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Alle Rezensionen von Glücksklee

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Bee hat ihre erste große Liebe vor ungefähr einem Jahr verloren. Jim hat Selbstmord begangen, so lautete das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen. Aber Bee hat ihre Zweifel. Was wissen ihre ehemaligen Freunde über die Nacht, in der Jim gestorben ist? In der Hoffnung, Antworten auf ihre ungeklärten Fragen zu erhalten, folgt Bee der Einladung ihrer Freundin Whitley zu ihrer Geburtstagsparty. Dort versammeln sich alle ihrer ehemaligen Freunde - eine echte Chance für Bee, die Antworten zu erhalten, die sie sich wünscht. Allerdings endet die Nacht in einem absoluten Desaster. Bee und ihre Freunde entgehen vermeintlich dem Tod durch einen Zusammenstoß mit einem ihnen entgegenkommenden Wagen, nur um dann von einem Fremden mit einer unglaublichen Geschichte konfrontiert zu werden. Sie sind dem Unfall nicht entkommen, bis auf einen von ihnen sind alle gestorben. Und sie sitzen so lange in einer endlosen Abfolge von den sich wiederholenden elf Stunden gefangen, bis sie sich darüber einig sind, wer überleben soll. Ich bin mit relativ hohen Erwartungen an "Niemalswelt" von Marisha Pessl herangegangen. Die Geschichte hörte sich sowohl grausig als auch faszinierend an. Wie würde die Autorin diese Geschichte umsetzen? Und Marisha Pessl hat einen verdammt guten Job bei der Umsetzung gemacht, finde ich. Nach und nach enthüllt die Autorin die Geheimnisse, die die einzelnen Charaktere mit sich herumtragen. Dadurch gelingt es ihr, auch vor dem Hintergrund der Zeitschleifenthematik, einen anhaltenden Spannungsbogen aufzubauen, der einen bis zum Schluss fesselt. Unerwartete Wendungen und Enthüllungen tun ihr Übriges, um die Spannung zu steigern. Ich vergebe fünf von fünf Sternen für diesen Roman!

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Zum Inhalt Großbritannien in der Zukunft. Nach Entwicklungen, die in diesem Buch nur mit dem Begriff "Wandel" umschrieben werden, hat sich das Land mit Hilfe einer Mauer, die die gesamte Küste entlang verläuft, abgeschottet. In einer Form von Wehrdienst müssen junge Menschen zwei Jahre ihres Lebens auf dieser Mauer zubringen und tragen dabei die Verantwortung dafür, dass die "Anderen" nicht über die Mauer ins Landesinnere kommen. In dieser Welt begleiten wir als Leser den "Verteidiger" Jospeh Kavanagh, als dieser seinen Dienst auf der Mauer antritt. Meine Meinung Die Leseprobe zu "Die Mauer" und der Klappentext hatten mich vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussionen zum Thema "Flucht und Zuwanderung" sehr neugierig auf das vom Autor beschriebene düstere Zukunftsszenario gemacht. Denn John Lanchester zeichnet ein wirklich grauenhaftes Zukunftsbild, in der tatsächlich eine physische Mauer aus Beton hochgezogen wird, um Menschen, die aus verschiedenen Gründen auf der Flucht sind, daran zu hindern, Großbritannien zu betreten. Jeder aus der jüngeren Generation ist dazu verpflichtet, eine Art Verteidigungsdienst auf dieser Mauer zu absolvieren. Dabei soll die "Motivation" zur Verteidigung der Landesgrenze mit Waffengewalt dadurch gesteigert werden, dass bei Versagen quasi eine Verbannung für die jeweils verantwortlichen Verteidiger ausgesprochen wird, die dann dem Meer überlassen werden - was defacto in der Regel den sicheren Tod bedeutet. Das grundsätzliche Setting der Geschichte hatte also meinen Erwartungen nach einiges an Spannung und Dramatik zu bieten. Allerdings muss ich nach der Lektüre von "Die Mauer" sagen, dass der beste Teil des Buches meiner Meinung nach bereits in der Leseprobe enthalten war. Zum einen bin ich mit dem Protagonisten der Geschichte, Joseph Kavanagh, nicht wirklich warm geworden. In großen Teilen der Geschichte war er mir einfach unsympathisch. Die kurzen Momente der Nachdenklichkeit, in denen er darüber reflektiert, was es eigentlich bedeutet, dass sich sein Land so abgeschottet hat und wie unmenschlich mit Flüchtenden umgegangen wird, sind sehr selten und dann meist auch sehr oberflächlich abgehandelt. Zum anderen wiederholt sich der Autor in seinen Ausführungen meiner Meinung nach zu oft. Wie oft der Beton, der Himmel, der Wind und die Kälte erwähnt werden, kann ich schon gar nicht mehr zählen. Eine gewisse Anzahl an Wiederholungen lasse ich mir als Stilmittel zur Verdeutlichung oder Betonung von bestimmten Sachverhalten ja gefallen, aber die Anzahl in "Die Mauer" hat einfach für mich dazu geführt, dass sich die Geschichte gezogen hat und Längen hatte, die unnötig waren. Andere Themen, zum Beispiel, was genau den "Wandel" umfasste, werden sehr oberflächlich behandelt und die Wendungen der Geschichte, die für Spannung sorgen könnten, kündigt Kavanagh in seiner rückschauenden Erzählung aus der Ich-Perspektive immer bereits an, sodass man als Leser dann nur noch darauf wartet, dass die dann sehr vorhersehbare Wendung eintritt. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt - und gerade der Sinn des letzten Abschnitts hat sich mir nur bedingt erschlossen. Es bleiben wiederum Fragen offen und die offensichtlichen ethischen Fragenstellungen, die wohl damit behandelt werden sollten, werden wiederum vom Kavanagh nur oberflächlich betrachtet. Kurzum, irgendwie hat mich das Ende mit einem schalen Nachgeschmack zurückgelassen. Von mir erhält "Die Mauer" daher auch nur zwei von fünf Sternen. Das Buch blieb leider deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Zu dem Thema "Flucht" gibt es da deutlich bessere aktuelle Veröffentlichungen, wie z.B. "Davor und Danach" von Nicky Singer.

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Inhalt Nach dem 7. Band der Reihe ("Er will dein Herz") beginnt "Jetzt gehörst du mir" zumindest im Hinblick auf die Ehe von Marina und Phil erst einmal harmonischer als der Vorgängerband. Phil und seine Frau sehen sich zwar immer noch der Gefahr durch Phils mysteriöse Stalkerin gegenüber, haben aber beschlossen, dass sie von nun an wieder gemeinsam versuchen werden mit der Situation umzugehen. In diesem Band kommt die Geschichte um die Person, die bisher unter dem Namen Fiona Welch ihr Unwesen getrieben hat, zu ihrem Höhepunkt. Meine Meinung Als Fan der Reihe um das gemeinsam ermittelnde Ehepaar, bestehend aus Marina Esposito, ihre Zeichens Profilerin, und Phil Brennan, DI bei der Mordkommission, habe ich mich auf den neuesten Band der Reihe sehr gefreut. Man leidet nach wie vor mit den beiden Helden der Buchreihe mit. In diesem Band sehen sich die beliebten Protagonisten besonders üblen Verbrechen und Erlebnissen konfrontiert und stehen dieses Mal von Anfang an in der Schusslinie der Täterin. Wie bereits in den Vorgängerbänden erzählt Tania Carver die Handlung zum einen aus der Sicht der verschiedenen Personen, die an der Ermittlung beteiligt sind, zum anderen werden immer wieder Informationen, Gedankengänge und Motive des Täters/der Täterin in die Handlung eingefügt, sodass man als Leser ab und an einen kleinen Wissensvorsprung zu haben scheint. Ob die Vermutungen, die man aufgrund dieser Informationen anstellt, am Ende dem entsprechen, was letztlich aufgedeckt wird, bleibt dem Leser und seiner Phantasie bis zur Auflösung selbst überlassen. Gerade dadurch gewinnen die Thriller von Tania Carver so unglaublich an Spannung - und "Jetzt gehörst du mir" ist dabei keine Ausnahme. Ein mitreißender Schreibstil, Protagonisten, die einem ans Herz gewachsen sind und mit denen man mitfiebert und ein absolutes Gespür für gekonnten Spannungsaufbau - was will man von einem Thriller mehr? Von mir erhält "Jetzt gehörst du mir" daher volle fünf Sterne und eine Leseempfehlung an alle Thrillerfans.

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Zum Inhalt: Obwohl er eigentlich schon angefangen hat, die Tage bis zu seinem Ruhestand zu zählen und er eigentlich keine neuen Patienten mehr annehmen möchte, ist eine weitere Patientin fest entschlossen sich nur von ihm behandeln zu lassen. Dabei ahnt er noch nicht, dass diese Patientin auch für ihn einiges verändern wird - ganz plötzlich taut der ältere Herr wieder auf, beginnt sich wieder mehr für sein Umfeld zu interessieren und am Leben teilzunehmen. Zu Beginn des Buches sind ihm seine Patienten mit ihren Problemen eher lästig, zum Ende hin macht es ihm wieder Freude, anderen Menschen bei der Überwindung ihrer Schwierigkeiten zu helfen. Mit seinen 160 Seiten ist "Agathe" ein eher schmales Buch für einen Roman. Und meiner persönlichen Ansicht nach entspricht "Agathe" auch sonst eher nicht den Merkmalen eines klassischen Romans. Dafür hängen die einzelnen Abschnitte mit ehrlich gesagt zu wenig zusammen. Anne Cathrine Bomann lässt uns in einzelnen Szenen aus dem Leben und der beruflichen Tätigkeit des bis zum Ende des Buches lediglich "der Psychiater" ist. Dabei sind die Szenen und Informationen, die die Autorin ihrer Leserschaft präsentiert, klug gewählt, regen zum Nachdenken an und berühren. Man empfindet Mitleid mit diesem älteren Herren, der sich so von seinem Umfeld zurückgezogen hat und isoliert fühlt. Allerdings kratzen mir viele der Szenen zu sehr an der Oberfläche. Ich hätte mir zum Beispiel mehr Informationen zum Leben des Psychiaters gewünscht, angefangen bei seinem Namen. Es hat sich irgendwie unpersönlich angefühlt, ihn bis zum Ende des Buches nur als den "Psychiater" bezeichnen zu können. Was mir bis zum Ende hin auch nicht ganz klar geworden ist, ist die "Beziehung", die der Psychiater zu seiner neuen Patientin (Agathe) entwickelt. Es ist eine etwas merkwürdig anmutende Faszination, die ihn da gepackt zu haben scheint. Allerdings verfügt Anne Cathrine Bomann über einen sehr anmutigen, wundervollen Schreibstil, der der Geschichte viele Emotionen einhaucht, ganz besonders die melancholischen Momente und bittersüßen Szenen gewinnen unglaublich durch die Wahl der treffenden Worte. Zuletzt noch ein Wort zu der wunderschönen Gestaltung des Buches, das anmutet, als wäre es mit Stoff bezogen und im Stil wie ein altmodischer Sofabezug daherkommt. Das Äußere des Buches passt dabei sehr gut zu dem Inhalt und selbst der kleine Spatz auf dem Cover scheint eine Anspielung auf einen Moment in der Handlung zu sein. "Agathe" lässt mir auf der einen Seite ein wenig zu viel Raum für Interpretationen, auf der anderen Seite hat mich die übertriebe Faszination des Psychiaters für seine Patientin Agathe etwas irritiert. Auf der anderen Seite hat mich die Einsamkeit dieses Mannes berührt und der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Daher komme ich in einer Gesamtwertung zu einer Bewertung mit drei Sternen.

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"Davor und Danach - Überleben ist nicht genug" ist das neue Werk der "Die Wolke"-Autorin Nicky Singer. Sie nimmt ihre Leserschaft mit in eine Welt, die überbevölkert ist, in der die Menschen von Süden nach Norden fliehen, weil auf der südlichen Seite der Welt kaum noch Trinkwasser zu finden ist. Ihre Protagonistin ist die 14-jährige Mhairi, die zu Beginn alleine unterwegs ist. Das ändert sich, aber eigentlich möchte ich von der Handlung gar nicht zu viel vorwegnehmen. Mir ist es beim Lesen zu Beginn des Buches immer wieder passiert, dass ich kaum begreifen konnte, dass Mhairi erst 14 Jahre alt ist. Sie wirkt älter, härter - und das aus gutem Grund. Das Buch greift ein brandaktuelles Thema auf, erschüttert und fordert seine Leser emotional. Mhairi ist ein Charakter, der einem sofort ans Herz wächst, auch wenn man erst nach und nach erfährt, was eigentlich mit ihr und ihrer Familie passiert ist. "Davor und Danach" ist spannend geschrieben, die Autorin versteht es, einen direkt in die Handlung hineinzuziehen und sorgt durch die relativ kurzen Kapitel dafür, dass ein Ereignis quasi Schlag auf Schlag auf das nächste folgt. Auf der Homepage der Autorin habe ich gelesen, dass das Buch bereits als Filmvorlage vorgesehen ist. Das könnte ich mir gut vorstellen. Zuletzt noch eine Anmerkung zu dem wirklich schönen, wertigen Cover der Klappbroschur, die sogar den Buchschnitt auf der Längsseite umfasst. Ein definitiver Hingucker in der Buchhandlung. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe daher auch fünf von fünf Sternen.

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Mit "Die Essenz des Bösen" hat der britische Autor Tony Parsons nunmehr den 5. Band der Krimi-Reihe rund um seinen Ermittler Max Wolfe vorgelegt. Da ich ein begeisterter Fan der ersten vier Bände bin, war ich sehr neugierig und gespannt auf diesen neuen Teil der Reihe. Denn Tony Parsons greift in seinen Kriminalromanen immer wieder aktuelle Themen aus Gesellschaft und Politik auf. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass sich dieser Band mit Terrorismus beschäftigt. Tony Parsons beleuchtet dabei innerhalb der Handlung viele Aspekte - z.B. die Frage, wie unschuldig oder unwissend die Familie von Tätern tatsächlich sein kann. Neben diesem aktuellen Thema ist es aber vor allem die Person Max Wolfe, die mich fasziniert. Bereits über die ersten vier Bände hinweg hat man als Leser schon so einiges über das Privatleben des Ermittlers erfahren. Er ist alleinerziehender Vater und kümmert sich wirklich rührend um seine kleine Tochter Scout. Max ist zwar nicht immer einfach, aber er steht zu seinen Überzeugungen und wirkt dadurch als Charakter für mich sowohl glaubhaft als auch interessant. Der Krimi bietet sowohl Spannung als auch was fürs Herz, auch wenn damit meistens eher Momente von Herzschmerz gemeint sind. Für mich ist "Die Essenz des Bösen" wieder einmal absolut gelungen und erhält daher auch volle fünf Sterne von mir.

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The Crowns Game ist der erste von zwei Bänden der Buchreihe rund um das Spiel der Krone. Dieses Spiel findet zwischen zwei potenziellen Magiern statt, die darum wetteifern, dem Zaren als Berater zur Seite stehen zu dürfen. Und genau in dieses Szenario, in ein historisches Russland, in dem zwar nur noch wenige Menschen an Magie glauben, sie aber durchaus existiert, nimmt Evelyn Skye ihre Leserschaft mit. Grundsätzlich war ich fasziniert von der Idee und ehrlich gesagt auch unglaublich daran interessiert, etwas über das alte Russland zu erfahren. Allerdings kann ich nach der Lektüre des Buches zwar sagen, dass mir das Buch ganz gut gefallen hat - wahre Begeisterung kam bei mir aber nur in Teilen auf, sodass mein abschließendes Votum mir drei Sternen eher mittelmäßig ausfällt. Vika und Nikolai sind die beiden Magier, die in diesem Wettbewerb gegeneinander antreten. Dabei entwickeln die beiden allerdings Gefühle der Zuneigung füreinander, die in einem Wettbewerb um Leben und Tod für den Konkurrenten eher hinderlich sind. Mir ist zwar klar, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, aber die Art und Weise, wie diese Verliebtheit zustande kommt, nämlich hauptsächlich durch die Anziehung der magischen Kräfte des jeweils anderen und dass es auch recht wenig direkte, persönliche Kommunikation zwischen den beiden gibt, war mir dann doch ein bisschen zu oberflächlich. Das ständige Hin und Her zwischen dem Gefühl der Anziehung und dem Wunsch (und teilweise auch umgesetzten Versuchen) den anderen umzubringen, hat es für mich schwierig gemacht, die beschriebene Zuneigung ernst zu nehmen. Der Schreibstil der Autorin liest sich allerdings flüssig und zumindest Nikolai fand ich als einen der Protagonisten interessant. Für mich ist er die eigentlich tragische Figur in diesem Band. Trotz meiner angeführten Kritik bin ich allerdings doch einigermaßen neugierig darauf, was die Autorin im nächsten Band aus dem Ende des ersten Bandes machen wird. Von daher komme ich leider auf nicht mehr als drei Sterne für The Crowns Game von Evelyn Skye.

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Für mich ist Dennis Lehane gleichbedeutend mit psychologisch geschickt aufgebauten Spannungsbögen und überraschenden Wendungen, die einem im sprichwörtlichen Sinn den Boden unter den Füßen wegziehen können. Auch "Der Abgrund in dir" ist hier für mich keine Ausnahme, wenn sich Dennis Lehane dieses Mal auch ein wenig zu viel Zeit nimmt, bis die Handlung an Tempo aufnimmt. Dafür nimmt sich Lehane viel Zeit, um Rachel als Protagonistin einzuführen. Man erfährt viel über sie: ihre Kindheit, ihre Zeit als Reporterin, die Traumata, die sie erfahren hat. Kurzum, man erhält einen Einblick in die Schlüsselmomente und -personen, die dafür gesorgt haben, dass Rachel so ist wie sie ist. Dennis Lehane schafft es in diesem Werk, seinen Lesern vermeintlich bekannte Muster in Form der Handlungsweise seiner Charaktere vorzuführen, nur um dann alles, was man zu wissen glaubte, auf den Kopf zu stellen. Für mich haben gerade diese Momente im Handlungsstrang dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Wer sich während der etwas in die Länge gezogenen Einführung von Rachel ein bisschen stört, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass das Durchhalten meiner Meinung nach wirklich belohnt wird. Mein Urteil lautet daher, volle fünf Sterne für den "Neuen" von Dennis Lehane.

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Wenn ich die Liebesgeschichte zwischen Elise und Jamey beschreiben sollte, würde ich folgende Worte wählen: teils konfus, manisch, intensiv. Jardine Libaire erzählt auf etwas mehr als 460 Seiten eine Lovestory zwischen Elise (kein Schulabschluss, die Mutter eine (ehemalige?) Drogenabhängige) und Jamey (ehemaliger Privatschüler, der einer unfassbar reichen und einflussreichen Familie entstammt). Die beiden könnten auf den ersten Blick gegensätzlicher nicht sein. Und so gegensätzlich wie die beiden sind, habe ich den Schreibstil von Jardine Libaire empfunden. Manche Stellen schäumen geradezu über unter den für mich sehr bemüht wirkenden Anstrengungen, eine blumige Sprache zu verwenden. Andere Stellen sind so gnadenlos direkt und auf den Punkt dargebracht niedergeschrieben, dass man stutzt und fast schon schockiert ist. Manche Themen werden meiner Meinung nach zudem nicht abschließend betrachtet. Dazu gehört zum Beispiel Jameys psychische Verfassung. Man hat durch die Beschreibungen seiner Gedanken und Gefühle manchmal schon das Gefühl, dass das Innenleben dieses jungen Mannes in Aufruhr ist. Und meiner Meinung nach kann das nicht nur auf das Verliebtsein zurückgeführt werden. Obwohl ich eigentlich kein Fan kitschiger Liebesromane bin, hätte ich mir von Uns gehört die Nacht doch ein bisschen mehr Romantikflair erwartet. Daher vergebe ich drei von fünf Sternen.

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Wieder einmal nimmt uns der Autor mit seinem bekannten Ermittlerduo Hunter und Garcia mit zu einer nervenaufreibenden Ermittlung. Wenn die UV-Einheit ins Spiel kommt, dann weiß man, dass die Fälle, die auf die beiden Detectives zukommen, in der Regel grausam und brutal sind. Zum einen schaffte es Chris Carter auch mit diesem Band wieder, dass ich bis zum Ende mitgefiebert habe. Nach und nach kommen die Ermittler hinter die Denke des Serienkillers, dem sie dieses Mal auf den Fersen sind. Allerdings hat mich der Autor dieses Mal auch ein oder zwei Mal mit einer überraschenden Wendung total aus den Socken gehauen. Nach dem Ende von "Blutrausch - Er muss töten", bin ich unglaublich gespannt auf die Ereignisse, die der nächste Band mit sich bringen wird. Ich bin ein bekennender Fan der Reihe um die beiden Ermittler des LAPD und habe mich besonders darüber gefreut, dass Hunter in diesem Band wenigstens auch mal ein bisschen persönliches Glück erfahren hat. Spannend bis zur letzten Seite und ein absoluter Pageturner! Volle fünf Sterne von mir für diesen Thriller und eine dicke Leseempfehlung!

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