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Alle Rezensionen von Ivonne Wiese

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Deutschland im schwülen Sommer, eine Familie will Picknick machen, statt dessen fallen die ausgelassen spielenden Mädchen in einen matschigen Berg menschlicher Überreste. Der Metzger hat mal wieder zugeschlagen. Matrin Abel, Fallanalytiker und seine neue Assistentin sollen dem Täter auf die Spur kommen. Abel ist ein ziemlicher Einzelgänger, der sich durch die schlimmen Fälle stets einkaspelt und so schon seine Frau und seine Kinder an einen anderen Mann verloren hat. Aber er ist der Beste seines Fachs. Nun soll er die junge Hannah Christ in seine Methoden einweihen was gewisse Probleme in sich birgt, da er das Zusammenarbeiten nicht gewohnt ist. Doch schneller als gedacht kommen sie dem Täter auf die Spur ohne es zu merken. Der Leser wird mehrfach auf eine falsche Fährte gelockt, obwohl wir die Ermittlungen immer abwechselnd aus Sicht des der Ermittler und des Täters verfolgen. Das ist gekonnt konstruiert. Ab einem gewiissen Punkt ist der Leser den Ermittlern im Vorteil, doch die Spannung wann sie denn nun den Täter erkennen, bleibt erhalten. Dabei sind die psychischen Hintergründe aus der Kindheit mal wieder ein tragendes Motiv. Der Krimi ist sehr spannend und flüssig geschrieben, die Charaktere zwar teilweise stereotyp, trotzdem aber sympathisch. Im Verlaufe der Geschichte entwickeln sie sich so weiter, dass man gerne mehr Fälle mit ihnen lösen will. Obwohl man sich die Liebesgescichte hätte sparen können. Einige Zeitabfolgen waren etwas diskontinuierlich, mal geschehen mehre Dinge gleichzeitig und die Ereignisse überschlagen sich, dann wieder ist für fast einen Tag Funkstille und es passiert nicht viel. Insgesamt aber eine gute und blutige Unterhaltung.

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Wanda, 63, beginnt gerade ihr Rentnerdasein. Was fängt man nur mit der vielen Zeit an? Vo ihrem Teeladen kann sie sich auch schlecht trennen und so nervt sie den neuen Besitzer täglich. Dann bietet ihr ein Bekannter eine mehrwöchige reise durch Australien an. Doch leider hat ihr Sohn einen Snowboardunfall und so muss Wanda sic um sein Pleite-Fitnessstudio kümmern. Kurzer Hand möbelt sie es zu einem Generationstreff auf und olt es so aus den roten Zahlen. Auch vor Verehrern kann sie sich kaum noch retten. Die Protagonistin ist liebenswürdig, voller Tatendrang und Humor. Zusammen mit ihren schrulligen Freundinnen sowie jungen und alten Clubmitgliedern rocken sie die Situation. Ein leichtes humorvolles Buch über Generationskonflikte mit dem Ziel zu mehr toleranz und Kommunikation, ohne zu klischeehaft zu wirken. Es liest sich lockerflockig, hat so einige irrwitzige Momente und ist ein nettes Buch für Zwischendurch.

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Karl muss in einem aussterbenden Dorf in Deutschland seine kranke alte Mutter pflegen. Sein Vater ist schon vor Jahrzehnten nach Afrika ausgewandert, sein Bruder folgte ihm vor ein paar Jahren. Nach Jahren der Funkstille erhält Karl eine Postkarte aus Afrika und plötzlich setzt ein Umdenkprozess ein. Karl schafft sich im Wald sein eigenes Afrika mit Zebras, Nilpferd und schwarzen Angestellten. Doch es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Eine notdürftige Unterkunft, unbarmherziges Wetter, kein Geld, wenig Lebensmittel, die kranke Mutter und die nervigen Dorfbewohner..... Florian Beckerhoff schreibt mal wieder über das seltsame Zusammenleben verschiedener Menschen, Kulturen und Lebensumstände. Die Idee fand ich ganz gut, jedoch ist die Umsetzung nicht so ganz gelungen. Echte Spannung kommt trotz der Widrigkeiten nur selten auf. Sämtliche Handlungen sind hintereinanderweg geschrieben, selbst ohne Leerzeile. Dabei die Kapitel auch nur 15 Seiten lang. Die Übergänge sind oft nicht wahrnehmbar und das hindert den Lesefluss. Auch hat mir die eigenwillige Grammatik den Fluss verdorben. Viele Satzteile hätten einfach in eine andere Reihenfolge gemusst. Ein ganz nettes und mal anderes Buch über einen Aufsteiger, das aber wegen seiner Umsetzung nicht unbedingt das pure Lesevergnügen ist.

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Durch diesen Regionalkrimi musste ich mich wirklich mühsam durcharbeiten. Da versucht jemand auf der aktuellen Welle der Regionalkrimis mitzuschwimmen und schafft es nicht. Der Schreibstil ist sehr unkonstant, man merkt, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt. Bis zur Hälfte des Buches wird etappenweise aus der Rückschau berichtet. Dabei kommt die Einführung in die Story viel zu kurz. Man fühlt sich ins kalte Wasser geschmissen ohne eine Anleitung zu bekommen. Der Mord ist schon längst passiert, der Kommissar aus München vor Ort. Wieso warum weshalb erfährt man nur am Rande happchenweise. Dann wird hauptsächlich etwas aus der Jetztperspektive anerzählt, um dann die letzten 3 Tage zu erzählen. Dann wieder 3 Tage nach der Jetztperspektive um wieder die Zeit dazwischen revue passieren zu lassen. Das verwirrt ungemein, hat keine klare Linie und strengt an. Ab der Hälfte kommt dann tatsächlich mal kurz Spannung auf, nur um wenige Seiten später mit der Lösung des Falls wieder genommen zu werden. Wie gesagt auf der Hälfte des Buches. Danach folgt nur noch der Versuch, die Hintergründe der Tat zu erklären ohne auch dabei Spannung aufzubauen. So plätschert die Geschichte recht langweilig voran. Da waren selbst die gut 350 Seiten schon viel zu viel.

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Dieser ruhige französische Krimi spielt in der Bretagne. In einem beschaulichen Küstenörtchen steht das Festval des Jahres an und die Hotelhochsaison. Unvermittelt wird der 91 jährige Hotelier Mr. Pennec erstochen in seinem Restaurant aufgefunden. Kommissar Dupin ermittel und das auf seine ganz eigene Art. Ihm steht ein super team von Ermittlern und Forensikern zur Seite. Trotzdem agiert Dupin recht eigenbrötlerisch und lässt die ollegen nicht an seinen Überlegungen teilhaben, so dass er im Alleingang Spuren verfolgt und öfter mal abwesend ist.. Doch der kauzige Kommissar hat eine gute Nase und so kommt er dem Mörder langsam auf die Spur. Als auch noch der Erbe des Hotels, der Sohn des Ermordeten tot aufgefunden wird, spitzt sich die Lage zu. Es handelt sich hierbei nicht um einen reißerischen Krimi. Die Handlung lebt von Dialogen, wenn die Zeugen und Angehörigen befragt werden. Anfangs ist es schwer sich die vielen französischen namen zu merken, doch das gibt sich. Im Grunde mutet der Krimi oft wie ein Kammerspiel an. Aber gerade die fehlende reißerische Action, macht den Krimi zu einem ruhigen aber guten Krimi. Das passt einfach super ins französische idyllische Ambiente ohne fehl am Platze zu wirken. Ein gelungener Krimi.

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Emma und Frank sind seit 15 Jahren verheiratet, sie leitet einen Kinderbuchladen (mehr schlecht als recht) und er schuftet sich als Anwalt in einer Bank zu Tode. Die beiden haben zwei Teenie-Kinder. Der Haussegen hängt öfter mal schief, keiner hört dem anderen zu und alle nerven sich nur an. Als sie nach einer Kostümveranstaltung nach Hause fahren, begegnen sie Baba Yaga, die die Streithähne promt in ihre Kostümierungen verwandelt ¿ Vampirin, Mumie, Frankenstein und Werwolf. Und plötzlich müssen sie zusammen halten, wenn sie den Fluch wieder loswerden wollen. Doch das ist auch als Monster nicht einfacher. Und schwupps beginnt ein völlig abstruses Abenteuer, in desse Verlauf sie Dracula, Imoteph und andere Legenden und Sagengestalten treffen. Ernsthaft betrachtet ist die Story natürlich total unrealistisch und absurd. Doch der Schreibstil ist einfach klasse und wunderbar schlagfertig und humoristisch. Man lacht sich alle Nase lang ins Fäustchen und ist völlig gebannt wie es weiter geht. Es sind recht kurze Kapitel, die abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der Figuren in der Ich-Form geschrieben sind. Dadurch kommen die jeweiligen Gefühle der absurden Begebenheiten erst recht gut zur Geltung. Sehr schön sind auch die Strichzeichnungen von Frankenstein, dessen IQ ihm leider ein fließendes Sprechen untersagt. Ich fand's klasse und gelungener als Safiers Vorgänger "Mieses Karma" und "Jesus liebt mich".

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Ein 15-jähriger, der zu keinen Emotionen fähig ist, ein Soziopath, ist von Serienkillern fasziniert und ha Angst selber einer zu werden. Er hat Regeln aufgestellt um nicht in typische Verhaltensmuster zu verfallen. Zusätzlich betreibt seine Mutter ein Bestattungsinstitut und er hilft bereits seit Jahren beim Einbalsamieren. Doch ist das förderlich? Dann geschehen in der kleinen Stadt mehrere grausame Morde. Und anstatt Angst zu haben, steigt seine Faszination und er will dem Täter auf die Spur kommen. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und spiegelt sehr authentisch die innere Zerrissenheit wider. Anfangs ist es etwas eklig, wenn der Einbalsamierungsvorgang seitenweise detailliert beschrieben wird, aber dann erfolgt die Konzentration auf die Story. Sehr spannend geschrieben. Ich freu mich auf den nächsten Teil - Mr. Monster.

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Firmin wächst als 13. Ratte eines Wurfs in einer Bostener Buchhandlung der 60er Jahre auf. Seine Mutter ist Alkoholikerin und seine Geschwister sind auch nicht viel anders. Um sich halbwegs über Wasser zu halten, isst Firmin die Bücher. Doch als er erkennt, dass dort etwas geschrieben steht und er es lesen kann, wird er zur Leseratte, die die Bücherei nicht mehr verlassen will. Und so lebt er dahin, mit immer neuem Wissen, beobachtet die Menschen und kann sich doch nicht verständlich machen, reden kann er nämlich nicht. Ein doch nachdenkliches Buch über den Sinn des Lebens, Freundschaft und Einsamkeit.

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Teil 3 der Serie um die Chemikerin und Ultramarathonläuferin Emma. Diesmal ist sie an der mexikanischen Grenze unterwegs, als sie von einem Drogenkartell als Geisel genommen wird. Doch statt Lösegeld zu fordern, wollen sie, dass Emma eine mysteriöse Krankheit heilt, die Mitglieder befallen hat. Die Grundidee ist zwar ganz gut, aber schlecht ausgebadet. Die Story ist viel zu seicht, am Ende überleben die Guten und die Bösen sind alle tot. Trotz der tödlichen Krankheit ein sehr inkonsequenter Ausgang. Auch sind so eine Logikfehlern zu verzeichnen. Fast könnte man sagen, typisch, wurde ja auch von einer Frau geschrieben. Obwohl es sich flüssig liest, kommt erst der Drive in die Handlung, als auch ihre alten Freunde Banner und Sumner vom ATD und einer Sicherheitsfirma sich mit einbringen. Den deutschen Titel finde ich wie schon bei Teil 2 schlecht gewählt. Die Originaltitel sind da viel passender. Emmas Angst bezieht sich nicht auf eine persönliche ureigene Angst Emmas sondern auf die tödliche Krankheit, die allen innerhalb von 9 Tagen den Garaus macht. Deswegen der englische Titel "Der neunte Tag". Außerdem ist das Cover schlecht gewählt, es passt so gar nicht zu den beiden Vorgängern, obwohl vom selben Verlag - dass es sich um eine Buchserie handelt ist nicht mehr erkennbar. Man kann der Handlung auch folgen ohne die beiden Vorgänger gelesen zu haben, trotzdem bleibt es eher ein mittelmäßiges Buch.

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Der Auftakt zu einer Tetralogie: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die ersten 50 Seiten und die Grundzüge erinnern stark an Der Herr der Ringe, doch im Verlaufe der Geschichte nimmt es dann einen ganz anderen Verlauf. So weit so gut, mal will ja nichts doppelt lesen. Neben der Welt der Menschen existiert noch eine andere Welt, die der Hydden, ein Volk kleinwüchsiger Leute. Vor 1.500 Jahren wurde ein Anhänger mit 4 Juwelen erschaffen, gleich den Jahreszeiten. Einer Prophezeihung zufolge sollen diese nach und nach verloren gehen und dann droht das Ende der Welt - für Hydden und Menschen. Aber es soll ein Riesengeborener kommen, der diesem Schicksal Einhalt gebietet. Und nun ist es soweit. Der Junge heißt Jack, die Bösen trachten ihm nach dem Leben und so wird er vom Harz nach England zu den menschen gebracht und wächst zu einem 16-jährigen heran. Ab hier geht das Abenteuer los, zusammen mit Katherine, seiner Fast-Freundin und weiteren Hydden. So ganz vom Hocker hat mich das Buch nicht gehauen, es war mir streckenweise sogar zu sülzig, da das Hauptaugenmerk nicht auf dem Abenteuer und dem Weltuntergang liegt, sondern auf der erwachenden Liebe zweier Jugendlicher, die einfach zu schüchtern sind sich das einzugestehen. Und so tänzeln sie die ganze Zeit umeinander rum und das Buch und die Geschichte ebenso. Die Abenteuerhandlung bleibt da etwas zurück. Da wirkt das vorläufige Ende (des ersten Teils) sogar platt wenn die beiden 16-jährigen als frischgebackene Eltern von ihrem"großen Abenteuer" nach Hause in die Menschenwelt zurückkehren. Die umrankenden Charaktere, die am Anfang so liebevoll eingeführt wurden, kommen allesamt viel zu kurz. Der kauzige Professor, von dem man annahm, dass er eine Schlüsselfigur zwischen beiden Welten spielt, kommt dabei am kürzesten. Auch hätte man die Hydden mehr mit Eigenleben füllen können. Ich hab mich so sehr nach der Leseprobe auf das Buch gefreut und bin ein stückweit enttäuscht. Kein großer Fantasy-Abenteuer-Roman, sondern eine Ode an die Liebe.

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