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Alle Rezensionen von kvel

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Inhalt, gemäß Buchrück- und Umschlaginnenseite: Lesen ist der Schlüssel zur Welt - das weiß eigentlich jedes Kind. Und doch tun sich viele unserer Jüngsten schwer damit, einen Zugang zu Büchern zu finden und sich für das Wissen und die Geschichten zu begeistern, die in ihnen stecken. Eltern sind dabei oft ratlos, wie es ihnen gelingen kann, den Nachwuchs von den Bildschirmen wegzulocken, und geben häufig entmutigt auf. Wie es trotzdem klappt, zeigt Christoph Biemann, der bekannte Moderator aus "Die Sendung mit der Maus", gemeinsam mit Thomas Montasser in diesem Buch. - Warum Lesen für Kinder so wichtig ist - Wie Ihr Kind spielerisch zum Lesen findet - Was Sie tun können, um Lust aufs Lesen zu machen Leseförderung fängt zu Hause an. Wie begeistert man Kinder fürs Lesen und für Bücher? Die eine, allgemeingültige Anleitung gibt es nicht - dafür aber eine Fülle von Ideen und Anregungen, die einen für jedes Kind maßgeschneiderten Weg ermöglichen. Mit hoher Erfolgsquote. Christoph Biemann, der in "Die Sendung mit der Maus" seit Jahrzehnten Kindern auf unnachahmlich sympathische Weise erklärt, wie komplizierte Dinge funktionieren, geht dem Thema zusammen mit Thomas Montasser, Literaturagent und Schriftsteller, auf den Grund. Die beiden Väter inspirieren Eltern dazu, die eigene Kinder- und Jugendliteratur noch einmal zu entdecken, und erklären, wie man den Nachwuchs damit verzaubert. So wird es zum Kinderspiel, ein Kind auf Lesereisen in andere Welten mitzunehmen, die es nie mehr vergessen wird. Meine Meinung: Dieser Ratgeber beinhaltet meiner Meinung nach nicht wirklich etwas Neues. Irgendwie viel Theorie und gut gemeinte Ratschläge. Aber würde dies auch wirklich etwas bewirken? Ich persönlich glaube eher nicht. Ich glaube nämlich nicht, dass es bei "Problemfällen", ich meine Kinder, die keinen konkreten Zugang zu Büchern und Geschichten haben, damit ernsthaft hinter dem Ofen hervorgelockt werden können. [Und Eltern von bereits lesebegeistertem Nachwuchs werden sich kaum für diesen Ratgeber interessieren.] Fazit: Man macht nichts falsch, wenn man diesen Ratgeber liest.

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Inhalt, gemäß Buchrück- und Umschlaginnenseite: Alles, was Männer über ihren Körper wissen sollten. Dieser Gesundheitsratgeber exklusiv für Männer bietet manngerechte Informationen und eine ordentliche Portion Unterhaltung. Von Herz und Nieren bis zu Atmung und Genitalsystem bzw. Ölpumpe und Filter bis zu Belüftung und Zündanlage kommt der ganze Mann auf den Prüfstand. Im Fokus stehen typische Männerprobleme, die meist im Alter zwischen 40 und 60 auftreten. Wer seinen Körper pflegen, warten und kleinere Reparaturen selbst durchführen möchte, findet hier fundierten Rat und Anleitungen. Mittels Checklisten lässt sich der persönliche Gesundheitsstatus ermitteln. Danach gibt¿s die Männer-TÜV-Plakette oder einen kostenlosen Quick-Check per E-Mail vom Autor selbst. Wenn ein Mann das Wort "Auto" hört, ist er ganz Mann. Diese Erkenntnis inspirierte Dr. med. Christoph Pies, niedergelassener Urologe, zum vorliegenden Gesundheitsratgeber für Männer, Frauen sind natürlich eingeladen, auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen. Es kann ja nie schaden, wenn SIE noch besser über den Mann am Steuer Bescheid weiß. Was also erwartet den interessierten Leser in diesem Handbuch: Grundlegende Informationen zu allen wichtigen Organen und Beschreibungen der häufigsten gesundheitlichen Probleme, mit denen der Mann typischerweise im Alter zwischen 40 und 60 zu kämpfen hat, inklusive Lösungsvorschlägen. Christoph Pies bewegt sich dabei mit Haut und Haaren, sprich mit Blech und Serienausstattung, in der automobilen Begriffswelt. Er wagt einen Blick auf den gesamten Wagen, spricht über Verkehr (Sex) und Stau (Durchblutungsstörungen), über Werkstattbesuche (Arzttermine), Schmierstoffe (Hormone) und Kraftstoffe (Ernährung), Abgase (Verdauung) und Umdrehungszahlen (Stress), über das Fahrgestell (Bewegungsapparat) und andere Baugruppen (Organe) und immer auch über deren Fehlfunktionen (Krankheiten). Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle Männer, die sich gerne auf ernsthafte, faktenbasierte, aber auch humorvolle Weise um die eigene Gesundheit kümmern möchten. Also: Gentlemen, start your engines! Für echte Kerle im besten Alter. Inhaltsverzeichnis: Werkstatt und Inspektion - Arztbesuch und Vorsorge. Produktionszyklen - Lebensphasen und Männertypen. Schmierstoffe - Hormone. Die Zündanlage - Das Genitalsystem. Bordcomputer - Gehirn und Psyche. Ölpumpe und Ölkreislauf - Das Herz-Kreislauf-System. Belüftung - Das Atmungssystem. Verbrennungseinheit - Der Verdauungstrakt. Ölfilterung - Der Harntrakt. Lack und Verdeck - Haut und Haare. Das Rennen - Sex. Fahrgestell - Bewegungsapparat. Kraftstoff-Zufuhr - Ernährung. Oldtimer - Alterung. Meine Meinung: Das wahrscheinlich verblüffendste an diesem Buch: In diesem Sachbuch wird wirklich ernsthaft rund um das Thema Gesundheit informiert. Und zwar wirklich umfassend - über sehr viele Aspekte des allgemeinen Gesundheitszustandes (angefangen bei den unterschiedlichen Hormonen und deren Wirkungsweise bis zu den wichtigsten Organen, deren Lage und Funktion). Und alles wird sehr verständlich und nachvollziehbar miteinander in Zusammenhang gebracht. Ich persönlich fühlte mich in keinster Weise von der auf Autos und Technik bezogenen Ausdrucksweise genervt. Sondern es war wirklich bis zum Ende amüsant zu lesen. Und dadurch, dass dieses Sachbuch wirklich bis zum Ende "spannend" blieb, wurde es auch wirklich bis zum Ende gelesen. Fazit: Ich denke hier kann (fast) jeder (noch) etwas dazulernen.

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Inhalt, gemäß Buchrückseite: Europa im Schockzustand - Die Europäische Vision ist beerdigt. Der Euro abgeschafft. Die Welt wird neu aufgeteilt. Ausgerechnet der unauffällige Diplomat Till von Herlichingen soll Deutschland im Jahr 2028 vor der feindlichen Übernahme durch internationale Oligarchen retten. Der Beamte stolpert sofort in die nächste Weltfinanzkrise, begegnet wunderschönen Frauen und mörderischen Wirtschaftsmagnaten. Seine Reise führt ihn vom Auswärtigen Amt in Berlin zum Weltwirtschaftsform nach Davos, zur Wall Street nach New York, ins Casino Monte Carlo, hinein in die Steueroase London, wo er offiziell als Botschafter positioniert wird. Was mit einer vergilbten Gittermappe vom Außenminister beginnt, mündet im faustischen Endspiel um die Welt und um Till von Herlichingens Seele. Anmerkungen: Der Honiganzeiger ist ein für Menschen tödliches Virus. Was mich ursprünglich zu diesem Roman hingezogen hat: Ich fand das ganze Setting zu dieser Story absolut spannend und genial!! Besonders beeindruckt hat mich, dass sogar Joe Kaeser sich zu diesem Buch geäußert hat. Was mich hätte stutzig machen müssen: All die vielen positiven Meinungsbekundungen aller möglicher bekannter Persönlichkeiten zu diesem Buch. Meine Meinung: Sehr gut fand ich das Eingangszitat: Eine Nation von Schafen wird bald eine Regierung von Wölfen haben . Aber das war es auch schon mit dem Positiven. Die ersten 130 Seiten passiert nichts; eine schier endlose Aneinanderreihung von Personen und Orten; viele Personen, viele Ortsbeschreibungen, aber inhaltlich passiert nicht viel. Langweilig. Die Namensverunglimpfungen, mit denen die Namen von aktuellen Persönlichkeiten in die Zukunft fantasiert wurden, nervten mich auf Dauer. Im Allgemeinen: Es erscheint mir überhaupt nicht schlüssig, warum die Geldgrößen den Diplomaten in ihre Geheimnissen einweihen sollten. Wo sollte deren Motivation dazu liegen? Und überhaupt: Vieles (ich meine hier nicht die Fakten hinter dem Roman, sondern die Szenerien, Handlungen und Zufälle) erscheint unwahrscheinlich - ja, ich weiß es ist ein Roman, aber trotzdem. Insgesamt kommt die gesamte Story sehr bemüht daher - als würde um jeden Preis versucht, eine Story um ein paar Fakten zu zimmern. Auch fand ich die Szenerie, wie der Diplomat mit der Angelegenheit einer Missbrauchssituation in seinem Bedienstetenumfeld in der Londoner Botschaft umgeht, sehr unverständlich. Fazit: Ein Polit-Thriller? Meiner Meinung nach nicht.

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Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite): Die schicken Gadgets der großen Tech-Konzerne führen laufend Protokoll über unser Getanes, Gesagtes, Geschriebenes und Gedachtes. Überall installieren wir Mikrofone, Kameras und Sensoren, die uns wie im Strafvollzug 24/7 überwachen. Jedes Speichern ist Arrest, jede biometrische Erkennung eine Festnahme mit darauffolgender erkennungsdienstlicher Behandlung - eine automatisierte Leibesvisitation. Kommissar Technik sperrt uns in ein Gefängnis, das nicht einmal Mauern braucht, denn wir begeben uns freiwillig in den offenen Vollzug. Und mit von der Partie sind Siri, Alexa und Cortana - die freundlichsten Kerkermeister, die die Menschheit je hatte. Adrian Lobe zeichnet anhand von zahlreichen Beispielen aus unserem technisierten Alltag die reale Dystopie einer Gesellschaft im Datengefängnis. Inhaltsverzeichnis: Einleitung - Auf dem Weg in die programmierte Gesellschaft. Endstation Flughafengate - Wenn der Algorithmus die Ausreise verweigert. Code is Law - Wer braucht noch Gesetze, wenn es Programmcodes gibt? CSI Google - Per Suchbefehl zum Täter. Der Körper als Spurensicherung - Wie das Internet der Dinge zum Tatort von morgen wird. Gefangen in informationeller Sippenhaft - Wie Gene uns verraten. Die Formatierung der Datenkörper - Wenn das Gesicht zum Pass wird. Die Regierung der Datenkörper - Wie Staaten und Konzerne unsere Körper unterwerfen. Die Internierung der Datenkörper - Wie wir mit smarten Gadgets im offenen Vollzug landen. The New Normal - Wenn der Computer sagt, dass du nicht mehr normal bist. Die Gesellschaft der Metadaten - Wie Freiheit im Datengefängnis eingeschränkt wird. Schluss - Auf dem Weg in die Post-Wahl-Gesellschaft. Meine Meinung: Dieses Sachbuch ist sehr verständlich geschrieben. Textbeispiel: "Eigentlich sollte man meinen, dass Tastatureingaben, etwa in einem Chatfenster oder Formularfeld, noch in der Sphäre des Senders liegen - also bei einem selbst -, so wie ein Gedanke, den man sich im Kopf zurechtlegt, bevor man ihn artikuliert. Doch das ist im Netz eine Illusion. Alles wird registriert und ausgewertet - sogar Gedankengänge, die noch unfertig sind. ¿ wonach Facebook auch solche Tastatureingaben analysieren wollte, die der Nutzer noch gar nicht abgesendet hat." (S. 74) Fazit: Informativ und lesenswert.

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Inhalt und meine Meinung: Der Protagonist ist Softwareentwickler bei einer großen deutschen Firma. Als Toolbetreuer soll er in der Niederlassung in Brasilien sein Tool einführen und somit Kosteneinsparungen durchsetzen. In der Ich-Perspektive erzählt er aus seinem Leben; dabei berichtet er von den aktuellen Geschehnissen und auch von seinen Erlebnissen vor 17 Jahren als er schon einmal beruflich in Brasilien war. Beim Lesen war mir jedoch nicht in jedem Kapitel immer klar, aus welcher Zeitphase er gerade erzählt. Bei den ersten zwei Dritteln des Romans hatte ich den Eindruck auf einer Weihnachtsfeier den Ausführungen eines Kollegen zu lauschen. Denn neutral und ohne große Gefühlswallungen berichtet er von seiner Arbeit und lässt auch persönliche Details, wie Kinderwunsch, einfließen. Erst im letzten Drittel kommt, meiner Meinung nach, so etwas wie Spannung auf, als es darum ging herauszufinden, was die Hintergründe seiner überstürzten Rückbeorderung in die deutsche Zentrale waren.

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Inhalt, gemäß Verlagshomepage: Ein 19-Jähriger, der vom elterlichen Wohnzimmer aus knapp eine Tonne Drogen verkauft Whistleblower, die im Schutz der Anonymität brisante Informationen übermitteln Leute, die aus Neugier online Falschgeld kaufen politische Kollektive, die ihre Plattform vor dem Zugriff von Behörden schützen wollen. Der Journalist Stefan Mey hat sich in die Tiefen des Darknets begeben. Schnell wurde ihm klar, wie viele der kursierenden Informationen Mythen sind und wie wenig an wirklichem Wissen existiert. Es hat ihn gereizt, diesem schwer zu erkundenden Ort seine Geheimnisse zu entlocken. Mey hat sich in monatelangen Recherchen ein eigenes Bild gemacht, er hat Dutzende wissenschaftlicher Darknet-Studien nach verwertbaren Ergebnissen durchforstet und über abhörsichere Kanäle das Gespräch mit Leuten da draußen gesucht. Bei seiner Reise ins Darknet portraitiert er diesen Ort, in dem so vieles nah beieinander liegt: illegaler Kommerz und ethische Abgründe, aber auch politischer Aktivismus und die Hoffnung auf ein besseres Internet. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Was ist das Darknet? - Eine Begriffsklärung - Das Darknet als Einkaufsmeile - Die großen illegalen Marktplätze - Das «böse» Darknet - Waffen, Terrorismus und Kinderpornographie - Das «gute» Darknet - Whistleblower und Oppositionelle im Darknet - Die Architektur der digitalen Unterwelt - Wie das Darknet funktioniert - Tor und das Tor Project - Geschichte und Widersprüche - Der Kampf der Behörden - Was die Polizei im Darknet tut und wieso sie nicht nur ohnmächtig ist - Anhang - Interviews - Darknet goes mobile - Und sonst noch? Andere Darknets - Wie sicher ist Tor? - Kleines Darknet-Glossar Meine Meinung: Sehr informatives Sachbuch. Sehr gut geschrieben und somit gut verständlich. Fazit: Lesenswert.

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"Ein witziges Geschenkbuch mit Tiefgang, das die Praxis der Achtsamkeit und des Mitgefühls auf spielerische Weise vermittelt." (gemäß Buchrückseite) Inhalt, gemäß Buchrückseite: Laamaste! Unschätzbare Lektionen für ein glückliches Leben. Seine Freundlichkeit das Dolly Lama lässt uns in diesem Buch zum ersten Mal an seinen Wolligen Worten der Weisheit und den geistigen Lehren des Lama Karmas teilhaben. Der weltweit wichtigste paarhufige spirituelle Meister erklärt auf sehr lebensnahe Weise, wie wir die Probleme des Alltags bewältigen und inneren Frieden und wahres Glück finden können. Kategorie, gemäß Verlagshomepage: - Geschenkbuch - Lifestyle, Hobbys und Freizeit -[ Humor - Religion, Glaube und Philosophie -[ Buddhismus - Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung -[ Lebenshilfe & Persönlichkeitsentwicklung -[ Motivation & Psychologie - Ganzheitliches Bewusstsein -[ Körper & Geist -[ Achtsamkeit Inhaltsverzeichnis: Kapitel 1: Mitgefühl Kapitel 2: Selbstdisziplin Kapitel 3: Seelenwanderung, Hoffnung und Wiedergeburt Kapitel 4: Nicht die Hufe schwingen angesichts von Zukunft und Vergangenheit Kapitel 5: Grundlegende Mantras für alle Säuger Kapitel 6: Hemuhtat, der Schweigsame Bruder Meine Meinung: Die folgenden Ansprüche hatte ich an dieses Büchlein: Inspiration, Unterhaltung und zum Nachdenken anregen. Leider konnte ich nichts davon darin entdecken. Hat meinen Humor leider nicht getroffen. Großartige Weisheiten konnte ich leider auch nicht erkennen. Textbeispiel: "Heute hatten wir Besuch von einer großen Gruppe französischer Schulkinder. Ich kann nur hoffen, dass ich im nächsten Leben als etwas ohne Ohren wiedergeboren werde, als Schlange oder Ziegelstein vielleicht." (S. 84) Fazit: Für mich leider nichts.

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Inhalt, gemäß Verlagshomepage: Platz 2 der hr2-Hörbuchbestenliste Oktober 2019. E.M. Forsters »Die Maschine steht still« als Hörspiel mit Achim Buch, Susanne Sachsse, Rafael Stachowiak u. v. a. Auf der Erde herrscht das Chaos, das menschliche Leben wurde unter die Erdoberfläche verlagert. Dort leben die Menschen in winzigen Waben, interagieren nur noch über telematische Verbindungen und lassen ihre Lebensfunktionen durch »Die Maschine« regulieren, die angebetet wird wie eine Gottheit. Was niemand zu bemerken scheint: Das Summen der Maschine scheint sich zu verflüchtigen ¿ Der Audio Verlag veröffentlicht das Hörspiel zu E. M. Forsters »Die Maschine steht still«, das bei den ARD-Hörspieltagen 2018 den Publikumspreis gewann: Von Felix Kubin fulminant inszeniert und musikalisiert und mit hochkarätiger Besetzung ist die NDR-Produktion ein Muss für Sci-Fi-Fans und Liebhaber aufwendig produzierter Hörspiele! »[*]0048 - alles schläft, einsam wacht« Bereits 1906 entwarf E.M. Forster eine erschreckende Dystopie, die heute als überspitzte Version unserer Realität erscheint: Reale Begegnungen gelten als unhygienisch, Sonnenlicht wird gefürchtet und alltägliche Bedürfnisse werden ausschließlich per Knopfdruck befriedigt. Von Daseinsängsten und unnötigen Gedanken befreit die »narkoleptische Pause«, eine täglich von der Maschine herbeigeführte künstliche Ohnmacht, die eine seelische Regeneration bewirken soll. Doch der maschinierten Welt steht eine Katastrophe bevor: Als der rebellische Kuno erkennt, dass die Maschine bald stillstehen wird, wagt er das Undenkbare. Die NDR-Produktion mit Achim Buch, Susanne Sachsse, Rafael Stachowiak u. v. a. Achim Buch, Susanne Sachsse, Rafael Stachowiak und viele andere erwecken E. M. Forsters erschütterndes Zukunftsszenario in der Produktion des NDR vor einer eindrucksvollen Soundkulisse von Felix Kubin zum Leben. Und machen deutlich, dass »Die Maschine« längst Einzug in unsere Gegenwart gefunden hat. Vom ersten Moment an tauchen die Hörer in eine Welt ein, die es zu verhindert gilt. Ein brillant inszenierter Denkanstoß.»Die Maschine steht still« ist bei DAV erhältlich und umfasst 1 CD. Anmerkung: Der CD ist ein Booklet beigelegt, welches man am besten bereits vor dem Hören lesen sollte. Wichtig: Dieses enthält auch ein "Glossar zu den im Hörspiel genutzten Interjektionen (= Ausrufewort, Empfindungswort) in Maschinensprache". Meine Meinung: Die Vorlage aus dem Jahre 1909 kenne ich nicht. Es war eine dystopische Erzählung, welche erst im Jahre 1971 erschien ist und 2016 ins Deutsche übersetzt wurde. Diese Adaptierung als Hörspiel finde ich mit einer Laufzeit von ca. 1 ¿ Stunden doch an der einen oder anderen Stelle als zu kurz gefasst. Prinzipiell finde ich dies ein sehr gut gesprochenes Hörbuch. Jedoch fragte ich mich, warum kann ein Hörspiel nicht einfach ein Hörspiel sein. Warum muss darin unbedingt ein Chor vorkommen?! Mir hatte dieses Hörspiel somit eher den Eindruck eines modernen Theaters vermittelt. Was meiner Meinung nach, der Sache nicht gut getan hat. Also ich hätte jedenfalls gut darauf verzichten können. Bezeichnung gemäß dem Booklet als "Arien einer retrofuturistischen Steampunk-Pop-Oper". Auszug aus dem Booklet: "Gänzlich anders als E.M. Forster lässt Kubin die Maschine nicht nur summen, er verleiht ihr sogar Stimmen und lässt sie eine Antwort auf ihre Konstrukteure, die Menschen, formulieren: Die Maschine als technologische Mutter muss an einem bestimmten Punkt ihre Parasiten abwerfen, um sie wieder in einen erwachsenen Zustand zu versetzten, sie zurück in die Welt zu werfen. - so Kubin. Seine mit kühler Vernunft handelnde Maschine stellt in einem ihrer Monologe fest, dass die Wabenbewohner an ihren unkontrolliert wuchernden Archiven und der zunehmenden Regungslosigkeit ihrer Kultur scheitern. Trotz der Leistungsfähigkeit der Technologie verstopfen die Systeme an der Seichtigkeit und Masse der Informationen, die Menschheit degeneriert sozial. Neben dieser systemkritischen Betrachtung ist Kubins entschiedenstes Text-Update eine Neuformatierung des Endes: Die Bewohner der unterirdischen Welt werden im Hörspiel nicht in einem zerstörerischen Blutbad ertränkt, sondern von der Maschine in einen endlosen Schlaf versetzt." Fazit: Thematisch gut, aber man muss nicht alles Alte auf Modern aufarbeiten.

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Inhalt: Edward Snowdon erzählt in dieser Autobiographie sein Leben. Er schildert seine Kindheit; wie er aufwuchs und seine Lebensumstände. Von seiner Jugend, die er im Internet verbrachte. Und von seinem beruflichen Werdegang; wie er zur CIA und NSA kam und welche Stationen er durchlief. Und natürlich geht er auf sein Whistleblowing, seinen Geheimnisverrat, ein. Welche Motive er dafür hatte; wie er sich darauf vorbereitet hat und was es für ihn an persönlichen Konsequenzen bedeutet hat. Und kurz geht er noch auf sein Leben "danach" ein. Meine Meinung: Man erfährt so viel Interessantes aus dem gesamten Umfeld um die Intelligence Community. Textbeispiele: "... eine fast drei Millionen Menschen umfassende staatliche Belegschaft, die dazu da war, die Amateure, die von der Wählerschaft benannt worden waren ¿ bei der Erfüllung ihrer politischen Pflichten zu unterstützen ¿ Diese öffentlichen Bediensteten, die in ihren Positionen bleiben, während die Regierungen kommen und gehen" (S. 138) "Als ich dazustieß, hatte die Aufrichtigkeit des öffentlichen Dienstes der Habgier des privaten Sektors Platz gemacht, und statt des hochheiligen Vertrages für Soldaten, Offiziere und Berufsbeamte gab es nun den unheiligen Deal mit dem Homo contractus, der wichtigsten Spezies im US-Staatsdienst 2.0. Dieses Geschöpf war kein vereidigter Beamter, sondern ein Zeitarbeiter, dessen Patriotismus durch einen besseren Gehaltsscheck motiviert war, und die Bundesregierung war für ihn weniger die höchste Autorität als vielmehr der bestmögliche Auftraggeber." (S. 144) "Die Arbeitskräfte von Vertragsunternehmen sind aber nicht direkt bei der Bundesregierung angestellt und tauchen deshalb in der Personalrechnung nicht auf. Von ihnen können die Behörden so viele einstellen, wie sie bezahlen können, und sie können so viele bezahlen, wie sie wollen: Sie müssen nur vor ein paar ausgewählten Kongress-Unterausschüssen aussagen, dass die Terroristen hinter unseren Kindern her sind, dass die Russen unsere E-Mails lesen oder dass die Chinesen in unser Elektrizitätsnetz eingreifen. Zu dieser Form der Bettelei, die eigentlich eher eine Drohung ist, sagt der Kongress niemals nein, sondern er kapituliert regelmäßig vor den Forderungen der Intelligence Community." (S. 146) "... John Perry Barlows Unabhängigkeitserklärung des Cyperspace ¿: Wir erschaffen eine Welt, die alle betreten können ohne Privilegien oder Benachteiligungen aufgrund von Rasse, Wohlstand, militärischer Macht und Herkunft. Wir erschaffen eine Welt, in der jeder Einzelne an jedem Ort seine oder ihre Überzeugungen ausdrücken darf, wie singulär sie auch sein mögen, ohne Angst davor, zu Schweigen oder Konformität gezwungen zu werden." (S. 140) "... weil das Herstellen von Unwahrheit schon immer die dunkelste Seite der Geheimdienste war." (S. 17) Fazit: Super informativ!

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Die zugrundeliegende Frage für dieses Buches ist: "Für welches Problem ist die Digitalisierung die Lösung?" (S. 28) Inhalt: Buchrückseite: "Wir glauben, der Siegeszug der digitalen Technik habe innerhalb weniger Jahre alles revolutioniert: unsere Beziehungen, unsere Arbeit und sogar die Funktionsweise demokratischer Wahlen. In seiner neuen Gesellschaftstheorie dreht der Soziologe Armin Nassehe den Spieß um und zeigt jenseits von Panik und Verharmlosung, dass die Digitalisierung nur eine besonders ausgefeilte technische Lösung für ein Problem ist, das sich in modernen Gesellschaften seit jeher stellt: Wie geht die Gesellschaft, wie gehen Unternehmen, Staaten, Verwaltungen, Strafverfolgungsbehörden, aber auch wir selbst mit unsichtbaren Mustern um?" Umschlaginnenseite: "Schon seit dem 19. Jahrhundert werden in funktional ausdifferenzierten Gesellschaften statistische Mustererkennungstechnologien angewandt, um menschliche Verhaltensweisen zu erkennen, zu regulieren und zu kontrollieren. Oft genug wird die Digitalisierung unserer Lebenswelt heutzutage als Störung erlebt, als Herausforderung und als Infragestellung von gewohnten Routinen. Im vorliegenden Buch unternimmt Armin Nassehi den Versuch, die Digitaltechnik in der Struktur der modernen Gesellschaft selbst zu fundieren. Er entwickelt die These, dass bestimmte gesellschaftliche Regelmäßigkeiten, Strukturen und Muster das Material bilden, aus dem die Digitalisierung überhaupt erst ihr ökonomisches, politisches und wissenschaftliches Kontroll- und Steuerungspotential schöpft. Infolge der Digitalisierung wird die Gesellschaft heute also geradezu neu entdeckt." Inhaltsverzeichnis (gemäß Verlagshomepage): Vorwort Einleitung - Wie über Digitalisierung nachdenken? - Eine techniksoziologische Intuition - Frühe Technologieschübe - Original und Kopie - Produktive Fehlanzeige und Sollbruchstelle 1 Das Bezugsproblem der Digitalisierung - Funktionalistische Fragen - Connecting Data - offline - Was ist das Problem? - Das Unbehagen an der digitalen Kultur - Die digitale Entdeckung der «Gesellschaft» - Empirische Sozialforschung als Mustererkennung - «Gesellschaft» als Digitalisierungsmaterial - Der / die / das Cyborg als Überwindung der Gesellschaft? 2 Der Eigensinn des Digitalen - Die ungenaue Exaktheit der Welt - Der Eigensinn der Daten - Kybernetik und die Rückkopplung von Informationen - Digitalisierung der Kommunikation - Dynamik der Geschlossenheit - Die Selbstreferenz der Datenwelt 3 Multiple Verdoppelungen der Welt - Daten als Beobachter - Verdoppelungen - Störungen - Querliegende datenförmige Verdoppelungen - Die Spur der Spur und diskrete Verdoppelungen - Spuren, Muster, Netze 4. Einfalt und Vielfalt - Medium und Form - Codierung und Programmierung - Die digitale Einfachheit der Gesellschaft - Optionssteigerungen - Sapere aude im Spiegel der Digitalisierung Exkurs Digitaler Stoffwechsel 5 Funktionierende Technik - Die Funktion des Technischen - Digitale Technik - Kommunizierende Technik - Die Funktion des Funktionierens - Niedrigschwellige Technik - Dämonisierte Technik - Unsichtbare Technik und der Turing-Test - Das Privileg, Fehler zu machen 6 Lernende Technik - Entscheidungen - Abduktive Maschinen? - Verteilte Intelligenz? - Anthropologische und technologische Fragen - Erlebende und handelnde Maschinen - Unvollständigkeit, Vorläufigkeit, systemische Paradoxien - Künstliche, leibliche, unvollständige Intelligenz 7 Das Internet als Massenmedium - Sinnüberschussgeschäfte - Synchronisationsfunktion - Synchronisation und Sozialisation - Selektivität, Medialität und Voice im Netz - Beim Zuschauen zuschauen - Komplexität und Überhitzung - Das Netz als Archiv aller möglichen Sätze - Intelligenz im Modus des Futur 2.0 8 Gefährdete Privatheit - Die Unwahrscheinlichkeit informationeller Selbstbestimmung - Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit? - Gefährdungen - Privatheit 1.0 - Privatheit 1.0 als Ergebnis von Big Data? - Big Data und die Privatheit 2.0 - Privatheit retten? 9 Debug: Die Wiedergeburt der Soziologie aus dem Geist der Digitalisierung - Digitale Dynamik und gesellschaftliche Komplexität - Eine Chance für die Soziologie Anmerkungen Sachregister Meine Meinung: Die Sprache des Autos ist an sehr vielen Stellen unnötig verkompliziert. Vieles von dem Geschriebenen hätte man wesentlich komprimierter vermitteln können; und sehr vieles bleibt immer nur im Allgemeinen, während das Konkrete auf der Strecke bleibt. Textbeispiel: "... hätte das erhebliche Konsequenzen für eine soziologische Theorie der Digitalisierung, die nicht einfach Digitalisierungsfolgen und den Modus der Störung durch eine bestimmte Technologie und Technik untersucht, sondern an den Grundfesten der modernen Gesellschaft selbst ansetzt. Und das würde heißen: Wir sehen nicht die Digitalisierung, sondern zentrale Bereiche der Gesellschaft sehen bereits digital. Digitalität ist einer der entscheidenden Selbstbezüge der Gesellschaft." (S. 29) Fazit: Für mich war dies nichts.

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