eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096

Alle Rezensionen von pizza

Seite 1 / 3
cover
Adams Familie ist perfekt. Seine Mutter ist wunderschön, sein Vater erfolgreich - Adam fühlt sich geliebt und ist glücklich darüber, dass seine Eltern eine so gute Beziehung führen. Doch plötzlich ändert sich alles und Adams heile Welt zerbricht. Durch zwei verschiedene Zeitstränge erfahren wir Stück für Stück vom großen Umbruch bzw. den Grund für den Bruch im Leben des jungen Adam und seine Folgen. Eine spannende Coming-of-Age Geschichte in einer Exploration von Gegensätzen - Liebe und Ablehnung, Schuld und Reue, Drama und Leichtigkeit. "Der rote Swimmingpool" ist ein Roman, dessen Fokus jedoch ganz klar auf den Figuren und auf ihren unterschiedlichen Lebensphasen und Situationen liegt bzw. der Art und Weise, wie die Figuren mit den Erfahrungen, die sie machen, umgehen. Dadurch werden diese vielschichtig und interessant. Feinsinnig und sprachlich unglaublich gewandt und clever, schafft Natalie Buchholz es, die großen Themen des Lebens in diese Geschichte hineinzuweben, die nichtsdestotrotz so kompakt bleibt, dass man sie an einem Tag verschlingen kann. Trotzdem - oder vielleicht auch aus genau diesem Grund - hat es bei mir nicht ganz geklickt. Ich hätte mir gewünscht, mehr von allem zu erfahren. Es gab einige Figuren, deren Motive ich nicht ganz verstanden habe, einige Szenen, die zu früh und abrupt endeten und insgesamt fühlte ich mich viel zu schnell aus Adams Leben wieder herausgerissen, um richtig in das Geschehen und in Adams Leben einzutauchen. Doch das tut diesem interessanten Debütroman in meiner Gesamtwertung nicht allzu großen Abbruch, denn all die anderen genannten Aspekte haben mich durchaus überzeugt und mit großer Spannung hoffe ich auf weitere Romane von Natalie Buchholz.

cover
Annika Paulsen ist Lehrerin am Werther-Gymnasium in Hamburg. Hier unterrichtet sie Musik und Geographie. Das ist zwar nicht gerade ihr Plan A im Leben gewesen, aber trotzdem ist sie zufrieden: ihre Kollegen und Kolleginnen sind nett und sie ist beliebt bei den Schülern und Schülerinnen. Doch ausgerechnet an ihrem 27. Geburtstag bekommt sie die Nachricht, dass sie zeitweise an eine andere Schule versetzt wird - eine Brennpunktschule im absoluten Problembezirk. Annika fällt aus allen Wolken, als sie es mit Mobbing und Schülerinnen und Schülern zu tun hat, die kein Interesse am Unterricht haben. Für Annika gibt es nur ein Ziel: möglichst schnell wieder zurück an ihre alte Schule zu kommen. Dafür hat sie sich einen Plan ausgedacht. Sie gründet eine Musical AG, mit der sie den Hamburger Schultheaterpreis gewinnen will. Aber das ist alles schwieriger als gedacht und alleine kaum zu stemmen. Deshalb sucht sich Annika Hilfe bei ihrem ehemaligen Schwarm Tristan, der heute Theaterregisseur ist. Fortan geht es nicht nur auf der Bühne drunter und drüber, sondern auch in Annikas Privatleben. Wer Petra Hülsmanns andere Romane mag, der wird auch "Wenns einfach wär, würds jeder machen" mögen - so viel ist klar. Annika Paulsen ist wieder eine Identifikationsfigur, mit der wir mitleiden, mitlachen und mitfiebern können - auch (oder gerade weil?) sie etwas verschroben ist. Dazu kommt das sympathische Ensemble an Nebenfiguren: manchmal recht schrullig, aber immer sehr liebenswert und teilweise mit gleichermaßen lockeren wie auch klugen Sprüchen auf der Zunge. Mir hat das Schul-Setting in diesem Buch auch besonders gut gefallen. Immer wieder werden auch aktuelle Probleme angesprochen und Themen berührt, die wichtig sind - und trotzdem bleibt die Geschichte mitreißend und lustig, was einfach auch Petra Hülsmanns schlagfertiger, einfühlsam und authentischer Stimme zu verdanken ist. Natürlich weiß man bei einem Roman wie diesem schnell, wie er ausgehen wird, aber als Leser oder Leserin wird man hier dennoch mit Charakterentwicklungen, einigen kleinen Lebensweisheiten, jeder Menge Witz und einer Liebesgeschichte zum Wohlfühlen belohnt - aber es fehlte auch nicht an Drama und kleinen Twists, die das Lesen immer spannend und stellenweise wirklich emotional machten. Eine Lektüre, die man nicht aus der Hand legen mag.

cover
Im Jahr 1985 lernte der damals 39-jährige und glücklich verheiratete Lehrer Callum die wilde, betörend attraktive und 17 Jahre jüngere Kate kennen - und fast hätte die gewaltige Anziehungskraft und das leidenschaftliche Begehren der beiden sein Leben zerstört. Rückblickend ein unglaublich beschämender Egotrip, der tiefe Furchen in seine Ehe gegraben hat. Doch trotz mehrerer gebrochener Herzen hat sich Callum für seine Familie entschieden, hart daran gearbeitet, dass einstige Vertrauen wieder aufzubauen und 17 Jahre lang sein gemeinsames Leben mit seiner Frau Belinda und ihren drei gemeinsamen Kindern gelebt. Kate, inzwischen eine berühmte Schauspielerin, und ebenfalls Ehefrau und Mutter, hat es nach der Affäre nicht so leicht geschafft, über Callum hinwegzukommen. Und als sie 17 Jahre später gebeten wird, ihre alte Schule in Edinburgh zu besuchen, trifft sie nach all der Zeit wieder auf ihn. Und auch nach all der Zeit ist die zerstörerische Anziehungskraft zwischen den beiden nicht verschwunden. Mein erster Gedanke nach ein paar Seiten des Buches war: Eine Geschichte über zwei Menschen, die fremdgehen und damit eine Ehe und Familie zerstören? Wie soll ich diese Geschichte mögen, wenn mir die Hauptfiguren von Grund auf so unsympathisch sind? Aber ich habe mich getäuscht. Schon ein paar weitere Seiten später konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Nicht, weil ich Kate oder Callum sympathisch fand, sondern weil Ruth Jones sowohl mit den Haupt- als auch den Nebenfiguren fantastisch und bewundernswert runde, authentische Personen erschaffen hat, die zwar wirklich voller Fehler, aber dadurch auch sehr nahbar und menschlich sind. Vor allem aber beschönigt oder romantisiert Ruth Jones Fehlverhalten nicht, sondern beschreibt es in all seinen Konsequenzen - emotional, voller Witz und Weisheit, Leidenschaft, Traurigkeit, Liebe und Wärme. "Alles Begehren" von Ruth Jones ist ein Pageturner wie er im Buche steht, wunderbar und klug geschrieben, und mit großartigen, komplexen Figuren, die einen sogar in den Nebenhandlungssträngen die Seiten nur so verschlingen lassen.

cover
Der Zopf von Laetitia Colombani ist einer kleiner Schatz. In diesem Roman geht es um das Leben dreier Frauen: Smita, Sarah und Giulia. Sie alle leben in unterschiedlichen Teilen der Welt (in Indien, Kanada und Italien), führen ein ganz unterschiedliches Leben und doch sind sie alle miteinander verbunden. Durch ihr Haar, aber auch durch ihre Stärke und die unbändige Willenskraft, ihr Schicksal zu meistern und ihren eigenen Weg zu gehen. In diesen Roman sollte man sich einfach hineinwerfen, in den Bann ziehen und berühren lassen, ohne zuvor zu viel über den Inhalt zu wissen. Laetitia Colombani schreibt authentisch, bildhaft und spannend, und webt in einer wunderbaren, gleichzeitig bestürzenden und motivierenden Art und Weise die Geschichten der drei Frauen zusammen, legt die Erzählstränge vorsichtig übereinander wie Strähnen eines Zopfes. Ein tolles Debüt mit einer Geschichte, die noch lange nachhängt und zum Nachdenken anregt.

cover
"Fliegende Hunde" ist eins dieser Bücher, das mich unentschlossen zurücklässt. Die Prämisse, der Schreibstil und der Einstieg in die Geschichte selbst haben mir eigentlich gut gefallen - sehr gut sogar. Zunächst bin ich regelrecht durch das Buch geflogen, die abwechselnden Perspektiven haben der Geschichte, die zusätzlich noch gespickt war mit Informationen über die Leningrader Blockade und Einblicken in eine entsetzliche Modelbranche, die passende Dynamik verliehen. Auch fand ich zuerst die Geschichte um die beiden Mädchen, Oksana und Lena, jeweils in Krylatowa und Shanghai, interessant. Aber leider konnte ich nie ganz mit den beiden Protagonistinnen sympathisieren, auch wenn ihre Gedanken, Probleme und Emotionen nahbar geschrieben wurden. Je weiter ich im Buch voranschritt, desto weniger wusste ich jedoch, was mir mitgeteilt werden soll. Und auch am Ende war mir nicht klar, was zwischen Oksana und Lena passiert ist, zu viel blieb für meinen Geschmack und meine Erwartungen am Ende offen. Die Konsequenz war jedoch trotz allem nicht, dass ich das Buch nicht mochte. Vielmehr bin ich neugierig, ob sich meine Meinung und meine Gefühle bei einem zweiten Lesedurchgang ändern werden.

cover
Die Geschichte wird über zwei Zeitstränge hinweg erzählt. Auf der einen Seite, im Jahr 2001, geht es um einen jungen Mann, der in New York das Tagebuch seiner Urgroßmutter versteigern lassen will. Wie sich herausstellen wird, ist dieses Tagebuch jedoch wertvoller als gedacht - nicht nur im Geldwert, sondern auch persönlich und emotional. Auf der anderen Seite, Anfang der 1900er Jahre, geht es um Martha - eine junge Frau, aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Pommern, mit der besonderen Gabe, Musik nicht nur zu hören, sondern sie zu sehen und zu spüren, als Farben und Formen. Schon bald verlässt sie ihre Familie und geht ans Bauhaus in Weimar, einerseits, um ihr Talent zu fördern, aber andererseits auch, um endlich verstanden zu werden. In einem Tagebuch hält sie ihre Erlebnisse fest und auch andere berühmte Künstler im Bauhaus verewigen sich darin. Doch eines Tages wird die Kunstschule von den Nazis geschlossen und Martha muss zurückkehren. Aber wie geht die Geschichte weiter? Tom Sallers Debütroman hat mir außerordentlich gut gefallen - der größte Makel liegt vermutlich darin, dass er einfach zu kurz ist. Nicht nur die historischen und politischen Details und das Setting haben mir gefallen, sondern auch der Schreibstil, die authentischen Dialoge und die detaillierten, bildhaften Beschreibungen. Wie auch schon auf dem Cover des Buches vermerkt: Dieses Buch bereitet ein echtes Kopfkino. Einzig mit den Figuren wurde ich persönlich nur langsam warm, obwohl ich sie nichtsdestotrotz faszinierend und interessant fand. Ihre Geschichte hat mich dennoch bewegt. Eine klare Leseempfehlung!

cover
Der Mond des Vergessens ist so unglaublich sorgfältig ausgearbeitet, dass es in seinem Umfang (immerhin knapp 900 Seiten) und den detaillierten geschichtlichen und religiösen Aspekten und Überlieferungen, von denen man erfährt, schlichtweg überwältigend ist. Ich bin sehr gespannt, wie groß diese Welt noch in den kommenden Fortsetzungen wird. Man erkennt ziemlich gut Durfees Inspiration, die er aus der epischen Fantasy-Reihe Game of Thrones von George R. R. Martin sowie den Werken Stephen Kings zieht. Die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven und auch von verschiedenen Seiten erzählt. In vielerlei Hinsicht erinnert Der Mond des Vergessens an klassische Fantasy-Geschichten, mit seinen vielen sehr typischen Elementen und Handlungssträngen, aber trotzdem geht es auch um politische Verstrickungen, wie wir sie heute häufig in epischer Fantasy finden. Leider gab es jedoch für mich auch einige Längen, langweilige Passagen und unnötige Szenen. Der größte Kritikpunkt ist für mich aber die Ausarbeitung der Figuren, die sich doch sehr an bekannten Klischees und Rollen orientiert und auch nie wirklich davon abweicht. Das ist zwar nicht immer schlimm, aber dann doch stellenweise recht repititiv und vorhersehbar. Insgesamt gab es hier einfach ein paar Unstimmigkeiten und Frustrationen mit den Figuren, so dass ich einige Punkte in der Wertung abziehen muss. Die vielen Passagen, die jedoch so reich an Details und gut, spannend und mitreißend geschrieben sind, lassen mich aber trotzdem gespannt auf die Fortsetzung warten.

cover
Mit ihrer neapolitanischen Saga hat Elena Ferrante etwas erschaffen, was einzigartig ist. Nun hat diese Saga ihr Ende gefunden. Die Geschichte des verlorenen Kindes ist der Höhepunkt und der Abschluss der Geschichte zweier Freundinnen. Über den Inhalt möchte ich gar nicht allzu viele Worte verlieren, schließlich gehört das direkte Miterleben der Ereignisse mit Elena und Lila wesentlich zum Lesevergnügen. Mittlerweile befinden wir uns aber in einer Zeit, in der Lila und Elena erwachsene Frauen sind. "Die Geschichte des verlorenen Kindes" setzt Mitte der 70er Jahre ein, Elena und Lila gehen getrennte Wege. Jeder, der die ersten drei Bände kennt, wird mit Sicherheit das Verlangen verspüren, auch diesen letzten Band zu lesen. Allen denjenigen, die nicht vom Ferrante Fieber ergriffen wurden, ist der Reiz der Geschichte um Lila und Elena vermutlich nur schwer nahezubringen. Aber nicht, weil ihre Geschichte so fernab der Realität oder gar langweilig wäre - ganz im Gegenteil. Ihr Leben, ihre Emotionen, ihre Erfahrungen, ihre Freundschaft... all das ist so real, detailliert und authentisch beschrieben, dass die Geschichte mich als Leserin einfach vollkommen einnehmen konnte. Aber nicht nur in der Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen und komplexer Biografien zeigt Ferrante auch in diesem vierten Teil wieder was sie kann, sondern auch in ihrer Erzählung von den politischen Verstrickungen der Figuren in Neapel. Mich konnte die neapolitanische Saga von Elena Ferrante vollends überzeugen, auch wenn sie ob ihrer Erzählweise manchmal vielleicht langatmigere Passagen aufwies. Dieser vierte Band bildet da hin und wieder keine Ausnahme, reiht sich perfekt in die Reihe ein, bildet meines Erachtens aber auch einen würdigen Abschluss. Und ich glaube, von allen Ausgaben, die weltweit erschienen sind, gehören die Cover vom Suhrkamp Verlag zu den schönsten.

cover
Dieses Buch ist so eine große, bunte Überraschungstüte, dass es mir etwas schwer fällt, die richtigen Worte dafür zu finden. Die Familie Telemachus, deren Mitglieder übersinnliche Fähigkeiten besitzen, war eins berühmt - bis sie bei einer Show als Bande von Betrügern entlarvt wurde. Einige Jahre später - der Traum von Ruhm und Erfolg im Showgeschäft ist jetzt längst ausgeträumt - leben die Kinder der ehemals erstaunlichen Familie Telemachus ihr eigenes Leben. Die Vergangenheit hat jedoch bei allen von ihnen deutliche Spuren hinterlassen. In diesem Roman, der sowohl Krimi als auch Familiendrama, Komödie und Coming-of-Age Story ist, tauchen die LeserInnen in das Leben jedes Familienmitglieds ein. Es geht um den Familienpatriarch Teddy, seine Söhne Frankie und Buddy, und seine Tochter, die alleinerziehende Irene sowie ihren Sohn Matty - alle mit ihren exzentrischen Persönlichkeiten, ihren Fehlern, aber auch ihren sympathischen Seiten (wobei die einen davon mehr, die anderen weniger besitzen). Normalerweise bin ich kein Fan von zu vielen Perspektiven, die dann womöglich noch in verschiedenen Zeitebenen umherspringen. Doch Daryl Gregory ist hier etwas gelungen, von dem ich nicht dachte, dass es so elegant und mitreißend möglich gewesen wäre. Und schließlich schafft er es sogar, dass all die verschiedenen Puzzleteile, die nach und nach ins Spiel gebracht wurden, ein großes Bild ergeben. Die erstaunliche Familie Telemachus ist ein ungewöhnliches Buch, das sich nirgends so recht einordnen lässt. Es ist nostalgisch, es ist lustig, es ist spannend (es gibt deutlich mehr Action und Drama als man annimmt), es ist traurig, es ist berührend. Die Geschichte beleuchtet, wie wichtig die Familie ist, und auch Ehrlichkeit gegenüber denen, die man liebt. Sie zeigt, wie Gaben manchmal mehr Fluch als Segen sein können und beschreibt das Leben einer ungewöhnlichen Familie, das zugleich normal und erstaunlich abgedreht ist. Am Anfang braucht die Geschichte ein wenig Zeit, um in die Gänge zu kommen. Man lernt nach und nach die einzelnen Figuren in ihrer jeweiligen Erzählperspektive kennen. Mir fiel es jedoch nicht schwer, trotzdem weiterzulesen. Schwer fiel es mir eher, das Buch ab einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt noch aus der Hand zu legen. Ich mochte die Figuren, die jede auf ihre Art und Weise liebenswert und interessant waren. Sie alle waren meiner Meinung nach rund und authentisch geschrieben. Alles in allem handelt es sich hier um ein lustiges und fantasievolles Buch, das sich selbst zum Glück nicht ganz so ernst nimmt. Eine (meistens) leichte und lustige Unterhaltung, die wohl eher nicht viel zum Nachdenken anregt, sondern einfach mit seiner Wundertüte an Ideen und den ungewöhnlichen Figuren Spaß macht.

cover
Die beiden Schwestern Nora und Theresa wandern Ende der 50er Jahre von Irland nach Amerika aus. Nora möchte hier ihren Verlobten Charlie heiraten und Theresa soll eine Ausbildung machen. Das Buch beginnt im Jahr 2009, also quasi ein halbes Leben später. Und entsprechend viel hat sich auch verändert, sowohl in Noras als auch Theresas Leben. Auch die beiden haben sich über schwere Entscheidungen hinweg voneinander entfremdet, doch kann die Bindung zur Familie einfach so abbrechen oder finden die beiden wieder zusammen? Die Autorin J. Courtney Sullivan hat hier einen wunderschönen, gefühlvollen und nie ins klischeehaft Dramatische abdriftenden Roman geschrieben. In einem Zusammenspiel von Gegenwart und Rückblende lernen die LeserInnen die Figuren kennen und lieben - ihre Vergangenheit, ihre Persönlichkeit, ihre Fehler, ihre Gefühle. Real und authentisch. Der Roman berührt so viele Themen, die einen nachdenklich stimmen - wie die Rolle der Familie und die Rolle, die man selbst in einer Familie einnimmt, aber auch wie jedes Ereignis Teil der Persönlichkeit wird und wie man damit umgeht. Fazit: Ein sehr schöner, berührender Roman mit multidimensionaler Charakterzeichnung und -entwicklung, angesetzt im Boston beginnend der 50er/60er Jahre und mit Berührungspunkten zu Politik und Religion, aber einem Fokus auf der Familie, auf Geheimnissen und Lebensgeschichten.

Seite 1 / 3
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: