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Alle Rezensionen von hanniball

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Blutige Stille ist der zweite Fall von Polizeichefin Kate Burkholder in Painters Mill. Auf seiner nächtlichen Streifenfahrt trifft Officer Chuck [Skid[ Skidmore auf einen Vertreter der Amish People, der gerade von einer Farm kommt und Skid berichtet, dass dort die ganze Familie hingeschlachtet wurde. Als Skid und später Kate und die Kollegen am Tatort eintreffen, erleben sie das Grauen: Die ganze Familie Plank wurde grausam ermordet und teilweise vorher gefoltert. Eine grausige Ermittlung beginnt, die alle Beteiligten an die Grenzen ihrer Belastbarkeit führt. Kate Burkholder, Polizeichefin mit Alkoholproblemen, identifiziert sich schnell besonders stark mit Mary Plank, der 15-jährigen Tochter. Dies auch, weil Kate selber als Amishe aufgewachsen und erst als gerade Erwachsene die Gesellschaft verlassen hat. Der Krimi ist, jedenfalls am Anfang, blutig; aber nicht übertrieben reißerisch. Für einen Thriller fehlt vielleicht manchmal ein wenig die Härte, eher würde ich das Buch als Krimi einsortieren; allerdings als ausgesprochenen Krimi. Die Personen sind sorgfältig gezeichnet, nehmen allerdings bei allen Problemen, mit denen sie behaftet sind, keinen ausufernden Platz ein. Die Handlung finde ich glaubwürdig, auch wenn ich die endgültige Lösung dann doch etwas konstruiert finde. Als Manko empfinde ich, wie schon beim ersten Roman, dass ich gerne etwas mehr über das Leben, den Glauben und die Kultur der Amish People erfahren hätte. Insgesamt aber habe ich das Buch mit Genuss gelesen und würde es Leuten mit ähnlichen Vorlieben wie mir immer weiter empfehlen.

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Harry Hole, Ermittler und Alkoholiker, ermittelt gegen einen Serienmörder. Während seine Kollegen und Vorgesetzten zunächst noch glauben, dass Harry Hole nur mal wieder seine Phantasie überborden lässt, kristalliert sich so langsam heraus, dass es sich bei den für Harry verdächtigen Vermisstenfällen tatsächlich um eine Mordserie handelt. Die Zusammenhänge werden allerdings nicht so schnell klar. Selbstverständlich aber bei einem moderen Serientäter-Thriller aber ist, dass Harry natürlich selber involviert ist. Aber wie, das soll hier jetzt nicht verraten werden. Die Handlungsstränge, die zunächst nur sehr locker und teilweise gar nicht verbunden scheinen, werden sehr schnell zu einem atmosphärisch dichten und spannenden Thriller verwoben, der in sich logisch und nachvollziehbar ist. Darüberhinaus packt der Thriller den Leser auch und zwingt ihn nahezu, weiterzulesen. Was mich aber massiv stört: Harry Hole ist ein typischer skandinavischer Krimi-Held; verzweifelt am Leben, mit Schuldkomplexen beladen, unfähig, eine Beziehung zu führen, egal zu wem, egal welcher Art. Und ich finde es jedenfalls nicht nur unrealistisch, dass er nicht längst aus dem Dienst entfernt worden ist, sondern auch völlig unglaubwürdig, dass er in diesem Zustand einen Fall lösen kann. Aber spannend zu lesen war s doch.

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ist für mich ein eher überflüssiges Buch. Der bayrische Dorfpolizist Franz stolpert in Niederkaltenkirchen darüber, dass die Mitglieder der Familie Neuhofer schon fast gewohnheitsmäßig merkwürdige Tode stirbt. Sei es nun der Vater, der als Elektriker an einem Stromschlag stirbt, oder die Mutter, die sich ausgerechnet morgens um vier im Wald aufhängt, oder der Bruder, dem ein Müllcontainer auf den Kopf fällt. Gleichzeitig taucht eine höchst interessante, attraktive Frau im Dorf auf, Erbin der Besitzerin eines seit langem verwaisten Anwesens, der Franz quasi sofort verfällt. Des weiteren spielen Franzens Familienmitglieder und noch so einige Dorfcharaktere mit. Sprachlich ist das ganze einerseits sehr einfach gehalten, andererseits mit angeblich typischen bayrischen Anklängen gespickt, die wenigstens für mich mehr klischeehaft-kitschig als typisch bayrisch wirken. Aber vielleicht liegt das daran, dass ich Norddeutscher bin. Die Handlung finde ich weitgehend waghalsig konstruiert, dafür aber auch völlig unspannend. Zwar ist die Geschichte manchmal ganz humorvoll, dann aber auch wieder sehr dick aufgetragen. Sagen wir mal so: Nicht mein Buch.

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Die Holzhammer-Methode von Fredrika Gers spielt im Berchtengadener Land. Titelgebende Hauptfigur ist der ebenso nette wie korpulente und leicht rustikale Dorfpolizist, genauer Hauptwachtmeister Franz Holzhammer; tief verwurzelt in seinem Heimatdorf, eigentlich mit jedem verwandt und schon darum im Regelfall nicht auf wirkliche Ermittlungsarbeit angewiesen: irgendeine Tante guckt immer gerade aus dem Fenster, wenn es irgendwo knallt. Aber in seinem neuen Fall hilft ihm auch das zunächst nicht weiter. Ein gleitschirmfliegender Tourist aus Bremen fällt vom Himmel und ist tot. Keiner weiß, wieso: Die Ausrüstung ist o.K., der Tote war auch kein Anfänger und auch das Wetter hätte keine Probleme machen dürfen. Warum also ist Alexander Klein einfach so vom Himmel gefallen? Holzhammer würde schon gerne ermitteln, aber er darf nicht. Seinem Chef, einem Strafversetzten, sind die Kosten für eine Obduktion zu teuer; war doch eh ein Unfall. Kurze Zeit später wird in einer Berghütte eine Patientin der nahe gelegenen Reha-Klinik aufgefunden, auch tot, auch keine Ursache zu finden. Und auch hier findet Klaus Fischer, der strafversetzte Chef des Holzhammers, keinen Grund für eine Ermittlung. Patienten sterben halt gelegentlich. Das allerdings findet Christine, höchst attraktive Ärztin und Psychotherapeutin aus der Reha-Klinik und spontan, wenn auch nicht freiwillig, wieder Single, nun überhaupt nicht. Schon gar nicht diese Patientin, die körperlich völlig fit war. Und so entwickelt sich nun, quasi als polizeiliche Ungehorsamkeit, eine Nebenher-Ermittlung, die so vor sich hinplätschert, bevor weitere Zwischenfälle dafür sorgen, dass sich Holzhammers Welt überschlägt und die Ermittlung endlich offiziell wird. Die Story ist zwar nicht wirklich spannend, eher so ein Daher-Geplätscher wie der klassische Agatha-Christie-Krimi. Aber die liest man ja auch immer gerne mal wieder. Und ähnlich wie dort oft wird auch hier ein Bild einer kleinen, in sich abgeschlossenen Gesellschaft gemalt, skurril, bizarr, manchmal humorvoll, manchmal kritisch, aber immer liebevoll. Die Holzhammer-Methode liest sich gut, die Personen sind liebevoll gestaltet, Holzhammers Welt wird zwar klischeebehaftet, aber nicht übertrieben dargestellt. Insgesamt: Ein nettes Buch zum Zwischendurchlesen. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Und spielte dieses Buch in einer Region, der ich mehr verhaftet bin, wäre wohl auch ein Stern mehr drin gewesen.

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Der Duft von Erde und Zitronen ist ein angenehm zu lesender, ruhiger Roman über die Frauen einer Familie in Süd-Italien. Erzählt wird die Geschichte in mehreren Strängen: Aus der Vergangenheit bis zur Gegenwart wird die Geschichte von Immas Familie, insbesondere ihrer Großmutter und ihrer Mutter erzählt. In der Gegenwart wird Immas Geschichte in der Gegenwart erzählt mit gelegentlichen Rückblenden. Imma, ein Teenager, lebt bei einer ehemaligen Tante in der Stadt weit weg von ihrem Dorf. Sie darf die Wohnung nicht verlassen, die Fenster bleiben zugezogen und außer ihrer Familie halten alle sie für vermisst. Auf diese Weise, das ist jedenfalls die Hoffnung, kann Imma von der dörflichen Camorra nicht aufgespürt werden. Die Geschichte erzählt sanft über mehrere Generationen, was passiert ist und wie es dazu kommen konnte, dabei werden die Personen behutsam dargestellt und wachsen einem, insbesondere Imma, ans Herz. Allerdings bleiben die Personen, für meinen Geschmack, etwas unscheinbar. So komplex die Geschichte gewebt ist, so verhältnismäßig farblos bleiben deren Protagonisten. Dadurch wirkt das Buch auf mich etwas unentschieden, etwas unscharf und verliert an Tiefe. Schade, denn die Geschichte und ihre grundsätzliche Durchführung hat mir wirklich gefallen.

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DI Phil Brennan ermittelt in einer extrem brutalen Mordserie: Kurz vor der Geburt stehenden Frauen wird ihr Baby aus dem Leib geschnitten und mitgenommen. Die ermordete Frau wird als wertlose Hülle zurückgelassen, das Baby mitgenommen. Unterstützung bekommt Phil Brennan, abgesehen von seinem Team, von der selber hochschwangeren Psychologin Marina Esposito, die ein Täterprofil erstellen soll. Auch wenn der Roman sich wirklich flüssig lesen lässt und die Personen als Charaktere überzeugend erscheinen, bin ich von dem Roman ziemlich enttäuscht. Zum einen halte ich die grundsätzliche Idee des Kindesraub noch aus dem Leib der dabei sterbenden Mutter für einerseits unrealistisch, andererseits aber auch einfach für geschmacklos. Sorry, auch wenn mich einige vielleicht dafür für spießig halten: Für mich ist dieses Thema, so wie es hier behandelt wurde, eine Grenzüberschreitung, der ich keinen positiven Aspekt abgewinnen kann. Zum anderen: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man eine hochschwangere Frau als Profilerin in einem solchen Fall einsetzt. Es ist doch eklatant auffällig, dass der für eine solche Aufgabe notwendige Abstand wenigstens stark gefährdet ist. Im übrigen gilt das genauso für einen werdenden Vater, der allerdings den Vorteil hat, dass man ihm selbst die Schwangerschaft der werdenden Mutter nicht ansehen kann, so dass er seine Betroffenheit eventuell verschleiern könnte.

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Die toten Frauen von Juarez von Sam Hawken ist ein manchmal sperriges, aber rundum gelungenes, spannendes, berührendes, aufrüttelndes Buch. Jedenfalls wenn man sich auf das Buch einlässt. Kelly Courter ist ein heruntergekommener Boxer aus Texas, der sich, warum wird erst später klar, vor der amerikanischen Justiz nach Juarez geflüchtet hat. Hier lebt er davon, sich von mexikanischen Boxern möglichst blutig zusammenschlagen zu lassen und vom Drogenhandel, wobei er selber, wenigstens was harte Drogen betrifft, abstinent ist. Seine Drogenhandelsaktivitäten führt er auf Rechnung des Bruders Esteban seiner Freundin Paloma durch. Letztere ist Aktivistin der Gruppe Mujeres Sin Voces, die um öffentliche Aufmerksamkeit und Gerechtigkeit für Tausende von verschwundenen und ermordeten Frauen kämpfen. Statt ein direktes, flammendes Plädoyer für diese toten Frauen von Juarez zu halten, stellt Hawken zunächst Kelly in den Mittelpunkt, der, als er mit einem Versuch scheitert, wieder als ernstzunehmender Boxer zu arbeiten, völlig in den Drogensumpf abstürzt und auch kurzzeitig den Kontakt zu Paloma verliert. Als Kelly anfängt, sich wieder von den Drogen zu befreien, erfährt er, dass Paloma in der Zeit seines Deliriums verschwunden ist. Sam Hawken stellt in seinem Buch mit einer erschreckenden Intensität die Brutalität der mexikanischen Gesellschaft, die Skrupellosigkeit und Erbarmungslosigkeit, aber auch Gleichgültigkeit dar. Wohl sehr bewusst, auf jeden Fall aber sehr geschickt, stellt er hierbei nicht die namensgebenden Frauen in den erzählerischen Mittelpunkt, was die gewählte Form eines sozialkritischen Krimis völlig sprengen würde. Ein solcher Versuch würde aber auch inhaltlich den toten Frauen von Juarez nicht gerecht, weil man die Vielzahl von verschwundenen Frauen nicht auf eine einzelne und dann auch noch spekulative Erklärung reduzieren darf. Statt dessen wählt er eine fiktive Frau, die den falschen Leuten zu nahe gekommen ist und deswegen brutal zu- und hingerichtet wird. An Hand der ersten Ermittlungen durch Kelly und später, als Kelly selber zum Opfer wird, durch den Polizisten Sevilla, wird eine gnadenlose Gesellschaft gezeichnet, für die kaum noch Hoffnung besteht, wobei Sam Hawken es schafft, das letzte Stückchen Hoffnung noch sorgfältig am Glimmen zu lassen. Wenn es gelingt, mehr Aufmerksamkeit für die Opfer zu schaffen und die Gleichgültigkeit diesen gegenüber abzubauen, dann kann nicht nur, sondern dann wird diese Gesellschaft gesunden.

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Auch wenn ich den ersten Teil als letzten der drei Bände gelesen habe und ich von daher inhaltlich nicht wirklich überrascht worden bin, hat mir das Buch gut gefallen. Die Charaktisierung von John Wayne Cleaver als Soziopath ist zwar durchaus ein wenig oberflächlich, aber für einen Fantasy-Thriller durchaus treffsicher. Und beim Lesen hat man schon manchmal den wahrscheinlich auch gar nicht falschen Eindruck, dass in uns allen ein kleiner Soziopath schlummert. Bloß vielleicht nicht so selbstreflektiert:-) John jedenfalls ist sich seines Soziopathentums bewusst und hat sich selber Regeln aufgestellt, um sich zu kontrollieren und nicht zur Gefahr für andere zu werden. Dieses erscheint zwar teilweise bizarr, ist aber nachvollziehbar und zieht den Leser auch in den Bann. Aber dann beginnt es richtig spannend zu werden: In der Kleinstadt, in der John lebt, fängt ein Serienmörder an, sein Unwesen zu treiben und John nimmt den Kampf auf. Hierbei kommt es zu zahlreichen und spannenden Wendungen, bis es schließlich zu einem überraschenden vorläufigen Happy End kommt.

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Nachdem mich der erste Band der Reihe durchaus begeistert hatte, obwohl ich als lange aus dem Teenageralter herausgewachsener Man wohl eher nicht zur Zielgruppe gehöre, habe ich alle anderen Bände der Reihe auch gelesen. Nach wie vor finde ich den ersten Band am besten, aber mit dem vierten Band ist Stephenie Meyer ein durchaus würdiger Abschluss gelungen. Allerdings finde ich einige Wendungen hart an der Grenze des Glaubwürdigen, soweit man das bei einem Vampir-Roman so sagen darf. Und an einigen Stellen finde ich die Geschichte auch schlicht und einfach langatmig. Zum Schluss allerdings werden Stephenie Meyer und ihre Geschichte dann wieder schneller, romantischer, kämpferischer, aber auch schlicht und einfach interessanter. Aber bis dahin hat das Buch schon so seine Durststrecken. Aber wer die ersten Bände genossen hat, sollte auch diesen liesen.

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Auch dieser Roman gehört für mich zu den Spitzenwerken von John LeCarre, dessen Werke immer mehr vom anspruchsvollen Spionageroman zum literarischen, politischen Roman mutieren, wobei das Genre des Spionage-Thrillers genutzt wird, um politische Irrwege unserer Gesellschaft aufzuzeigen, um uns selbst den Spiegel vorzuhalten. So wird John LeCarre immer mehr zum Verfechter einer freiheitlichen, toleranten Gesellschaft, in dem seine Spionage-Thriller benutzt, um aufzuzueigen, wohin unsere Welt driftet, wenn die Angst vor Terrorismus geschürt und missbraucht wird, um bürgerliche Freiheiten, Menschenrechte und Toleranz einzuschränken. Marionetten ist für meinen Geschmack noch nicht so ausgereift wie das spätere Werk Verräter wie wir, aber trotzdem schon ein Hochgenuss.

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