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Alle Rezensionen von annlu

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Ein Sturm legt den Zugang zum Kultistentempel der Jekari frei und bringt Unruhe in ein kleines Dorf. Abenteurer, Schatzsucher, eine Magierin, aber auch die hinzugezogene Stadtwache bilden die Gruppe, die sich in die Ruinen wagt. Unter ihnen auch der junge Einheimische Ordo, der wissen will, was aus seinem Freund und dessen Familie geworden ist. Hat dieser einen verschütteten Dämon der Jekari geweckt? Oder ist es der Fluch der Göttin, der das Tal erneut trifft? Die Geschichte wird einerseits aus Sicht von Ordo erzählt, wechselt sich aber mit Abschnitten um Nilra ab, die als einzige Frau in der Teridanischen Stadtwache die Stellung hält. Der junge Ordo hat einerseits immer eine Möglichkeit gesucht, mehr vom Leben zu sehen, als das bäuerliche Leben. Nun muss er aber erkennen, dass damit auch Furcht und Unbehagen verbunden sein kann. Als Einheimischer glaubt Ordo an die Gottkönigin, Flüche und das böse Übernatürliche. Auch einige seiner neuen Begleiter bringen Gerüchte um Dämonen mit. Nilra und besonders auch ihr Vorgesetzter versuchen ihren Auftrag - das Verschwinden der Familie von Ordos Freund, das nur blutige Spuren hinterlassen hat - mit Logik anzugehen. Schon der erste Besuch im Kultistentempel brachte eine unheimliche Stimmung mit sich, die durch das Verschwinden der Familie verstärkt wurde. Der erneute Abstieg in die verschütteten Ruinen - verbunden mit einigen unerklärlichen Angriffen - brachte noch mehr düstere Spannung mit sich. Dadurch, dass es viele unterschiedliche Theorien gab, die sich mit übernatürlichen Mächten beschäftigten, andererseits menschliche Spuren hinterlassen wurden und auch einige unbekannte Fremde in der Gegend gesichtet wurden, wurde die Spannung noch mehr geschürt. Mit dem Eintritt ins Dämonengrab glitt die Geschichte immer mehr in Richtung Horror. Nicht nur die düstere Umgebung, auch die damit einhergehenden Gefahren dienten dazu, dass nie sicher war, wer die Geschichte überleben würde. Fazit: Ein fantasy-Horrorroman, der es in sich hat.

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Ghor-el-Chras, die Hauptstadt, ist durchdrungen von Elend und Korruption. Als der Sohn eines Ratsmitglieds ermordet wird, tritt sein Vater an den Auftagsmörder Varek heran. Er soll den Mord aufklären. Während der Unbestechliche erst Spuren suchen muss, hat die Hure Idra den Mord beobachtet. Da sich in ihrer Umgebung, dem Elendsviertel, Ungewöhnliches ereignet, wird ihre Neugierde geweckt und sie beginnt Fragen zu stellen. Beide wissen nicht, dass sie damit einem grausamen Kult zu nahe kommen und in Gefahr geraten. Die Geschichte wechselt zwischen Varek und Idra. Varek war einst Mitglied der höheren Gesellschaft, einem Fehler hat er es aber zu verdanken, dass er nun den Unbestechlichen angehört. Diese gehören zu den Unteren der Gesellschaft, werden von allen verachtet, außer den Auftraggebern, die sie für Morde zahlen. Neben der Erinnerung an seine Vergangenheit verfolgt ihn die Angst vor der Finsternis. Obwohl er sich in besseren Kreisen bewegt als Idra sind seine Abschnitte von Gewalt geprägt. Idra ist im Elendsviertel aufgewachsen. Nach dem Tod ihrer Mutter blieb ihr nur ein Ausweg - sich als Hure zu verdingen. Dabei geben ihre Abschnitte einen ekligen Einblick in die Hauptstadt. Dafür sorgen nicht nur die Beschreibungen ihrer Umgebung - inklusive des Drecks und Gestanks, sondern auch die durchaus genauen Beschreibungen ihrer Arbeit und der Willkür und Gewaltbereitschaft ihres Zuhälters. Die Stadt selbst und ihre Einwohner erinnern an arabische Verhältnisse. Nicht nur die Wüste, die sie umgibt war dafür verantwortlich, auch einige Traditionen, das Essen, Kleidung und besonders die Stellung der Frauen. Einen Part der Erzählung übernimmt eine Frau der höheren Gesellschaft, die sich durch ungewöhnliche Mittel gegen das schlechte Los der Frauen wehren will. Die Geschichte um den Mord und die Häufung der Indizien, die Idra unbewusst sammelt fand ich interessant. An die sehr düstere Stimmung musste ich mich allerdings erst einmal gewöhnen. Dann aber gelang es der Geschichte mich immer mehr in ihren Bann zu ziehen. Der Spannungsbogen wurde gekonnt aufgebaut und die Spannung bis zuletzt gehalten. Viel zu meinem Lesevergnügen hat auch Idras Charakter beigetragen. ! Fazit: Düster, manchmal brutal aber sehr spannend - lesenswert!

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Seit sechs Monaten ist der Nekromant Connor abgetaucht. Nur leider nicht tief genug. Als er sich seine Medikamente besorgen will, finden ihn nicht nur die Anhänger eines Totenkults, sondern auch ein Mittelsmann eines Hexers, den er eigentlich schon tot geglaubt hat. Dieser will das Artefakt zurück, das sich in Händen der Frau befindet, der Connor kürzlich geholfen hat. Dafür gibt er ihm eine Woche Zeit und stellt eine Belohnung in Aussicht, bei der Connor nicht nein sagen kann. Da ich den ersten Band schon kannte, ist mir der Einstieg in die Welt leicht gefallen. Die politischen Verhältnisse der Häuser, die die "neuen Menschen" (all jene, die die Umpolung des Magnetfeldes in fantastische oder magiebegabte Wesen verwandelt hat) beherrschen, waren zwar immer noch nicht ganz zu durchschauen, haben aber nicht allzuviel Einfluss auf die Geschichte genommen. Aber nicht nur die Häuser und ihr Gegner, der Hexer Tarakona, machen Connor das Leben schwer. Der Tod will ihn endlich in Händen halten und das nicht nur sprichwörtlich. Über die wiederbelebten Leichen tritt er auch persönlich mit Connor in Kontakt und hetzt ihm die Reapers - die Anhänger des Totenkults - auf den Hals. Dazu kommt die Entität, die Connors magischen Artefakten inne wohnt und der er sehr misstrauisch gegenüber steht. Dass Connor dabei eine fast schon fatalistische Ader entwickelt ist nicht überraschend. Aber genau die hat es mir angetan. Zusammen mit dem schwarzen Humor, den Connor als Erzähler mit in die Geschichte bringt, empfand ich als einen guten Gegensatz zu den mitunter blutigen Szenen. Als Mischung ergab dies einen Erzählstil, der mir zugesagt hat. Connor schafft es auch dieses Mal nicht, den Auftrag alleine auszuführen, sodass er sich wieder Amos und Prithi mit an Bord holt. Damit kamen so manche Sticheleien aber auch einige witzige Szenen zustande. Fazit: Connors Art und die Welt in der er lebt haben mich schon im ersten Band begeistert - auch hier konnten sie wieder überzeugen.

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Felahar von Brickstein zieht aus in die freien Nordlande, um sich dort einen Namen als Geschichtenerzähler und -sammler zu machen. Als er per Zufall auf die drei örtlichen Helden stoßt, schließt er sich Huk, Wim und Dalagar an. Diese erweisen sich aber als weniger heldenhaft, als gedacht. Enttäuscht will Felahar sie schon verlassen, als die vier vom Syndikat bedroht werden und flüchten müssen. Die Geschichte wird von Felahar erzählt. Als Geschichtenerzähler versucht er an Abenteuer zu kommen, die er nicht mehr auszuschmücken braucht. Nur ist die Realität eben nicht so romantisch und heldenhaft wie die Geschichten. Zwar versucht er die Vergangenheit der Helden herauszufinden, unterbricht die aktuellen Geschehnisse auch mal für eine Geschichte der Drei, aber so richtig will ihm das Ganze nicht gelingen. Huk, Wim und Dalagar sehen sich selbst nicht als Helden. So schämen sie sich auch nicht dafür, Aufträge für Geld anzunehmen. Auf den ersten Blick wirken sie alles andere als heldenhaft: Der eine ist ein Frauenheld, der diesen falsche Hoffnungen macht, der andere nörgelt an allem herum und ist nur am Geld interessiert und der dritte scheint nicht sehr intelligent zu sein. So waren die Drei auch mir nicht unbedingt sympathisch. Im Laufe der Geschichte allerdings stellen sie sich als fähiger heraus, als gedacht. Wie es sich für Helden gehört, sind sie einem Kampf nicht abgeneigt. So gibt es manche Szenen, die auch blutig enden. Mehr aber als Kämpfe entführt die Geschichte in die Nordlande, in denen die Menschen vielen Gefahren und so manchen Entbehrungen gegenüberstehen, um ein freies Leben führen zu können. Der Beginn zog sich für mich etwas dahin und ich konnte nicht so recht erkennen, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Die Abenteuer der Helden wurden erst langsam spannend. Dann aber wurden aus dem Alltag der Helden mit ihren kleineren Aufträgen eine Flucht vor dem Syndikat und eine Aufgabe, die sie wirklich zu dem gemacht hat, die die anderen in ihnen sahen. Fazit: Helden sind eben nicht immer das, was man sich darunter vorstellt - so werden diese drei erst einmal recht egoistisch vorgestellt. Auch ihre Abenteuer entwickeln sich langsam. Das Ende war passend zur Geschichte ausgearbeitet und kein klassisches happy end. Alles in allem eine Geschichte, in die ich mich erst langsam einleben konnte.

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*Larima schlenderte über den Burghof und prägte sich jede Einzelheit ein. All das wollte sie in Erinnerung behalten. Dies war ihr letzter Tag auf Groveflyk für lange Zeit. Vielleicht sogar für immer.* Fladremin Sage Band 1 Als Findelkind im Wald aufgelesen verbrachte Larima ihre Kindheit als Ziehtochter auf Burg Groveflyk. Von ihrer wahren Herkunft weiß sie nichts, bis sie heiraten soll. Ihr Zukünftiger weist sie auf ihre Ähnlichkeit mit dem verschollenen Volk der Fladrea hin. Getrieben von der Sehnsucht, die Wahrheit zu erfahren, reißt sie zusammen mit ihrem Ziehbruder Semi von Zuhause aus um nicht nur der verhassten Heirat zu entgehen, sondern auch die Wahrheit über sich selbst und ihr Volk zu finden. Die Geschichte spielt in einem Land im Norden. Die Namensgebung und viele Bezeichnungen tragen skandinavische Züge, ohne dabei Bekanntes aufzugreifen. Auch die Landschaften konnte ich mir durch den Bezug zum hohen Norden sehr gut vorstellen. Überraschend war für mich, wie flüssig sich die Geschichte liest, ohne dabei an Details einzusparen. So flossen kamen zwar viele neue Namen, Ortschaften, Herrschaftsverhältnisse und Götter in die Erzählung ein, sie behinderten meinen Lesefluss allerdings nicht. Die Geschichte erinnerte mich in vielen Teilen an einen Jugendroman. So zeigte sie typische Elemente eines coming-of-age Romans. Eines davon waren die Fragen, die Larima sich bezüglich ihrer Abstammung stellte. Auch die Abnabelung, die nicht nur sie sondern auch Semi, von ihrer Familie durchstehen führten zu einem neuen Selbstbild der Beiden. Neben Larima und Semi war es der gewünschte Zukünftige Larimas, der eine andere Rolle einnahm, als ich angenommen hatte und dem einzelne Kapitel gewidmet waren. Ich kenne doch schon einige Geschichten, in denen eine junge Frau vor einer Hochzeit flüchtet. Hier aber empfand ich die Reise nicht als Flucht. Larima ist zwar mit der Rolle der Frauen nicht einverstanden und auch gegen die Heirat. Diese aber diente eher als zusätzlicher Ansporn und zeitlicher Druck, nicht aber als Grund sich auf den Weg zu machen. Es wird nie angezweifelt, dass ihr Hauptgrund immer die Suche nach ihrer Familie und Abstammung ist und bleibt. Im Laufe der Reise begegnen Larima und Semi nicht nur einigen Abenteuern, Larima erhält auch Einblicke in ihre Vergangenheit, die ein neues Licht auf ihr Leben und das ihres Zukünftigen werfen. Fazit: Eine Geschichte, die sich flüssig liest, sympathische Charaktere mit sich bringt und einen guten Auftakt der Reihe bildet.

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*Der Krieg mag noch so vielen Wandlungen unterliegen, er folgt doch eigenen Gesetzen.* Wieder entführt der taiwanesiche Comiczeichner Chen Uen in die östliche Zhou-Zeit (770 - 221 v.Chr.), eine Zeit, in der jeder nach dem Thron trachtete, Ermordungen an der Tagesordnung standen, Reiche erobert wurden und Beamte, Herrscher, aber auch das einfache Volk zu Helden wurden. Die erste Geschichte ist eine Hommage an all die Geschichtsschreiber, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Wahrheit auch gegen den Willen der Herrscher für die Nachwelt zu erhalten. Ist ihre Moralaussage noch positiv, stellen die nächste Geschichten wieder den Kampf in den Mittelpunkt. Der als Kriegsgenie Chinas geltende Sunzi zeigt seine harten Seiten und der Attentäter Chu Ni trifft eine Entscheidung, die mir die Härte der damaligen Realität vor Augen geführt hat. Dafür zeigte sich der neu ernannte Kanzler Lin als starker Charakter. Die nächste Geschichte zeigt das tragische Zerwürfnis zweier Schwurbrüder. Darauf folgen Kapitel, die zeigen, wie wenig sich wahre Aufopferung manchmal auszahlt und wie undankbar sich die Herrschenden zeigen können. Dieser zweite Band führt die Heldenmythen weiter, die bereits den ersten Band prägten. Die zweisprachige Ausgabe (erster Teil als deutsche Übersetzung, zweiter im chinesischen Original) bietet sich für Lernende der Sprache an. Die Zeichnungen Chen Uens sind in der bekannten chinesischen Tuschemalerei in schwarz-weiß gehalten und waren wieder von vielen kleinen Details geprägt. An das Lesen von hinten nach vorne (und von rechts nach links) war ich schon aus dem ersten Teil gewöhnt, so konnte ich meine Konzentration noch mehr den Bildern widmen. Wieder fand ich die (hier leider nur selten vorkommenden) farbigen Tafeln sehr beeindruckend, wiesen sie so manches Detail auf, das ich auf den ersten Blick gar nicht wahrnahm und das erst bei genauerem Hinsehen seinen vollen Eindruck entwickelte. Vielleicht auch auf Grund der Tatsache, dass ich sie schon aus dem ersten Band kannte, kamen mir die schwarz-weiß Bilder hier aussagekräftiger und detaillierter vor. Auch die Gesichtszüge und kleinen Eigenheiten, die die Persönlichkeiten ausmachten, empfand ich als eindrücklicher, als im ersten Teil. Schon der Titel lässt darauf schließen, dass sich die Anekdoten hier auf die düsteren Seiten der chinesischen Geschichte widmen. Umso faszinierender war ich von der Kombination der Erwähnung der Unterwelt und der Auswahl des Coverbildes, war es doch für mich durch das hoffnungsspendende Gelb positiv behaftet. So ging ich bereits mit einem zwiespältigen Gefühl an den Band heran. Die Mischung aus weisen Gelehrten, Kämpfern, Königen und solchen, die auf Grund ihrer Fähigkeiten zu Macht gelangten fand ich wieder sehr gelungen. Wenn ich auch gestehen muss, dass der Titel sein Versprechen hielt und manche der Weisheiten und Einsichten, die die einzelnen Kapitel geben sollten mir recht düster schienen. Auf der anderen Seite gaben sie einen guten Einblick in die damalige Zeit und ihre Werte. So konnte ich einen Eindruck gewinnen, welchen Stellenwert Kampf und Ehre in der Zhou Zeit hatten. Fazit: Auch der zweite Band war beeindruckend durch seine wunderbaren Bilder und die oft auch sehr ernsten Themen, die sich hinter den Geschichten verbargen. Ein Werk, das seine Auszeichnungen eindeutig verdient hat.

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Der junge Valentine wacht ohne jede Erinnerung an seine Vergangenheit in der Nähe einer Küstenstadt auf. Ohne Pläne lebt er in den Tag hinein. So folgt er einem Jungen in die Stadt, tritt dort einer Akrobatengruppe bei und genießt das sorglose Leben. Doch ganz verschüttet scheint seine Vergangenheit nicht zu sein. Seine Träume zeigen Bilder, die auf eine unglaubliche Bedeutung schließen lassen. Valentin und seine neuen Gefährten beschließen, sich auf das Abenteuer einzulassen und seine Vergangenheit zu ergründen. Die Geschichte spielt in einer Welt, die auf den ersten Moment dem klassischen Ambiente eines highfantasy - Romans entspricht. Bald schon tauchen Kleinigkeiten auf, die nicht so recht dazupassen wollen. So musste ich meinen ersten Eindruck revidieren. Die Geschichte spielt nämlich in einer Zukunft, in der die Menschen viele Planeten erobert haben. Auf diesem speziellen Planeten stellen sie zwar die Machthaber, nicht jedoch die Mehrheit. Die Technik spielt keine Rolle in der Geschichte, allerdings kommen viele unterschiedliche Rassen, intelligente Wesen und auch außergewöhnliche Flora und Fauna vor, die mehr dem sciencefiction Charakter des Buches entsprachen, als dem fantastischen. Diesem entsprangen die Magie, die von den Zauberern gewirkt werden kann und die Macht der Träume. Träume sind hier nicht zufällig, sondern prophetisch, stammen entweder von der Dame ab - wenn sie positiv sind - oder vom König der Träume, der gefürchtet wird, da er schlechte Omen sendet. Die Geschichte ist ein Epos, das eine komplexe Welt einführt - oft auch dadurch, dass der Beschreibung der Umgebung und den Hintergründen mehr Platz eingeräumt wird, als der eigentlichen Handlung. So kam diese erst langsam in Gang. Die Mission Valentines war kein Abenteuer, das auf schnelles Handeln basierte. Auch diese brauchte etwas, bis sie in Gang kam und es zu Änderungen in Valentines Leben kam. Fazit: Ein Fantasy-Epos, das sich langsam an die Ereignisse heranwagt, dabei eine Zukunft schildert, in der die verschiedensten Rassen zusammen mit den Menschen in einer fantastischen Welt leben.

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Wieder einmal bist du gefragt! In der Rolle des jungen Schmiedelehrlings musst du dich auf die Suche nach deinem Vetter machen, der sich alleine in den düsteren Wald der Oger gewagt hat um deren legendären Schatz zu suchen. Das Spielbuch richtet sich auch an ein jüngeres Publikum, die Sprache und das Alter des Helden sind daran angepasst. Nach einer kurzen Einführung - bei der man auch sein angeborenes Talent auswählen kann - kann direkt ins Abenteuer gestartet werden. Allerdings wird dem Leser noch der Hinweis mit auf den Weg gegeben, dass es nur eine mögliche Route zum Ziel gibt. Weder die Rolle des Schmiedelehrlings, noch sein dusseliger Vetter Bolko sind neu, kamen die Beiden doch schon im letzten Band der Reihe vor. Während dieser einen umfassenderen Einblick in das Land Konduula gab, ist es hier "nur" der undurchdringliche Ogerwald, in den die Reise führt. Obwohl dadurch das Abenteuer räumlich beschränkt war, gab es genug Möglichkeiten, sich darin Gefahren aber auch Interessantem auszusetzen. Neben den Artefakten und Gegenständen, die es zu sammeln gilt, waren es die vielen versteckten Hinweise, die mich interessierten. Zwar gibt es - laut Einführung - nur eine mögliche erfolgversprechende Route, um Bolko zu retten, die vielen Schleifen und Umwege, die man dabei aber gehen kann, bringen Spannung in das Spielbuch. Mir ist es dieses Mal gelungen einen recht geradlinigen Weg zum Ziel zu finden, sodass ich das Abenteuer als zu schnell vorüber empfand. Die Gefahren kamen mir dadurch geringer vor, als im letzten Band. Auch konnte ich Bolko nicht immer mit der nötigen Geduld begegnen. Da ich wieder ein sehr spannendes Abenteuer erwartet hatte, das es versteht, mich in die Irre zu führen - wie ich es in den Vorgängerbänden immer gefunden habe - war ich von diesem Band etwas enttäuscht.

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Amerika 1872: Samuel Reeve ist auf einer Mission. Er versammelt Menschen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten um sich, um hinter das Geheimnis vollkommen ausgelöschter Orte zu kommen. Den Gerüchten zu Folge hat sich ein Tor zur Hölle geöffnet und böswillige Kreaturen befinden sich nun im Wilden Westen. Der Arzt und Falschspieler Hitchcock, der Kopfgeldjäger Santiago, die beste Schützin der Gegend Cora und die Einbrecherin O¿Reilly bilden Reeves Aufgebot. Nun gilt es hinter die Vertuschungen der Regierung zu sehen und dem Unheimlichen zu begegnen. Die Geschichte bildet den Auftakt zur neuen Reihe des Autors. Als Mischung aus Western und Horror beginnt sie erst einmal mit typischen Westernszenen: Hitchcock wird beim Falschspielen erwischt und muss einem Mob entkommen, er und Sam lösen bald schon die erste Saloonschlägerei aus und Revolverduelle gibt es mehr als genug. Der Beginn widmet sich auch erst einmal der Vorstellung aller Beteiligten. Diese entsprechen so manchem Klischee und erfüllten genau die Vorstellungen, die ich mir von hartgesottenen Protagonisten eines Westerns gemacht hatte. Positiv überrascht war ich davon, dass der Trupp auch Frauen vorzuweisen hat, die es mit den Männern aufnehmen können. Es dauert ein bisschen, bis Sam überhaupt mit der Sprache herausrückt und den neuen Gefährten - und damit auch dem Leser - den Grund für sein Aufgebot nennt. Mit seinem Plan alleine ist es aber noch nicht getan. Das Unheimliche scheint sich gut zu tarnen, denn erst langsam begegnen sie ihm, sodass der Übergang zwischen typischem Western und Horror erst recht spät kam. Dies hat meinem Lesevergnügen aber keinen Dämpfer versetzt. Im Gegenteil fand ich die Zeit die hier der Vorstellung aller Beteiligten und ihrer neuen Aufgabe gegeben wurde passend für den Auftakt einer Reihe. Fazit: Eine sehr gute Mischung aus Western und Horror, die mit sympathischen Charakteren, Witz und Spannung kurzweiliges Vergnügen brachte.

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Im Jahr 3017 hat die Menschheit nicht nur mehrere interstellare Kolonien gegründet, sondern auch einige Imperien und Kriege hinter sich. Bei all ihren Errungenschaften im All, sind sie bisher aber noch nie ähnlich intelligenten Wesen begegnet. Als eine Sonde auf außerirdisches Leben hindeutet, wird diese abgefangen, das Wesen in ihr aber dabei getötet. Captain Rob Blaine wird mit der Mission betraut, den Ursprung der Sonde zu suchen. So macht er sich auf, in unbekanntes Terrain. Der Geschichte ist eine Zeitleiste mit einem kurzen Überblick über die Ereignisse bis ins Jahr 3016 vorangestellt. Obwohl die Menschheit bis dahin viel erreicht hat, konnte ich mir dieses Datum einfach nicht vorstellen. Viele der besonderen technischen Errungenschaften - besonders die Raumschiffe - aber auch einige der physikalischen Eigenschaften des Universums werden ausführlich beschrieben. Dennoch konnte ich mir nicht vorstellen, dass in so langer Zeit nur so kleine Fortschritte stattfinden. Auch wenn ich das Ersterscheinungsdatum des Buches (das Jahr 1974) kenne und ich auf Grund von diesem über manche Voraussagen der Zukunft überrascht war, stolperte ich immer wieder über Kleinigkeiten. So wurde Papier verwendet, oder tragbare Computer ebenso wie Projektoren bei denen ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass diese in tausend Jahren nicht schon längst überholt worden sind (ganz abgesehen von der Ressourcenfrage in Bezug auf das Papier). Um die Geschichte zu genießen musste ich mich daher immer wieder zwingen, die Jahreszahlen zu verdrängen. Das gelang mir bei den technischen Dingen nicht immer (deren Beschreibung doch einen recht großen Part einnahmen), bei den Interaktionen der Menschen umso mehr. Zwar überraschte mich auch die Gesellschaft mit ihren Monarchen, den Adeligen und der Marine, die Handlung rund um den Captain fand ich aber doch interessant und passend. Spätestens ab dem ersten Aufeinandertreffen mit den Außerirdischen - den Splitterern - wurde die Geschichte so richtig interessant. Die Splitterer gaben sogar selbst Einblicke in ihre Ansichten, wenn sie auch lange ihre Motivationen verschwiegen. Der Eindruck den die Splitterer von den Menschen gewinnen ist ungewollt witzig, sehen sie doch viele der Eigenschaften und Handlungen dieser als unlogisch an. Mit fortlaufender Geschichte wuchsen mir auch die einzelnen Charakteren immer mehr ans Herz, sodass ich die Erzählung umso interessanter fand. Zum Schluss nahm die Geschichte noch eine spannende Wendung. Fazit: Science Fiction der eine Zukunft der Menschheit zeigt, die überraschend spät auf Außerirdische trifft und mit dieser Situation erst einmal umzugehen lernen muss - spannend, interessant und mit sehr sympathischen Charakteren.

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