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Alle Rezensionen von ulrike rabe

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Tom ist acht Jahre alt, als sein Vater Russell Mona, Toms Mutter, erschlägt und sich danach selbst tötet. Seither hat Tom kein Wort mehr gesprochen. Das traumatisierte Kind kommt zunächst zu seiner kinderlosen Tante Sonya, die aber bald mit dessen Betreuung überfordert ist. So zieht Tom zu Tante Rose und Onkel Will in die Claremont Street, wo er endlich ein Zuhause finden soll. Nur sehr langsam findet sich Tom in seiner neuen Normalität zurecht. "Das Haus in der Claremont Street" ist der Debütroman von Wiebke von Carolsfeld. Ihr beruflicher Werdegang führte die Autorin über die Verlagswelt in Deutschland nach Kanada, wo sie als Filmemacherin tätig ist. Es ist grundsätzlich ein berührendes Setting, um das es in diesem Buch geht. Der Prolog ist eindringlich, geht unter die Haut. Ein kleiner Junge verliert "auf einen Schlag" alles, Mutter, Vater, das Zuhause. Tom zieht sich in seiner Trauer in Schweigen zurück, fühlt sich am Tod der Mutter mitschuldig, weil er ihr nicht helfen könnte. Monas Tod ist aber für die gesamte Familie eine ungeheure Zerreißprobe. Denn genaugenommen schwelen schon immer in dieser Familie unausgesprochene Konflikte. Da ist Sonya, die Perfektionistin in ihrer kleinen sauberen, organisierten Welt. Doch sie leidet an ihrem unerfüllten Kinderwunsch, will Tom zu ihrem "Projekt" machen an dem sie scheitert. "Nicht einmal in ihren schlimmsten Albträumen hätte sie sich ausgemalt, dass sie einmal hier enden würde, in dieser Speisekammer, mit diesem Jungen, der kein einziges Wort sprach und nicht weinte, ja der sich nicht einmal berühren lassen wollte. Ein Junge, für den sie von jetzt an verantwortlich war. Ein eigenes Kind, von jetzt auf gleich." Rose hingegen kämpft an allen Fronten einer Alleinerzieherin: Geldmangel, Zeitmangel, der Sohn ein Pubertist, das Haus eine Bruchbude. Und zu allem Überfluss muss sie auch nicht mit Will, ihrem Bruder, klarkommen, der sich vor jeder Verantwortung drückt, wo er nur kann. Das ganze Familiengefüge droht auseinanderzubrechen: "Was uns nicht umbringt, macht uns stark. Das kann man doch nicht in Gegenwart eines Kindes sagen, das so traumatisiert ist wie Tom!....Und es stimmt nicht einmal. Tom ist nicht stärker, weil er überlebt hat. Keiner von uns ist stärker geworden. Und Mona ist tot. Manchmal bringt einen so eine Scheiße einfach um. Und Tatsache ist, dass keiner von uns irgendetwas unternommen hat, um das zu verhindern." Doch anstatt Tom in den Mittelpunkt der Erzählung zu rücken, und damit eine tiefere Beziehung zu dem kleinen Protagonisten aufzubauen, ergeht sich die Geschichte am täglichen Kleinkrieg zwischen den Erwachsenen. Mit derselben Energie, die Rose auf ihre verstopfte Küchenspüle aufwendet, widmet sich die Autorin Nebenschauplätzen der Befindlichkeiten der Geschwister. "¿, dass einem Familie nicht immer Sicherheit bietet¿Das sollten Sie doch wohl wissen." Hier meine ich, will die Autorin zu viel an Themen unterbringen und verliert dabei an Relevanz. Was ich schade finde.

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I forat min Radl noch Rio Auf Schi noch Athen Oba a Strapaz wia di Wü i ma nie wieda gebn (Lyrics Ostbahnkurti und die Chefpartie) Helga ist 11 Jahre alt als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. "Hilfe, die Russen kommen!", schallt es durch den bäuerlichen Ort Mautern. Helga wächst dort im Schatten ihrer hübschen, aber einfältigen älteren Schwester Inge auf, deren Jungfräulichkeit jedenfalls vor den Besatzern bewahrt werden muss. Der Vater ist ein arbeitsloser Trinker, die Mutter rackert sich ab und verteilt Watschen wie warme Semmeln. Solange Helga unter der Vormundschaft ihrer Eltern steht, wird sie an diverse Stellen vermittelt, hauptsächlich um die Schulden der Eltern abzuarbeiten. Bis sie bei der Wirtin von Freienstein landet¿.. "Omama" ist der Debütroman der österreichischen Kabarettistin, die unter ihrem Künstlernamen Lisa Eckhart bekannt ist. Es ist nicht ganz einfach unbeeindruckt und unbeeinflusst ein Buch zu lesen, wenn gerade eine Diskussion um die Autorin entbrannt ist. Wie weit muss eine Kunstfigur political correctness einhalten? Ist es schon zwingend nötig, Satire, als solche zu kennzeichnen, um verstanden zu werden? Gilt der Vorwurf Lisa Eckhart fische am rechten Rand oder hält sie einfach der Gesellschaft einen Spiegel vor? Wobei man nicht außer Acht lassen sollte, dass es genug Menschen gibt, die sich gerne im Spiegel betrachten. Was haben diese Fragen nun mit dem Buch "Omama" von Lisa Eckhart zu tun. Nichts. Oder alles. Omama ist ein bitterböser Nachruf auf die Großmutter Helga. Vom rechten Rand weit entfernt und noch viel weiter entfernt von einer "Trümmerfrauenromantik" und Nachkriegssentimentalität. Wenn Kunstfiguren Großmütter haben, dann muss es schon jemand wie die Helga sein. Politisch korrekt läuft hier nichts ab. Lisa Eckhart schwadroniert, derb, laut, ohne Blatt vor dem Mund. Über die Feinheiten der österreichischen Sprache¿. "Sie hat viele Haberer, aber kein Haberer hat sie. Denn Haberer kommt nicht von haben. Ein Haberer ist der, der habert. Bald nagt er am Hungertuch, bald kaut er auf der Dorfmatratze!" ¿. und die "unsrigen" tradierten Werte. Sämtliche gängigen Klischees ruraler Lebensweise und Stammtischparolen aller Art walzt Eckhart aus, bis sie dünner sind als ein Schnitzerl vom Figlmüller. "Das Wiener Schnitzerl muss so groß und dünn wie möglich sein. Ein Schnitzerl wie ein Jungfernhäutchen. Vom Ausmaß des Wörthersees. Und für den Gast naturgemäß immer noch nicht ganz perfekt. Selbst ein Stück Fleisch von der Größe einer Briefmarke, das man auf einen Quadratmeter flachklopft und nach dem Braten durch die Panier zieht, wäre dem Suderanten sowohl zu klein als zu dick." Das Wirtshaus wird zur Vierten Gewalt im Staate. Überspitzt und pointiert nimmt Lisa Eckhart Abstecher, definiert Mutterliebe neu, erklärt Geheimnisse und ihre Sicht zur Relevanz von Nebenpersonen in Romanen. "Jeder andere Schriftsteller hätte den Hansi immerzu erwähnt, war er auch niemals von Belang. Der Vollständigkeit halber wird alles beschrieben, weil die Autoren selbst nicht wissen, was davon wahrlich relevant ist. Himmelsfarben, Teppichfransen, Hunderte Zitronenspalten zu einem geschmacklich unrettbaren Schnitzel, und zack, hat man die Buddenbrooks." Situationskomisch betritt Lisa Eckhart einen sehr breiten Boulevard der schrägen Anekdoten. Von der "Mautnerschen Adolf-Verwechslung" zu Nachkriegszeiten, die im Verschwinden eines alten Malers gipfelt, über eine Neudefinition des Pannonischen Picknicks im August 1989 bis hin, wie Helga den politischen Bauernfänger der 1990er mit zweifelhaftem Kultstatus um den Finger wickelt. Die mannstolle Traumschiffepisode war dann schon ein Alzerl zu viel (das phonetische äöüi lässt sich schriftlich nicht festhalten). Links? Rechts? Helga ist das Zentrum ihres eigenen Universums und so geradeaus, direkt und unverblümt wie möglich. Mit ihrer zynischen Sicht der Dinge, hält Lisa Eckhart den Leser auf Abstand und diesem auch hier einen Spiegel vor. Spieglein, Spieglein an der Wand¿ Provokation ist Lisa Eckharts zweiter Vorname, kontrovers ein Kosename für die Autorin. Und ich möchte mit einem Zitat unseres von mir sehr geschätzten Bundespräsidenten abschließen. "So sind wir nicht, so ist Österreich nicht." So sind wir nicht! Nicht alle!

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Heiße Sommer auf Mallorca. Partys, Sex, Drogen, Alkohol, und mittendrin irgendwo ist die sechzehnjährige Schwedin Emme Blanck. Tot oder lebendig? Emme, die seit drei Jahren in ihrem Urlaub in Palma vermisst wird. Seither sucht ihr Vater Tim unermüdlich nach ihr. Tim hat Stockholm und seine Frau Rebecka verlassen und arbeitet nun auf Mallorca als Privatdetektiv. Er erhält von Peter Kant, einem vermögenden Deutschen, den Auftrag, dessen Ehefrau Natascha zu beschatten und des Ehebruchs zu überführen. Kurz nach dem Tim seine Ermittlungsergebnisse präsentiert ist Natascha verschwunden, der Lover Tot und Peter Kant unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Doch Peter beteuert seine Unschuld. Ein abgekartetes Spiel? Tim gerät in ein dunkles Netzwerk aus Korruption, Gier und Macht. Wer Mons Kallentoft und seine Bücher kennt, weiß, dass der schwedische Autor nicht zimperlich ist und seine Protagonisten nicht schont. So ergeht es auch Tim Blanck in dem Thriller "Verschollen in Palma". Tim Blanck ist ein Getriebener, er trinkt zu viel, hat genug eigenen Dreck am Stecken. Die Ehe mit der Ärztin Rebecka ist gescheitert. Während Rebecka eine neue Beziehung hat, die am Kinderwunsch des neuen Mannes in die Brüche zu gehen droht, hantelt sich Tim auf Mallorca von einem miesen Auftrag zum nächsten. Bei allem was Tim tut, hat er Flashbacks von Emme aus glücklichen Tagen, plagt sich mit Vorwürfen, seiner Tochter Emme eine Reise nach Mallorca erlaubt zu haben. "Wen sehe ich da? Ist das Tim Blanck? Emmes Vater, Rebeckas Ex-Ehemann. Ist es der Privatdetektiv? Der einsame Mann auf Mallorca." Emme wollte eine unbeschwerte Zeit im Urlaub mit zwei Freundinnen verbringen, ohne Eltern. Doch die begehrte Urlaubsinsel besteht nicht nur aus Freude und Sonnenschein. Mons Kallentoft zeigt neben dem biergeschwängerten Ballermann und den Partylocations der reichen Elite auch die Schattenseiten des Urlaubsparadieses, die Armut, die schlechten Wohnverhältnisse, die Wasserknappheit und prekären Arbeitsbedingungen. "¿die armen Schlucker an Spaniern und Mallorquinern, die hier wohnen, kommen von ihrer Arbeit nach Hause, mit hängenden Schultern, gekrümmtem Rücken, müdem Gesicht, dem Gesicht eines Arbeiters, ein zufriedenes Gesicht, wieder ein Tag mit Arbeit, wieder ein Tag im Leben eines mileurista, wieder ein Tag mit Essen auf dem Tisch, wieder ein Tag, an dem man für die Kinder etwas Besseres erhoffen kann als das, was das Leben einem selbst bietet." Auf diesem Nährboden gedeiht ein prächtiger Sumpf von Gewalt, Prostitution, Amts- und Machtmissbrauch, der sich aufgrund der Verschwiegenheitskultur derer, die sich an der Macht berauschen, immer weiter wachsen wird. Tim erkennt dass Emmes Verschwinden mit seinem aktuellen Fall zusammenhängen muss¿. "Gerade im Moment sind es nur vermisste Gesichter, die miteinander verschmelzen, Begierden, weitere Begierden, Gier und Geld, Geld und noch mehr Geld." ¿und was als verzweifelte Suche eines Vaters nach seiner Tochter beginnt, entlädt sich in einem furiosen Finale.

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Der Landschaftsgärtner Carlo Weiss ist Mitte 40, seine Frau Ana hat ihn vor geraumer Zeit verlassen, seine Tochter Mina studiert im Ausland, sein Angestellter Agon landet nach einem tätlichen Angriff im Krankenhaus. Dann bekommt Carlo einen Anruf aus dem Pflegeheim, in dem seine Mutter Pia untergebracht ist. Die demente Frau ist verschwunden. Carlo spürt sie auf im Hotel Grand National, einem Luxushotel bei Montreux, mit dem Pia durch nostalgische Erinnerungen ihrer Jungend verbunden ist. "Das Leben ist ein wilder Garten" des französisch Schweizer Schriftstellers Roland Buti ist ein sehr wehmütiger Roman über die Brüchigkeit irdischer Existenz. Es sind schöne Bilder, die Buti mit seiner Sprache formt. Carlo verbringt seinen Alltag mit Arbeit, die ihn zu erfüllen scheint. Er ist einsam, die Lücken, die entstanden sind, als seine Tochter und kurz darauf auch seine Frau Ana aus der Wohnung auszogen, kann er jedoch nicht füllen. Carlo ist lethargisch und farblos. Die Gespräche mit seiner Mutter scheinen ihm peinlich und langweilig zu sein. Bei den wenigen Begegnungen mit Ana lebt die sexuelle Komponente ihrer früheren Beziehung wieder auf, die trotz der körperlichen Nähe immer auf Distanz bleibt. Carlos Hilfsgärtner Agon ist Exilkosovare und ist für mich eindeutig der interessantere Charakter. Vor dem Bürgerkrieg war Agon Französischlehrer. Er ist in der französischen Literatur belesen, liebt seinen Schrebergarten. In dem "Schrank von einem Kerl" steckt ein zuweilen kindliches Gemüt, glaubt an die Legenden seiner Heimat und steckt voller Überraschungen. "Gärten sind sozialistisch, die Natur ist kapitalistisch." In der geschützten Welt des Gartens bleibt nichts dem Zufall überlassen, während die Natur der Unordnung und dem Triumph des Stärksten Vorschub leistet. "Ein Garten überlebt das Verschwinden des Gärtners nicht." Carlos Mutter Pia zieht sich in die Erinnerungen ihrer Jugend zurück, entrückt in eine Abwesenheit von der Welt, nimmt "Urlaub von sich selbst". Im Grand National offenbart sich für Carlo einen Lebensabschnitt seiner Mutter, von dem er nichts ahnte. "Mama hatte eine Existenz vor mir gehabt, und nachher lebte sie ihr Leben ohne mich weiter. Diese beiden Realitäten blieben für mich im Dunklen." Letztlich muss sich Carlo die Frage stellen, wie genau er seine Mutter konnte, ob sie jemals glücklich war. Butis "wilder Garten" ist mehr ein langsamer Fluss, der träge von einem Handlungsstrang zum nächsten mäandert. Zu gewollt sind die Bilder, die sich zur Natur aufdrängen, zu maniriert die geschliffene Sprache. Zu lose fügen sich Gedanken zur Natur, zur Einsamkeit, zur Selbstbestimmtheit aneinander. Zu viele Türen werden geöffnet. "Man muss die Tür hinter sich zumachen können." sagt Agon. Dieses Buch kann ich ganz getrost zumachen.

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Mord und Entführung im Touristenparadies: Es ist Sommer in Le Lavandou. Der Touristenort ist voller unternehmungslustiger Urlauber, die Sonne, Meer und Land genießen wollen. Die Provence könnte so idyllisch sein. Doch dann stürzt eine Frau von einer Brücke auf die Autobahn. Gerichtsmediziner Leon Ritter erkennt schnell, dass es sich nicht um Selbstmord handeln kann. Und es bleibt nicht bei der einen Toten. Vieles deutet auf okkulte Rituale doch die Polizei will Leon zunächst nicht ernst nehmen. Bis die Tochter des Kultusminister Opfer einer Entführung wird. "Dunkles Lavandou", ein Kriminalroman von Remy Eyssen, der seinen Médecin Légiste schon zum sechsten Mal im Lavandou ermitteln lässt. Hier trifft französisches Savoir vivre mit einem spannenden Kriminalfall aufeinander. Für mich war es das erste (und mit Sicherheit nicht das letzte Buch) aus der Reihe, konnte aber ohne Schwierigkeiten in die Serie einsteigen. Leon Ritter stammt ursprünglich aus Frankfurt - seine Vorgeschichte ist sicher den ersten Bänden zu entnehmen - und lebt mit der stellvertretenden Polizeichefin Capitaine Isabelle Morell in Lebensgemeinschaft. Die beiden sind ein gutes Team, beruflich wie privat. Leon Ritter hat ein bisschen was von einem "David Hunter der Provence". "Leon nahm Maß. Er liebte scheinbar aussichtslose Situationen, in denen man durch richtige Planung, Erfahrung und Risikobereitschaft doch noch ans Ziel kam. Beim Boule genauso wie im Leben." Nicht was seinen Charakter betrifft. Er ist kein depressiver Eigenbrötler, im Gegenteil sehr kommunikativ und gesellig, spielt Boule und trinkt munter den einen oder anderen gekühlten Rosé im Bistro und lauscht dort Land und Leuten. Es ist seine Art zu ermitteln und seine Achtsamkeit im Umgang mit den Toten. "Trotzdem, für Leon zählte bei der Begegnung mit einem Opfer der erste Eindruck. Ganz so, als würde dieser Mensch noch leben und könnte für ihn das Geheimnis seines Todes lüften." Und es gibt genügend Geheimnisse zu lüften in diesem Fall. Denn Leon erkennt schnell, dass es sich um einen Serientäter handeln muss, der wahrscheinlich schon früher gemordet hat. Er stellt den Zusammenhang zu religiösen Ritualen her, doch seine Theorie kommt beim Polizeichef nicht besonders gut an. "Haben Sie sich schon mal gefragt, wie so etwas in der Öffentlichkeit ankommt? Die Medien spielen doch verrückt, wenn das durchsickert. Die Tochter des Kultusministers Opfer eines Teufelsaustreibers, mon dieu!" Doch Leon glaubt an die Wissenschaft und nicht an Zufälle. Ich glaube jedenfalls an die gelungene Kombination von krimineller Spannung und dem Lebensgefühl der Provence. Und ein Glas vom Rosé würde ich jederzeit mit Leon trinken wollen.

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Hulda Hermannsdóttir ist 64 Jahre alt und steht kurz vor der Pensionierung. Einen letzten Fall, einen "cold case" soll sich die isländische Kriminalkommissarin noch aussuchen, bevor sie aus dem Polizeidienst ausscheidet. Sie wählt kurz entschlossen den unaufgeklärten Todesfall der russischen Asylwerberin Elena. Seit einem Jahr sind die Ermittlungen dazu eingestellt und sehr schnell erkennt Hulda, dass die wenigen Ergebnisse ihres Kollegen Alexander lückenhaft und schlampig sind. Bei ihren Nachforschungen gerät Hulda selbst in größte Gefahr. Der isländische Journalist, Übersetzter und Anwalt Ragnar Jónasson hat schon mehrere Kriminalromane geschrieben. Mit DUNKEL, dem ersten Teil der Hulda-Trilogie ist mir dieser Autor erstmalig aufgefallen. Sehr gut aufgefallen, möchte ich sagen. Es sind drei Erzählstränge, die Jónasson langsam einander annähert. Huldas aktuelle Situation, die Notizen einer ermordeten Frau und Huldas komplizierte und schicksalhafte Familiengeschichte. Behutsam schreibt der Autor über die Nöte einer alleinerziehenden Frau im Island der 1950er, über die entwürdigende Situation von Asylwerberinnen und über die Ungerechtigkeiten, denen Hulda als alternde Frau im Polizeidienst ausgesetzt ist, in dem Solidarität unter Männern mehr wiegt als Kompetenz. "Vielleicht lag es an der Schnelligkeit, mit der die meisten Elena vergessen hatten, warum es Hulda so schwerfiel, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Elena hatte in einem fremden Land Zuflucht gesucht und nur ein nasses Grab gefunden. Und niemanden kümmerte es. Hulda wusste, wenn sie diese letzte Gelegenheit, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, nicht ergriff, würde sich nie wieder jemand die Mühe machen, und Elenas Geschichte geriete in Vergessenheit. Sie würde einfach das Mädchen bleiben, das nach Island gekommen und gestorben war." Jónassons Ermittlerin Hulda Hermannsdóttir ist keine gewöhnliche Protagonistin. Sie ist nicht mehr die Jüngste, arbeitet noch ganz nach alter Schule, hat ein gutes Gespür, Augenmaß und ist hartnäckig. Eigentlich könnte sie sich ein schönes Leben machen, mit ihrem neuen Bekannten Pétur eine Romanze beginnen, mit der Vergangenheit abschließen. Doch sie will nicht hinnehmen, dass sie aufs Abstellgleis geschoben wird, räumt nicht freiwillig für einen jungen aufstrebenden männlichen Kollegen das Feld. Vielleicht ist gerade ihre Hartnäckigkeit der größte Fehler, den sie je begangen hat. "Sie hasste es, Fehler zu machen. Sie hasste es wirklich, Fehler zu machen." Dieser Einstieg in eine Trilogie hat es in sich und diese wartet mit einem Finale auf, das unerwartet und ungewöhnlich ist.

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Ein kranker Mann am Deck der America bei der Überfahrt von New York über den Atlantik. Es ist Gustav Mahler, der Komponist, der Dirigent, der Herr Direktor. Auf seiner letzten Reise, gezeichnet von Krankheit und Schwäche, betreut von einem Schiffsjungen, zieht er Bilanz über sein Leben, sein Schaffen, seine Ehe mit Alma. Mahlers letzte Reise ist Robert Seethalers "Der letzte Satz". Es ist ein sehr melancholisches Kurzporträt eines begabten Künstlers, eines gebrochenen, müden Mannes. Gefangen in einem seit Kindheit kränkelnden Körper, getrieben von seinem musikalischen Ausnahmegenie erinnert sich Mahler an sein Wirken als Direktor der Wiener Hofoper. Wie jung er damals war, als alle dabei sein wollten, man "diesen kleinen, zappeligen Juden sehen (wollte), der es aus unerfindlichen Gründen geschafft hat, das beste und störrischste Orchester der Welt zu disziplinieren." Doch das musikalische Werk Mahlers steht nicht im Vordergrund dieses schmalen Büchleins. Seethaler reduziert Mahler auf ein Minimum, auf Schmerzen, Schwäche, Schlaflosigkeit. "Nein. Man kann über Musik nicht reden. Es gibt keine Sprache dafür. Sobald Musik sich beschreiben lässt, ist sie schlecht." So sinniert Mahler über die Endlichkeit des Lebens und die Unendlichkeit des Meeres. Dieses Motiv der Weite, Kälte, Vielfalt und Tiefe des Meeres kommt immer wieder. Doch die schönen Worte des Bedauerns, die Seethaler dafür findet, erreichen diese Tiefe nicht. Immer wieder führen Mahlers innere Monologe zu vergangenen Ereignissen, versäumten Gelegenheiten. Der Verlust eines Kindes hat ihn schwer getroffen. Seine Ehe zu Alma besteht nur mehr aus Loyalität. Erstaunlicherweise erscheint Alma - die nicht nur Mahlers Frau war sondern später auch Muse, Geliebte, Ehefrau anderer namhafter Künstler der Wiener Secession und Bauhauszeit, wie dem "Baumeister" Hans Gropius, Oskar Kokoschka, Franz Werfel¿, war - sehr brav und bieder bis zu dem Moment, als Mahler sich Almas Affäre mit Gropius gemahnt. Nur flüchtig streift Seethaler am Antisemitismus an, mit dem Mahler konfrontiert war. Bedeutsame Begegnungen mit Auguste Rodin oder Sigmund Freud, sind nur kleine Gedankensplitter. Was von Mahler übrig bleibt, ist ein kleiner, rührseliger, einsamer Mann. Zu mehr hat die Kürze dieses Buches wohl nicht gereicht.

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Marie Mitchell lebt mit ihren vierjährigen Zwillingssöhnen in einer unbedeutenden Kleinstadt in Connecticut. Eines Nachts versucht ein Eindringling, sie in ihrem Haus zu umzubringen. Marie kann sich erfolgreich zu Wehr setzen und tötet den Angreifer. Mit gefälschten Papieren flüchte sie mit ihren Kindern nach Martinique zu ihrer Mutter Agathe. Dort beginnt Marie ein umfangreiches Tagebuch zu schreiben, über ihre Kindheit in den 1960ern, ihre Schwester Helene, die unbedingt zum Geheimdienst wollte und bei einem dubiosen Unfall ums Leben kam, über ihre eigene Tätigkeit als FBI Agentin bis hin zu ihrem Undercovereinsatz, bei dem sie den kommunistischen Anführer von Burkina Faso ausspionieren soll. Ein Einsatz, der ihr Leben für immer auf den Kopf stellt. "American Spy" ist der Debütroman der afroamerikanischen Autorin Lauren Wilkinson. Es ist ein brillant und stürmisch erzähltes Spionagestück, ein Stück Zeitgeschichte, eine Mischung aus Fakten und der Fiktion einer Romanze zwischen der jungen schwarzen Protagonistin Marie Mitchell und Thomas Sankara, dem Präsidenten von Burkina Faso. In den 1980ern, in denen der Großteil der Geschichte angesiedelt ist, ist der Kalte Krieg in Amerika noch omnipräsent. "Reagan hatte sich außenpolitische Ziele auf die Fahnen geschrieben, die zu dem Zeitpunkt so unmöglich klangen, dass sie kaum jemand ernstnahm: Er wollte nicht nur dafür sorgen, dass die USA im Kalten Krieg die Oberhand hatten, er wollte ihn gewinnen." Die Bedrohung durch die Sowjetunion und aller anderen kommunistischen Staaten beschäftigt Bevölkerung wie Geheimdienste. "Ich hielt Kommunismus für gefährlich¿.Reaganomics war nicht gerade eine menschenfreundliche Philosophie, und in Verbindung mit dem Hang unseres Landes zur Bestrafung bot sie den perfekten Nährboden für Rücksichtslosigkeit und Unbarmherzigkeit. Die Alternative war jedoch noch schlimmer." Die junge schwarze Marie Mitchell, die beim FBI mit der Rekrutierung von Informanten befasst ist, tritt beruflich auf der Stelle. Es ist ihr Geschlecht und ihre Hautfarbe die sich nicht vorwärts bringt- Als sie eine Suspendierung provoziert, wendet sich plötzlich die CIA an sie. Sie soll das Vertrauen von Thomas Sankara erschleichen, ihn diskreditieren, während der Geheimdienst einen amerikafreundlichen Gegenkandidaten zum Präsidenten von Burkina Faso etablieren will. Der westafrikanische Staat Burkina Faso wurde von 1983 bis 1987 von Thomas Sankara regiert. Dies entspricht den Tatsachen. Sankara sah sich selbst als sozialistischen Revolutionär. Seine Devise lautete: "Vaterland oder Tod, wir werden siegen" Seine Begegnung mit Marie mit allen Konsequenzen entstammt der dichterischen Freiheit der Autorin. Burkina Faso bedeutet übersetzt "das Land der aufrechten Menschen". Marie erkennt in Sankara einen aufrechten Menschen, beginnt die Sinnhaftigkeit ihrer Mission zu hinterfragen. "Man kann einen Revolutionär umbringen, aber man kann nie die Revolution umbringen." Der Roman enthält alle Elemente eines spannenden Spionageromans. Allein der Beginn des Buchs, als ein Unbekannter in Maries Haus einbricht, um sie zu eliminieren katapultiert den Leser mitten ins Geschehen. Aber es ist weit mehr als ein Thriller. Alles was nach dem Attentat auf Marie geschrieben steht, ist ihr Tagebuch, die Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte, ihrer Rolle als schwarze Frau in einem Rechtssystem, das Menschen ihrer Hautfarbe (und das bis in die heutige Zeit) diskriminiert und ein Vermächtnis an ihre Söhne, schwarze amerikanische Jungs, für die es noch lange keine Sicherheit bedeutet, zur Mittelschicht zu gehören. "Ich hoffe, ihr wachst zu Männern heran, in denen sich die besten Eigenschaften von mir und eurem Vater vereinen. Ich hoffe, ihr werdet den Mut haben, euch gegen Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen, wann immer ihr dazu aufgerufen seid. Ich hoffe, ihr werdet frei und heftig lieben. Auf diese Art, so hoffe ich, werdet ihr gute Bürger sein." Vielleicht ist dieses Buch kein Thriller. Das muss es auch nicht, um großartig, komplex, vielschichtig und spannend zu sein.

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Nordirland 1992. Detective Inspector Sean Duffy arbeitet nur mehr als Teilzeitpolizist für die Royal Ulster Constabulary und verbringt sonst seine Zeit in Schottland mit Frau und Kind. Eigentlich will er nur mehr einen ruhigen Job machen bis zur Pensionierung: Doch als Quentin Townes, ein Kunstmaler, ermordet aufgefunden wird, sieht der Fall zunächst einfacher aus als er ist. Denn der vermeintlich misslungenen Raubüberfall wird zum Stich in das Wespennest örtlicher IRA-Terroristen. Duffy will noch einmal beweisen, dass der alte Hund, fähig ist neue Tricks zu erlernen und gerät dabei mitten in die Schusslinie. "Das hier ist ein klassischer Sean Duffy, der einsame Wolf." "Alter Hund, neue Tricks" ist der achte Band der Reihe um DI Sean Duffy des nordirischen Krimiautors Adrian McKinty. Auch wenn ich die Vorgängerbände nicht kannte (warum eigentlich?), war ich gleich mitten im Geschehen. Es ist eine großartige, spannende Zeitreise in das Nordirland der beginnenden 1990er. "In den vergangen Jahren war der kalte Krieg zu Ende gegangen, Thatcher war abgetreten, Reagan war abgetreten, die Berliner Mauer war gefallen, Nirvana hatte Michael Jackson von den oberen Rängen der Charts verdrängt, doch hier in Irland spielten die Männer der Gewalt weiter lustig ihr Spielchen." Mittendrin in diesem Spiel der Gewalt steht Sean Duffy, gerecht, unbeirrbar, originell in seinen Methoden. Dieser alte Hund ist kein Rudeltier. Ein Einzelgänger, der Lyrik und Musik liebt, feinsinnig und knallhart zugleich. Adrian McKinty lakonische Art zu erzählen, macht großen Spaß, auch wenn das Thema diese Kriminalromans ein politisch sehr ernstes ist. Die Troubles, wie der Nordirlandkonflikt fast schon euphemistisch genannt wird beherrschten nahezu 30 Jahre das Leben in Nordirland. Bürgerkriegsartige Zustände, Autobomben, bewaffnete Auseinandersetzungen waren an der Tagesordnung. Anfang der 1990er beginnt das politische Gefüge sich zu verändern. "Und jetzt kommt kein Milchmann mehr?" - "Nein, nie wieder, sagte sie." - "Und die Flaschen?" - "Flaschen gibt es auch nicht mehr, glaube ich. Jetzt gibt es nur noch Milch im Karton." - "Und was nehmen die Kinder dann für die Molotow-Cocktails?" Tough, tougher, Duffy: Ich hoffe Adrian McKinty hat für diesen alten Hund noch einige Tricks auf Lager.

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Graun, ein kleines Bergdorf im Vinschgau. Seit dem Ende des Ersten Weltkrieges gehört Südtirol zu Italien. Nach der Machtergreifung Mussolinis wird die deutschsprachige Bevölkerung zwangsitalienisiert. Trina, die so wie ihre Freundinnen Barbara und Maja, Lehrerin werden wollte, bekommt nun keine Anstellung, doch im Untergrund unterrichtet sie weiter die Dorfkinder in Deutsch. Trina heiratet Erich Hauser und zieht auf seinen kargen Bauernhof. Die Hausers führen fortan ein Leben im Widerstand: gegen Mussolinis faschistische Schwarzhemden, gegen Hitler, gegen den Bau des gewaltigen Staudamms, der den Untergang für das Dorf bedeutet. In Trinas und Erichs Leben wird eine große Wunde gerissen, es ist ein Verlust an dem die Familie zu zerbrechen droht. Der italienische Autor Marco Balzano schreibt in seinem Roman "Ich bleibe hier" wider das Schweigen. Trina glaubt an das Wort als Mittel des Widerstands. In Graun sind die Menschen hart arbeitende Bauern und Handwerker. Trinas Mutter war eine sehr kategorische Frau, die die Welt mühelos in Schwarz und Weiß einteilen konnte. "Sie hielt alle, die eine Schulbildung hatten, für unnötig schwierige Menschen. Faulpelze, Besserwisser und Haarspalter. Ich dagegen glaubte, das größte Wissen liege im Wort, besonders für eine Frau¿.Ich glaubte, sie könnten mich retten, die Wörter." Worte können alles sein, Trost oder Waffe, sie können Berge versetzen, wenn alles verloren scheint. Worte bedeuten Freiheit, können Brücken schlagen. Manchmal bleiben aber auch nur Worte, um zu verarbeiten, was das Leben mit einem gemacht hat. Und so lässt Marco Balzano Trina erzählen, von der Zeit als die Dorfbewohner die italienischen Faschisten hassten und ein Rettung durch Hitlers Nazideutschland herbeisehnten. Sie erzählt vom Widerstand, von Flucht, von Trennung und Verlust. Balzanos Sprache ist schnörkellos, mitfühlend und bar jeglicher Sentimentalität. Der Kirchturm von Reschen, der aus dem Wasser des Stausees hervorschaut, ist heute eine Touristenattraktion. Auch Marco Balzano hat diesen Kirchturm gesehen. Die Geschichte der Gegend und des Staudamms motivierte ihn "eine private und persönliche Geschichte anzusiedeln, in der sich die historischen Abläufe spiegeln und die (ihm) die Möglichkeit bot, ganz allgemein über Verantwortungslosigkeit, über Grenzen, über Machtmissbrauch und die Bedeutung des Wortes zu sprechen." Was bleibt, wenn einem zunächst die Muttersprache, dann das Zuhause, die Landschaft, die Existenz, die Heimat genommen wird? "Vorwärts gehen¿.das ist die einzige Richtung, die erlaubt ist. Sonst hätte Gott uns die Augen seitlich gemacht. Wie den Fischen."

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