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Alle Rezensionen von Gartenkobold

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Ein schlichtes Cover, eine Inhaltsangabe, die es in sich hatte und ein Roman der unter die Haut geht. Joe Hammond beschreibt sehr eindrucksvoll, manchmal mit Galgenhumor seine Geschichte der Motoneuron-Krankheit - einer Erkrankung des motorischen Nervensystems, die bis zum Tod führt. Er schildert seine Odyssee der Arztbesuche bis hin zur Diagnose, einer Diagnose, die sein Leben und das Leben seiner Familie von Grund auf verändert. Er nimmt uns als Leser mit auf einen Teil seiner letzten Reise und beschreibt sein Leben im Hier und Jetzt, lässt auch viel Vergangenes einfließen. Er setzt sich mit seiner Krankheit auseinander, einer Krankheit, von der er nicht weiß, wann und wie schnell sie ihn in die Vergänglichkeit führen wird. Man spürt beim Lesen eine tiefe Traurigkeit, doch Joe Hammond setzt sich sehr offen mit seiner Krankheit auseinander, schonungslos offen. Man spürt zwischen den Zeilen auch die Liebe zu seiner Frau, seinen beiden Söhnen, den diese Krankheit den Mann und den Vater nehmen wird¿.und doch ist der Roman eine Hommage an das Leben. Wenngleich es manchmal nicht ganz einfach war, den Gedankensprüngen zu folgen erinnert mich der Roman daran, wie dankbar ich doch sein kann, dass es mir gut geht. Eine Leseempfehlung für einen außergewöhnlichen Roman.

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"Die Galerie am Potsdamer Platz" ist das Debüt der Autorin Alexandra Cedrino, die aus der Kunsthändlerfamilie Gurlitt stammt. Oktober 1930 in Berlin, nach dem Tod ihrer Mutter Anna reist die Kunststudentin Alice Waldmann von Wien nach Berlin um ihre bisher unbekannten Familienangehörigen kennenzulernen. Während ihre Großmutter sich ihr gegenüber sehr ablehnend verhält, sind die anderen Familienmitglieder, ihr Onkel Ludwig, seine Frau Rosa und ihr Onkel Johann ihr gegenüber offen, nehmen sie in ihrer Mitte auf , bieten ihr ein Dach über dem Kopf und planen die Wiedereröffnung der Familiengalerie am Potsdamer Platz. Alice ist von der Kunstszene fasziniert, entwickelt eine anfänglich eine große Leidenschaft für das Fotografieren und verliebt sich in Johanns Assistenten, den Deutsch-Iren John Stevens. Sie genießt das Leben, aber die Zeiten sind schwierig und der Nationalsozialismus nimmt mehr Einfluss auf ihr Leben, als ihr lieb ist. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar, sehr authentisch beschrieben die Kunstszene in Berlin und sehr lebendig geschildert ist auch der Zeitgeist der damaligen Zeit, der den Leser einzufangen vermag. Die Charaktere sind leider ein wenig blass und farblos, wirken auf mich nicht sehr authentisch, doch für einen Debütroman sehe ich noch viel Potential nach oben. Durch den Bezug zur Kunsthändlerszene ist die historische Recherche sehr gut gelungen und wiegt das Manko der Charaktere in jedem Fall auf. Mir hat den Roman für ein sogenanntes "Erstlingswerk" gut gefallen und auch die Beschreibung der Zeit des Nationalsozialismus der während der frühen 30iger Jahre immer mehr an Bedeutung gewann ist gut eingefangen, für die weitere Fortsetzung wünsche ich mir bei den Charaktere ein wenig mehr Esprit und Empathie.

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Charlotte Windley, die Protagonistin des Romans, hat Botanik studiert und arbeitet in Kew Gardens. Ihr Großvater hat in ihr die Liebe zu Pflanzen und Blumen geweckt und Charlotte geht einen ungewöhnlichen Weg für eine Frau in den 1920igern, als die Botanik studiert und dann noch als Beste abschließt. Doch ihr Weg gestaltet sich anders als geplant, anstatt auf Forschungsreisen zu gehen, um neue Pflanzen zu entdecken, heiratet sie nach einem einschneidenden familiären Unfall den wohlhabenden Deutschen Victor Bromberg und sorgt damit für den Unterhalt der Familie. Victor vergöttert seine Frau und schenkt ihr schon zur Verlobung Summerlight House¿ Die Erwartungen, die ich an den Roman hatte, wurden sehr positiv übertroffen, anstatt seichter Unterhaltung ein spannender Roman über das Leben in England zu Beginn der 20iger Jahre, eine Frau, die Träume hat und diese Träume trotz schwieriger familiärer Verpflichtungen nicht aufgibt, mit Charlotte ist Martina Sahler eine starke, wenngleich auch nicht immer einfache Protagonistin gelungen, die Ihren Beruf liebt, darin aufgeht, auch wenn die gesellschaftlichen Normen andere sind. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, manchmal tiefgründig aber nicht seicht und Charlottes Weg ist nicht nur gradlinig, denn das Schicksal legt ihr doch einige Steine in den Weg. Manche ihrer Entscheidungen waren für mich nicht so unbedingt nachvollziehbar, ich lebe jedoch nicht zur damaligen Zeit mit den gesellschaftlichen Normen dieser Zeit, aber Charlotte ist eine Frau mit Ecken und Kanten, eine Frau, die weiß, was sie will und die ihren Weg geht, auch wenn dieser nicht eben so gradlinig verläuft, bei wem läuft der Lebensweg denn einfach so gradlinig? Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet, haben ebenso wie Charlotte Ecken und Kanten und wirken auf mich dadurch authentisch und glaubhaft. Ich empfinde diesen Auftakt zu einer Trilogie als spannenden und gelungenen Einstieg und freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Der Debütroman von Charlotte Kliemann ist ein streckenweise beeindruckender Debütroman, der allerdings in meinen Augen nicht unbedingt leicht zu lesen ist und teilweise ein wenig sehr langatmig und nicht nachvollziehbar. Es ist die Geschichte von Rubina, dem Roma-Mädchen, was sich zu Zeiten des zweiten Weltkrieges mit ihrer Familie im Wald versteckt, unmenschliche Zeiten, geprägt von Verfolgung, Hunger, Kälte und Tod. Sie findet Zuflucht bei Angelika, aber das Trauma ihrer Kindheit sitzt sehr tief und lässt sie nicht los. In der Gegenwart erhält Martin bei einer Haushaltsauflösung ein Laptop mit einer Lebensgeschichte, der Lebensgeschichte von Claudia, die Martin fesselt und nicht loslässt. Er beginnt, starke Gefühle für die ihm unbekannte frau zu entwickeln und lernt sie dann zwei Jahre später kennen, beide versuchen eine Beziehung zueinander aufzubauen, doch ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein. Die Idee zu diesem Roman hat mir sehr gut gefallen, ein tiefgründiges Buch mit einer sehr bewegenden Geschichte, dass man erst einmal wirken lassen muss, trotzdem bin ich weder mit den Protagonisten, noch mit der beschriebenen Handlung so wirklich warm geworden. Es war mir auch nicht möglich, mich in die Personen hineinzuversetzen, sie ansatzweise zu verstehen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Der Schreibstil ist an einigen Stellen durchaus spannend und auch teilweise poetisch, doch durch Passagen, die auf mich als Leser sehr verworren und nicht nachvollziehbar wirkten, habe ich mich sehr schwer getan, den Roman durchgängig in einem Stück zu lesen. Für mein Empfinden haben sich die Handlungsstränge von Gegenwart und Vergangenheit nicht zusammengefügt mir persönlich sind auch zu viele Fragen offengeblieben.

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Die Autorin Lara Prescott hat einen wunderbaren Roman geschrieben, indem sie Fiktion und Wahrheit zu dem Roman von Boris Pasternak " Dr. Shiwago" verwoben hat. In Moskau wird 1949 die heimliche Geliebte des Autors Boris Pasternak verhaftet in Moskau und wandert für einige Jahre in ein Strafgefangenenlager¿ Zur gleichen Zeit wird in Washington Irina, Tochter russischer Einwanderer von der Geheimagentin Sally ausgebildet, denn die USA will den Roman von Boris Pasternak unbedingt aus der UDSSR in den Westen schmuggeln¿ Flüssig und leicht lesbar geschrieben, mit einem Stil, der den Leser von Beginn an mitzieht, mitnimmt in zwei völlig unterschiedliche Welten, dem Osten und dem Westen. Die Charaktere wirken authentisch, haben ihre Eigenheiten, die sie auszeichnen und die sie leben. Hervorragend beschrieben auch die damalige Gesellschaft in Ost und West, detailgetreu auch die großen Städte der Welt zur damaligen Zeit. Man spürt bei Lesen eine gute Recherche der Zeit des "Kalten Krieges" und man taucht als Leser ein in dieses Zeitgeschehen. Es ist aber auch ein Roman über die großen Gefühle, die starken Emotionen, in die man beim Lesen eintaucht und auch die großen Niederlagen erlebt und durchlebt man als Leser hautnah und gerade das macht diesen Roman so wunderbar, Lieben und Leiden vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens. Mir persönlich hat der Roman gut gefallen, es war ein Lesegenuss der besonderen Art ein herausragender Debütroman.

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"Das weiße Gold der Hanse", unter diesem Titel hatte ich mir einen historischen Roman vorgestellt, der sich in der Hauptsache um die Geschichte der Hanse und um das wohl damals wichtigste Handelsgut dreht. Die Hanse, die in der Zeit des Mittelalters unter anderem mit dem Salz als Handelsgut ihre Blüte erreichte. Die bedeutendsten Städte, die ihren Wohlstand dem Salz verdankten, waren Lüneburg und Lübeck, doch leider ist der Titel sehr irreführend, denn es geht nicht unbedingt um die Geschichte der Hanse, sondern um den Ratsherren Bertram Morneweg, eine historische belegte Figur eines Lübecker Ratsherrn und Kaufmanns, der zur Zeit der Hanse lebte und sein Vermögen durch den Handel machte. Diese Geschichte, basierend auf einigen historischen Fakten erzählt der Autor in zwei Handlungssträngen, der eine spielt in der Vergangenheit mit dem Protagonisten Moses, der andere in der historischen Gegenwart des Jahres 1232 mit dem Protagonisten Bertram Morneweg, beide Handlungsstränge sind miteinander verwoben und schließen sich zum Ende des Romans zu einem Kreis. Ruben Laurin schreibt flüssig, leicht lesbar und versteht es, den Leser zu fesseln und der Geschichte Spannung zu geben, die leider in einigen Kapiteln ein wenig abflacht und dadurch ein wenig zäh und hemmend auf die Geschichte wirkt. Die Charaktere wirken lebendig und er beschreibt sie bildhaft, was den Leser durchaus für die eine oder andere Figur vereinnahmt. Manche Figurten wirken in meinen Augen allerdings ein wenig zu gut für diese Welt, aber das ist meine ureigene Meinung. Leider konnte mich der dritte Teil mit dem etwas für meine Empfindungen abrupten Ende nicht überzeugen, bei mir als Leser blieb das Gefühl, das das doch nicht alles gewesen sein kann, mir fehlten hie und da Erklärungen, die der Geschichte den letzten Schliff gegeben hätten, wenngleich beide Handlungsstränge zusammengeführt wurden, dass im Großen und Ganzen die offenen Fragen beantwortet wurden. Zusammenfassend konnte mich der Roman allerdings nicht komplett überzeugen.

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Der zweite Band der Faustus-Trilogie, "Der Lehrmeister" ist genauso spannend geschrieben wie "Der Spielmann". Nachdem Johann Georg Faustus aus Nürnberg fliehen musste, zieht er nun als Astrologe und Heiler durch die Lande, begleitet von Karl Wagner und seiner Ziehtochter Greta.Auch sein früherer Lehrmeister Tonio del Moravia, den er vor vielen Jahren verlassen hat, ist noch immer hinter ihm her, aber er ist nicht der Einzige, der ihn gern in seine Gewalt bringen möchte. Da das Gerücht umgeht, Faust habe den "Stein der Weisen" gefunden und wisse, wie man als Alchimist Gold herstellt, ist dem geld- und goldgierigen Papst Leo X daran gelegen, dieses Geheimnis zu erfahren. Und auch im Deutschen Reich tut sich politisch sehr viel , denn nach dem Tod Kaiser Maximilians ringen verschiedene Herrscher um die Krone des Deutschen Reiches; während Maximilians Enkel Karl durch die Hilfe der Fugger das nötige Geld für die Königswahl aufzubringen versucht, möchte auch der französische König Franz I Geld und hofft , durch das angebliche Alchimistenwissen von Faustus zu Gold und damit zu mehr Macht zu kommen¿ Oliver Pötzsch schreibt flüssig und leicht lesbar und beschreibt detailliert und sehr bildhaft. Die Handlung ist überwiegend fesselnd, wenngleich es in einigen Kapiteln auch ein paar Längen gab. Die Charaktere wirken authentisch und die Geschichte, eingebettet in historische Ereignisse, fesselt und hat mich als begeisterte Leserin von historischen Romanen mitgenommen auf eine wunderbare Zeitreise, die mich nicht enttäuscht hat. Der Autor hat mit den ersten beiden Büchern der Trilogie zwei Romane geschrieben, die historisch basiert eine Klasse für sich sind. In Nachwort geht der Autor auch auf das selten aufgeführte Theaterstück Faust II ein und beschreibt in dem "Reiseführer auf Fausts Spuren" die Reise von Deutschland bis hin nach Rom und das auf eine Art und Weise, dass man als Leser am liebsten sofort die Koffer packen würde. Mit dem "Abschluss Faust für Besserwisser" ist ihm toller Abschluss gelungen. Mit hat der Roman sehr gut gefallen und bekommt eine Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den letzten Band der Trilogie.

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Mit "Das Leben ist großartig-von einfach war nie die Rede" ist der zweite Roman von Gaby Köster nach ihrem Schlaganfall vor 10 Jahren erschienen und ist genau wie Gaby Köster, ehrlich, offen, mit dem Herzen auf dem rechten Fleck, dennoch macht es den Leser auch nachdenklich, denn sie beschreibt sehr anschaulich ihr Leben nach dem Schlaganfall - alle die Tücken und Hindernisse - und was noch viel wichtiger ist, sie hat nie den Mut verloren, sondern sie macht Mut: "Wir können einiges rocken, auch wenn es manchmal harte Brocken sind, die im Weg liegen." Mir hat der Roman gut gefallen, Gaby Köster spricht, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, wirkt auf mich absolut authentisch und genauso hat ihr Freund Till Hoheneder alles zu Papier gebracht. Ich finde es sehr beeindruckend, wie sie den Weg des Lebens meistert, sich trotz "Handicap" nicht versteckt, sondern versucht, pragmatisch damit umzugehen, wie sie sich in New York weitere Freiheiten erarbeitet und mit ihrem "Gabybmobil" noch mehr Lebensqualität zurückerobert. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich zolle ihr Respekt, sie lässt sich nicht unterkriegen, sie hat auch mal schlechte Tage - allem zum Trotz hat sie ihren Lebensmut nicht verloren hat - und damit macht sie vielen Menschen Mut - nicht aufgeben¿

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Dies ist nach Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer und Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker das dritte Buch aus der Feder der beiden Autorinnen. Doch diesmal werden nicht nur die Ausreden der Schüler aufs "Korn" genommen, sondern auch Sprüche der Lehrer, von skurril bis witzig. Von "Luther Matthäus" der 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg genagelt hat bis zum Schädel, der hier im Buch ganz andere Organe schützt, als das Gehirn, ist alles dabei, manchmal kam allerdings auch der Gedanke, oh je, armes Deutschland¿. Ich habe mich beim Lesen jedoch köstlich amüsiert, manchmal herzhaft aufgelacht, aber auch den Kopf geschüttelt und mir so meine Gedanken gemacht, trotzdem haben mich die Anekdoten und auch die Sprüche der Lehrer unterhalten. Eine absolut gelungene "Zwischendurch" Ablenkung mit tollen Stilblüten aber zwischen den Zeilen auch ein versteckter Hinweis an unser Schulsystem, zu überdenken und vielleicht sich auch neu auszurichten. Gelungene Unterhaltung für zwischendurch, zum Abschalten und auch ein sehr schöne Geschenkidee.

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Das Tagebuch von Mary Berg (Miriam Wattenberg) beginnt sie an ihrem 15. Geburtstag zu schreiben, kurz bevor sie mit Ihrer Familie zwangsweise ins Warschauer Ghetto interniert wird. Es ist ein authentisches Zeitzeugnis aus einer der dunkelsten Epoche der deutschen Geschichte. Sie beschreibt das Leben im Warschauer Ghetto, was zu Beginn noch von positiven Gedanken geprägt ist, die sich im Laufe der Zeit allerdings immer mehr verdüstern, genau wie die Repressalien der Nazis, die sich immer aggressiver und menschenverachtender gebärden. Doch Mary hat gegenüber den anderen inhaftierten Jungen gegenüber einen großen Vorteil, ihre Mutter ist Amerikanerin und gehört damit zu den doch sehr privilegierten Juden, die einen sogenannten Schutzstatus genießen. Ihre Familie muss nicht in den Löchern hausen, ihre Familie erhält Lebensmittel und ihre Mutter hat ihre amerikanische Visitenkarte an die Tür der Wohnung geheftet und so bleiben sie von den marodierenden Nazihorden zwar verschont, erleben jedoch hautnah die tägliche Brutalität und das Grauen der Nazi-Schergen. Doch es gibt auch einige wenige Lichtblicke, gegenseitige Unterstützung und Mut, durchzuhalten, doch der Tenor der Tagebucheintragungen liegt auf den Gräueltaten, der medizinischen Unterversorgung, den katastrophalen hygienischen Bedingungen, der Typhus ausbrechen lässt, Hunger, tägliche Gewalt, immer geballt zu jüdischen Festtagen, die Verlegung in ein Internierungslager und schlussendlich die Flucht per Schiff. Die Autorin schreibt ein wenig distanziert, trotzdem packend und unter die Haut gehend. Die geschilderten Verbrechen lassen den Leser nicht kalt, sie gehen unter die Haut - lassen schaudern und fragen, waren das noch Menschen, die anderen Menschen solches Leid zufügen konnten? Vor allen Dingen vertiefen sie die bislang bekannte Geschichte des Warschauer Ghettos und lassen uns innehalten. Das Tagebuch wird eingeleitet von einer Danksagung und einem sehr wichtigen Vorwort, das dieses Sachbuch ergänzt. Dieses Sachbuch über den Holocaust ist ein sehr wichtiges Zeitzeugnis und gegen das Vergessen, damit diese menschenverachtenden Szenarien nie mehr wiederholen, denn leider sind die Rassisten stetig auf dem Vormarsch, Rechtspopulisten in Europa genauso wie mordende Rechtsradikale. Wir alle müssen dem Einhalt gebieten, damit sich die Geschichte nicht wiederholt!

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