigenden Genervtsein aufgrund der langsamen oder auch urplötzlichen Entwicklung, so gut wie gar nicht aufgetreten und wirklich interessant war die Thematik für mich in diesem Buch auch nicht umgesetzt. Es ist eben stark an die Klischees gebunden, etwas markantes und einzigartiges fehlte mir leider, obwohl sich die Geschichte zum Ende hin etwas besserte und angenehmer laß. Den Schreibstil fand ich relativ nüchtern, weckte er beim Lesen eben kaum Emotionen und ließ mich auch die Charaktere nicht unbedingt immer mögen. Ich weiß nicht, ob es an der Länge des Buches lag, denn auf den 200 Seiten ist mir vieles einfach zu schnell passiert und anderes wurde dann länger erwähnt, nur um anderes in den Hintergrund zu stellen, das dann vielleicht eine ähnlichen Länge bedarft hätte. Alles in allem möchte ich dem Buch jedoch trotzdem 2,5/5 Sternen geben, denn in gewisser Weise ist es schon lesenswert, ich hatte mir eben nur etwas anderes erhofft und wurde so auch ziemlich enttäuscht. Deswegen ist aber auch nicht gleich das ganze Buch schlecht. Manche Szenen waren auch echt schön, aber häufiger war ich dann doch aufgrund der Vorhersehbarkeit genervt oder gelangweilt. Ich würde dieses Buch wahrscheinlich nicht noch einmal lesen, aber vielleicht seid ihr ja wie viele andere Rezensenten begeistert und könnt mir vielleicht auch dabei helfen, diesem Buch noch etwas mehr abzugewinnen. Lasst es mich dann gerne wissen. :)

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Drei Jahre Stille, doch ein "Seil loszulassen kann manchmal befreiender sein, als sich daran festzuhalten." Carrie ist nach drei Jahren zurück in Seattle und wie der Zufall es so will begegnet sie in der ersten Bar dem Mann, von dem sie sich vielleicht lieber doch hätte fernhalten sollen. Denn sofort sind die Erinnerungen wieder da und bald stellt sich die Frage, ob sie ihn mit ihrem Weggang zu sehr verletzt hat. Carrie merkt man von vorneherein an, dass es ihr alles andere als gut geht und auch als Leser fühlt man relativ schnell mit ihr. Zwischen ihren Skizzenbucheinträgen und einzelnen Zeilen der zwölf selbstgeschriebenen Songs der Autorin erzählt Carrie die Geschichte der beiden und lässt dabei sehr deutlich werden, dass es keine überstürzte Sache war, sondern sie eher ein vernünftiges Mädchen ist, dass von der Intensität ihrer Gefühle überrascht wurde. So hat sie auch durchaus immer wieder ihre Zweifel und kann sehr objektiv ihre Situation betrachten und sich vor allem auch in andere hinein fühlen. Carrie bot oftmals Gedanken mit denen ich mich sehr gut identifizieren konnte und verströmte damit ihren ganz eigenen und wiedererkennbaren Charme. Evan kam recht selten zu Wort, doch auch über Carrie konnte man erfahren, dass er ebenfalls nicht mit solch einer Intensität an Gefühlen für Carrie gerechnet hätte. Er hat Ängste und Sorgen, aber wenn er diese einmal ablegt offenbart sich doch eine Persönlichkeit, die man doch sehr wertschätzt. Auch Killian, Matt und Lawrence und Mel boten ein phänomenales Leseerlebnis und lassen einen ebenso den zweiten Band herbeisehnen wie Carrie und Evan. Die Handlung baut sich stetig auf. Vielleicht blickt man erst nach ein paar Seiten durch, wann das Erlebnis in der Vergangenheit oder der Gegenwart spielt, dafür bietet gerade dies auch seinen Charme, da man die Eindrücke der Figuren, gespickt mit den Erinnerungen und Erfahrungen verfolgt und so auch ein bisschen mehr Realität erlebt, wann erleben wir schon eine Situation völlig unbefleckt? Das prägende Element der Kunst, aber auch Glück und Leid stehen hier im Vordergrund, ohne meiner Meinung nach zu viel Dramatik als nötig zu erzeugen. Und das Buch endet meiner Meinung nach auch wirklich gut, denn es schließt den ersten Teil ab und liefert viel Spielraum für Band zwei, auf den wir uns dann noch bis November gedulden müssen. Und bei diesem Schluss kann man gar nicht anders als unfassbar gespannt sein und den Schluss vielleicht auch als Gemeinheit bezeichnen, aber war er nicht gerade dann wirklich gut? ;) Und natürlich wäre dieses Leseerlebnis ohne den Schreibstil nicht möglich, der einen eben mitfühlen lässt und nachdenklich stimmt über so manche Handlungen und inwieweit diese denn immer so gut sind, denn eines ist gewiss, kalt lässt einen dieses Buch gewiss nicht. Es bricht dir eher das Herz als gar nichts zu entfachen und auch wenn es komisch klingt bedanke ich mich für dieses Rezensionsexemplar und dieses Erlebnis, denn es war nichts Geringeres als ein intensives Erlebnis. So lande ich bei vollen 5/5 Sternen, die eigentlich immer noch zu wenig sind mit Charakteren, die dir aus der Seele zu sprechen scheinen oder dir das Herz zerreißen. Das Buch zieht dich einfach so schnell in seinen Bann und liefert einem eine emotionale Achterbahnfahrt, die einfach noch nicht zu Ende sein darf. Deshalb: Lest dieses Buch, nehmt die Fahrt auf, beschwert euch aber hinterher nicht, dass der November noch in viel zu weiter Ferne liegt.

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