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Alle Rezensionen von Melanie E.

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Das Dorf der toten Seelen ist ein Thriller, der die psychische Ebene der Suggestion sehr gut beschreibt und dadurch zu einem echten Drama wird. Interessant ist, das sowohl Gegenwart, als auch Vergangenheit ein gelungenes Zusammenspiel ermöglichen. Hier wird mit der Psyche des Menschen gespielt und es zeigt sich, wie viel Macht wir auf andere ausüben könnten, wenn wir denn wollen und viele würden sich komplett einlullen lassen und ihre eigenen Werte vergessen und kopflos nachfolgen. Es ist letztendlich ein grausames Spiel und hat mich entsetzt, wobei die Grundidee nicht neu war, hat die Autorin es doch vielfach geschafft mich zu überzeugen. Am Beispiel eines Kindes oder einer jungen Erwachsenen wird deutlich, wie sehr Worte sich einprägen, um sich gegen Eltern zu stellen und diese urplötzlich abzulehnen, in den Dingen, die sie tun oder auch ihr Verhalten so zu reflektieren, das sie denjenigen, denen man plötzlich Vertrauen schenkt, nicht im Mindesten ähneln. Dieses ist nicht utopisch, denn in einem bestimmten Alter sind junge Menschen besonders gefährdet sich auf andere Menschen einzulassen und ihnen eher Glauben zu schenken, als den eigenen Eltern. Es wird in Das Dorf der toten Seelen relativ schnell deutlich, das gutes Aussehen und Rhetorik Menschen einlullen und ihre Überzeugungen und Grundfeste erschüttern lassen. Das Böse in einem Menschen zu finden, der eine geistige Behinderung hat, hat mich sehr erschüttert, zumal sich fast ein ganzes Dorf nun auf die Seite des Predigers stellt und gegen Brigitta, die sich verbal nicht wehren kann. Für mich echtes Grauen und dennoch der Aufhänger dieses Thrillers, all das, was nicht in unser Weltbild passt, auszumerzen und Gott dadurch näher zu kommen. Die Bibel zu seinem eigen Nutzen und Fanatismus zu nutzen, gab es schon vermehrt in Büchern, aber hier hat es mich definitiv sehr erschüttert. Eigentlich soll es eine Reportage werden über das Dorf Silvertjärn werden, dem Dorf, welches wie tot erscheint, da die Bewohner zuvor vielleicht noch friedlich miteinander gegessen haben und nun verschwunden sind. Es ist Ahnenforschung und gleichzeitig die Hoffnung auf etwas ganz Großes, da das Dorf von einem Geheimnis umweht wird. Die Suche nach der Wahrheit entwickelt sich letztendlich zu einem Spießrutenlauf und einen Lauf um Leben und Tod. Das Ende ist nicht unbedingt überraschend, aber großartig inszeniert. Ein hoher Spannungsbogen ist ab der ersten Seite spürbar, sodass ich Das Dorf der toten Seelen als sehr lesenswert empfunden habe. Gerne eine Leseempfehlung!

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Pandatage erzählt von einer ganz speziellen Vater und Sohn Beziehung, die durch den Unfalltod der Mutter / Ehefrau zu einem Bruch gekommen ist und nun durch eine ganz besonders intensive Erzählkunst des Autors einen Neuanfang bekommt. Will, der seit dem Tod der Mutter nicht mehr spricht, leidet anscheinend am selektiven Mutismus, wobei die Entscheidung nicht zu sprechen ganz alleine von ihm gesteuert werden kann. Irgendwann fängt er an zu sprechen und zwar mit dem Mann im Pandakostüm, nichtsahnend, das dieser Mann sein Vater ist und dessen Herz vielfach bricht, da er den Schmerz seines Sohnes erkennt und nun gezielt darauf hinarbeiten kann, diesen aufzufangen. Leider ist dieses auf Lügen aufgebaut, was fast zu einem erneuten Bruch von Vater und Sohn führt. Die Protagonisten werden ergänzt durch einige ganz interessante Persönlichkeiten, die dem Roman in all der Trauer, die sich mitunter zwischen den Zeilen verbirgt, eine gewisse Komik einbaut. Mir hat es sehr gefallen, das Danny oftmals unerwartet Hilfe bekommt, denn er steckt in großen Schwierigkeiten. Die Wohnung kann er nicht bezahlen und muss immer mehr Schulden machen, während der Vermieter droht ihn nicht nur aus der Wohnung zu werfen, sondern ihm auch alle Knochen im Leib brechen zu lassen. Arbeitslos und ohne Perspektive versucht sich Danny als Straßenkünstler und wird besser und besser, denn auch dort bekommt er Hilfe, denn ein tanzender Panda ist eine gelungene Attraktion. Schade nur, das Danny zwei linke Füße zu haben scheint und auch das Taktgefühl nicht gepachtet hat, aber auch hier wird ihm Hilfe zuteil von einer grandiosen Tänzerin eines Etablissement, welches sich ideal für Jungegesellenabschiede eignet. Wie schon erwähnt sind es oftmals die anderen erschaffenen Personen, die den Roman lebendig machen. Aber nicht nur auf dieser Ebene glänz dieser Roman, der mitunter auch im Genre Drama sein Zuhause finden würde, ablösend in Komödie und einer Mafiosigeschichte. Dem Autor ist es gelungen sehr facettenreich zu schreiben und mich damit wirklich zu packen. Für mich stand natürlich Will im Vordergrund, der es definitiv verdient hat innerlich zu heilen, wobei es natürlich auch einen hohen Stellenwert hatte, das Danny und Will wieder zueinander finden. Vielleicht war es ganz gut, das Danny seinen Job verloren hat, damit er sich nicht nur darauf konzentriert seinen Sohn finanziell zu versorgen, sondern ihm auf die richtige Art und Weise näher zu kommen. Pandatage ist wirklich wunderschön trotz allem Kitsch und Situationen, die wirklich dick aufgetragen wurden. Mich begeistert letztendlich der Zusammenhalt, wobei es natürlich ebenso wichtig ist, Freundschaft und Mobbing in den Fokus zu rücken. Will wird für einige Mitschüler zum Spielball gehässigem Verhaltens und mich imponiert sehr, wie der Autor dieses Problem lösen konnte. Hinzu erschuf er einen Lehrer, der die richtigen Worte zur rechten Zeit ausspricht und somit auch zu Wills Trauerverarbeitung beitragen konnte. Insgesamt gesehen eine runde Story, die es sich zu lesen lohnte. Gerne eine Leseempfehlung!

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Rapunzel, mein ist der zweite Band einer Thrillerreihe, der mich wirklich begeistert. Auch wenn ich Der Alphabetmörder für mich komplett unbekannt ist, waren mir die Bezüge hierzu schlüssig und weckten meine Neugier. Insgesamt gesehen ist Rapunzel, mein sehr erdrückend und definitiv barbarisch. Am meisten fasziniert bin ich vom Alter des Autors, da dieser lediglich zwei Jahre älter ist als mein Sohn und dieser nicht im entferntesten Interesse daran hätte einen Thriller zu schreiben. Mein Respekt an dieser Stelle für diese Begabung und die Umsetzung von mörderischen Gedanken. Rabea Wyler hat ihre eigenen inneren Kämpfe auszufechten und daher bringt sie sich relativ schnell mitten in die Ermittlungen in einen Fall, der dem Verschwinden ihrer Schwester Marie sehr ähnelt. Auch in diesem Fall ist der Märchenbezug greifbar, denn kurz vor der Entführung fühlte sich Marie von einer Hexe bedroht. Im weiteren Verlauf dringt Rabea immer tiefer in ihre Vergangenheit ein und kann sich so einer Aufklärung der neuerlichen Ermittlungen annähern. Letztendlich ist es ein Kampf um Leben und Tod, wobei dieser hohe Spannungsbogen dienlich ist, mich wie gebannt an meinen Reader zu fesseln. Ein kleiner Funken Hoffnung Marie lebend zu finden ist immer greifbar und diese verglüht nur relativ langsam. Jan Grall, der sich aus der Polizeiarbeit zurückgezogen hat, wird ebenfalls mit den aktuellen Ermittlungen vertraut gemacht und muss erkennen, dass er lange Zeit dem falschen Menschen vertraut. Hier zeigt sich, das auch Menschen durch Angst und Schmerz wie Marionetten agieren. Es hat mich entsetzt, aber es ist so authentisch dargestellt, dass es auf mich absolut glaubhaft wirkt. Rapunzel, mein ist ein Thriller mit Wow - Effekt, der sich mitten in einem Märchen befindet. Der Bezug zu Rapunzel ist genial und zeigt, wie sehr letzte Wünsche einen Menschen verändern können, die vor Neid und Gram innerlich zerbrechen. Manchmal nutzen andere dieses, um es zu ihren Zwecken zu nutzen. Eine gelungen Konstruktion von Psychosen und dem Wunsch zu herrschen, auch wenn ein anderer dadurch großes Leid erfahren muss. Sich menschliche Spieler zu erschaffen ist widerwärtig und lässt mich erschaudern. Gerne eine Leseempfehlung an einen Thriller, der bis auf minimale Schwächen absolut überzeugen konnte.

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True Queen: Von Sternen gekrönt glänzt nicht nur durch das wundervoll gestaltete Cover, sondern definitiv durch seine Protagonisten. Mailin hat echten Kampfgeist, den sie sich in der Parallelwelt Lyaskye zunutze macht. Da sie Kampferprobt ist, hat sie Körper und Geist unter Kontrolle, wobei sie die vielen schwierigen Situationen auch durch Intelligenz bekämpfen kann. Im Jenseits der Zeit ist sie Schwester einer jungen Frau, die schon viele Jahre im Koma liegt und dadurch einen hohen Pflegebedarf hat, daher fällt ihr die Umstellung in Lyaskye leben zu müssen sehr schwer und sie sucht Auswege aus ihrer Situation, damit sie zurück in ihre Welt kann. Es warten letztendlich einige Überraschungen auf sie, die sie förmlich erschlagen und sie unverhofft in die Form pressen, Königin zu werden. Ein unbekanntes Land zu regieren hat nicht nur den Glanz und Glamour, den wir präsentiert bekommen, wenn wir Königshäuser betrachten. Hier mehren sich Intrigen und Machtspiele. Der Autorin ist es gelungen eine Welt zu erschaffen, die unserer in manchen Punkten nicht unähnlich sind, was Emotionen betrifft, aber im Bereich des fantastischen, absolut nicht zu toppen ist. Ich flog förmlich durch die Seiten und war tief in Mailins Geschichte gefangen. Ein Jugendroman, der immer wieder die Frage stellt: So viele Bücher und du nimmst ausgerechnet dieses ... Zum Ende hin, weiß ich warum ich True Queen: Von Sternen gekrönt unbedingt lesen wollte, da es eine Liebesgeschichte, fantastische Wesen, die mitunter beängstigend wirken, Protagonisten, die echt erscheinen und letztendlich eine Story, die der Zielgruppe junger Leser_innen absolut angemessen erscheint. Den Erscheinungstermin im Frühjahr 2020 fiebere ich definitiv entgegen, da ich noch viele Fragen habe, die bisher nicht beantwortet sind. Zudem wünsche ich mir einige kurze Einblicke in das Leben der Mutter, die nun beide Töchter zu verlieren scheint. Für mich als Mutter das absolute Horrorszenario, wobei ich mir in diesem Punkt ein Happy End wünschen würde. Vielleicht ist dieser kleine Einwand ein Anstoß an die Autorin dieses zu berücksichtigen? Alles andere würde mich tatsächlich unzufrieden machen, da es mit großem Schmerz und Leid verbunden wäre. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen Roman, der mir einige fantastische Lesestunden bescheren konnte. Die Story wurde nicht einen Moment langweilig und konnte mich regelrecht fesseln. Da in der Ich - Form geschrieben wurde, ist man Mailin sehr schnell nah. Man fürchtet, bangt und siegt mit ihr gemeinsam. Die eingebaute Liebesgeschichte belebt und verleiht echte Schönheit in einem fantastischen Land voller ungewöhnlichen Kreaturen, Kulturen und vielen Details des gut ausgearbeiteten Schauplätze.

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Das Leben ist großartig - von einfach war nie die Rede hat mir einerseits sehr gut gefallen, in anderen Dingen leider nicht. Gaby Köster zu erleben, wie sich ins Leben zurückkämpft wirkt auf mich ehrlich und schonungslos, daher einige Pluspunkte. Die vielen Lobreden durch Bekannte, Freunde und anderen Begegnungen in ihrem Leben vor jedem Kapitel empfand ich zum Teil als sehr aufdringlich und eher auf eine Beerdigung passend, eine Hommage an den Toten sozusagen. Das mag jede/r Leser_in anders empfinden, aber eine oder auch eine zweite Lobrede hätte mir ausgereicht. Irgendwie schmälerte es meine Lesefreude. Ich bin nämlich auch davon überzeugt, das Gaby Köster eine tolle Frau ist, ansonsten hätte ich Das Leben ist großartig - von einfach war nie die Rede nämlich niemals zur Hand genommen. Da ich mit Menschen mit erworbenem Hirnschaden arbeite, weiß ich wie hart es ist, mit einer Hemiparese oder Hemiplegie zurecht zu kommen. Diese Einblicke in ein Handicap und das Leben damit wirkt auf mich authentisch. Klar ist auch, das ein Schlaganfall die Familie betrifft, daher empfand ich die Kapitel, die sich um Gaby Kösters Sohn drehten, als sehr aufschlussreich, denn Gaby Kösters Kampf betraf auch diesen. Das Schicksalmemoir ist mit seinen doch recht wenigen Seiten sehr schnell gelesen. Langweilig ist es nicht, sondern sehr informativ, das neue Leben der Künstlerin betreffend und auch sensibilisierend den Mitmenschen gegenüber, die nicht bedenken, wie eng Gänge in Supermärkten für Rollstuhlfahrer/-innen sind, von Umkleidekabinen mal abgesehen oder auch Behindertenparkplätze, die einfach zugeparkt werden, obwohl man keinen Ausweis besitzt? Mein Titel für meine Rezension klingt sicherlich im ersten Moment ziemlich hart, aber soll nur auf die Lobreden am Anfang jedes Kapitels hindeuten, da diese mir einfach nicht gefallen wollten, da sie mir zu geballt aufgetreten sind, aber das habe ich sicherlich schon verdeutlicht. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an alle Fans der Künstlerin, die sich dafür interessieren, wie es ihr nach Ein Schnupfen hätte auch gereicht ergangen ist, denn das Leben ging definitiv weiter und hat den Lebenswillen und die Freude daran nicht geschmälert.

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Der Fund hat mich erneut überzeugt, da ich den Schreibstil des Autors als absolut gelungen und faszinierend erachte. Erlebnisse der ermordeten Rita und die Ermittlungsarbeiten der Polizei sind interessant dargestellt, zumal Verhöre in wörtlicher Rede aufgezeichnet wurden. Immer mehr Menschen kommen zu Wort und beschreiben Ritas Leben, dadurch kommt man ihr als Leser_in immer näher und auch, wenn längst nicht alles sympathisch wirkt zunächst, bekommt man so einen guten Einblick in ihr Verhalten und Handeln. Rita ist vom Leben schwer gebeutelt und hat sich dennoch immer wieder hochgekämpft, auch wenn ihre Wege und Träume komplett zerschlagen wurden durch Verlust und falsche Entscheidungen. Als sich eine Gelegenheit bietet ihrer persönlichen Hölle zu entkommen, nutzt Rita diese und tritt somit in ein Minenfeld, welches Machtgier und Intrigen beinhaltet, die sicherlich nicht dienlich sind, persönliches Glück zu finden. Ritas Fund im Supermarkt könnte ihr ein gesichertes, besseres Leben ermöglichen, bietet aber auch große Gefahren, da ihr nun die Mafia auf den Fersen ist. Was sich hier offenbart, ist absolut gelungen dargestellt, da die Story nicht utopisch ist, sondern auch einen hohen Wahrheitsgehalt beinhaltet. Rita hat etwas von hohem Wert, was andere sich natürlich zurückholen möchten. Dazu gehen sie über Leichen und Rita wird eine davon sein. Dies ist kein Geheimnis, da der Klappentext dieses schon verrät. Manchmal sind Entscheidungen die wir treffen, nicht immer richtig und dennoch ist das, was Rita für sich bestimmt, ausschlaggebend, diesem Thriller die nötige Spannung zu geben, da viele Irrungen und Wendungen enthalten sind, die mich wirklich begeistern. Auch wenn ich am Ende nicht überrascht war, konnte ich mich sehr damit anfreunden, was Bernhard Aichner aus der Story gemacht hat. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da ich genau das geboten bekam, was ich vom Autor erwartet und erhofft hatte. Ich bin wirklich mehr als zufriedengestellt worden, da je mehr offenbart wird über Ritas Leben und Sterben, mir eine Frau offenbart wird, die ein großes Herz hat und es verdient hätte an dem großen Glück teilzuhaben, mit einem Mann an ihrer Seite, der sie wertschätzt und genügend Geld, um sich hier und da auch Luxus zu erlauben. Nachdem, was Rita erlebt hat, sollte dieses doch möglich sein? Ihr brutaler Tod ist also unsinnig und nimmt Rita demnach das, was sie vielleicht verdient hätte.

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Märchenfluch: Das letzte Dornröschen ist der erste Band einer Buchreihe. Mich hat zunächst das Cover angesprochen und meine Neugier geweckt, zumal ich ein absoluter Märchenfan bin und die Gebrüder Grimm als Kind immer und immer wieder gelesen habe. Auch wenn die Märchen hier etwas moderner gestaltet sind, ist es doch unverkennbar Dornröschen und zwar das letzte der Linie. Um noch einmal kurz auf das Cover einzugehen, muss erwähnt werden, das auch der Einband, sobald der Buchumschlag entfernt wird, wunderschön gestaltet ist. Ich musste das Buch während des Lesens immer wieder anschauen, da es mich fasziniert hat, wie märchenhaft sich der Einband präsentiert. Die Story kann ebenfalls glänzen, denn es vereint die Magie, die ich schon als Kind empfunden habe, wenn ich Märchen las und erzeugt echte Spannung und Abenteuer, denn für Flo bietet sich nun ein ganz anderes Leben, welches sie so niemals erwartet hätte, da sie sich für komplett normal gehalten. Sie wird Teil einer Gruppe anderer Märchenwesen, die vor falsch eingesetzter böser Magie schützen soll. Flo ist Trägerin des M - Gens, welches eigentlich durch ihre Urgroßmutter ausgestorben ist. Flo ist anfänglich sehr überfordert, fügt sich aber recht schnell in die bestehende Gruppe ein. Es lässt sich schnell erkennen, wie mutig und kampfbereit sie ist, auch wenn noch etwas anderes in ihr schlummert als das M - Gen. Es hat sich für mich als Leserin rasch ein gewisser Sog entwickelt, da ich den Schreibstil als absolut angemessen fand für ein Kinder - und Jugendbuch. Märchenfluch: Das letzte Dornröschen liest sich schnell und flüssig und auch die ausgewählte Schriftgröße ist angenehm. Schön sind auch die gezeichneten Rosen auf den Buchseiten, die immer wieder visuell auf Dornröschen hinweisen. Optisch ist das Buch definitiv komplett herausragend. Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung, da ich die Grundidee, Märchen zu verändern und der heutigen Zeit anzupassen, sehr gelungen finde. Zudem ist Märchenfluch: Das letzte Dornröschen voller magischen Dinge, die sich mitunter auch dahingehend entwickeln, amüsant und chaotisch zu wirken. Definitiv sind sie ein Schaden für die Betroffenen, aber mitunter gaben sie der Story zusätzlich zu Spannung, Abenteuer, einer sich entwickelnden Liebesgeschichte, einen Drang zum Schmunzeln, was mir sehr gefallen hat.

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Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse ist ein Roman, an dem ich keine Kritik finden kann, da ich auf der Suche nach einem echten Wohlfühlbuch, dieses im Riverside Bookshop finden konnte. Die Protagonisten sind zauberhaft und der Schauplatz des Geschehens absolut hinreißend. Hier finden gebrochene Herzen ihren Platz für Neuanfänge. Natürlich ist es auch der Titel des Romans gewesen, zudem das einladende Cover, mich für das Lesen begeistern zu können und ich bin auch jetzt nach einigen Tagen des Beenden dieser wunderschönen Geschichte, das sich mein Herz immer wieder neu für Charlotte erwärmen kann. Ihre Trauer und ihr Schmerz können sich nach und nach auflösen, was ein langer Weg ist, da ihr aber so viele Menschen mit Liebe begegnen, kann sie innerlich ein klein wenig mehr und mehr geheilt werden und dadurch Neues schaffen, um den Riverside Bookshop vielleicht doch vor dem Konkurs zu retten. Manchmal kommen Bücher zur richtigen Zeit, um vom Alltag dermaßen abzulenken, sodass einem seine eigenen Probleme und Sorgen nicht mehr so groß und ermüdend erscheinen, daher war es eine bewusste Entscheidung von mir Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse lesen zu wollen. Mir war klar, das ich natürlich über eine Buchhandlung lese, die um ihr Überleben kämpft, aber auch einen Liebesroman, der mitunter vor Kitsch und Klischees trieft, dennoch konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen, da Charlotte mir schnell sympathisch wurde. Zudem fand ich es sehr gelungen, wie sie ihr Leben in die Hand zu nehmen sucht und sich auch auf die Spuren ihrer Vergangenheit macht. Ihr Erbe einer unbekannten Tante anzunehmen und zu versuchen, finanziell das Ruder herumzureißen, ist anfänglich schwer, aber Charlotte sprudelt nach und nach voller Ideen und hat wunderbare Menschen an ihrer Seite, die arbeitslos werden würden, wenn der Riverside Bookshop seine Pforten schließen würde. Niedlich, absolut kitschig und vorhersehbar, aber dennoch ein echter Lesegenuss. Eine absolute Leseempfehlung an einen Roman, der mir sehr gefallen hat und mir ab der ersten Seite sehr gefallen hat.

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Meine wunderbare Frau lässt hinter dem Cover zunächst keinen Thriller vermute, wobei im Nachhinein das verdeckte Gesicht, welches zu beobachten scheint, einen Sinn ergibt und daher doch passend gewählt ist. Mir fiel das Buch mehrfach im Internet auf und weckte meine Neugier, da ich Titel und Cover als sehr interessant wahrnahm. Der Plot ist wirklich gelungen und führte mich mehrfach in die Irre, obwohl ich einige Verdachtsmomente hatte, nachdem Holly mit ins Spiel kam. Erzählt wird die Story in der Ich - Perspektive und daher ist man sehr nah dran am Geschehen, wobei dieses nicht dazu führt, der Familie wirklich nah zu kommen, denn vieles bleibt oberflächlich dargestellt und lässt manches relativ blass erscheinen, Ein Mann, der seiner Frau dazu verhilft, andere Frauen zu entführen, damit diese sie dann ermorden kann, ist wirklich einem eiskalten Wahnsinn nah. Sich seine Frau dabei vorzustellen, wie sie quält und mordet, ist für den Ehemann sinnlich? Scheinbar ist es dienlich der Langeweile, die sich in eine Ehe einschiebt, zu unterbrechen. Der männliche Part wirkt für mich wie ein Zuschauer, da ich mir noch nicht einmal dessen Namen bewusst wurde und mir nur Tobi als relevant erscheint. Sich eine neue Identität zu erschaffen empfand ich als sehr gelungen, denn wie auch anders sollte man(n) Frauen kennen lernen, die dazu auserkoren werden, potentielle Opfer zu sein? Auch wenn am Ende nicht alles schlüssig aufgelöst wird, ist das Ende gewaltig und auch wie zu erwarten. Überzeugt hat mich, das die Tochter der Familie, Jenna, in Angst und Schrecken lebt vor dem Serienkiller, der wieder auferstanden scheint und eine Psychose entwickelt wie mir scheint. es wirkt authentisch und lässt den Ehemann daran zweifeln, richtig zu handeln. Leider ist er wie in einem Netz gefangen und muss erkennen, dass Seine wunderbare Frau ganz andere Pläne verfolgt. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat, zwar nicht immer logisch und schlüssig erscheint, aber dennoch einen gewissen Sog auf mich ausüben konnte.

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Zimmer 19 ist der zweite Band einer Thrillerreihe, wobei ich leider eingestehen muss, dass ich Schlüssel 17 immer noch auf meiner Wunschliste habe und bisher nicht gelesen habe. Was dem Lesefluss des aktuellen Thrillers aber keinen Abbruch tut, da nur vereinzelnd auf den ersten Band der Reihe eingegangen wird. Was den Ermittler Tom Babylon betrifft, wird deutlich, das er durch das Verschwinden seiner Schwester Viola traumatisch agiert und diese immer wieder ein großes Thema in seinem Leben sein wird. Verständlich, da diese nie aufgetaucht ist und daher kein Abschluss stattfinden konnte, was heißt, Tom konnte nie wirklich trauern und ist immer noch innerlich gebrochen. Diese wirkt auf mich äußerst authentisch, daher empfand ich ihn als Ermittler sehr sympatisch und als Charakter gelungen wiedergegeben. Insgesamt konnte mich der Plot der begeistern und ich flog förmlich durch die Seiten meines Reader, um eine Auflösung des aktuellen Falls zu erhalten. Dieser kommt dann geballt und mit einem großen Schrecken. Wieder einmal ist die Nazizeit ein großes Thema und schickt mir einige Schauer über den Rücken, da diese Zeit voll von Grauen und barbarischen Handeln ausgeschmückt war. Viele Menschen der damaligen Zeit handelten sehr sadistisch und das ist natürlich nicht unbekannt, aber für mich oftmals doch erschrecken und mitunter auch komplett überfordernd. Sehr gelungen empfand ich auch, die identischen Cover der Thrillerreihe, die sich lediglich durch die Farbgebung voneinander unterscheiden. Mir hat sehr gefallen, das es tiefe Einblicke in das Leben der Sita Johanns gibt, die prägend auf ihr ganzes Leben und auch ihre Berufswahl sind. Es tat mir weh, das Leid zu erkennen und mich damit auseinander zu setzen, wobei schnell deutlich wird, das sie als Person involviert ist, zumindest den Tätern sehr nah gekommen ist. Marc Raabe ist es gelungen, aktuelles und schon geschehenes miteinander zu verknüpfen und eine Story daraus zu knüpfen, die mich dazu anleitet, eine Leseempfehlung ohne Einschränkungen auszusprechen. Ein sehr gelungener Thriller, der von Anfang an Spannung bietet durch den Snuff - Film direkt zu Beginn des Thrillers. Weitere junge Frauen / junge Mädchen sind in großer Gefahr, denn die Rache ist noch nicht beendet, sondern erst der Anfang eines großen Rätsels. Die Auflösung ist knallhart und schockierend und dennoch voll von einem großen Wahrheitsgehalt.

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