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Alle Rezensionen von Archer

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Lizzy ist Halbwaise und ihr Vater hat eine neue Frau gefunden. Jetzt leben sie bei ihr irgendwo im Norden, abgeschieden auf einer Insel, in einem großen Hotel. Lizzy kommt damit überhaupt nicht klar - sie kann ihre Stiefmutter nicht leiden, hat Alpträume von ihr und fühlt sich allgemein auf der Insel verloren. Erst als sie den gleichaltrigen Mack kennenlernt, ändert sich das ein wenig. Doch dann taucht auch noch ein Mädchen auf, das genauso aussieht wie sie und sie erhält unheimliche Emails, in denen jemand perfekt ihr Leben beschreibt. Was geht hier vor? Die Jugendlichen begreifen, dass sie dieses Rätsel nur lösen können, wenn sie zusammenhalten. Eigentlich ist die Idee und die Message in dem Buch ziemlich cool. Auch dass man sich mit knapp vierzehn ziemlich verloren fühlen kann, weiß jeder, der nicht gerade als Erwachsener auf die Welt gekommen ist. Allerdings hatte ich - gerade zu Anfang - ernsthafte Probleme mit dem Schreibstil. Die Autorin gefällt sich darin, abgehackte Sätze zu verwenden und jeden Satz mit Ich zu beginnen. Jetzt ist zwar Lizzy die Ich-Erzählerin, aber es klingt trotzdem blöd, wenn jeder Satz so beginnt. Sie kann die Geschichte auch nur schwer tragen, denn zumindest mir war das Mädchen nicht sonderlich sympathisch. Warum sich nach kurzer Zeit gleich mehrere Leute darum reißen, ihr aus der Patsche zu helfen, war mir eher unverständlich. Die Geschichte hat Potenzial, die Umsetzung war jedoch eher holprig.

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Charlie Berg ist eine Art moderner Jean-Baptiste Grenouille. Er ist neunzehn, hat ein schwaches Herz, ist ein Außenseiter und hat die Nase eines Bluthundes. Seine Wahrnehmung kann Düfte in Atome zerlegen und er kann Duftspuren auch noch geraume Zeit später folgen. Seine Eltern sind Künstler - seine Mutter nie zuhause, sein Vater kifft und jammt im Keller. Seine siebenjährige Schwester ist Savant-Autistin, also jemand mit Inselbegabung. Charlie ist derjenige, der irgendwie versucht, die Familie zusammenzuhalten und dabei noch den großen deutschen Roman zu schreiben, der ihn berühmt machen soll. Und dann geht alles schief und Tote pflastern seinen Weg. Ich habe keine Ahnung, wie ich dieses Buch bewerten soll. Es ist eindeutig ein Unfall, einer mit viel Blut und Körperflüssigkeiten. Man möchte sich abwenden, und doch fährt man im Schritttempo an der Unfallstelle vorbei und versucht, alles mitzubekommen, all die schrecklichen Details. Der Autor ist eindeutig das Alter Ego des Protagonisten - natürlich hoffe ich, dass er weniger Leichen im Keller hat - aber ansonsten passt es. Wie es um seine Nase bestellt ist, weiß ich nicht, aber sicher ist, dass er schreiben kann. Allerdings übertreibt er es manchmal mit den Metaphern (ein Gedicht in der Kurve einer Bobbahn, ehrlich jetzt?) und was er an Poesie hinten aufbaut, reißt er vorne mit seinem Geschlecht wieder ein. Ich formuliere das mit Absicht so, wer das Buch liest, weiß, was ich meine. Manchmal hat man wirklich das Gefühl, die feuchten Träume eines vorpubertierenden Zwöfljährigen zu lesen, eines, der wie Freund David Käfer keinerlei Maß und Hemmung besitzt. Auch nach über 700 Seiten weiß ich nicht, was mir der Autor eigentlich sagen möchte, es liest sich im Endeffekt wie das Tagebuch von jemandem, der mehr Drogen nimmt, als er verträgt. Zum ersten Mal in meiner Rezensentenlaufbahn muss ich sagen: Lest es selbst und entscheidet für euch, ich kann lediglich eine Keine-Ahnung-was-ich-geben soll-Bewertung verteilen. Wäre also in der Regel 3 Punkte, da der Autor jedoch schreiben kann (auch wenn er das nicht immer so zeigt), bekommt er noch einen Bonus. 3,5/5 Punkten für einen buchpreiswürdigen Unfall, von dem ich meinen Blick nicht abwenden konnte.

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Claire Delune kommt aus einem traurigen Grund von ihrem Internat nach Hause: ihr Vater ist gestorben. Jetzt ist die Zwölfjährige die Letzte aus ihrer Familie, die noch zaubern kann, aber sie ist nur ein Lehrling, wie soll sie das Familienerbe weiterführen? Dann lernt sie Rafael Belleson kennen, den gleichaltrigen Sohn des Erzfeindes ihres Vaters. Auch dieser starb unter ungeklärten Verhältnissen - am selben Tag wie ihr eigener! Und dann gibt es noch einen erwachsenen Zauberer in Paris, der etwas plant, sodass Claire und Rafael nichts anderes übrig bleibt, als sich zusammenzuschließen und ihre Kräfte zu vereinen. Mir gefiel der Anfang ziemlich gut, gerade die Sache mit den Vorfahren, die in der Mauer sind, Ratschläge geben und sich wohlfühlen. Warum das allerdings nur Männer waren und die auch nur zu viert, wurde mir bis zum Schluss nicht klar. Scheinbar hat die Autorin was gegen Mütter und/oder Frauen, denn die Tante in Claires Haushalt war - gelinde gesagt - seltsam und gefährdend mit ihren giftigen Fröschen, die Mütter der Kinder tot/verschollen und die andere Frau, die noch auftauchen durfte, äußerst unsympathisch. Allgemein hätte der Aufbau des Buches meiner Meinung nach durchdachter laufen müssen, gerade was die Rückblenden auf Aristide und die beiden anderen Zauberer betrifft, dann wäre die Lösung, was sowohl mit ihm als auch mit Baltasar passiert ist, nicht so wie im Nachhinein eingeschoben worden. Alles in allem war es zwar nett zu lesen, konnte mich aber nicht gänzlich überzeugen. 3,5/5 Punkten.

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Alles beginnt mit einem rätselhaften Fremden, der in einer kalten, dunklen Nacht Malin abfängt und ihr einen Brief aufdrängt. Einen alten Brief, den sie jemandem übergeben soll, der in 100 Tagen kommen wird. Und tatsächlich, drei Monate später zieht Orestes mit seiner Familie ins Nebenhaus und nicht nur sein Name und seine Familienverhältnisse sind seltsam. Anfangs eher widerstrebend lässt er sich darauf ein, mit Malin zusammen das Geheimnis des Briefes zu lösen, der die beiden unterschiedlichen Jugendlichen auf eine nicht immer ungefährliche Schnipseljagd führt ... Dieses Buch hat mich völlig überrascht - auf positive Art und Weise. So mysteriös und geheimnisvoll der Beginn und auch zwischendrin der Aufbau des Buches ist, so gibt es doch viele, sehr cool aufgebaute Rätsel, die mit Logik gelöst werden müssen und den Leser auffordern, selbst mitzumachen. (Zumindest diese Person hier, die diese Rezension schreibt, jawohl!) Das ist wohl nicht jedermanns und jederkinds Sache, wie man schnell an einigen negativen Rezensionen sehen kann, doch mich hat das sehr begeistert. Mir taugt dieser Schreibstil, in dem die erzählende Malin oftmals alles wie eine Statistik herunterrattert, jedoch ohne die Langeweile, die so eine Statistik mit sich bringt. Mir gefällt, wie menschlich/zwischenmenschlich die Entwicklung der angehenden Freundschaft geschildert wird, auch das Familiäre bei den Kindern. Zwischendrin gibt es gänsehauterzeugende Szenen von Internetgefahren und ich war sehr angetan davon, dass keines der Kinder dem anderen überlegen ist, weder im geistigen noch im körperlichen. Dieses Buch ist nur für neugierige und mitdenkende Leser geeignet, doch diese werden sehr wahrscheinlich genauso viel Spaß daran haben wie ich. Ich warte jetzt schon gespannt auf die Fortsetzung, und das kann ich nicht von vielen Büchern behaupten.

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Es beginnt nach einem heftigen Regen überall auf der Welt. Schwarzes Gras beginnt zu sprießen, es wächst schneller als jeder Bambus und wird so hart, dass man es kaum mit der Kettensäge umlegen kann. Das Gras breitet sich selbst in Wüsten und im Eis aus und vernichtet einheimische Ernten. Als wäre es damit nicht genug, verursacht es Allergien, frisst kleine Tiere und verströmt ein Schlafgas. Bald kommt es zu ersten menschlichen Opfern. Genau zu diesem Zeitpunkt entdecken drei Jugendliche auf einer kleinen Insel vor Kanada, dass sie sowohl ihre nervigen Allergien verloren haben als auch anfangen, seltsame Fähigkeiten zu entwickeln. Und vielleicht sind sie die Einzigen, die etwas gegen diese von der Natur zur Schau gestellten Macht unternehmen können. Das ist mal wieder ein Jugendbuch, das ich sehr gern gelesen habe. Es beginnt wie eine normales Teenager-haben-übliche-Probleme-Lektüre, entwickelt dann aber eine unterschwellige Bedrohung und einen schleichenden Horror, von dem sich Mister King mit seinem Zaunpfahl-Grusel eine Scheibe abschneiden könnte. Vielleicht bin ich nicht ganz glücklich mit der Herkunft der Pflanzen und vielleicht finde ich auch, dass über jede Menge Opfer ein bisschen zu leichthin weggegangen wird, aber im Großen und Ganzen hat mich die Geschichte so gefesselt, dass ich am liebsten gleich mit Band 2 weitergemacht hätte.

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Erin ist Studentin am Ivy Hall College, doch sie ist auch noch etwas anderes: Seit zwei Jahren steht sie als Rachegöttin im Dienst von Hades, dem Gott der Unterwelt. Ein Kuss von ihr ist vielleicht nicht tödlich, zerstört aber die Seele und Persönlichkeit eines Menschen. Jede Woche muss sie Hades eine neue Seele ausliefern, weil sonst ihrer Schwester was Schreckliches passiert. Sie hasst den Job und sucht sich deshalb nur Männer, die es auch wirklich verdient haben - Frauenmisshandler, Schläger, A-löcher im Allgemeinen. Niemals darf sich Erin verlieben, niemals darf sie jemanden anders küssen, um nicht jemanden zu zerstören, der es nicht verdient hat. Doch dann begegnet sie Arden und alles ändert sich. Ich mag ja die griechische Mythologie und ich mag es auch, wenn sich Autoren Gedanken machen und Sachen aus der Mythologie in die Neuzeit versetzen. Was ich jedoch absolut nicht mag, sind Wiederholungen. Wenn ein und derselbe Sachverhalt so wieder und wieder vorgekaut wird, dass man damit ein frisch geschlüpftes Vogelbaby füttern könnte. Das passiert in diesem Buch endlos, es ist so furchtbar langatmig, dass ich zwischendurch sogar ein paar Tage aufgehört habe zu lesen. Als ich mich wieder ranwagte, wurde es nicht besser, sodass ich irgendwann anfing querzulesen. Man hätte das Buch locker um 200 Seiten kürzen können, ohne Informationsverlust befürchten zu müssen. Dafür hätte bei einer Straffung des Inhalts ein Spannungsbogen entwickelt werden können, der bei der Stange hält. Die Sache ist die: Eigentlich kann die Autorin schreiben und sie hat zwischendrin auch ganz nette Dialoge. Aber entweder darf sie nicht oder sie traut sich nicht, ihre Protagonisten dann auch weiterhin cool bleiben zu lassen. Stattdessen wird sich angeschmachtet, allerdings so nervig in dem ewigen Hach, küss mich ja nicht, das ist voll verboten! . Mir war dann auch schon ziemlich zeitig klar, in welche Richtung sich diese Geschichte entwickelt, sodass der Schluss keine überraschende Wende bereit hielt. Ich grüble auch die ganze Zeit, warum es Gods of Ivy Hall heißt. Der einzige Gott, der mal auftaucht, ist Hades, und gerade der treibt sich nicht am College herum. War Goddesses of ... zu viel Frauenpower? Ich glaube nicht, dass ich diese Reihe weiterverfolgen werde. 2,5/5 Punkten.

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Eddie Fox hat eigentlich einen Namen, der fast so lang ist wie der von Albus Dumbledore. Das liegt daran, dass er ein waschechter, zehnjähriger Graf ist. Allerdings ist er schon seit 288 Jahren zehn, denn er ist ein Geist. Er lebt auf Stormy Castle, seinem Stammsitz und genießt das Leben ... Unleben ... seine Zeit dort. Das ändert sich abrupt, als die modernen Menschen beschließen, aus seinem Schloss eine Schule zu machen. Eddie ist empört, denn wenn er etwas noch weniger leiden kann als moderne Menschen, dann sind es moderne Kinder! Er muss sich diesen Leuten entgegenstellen und versucht es mit Spuk und Zauberei. Eigentlich ist es eine sehr niedliche Geschichte über Eddie, seine Fledermaus Mathilda, einen Minidrachen, der nicht vernünftig Feuer speien kann, über Freundschaft und selbst Mobbing. Allerdings ist mir nicht klar geworden, wie es sein kann, dass irgendwelche Müllersöhne ausgerechnet den Sohn des Grafen mobben konnten. Oder warum dieser in die Dorfschule ging. Ich bin kein Historiker, aber ich behaupte mal ganz lustig, dass um 17hundertirgendwas kein Adliger mit Bürgerlichen oder Bauern zusammen in die Schule ging und sich sogar von ihnen mobben lassen musste. Warum man also so einen Unsinn ausgerechnet in einem Kinderbuch behaupten muss? Ich weiß es nicht. Davon abgesehen wurden mir sämtliche Probleme eindeutig zu leicht abgehandelt - selbst für kleine Kinder dürfte man größere Komplikationen entwerfen, um sie bei der Stange zu halten.

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Yale ist eine der berühmtesten Universitäten der Welt, die unzählige berühmte und berüchtigte Persönlichkeiten hervorgebracht hat. Das liegt nicht zuletzt an den ebenso berühmten und berüchtigten Studentenverbindungen, den Häusern , deren bekanntestes Skulls & Bones ist. Acht gibt es davon, und was die meisten nicht wissen, ist, dass sie alle ihr Händchen in Magie versuchen und jeder seine eigene Spezialität dabei hat. Dann existiert noch das neunte Haus, Lethe. Sie sind dafür da, die anderen zu überwachen, damit keine streunende Magie Unheil anrichtet. Alex Stern ist ganz neu im Geschäft und sie ist fast ganz auf sich allein gestellt, als ein Mord auf dem Campus geschieht. Ob es dieses Mal hilfreich ist, dass sie Geister sehen kann? Ich gestehe, dass ich ziemlich Probleme hatte mit dem Einstieg. Das ging mir zwar bei meinen heiß geliebten Krähen ebenso, aber hier war es schlimmer, weil es teilweise wirklich so Young Adult/New Adult war, womit ich so gar nichts anfangen konnte. Aber entweder hat sich Bardugo irgendwann ihrer Stärken besonnen oder ich gewöhnte mich dran oder beides - ab einem gewissen Punkt entwickelte die Geschichte einen Sog, dem ich gern folgte. Alex war eine taffe Protagonistin, die sich nicht gern die Butter vom Brot nehmen ließ und auch die Nebenfiguren bekamen gute Charaktere, mit denen sich was anfangen ließ. Ein paar ernste Themen wurden mit dem nötigen Respekt behandelt und am Ende konnte ich sagen - her mit dem zweiten Teil!

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Dr Mareike Awe verspricht uns, auf unkonventionelle Weise das Wohlfühlgewicht zu erreichen und stellt mit diesem Buch ihr Konzept dazu vor. Dabei hat sie in sechs Kapiteln ihre Gedanken zusammengefasst, wie das zu erreichen wäre, unterstützt durch Schaubilder und kleine Geschichtchen aus ich nenne es jetzt mal milde ihrem Leben . Sie geht anfangs darauf ein, warum Diäten nicht funktionieren können (sie arbeiten gegen das Körperbewusstsein und alles, was die Natur ausmacht) und erläutert anschaulich ein paar Sachen, die im Körper ablaufen. Wie empfinde ich das Konzept? Ich habe ganz klar mehr erwartet. So freundlich und nett Doktor Awe erscheint, sie verliert sich in ihrem aufgebauschten Büchlein in endlosen Wiederholungen und Allgemeinplätzen. Natürlich sind Ansätze in mentalem Training nicht verkehrt und den einen oder anderen Gedanken habe ich durchaus aufgegriffen. Doch obwohl sie sehr viel auf intuitivem Essen beharrt, würde ich, wenn ich alle Übungen verfolge, nichts anderes mehr tun, als permanent über Essen nachzudenken. Auch finde ich es bedenklich, gerade die negativen Leitsätze ständig zu wiederholen, besonders nachdem auch erklärt wurde, dass sich das Gehirn gern in ausgetretenen Trampelpfaden verliert. Also, was wird das Gehirn dann wohl lieber tun: neue, möglicherweise gesunde Ansätze verfolgen oder doch lieber die ausgetretenen, vertrauten Wege gehen? Die Antwort liegt wohl auf der Hand. So gut ich auch das Eingehen auf mentales Training finde, so lächerlich sind die Ausflüge in die Esoterik. Fehlte nur noch, dass man seinen Namen tanzen sollte. Alles in allem bin ich der Meinung, wäre das ganze Buch locker auf dreißig Seiten zusammengefasst worden; da ich nicht alles für Verschwendung, sondern nur ziemliches Aufbauschen halte, gibt es noch 2,5/5 Punkten.

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Maxwell Cho ist ein FBI-Agent, der seinen freien Tag in seiner alten Heimat auf dem Appalachen-Trail genießen will. Lange dauert das nicht an, denn seine Hündin Kona ist ein Leichenspürhund, die ihn unverhofft zu einem alten Massengrab führt. Sofort wird Senior Special Agent Sayer Altair auf den Cold Case angesetzt. Sie bekommt so gut wie keine Unterstützung, weil der letzte Fall das ganze FBI aufgewirbelt hat und muss feststellen, dass hier ein Mörder seit gut zwanzig Jahren sein Unwesen treibt, der auch jetzt nicht aufhört und sich durch ihre Ermittlungen gestört fühlt. Das Positive vorneweg: Ich habe mich eigentlich nicht gelangweilt, es war trotz eines nicht immer überzeugenden Schreibstils flott zu lesen. Auch muss man den Vorgänger nicht kennen, um mit diesem Fall klarzukommen: Was man nicht weiß, wird immer wieder erwähnt. So weit, so gut. Was mich wirklich gestört hat, war oftmals die Begriffsstutzigkeit der ansonsten recht sympathischen Ermittler. Sie brauchen allein schon bis Seite 200, um auf das Offensichtliche zu stoßen - warum eine Frau tut, was sie ihrem Ermittlungsstand nach tut. Der Grund wurde wieder und wieder erwähnt, ins Gesicht gehalten, eigentlich hätte nur noch eine Leuchtreklame gefehlt, auf der es in Großbuchstaben geschrieben steht. Aber nein, die Erleuchtung ohne Leuchtreklame kam spät und war für den leicht genervten Leser vielleicht nicht so eine Überraschung wie für die Ermittler. Auch ansonsten wurde nicht immer logisch agiert, weder von Täters noch Agentenseite. Warum der Täter nach dem Fund der Leichen die Ermittler in der Höhle anzünden wollte, wird wohl immer sein oder der Autorin Geheimnis bleiben. Es war ja nicht so, als würden nicht schon gefühlt 100 andere Ranger und Polizisten in der Gegend rumwuseln, die Bescheid wussten. Auch dass die Ermittler niemals einen Blick auf ihren Flüchtigen erhaschen konnten, gehört ins Reich der Märchen. Ab und zu hätte ich Sayer wegen ihrer Begriffsstutzigkeit gern geschüttelt, aber wäre sie eine schlaue Frau gewesen, hätte es nicht viele Actionszenen gegeben, das sehe ich ein. Nette Lektüre, aber kein Must Read.

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