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Alle Rezensionen von annlu

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Zwölf Jahre ist es her, dass das kleine Städtchen Loudon vom Serienkiller Lord Halloween heimgesucht wurde. Zwar wurde jemand gefasst, aber dass es sich dabei um den wirklichen Täter handelt, glaubt niemand. Als nun im Oktober wieder eine Leiche auftaucht, denken alle an den Killer zurück. Auch der Journalist Quinn und seine neue Kollegin Kate haben ein ungutes Gefühl - dabei haben beide genug mit ihren eigenen Albträumen zu tun. Die Geschichte setzt sich einerseits aus den aktuellen Ereignissen rund um Quinn, Kate und Lord Halloween zusammen, zeigt andererseits die vergangenen Taten durch Briefe, die der Täter damals an einen Reporter schrieb. Zunächst wird Quinn vorgestellt - und das in einer schlechten Verfassung: Er wird von Albträumen geplagt, fühlt sich von einem kopflosen Reiter verfolgt. Auch die erste Begegnung mit Kate ist spannend, zeigt sich doch gleich schon, dass sie mit traumatischen Ereignissen in ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Schon bei der Erwähnung der Albträume, aber auch in späteren Szenen, kam eine bedrohliche Stimmung auf. Diese wurde zwar nicht konstant durchgezogen, wechselten sich die Abschnitte doch mit Alltagsszenen. Dennoch hatte die Geschichte so einige (auch übernatürliche) Horrormomente in sich. Die Briefe und Begegnungen mit Lord Halloween wiederum bildeten das Thrillerelement der Erzählung. Der Leser bekommt dabei mehr Informationen, als Quinn und Kate haben und weiß schneller, dass der Serienkiller zurück ist. Zudem werden Hinweise gestreut, die dazu geführt haben, dass ich so einigen Nebencharakteren nicht mehr vertrauen konnte. Neben der Handlung rund um Lord Halloween sind es die Albträume von Quinn - aber auch von Kate - die eine unheimliche Stimmung aufkommen liesen. Diese wurde auch dadurch verstärkt, dass die Kapitel mit Zitaten eingeleitet wurden, die sich oft auf die Legende von Sleepy Hollow und den Prinzen von Sanheim bezogen. Zum Ende wurde nicht nur die Bedeutung dieser Zitate für die Geschichte klar, es trat auch eine Wendung ein, die ich absolut nicht erwartet hätte und die die Ereignisse etwas vom Serienkiller abrücken lässt. Verflucht ist der erste Teil der Sanheim Chronicles - Serie. Erst konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie sich die Geschichte zu einer Reihe entwickeln kann. Das Ende jedoch schloss zwar einen Teil der Handlungen ab, lies aber auch genug Raum für weitere Spannung. Fazit: Eine Mischung aus Horror, Mystery und Thriller, die mir zugesagt hat, da all die Elemente für Spannung gesorgt haben, eine unheimliche und gefahrvolle Stimmung erzeugt haben andererseits aber nicht übertrieben eingesetzt wurden.

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Grayson Manor - ein Herrenhaus, das seit Jahrzehnten leer steht und von dem Addison Lockhart bisher nichts wusste, befindet sich plötzlich in ihrem Besitz. Sie nutzt die Chance und will dem Stadtleben und ihrer Vergangenheit entfliehen. Diese holt sie allerdings ein, als sich im Haus Unheimliches ereignet. Addison muss sich an ihre vergrabenen Fähigkeiten als Medium in Erinnerung rufen, um sich auf Spurensuche zu begeben und das Haus von der Präsenz zu befreien, die es belebt. Die Geschichte beginnt recht langsam. Obwohl schon der erste Eindruck des verlassenen Hauses, alleinstehend und ohne Strom und Handyempfang viel Potenzial zum Unheimlichen hatte, ereignet sich dieses nicht sofort. Die erste geisterhafte Begegnung erschien mir auch eher unschuldig als gruselig. Sie löste aber die Erinnerungen bei Addison aus, sodass ihre Vergangenheit beleuchtet wurde und ihre paranormalen Fähigkeiten erklärt wurden. Erst langsam wurden die übernatürlichen Erscheinungen heftiger, waren aber nie so unheimlich, wie ich sie mir auf Grund des Covers vorgestellt hatte - worüber ich sehr froh war. Auch Addison reagiert darauf anders, als ich es mir gedacht hatte. Ich hatte Furcht oder auch Panik erwartet, sie scheint aus den Begebenheit aber im Gegenteil Kraft zu ziehen. Dadurch konnte sie sich auf die Detektivarbeit konzentrieren. Diese gestaltete sich oft unerwartet. So einige Wendungen - bis hin zum Schluss - konnten mich überraschend, sodass ich sehr angetan von diesem Part der Handlungen war. Überraschend war für mich auch, dass Addison dabei nicht alleine da stand, sondern sie recht bald schon einen guten Freund fand, der das Leben im Haus auf mich weniger geheimnisvoll wirken ließ. Fazit: Die Vorstellung der Heldin der Reihe und ihrer besonderen Fähigkeiten ist gut gelungen, Addison war mir gleich sympathisch. Die Begegnungen mit dem Paranormalen waren meist geheimnisvoll aber nie zu unheimlich und die Ermittlungen sehr spannend. Alles in allem war es ein sehr guter erster Band der Reihe, der mich mit Interesse auf den Nachfolger warten lässt.

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Conor Night gehört zu den Menschen, die sich seit dem Umschwung des Magnetfeldes der Erde, gewandelt haben. Nicht nur ist er magiebegabt - eine tödliche Krankheit hat ihm auch die Kontrolle über die Toten gegeben. Er ist ein Nekromant. Als solcher versucht er anonym zu bleiben. Um zu überleben und die kostspieligen Medikamente zu bezahlen, die ihn am Leben halten, arbeitet er als Auftragsdieb und Killer. Bei seinem neuen Auftrag stolpert er über eine unglaubliche Chance: einen gut bezahlten Diebstahl. Dieser bringt ihm aber nicht das gewünschte Geld, sondern Gefahren, die von allen Seiten auf ihn eindringen, als er zum Spielball der Mächte wird. Conor fungiert selbst als Erzähler und nutzt den Einstieg, um nicht nur sein Schicksal, sondern auch die neue Weltordnung zu beschreiben. Einerseits gibt es in seiner Welt einiges, das an unsere Gegenwart erinnert, andererseits ist es nicht nur die Magie, die von bestimmten Menschen genutzt werden kann, die sie von unserer unterscheidet. Neben der Krankheit, die Conor zum Nekromanten gemacht hat, gibt es andere Krankheitserreger, die dazu führen, dass sich Menschen in Zombies verwandeln. Daneben sind es fantastische Wesen, die einerseits zusammen mit den Menschen die Gesellschaft bilden, aber auch jene, die als Wilde weggesperrt werden. So tauchen Elfen, Orks und Goblins aber auch Werwesen und Vampire auf. Conors Welt und sein Schicksal - aber auch die aktuelle Gefahr - führen dazu, dass sich eine düstere Stimmung entwickelt. Er ist sich der Gefahr immerzu bewusst, hat gleichzeitig aber auch eine sehr große Angst vor dem Tod. Skurril fand ich die zum leben erweckten Toten, die ihn begleiten und denen er befehlen kann. Dass sich die "lebenden" Leichname nicht immer im allerbesten körperlichen Zustand befinden, war gewöhnungsbedürftig. Auch auf Grund der blutigen Kampfszenen sollte man nicht zart besaitet sein, wenn man die Geschichte liest. Nach dem langatmigen Beginn, der sich durch die vielen Erklärungen auszeichnete, wurde es spannender, als Conor sich in den Intrigen der mächtigen Häuser, die die Gesellschaft durch ihre magischen Fähigkeiten beherrschen, und deren Feind wiederfindet. So stolpert er von Kampf zu Kampf, seine Feinde scheinen ihm immer einen Schritt voraus zu sein und er kann nur noch hoffen, die ganze Aktion zu überleben. War für mich der Einstieg noch schwierig, da ich darauf wartete, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde und ich mich erst an die neue Umgebung gewöhnen musste, fand ich mich bald in der Lage wieder, mit dem Nekromanten mitzufiebern. Nicht nur seine Leichen, auch seine Verbündeten waren etwas eigen, doch schon bald mochte ich sowohl die einen, als auch die anderen. So fand ich die Nebencharaktere mitunter sympathischer als Conor selbst. Durch sie entstanden einige Szene, die mir durch ihren schwarzen Humor gefallen haben. Fazit: Die Welt in der Geschichte ist recht düster. Zusammen mit der Todesgefahr, in die sich Conor begibt, schafft das eine actiongeladene Handlung. Diese setzte allerdings erst nach einer etwas langen Erklärungsphase ein. Da es sich aber um den Auftakt der Reihe handelt, konnte ich darüber hinwegsehen und den Rest der Geschichte sehr genießen.

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Verkleidet als Junge reist Hadelinde durchs Land. Als sie einen Auftrag einer Dame annimmt, wird sie vor dem Herren der Burg gewarnt, die sie aufsuchen soll. Der schwarze Ritter Jerome de Montragon stellt sich allerdings als nicht als angsteinflößend, sondern vielmehr als anziehend heraus. Nur leider hasst er alle Frauen. So bleibt Hadelinde nichts anderes übrig, als weiter als der junge Kitt in Jeormes Begleitung zu bleiben, als dieser ihr anbietet, ihre Reise mit ihm fortzuführen. Hadelinde erzählt ihre Geschichte selbst. Eigentlich hätte ich mir davon erwartet, dass sich dadurch die Gründe für ihre Reise gleich schon erklären würden. Diese bleiben aber länger reine Andeutungen. Die Geschichte beginnt mit Hadelindes Eintreffen auf Burg Montragon und dem ersten Aufeinandertreffen mit Jerome. Schon von da an ist sie in ihn verschossen. Die Gespräche der Beiden blieben aber zu Beginn recht oberflächlich, sodass ich mir keinen tiefergehenden Eindruck von Jeromes Charakter machen konnte. Zusammen mit seiner nach außen hin aufgesetzten groben Art und der Tatsache, dass er dauernd Namen, Orte und Zeiten vergisst, hat er ein eher seltsames - und keineswegs - bewundernswertes Bild bei mir hinterlassen. Durch den mittelalterlichen Kontext nahm Hadelindes Glaube einen großen Stellenwert in ihren Gedanken ein. Zwar war ich nicht an all die Heiligenbeschwörungen gewohnt, fand sie aber authentisch. Ebenso sorgten die Begriffe und Redewendungen, die in den Text eingebaut wurden immer wieder dafür, den historischen Hintergrund zu untermauern. Obwohl die Geschichte versucht humorvolle Kommentare und Szenen einzubauen kamen diese besonders zu Beginn nicht immer bei mir an. Zusammen mit den Charakteren, die mir recht oberflächlich beschrieben erschienen, habe ich eine Weile gebraucht um in die Geschichte zu finden. Unerwartet kam für mich die Tatsache, dass sich die Verkleidung als Kitt nicht annähernd so geschickt herausstellte, wie ich mir das erwartet hatte. Sehr viele der Menschen, die ihr begegnen durchschauen die Verkleidung recht schnell. Nur Jerome scheint in dieser Hinsicht blind zu sein. Ich hatte mir eigentlich ein näheres Kennenlernen zwischen Jerome und seinem neuen Knappen erwartet, bei dem sein Erkennen, dass es sich bei Kitt um eine Frau handelt, lange auf sich warten lässt. Auch hier wurde ich überrascht. Relativ schnell kommt es zu einer Situation, bei der Hadelinde ihr Geschlecht nicht mehr verheimlichen kann. Nachdem auch Jerome um ihr Geheimnis weiß, hat sich die Geschichte geändert. Genau die Kritikpunkte, die ich an ihr vorher wahrnahm, wurden nun anders gehandhabt: Jerome und Hadelinge sprechen mehr miteinander, lernen im Alltag sich aufeinander zu verlassen. So konnte ich mir nicht nur ein besseres Bild der Beiden machen, auch die Anziehung, die Hadelinde empfindet, war für mich nachzuvollziehen. Dies ist erst der erste Teil der Geschichte, sodass nicht alle Probleme bis zum Ende gelöst werden. Das Ende bleibt offen und lässt auf einen nächsten, guten Band hoffen. Fazit: Die historische Liebesgeschichte hat es mir zu Beginn nicht gerade leicht gemacht, steigerte sich dann aber deutlich und konnte mich immer mal wieder überraschen.

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Der Sammelband vereint den dritten und vierten Band der Spielbücherreihe "Legenden von Harkuna". In diesen Spielbüchern ist es möglich, nach Lust und Laune endlose Abenteuer zu erleben. Die Bücher der Reihe bauen nicht aufeinander auf, man kann aber mit seinem Charakter und den aktuellen Fortschritten zwischen ihnen hin- und herwechseln, wenn man sich dazu entscheidet, bestimmte Wege einzuschlagen. Mit jedem neuen Band steigt der Spieler in der Hierarchie und erhält dadurch Vorteile. Aufbau: Nach dem Aktionsblatt, den Karten von Harkuna gibt es hier Kurzregeln zur Erinnerung für diejenigen unter den Spieler, die zwischen den Büchern wechseln. Als Einsteiger empfiehlt es sich aber die ausführlichere Regelbeschreibung zu lesen. Die Regeln basieren großteils auf das Messen besonderer Kräfte durch würfeln. Sie sind leicht verständlich und werden durch einen Frage-Antwort-Katalog mit häufig gestellten Fragen und einigen Beispielen ergänzt. Daneben findet man vor dem Abenteuer ein Tagebuch, in dem bestimmte Abschnitte abgehakt werden können, um den Fortschritt überblicken zu können. Zudem stehen zu Beginn neue Charaktere zur Auswahl, sodass man sich entscheiden kann, mit einem bereits bekannten Charakter weiter zuspielen, oder einen neuen auswählen kann. Nicht nur ihre Beschreibung, sondern das ganze Buch wird durch zahlreiche Bilder ergänzt. Zur Nutzung der Fähigkeiten braucht es zusätzlich zum Buch zwei Würfel. Meine Meinung: Ich kenne bereits den vorangehenden Sammelband und bin dort schon in die Welt von Harkuna eingetaucht. Hier hatte ich den Vorteil mit meinem Charakter weiterreisen zu können, sodass ich bereits einige Gegenstände und Geld mit ins Abenteuer nehmen konnte. Dadurch gestaltete sich der Einstieg für mich dieses Mal besser. Wieder kam mir zu Bewusstsein, wie leicht man sich in der Welt von Harkuna verlieren kann. Das Konzept des Buches ist es, immer wieder an die gleichen Orte wiederkehren zu können um von dort aus neue Wege einzuschlagen. Dadurch kann man nach Lust und Laune ewig weiterspielen und so einiges erleben aber auch Reichtum anhäufen. Einerseits gefiel mir das, andererseits fehlte mir dadurch das Endziel oder die heroische Aufgabe, die es zu erreichen gilt. Kleinere Abenteuer konnten nicht immer davon ablenken, dass es eben jenes nicht gibt. Interessant fand ich das Tagebuch - einen Abschnitt zu Beginn des Buches, auf dem Codewörter angekreuzt werden können, die man im Verlauf des Abenteuers trifft. Durch ihre Anwesenheit konnte ich mir vorstellen, wie viele wichtigen Abschnitte ich auf meinem Weg noch begegnen sollte und habe mich auf die Suche nach ihnen gemacht. Fazit: Die Welt von Harkuna ist fantastisch und bietet viele Möglichkeiten, Abenteuer zu erleben und das Spielbuchfeeling so richtig auszukosten. Nachdem mich der erste Sammelband durch seine Neuheit überzeugen konnte, hat es mich hier mehr gestört, dass die Reise nicht auf ein Ziel hinführt und damit ewig geht. Ich hätte lieber einen klaren Auftrag erhalten, als mich in der Welt von Harkuna vollends zu verlieren.

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Als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, scheint alles auf ein Sexualdelikt hinzuweisen. So wird Detectiv Venus de Franco von der Sitte des LAPD damit beauftragt, den Mörder zu finden. Die Frau erweist sich als Escortgirl. Ausgerechnet ihrer heißen Affäre mit dem Chef hat es Venus zu verdanken, dass sie als Undercover Agentin eingestellt wird und nun selbst im gehobenen Rotlichtmilieu arbeiten muss. Das Bundle vereint die beiden Kurzromane der Venus-undercover-Reihe. Es handelt sich hier um einen Erotik-Thriller, in dem die beiden Elementen vorerst voneinander getrennt auftreten. Der Fall bestimmt einen Handlungsstrang, in dem man Venus und ihre Partnerin Nancy bei ihren Ermittlungen begleitet. Unterbrochen wird dieser Teil der Geschichte von Kapiteln, die Venus Erinnerungen an den Beginn einer heißen Affäre mit ihrem Chef erzählen. So kommt es dazu, dass innerhalb kurzer Zeit von sexueller Erregung zum Geruch verwesender Leichen und einem Pathologen, der eine Leiche bearbeitet, gewechselt werden kann. Auf mich wirkte gerade diese Mischung interessant. Besonders, da ich die erotischen Szenen nicht wirklich als solche wahrnehmen konnte, sondern eher als ergänzende Erklärungen zu Venus Charakter aufgenommen habe. Mit der Zeit ändert sich dies und die Erotik dringt mehr in die aktuelle Handlung ein. Aber auch hier war sie nicht immer meines und ich konnte mich nicht wirklich darauf einlassen. Meinem Lesevergnügen hat das aber nicht geschadet, da ich die Ermittlungen sehr interessant fand. Auch mit Venus konnte ich mich immer besser anfreunden. Im ersten Moment fand ich sie etwas klischeehaft. Als Hauptcharakter eines Erotikromans einen Vamp zu wählen, dem kein Mann widerstehen kann - besonders nicht an der Seite ihrer homosexuellen und natürlich auch sehr sexy Partnerin Nancy - habe ich als typisch abgetan. So verging ein bisschen Zeit, bis ich in ihr mehr als die attraktive Frau sehen konnte, als die sie dargestellt wird. Spätestens ab dem zweiten Teil erschien sie mir kompetenter, ja geradezu versessen darauf, den Fall zu lösen. Fazit: Die Mischung aus Erotik und Thriller fand ich recht gut - den Thrilleranteil aber bei weitem besser. Sowohl für Venus, als auch für die Art, wie die Geschichte erzählt wird, brauchte ich einen Moment um mich damit anzufreunden. Dann aber las sich die Erzählung flüssig dahin und hat einen guten Eindruck bei mir hinterlassen.

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Der Kopfgeldjäger Grey Torrance ist auf der Suche nach einem neuen Auftrag, als er in einen Konflikt zwischen sechs Männern und dem Sioux Thomas Schaut-Weg gerät. Kurzerhand beschließt er einzuschreiten - was ihm nicht nur einen neuen Auftrag beschert, sondern auch eine Menge Abenteuer, die auch Begegnungen mit Vampirinnen, Untote und schwarze Magie mit einschließen. Sie führen ihn durch die Deadlands in eine Stadt am Rande der Welt, die von Ausbeutung und unerklärlichen Wesen und Naturgewalten gebeutelt wird, worauf er sich mit dem Verantwortlichen anlegt. Das Setting von Deadlands vermischt Wild Western Flair mit Steampunk und fantasy. Der Westen und damit eigentlich ganz Amerika ist nicht das, was wir so kennen. 1868 hat ein Beben Großteile Kaliforniens im Meer versenkt. Durch das Öffnen der Erde kamen Wesen aus den dort verborgenen Höhlen, die man nur als fantastisch-bösartig bezeichnen kann. Nicht nur diese Gegend, sondern der gesamte Westen wird von unterschiedlichen, meist skrupellosen, Baronen beherrscht - wenn es sich nicht gerade um die Gebiete der großen Sioux-Nation handelt. Der geheimnisvolle Geisterstein ermöglicht Waffen und Erfindungen, die sehr an eine steam-punk Welt erinnern. Die genauen Umstände werden selten ausführlich erklärt, meist nur angedeutet. Solche, die einen näheren Einfluss auf die Geschichte haben (hier besonders das Beben und damit die Entstehung des Labyrinthes und die Eigenschaften von Geisterstein), bekamen ausreichende Beschreibungen. Ansonsten konzentriert sich die Geschichte auf Grey Torrance und seinen Begleiter. Grey ist ein typischer Revolverheld: schnell mit der Pistole, nicht gerade rücksichtsvoll und auch nicht unbedingt ehrenhaft - das behält er sich für Situationen vor, aus denen er einen Gewinn ziehen kann. Verfolgt von seiner Vergangenheit und all den Geistern dieser (wobei das verfolgt hier ruhig wortwörtlich genommen werden kann), verdrängt er unerklärliche Erlebnisse lieber, als sie sich einzugestehen. Allerdings hat auch er eine Schwäche - Frauen. So gelingt es auch einer solchen, seine besseren Eigenschaften an die Oberfläche zu bekommen. Sehr erfrischend empfand ich das Auftauchen von Schaut-Weg. Er entpuppt sich nicht als typischer indianischer Begleiter des Helden, ist im Gegenteil alles andere als der klischeehafte Indianer. Durch einen Familienstreit hat er seine Heimat verlassen, lange Zeit in England verbracht - weswegen er sich auch einer sehr britischen Ausdrucksweise bedient - und dort Geologie studiert. Zurück in den Westen kam er als Assistent eines Wissenschaftlers. Dadurch haben sich hier die Rollen vertauscht und sehr oft ist es Schaut-Weg, der eine Situation durchschaut und sein Wissen einbringen kann und nicht sein weißer Begleiter. Zusammen mit Grey will Schaut-Weg den Wissenschaftler finden, der seit geraumer Zeit verschwunden ist. Dabei begegnen sie so manchen fantastischen bzw. magisch anmutenden Auswirkungen des Geistersteins. Eines ist aber sowohl den fantastischen, als auch den steam-punk-Elementen der Geschichte gemein: sie alle entpuppen sich so gut wie immer als Gefahr. In Kombination mit einer unberechenbaren Natur (sei dies die Normalität der unbarmherzigen Wüste oder doch der unerklärliche ätzende Regen zusammen mit einem übernatürlichem Unwetter) und einer Geisterwelt, die der Realität sehr nah zu seinen scheint, ergibt sich eine düstere, unheilschwangere Stimmung. Dieser begegnen unsere Helden meist durch Flüche und einen schnellen Gewalteinsatz, wie man ihn aus Western kennt. Fazit: Großteils hat mir die Geschichte gut gefallen, manchmal waren mir aber das Auftauchen neuer fantastischer Wesen doch zuviel, ab und zu haben sie mich auch verwirrt. Alles in allem war die Geschichte aber durch die harten aber herzlichen Charaktere geprägt, die sich durch all die Gefahren kämpfen mussten.

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Seit dem ewigen Krieg sind dreihundert Erdenjahre vergangen. William Mandela und einige andere Veteranen haben sich gegen eine Rückkehr auf die Erde entschlossen und leben nun - abseits der Zivilisation - auf einem kalten Planeten. Frei sind sie dadurch nicht. Als Reste der alten Menschen werden sie nicht nur von den Tauriern, sondern auch von den "anderen Menschen" überwacht. William und seine Frau Marygay beschließen, dem unsichtbaren Gefängnis zu entfliehen - indem sie zusammen mit anderen Freiwilligen die Time Warp kapern und vierzigtausend Jahre in die Zukunft reisen. Doch das Unternehmen gestaltet sich nicht so einfach, wie erwartet. Obwohl ich den Vorgänger (Der Ewige Krieg) nicht kenne, konnte ich sehr schnell in die Geschichte einsteigen, da William als Erzähler fungiert und die wichtigsten Tatsachen noch einmal beschreibt. So war mir das Konzept der Soldaten, die immer mal wieder durch ihre Reisen in der Zeit eingefroren wurden, schnell vertraut. Dass es sich bei einigen der Charaktere aber um Menschen handelt, die schon Jahrhunderte bzw. über ein Jahrtausend alt sind, konnte ich mir nur schwer vorstellen. Auch die Vorstellung vierzigtausend Jahre in die Zukunft zu reisen fiel mir schwer. Nicht nur, dass sie dafür all ihre Bekannten und auch Familienmitglieder, die die Reise nicht antreten, zurücklassen müssen, war seltsam für mich. Auch konnte ich nicht glauben, dass sie nach so langer Zeit überhaupt noch Menschen vorfinden würden. Von daher war ich der Unternehmung gegenüber sehr skeptisch eingestellt. Zu Beginn geht es aber erst einmal darum, welche Umstände überhaupt zu dem Plan geführt haben und welche Hindernisse überwunden werden müssen, um den Plan in die Tat umzusetzen. Obwohl dabei manchmal auch Nebensächlichkeiten beschrieben wurden, las sich das Buch locker dahin. Die Spannung wurde zwar nur leicht aufgebaut, dennoch fand ich viele der Beschreibungen interessant, brachten sie mir doch die Zukunft und den Planeten näher. Das Ende brachte einige fantastischere Elemente mit sich, von denen ich mir nicht so sicher bin, was ich davon halten soll. Alles in allem aber war die Geschichte locker geschrieben, leicht zu lesen und unterhaltsam.

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Die Welt ist nicht mehr dieselbe, seit der Zusammenbruch aller funktionierender Systeme, Katastrophen und eine Seuche über sie hereingebrochen ist. In ihr leben die wenigen Menschen verstreut und misstrauisch. Der Loner Doran kennt die Legenden über die Prepper seit seiner Kindheit, ist ihnen auch schon früher hinterher gejagt. Die Begegnung mit einem Sterbenden bringt jedoch neue Beweise, dass es sie wirklich gegeben haben muss. Getrieben von den Vorstellungen der gehorteten Vorräte, ausgerüstet mit einem Buch und einer Karte, macht er sich auf den Weg, die Lager der Prepper zu finden. Gleich zu Beginn der Geschichte wird der Leser mit den neuen Verhältnissen auf der Welt konfrontiert. Sowohl der Zusammenbruch, als auch die Seuche werden dabei eher vage beschrieben, was das Verständnis der Geschichte allerdings nicht beeinflusst, da hier nicht sosehr die Gründe, als die Folgen von Bedeutung sind. Diese konnten nicht nur an den Veränderungen in der Umgebung abgelesen werden, sondern auch am Verhalten der Überlebenden. Um die Zeit des Zusammenbruchs zu überstehen, mussten sie Eigenschaften zeigen, die in unserer Gesellschaft eher negativ bewertet werden. Da auch Doran zu Beginn als einsamer Überlebender dargestellt wird - und das auch noch in Zusammenhang mit der Bezeichnung Loner angeführt wird - habe ich mir am Anfang ein ganz falsches Bild von ihm gemacht. So kam er mir auf den ersten Blick eher wie der toughe Antiheld vor, der zwar alles für sein Überleben tut, den man dafür aber nicht immer sympathisch finden kann. Abgeschwächt hat diesen Eindruck einzig sein vierbeiniger Begleiter, die Bulldogge Churchill. Doch schon bald musste ich meinen Eindruck revidieren und mit jedem neuen Aspekt, den ich an seinem Charakter entdeckte, wurde er mir sympathischer. Zuerst hat dafür sein Besuch in seiner Heimat, das Auftauchen seiner Schwester und die Liebe, die er ihr gegenüber zeigt, gesorgt. Plötzlich konnte ich nicht mehr den knallharten, einsamen Wanderer in ihm sehen - im Gegenteil zeigte er öfters durch seinen Anstand und sein Mitleid Seiten an sich, die mir zwar sympathisch waren, die ich allerdings in dieser neuen Welt als Schwäche einstufen musste. So kam es auch, dass er gefahrvollen Situationen anders begegnete, als ich das zu Beginn erwartet hatte. Mitunter half ihm einfach der Zufall aus diesen Situationen. Die Prepper und Dorans Suche nach ihnen gaben der Handlung schon bald die Richtung vor. Dorans Hoffnungen und Träume in Bezug auf seine Jagd konnte ich nachvollziehen, fand sie aber recht unrealistisch. Im starken Kontrast zu seiner Hoffnung standen die Kapitel, die Doran aus dem Anleitungsbuch für Prepper vorliest. Neben einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik konnten diese Abschnitte mit einigen bösen Kommentaren aufwarten. Umso besser haben sie mir gefallen. Die Suche führt ihn nicht nur in die Welt hinaus, sondern hat mir auch erst klar gemacht, wie gefährlich diese in ihrem neuen Zustand wirklich ist. So trifft er auf feindlich gesinnte Loner, schießwütige Familienverbände, aber auch der Seuche zum Opfer gefallene Menschen, die die Tatsache, dass sie überlebt haben gegen die Gesunden verwenden. Gefreut hat mich dabei, dass er doch noch Unterstützung gefunden hat, was mich einerseits davon absehen ließ, die neue Welt in einem allzu düsteren Licht zu sehen. Andererseits hat es auch den Lesefluss gefördert, da dadurch Unterhaltungen und ein Meinungsaustausch zustande kam. Das Ende wartete mit Überraschungen auf - so fand nicht nur Doran, sondern auch ich mich an einem Ziel wieder, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Umso besser hat es mir gefallen. Fazit: Postapokalyptische Geschichten gibt es viele - hier stach für mich der Charakter von Doran hervor, der gar nicht der toughe Held war, den ich erwartet hatte. Auch das Ende konnte überzeugen. Manche Abschnitte zogen sich aber etwas in die Länge. Alles in allem also ein Buch, dessen Geschichte mir gefallen hat, der Erzählstil war aber nicht zu hundertprozent meines.

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Das Abenteuer geht weiter. Als Großmeister der Kaikrieger musst du deinen Weg fortsetzen und den gefährlichen Mondstein zurückbringen. Deine Reise gestaltet sich gefährlich: Piraten, magische Angreifer, Räuber und hinterhältige Betrüger haben es auf dich abgesehen. Doch du besitzt außergewöhnliche Kaifähigkeiten, die deine Reise erleichtern können. Aufbau: Das Buch vereint das zweite Abenteuer aus der Reihe mit einem Bonusabenteuer aus der Einsame-Wolf Reihe. Zu Beginn stehen die Aktionsblätter, auf denen Ausdauer, Kampfkraft, Waffen und alles, was mitgetragen wird, notiert wird. Am Ende des Buches steht die Seite mit den Zufallszahlen, die hier anstelle eines Würfels genutzt werden und die Tabelle der Kampfergebnisse. Einleitend werden die Spielregeln recht ausführlich erklärt. Das Buch ist der zweite Band der Reihe. Um es spielen zu können, muss man den ersten Band nicht kennen. Allerdings erleichtern nicht nur die Kenntnisse, sondern auch die bereits gefundenen Gegenstände manche Entscheidungen. Eindruck: Das Buch ist nicht das erste, das ich aus der Reihe lese, daher kam ich mit den Spielregeln schnell zurecht. Dieses Mal war es allerdings das erste Mal, dass ich einen direkten Nachfolgeband gespielt habe und war erfreut darüber, dass ich nicht nur alle Werte und Gegenstände übernehmen konnte, sondern dadurch eine weitere Kaifähigkeit nutzen durfte. Angenehm an der Reihe finde ich sowohl die Ermittlung vieler Werte über das Tippen auf Zufallszahlen (was den Würfel erspart), als auch die Kampfregeln. Kämpfe sind hier einfacher zu bewältigen, als in anderen Spielbüchern die ich kenne und die Möglichkeit zur Erholung der Ausdauer ist immer gegeben. Im Gegensatz zum letzten Band bin ich hier leider nur wenigen und nicht allzu vielen magischen Gegnern begegnet, was mich leicht enttäuscht hat. Das Abenteuer wird hier durch die Reise beherrscht, sodass immer wieder auch Momente auftauchten, die ich als langweiliger empfand. Teile der Reise werden auf Schiffen zurückgelegt. Hier sind zwar die Piraten und die Tücken des Meeres gegenwärtige Gefahren - ich fand die Wegstrecken an Land dennoch interessanter, besonders die, die abseits von Küstenstädten spielten. Fazit: Wieder hatte ich Spaß am Spielbuch, hätte mir aber bei der Handlung eine Spur mehr Spannung und einen roten Faden gewünscht. So kam es mir manchmal so vor, als würden die einzelnen Gegner und Gefahren etwas willkürlich zusammengewürfelt.

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