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Alle Rezensionen von ChrD

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Es ist Weihnachten im Jahre 799. Gräfin Ermengard entdeckt bei einem nächtlichen Spaziergang eine Leiche, besser gesagt, sie stolpert über eben diese. Sogleich ist die Aufregung groß und Ermittlungen werden eingeleitet, die Graf Arnulf, Ermengards Mann, übernimmt. Doch die Gräfin macht sich selber auf den Weg um dieses Verbrechen aufzuklären, natürlich so, dass es keiner mitbekommt. Doch sie erfährt Dinge, die sie nie hatte erfahren wollen... Wir erleben dieses Buch quasi als Brief, denn Gräfin Ermengard schreibt die Geschehnisse nieder. Da dies logischerweise aus der Ich-Perspektive geschieht, hat man nicht nur das Gefühl es einfach zu lesen, es geht sogar so weit, dass man das Gefühl bekommt die Gräfin würde einem ihre Geschichte persönlich erzählen. Es wirkt dadurch alles sehr authentisch und man fühlt sich dem Geschehen wirklich verbunden und zugehörig, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch ist es auch fast unmöglich das Buch zur Seite zu legen, da man von Beginn an gefesselt wird und bis zum Ende nicht los kommt, weil man immer unbedingt wissen möchte wie es weiter geht. Auch die Geschichte selber hat mir gut gefallen. Besonders die Teile, in denen man mit der Gräfin auf Spurensuche geht empfand ich als äußerst spannend, da man dort immer wieder neues erfahren hat von dem man zuvor nie gedacht hätte, dass es sein könnte. Die Spannung baut sich kontinuierlich von Seite zu Seite auf, ohne zwischendurch auch nur ein wenig nachzulassen. Zwischenzeitlich werden einige Rückblenden (hier: Erinnerungen) eingefügt, durch die man das Leben in der damaligen Zeit noch besser erahnen kann, denn wirklich wissen wie es war kann, glaube ich, niemand. Dennoch lassen diese Erinnerungen eine Ahnung zu, da sie von zeitnahen Erinnerungen bis hin zu Kindheitstagen reichen, so dass man auch von Ermengards Leben einiges erfährt, was ansonsten verborgen geblieben wäre. Das Ende war für mich sehr überraschend. Natürlich stellt man selber auf so seine Überlegungen an, aber auf diese Lösung, wie sie sich bot, bin ich nicht gekommen. Ich hatte zwar zeitweise den Verdacht, dieser wurde jedoch mittels augenscheinlicher Beweise sofort wieder verbannt und ich habe bis zum Schluss nicht mehr darauf zurückgegriffen. Ich finde es sehr gut, dass das Ende somit nicht schon lange vorher eindeutig ist, so dass man wirklich einen Grund hat sich bis zum Ende fesseln zu lassen.

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Es ist die Zeit nach dem 30jährigen Krieg in den deutschen Landen und die Fürstentochter Elisabeth von Messelstein ist im besten heiratsfähigen Alter. Doch keiner der Kandidaten ist ihr gut genug und sie lässt einen nach dem anderen abblitzen, mehr noch, sie beleidigt sie sogar vor aller Augen. Da wird es dem Fürsten zuviel und er verspricht sie dem Ersten, der um ihre Hand anhält, zur Frau zu geben. So geschieht es, so wird Elisabeth zur Frau eines Spielmanns und zieht von nun an mit ihm durch die Lande... Das Lesen hat mir unheimlich viel Spaß bereitet, denn schon von Anfang an kommt man nicht umhin zu schmunzeln, wenn die Fürstentochter wieder einmal einen Kandidaten verspottet, denn die Erzählung darüber ist überaus witzig zu lesen. Zwar wird Elisabeth einem dadurch nicht unbedingt sympathischer, aber man merkt doch, dass sie ihren eigenen Kopf hat und diesen auch auf Teufel komm raus durchsetzen möchte, da sie es nicht einsieht sich unterzuordnen. Leider lässt ihr Vater ihr dies nicht länger durchgehen und zu spät bemerkt sie, dass er es ernst damit meint. Zunächst glaubt Elisabeth noch an einen Scherz, als sie mit dem Musikanten Jakob los zieht, doch bald merkt sie, dass niemand sie nach Hause holen wird und sie dem Spielmann ausgeliefert ist. Im Laufe dieser Reise, die wir sehr detailliert miterleben, geschieht etwas in Elisabeth. Sie wird zwar nicht zu einem gänzlich anderen Menschen, aber dennoch merkt man, dass etwas in ihr sich verändert und ihre Ansichten nicht mehr so engstirnig sind wie noch zuvor. Vor allem wohl auch deswegen, weil sie nun merkt wieviel ihr vorenthalten wurde und womit man sie früher gar nicht erst behelligt hatte, wie z.B. Armut und Krieg. Somit wird Elisabeth für den Leser auch im Laufe der Zeit immer sympathischer und man beginnt mit ihr zu fühlen, egal ob sie leidet oder sich freut. Auch die Beziehung zu dem Spielmann wächst immer mehr. Es ist sehr deutlich zu sehen wie sie immer mehr Vertrauen erlangt und sie sich immer näher kommen. Generell haben mir die Darstellungen der Charaktere sehr zugesagt, da sie detailreich dargelegt wurden, so dass man sich ein sehr gutes Bild machen kann, welches nicht nur oberflächlich ist, sondern auch bis in die Gedanken der einzelnen Personen reicht. Genauso detailliert wurde die Umgebung und das Geschehen an sich beschrieben, was einem das Gefühl gab den Situationen beizuwohnen und diese mitzuerleben. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und auch die Wendung, die es am Ende noch gibt, passt ins Gesamtkonzept sehr gut hinein. Das Buch weist ein offenes Ende auf, welches aber, wie ich denke, in der Fortsetzung Der König zu einem Schluss gebracht werden wird.

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Ich muss ehrlich sagen, ich habe diesem Buch zunächst skeptisch gegenüber gestanden, denn die Leseprobe, die ich gelesen hatte war zwar recht witzig, jedoch hatte ich die Befürchtung, dass irgendwann nichts Neues mehr kommen würde und sich die Erlebnisse irgendwann wiederholen würden. Froh war ich daher, als ich dieses Buch gewonnen habe und mir somit eine Gesamtmeinung bilden konnte, welche ich im folgenden darlegen werde. Aufgeteilt ist das Buch in 16 Kapitel, welche sich je einer Imbissbude widmen. Jon Flemming Olsen hat in jeder dieser Imbissbuden ein eintägiges Praktikum absolviert und berichtet nun über seine Erlebnisse, aber vor allem auch über die Menschen, die er auf seiner Reise kennen gelernt hat, seien es nun die Besitzer, die Angestellten oder auch die Kundschaft. Sehr authentisch kommt die ganze Sache vor allem dadurch herüber, da Olsen immer wieder die Mundart einfängt, welche bestimmte Bereiche Deutschlands einfach kennzeichnen. So hat man zwar hin und wieder Schwierigkeiten beim Lesen und beim Verstehen, jedoch kann man sich dadurch auch viel besser in die Situationen hineinversetzen und bekommt ein noch besseres Bild der Menschen, denen er begegnet ist. Man könnte meinen Imbissbude sei gleich Imbissbude, weshalb ich auch zu meiner Skepsis kam, dass sich irgendwann alles wiederholt. Im Laufe des Buches habe ich jedoch gemerkt, dass dem ganz und gar nicht so ist. Zwar ist der Grundablauf überall derselbe, aber darum geht es in diesem Buch nicht. Es geht darum die Personen hinter der Arbeit zu sehen und diese sind alle von Grund auf verschieden, somit sind auch die Geschichten, die Olsen erlebt alles andere als einheitlich. Es gibt oft viel zu lachen, aber genauso oft auch Momente, in denen man sehr nachdenklich wird, wenn man über manche Erlebnisse liest. Die Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, denn die richtige Brise Charme und Witz ist auch in die manchmal recht ernsten Geschichten hinein geflossen, so dass man zwar den Ernst der Lage erkennt, die Stimmung sich aber nicht trübt und man dadurch weiterhin Lust hat zu lesen wie es mit anderen Menschen in anderen Städten weiter geht. Ich weiß nicht, ob ein solches Buch wirklich jedem zu empfehlen ist. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen und meine erste Vermutung glücklicherweise nicht bestätigt, aber natürlich kann es auch sein, dass es dem ein oder anderen einfach zu langweilig oder absurd erscheint.

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Lilly lebt bei ihrer Oma in einem kleinen Fischerdorf, seit sie ihre Eltern verloren hat. Plötzlich fallen Piraten ein, während Lilly auf See ist und als sie zurück kommt, ist auch ihre Oma gestorben. Außerdem haben die Piraten auch noch die Tochter des Ministers entführt. Doch dieser hat nichts Besseres zu tun als das Dorf zu bestrafen. Da weiß Lilly, dass sie handeln muss und so segelt sie los, zu den Piraten, zu einem Ort, an dem sie nicht sicher ist... Zunächst möchte ich ein wenig negative Kritik los werden, denn eine Sache hat mich das gesamte Buch über leider gestört, und zwar die Sprache. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, immer wechselnd zwischen Lilly und Zeph, was anfangs ein wenig verwirrend ist, aber dort findet man sich relativ schnell rein. Doch da es aus Kindersicht geschrieben ist, scheint es auch in dieser Sprache geschrieben zu sein, allerdings nicht in Schriftsprache, sondern eben so wie man sich unterhält, so wird zum Beispiel so gut wie immer das e am Ende eines Verbs weggelassen ( Ich mach den Mund auf.. anstatt Ich mache den Mund auf... ). Das hat mich beim Lesen dann doch gestört, da es zwar so herüber kommt wie eine Erzählung, was es ja auch sein soll, aber vom Schriftbild her war es sehr irritierend für mich. Positiv wiederum fand ich dann den gesamten Rest, Grundidee, Geschichte und Umsetzung. Natürlich ist dies nicht das erste Jugendbuch, welches in der Zukunft spielt und bestimmt gibt es auch schon Bücher oder zumindest Filme, die sich damit beschäftigen, dass ein Großteil der Erde unter Wasser steht, aber dennoch hat dieses Buch eine gewisse Originalität. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass man ein sehr genaues Bild von ihnen bekommt. Gleichzeitig besitzen sie Wiedererkennungswert, so dass man sie, wenn die nächsten Teile dieser Trilogie erscheinen, sofort wiedererkennt. Die Geschichte selber und die Umsetzung haben mir auch gut gefallen, denn es spielt zwar in der Zukunft und einiges mag man sich vielleicht jetzt noch nicht vorstellen können, aber dennoch bin ich der Meinung, dass das Handeln der Personen dennoch nicht allzu realitätsfern ist, sondern vielmehr sich tatsächlich so abspielen könnte. Ich finde es gut, dass die Autorin hier nicht zu sehr in den Fantasy-Bereich hineinrutscht. Das Buch wird ab einem Alter von 12 Jahren empfohlen, ich denke jedoch, dass das vielleicht etwas zu früh ist und würde es erst ab 14 empfehlen, da es zum Ende hin dann doch ein wenig blutrünstig wird, so ist zumindest mein Empfinden. Die Geschichte an sich ist für das empfohlene Alter allerdings geeignet.

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Philomena ist fürs Schwimmen geboren, schon bevor sie laufen oder sprechen kann kann sie schwimmen und das wird sich durch ihre gesamte Entwicklung hindurch ziehen, denn das Wasser ist der einzige Ort an dem sie sich wohl fühlt und an dem sie vergessen kann. Und sie hat einiges zu vergessen, schlimme Schicksalsschläge innerhalb der Familie und auch Probleme mit sich und Freunden kann sie nicht umgehen, also schwimmt sie immer weiter... bis zum olympischen Gold. Man erlebt das gesamte Buch in der Ich-Perspektive, so dass man eine extrem gute Vorstellung der Hauptprotagonistin bekommt, sowohl durch ihr handeln, aber auch durch ihre Gefühle, die sehr oft dargelegt werden und die man als außenstehender Beobachter nicht mitbekommen würde. Generell finde ich den Schreibstil recht schön und leicht verständlich, so dass man dem Geschehen sehr gut folgen kann. Ein wenig irritierend waren zwischenzeitlich kursiv gedruckte Stellen, da sie sowohl Gesprochenes, als auch Gedachtes ausdrücken und man sich dann schon konzentrieren muss um zu verstehen was nun gerade gemeint ist. Die Geschichte selber fand ich sehr anrührend, da sie eine Person zeigt, die mit einigen Schicksalsschlägen fertig werden muss und dies irgendwie schafft, zumindest nach außen hin, denn sie hat das Schwimmen, mit dem sie all die Erfahrungen kompensieren kann. Wie gesagt, nach außen hin schaut es so aus als wäre sie ein ganz normales Mädchen und später eine ganz normale Frau, da sie sich anderen gegenüber nichts anmerken lässt, aber da der Leser auch ihre innere Gefühlswelt kennen lernt, merkt man, dass es um sie ganz anders steht als sie vorgibt. Denn eigentlich hilft ihr das Schwimmen bloß alles zu vergessen, nicht aber die Erlebnisse zu verarbeiten. Zum Ende hin finde ich die Geschichte recht verwirrend, da dort immer deutlicher wird, wie wenig die Hauptprotagonistin mit ihrer Situation zurecht kommt und ihre Gedanken und ihr Handeln dadurch sehr wirr werden, so dass man nicht immer gleich die Zusammenhänge versteht. Alles in allem gesehen ist dieses Buch ein schöner Roman, der sich mit Freud und Leid auseinander setzt und zeigt, dass man nicht immer alles alleine schaffen kann und man außerdem auch immer etwas braucht an dem man sich festhalten kann, damit man nicht vollends untergeht. Mitfühlend erzählt und realitätsnah wiedergegeben.

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Schöne Lügen ist der mittlerweile dritte Roman, den ich von Sandra Brown gelesen habe. Generell finde ich ihren Schreibstil sehr schön, doch teilweise immer noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, da sie Liebesszenen meist doch sehr genau und detailliert beschreibt, so dass man sich wirklich alles vorstellen kann. Dies geschieht nicht auf eine vulgäre Art und Weise, aber ich finde doch, dass man zumindest ein wenig Zeit braucht, um sich an diesen Stil zu gewöhnen. Hat man das dann geschafft, ist es aber alles in allem sehr schön zu lesen. Vor allem sehr flüssig ist es geschrieben, ohne großartige Gedankensprünge oder ähnliches, so dass man dem Geschehen sehr gut und schnell folgen kann. Die Charaktere in diesem Roman sind meiner Meinung nach sehr gut herausgearbeitet. Man bekommt eine ziemlich genaue Vorstellung der Protagonisten und hat recht bald das Gefühl die Personen selber zu kennen, so vertraut erscheinen sie. Des Weiteren sind sie nicht bloß oberflächlich dargestellt, sondern besitzen eine gewisse Tiefe, die ein noch genaueres Bild vor dem inneren Auge heraufbeschwört. Die Geschichte selber war meiner Meinung nach ein wenig vorhersehbar. Von der Grundidee war und bin ich sehr begeistert, jedoch die Umsetzung war dann etwas klischeehaft. Ich hätte mir mehr Spannungselemente gewünscht und nicht, dass genau das passiert, was man sich vorher zusammengereimt hat bzw. was man aus jedem dritten Krimi kennt. Somit passiert leider nichts außergewöhnliches und nichts, was man sich nicht schon hätte denken können, die Spannung ist daher leider nicht vorhanden. Man spürt zwar von der Atmosphäre her, dass Spannung aufgebaut werden soll, die Ausführung jedoch überzeugt nicht.

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Christoph Poschenrieders Debütroman ist wirklich mehr als gelungen und ich bin sehr froh, dass ich ihn gewonnen habe, denn ich denke, dass ich ansonsten nicht unbedingt darauf aufmerksam geworden wäre. Wir lernen in diesem Roman die Figuren Schopenhauer, Goethe und Byron kennen, allerdings nicht so wie man sie in der Schule dargestellt bekommt, sondern privater und vor allem jünger. Deutlich zu sehen bei Schopenhauer, den zu dieser Zeit noch niemand richtig wahr nimmt. Das Buch ist eingeteilt in vier Abschnitte, die gewissermaßen die verschiedenen Stufen der Reise darstellen. So ist der erste Teil zunächst einmal die reine Beschreibung der Hauptcharaktere und die Vorbereitung auf die Reise. Ab dem zweiten Teil beginnt dann die Reise und wir lernen immer mehr Personen kennen, die mal mehr, mal weniger wichtig für die Geschichte sind. Einige bleiben bis zum Ende, andere wiederum sind sofort wieder verschwunden. Die Sprache gefällt mir sehr gut, zum Einen ist sie der Zeit, in der es spielt, angepasst, zum Anderen leicht philosophisch angehaucht, so dass sie auch noch gut zum Thema passt. Man kommt zwar daher nur recht langsam voran mit dem Lesen, da man über manche Stellen ein wenig länger nachdenken muss, um sie zu verstehen, aber so kann man das ganze Ausmaß wunderbar genießen, denn trotz allem lässt sich das Buch sehr schön lesen. Aufgelockert wird die Thematik durch eine gute Portion Witz, die aber keineswegs albern wirkt, sondern genau hinein passt. Die Darstellung der Charaktere ist sehr detailliert, so wie alle anderen Beschreibungen auch. Man bekommt somit eine sehr gute Vorstellung der Personen und kann sie sich bildlich bis ins kleinste Detail vorstellen. Dabei besitzen sie auch noch eine enorme Tiefe, so dass man sich fast mit ihnen verbunden fühlt und sie gerne auf ihrem Weg begleitet.

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Einmal ist keinmal ist der Start der Krimi-Reihe um die Kopfgeldjägerin Stephanie Plum. Da ich zuvor noch keines der Bücher gelesen hatte, habe ich beschlossen auch gleich mit dem ersten zu beginnen, da ich nicht weiß inwiefern die Bücher aufeinander aufbauen. In dieser ersten Geschichte um Stephanie lernt man selbige zunächst einmal kennen und erfährt ein wenig über sie, über ihre Kindheit, ihren Job und auch über ihre gescheiterte Ehe. Gleichzeitig werden andere wichtige Personen, die bestimmt weiterhin vorkommen werden, wie ihre Eltern oder ihre Großmutter, vorgestellt, so dass man auch einen guten Einblick in ihr privates Umfeld erhält. Die Beschreibungen aller Charaktere sind recht detailliert, so dass man ein recht genaues Bild erhält und die Charaktere selber eine gewisse Tiefe aufweisen. Auch wie Stephanie an den Job der Kopfgeldjägerin kommt wird in diesem Start-Band erläutert, was ich sehr schön finde. So wird man nicht mitten hinein geworfen, sondern ist wirklich von Anfang an dabei und entdeckt quasi gemeinsam mit dem Charakter alles Neue. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, er ist sehr flüssig, locker und leicht zu lesen. Man kommt schnell in das Geschehen hinein und kann der Geschichte ohne Probleme folgen. Gleichzeitig fühlt man sich als wäre man selber mit dabei, denn das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, so dass die Erzählung gleich sehr viel lebhafter wirkt und man sich die Situationen sehr viel besser vorstellen kann. Janet Evanovich hat, meiner Meinung nach, die richtige Mischung aus Witz und Spannung zusammengebracht, so dass man sowohl miträtselt wer der Täter ist, aber gleichzeitig auch mehr als einmal schmunzeln muss, da Stephanie immer wieder in Fettnäpfchen tritt, um die jeder normale Mensch einen großen Bogen machen würde, aber durch diese Tollpatschigkeit wird die Protagonistin nur umso sympathischer. Die Geschichte selber hat mir auch sehr gut gefallen, sie ist ein gelungener Auftakt für eine solche Reihe, denn schließlich soll Stephanie als allererstes eine alte Jugendbekanntschaft dingfest machen. Somit hat ihr erster Fall direkt einen persönlichen Hintergrund und ich denke, dass auch dieser in den nächsten Bänden eine Rolle spielen wird, allerdings weiß ich nicht welche das sein wird. Dadurch, dass der Fall einen persönlichen Aspekt hat, wird nochmals mehr von dem Charakter selber preisgegeben, so dass man sich im Laufe dieses Buches ein recht komplexes Bild von Stephanie Plum machen kann. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, so dass ich es innerhalb von etwa 24 Stunden gelesen hatte und nun bin ich gespannt wie es mit Stephanie Plum weiter geht, dafür muss ich mir allerdings dann die nächsten Bände zulegen, da ich bisher nur den ersten, fünften, neunten und zehnten Band besitze und dann doch gerne chronologisch vorgehen möchte, um dann auch sagen zu können, ob dies notwendig ist.

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Ticket ins Paradies ist die Fortsetzung von Gaby Hauptmanns Roman Rückflug zu verschenken . Diesen habe ich zuvor nicht gelesen und kenne somit die Vorgeschichte nicht in allen ihren Details, aber ich bin der Meinung es ist auch nicht unbedingt notwendig diese vorher gelesen zu haben, denn die wichtigsten Fakten der Vergangenheit werden in diesem Roman nochmals aufgegriffen und kurz erläutert, so dass man gut im Bilde des Geschehen ist. Der Roman lässt sich leicht, flüssig und schnell lesen, der Schreibstil der Autorin gefällt mir somit sehr gut, da man dem Geschehen leicht folgen kann, ohne dass man an irgendeiner Stelle stocken würde. Was ich nicht so gut finde ist, dass es keine Kapiteleinteilung gibt, sondern die Absätze schlicht und einfach einen Schauplatzwechsel oder einen Zeitsprung einläuten. Man muss sich zwar kurz orientieren, aber am Lesefluss ändert dies nichts. Ich finde es nur immer optisch ansprechender, wenn man noch zusätzliche Merkmale hat, dass nun ein Wechsel vor sich geht. Die Geschichte selber ist für mich eine typische Frauengeschichte wie man sie sich vorstellt. Nichts hochtrabend Literarisches, mit etwas Witz, ganz viel Gefühl und natürlich Männern, die alles falsch machen. So ist zumindest das Klischee, welches der Roman meinem Empfinden nach auch abdeckt, was jedoch nichts negatives ist, denn die Autorin hat die richtige Mischung aus allen Elementen gefunden und verarbeitet. Inwiefern die Story nun realitätsnah ist oder nicht, darüber lässt sich streiten, aber ich denke, dass es einige Elemente gibt, die die ein oder andere Leserin bestimmt schon selber erlebt hat und sich somit gut in die Situationen hinein versetzen kann. Auch wenn ich eigentlich solche klischeehafte Literatur nicht lese, hat es doch Spaß gemacht und einige Stunden Lesefreude hervorgerufen. Ob ich nun häufiger so etwas lesen werde bezweifle ich dennoch, aber es war auf alle Fälle mal eine schöne Abwechslung und war nicht enttäuschend.

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Das Buch ist in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben, so dass die Altersempfehlung von 9 Jahren gut gewählt ist, da es in diesem Alter gut gelesen und verstanden werden kann. Dennoch macht es mir auch jetzt immer noch Spaß diese Bücher zu lesen, da sie zwar leicht verständlich sind, aber doch nicht zu oberflächlich. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet, so dass man, zumindest in jüngeren Jahren, sich leicht in die Personen hineinversetzen kann. Auf alle Fälle hat man immer das Gefühl dem Geschehen hautnah beizuwohnen, was ich sehr schön finde, so kann man sich für ein paar Stunden in eine andere Welt entführen lassen. Die Geschichte selber hat mir auch sehr gut gefallen. Es gibt ganz grob zwei Handlungsstränge, die aber schon von Beginn an zusammenlaufen. Zum Einen ist da Gabys Verschwinden und zum Anderen ein Bankraub. Wie schon gesagt sind die Grenzen zwischen diesen beiden Handlungen schon von Anfang an verwischt, was aber keineswegs dramatisch ist. Als Leser weiß man zwar schon wer der Täter ist, da es gesagt wird, aber dennoch ist die Spannung während des Lesens da, ob die Freunde es schaffen den Täter zu stellen und wenn ja, wie sie ihm auf die Spur kommen. Natürlich ist das Ende nicht großartig überraschend, aber dennoch geschehen zwischenzeitlich immer wieder Wendungen, von denen man vorher nichts geahnt hat, was dann wiederum den Überraschungseffekt bringt. Ich finden diesen Band der TKKG-Reihe sehr schön, ich kannte ihn zuvor auch noch nicht. Ich empfehle ihn (sowie auch die anderen Bände) jedem ab 9 zu lesen, da es einfach Spaß macht mit den Freunden die Abenteuer zu bestreiten. Dabei ist es auch keineswegs notwendig in der Reihenfolge vorzugehen, da in jedem Buch eine Kurzvorstellung der Charaktere vorhanden ist, die Bücher in sich abgeschlossen sind und nicht großartig auf vorangegangenes aufgebaut wird.

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