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Alle Rezensionen von Anett Heincke

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"Verhängnisvolle Provence" von Sandra Åslund habe ich als ebook mit 278 Seiten gelesen, die in 27 Kapitel eingeteilt sind. Die Kapitel sind mit Tag und Datumüberschrieben. Am Ende finden sich noch ein Rezept für Penelopes Zahnputz-Pulver und eine Leseprobe von Mord in der Provence`. Es ist der 3. Fall für Hannah Richter. Es wird parallel in Köln und in Vaison ermittelt. Während Hannah Richter Urlaub in Paris macht, wird in Köln ein hingerichteter Mann gefunden. Es stellt sich heraus, dass er Franzose war und in dem Naturkosmetikunternehmen COSVINECO bei Vaison-la-Romaine gearbeitet hat. Also bekommt Hannah von ihrem Vorgesetzen den Auftrag, dort ein bisschen zu ermitteln, da sie die Gegend dank eines früheren Austauschprogramms in Vaison kennt. Unterkunft findet sie wieder bei ihrer Freundin Penelope auf dem Weingut. Dieses Mal kommt auch Hannah`s Lebensgefährte Serge mit, da der gemeinsame Urlaub nun vorbei ist. Zusammen mit Emma, ihrer französischen Kollegin und auch Freundin, nimmt sie die Ermittlungen auf. Nach dem zweiten Mordfall in Vaison trifft sie auf den unsympathischen Kommissar Ricard Point, den sie schon vor Jahren kennenlernen durfte. Da die Fälle in Köln und Vaison zusammenhängen, werden auch die Ermittlungen gemeinsam geführt. Es stellt sich heraus, dass die neue Naturkosmetikserien, die bei den Filmfestspielen in Cannes von einer prominenten Schauspielerin promotet werden soll, nicht ganz so Bio ist. Das Ende wird recht rasant mit weiteren Verletzten und einem, für mich, unvorhersehbaren Ausgang. Und Hannah bekommt ein überraschendes Jobangebot. Das Buch hat mir wieder sehr gefallen. Der Autorin ist eine gute Mischung aus Spannung, sehr schönen landschaftlichen Beschreibungen und der Gemütlichkeit mit französischer Küche gelungen. Durch Penelope¿s Schwangerschaft werden hier auch einige umweltkritische und gesellschaftspolitische Aspekte angesprochen, was ich sehr interessant fand. Die Charaktere sind gut beschrieben, teils mag man sie, teils nicht. Man kann sich alles sehr bildhaft vorstellen. Durch den guten Schreibstil war das Buch auch zügig zu lesen. Und das Cover mit dem Lavendelfeld im Vordergrund und dem düsteren Himmel passt sehr gut zu den Vorgängerbüchern und gefällt mir sehr.

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"Offline" von Arno Strobel habe ich als Buch vom Fischer-Verlag mit 365 Seiten gelesen. Diese sind in 51 Kapitel eingeteilt. Der Prolog beginnt schon heftig. Es ist gruselig, wenn die Geräte in der Wohnung mit einem sprechen und mit dem Tod drohen. Eine Gruppe junger Leute wagt das Experiment, eine Woche offline zu sein. Sie alle stehen im Berufsleben und ohne ihre Geräte zu sein, ist für sie unvorstellbar. Der Trip beginnt am Königssee und führt in ein einsam gelegenes Berghotel, welches noch nicht fertig saniert ist. Außer den beiden Hausmeistern ist die Gruppe dort allein. Und gleich am nächsten Morgen wird ein Teilnehmer vermisst, der dann später schwer misshandelt gefunden wird. Praktischerweise setzen heftiger Schneefall und Sturm ein, sodass ein Entkommen und Hilfeholen nicht möglich ist, auch die einzige Verbindung zur Außenwelt wurde zerstört. Es ist eine sehr bedrückende Situation. Noch halten alle Teilnehmer zusammen, obwohl die Angst schon spürbar ist. Nach einem weiteren Vorfall beginnt die Gruppe zu zerfallen. Es ist äußerst spannend zu sehen, wie bei jedem das Misstrauen zu den anderen wächst. Nach und nach erfährt man einige Dinge von einzelnen Teilnehmern, nicht gerade zur Entspannung der Lage beitragen. Keiner will allein sein, aber mit den anderen zusammen fühlt sich auch keiner mehr sicher. Einer von ihnen muss schließlich der Täter sein. Ganz furchtbar fand ich die Gedanken des Opfers, welches sich nicht bemerkbar machen konnte. Über die einzelnen Charaktere erfährt man ansonsten nicht sehr viel. Keiner wird tiefgründiger beschrieben. Das hat mich aber nicht weiter gestört, wäre sicher auch nicht so spannend gewesen und hätte vielleicht den Täter eher entlarvt. Während des Lesens hatte ich schon einen ersten Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Mir hat das Buch sehr gefallen. Durch den guten Schreibstil war es sehr flüssig und zügig zu lesen. Sicher ist die Geschichte einer abgeschotteten Gruppe von Menschen und einem Verbrechen nicht neu, aber hier wurde sie noch einmal wunderbar spannend inszeniert.

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"Die Toten von Helgoland" von Carina Lund habe ich als ebook mit 240 Seiten gelesen, diese sind in 31 Kapitel eingeteilt. Am Ende folgt noch eine Leseprobe von "Plötzlich Inselpolizist". Ex-Polizist Jonas van Dorn eröffnet in Bremerhaven seine Privatdetektei in einer rechten Absteige, die nicht gerade das Vertrauen seiner Klientel erweckt. Trotzdem kommt noch vor Eröffnung sein erster Klient. Friedhelm Leschinski¿s Tochter Franziska ist auf Helgoland verschwunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Daran glaubt der Vater nicht. Er beauftragt Jonas, mehr herauszufinden. Er und Elliott machen sich also auf den Weg nach Helgoland. Jonas geht ziemlich lustlos und pessimistisch an den Fall heran und will schnell wieder aufgeben. Aber auch hier erweist sich Elliott als Antrieb für weitere Recherchen. Auf Helgoland treffen sie unter anderem auch auf Inken, die Gästeführerin, und auf den alten Thies, den Besitzer der Pension, wo sie wohnen. Von ihm erfahren sie auch, dass es noch zwei weitere Todesfälle auf der Insel in dieser Saison gab. Da es auch eine Gemeinsamkeit zwischen den Toten und der verschwundenen Franziska gibt, verfolgt Elliott hartnäckig die These eines Serienmörders. Da sich auf der Insel alle kennen, führt Inken sie zu Stefan Heger in die Polizeistation. Der ist sehr freundlich und hilfsbereit, lässt sie in die Akten der beiden Toten und der von Franziska schauen. Dabei ergeben sich erstaunliche Zusammenhänge. Stefan hat auch nichts gegen private Ermittlungen. Elliott und Jonas sind ein tolles und lustiges Gespann, obwohl sie doch sehr unterschiedlich sind. Sie sind wie ein altes Ehepaar. Jonas leidet immer noch unter Panikattacken wegen eines älteren Vorfalls. Aber dank einer Therapie und seines Freundes Elliott kommt er meistens gut damit klar. Über Elliott weiß Jonas auch nicht alles, der erfährt erst auf Helgoland, wie bekannt sein Freund ist. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war einfach gehalten, die Kapitel nicht zu lang und man konnte zügig lesen. Auch die Handlung hat mir gefallen. Sie war spannend, es gab viele Irrungen und Verwirrungen und das Ende hätte ich niemals geahnt. In diesem Buch konnte man auch schöne Beschreibungen der Insel und einiger Sehenswürdigkeiten lesen und sich bildhaft vorstellen. Die Kriegserlebnisse habe mich sehr berührt. Das Cover fand ich sehr schön mit dem Strandweg im Vordergrund und der Nordsee dahinter. Es sieht aus wie ein Sonnenauf- oder Untergang.

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"Nachts am Teufelsberg" von Maik Bischoff habe ich als ebook mit 172 Seiten, die in 13 Kapitel mit Überschriften versehen, gegliedert sind, gelesen. Es ist ein neuer Fall für Böhmer & Dost. Das Buch ist in der Ich-Pespektive von Werner Böhme geschrieben. Dieser ist ein pensionierter LKA-Ermittler, der bereits durch Zufall einen Fall gelöst hat. Nun wird er von seiner Bekannten Rita gebeten, sich um die Entführung des Mannes ihrer Freundin Sabine Fuhrmann zu kümmern. Böhme arbeitet mit dem jüngeren Fabian Dost zusammen und auch Hauptkommissar Leo Willert gehört zum Freundeskreis. Dadurch sind immer alle gut informiert. Die beiden Hobbydetektive geraten gleich an zwei sehr gesprächige Nachbarn der Eheleute Fuhrmann und erfahren dass der Ehemann ein absolutes Ekel war und seine Frau froh sein kann, dass er weg ist. Ihre Aussage dagegen sieht etwas anders aus. Werner soll das Lösegeld an der alten Abhörstation der NSA auf dem Teufelsberg übergeben. Zusammen mit Fabian macht er sich auf den Weg und es folgt eine kleine Schnitzeljagd ehe Fuhrmann dann gefunden wird. Im Zuge ihrer Ermittlungen bekommen sie doch so einige wichtige Informationen, die sie zu mehreren Verdächtigen führen. Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist eine ruhige, fast unblutige Geschichte, die hauptsächlich von den Ermittlungen geprägt ist. Dabei sind Böhme und Dost ein gutes Gespann. Böhme bringt einige Erfahrungen ein und Dost die Ungeduld der Jugend. Dabei ist er mit seiner flapsigen Art nicht immer sehr diplomatisch. Eine gewisse Portion Humor und Wortwitz sind auch enthalten. Und schön, dass Leo so ein guter Freund ist. Denn ansonsten lässt sich die Polizei bestimmt nicht gern von Privatermittlern ins Handwerk pfuschen. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es wirkt auf mich etwas gruselig mit dem dunklen Turm und den Bäumen davor, obwohl der Himmel relativ blau ist.

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"Totenstille" von Will Dean habe ich als ebook mit 347 Seiten gelesen, die in 52 Kapitel eingeteilt sind. Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Tuva Moodyson geschrieben. Diese ist wegen der Krankheit ihrer Mutter von London in das kleine schwedische Örtchen Gavrik gezogen und arbeitet in der dortigen Zeitungsredaktion. Als eine Leiche im Utgard-Wald bei Mossen gefunden wird, erhofft sie sich eine große Story als Sprungbrett ihrer Karriere. Es wird vermutet, dass der Medusa-Killer wieder zugeschlagen hat. Der hatte vor zwanzig Jahren bereits drei Menschen getötet und ihnen die Augen ausgestochen. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden, der auch schon bei den letzten Morden verdächtigt wurde. Dann wird eine zweite Leiche gefunden. Wegen ihrer eigenen schlimmen Erfahrungen mit Presseberichten nach dem Tod ihres Vaters, versucht Tuva realistisch und wahrheitsgetreu zu berichten. Das kommt bei den Menschen dort nicht gut an. Sie wollen ihre Gegend nicht schlecht dargestellt sehen. Tuva bekommt Anfeindungen und Drohungen. Das hält sie aber nicht davon ab, die Leute zu befragen und dadurch auch selbst zu ermitteln. Sie lernt die wenigen Einwohner von Mossen kennen, die alle irgendwie schräg sind und skurrile Hobbys haben. Nur das Ehepaar Carlsson scheint normaler zu sein. Mit Frida freundet sie sich sogar an. Hannes dagegen ist ein arroganter und unsympathischer Mensch, der aber von allen geachtet wird, weil er auch großen Einfluss hat. In der Gegen sind irgendwie alle miteinander verwandt oder verschwägert. Die Leichen wurden recht unspektakulär gefunden und von der Polizeiarbeit erfährt man fast gar nichts über die Ermittlungen. Aber es ist ja auch aus Tuva¿s Sicht geschrieben und erzählt ihre Arbeit an den Fällen. Tuva selbst ist taub und muss immer auf ihre Hörgeräte achten, was sie gut im Griff hat. Nur vor dem Wald fürchtet sie sich sehr, stellt sich aber ihren Ängsten. Wegen ihrer Arbeit musste sie immer wieder die geplanten Besuche bei ihrer Mutter absagen, was ihr ein schlechtes Gewissen bereitete, denn ihrer Mutter geht es sehr schlecht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist kein blutiger oder hochspannender Thriller, aber ein Buch mit viel Handlung, die gut beschrieben wird, sodass nie Langeweile beim Lesen aufkommt. Die Beschreibungen der Menschen und der Gegend ist sehr bildhaft und man kann sich schon gruseln, wenn Tuva im Utgard-Wald ist. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich. Tuva war mir sehr sympathisch, manchmal etwas naiv, wenn sie sich in eine Aktion stürzte, wo ich schon beim Lesen dacht, dass es gefährlich ist. Frida war mir von Beginn an zu nett und zu freundlich, da werde ich immer misstrauisch. Aber Tuva hat sich gut mir ihr verstanden und als Freundin betrachtet. Die Auflösung des Falles bzw. der Fälle war schlüssig und der Täter für mich überhaupt nicht zu erahnen. Auch das Cover fand ich sehr schön, düster und passend.

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"Erzfieber" von Marcus Wächtler habe ich als ebook mit 183 Seiten gelesen. Diese sind in 5 Kapitel eingeteilt. Freiberg erhält eine anonyme 5-Millionenspende und gleichzeitig wird der Kämmerer vermisst. Das alles nimmt Ariane Itzen nur am Rande wahr. Sie arbeitet als Sprechstundenhilfe in einer Tierarztpraxis. Als sie und ihre Kollegin Stefanie den Hund Charlie zu seinem Herrchen bringen wollen, weil dieser ihn seit Tagen nicht abgeholt hat, findet sie dessen Leiche. Da sich die beiden Frauen nicht vorstellen können, dass dieser verantwortungsvolle Hundebesitzer Selbstmord begangen haben soll, kümmert sich Ariane selbst um die Sache und auch um den armen Hund. Dabei trifft sie auf Kommissar Ben Benserle von der Kripo Chemnitz. Während Ben persönliche Interessen an Ariane hat, hält diese sich noch bedeckt und benutzt in erst einmal nur als Informationsquelle. Der Tote Herr Bublitz war ein Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, verantwortlich für Liegenschaften und beschäftigte sich u.a. mit modernem Bergbau. Alles riecht nach Geld, Macht und Korruption. Für Ariane beginnt eine Odyssee. Sie gerät immer wieder in Gefahr, übernachtet bei fremden Leuten, traut sich nicht nach Hause. Und von Ben hört man lange nichts. Es war eine durchaus interessante Geschichte, die auch Hintergrundinformationen des Bergbaus und über Freiberg und Umgebung vermittelte. Mit den Charakteren von Ben und Ariane bin ich nicht richtig warm geworden. Sie hat u.a. Beweismittel unterschlagen und war mir etwas zu eifrig. Und Ben war meist genervt, ungeduldig oder hat gar nichts gesagt. Da wird es wohl kein Happy End geben mit den beiden. Am besten fand ich Charlie, der sehr geduldig, lieb und freundlich war. Da nicht alle Fragen in dem Buch beantwortet werden konnten, kann man von einer Fortsetzung ausgehen. Das düster gehaltene Cover fand ich sehr schön.

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"Dunkle Botschaft" von Catherine Shepherd habe ich als Taschenbuch mit 318 Seiten gelesen, diese sind in 44 Kapitel eingeteilt. Das Buch ist vom Kafel-Verlag und wurde mir wieder mit einem sehr schönen, stabilen Lesezeichen geschickt. Das Buch beginnt mit der Vergangenheit eines kleinen Jungen, der bei seinem Großvater aufwächst. Durch immer wieder kurze Kapitel zwischendurch kann man die Geschichte des Jungen verfolgen. In der Gegenwart stellt sich der Unfalltod einer jungen Frau durch Stromschlag in der Badewanne als Mord heraus. Bei der Obduktion findet Rechtsmedizinerin Julia Schwarz einen verschlüsselten Hinweis des Täters auf sein nächstes Opfer. Somit beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Zusammen mit Kriminalkommissar Florian Kessler versucht sie mehr über das Opfer und den Täter herauszufinden. Es gibt weitere Rätsel und weitere Opfer. Es beginnt eine rasante Jagd nach dem Täter, in die Julia immer weiter hineingezogen und in Lebensgefahr gebracht wird. Nebenbei versucht sie noch herauszufinden, wer die junge Frau ist, mit der sich ihr Vater heimlich trifft. Darunter leidet das bisher sehr gute Verhältnis zu ihm. Und auch ihr noch neuer Job als Leiterin der Rechtsmedizin fordert sie sehr. In Lenja hat sie nicht nur eine gute Assistentin sondern auch eine Freundin gefunden, die sich außerdem beim Rätselraten als sehr hilfreich erweist. Der Autorin ist wieder ein faszinierendes, rasantes, sehr spannendes Buch gelungen, was man kaum aus der Hand legen kann. Man fiebert mit den Ermittlern mit, ob sie die Rätsel rechtzeitig lösen und eine weiteres Opfer verhindern können. Das Buch ist, auch wegen des guten Schreibstils, sehr gut und zügig zu lesen. Die Kapitel sind relativ kurz. Die Handlungen wechseln zwischen der Entwicklung des Jungen, den Ermittlungen von Julia und Florian und noch Handlungen um die Krankenschwester Michelle. Durch die Cliffhanger am Ende der Kapitel wird die Spannung permanent gehalten und noch weiter erhöht.

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"Maschine" von Stiller&Stiller habe ich als ebook gelesen. Es hat 334 Seiten, die in 50 Kapitel eingeteilt sind. Lisa trifft zufällig auf Rainbow, die ihr über die Aluhut-Fraktion erzählt. Da sie Verschwörungstheorien liebt, will sie mehr erfahren, über Elektrizität und über die Manipulation der Menschen durch die Regierung, damit durch gezielt eingesetzte Energiefelder die Menschen funktionieren und nicht aus der Rolle fallen. Sie nimmt an einem Treffen des Vereins Der Schutzbund e.V. teil und lässt sich auf einen Trip in Tiroler die Alpen ein. Als sich dort dramatische Szenen abspielen, nimmt sie Kontakt zu ihrem alten Freund Peter Conrad auf. Der erinnert sich bei Lisa¿s Schilderungen an einen alten Fall vor 6 Jahren, als er mit einem Grabungsteam in den letzten Winkel Jugoslawiens geschickt wurde, ohne vorher Näheres über den Auftrag zu erfahren. Bei der Grabung in einem alten Betonbecken werden menschliche Überreste von mehreren Personen mit seltsamen Eigenschaften an den Schädeln gefunden. Die Expedition musste vorzeitig und schnell abgebrochen werden und er weiß nicht, was aus den Teilnehmern oder den Überresten geworden ist. Nun versuchen er und Lisa mehr darüber herauszufinden und ob diese Skelette im Zusammenhang mit den Ereignissen in den Alpen stehen. Auch Peter nimmt Kontakt zum Schutzbund auf und fährt in die Alpen. Dort denkt er, zu den ¿Auserwählten` zu gehören. Doch das ist ein großer Irrtum. Der Beginn des Buches ist eher zum Schmunzeln, wenn es um die Aluhut-Fraktion geht. Wahrscheinlich gibt es die sogar. Dann baut sich der Spannungsbogen immer weiter auf. Einige Seiten sind mit Physik und Technik gespickt. Kenner der Materie verstehen das sicher, falls es überhaupt zu verstehen ist, ansonsten nimmt man das hin. Das betrifft aber nur einen geringen Teil. Hauptsächlich geht es um Verschwörungstheorien, um Beeinflussung der Menschen und Morde für die vermeintlich ¿gute Sache`. Es ist ein sehr gelungener 3. Teil für Peter Conrad und Lisa Franks. Der Schreibstil ist sehr gut und rasant, sodass man sich kaum losreißen kann. Auch die Charaktere sind gut beschrieben. Peter und Lisa kennt man ja schon, sie sind sehr unterschiedlich und ergänzen sich prima. Ich mag sie sehr. Auch die anderen Guten und Bösen kann man sich lebhaft vorstellen. Das düstere Cover mit den Schaltelementen und Anzeigen passt prima zur Handlung.

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"Tod zur Tea Time" von Caroline Graham habe ich als ebook mit 419 Seiten gelesen, diese sind in 26 Kapitel eingeteilt. Mallory Lawson erbt von seiner Tante Carey Abbleby House genau zur richtigen Zeit. Nun soll für ihn, seine Frau Kate und Tochter Polly alles besser werden. Die Angelegenheit wird von Dennis Brinkley abgewickelt. Im Haus wohnt noch Carey¿s Freundin Benny, die sehr naiv und etwas einfältig scheint. Dennis ist ein guter Freund der Familie mit einem eigenartigen Hobby, er sammelt Kriegsmaschinen bzw. Folterinstrumente, die er abgeschottet in seinem Haus aufgebaut hat. Davon ist er so fasziniert, dass er sogar einen Roman schreibt. Er ist ein sympathischer Mann, ein guter Vorgesetzter, der bei allen beliebt ist. Trotzdem ist er jetzt tot. Mit Benny verband ihn etwas ganz Besonderes. Diese setzt nun Himmel und Hölle in Bewegung, um die Polizei zum Ermitteln zu bringen, denn sie glaubt nicht, dass es ein Unfall war. Dazu greift sie zu ungewöhnlichen Mitteln. Dann ist da noch Tochter Polly. Ein eiskaltes, berechnendes Biest. Mallory liebt sie abgöttisch und ist so naiv, ihr alles zu glauben. Im Gegensatz dazu ist das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter sehr unterkühlt. Als Polly einen schrecklichen Fehler macht, bricht für Mallory eine Welt zusammenbrach und bei Kate erwachen mütterliche Gefühle. Inspector Barnaby kommt in dem Buch ziemlich unsympathisch daher, ganz im Gegensatz zum Film. Er ist mürrisch, unfreundlich und ungeduldig. Ich bleibe dann lieber bei den Filmen. Fast das gesamte Buch über lernt man die Lebensgeschichten vieler Leute kennen, was langatmig und ziemlich uninteressant ist. Einige davon spielen keine oder kaum eine Rolle in der Geschichte. Auch ansonsten plätscherte die Handlung so dahin. Ehe etwas leicht Aufregendes geschah und Inspector Barnaby überhaupt seinen Auftritt hatte, musste man sich bis zur Hälfte des Buches durch kämpfen. Die Auflösung der Fälle war dann noch ein kleines Highlight am Ende. Schade, dass es erst so spät etwas spannend wurde, sodass sich die Geduld, bis dahin zu kommen, doch noch leicht belohnt wurde. Wer aus- und abschweifende Handlungen und Gesellschaftsstudien mag, für den ist das Buch richtig. Aber wer Spannung, britischen Humor und kurzweiliges Lesen möchte, sollte es bleiben lassen. Das Cover hat mir sehr gefallen und mich auch zum Lesen bewogen.

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"Tödliche Tatsachen" von Rhys Bowen habe ich als ebook mit 246 Seiten, die in 25 Kapitel eingeteilt sind, gelesen. Vorab gibt es ein Glossar walisischer Begriffe. Es ist der 7. Teil mit Constable Evans. Pünktlich zu Beginn der Sommerferien bricht die Maul- und Klauenseuche aus und alle Wanderwege müssen gesperrt werden. Die Tierhalter sind wütend und haben Angst um ihre Herden. Das bekommt auch Constable Evans zu spüren. Aufgrund dieser Ereignisse wurde auch seine Weiterbildung zum Zivilfahnder gestrichen. Um aus der Schusslinie zu kommen, nutzt er mit Bronwen die Gelegenheit zum Kennenlernen der Eltern. Zuerst fahren sie zu Evans Mutter. Dort gab es den Mord an Alison. Der Täter, Tony Mancini, soll auch der Mörder von Evans Vater sein. Alte Erinnerungen kommen wieder hoch. Und er will unbedingt mit dem Täter sprechen. Dieser bestreitet den Mord an dem Mädchen. Und Evan glaubt ihm. Gutmütig und pflichtbewusst, wie Evan ist, kann er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass vielleicht ein Unschuldiger wegen des Mordes verurteilt wird. Daraus entwickelt sich dann eine rasante, spannende Geschichte, bei der sich Evan so manchen Feind macht. In diesem Buch lernen sich Bronwen und Evans` Mutter kennen, was nicht ganz einfach ist. Evans Mutter ist eine alte, einsame Frau, die in ihrer Routine feststeckt. Aber Bronwen ist intelligent und stark, sie lässt sich nicht so leicht verschrecken. Der Besuch der beiden bei Bronwen¿s Eltern verläuft dagegen ganz anders. Sie kommen aus anderen Verhältnissen, sind reich, sehr aufgeschlossen und gesellig. Alle Freunde sollen Evan kennenlernen, der sich in dieser Gesellschaft gar nicht wohl fühlt und sich auch schnell wieder verabschieden, weil ihm der Fall um Tony keine Ruhe lässt. Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Durch den guten Schreibstil lässt es sich zügig lesen. Es ist unterhaltsam, spannend und auch traurig. Für Evan ist es eine sehr persönliche Geschichte. Auch die Sache mit der Maul- und Klauenseuche ist tragisch. Es hat sehr viele Tierhalter, auch in Llanfair, getroffen. Das Cover ist sehr schön mit dem düsteren Himmel und dem Friedhof im Vordergrund.

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