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Alle Rezensionen von Elvira Hanemann

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So authentisch und nachvollziehbar, so witzig und kritisch und auch so aufrüttelnd sollten viel mehr Sachbücher geschrieben werden! Gerade wenn es um ein so wichtiges Thema wie die Ernährung geht. Karen Duve ging es nicht in erster Linie um die eigene Gesundheit oder gar um einen Modetrend, als sie einen Selbstversuch startet und sich ein Jahr lang ökologisch und moralisch korrekt ernährte. Es geht ihr in erster Linie um die Tiere und deren Recht auf ein anständiges Leben. Das jahrzehntelange Sich-Selbstbelügen, dass das Fleisch in der Fertiggrillpfanne gar nichts mit dem lebenden Tier zu tun habe, will ihr einfach nicht mehr gelingen. Die verschiedenen Stadien über Einkaufen im Bioladen, vegetarischer Ernährung bis hin zu veganer Lebensweise und sogar noch einen Schritt weiter zum Frutarierdasein werden so unterhaltsam beschrieben, dass man das Buch in Kürze mit großer Freude durchliest. Auch wenn sie thematisch nahe an Foers Bestseller Tiere essen liegt, halte ich es für in Deutschland lebende Menschen noch mal interessanter, weil sie auf hiesige Verhältnisse besser eingehen kann, aber auch weil sie den Zusammenhang zwischen Umweltproblematik, Klimaerwärmung und den Nahrungsgewohnheiten sehr viel eindeutiger herstellt. Der Schluss, den beide ziehen, ist allerdings sehr ähnlich: niemals mehr Fleisch aus Massentierhaltung konsumieren! Dass beide mittlerweile Vegetarier geworden sind, ist nur konsequent, aber es ist dennoch angenehm, dass weder Frau Duve noch Herr Foer das vom Leser fordern, sie geben nur hoch interessante Denkanregungen.

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Diese Geschichte einer ungarischen Familie aus dem ehemaligen Jugoslawien erzählt vom Verlust der Heimat, dem Ankommen in einer völlig fremden Umwelt und den daraus folgenden Schwierigkeiten aus Sicht eines kleinen Mädchens. Aus der Vojvodina kommend (wie die Autorin selbst) dem ungarischen Teil Ex-Jugoslawiens wandert die Familie der kleinen Ildiko in die Schweiz aus. Das Leben dort, die Überangepasstheit der Eltern beschreibt die Autorin in einem sprachmächtigen Stil. Hinter allen Schwierigkeiten, aber auch Freuden des (Über-)Lebens in der Schweiz steht drohend der Jugoslawienkrieg im Hintergrund und die Angst um Familienangehörige. Mit einer frischen Stimme lässt uns die bislang unbekannte Autorin teilhaben an ihrem Leben als Kind bis zur jungen Erwachsenen. Der Roman ist sehr gut lesbar und langweilt an keiner Stelle.

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Ich bin - gelinde gesagt - entsetzt! Das Buch macht erstmal aufgrund des witzigen Titels und der ansprechenden Zeichnungen einen guten Eindruck. Beim Lesen der Geschichten verändert sich das aber "rasend" schnell. Das ist wirklich ein moderner Struwwelpeter, jedes Argument das man gegen diesen sagen kann, gilt auch hier. Noch schlimmer, es scheint, als wären wir stehengeblieben bei der "Schwarzen Pädagogik", als hätte es keinerlei Fortschritt in den Erziehungswissenschaften gegeben. Winke mit dem gröbsten Zaunpfahl verpackt in dumme Reime - ich hoffe nur, dieses Buch läutet keine neue-alte Welle der repressiven Angst einflössenden Geschichten ein. Daumen runter!

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Seit einiger Zeit wird der Buchmarkt regelrecht überschwemmt von Büchern über das Glück. Es sind beileibe nicht nur banale und stereotype Pseudoratgeber auf dem Markt, die nur schnelles Geld für Verlag und Autor versprechen, sondern durchaus kluge und wertvolle Literatur. So kann man sich die Frage stellen, ob es wirklich nötig ist, diesen Glücksbücherberg noch ein wenig höher zu stapeln. Nach der Lektüre von ¿Der Weg zum Glück ist ausgeschildert¿ komme ich zu dem Ergebnis, dass sich trotz des eher umständlichen Titels das Lesen lohnt. Die Journalistin Bettina von Kleist (Studium der Psychologie, Theaterwissenschaften und Amerikanistik) führt in ihrem Buch viele Einzelschicksale an. Sie interviewt die unterschiedlichsten Menschen, und interessiert sich und uns als Leser für deren Antwort auf die Frage nach ihrem Leben und nach ihrem ganz persönlichen Empfinden von Glück. Sind diese Lebensgeschichten an sich schon interessant und gut zu lesen, so bereichert die Autorin die Lektüre auch dadurch, dass sie versucht, Zusammenhänge und Verbindungen zu finden. Gründe, die dem Leser helfen können, selbst für sich heraus zu finden, warum manche Menschen ein Leben als erfüllend betrachten, während andere ein eigentlich ¿leichteres¿ Leben beschwerlich finden. Frau von Kleist zitiert zudem ausführlich auch Glücksforscher, Psychologen und Soziologen. So entsteht eine gut lesbare Mischung aus persönlichen Erfahrungsberichten, aus wissenschaftlichem Essays und aus Anregungen, wie man selbst glücklicher werden kann.

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Wer an einen Schnellschuss zur Wahl denkt oder Obama unterstellt, dass er einem Ghostwriter schnell etwas diktiert hat, irrt. Das Buch hatte der 1994 gerade mal 33-jährige selbst geschrieben (damals hatte er noch ein wenig mehr Zeit). Was eigentlich eine Essaysammlung zur Rassenfrage in den USA werden sollte, entwickelte sich bald zu einer bewegenden, hoch interessanten Entwicklungsgeschichte. Sein Aufwachsen in Hawaii und in Indonesien, die Spurensuche nach seinem Vater, seine Jugendjahre, das Leben mit seinen Großeltern mütterlicherseits,auch einige weniger gute Charaktereigenschaften,all das wird höchst lebendig und in einem erstaunlich guten Stil geschrieben. Der sympathische Politiker wird gleich nochmal um vieles sympathischer!

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In der ersten Erzählung, die dem Buch den Namen gab, "Streit" geht es um ein Paar, beide Mitte Dreißig, das in einerausweglos erscheinenden Beziehungsfalle steckt. Der Streit entzündet sich an der absolut banalen Putzfrage: wer arbeitet mehr im gemeinsamen Haushalt, wer stapelt immer das schmutzige Geschirr auf und wer wird dabei immer benachteiligt. Ausgehend von dieser "Kleinigkeit" wird langsam immer mehr sichtbar, wie tief die dahinterstehende Unvereinbarkeit der beiden schon ist. Die beiden lieben sich, auch das wird in sehr innigen Sequenzen immer wieder spürbar, sei leben zusammen, es könnte eigentlich gut gehen, aber es kann doch nicht. Er (der Putzteufel) ist Schriftsteller, der in einem tödlich langweiligen Bürojob seinen Lebensunterhalt verdient und der zunehmend darunter leidet, durch diesen Job - und eben auch durch die in den Haushalt zu investierende Zeit - nicht mehr zum Schreiben zu kommen. Er entwickelt einen handfesten Minderwertigkeitskomplex ihr gegenüber, die an einer Forschungsarbeit in der Uni schreibt und ein mehr in sich ruhenderer und zufriedenerer Mensch zu sein schient. Von dieser ungleichen Position in der Partnerschaft ausgehend, entwickelt sich immer mehr Misstrauen, Irritationen, Neid bis hin zu bösen Streits mit Schlägen und Tränen. Ob sie zusammenbleiben, wird offengelassen. Meine Lieblingsgeschichte ist allerdings die dritte und letzte: "Eine Frau verliebt sich" Die Hauptperson ist Lehrerin an einer Sprachenschule, sie unterrichtet Deutsch für Ausländer. Sie verliebt sich heftigst in eine ihrer Schülerinnen, eine etwa 20 jährige Tschechin. Völlig konfus und irritiert - sie weiß nicht was am unmöglichsten ist an der ersehnten Liebe: die Tatsache, dass sie ihre Lehrerin ist, oder dass es eine Frau ist oder der große Altersunterschied - von der Stärke ihrer Emotionen, ist ihr einziges Bestreben, Hanka, so heißt die Angebetete nahe zu sein. Wie Sabine Neumann den Zustand der Verliebtheit schildert, das ist einfach wunderbar und gekonnt.

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Das Mädchen Franz, hineingeboren in eine neue Wohnsiedlung mit Einbauschränken und genau abgezirkelten Garagen in eine ¿längst vergangene Zeit, als Männer Angestellte mit kleinen Hüten waren und ihre Frauen ihnen am Morgen in Haushaltsschürzen vom Küchenfenster aus zuwinkten¿ wird mit rosa Schühchen und allem was dazugehört, ordentlich vorbereitet auf ein weibliches Leben. Doch Franz stellt sich die Frage: musste man denn ein Junge oder ein Mädchen sein ¿ gab es nicht etwas Drittes, etwas ganz anderes? Der erste Roman ¿ nach vielen ¿ auch mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichneten ¿ Erzählungen von Sabine Neumann dreht sich um den Themenkreis Geschlechteridentität. Nun könnte man meinen, es gehe hier vielleicht um das schwere Schicksal eines/einer Transsexuellen, doch dem ist nicht so. Es ist einfach ein Entwicklungsroman eines jungen Mädchens in den 60ern des letzten Jahrhunderts, eines Mädchens, das herausfinden möchte, wer und was sie ist und was für sie möglich werden kann. Franz ist das mittlere Kind, nach einer älteren Schwester und vor einem jüngeren Bruder. Sie erlebt die sanfte Enttäuschung über ihr Geschlecht mit , spürt also sehr früh, dass das Geschlecht, in das man zufällig hineingeboren wird, etwas sehr Wesentliches ist. Mit wachen Augen und einem kritischen Blick lässt er (am Anfang des Buches ist immer von Franz und von ¿er¿ die Rede, erst mit der Pubertät wird der junge Mensch zu Franziska und ¿sie¿) uns teilhaben an der Unzufriedenheit der Mutter, die immer das Beste für alle möchte, aber durch ihre innere Rastlosigkeit und dem Drang, alles noch besser und ordentlicher und perfekter zu machen, die Familie oft arg unter Druck setzt. Sie leidet selbst unter der ihr zugewiesenen -aber von ihr selbstverständlich akzeptierten Rolle. Doch nicht nur die Mutter, sondern auch der Vater muss sich verbiegen und driftet weg von den Träumen, die er mal hatte. Der junge Mann, der Gedichte und Gedanken in ein Heft schrieb, den gibt es bald nicht mehr; aus ihm wurde ein verantwortungsbewusster Familienvater, der klaglos die Tretmühle seiner ungeliebten Bürotätigkeit auf sich nimmt und sich abends bei Bier und Fernsehen entspannt. Ein Leben in der Belanglosigkeit¿ Das Buch ¿endet¿ nicht wirklich, denn es zeigt einfach einen Lebensabschnitt, wenn auch einen außerordentlich prägenden, wie es Kindheit und Jugend nun mal sind. Franziska entdeckt zum ersten Mal, dass sie sich auch für Frauen interessiert. Ich bin begeistert!

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Es geht um eine Frau, Lauren Hart, Performance ¿ Künstlerin und Witwe des Filmregisseurs Rey. Beschrieben wird ein kurzer Abschnitt ihres Lebens, beginnend mit dem letzten gemeinsamen Frühstück von Lauren und Rey, kurz bevor er Selbstmord begeht und endend etwa ein halbes Jahr nach seinem Tod. Die Einstiegsszene zeigt uns ein Ehepaar, noch nicht sehr lange verheiratet, man kennt noch nicht 100%ig alle Gewohnheiten und Vorlieben des anderen, beim Frühstück. Jeder ist ziemlich in sich selbst und seine Gedanken ¿ wir Leser können aber nur Laurens Gedanken sehen ¿ versunken, ab und zu kommt es zu einer kurzen Kommunikation untereinander. Rey verabschiedet sich mit der Bemerkung, er möchte ein bisschen Autofahren, er hat nichts Besonderes vor, sie solle doch einen schönen Spaziergang machen. Kurze Zeit später erfährt sie, dass er sich am gleichen Tag in der Wohnung seiner ersten Frau erschossen hat. Nun erwartet man eigentlich, dass sich die weitere Handlung darum dreht, die Ursachen und Motive, die zu Reys Freitod führen, zu ergründen. Auch stellte ich mir vor, dass Lauren weiter darüber nachgrübelt, welchen Anteil an Schuld sie selbst habe, denn das ist ja für die Hinterbliebenen eines Selbstmörders immer eine der quälendsten Fragen. Aber nein , DeLillo streift das nur sehr nebensächlich , sein Thema ist ein anderes: Er zeigt Lauren in ihrer Einsamkeit, ihrem (fast) vollständigen Rückzug von der Außenwelt. Das Ehepaar lebte nämlich seit einigen Monaten in einem einsamen Haus an der Küste, Lauren entscheidet sich ¿ was für ihre Freunde unverständlich ist ¿ den Mietvertrag um ein halbes Jahr zu verlängern und alleine in dem vormals gemeinsam bewohnten Haus zu leben. Nun wird minutiös geschildert, was Lauren so tut und treibt während der Zeit ihrer Trauerphase. Bald merkt sie jedoch, dass sie nicht alleine im Haus ist. Merkwürdige Geräusche, das Gefühl, aus dem Augenwinkel heraus etwas wahrgenommen zu haben, solche Begebenheiten häufen sich. Ein Mann lebt offenbar schon seit etlicher Zeit mit in ihrem Haus. Er ist wie ein Schemen mit seinem undefinierbaren Aussehen, seiner Stille, seinen vagen Bewegungen und seinem Reden. Er spricht nicht wirklich zusammenhängend, sondern reiht Worte und Sätze aneinander, die selten einen offensichtlichen Sinn ergeben. Lauren nennt seine seltsamen Monologe ¿Singen¿. Ein starkes Buch mit großer Dichte.

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Patrick Wallingford, Journalist und Fernsehreporter aus New York, verliert während einer Live-übertragung aus einem indischen Zirkus seine linke Hand. Sie wird ihm, da er mit dem Mikrophon zu nahe an den Käfig kam, von einem Löwen abgebissen und aufgefressen. Da Millionen von Fernsehzuschauern in aller Welt quasi Augenzeugen dieses schrecklichen und äußerst blutigen Unfalls wurden, schnellt Wallingfords Bekanntheitsgrad in ungeahnte Höhen. Er ist von nun an ¿der Löwenmann¿. Seiner Karriere schadet das nichts, Sympathie- und Mitleidsbekundungen aus aller Welt kommen seinen Einschaltquoten zu gute. Nachdem er mit allen möglichen Prothesen herumexperimentiert hatte, aber unzufrieden war, ist er fast so weit, sich einfach daran zu gewöhnen, nur mehr eine Hand zu besitzen. Da tritt jedoch Dr.Zajac, ein hervorragender Handchirurg aus Boston in sein Leben. Zajacs Ziel ist es, die erste erfolgreiche Handtransplantation durch zu führen, und zwar an dem ¿Löwenmann¿. Allerdings fehlt noch eine passende Spenderhand. Gleichzeitig überredet eine junge (glücklich verheiratete)Ehefrau in Wisconsin, ihren Mann, seine linke Hand testamentarisch Patrick Wallingford zu vermachen. Dieser erfreut sich zwar bester Gesundheit und weiß nicht so recht, was dieser Einfall eigentlich soll, aber , da es ja auch nichts schadet, willigt er in ihren Vorschlag ein. Es kommt wie es kommen muss, der Ehemann, Otto Clausen, stirbt ¿ seine linke Hand aber lebt weiter... Doris Clausen hatte jedoch eine Klausel in das Testament einfügen lassen: dass sie jederzeit ein Besuchsrecht an der Hand ihres verstorbenen Mannes habe. Kurz nach der Operation besucht sie also Patrick im Krankenhaus, allerdings begnügt sie sich nicht mit einem Besuch der Hand, sondern es gelingt ihr in einer Art Überfallaktion sich eines weiteren Körperteils Patricks zu bemächtigen ¿ kurz darauf ist sie ¿ die das seit Jahren erfolglos versuchte ¿ schwanger. Während für Doris damit der eigentliche Zweck dieser Mission erfüllt ist, beginnt für Patrick eine völlig neue Erfahrung: er hat sich verliebt ¿ und zwar hoffnungslos. Der Stil ist übersprudelnd, voller absurder, witziger, etwas zu skurriler Einfälle. Irving schreibt in einer lebendigen, ja sogar vor Lebendigkeit überquellender Sprache. Mir ist das ein bisschen zu viel des Guten, ich habe mich stellenweise gelangweilt.

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Daniel 1 lebt in der nahen Zukunft, er ist ein gerissener Geschäftemacher, ein extrem erfolgreicher Fernsehkomiker, Filmemacher und Showman. Bekannt geworden ist er vor allem durch provokante und zynische Witze, mit denen er alle Tabus bricht. Seien es die Moslems, die Juden oder irgendwelche Minderheiten, Daniel macht vor nichts und niemand halt. Sein Verhalten schwankt zwischen müder Abgeklärtheit und Lebensüberdruss einerseits und immer wieder durchblitzender kreativer Freude an neuen Einfällen, die er mal als Buch, als Fernsehshow oder als Idee zu einer Soap verarbeitet. Doch so richtig genießen kann er sein Leben immer weniger, denn er hat ein echtes Problem: er wird älter! Nicht nur er wird älter, sondern auch seine Frau Isabelle, die eine Modezeitung für Teenies leitet, aber irgendwann merkt, dass das nicht mehr läuft, wenn eine Frau Mitte 40 für 17 jährige schreiben soll. Sie zieht sich also zurück aus dem Berufsleben und ganz dezent ¿ auch aus Daniels Leben. Denn: was bleibt schon einer alternden Frau übrig, wenn sie merkt, dass ihre körperliche Attraktivität nachlässt? Soll sie so lange warten, bis der Mann sich vor ihr ekelt, anstatt sie zu begehren? Nein, die kluge Frau sorgt vor und entsorgt sich gewissermaßen selbst ¿ zumindest erstmal raus aus Daniels Leben. Man teilt sich gütlich das ¿Sorgerecht¿ für den geliebten Hund Fox. Daniel liebt Isabelle, behauptet er und er denkt es auch, aber er lässt sie gehen; traurig, das ja, aber eher traurig über die Unbilden des Alterns¿ Als Daniel in Kontakt mit einer Sekte kommt, die der freien Liebe frönt und freudig auf ¿die Zukünftigen¿ wartet, bekommt sein Leben eine neue Wendung. Der ¿Prophet¿ der Sekte betrachtet ihn als VIP und bietet ihm deshalb seine Freundschaft an, doch Daniel ist eher an der Freundschaft zu Vincent, einem Künstler interessiert, weil er in diesem einen Menschen sieht, der mit echter Hingabe an seinem Werk arbeitet. Weit wichtiger als Vincent, der Prophet und die Sekte wird ihm aber Esther, die zweite Liebe seines Lebens, eine junge attraktive Schauspielerin, die ihm aber sein eigenes Altern erst recht bewusst macht. Daniel 1 ist ein geld- und sexgieriger Zynike, also die übliche Art von Held in Houellebecqs Romanen. Dennoch ist er auch ein sehr intelligenter, sich und seine Umwelt reflektierender Mensch, der intensiv auf der Suche nach Liebe und damit nach Glück ist. Mir gefiel die Mischung aus Sci-Fi und Gesellschaftssatire trotz aller Abstriche ganz gut.

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