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Alle Rezensionen von mondtaube

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Keiko und ihre beiden besten Freundinnen stehen kurz vor ihrem 13. Geburtstag. Doch bereits in den Sommerferien hatte sich schon einiges zwischen den drei Verändert. Wird der Eintritt in das 7. Schuljahr alle drei wieder enger miteinander verbinden? Keiko möchte zumindest alles dafür tun. Jedoch erscheint dies nicht Mal so einfach, denn plötzlich kommen noch weitere ungeahnte Probleme auf Keiko zu, sowohl was ihre Freundschaften betrifft, als auch ihre Familie und ihr Herz. Die Autorin schafft es hie wunderbar, das verhalten, so wie die Gefühlswelt, von Teenagern realistisch zu vermitteln. Keiko ist dabei eine sehr sympathische Protagonistin. Manchmal ist sie etwas zu sehr auf das Wohlergehen anderer fokussiert, jedoch wächst sie mit der Zeit immer mehr über sich hinaus. Der Buchtitel passt dementsprechend sehr gut zu dem Inhalt der Geschichte. Die beiden besten Freundinnen von Keiko, welche auch eine große Wichtigkeit in der Geschichte haben, sind ebenfalls sehr interessante Charaktere. Sehr gut gefallen hatte mir, das alle drei sehr unterschiedlich sind, sich aber genau dadurch so gut ergänzen. Da sich wohl jede Leserin in einer von diesen wiederfinden wird, oder zumindest eine ähnliche Person aus dem eigenen Freundeskreis kennen sollte, fällt es noch viel einfacher, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Die Themen der Geschichten sind sehr vielschichtig. Größtenteils geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, Familie und die erste Liebe. Aber auch Themen wie Rassismus, das sich Auseinanderleben, toxische Beziehungen und das Erlangen von mehr Selbstbewusstsein finden ihren Platz. Fazit: Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Es gibt einiges an Drama, aber auch viele ruhige Momente zu genießen. Jeder der im Alter zwischen 10 und 15 ist, oder der sich gerne noch einmal in diese Zeit zurückversetzt fühlen möchte, sollte mit diesem Buch eine schöne Zeit genießen können.

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Zwischen Ballkleidern, Geldsorgen, vielen Reisen und der engen Verbindung zur eigenen Familie gehört das Herz von Anna Maria Mozart ganz und gar den klängen der Musik. Zumindest bis sie eines Abends einem Mann begegnet, welcher so anders auf sie wirkt, als alle anderen. Doch wer verbirgt sich hinter der groß gewachsenen Gestalt mit der Maske? Wird sie diesen Mann wieder sehen und falls ja, werden sie eine Zukunft haben? Marie Anne Mozart (1751-1829), genannt Nannerl, ist eine ehrgeizige junge Frau, welche versucht, ihr musikalisches Talent bestmöglich zu nutzen. Da die Zeit, in welcher die Geschichte spiel, sehr Männerorientiert war, war es für Frauen jedoch Normalität, kein vollkommen selbstbestimmtes Leben führen zu dürfen. Dementsprechend hinterfragt Nannerl auch nicht oft, dass ihr Bruder eine viel stärkere Unterstützung seiner Musikkarriere erhält, obwohl sie ebenfalls sehr begabt ist. Denn sobald sie ihr 16. Lebensjahr erreicht und dadurch nicht mehr als Wunderkind, sondern als junge Frau gilt, scheint die Realisierung einer Karriere als Musikerin unerreichbar. Dennoch hält Nannerl an ihren Träumen fest und lebt ihre Liebe zur Musik aus, indem sie unterrichtet. Während des Lesens merkt man immer wieder, dass Nannerl ihre Familie sehr viel bedeutet und sie sich immer wieder dafür einsetzt, dass ihre Familienmitglieder möglichst gut miteinander auskommen. Besonders bewundert Nannerl ihren jüngeren Bruder und dessen Schaffen, aber auch ihr Vater hat einen wichtigen Einfluss auf sie. Ihre Mutter hingegen bleibt sehr blass, über sie erfährt man nur sehr wenig. Wie der Buchtitel es erahnen lässt, steht die Liebesgeschichte hier eindeutig im Vordergrund. Dennoch bleibt Nannerls Liebhaber, Franz Ippold. Leider sehr Blass. Auch wenn Ippold durchgehend sehr sympathisch wirkt, so erfährt man, abgesehen von seinem Arbeitsort, nichts über sein Leben. Wenn man hier noch etwas mehr über die Lebensweise und Familienverhältnisse des Herrn Ippold erfahren hätte, wäre dieser Charakter wahrscheinlich noch viel besser zur Geltung gekommen. Sehr gut gefallen hatte mir, das man während des Lesens auch etwas über die Lebensweisen Mitte des 18. Jahrhunderts erfahren hatte. So galt es zum Beispiel als wesentlich angesehener, sich mit einem trockenem, parfümierten Tuch zu waschen, als mit Wasser. Auch die Schilderung über die Pockenepidemie und deren Auswirkungen fand ich sehr interessant. Fazit: Das Buch erzählt eine sehr ruhige Geschichte. Wer viel Spannung sucht, wird eventuell enttäuscht werden. Wer sich jedoch auf ruhige Geschichten einlassen kann, wird mit einer schönen Lektüre belohnt. Auch wenn ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Charaktertiefe der Nebencharaktere gewünscht hätte, so schafft das Buch es dennoch, auch emotional zu berühren. Zudem verbreitet es die Stimmung der Zeit so gut, dass der Anschein erweckt wird, dass das Leben von Anna Maria Mozart tatsächlich so abgelaufen sein könnte.

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Als May bei ihrer Großmutter einzog und durch diese die "Golden Isles Academy" besuchen konnte, hatte sie das Gefühl, somit endlich ihr Leben in die richtige Bahn lenken zu können. Doch nach dem Tod ihrer Großmutter scheint sie diese Sicherheit erneut zu verlieren. Wäre da nicht eine zufällige Begegnung gewesen, welche sie zu dem Job bringen sollte, der ihr Leben verändert. Zuallererst muss erwähnt werden, dass der übergreifende Name der Trilogie, "Golden Campus", total irreführend ist. Auch wenn viele vorkommende Charaktere den Campus besuchen und sich auch ein paar wenige Szenen dort ereignen, so spielt der größte Teil der Geschichte an anderen Schauplätzen. "Trust My Heart" wird abwechselnd aus der Sicht von May und Felix erzählt. May ist eine selbstbewusste und aufgeweckte junge Frau, welche versucht, ihr Leben schon in jungen Jahren in die eigenen Hände zu nehmen. Felix hingegen ist auf den ersten Blick der typische Badboy. Er liebt es, Frauen zu erobern, Alkohol zu trinken und macht sich nur wenig Gedanken um die Gefühle seiner Mitmenschen. Durch die abwechselnden Sichtweisen der Protagonisten soll man sich als Leser noch etwas besser in diese hineinversetzen können. Hier hat das bei mir jedoch leider nicht gut funktioniert. Die Protagonisten bleiben leider sehr flach. Man erfährt zwar etwas über einschneidende Ereignisse in ihrem Leben, jedoch fast nichts darüber, was sie mögen und was sie eigentlich ausmacht. Leider können das auch die Nebencharaktere nicht retten. Tatsächlich erfährt man über diese so gut wie überhaupt nichts. Die einzigen Nebencharaktere, welche etwas Interaktion zeigen, sind Jo und Riley. Also genau die beiden Charaktere, welche die Protagonisten der Folgebände sein werden. Eines der großen Themen der Geschichte ist es, dass Felix und sein Bruder Noah das Sorgerecht ihrer kleinen Schwester Sophie behalten möchten. Felix wird in der Buchbeschreibung als fürsorglicher Bruder beschrieben, nur davon konnte ich beim Lesen leider nicht viel merken. Sowohl Felix, als auch Noah, scheinen sich so gut wie überhaupt nicht um ihre Schwester zu kümmern. Dies wird sogar innerhalb der Geschichte von dieser bestätigt. Erst dann, als May als Nanny eingestellt wird, verbringt auch Felix etwas mehr Zeit mit seiner Schwester. Wobei er das selbst oft nur macht, um May näherzukommen. Durch diese Darstellung hatte ich das Gefühl, dass Sophie tatsächlich besser aufgehoben wäre, wenn ihre Brüder nicht das Sorgerecht für sie gehabt hätten. Hier liegt auch mit einer meiner größten Kritikpunkte an dem Buch, denn wenn man den Motivationen der Protagonisten nicht glauben kann, fällt es um so schwerer, sich auf die Geschichte einzulassen. Was mir jedoch sehr gut gefallen hatte, war der Umgang von May und Sophie. Auch wenn ich die Grundidee der Geschichte immer noch mag, so konnte sie mich insgesamt jedoch leider nicht überzeugen. Abgesehen von den bereits beschriebenen Aspekten liegt dies auch daran, dass die Geschichte sehr vorhersehbar ist, manche Handlungsstränge zu einfach gelöst werden und andere zu konstruiert wirken. Fazit: Leider war "Trust My Heart" für mich tatsächlich eines der schlechtesten Bücher, welche ich bis jetzt aus diesem Genre gelesen hatte. Dies liegt zu einem großen Teil daran, dass die Charaktere sehr flach wirken und man dadurch ihr Handeln und ihre Motivation nicht immer nachvollziehen kann. Die Geschichte ist durchaus unterhaltsam und hat ihre schönen Momente. Dennoch ist sie auch vorhersehbar und geht teilweise sehr einfache Lösungswege.

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Die gemeinsame Weltreise mit ihrem Freund hatte sich Sadie eigentlich ganz anders vorgestellt. Vor allem nicht alleine, als frisch gewordener Single und ohne Geld in der Tasche. Wenigstens besaß sie noch das Ticket für ihre Rückfahrt, durch welche sie dem Alptraum entfliehen könnte. Wäre da nicht ein Überfall gewesen, ein Überfall, welcher Sadies Leben bahnbrechend verändern sollte. Als ich angefangen hatte "Deluxe Dreams" zu Lesen, dachte ich nicht, dass ich das Buch bereits einen Tag später beenden sollte. Das, für mich, sehr schnelle Leseverhalten, hängt vor allem mit den sympathischen Charakteren zusammen. Das Buch wird sowohl aus der Sicht von Sadie, als auch aus der von Olivier erzählt. Beide Charaktere sind sehr unterschiedlich. Die junge Studentin, Sadie, wirkt sehr weltoffen, neugierig und selbstbewusst. Olivier hingegen ist ein sehr zurückgezogener und ruhiger Charakter, welcher einige Geheimnisse mit sich herumträgt. Trotz der Unterschiede, schafft man es, aufgrund der abwechselnden Erzählperspektiven, wunderbar, sich in beide Charaktere hineinzuversetzen. Beide Charakter unterscheiden sich nicht nur in ihren Eigenschaften, sondern vor allem auch darin, dass sie ein komplett unterschiedliches Leben führen. Das Aufeinandertreffen dieser zwei Welten wird durch die Gefühlswelt und das Verhalten von Sadie sehr gut vermittelt. Diese wirkt anfangs sehr verunsichert in Bezug auf Oliviers Leben, jedoch zu gleichermaßen auch fasziniert. Dieselben Gefühle schwappen beim Lesen auch sehr gut auf den Leser über. Sadie ist hier eindeutig die Person, welche dem Leser den besten Einstieg in die Welt der Dumonts bietet. Denn auch wenn Olivier ebenfalls sehr authentisch wirkt, so ist es dennoch Sadie, für welche diese Welt genauso neu und fremd ist, als für den Leser. Die Spannung im Buch kommt auch nicht zu kurz, diese wird vor allem durch die ganzen Familiengeheimnisse der Dumonts erzeugt. Als Leser möchte man selbst erfahren, was genau in der Familie vorgefallen ist und wie es überhaupt so weit kommen konnte. Auch wenn die Rollen klar verteilt werden, so bietet das Buch dennoch auch Momente, in welchen man selbst etwas miträtseln kann. Neben Spannung und Drama gibt es natürlich auch noch jede Mengen zwischenmenschliche Momente, denn diese sind in einer Liebesgeschichte doch immerhin einer der wichtigsten Aspekte. Was die Körperlichkeiten zwischen Sadie und Olivier betrifft, so war mir das an manchen Stellen dann doch etwas zu viel und ich wäre mit ein paar weniger solcher Szenen ebenfalls glücklich gewesen. Jedoch ist das eine Geschmackssache und nichts, was negativ anzurechnen ist. Fazit: Ich empfand das Buch sehr unterhaltsam und entspannend. Die Mischung aus einer Liebesgeschichte, Spannung, Drama und zwei Charakteren, welche unter verschiedenen Lebensumständen aufgewachsen sind, hat für mich wunderbar funktioniert. Falls man ein Buch mit viel Tiefgang sucht, wird man mit dieser Geschichte wohl nicht zufrieden sein. Wer jedoch ein Buch zum Wohlfühlen sucht, ist mit "Deluxe Dreams" genau richtig.

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"Wir haben es mit einer völlig neuen Sorte Frau zu tun" Diese, im Buch vorkommende Aussage, umschreibt sehr gut, was Clementine Churchill in ihrem Leben erreicht hat. Sie hat es geschafft, in einer von Männern dominierten Welt, für ihre Meinungen einzustehen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen und für die Bevölkerung zu kämpfen. Über diesen Weg, ihr Leben als Mutter von fünf Kindern, Ehefrau von Winston Churchill und ihren Einfluss auf dessen politisches Wirken, berichtet diese Geschichte. Eigentlich hatte ich nur zu dem Buch gegriffen, da mir "Frau Einstein" von der Autorin "Marie Benedict" schon sehr gut gefallen hatte. Denn, auch wenn mir Winston Churchill durchaus ein Begriff war, so war seine Ehefrau für mich eine vollkommen unbekannte. Schlussendlich bin ich sehr froh, dass sich das durch diesen Roman geändert hat und ich so etwas über die vielfältig interessierte Mrs. Churchill erfahren konnte. Das Buch begleitet den größten Teil des Lebens von Clementine Churchill. Dabei beginnt die Geschichte 1909, kurz vor der Ehe mit ihrem zukünftigen Ehemann Winston Churchill. Dadurch erfährt man, dass Clementine bereits vor ihrer Ehe eine sehr intelligente und an Politik interessierte Frau war. Besonders das Interesse an der Vertretung der Frauenrechte war sehr stark bei ihr ausgeprägt, was sich auch durch ihr weiteres Leben ziehen sollte. In ihrer Ehe hatte sie einen großen Anteil an dem politischen Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg ihres Mannes. In der ersten Hälfte des Buches spielt sich die Unterstützung, welche sie unentwegt ihrem Mann entgegenbringt, komplett im Hintergrund dessen ab. Es braucht viel Zeit und einige Höhen und Tiefen, bis Mrs. Churchill auch öffentlich mehr ihre Meinungen vertritt. Doch dann, wenn es so weit ist, ist es um so erstaunlicher, was sie in dieser Zeit als Frau alles erreichen konnte. So kümmert sie sich zum Beispiel, in den Zeiten des Zweiten Weltkriegs, um die miserablen Umstände in den Bunkern, setzt sich für die Bevölkerung ein und vor allem auch für die Arbeitsrechte der Frauen. Neben all diesen Tätigkeiten, und einigen mehr, unterstützt sie dennoch auch weiterhin ununterbrochen ihren Ehemann. Trotz all der bewundernswerten Taten von Mrs. Churchill, wird das Buch jedoch keinesfalls beschönigt. So wird zum Beispiel auch von Überforderung, Unzufriedenheit und Erschöpfung erzählt. Besonders die Überforderung in ihrer Mutterrolle und der Gedanke, ihren Kindern nicht genügend Liebe zukommen zu lassen, ist ein Thema, welches immer wieder in dem Buch aufkommt. Fazit: Das Buch zeigt das Leben einer starken Frau, welche, einen, für Frauen der damalige Zeit eher untypischen Weg, zu beschreiten versucht. Mrs. Churchills Geschichte erzählt von Hoffnung, dem Scheitern und der Umsetzung eigener Ziele. Wenn man das Buch liest, sollte man ein Grundinteresse an dem Thema Politik haben, da sich diese Thematik durch die gesamte Geschichte zieht. Falls das jedoch vorhanden ist, bekommt man eine großartige Geschichte über eine starke und sehr bewundernswerte Frau geboten.

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Alles beginnt mit der harmlosen Idee, etwas Gutes für unsere Umwelt zu tun. Wenn man damit gleichzeitig auch noch das Gefühl der Gemeinschaft steigern kann, ist der Gewinn für alle um so größer. So beginnt "Fair Play", eine Idee, welche Kara für ein Umwelt-Projekt ihrer Schule gekommen ist. Eine Idee, welche sich mit der Hilfe ihrer Mitschüler schnell in etwas Größeres verwandelt. Etwas, welches nicht nur Potenzial und Hoffnung, sondern auch Gefahren birgt. Denn das, was als ein Gemeinschaft forderndes Projekt begonnen hatte, verwandelt sich immer mehr zu einem Zwang. Am Anfang der Geschichte steht das Projekt "Fair Play", die Idee dahinter und die Umsetzung des Projekts im Vordergrund. Es gibt einige interessante Erwähnungen zur Entwicklung unserer Umwelt und dem Klimawandel, welche durchaus sehr zum Nachdenken anregen. Jedoch rückt das Thema "Umwelt" immer mehr in den Hintergrund, um so mehr sich die Geschichte entfaltet. Das Thema, welches davon überlagert wird, ist die Entwicklung des Experiments selbst. Denn das, was eigentlich eine Gemeinschaft erzeugen sollte, wird genau zum Gegenteil, dem Gruppenzwang. Schlussendlich stellt sich die Frage, was würde man selbst tun, um sich möglichst gut darzustellen und dazuzugehören? Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von vier Protagonisten. Alle vier sind dabei sehr unterschiedlich. Auch wenn wir uns zu jedem Charakter schon sehr früh ein Bild machen, lernen wir die Charaktere in ihrem kompletten Umfang erst im Laufe der Geschichte kennen. Dadurch, dass wir nicht direkt alles von einem erfahren, bleibt es auch immer interessant. Ebenfalls interessant ist es, zu lesen, wie einzelne Charaktere voneinander denken. Manche der Protagonisten legen zudem auch eine große Entwicklung hin. Da sich die Protagonisten alle im Teenager Alter befinden, befasst sich das Buch natürlich, neben dem Experiment, auch mit dem Alter entsprechenden Problemen. Neben dem Teenager Alltag und "Fair Play" selbst, werden aber auch weitere wichtige Themen angesprochen. Dazu gehört zum Beispiel der Umgang mit Social Media und unserer Technik, Selbstdarstellung, Selbstfindung und Mobbing. Fazit: Insgesamt hatte mir das Buch gut gefallen. Ich mag es, wie aufgezeigt wurde, wie sehr ein Experiment Menschen verändern und außer Kontrolle geraten kann. Die Geschichte hat durchaus sehr zum Nachdenken angeregt und einige realitätsnahe Begebenheiten angesprochen, auch wenn nicht alles realistisch dargestellt wurde. Gewünscht hätte ich mir jedoch, dass auf den eigentlichen Aspekt der Umwelt noch etwas mehr eingegangen worden wäre. Denn im Verlauf der Geschichte gerät dieser immer mehr in den Hintergrund. Auch wenn "Fair Play" sich von folgenden Büchern unterscheidet, würde ich dennoch sagen, dass Leser von "Die Welle" und "Erebos" durchaus auch Gefallen an diesem Buch finden könnten.

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Dass ein entspannter Nachmittag mit dem besten Freund in Gefangenschaft enden wird, hätte Emilia vor diesem Tag wohl auch nicht gedacht. Wie konnte es möglich sein, dass sie von all dem nichts geahnt hatte? Aber vor allem, was genau hatte man mit ihr vor? Nachdem uns der erste Teil von Kaleidra mit einem Cliffhanger und einigen offen Fragen zurückgelassen hatte, schließt der zweite Teil genau an dieser Stelle wieder an. Dabei baut die Geschichte direkt schon, von Anfang an, viel Spannung auf. Es werden sehr viele offene Fragen beantwortet und neue Fragen aufgemacht. Besonders positiv hervorheben möchte ich hier den Aufbau der Welt und die Erklärungen, welche wir zu dieser bekommen. Das Buch gibt sich immer wieder Mühe, neue Informationen gut verständlich für den Leser zu erklären. Dabei bekommt man jedoch nie das Gefühl, dass etwas nur erklärt wird, um es für den Leser verständlich zu machen. Denn all dieser Erklärungen wurden sehr passend in die Geschichte integriert. Vor allem durch all diese Informationen, aber auch durch den weiteren Ausbau der Welt, wirkt die Geschichte, rund um Kaleidra, so authentisch und in sich schlüssig. Während der Geschichte lernt man, bereits aus dem ersten Teil bekannte Charaktere, noch besser kennen. Jedoch begegnet man natürlich nicht nur bereits bekannten Charakteren, sondern auch vielen neuen. Alle neu auftauchenden Charaktere wurden auch hier wieder sehr gut inszeniert. Dabei ist es vollkommen egal, wie groß die Wichtigkeit des Charakters in der Geschichte ist, jeder einzelne wirkt individuell und hat seine ganz speziellen Eigenschaften. Womit mich der zweite Teil vor allem überzeugen konnte, war der Spannungsbogen und die unvorhergesehenen Wendungen. Wie bereits erwähnt, beginnt das Buch sehr spannend. Genau so geht es auch im Rest der Geschichte weiter. Nach angenehm ruhigen Momenten folgt immer wieder direkt das nächste, spannende Erlebnis. Beim ersten Teil meinte ich noch, dass manche Ereignisse etwas vorhersehbar waren. Hier empfand ich das genaue Gegenteil. Es gab wirklich sehr viele Momente, in denen ich überhaupt nicht mit dem gerechnet hatte, was als nächstes passiert ist. Die Geschichte hat sich hier, im Vergleich zum ersten Teil, noch deutlich gesteigert. Die Autorin scheint zudem wirklich ein Talent dafür zu haben, ihre Bücher an sehr spannenden Handlungspunkten enden zu lassen. So bin ich jetzt schon wieder an dem Punkt, an dem ich am liebsten direkt weiterlesen würde. Meine Vorfreude auf das Final ist wirklich groß und Kaleidra hat bei mir durchaus das Potenzial, auch in diesem Jahr wieder eines meiner Jahreshighlights zu werden. Fazit: Wer den ersten Teil bereits mochte, wird den zweiten Teil lieben. Die ganze Welt wird hier noch viel mehr ausgebaut, die Spannung steigt deutlich an und es gibt auch einige unvorhergesehen Momente. Ein wirklich gelungener zweiter Teil, der es sogar noch schafft, den ersten zu übertreffen.

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Wer kann sich schon vorstellen, sein ganzes Leben, so wie man es kennt, ohne Eigenverschulden zu verlieren? Ellies Familie muss sich diese Frage nicht stellen, die Wirtschaftskrise und der Börsenkrach brachten sie genau in diese Situation. Sich ein neues Leben aufzubauen ist alles andere als einfach, jedoch möglich. Doch als dann eines Tages Ellies Vater ein Unfall passiert, scheint die mit aller Macht erkämpfte Zukunft immer mehr ins Wanken zu geraten. Die Geschichte spielt Mitte der 30er Jahre, in welchen, wie oben schon erwähnt, Ellies Familie mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise und des Börsenkrachs zurechtkommen muss. Somit liest man von einer Situation, welche man so wahrscheinlich noch nie selbst miterleben musste und welche genau aus diesen Gründen so faszinierend wirkt. Ellies Familie zieht aufgrund dieser Begebenheiten auf einen Berg, den Namensgebenden "Echo Mountain", welcher vollkommen von der Natur umgeben ist. Da Ellie selbst in der Nähe der Natur regelrecht aufgeht, bekommt man auch eine große Naturverbundenheit vermittelt. Im Laufe der Geschichte wird dieses Gefühl sogar noch verstärkt. In unserer heutigen Zeit finde ich es sehr wichtig, wenn ein Buch uns eine solche Nähe zur Natur aufzeigt. Denn eventuell bringt das manchen Leser dazu, sich wieder etwas mehr mit der Natur um sich herum zu befassen, so wie Kleinigkeiten besser zu beachten und schätzen zu lernen. Ellie selbst ist eine sehr starke Protagonistin, welche mutig, aufgeweckt und großherzig ist. Besonders gut an Ellie gefallen hatte mir, dass sie es schafft, Vorurteile hinter sich zu lasse und sich selbst eine eigene Meinung bildet. Sie weiß ganz genau, was sie möchte und kämpft dafür. Aus all diesen Gründen empfinde ich Ellie wirklich als ein sehr gutes Vorbild. Denn, egal wie alt man ist, man kann definitiv immer etwas aus ihrer Persönlichkeit lernen. Auch alle anderen Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und wirken dadurch, trotz teilweise unterschiedlicher Ansichten, sehr verständlich in ihrem Verhalten. So mochte ich zum Beispiel, neben Ellie, vor allem Esther und Cate sehr gerne und das, obwohl sich vor allem Esther doch sehr von ihrer Schwester Ellie unterscheidet. Obwohl das Buch für Kinder ab elf Jahren geeignet ist, bietet es einige ernste Themen. Es wird zum Beispiel gezeigt, wie sehr Trauer einen Menschen verändern kann. Wie schwer es sein kann, mit neuen Situationen zurechtzukommen und wie Vorurteile die Meinungen vieler Menschen bestimmen. Zudem taucht das Thema Medizin immer wieder während der Geschichte auf. Dabei kann man einiges über alte Heilmethoden lernen, welche Zutaten benötigen, welche man in der Natur finden kann. Mich persönlich konnte das zum Beispiel dazu anregen, mich noch mehr mit Kräutern zu beschäftigen, als ich es bisher tat. Auch wenn einige der Themen durchaus hart sind und das Buch oft auch traurig ist, wird immer wieder sehr viel Hoffnung verbreitet. Dadurch bekommt man ein regelrecht wohliges Gefühl während des Lesens. Auch wenn in "Echo Mountain" keine fantastischen Elemente auftauchen, so verbreitet das Buch immer wieder eine regelrecht magische Stimmung. Genau daran sieht man, wie magisch unsere Realität wirklich sein kann, wenn wir nur auf all die wunderbaren Kleinigkeiten achten. Fazit: Obwohl "Echo Mountain" als eine traurige Geschichte beginnt, schafft es das Buch, immer wieder viel Hoffnung aufzuzeigen. Es gibt sehr viel, was man aus dieser Geschichte lernen kann und dabei ist es vollkommen egal, ob man sich selbst in Ellies Alter befindet, oder bereits erwachsen ist. Ich denke, jeder einzelne wird aus dieser Geschichte etwas für sich mitnehmen können.

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Drei komplett unterschiedliche Frauen, drei komplett unterschiedliche Leben. Jede einzelne hat mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen und dennoch wird jede einzelne im Leben der anderen eine Rolle spielen. Ich weiß noch ganz genau, wie ich mich mit meiner Mutter über das Buch unterhalten hatte, als ich gerade die ersten 100 Seiten gelesen hatte. Mein Wortlaut war im etwa folgender: "Ich weiß immer noch nicht, um was das Buch eigentlich geht. Dennoch gefällt es mir so gut, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen möchte". Genau so blieb es auch eine ganze Weile, bis ich den Faden erkannt hatte, welcher die Geschichten der drei Protagonisten verbindet. Dass mich dieses Buch trotzdem so sehr in seinen Bann ziehen konnte, hatte, unter anderem, auch mit dem Schreibstil der Autorin zu tun. Es gibt unglaublich viele tiefgründige Sätze und Szenen in dem Buch, bei denen ich kurz verharrt hatte, um in Ruhe darüber nachzudenken. Tatsächlich hatte ich schon lange kein Buch mehr gelesen, welches mich auf so eine intensive Art bewegen konnte. Was mich an dem Buch ebenfalls fasziniert hatte, waren die Protagonisten und ihre Sicht zueinander. Da hätten wir einerseits Vera, eine junge Frau, welche erst kürzlich zum christlichen Glauben gefunden hatte und kurz vor ihrer Ehe steht. Emily, eine Frau aus einem fernen Land, welche mit einem neuen Beruf versucht ihr Leben wieder mehr auf die rechte Bahn zu lenken. Die letzte Protagonistin der Geschichte ist Lynn. Bei ihr handelt es sich um die älteste der drei Frauen und sie hat damit zu kämpfen, sich auf die Veränderungen einzustellen, welche eine Krankheit in ihr Leben bringt. Im ersten Moment mag das wahrscheinlich eher banal und langweilig wirken. Sobald man das Buch jedoch liest, merkt man erst, wie ergreifend und emotional diese Lebensgeschichten eigentlich sind. Wie oben schon erwähnt, empfand ich besonders die Sicht der Charaktere zueinander sehr interessant. Denn diese machen innerhalb der Geschichte alle miteinander Bekanntschaft. Hier war besonders auffallend, wie sehr sich zum Teil das, was ein Charakter über sich selbst dachte und das, was ein anderer Charakter über diesen dachte, unterschieden hatte. Auch das hatte mich wieder sehr zum Nachdenken angeregt, da solche Begebenheiten sicher auch im Alltag oft vorkommen. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass sich alle Protagonisten durchgehend sehr realistisch verhalten. Diese ungefilterte Ehrlichkeit der einzelnen Charaktere ist auch einer der Gründe, warum mich dieses Buch so sehr begeistern konnte. In meiner gesamten Rezension hatte ich an keiner einzigen Stelle geschrieben, womit genau die einzelnen Charaktere zu kämpfen haben. Auch über das gemeinsame Thema, welches sich durch all diese Geschichten zieht, habe ich kein Wort verloren. Warum? Ich glaube, wenn ich selbst all das gewusst hätte, bevor ich das Buch gelesen hätte, hätte es mich nicht so sehr in den Bann gezogen, wie es jetzt der Fall ist. Deshalb möchte ich auch hier sagen, falls an diesem Punkt Interesse da sein sollte, liest das Buch, ohne euch Spoilern zu lassen! Fazit: In diesem Buch begegnet man drei komplett unterschiedlichen Freuen, welche alle mit Problemen in ihrem Leben zu kämpfen haben. All diese Lebensgeschichten sind auf ihre Art sehr ergreifend und emotional aufwühlend. Sehr gelungen empfand ich vor allem die Ausarbeitung der Charaktere, welche alle sehr realistisch wirken und durch ihre Denkweisen sehr zum Nachdenken anregen. Falls man ein Buch sucht, welches eine leichte Unterhaltung bietet, ist man hiermit falsch. Wer jedoch gerne Romane über Lebensgeschichten liest, die sehr zum Nachdenken anregen, emotional berühren und aus welchen man viel für sich selbst ziehen kann, hat hiermit das richtige Buch gefunden.

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In den 90ern durfte ich selbst mit Biene Maja aufwachsen und es ist faszinierend, wie sehr die kleine Biene auch heute noch Kinder begeistern kann. Von ihrem Zauber hat sich nichts gelöst und ihre Geschichten sind auch heute immer noch genauso wunderschön und lehrreich, wie sie es schon in meiner Kindheit waren. In diesem Buch sind insgesamt 6 Geschichten enthalten, welche sich rund um die Themen Freundschaft, Mut und Ehrlichkeit drehen. Angefangen von Majas Geburt, gibt es jede Menge spannende Abenteuer zu entdecken. Besonders gut daran gefallen hatte mir, dass einige der Geschichten tatsächlich dann enden, wenn Maja schlafen geht. Das bietet einen optimalen Einstieg in die Nacht. Tatsächlich hätte ich mir gewünscht, dass man jede der Geschichten so enden gelassen hätte. Dennoch sind die Geschichten durchgehend gut gestaltet und es gibt keine, die ich qualitativ schlechter finden würde, als eine anderen. Die Geschichten sind, von ihrer Länge her, größtenteils sehr ausgewogen. Nur zwei Geschichten sind etwas länger ("Majas Geburt" und "Kein Schlaf für Maja ). Bei diesen beiden Geschichten würde es, je nach Altersstufe, lohnen, sie noch einmal aufzuteilen. Die restlichen Geschichten eignen sich jedoch wirklich sehr gut, um sie Abends am Stück zu lesen. Der Schreibstil ist dabei durchgehend sehr einfach gehalten. Das bedeutet, dass zum Beispiel vor allem kurze Sätze verwendet wurden. Somit sind die einzelnen Geschichten für Kinder sehr gut verständlich. Ein Highlight in dem Buch sind definitiv die vielen farbenfrohen Illustrationen. Auf jeder einzelnen Seite kann man davon mindestens eine entdecken. Das lockert das Buch für die Kinder, welche das Buch selbst lesen, noch etwas auf. Falls man das Buch seinen Kindern vorliest, hat man zudem immer etwas, was man während des Lesens zeigen kann. Besonders das finde ich immer sehr schön, da es das Gemeinschaftsgefühl beim gemeinsamen Lesen oft noch etwas stärkt. Fazit: Egal ob man selbst mit Biene Maja aufgewachsen ist oder nicht, die Geschichten wissen Kinder zu begeistern. Wenn man schöne Gutenachtgeschichten für seine Kinder sucht, die zudem noch gute Werte vermitteln und schöne Illustrationen bieten, liegt man hiermit auf jeden Fall richtig.

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