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Alle Rezensionen von Archer

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Freddy (9) und Flo (12, Pubertier) müssen umziehen. Schuld sind ihre Eltern, die sich getrennt haben und jetzt jeweils mit neuen Partnern zusammenleben. Uncool, wenn man Flo fragt. Nicht ganz so uncool, findet Freddy, zumal sie ausgerechnet neben einen Friedhof ziehen! Das schreit doch regelrecht nach Abenteuer? Tatsächlich merken die beiden schnell, dass sie in einem seltsamen Haus gelandet sind - wobei landen eher die Spezialität von Poppy ist, dem kleinen Mädchen von nebenan, das ganz nebenbei auch eine Hexe ist. Dann gibt es da noch einen Werwolf und einen Vampir und eine Elfe und Heinzelmännchen und ... Herrn Wiesel. Den schmierigen Hausverwalter. Freddy und Flo gruseln sich zum Glück vor gar nix und das werden sie mit Hilfe ihrer neuen Freunde bald unter Beweis stellen müssen ... Mich hatte das Buch ja schon gepackt, als ich die erste Seite aufschlug und diese mega Zeichnung mit dem Haus und seinen Bewohnern fand. Da schadet es also nichts, dass auch der Schreibstil mich fast sofort in seinen Bann zog und dann erst das Personal des Buches! Ich glaube, ich bin verliebt. In eine außergewöhnliche Hausgemeinschaft. Die Übernatürlichen sind alle so besonders - ganz besonders liebenswert. Und sie müssen sich gegen einen besonders widerliches Exemplar von Betrüger zur Wehr setzen. Dass dabei gleich noch Themen wie getrennte Eltern, neue Lebenspartner, Betrüger und Umweltschutz angesprochen werden, ist nur noch das I-Tüpfelchen auf dem Ganzen. Und ich verwette Poppys neue Besen darum, dass dieses Buch gleich mal Minuspunkte kassieren wird, weil es gewagt wird, Klima/Umweltschutz und Fleischessen ganz vage anzuschneiden. Von mir bekommt das Buch volle Punktzahl und eine dicke Empfehlung.

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Arka ist gerade einmal dreizehn, hat jedoch schon mehr erlebt und durchgemacht als viele Erwachsene. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, der ein bedeutender Magier sein soll in der Stadt ohne Wind, Hyperborea. Doch Hyperborea ist in mehrere Ebenen aufgeteilt, und nur ganz oben, in der siebten, findet man die Magier. Um dorthin zu gelangen, beteiligt sich Arka an einem Auswahlverfahren für Magier und wird die Elevin von Lastyanax, der selbst erst zum vollwertigen Magier und sogar Minister geworden ist. So unterschiedlich die beiden sind, kommen sie schnell einer gewaltigen Verschwörung in der Stadt auf die Schliche, die auf Dauer nicht nur ihr Leben bedrohen kann. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist originell, es gibt eine Mördersuche verbunden mit Magie, was ich immer gut finde, und gelegentlich auch witzige Szenen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich anfangs Probleme hatte, in die Story zu kommen. Nicht einmal, weil so viele unbekannte Worte auftauchen (die kann man hinten im Buch nachschlagen, wenn man es nicht schafft, sie aus dem Zusammenhang zu erkennen), sondern weil die Story zwar etwas anderes und gut geschrieben war, aber auch nicht vorangetrieben wurde. Auch wurden mir manche Hintergründe von Arka einfach ein bisschen zu wenig angeschnitten, um ein vollständiges Bild von ihr zu erhalten. Und bei manchen Schlussfolgerungen saß ich dann manchmal einfach nur da und dachte: ah. Ach so? Na, wenn du meinst. Trotzdem war es insgesamt ein guter Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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Kaylee ist eine mega Fae-Kriegerin, die ihr ganzes Leben lang trainiert, wie man Drachen tötet. Aidan ist ein Drachenprinz, der sein ganzes Leben lang zuschaut, wie sein Vater regiert. Als die Fae den Drachen ein Angebot machen, das sie nur ablehnen können und es so aussieht, als könnte ein Krieg entstehen, schicken sowohl die Fae-Königin als auch der Drachenkönig die beiden an ein College. Dort sollen beide herausfinden, was ... ach ... ehrlich? Keine Ahnung. Das ganze Buch ergibt so was von keinen Sinn, das tat schon weh. Also, es gibt Drachen, die aber eigentlich immer als Menschen rumrennen. Dann gibts die Fae, das sind die krassen Drachentöter, die alles abschlachten, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Zumindest die Heldin des Buches ist so. Dann sind die Fae der Meinung, wenn sie anderen quasi einen Pferdekopf ins Bett legen, ist das für die anderen ein mega Angebot. Und wenn die anderen das nicht ganz so sehen, ist das ein Grund für einen Krieg. Dann gibts noch ein paar Hexen, die eigentlich mit einem Schnips ihrer Finger die ganzen kriegerischen Auseinandersetzungen verhindern könnten, machen die aber nicht, weil ... isso. Dass da irgendwelche Völker existieren in der Neuzeit, die noch Könige und Königshöfe und das Benehmen aus dem Mittelalter haben: isso. Dann die Logik: Ja, wenn es zum Krieg kommt, dann schicke ich meinen Thronfolger mal eben an ein College. Damit wir nicht alle an einem Platz herumlungern. Klar. Ich würde ja vielleicht jemanden, der mir am Herzen liegt und der auf jeden Fall überleben muss, in einen Bunker stopfen oder á la 100 ins Weltall schießen oder so. Aber auf ein College schicken, wo alles offen und kaum zu bewachen ist? Muss man erstmal auf die Idee kommen. Klasse Strategie. Auch der Teaser ist mega: Vertraut sie ihm, verliert sie ihr Herz. Vertraut er ihr, verliert er sein Leben. Echt krasses Risiko für das Mädel. Andererseits muss einen Grund geben, warum der Drachen als Prinz Valium angelegt wurde. Er war so dermaßen gechillt, dass einem beim Lesen die Augen zuklappten. Dasselbe habe ich dann auch mit dem Buch getan.

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Quinn ist siebzehn, der smarte, sportliche Überflieger, auf den die Mädchen stehen, obwohl er die meisten davon natürlich nicht zur Kenntnis nimmt. Mathilda entstammt aus einer hochreligiösen Familie, wohnt genau gegenüber des coolen Typens und ist zeit ihres Lebens in ihn verliebt, trotz dessen, dass er sie als Kind gemobbt hat. Doch dann gerät Quinn in übernatürliche Ereignisse, bei denen er schwer verletzt wird - und mit einem Mal ist er auch froh, dass er mit Mathilda jemanden kennt, der die Jünger von Jesus benennen kann. Zusammen geraten sie in ein Abenteuer, bei der sprechende Bronzestatuen, die Zwischenwelt und fantastische Wesen nur der Anfang sind. Ja, klingt gut. Ist auch gut geschrieben, denn was auch immer man Kerstin Gier vorwerfen kann, mangelnde Schreibkunst ist es nicht. Auch nicht mangelnde Ideen (obwohl: ein sprechender Wasserspeier? Hatten wir so einen nicht schon einmal?). Und dennoch kann ich nicht behaupten, dass diese Geschichte zu meinen Lieblingsbüchern der Autorin gehört. Zu klischeehaft ist mal wieder der heiße Junge von nebenan, zu sehr ist Mathilda das Mauerblümchen, das den heißen Jungen aus der Ferne nachschmachtet. Das ändert nichts daran, dass ich die Geschichte gern gelesen und an der einen und anderen Stelle auch geschmunzelt habe. Aber manchmal wünsche ich mir schon, dass Frau Gier ihr Talent dazu einsetzt, ein paar wenigere Klischees zu bedienen. 3,5/5 Punkten.

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Fanny ist glücklich: Sie darf die ganzen Sommerferien im Antiquitätengeschäft ihrer Tante Harriet verbringen. Doch so sehr sie sowohl ihre Tante als auch den Laden liebt, merkt sie schnell, dass irgendwas dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Immer wieder verschwindet etwas, Staub erscheint auf eben geputzten Flächen und sie meint Stimmen zu hören. Bald schon findet sie heraus, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als sich selbst Horatio vorstellen kann - und dann ist da natürlich noch die Frage, wer eigentlich Fannys leibliche Eltern sind. Sie wurde nämlich adoptiert, aber niemand redet mit ihr darüber. Ich gehe ja nicht oft auf Cover ein, aber dieses hier ist mir sofort aufgefallen, so schön finde ich es. Auch im Inneren des Buches finden sich sowohl auf den Cover/Rückseiten die Zeichnungen vorkommender Charaktere als auch ganzseitige Illustrationen, wunderschön gestaltet. Ich mochte die Idee der Geschichte, allerdings muss ich zugeben, dass sie eher einen gewissen altbackenen Charme besitzt als wirklich fesselnd oder hinreißend zu sein. Auch mit der Auflösung der ganzen Geschichte war ich nicht ganz glücklich. Im Übrigen eine nette Idee der Autorin, für sich selbst unauffällig Werbung zu machen, indem sie Fanny ihr Buch lesen lässt ....

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1947. Kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Die Welt ist zerstört und am Boden; Deutschland, das tausendjährige Reich bildet da keine Ausnahme. Die Menschen sind hungrig und hohlwangig und was Menschlichkeit bedeutet, haben viele vergessen. Es gibt so viele, die nichts mehr haben und einige wenige, die diese Notlagen auch noch ausnutzen. Wir lernen Rosemarie und Silke kennen, zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Die beiden haben mit nichts weiter als dem, was sie am Körper tragen, überlebt und kommen nach unangenehmen Erlebnissen auf dem Land nach Hamburg. Durch besondere Umstände erhält Silke die Möglichkeit, eine Bar zu führen und zieht sich somit die Feindschaft von vielen Männern zu. Eine Frau als Geschäftsführerin? Unmöglich! Dann noch für die Tommys, die Feinde? Silke und Rosemarie müssen auch nach dem Krieg noch ums blanke Überleben kämpfen, aber sie sind stark und sie finden Freunde ... Ich lese nicht viele solcher Kriegs/Nachkriegsromane, aber dieser hier hatte mich schon in der Leseprobe gepackt. Und man muss der Autorin zugute halten, dass sie es schafft, diese schrecklichen Verhältnisse mega zu beschreiben, in diese Zeit mitzunehmen, das Grauen greifbar zu machen, das noch immer allerorten herrscht. Was mich beinahe noch wütender gemacht hat als das allgemeine Elend war, wie mies noch immer Frauen behandelt wurden. Entweder waren sie Freiwild oder wurden so oft als Dummchen abgestempelt, die nicht fähig sind, selbständig zu arbeiten und zu tun, was Männer können. Dabei waren eh so viele Männer im Krieg geblieben, sodass oft Frauen gar nichts weiter übrig blieb. Ich fand jedenfalls, dass die Zeitreise in die jüngere deutsche Geschichte gut gelungen ist. Das Einzige, was mich ein bisschen sehr gestört hat, war das extrem happy end. Ja, es sollte wohl Hoffnung vermitteln, aber es hat eigentlich überhaupt nicht zu der Geschichte gepasst, wie sie noch 20, 30 Seiten vorher war. Da hätte man länger ausholen sollen oder nicht ganz so rosarot enden. Trotzdem war es ein beeindruckender Roman, empfehlenswert.

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Hannah Willis hat schon bessere Zeiten gesehen. Doch dann stellte sie fest, dass ihr reicher Mann auch reich an Affären war und zündete sein Haus an. Also gut, eigentlich wollte sie nur seine Klamotten verbrennen, der Rest war, im wahrsten Sinne des Wortes, friendly fire. Jetzt sucht sie verzweifelt einen Job und findet ihn ausgerechnet bei The Stranger Times - einer ... nun ... nennen wir es vorsichtig: Zeitung. Hier wird über Außerirdische, Geister, Werwölfe, Elvis Presley im Vorgarten und andere seltsame Begebenheiten berichtet. Doch Hannah ist noch keine Woche dabei, als langsam klar wird: Nicht alles, über was sie berichten, ist Quatsch, im Gegenteil: Vieles ist tödlicher Ernst. Und das ist erst der Anfang ... Ich habe ein paar Seiten gebraucht, bis ich in dem Buch drin war. Es hat einen amüsanten Unterton, der ohne Schenkelklopfer auskommt und punktet mit extrem skurrilen Personen, die alle eine zumindest seltsame Vergangenheit haben. Völlig irre scheint Banecroft, der Chef. Ich möchte zwar niemals in Wirklichkeit einen solchen haben, aber zum Lesen war er einfach herrlich. Auch die anderen Charaktere bildeten einen Hintergrund, der die Geschichte vorantrieb und immer wieder zum Schmunzeln animierte. Bis zum Schluss ist es eine durchweg spannende, faszinierende Geschichte, von der ich unbedingt die Nachfolger lesen möchte. Nicht wirklich beeindruckt war ich von dem Lektorat, das manchmal Böcke geschossen (oder besser: durchgelassen hat). Da wurde aus PC Wilkerson schon mal PC Wilkinson oder Moretti drehte sich zu Moretti um. Ein paar Rechtschreibfehler fielen auch auf. Finde ich bei so einem hochwertig gestalteten Buch ärgerlich und unnötig. Trotzdem, großes Kino, könnte ich mir gut als Netflixserie vorstellen. 4,5/5 Punkten.

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Julius Schlotterbeck ist als Vampirteenager mit gerade mal 165 Jahren nicht gerade der angesagteste Schüler der Gesamtschule Zitterbold, schließlich hat er nur einen Reißzahn. Und er macht genügend Stress, um regelmäßig bei Schulleiter Draco auf der Matte zu stehen. Dieses Mal hat der uralte, mächtige Vampir die Schnauze voll von ihm. Er droht ihm eine Erziehungsanstalt an, es sei denn, Julius wird Legator und begibt sich auf die Suche nach drei Freunden, die er dann auf den Monsterball zur Eröffnung des neuen Schuljahres mitbringen muss. Einzahnknirschend fügt sich Julius in sein Schicksal und muss plötzlich gefährliche Situationen be- und überstehen, wobei er quasi nebenbei einen armlosen Zombiejungen trifft, eine alte Battletech-Montur aus der Versenkung holt und ein Nachtmahr-Mädchen kennenlernt. Doch er macht sich auch mächtige Feinde ... Es gibt natürlich ein paar Fragen, die sich mir auch bei einem Kinderbuch stellen. Wenn Julius mit 165 Jahren noch ein Teenie ist und gerade mal in der Mittelstufe der Schule, also keine Ahnung, vielleicht so siebte bis neunte Klasse: Was hat er da in den ersten etwa 150 Jahren gemacht? In die Windeln? War er in einer SarKita? Wieso kann ein Schulleiter mit einer Erziehungsanstalt drohen und warum reißt ihm Julius Mutter dafür nicht seinen dritten Fangzahn aus? Im Großen und Ganzen war es ein nettes Abenteuer und wurde nach der Hälfte auch richtig spannend. Gestört hat mich trotzdem einiges. Zum Beispiel der erwachsene Autor, der so schlecht Jugendsprache verwendet hat, dass ich mich teilweise fremdschämen wollte. Oder dass für den Blutersatz Tierversuche und Tierleid nötig waren. Das wäre auf die normale Welt übertragen, dass man behaupte, für vegane oder vegetarische Nahrungsmittel müssten Tiere gequält werden. Außerdem hat Julius zum Schluss nicht drei Teenager als Freunde mitgebracht, wie ihm aufgetragen wurde, sondern nur einen. Einen Battle-Tech und einen mittelalten Ex-Wärter als Teenagerfreunde zu verkaufen, ist ein bisschen mau. Oder war die ursprüngliche Aufgabenstellung vergessen worden? Nun ja. Wenigstens hat der Epilog noch einen Cliffhanger in petto. Ähnliches hat man zwar schon vermuten können, aber es gibt einen Ausblick auf künftige Abenteuer.

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Nayla ist ein ganz normales Mädchen, bis zu dem Tag, an dem sie unbeschadet einen Autounfall überlebt. Man erzählt ihr zwar, dass sie noch ausweichen konnte, aber sie weiß genau, dass sie frontal auf den anderen Wagen prallte. Kurze Zeit später kommen zwei megaheiße neue Typen an ihre Schule: einer megaheiß und von freundlichem Gemüt, der andere megaheiß und düster. Völlig unerklärlich fühlt sich Nayla zu dem Megaheiß-und-düster hingezogen. Doch dann erfährt sie etwas von ihren Eltern, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Und aus Gründen darf sie sich auch nicht zu Megaheiß-und-düster hingezogen fühlen. Als die Autorin dieses Buch schrieb, so stelle ich mir vor, hatte sie eine Checkliste, die sie der Reihe nach abhakte: Megaheißes Mädchen, das natürlich nicht weiß, dass sie megaheiß ist? Check. Normal bis Tag X? Check. Megaheiße Typen, natürlich zwei auf einmal? Check. Sidekicks, die als Stichwortgeber dienen, um Naylas Charaktereigenschaften hervorzuheben? Check. Eine megacoole Fähigkeit/Hobby? Was könnte man da nehmen? Oh, Bogenschießen klingt cool. Recherche? Ach, wer braucht das schon, ich habe doch Winnetou-Filme gesehen, ich weiß, wie das geht. Spätestens an dieser Stelle wurde mein Bedürfnis, das Buch an die Wand zu werfen, nach all diesen anderen Stellen übermächtig. Man merkt mit jedem Satz, jedem Wort, dass die Autorin außer vielleicht einen Kinderbogen aus Plastik so ein Teil noch niemals gesehen, geschweige denn in den Händen gehalten hat bzw. auch nur Grundlagen dessen wenigstens recherchiert hat, wovon sie schreibt. 50 Meter im Schulsport? Lächerlich. Im Wald auf Bäume schießen und den Pfeil dann wieder aus dem Holz ziehen? Doppelt lächerlich. Man könnte noch drüber hinwegblicken, wenn das eine einmalige Sache im Schulsport gewesen wäre. Aber es soll ja als Naylas Megafähigkeit gelten, also definiert sie sich zum Teil darüber. Das wäre so, als wollte die Autorin über Autorennen schreiben und lässt den Weltmeister in einem Golf 4 antreten und an allen anderen vorbeifahren. Ohne Training selbstverständlich. Und ohne Sprit. Mit drei Rädern. Dazu kommt, dass dieses Mädchen Nayla von Seite zu Seite nicht nur immer mehr Gehirnzellen verliert (siehe das Bodyguard-Thema, das selbst Leuten mit einem IQ von 21 aufgefallen wäre), sondern sie wird immer bitchiger (siehe ihren Eltern gegenüber). Müssen wir noch über die unerklärliche Anziehungskraft zwischen ihr und Megaheiß-und-düster, dessen einzige Attribute darin bestehen sowie aus seiner Freizeitbeschäftigung Herumkritzeln und - ach ja, seinen grünen Augen? Ich erwähne noch das einzig Positive an diesem Buch: Naylas Tierliebe. Ich habe dieses Machwerk bei der Hälfte abgebrochen, weil ich mich durch all die angesprochenen Dinge extrem genervt fühlte. Da empfehle ich doch lieber das Buch gleichen Titels (das Jahre früher erschien). Ist auch kein Meisterwerk, aber wenigstens witzig und die Autorin schreibt nicht über Dinge, von denen sie keine Ahnung hat. 1,5/5 Punkten.

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Vaelin al Sorna befindet sich noch immer in den fremden Westreichen. Die Dunkelklinge hat mittlerweile mit seiner Horde fast alle Länder erobert und befindet sich immer weiter auf dem Vormarsch, während Vaelin irgendwie versucht, seine Truppen zurückzuziehen, den Mythos eines jungen, neuen Kaisers aufzubauen, seine Freunde am Leben und das Lied in seinem Inneren, das ihm früher so viel genutzt hatte, in Schach zu halten. Immer bösartiger wird der Ruf des schwarzen Liedes und bald weiß er nicht mehr, ob er wirklich besser ist als Kehlbrand Reyerick, der über Leichen geht, um sein Ziel zu erreichen. Noch immer liebe ich den Schreibstil von Anthony Ryan sehr. Er ist mitreißend, bildlich, episch und fesselnd und dennoch ... Irgendetwas hat mir in diesem Buch gefehlt. Ich konnte nicht mehr ganz so abtauchen, wie ich es aus den Vorgängern mit Vaelin al Sorna oder auch den Drachen gewöhnt war. Vielleicht, weil es sich eigentlich nicht viel vom ersten Teil unterschied. Vielleicht auch, weil Kehlbrand irgendwie immer verrückter wurde und nicht mehr der geniale Stratege und Widersacher war. Ich kann den Finger nicht endgültig auf einen Punkt legen und sagen Das ist es . Was die Bücher des Autors aber trotz allem immer sind: Ganz großes Kino mit Schlachtengetümmel, Freundschaft, Intrigen, hervorragend gezeichneten Charakteren und einer besonderen Art von Magie.

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